Potsdam - Neubauquartier III am Alten Markt - Areal der ehem. Fachhochschule

  • Hier nochmal mit geöffneten Fenster. Es handelt sich allerdings um eine Baustraße und noch nicht um die künftige Erika-Wolf- bzw. Margot-Honecker-Straße.

    „Ärzte können ihre Fehler begraben, aber ein Architekt kann seinen Kun­den nur raten, Efeu zu pflanzen.“
    George Sand

  • Noch mündet sie an der Schild-und-Schwert-Straße auf den Alten Markt. Aber das kann sich ja noch ändern.

    „Ärzte können ihre Fehler begraben, aber ein Architekt kann seinen Kun­den nur raten, Efeu zu pflanzen.“
    George Sand

  • Aha! Das wusste ich noch nicht, dann ist das wohl die Walter-Ulbricht-Gedächtnis-Kirche:


    Nikolaikirche


    (Foto von mir vom 20.09.2019)


    Jetzt ist aber Schluss mit dem Unsinn :cool: . Zurück zum Thema!

  • Der Sanierungsträger hat in seinem neusten Flyer die vier Fassadenabwicklungen aus den Bauanträgen kollagiert. Zu Ostern sollen die Genehmigungen erteilt sein.


    Ostseite (zum Markt hin:



    Südseite (zum Stadtschloß hin):



    Westseite (zum Einsiedler hin):



    Nordseite (zur Schwerfegergasse):


    „Ärzte können ihre Fehler begraben, aber ein Architekt kann seinen Kun­den nur raten, Efeu zu pflanzen.“
    George Sand

  • Man beachte auch den bereits zum grossen Teil eingezeichneten Stadtkanal!

    Eingestellte Bilder sind, falls nicht anders angegeben, von mir

  • Ich habe vor allem beachtet, dass vom Quartier IV derzeit gar keine Rede mehr ist. Es kommt in dem Flyer in der Zukunftsplanung bis 2022 nicht mal namentlich vor. Vom Staudenhof (Quartier V) ganz abgesehen. Die Entwicklung scheint mir in Potsdam sehr langsam zu laufen. Dagegen wäre nichts zu sagen, wenn es mit Sorgfalt und Qualität kompensiert würde. Ich habe nur die Sorge, dass sich die Realisierung des Projekts Neue Mitte nicht irgendwann aus finanziellen Engpässen oder politischen Widerständen heraus immer weiter nach hinten hinaus verlagert. Gleichwohl, dann wird man eben erst mal mit dem Staudenhof und ohne ein Quartier IV leben müssen. In diesem Fall sollten aber die dortigen Grünflächen wenigstens mit Rasen etwas hergerichtet werden.

  • Ein bebauungsfreies Quartier in der Mitte von Potsdam... Bei den jetzigen Immobilienpreisen und der Höhe des Mietspiegels... Das wird nicht lang frei bleiben. Die Stadtverordnetenversammlung kann nämlich auch rechnen.

  • Der Block IV ist vom Baubeigeordneten deutlich nach hinten verschoben worde. Z. Zt. ist von einem Baubeginn 2024 die Rede.


    Über die Hintergründe läßt sich nur spekulieren. Zum einen ist wohl der Wunsch des Studentenwerkes an der Kaiserstraße ein Wohnheim zu errichten überschaubar. Das Grundstück ist schwierig, die Fassadenabstimmung verspricht viel Diskussion. Das Studentenwerk mag lieber auf einfachen Grundstüclen ihre Standardtypen bauen. Zum anderen soll an der Westseite die Gewoba (Pro Potsdam) vier Parzellen mit sozialem Wohnungsbau errichten. Hier will die stadteignen WBG offenbar nur einen Architekten beschäftigen und eher eine Großwohnanlage als eine kleinteilige Parzellentypologie errichten, sich also über die Vorgaben der SVV hinwegsetzen. Dann blieben eigentlich nur noch der Palast Barberan da Porto und das Areal des ehem. Persanischen Hauses übrig.

    Da das Verfahren um Block III viel Arbeit gemacht hat möchte sich die Bauverwaltung offenbar um die gleiche Arbeit bei Block IV drücken.

    „Ärzte können ihre Fehler begraben, aber ein Architekt kann seinen Kun­den nur raten, Efeu zu pflanzen.“
    George Sand

  • Und auch der Abriss des Staudenhofs und damit die Neubebauung von Block V scheint noch keinesfalls in trockenen Tüchern zu sein. Die doppelrot-grüne Stadtregierung lässt im Kern für das Quartier nichts Gutes erwarten, auch wenn die Potsdamer Baupolitik freilich noch nicht so "verlüschert" ist wie in Berlin. Ich sehe aber mit Sorge, dass sich auch in Potsdam immer mehr die Ideologie breit macht, und die Ratio in den Hintergrund tritt. Und dass die umbenannte SED den Abriss des Staudenhofs durchwinkt darf getrost bezweifelt werden. :unsure:

  • Die Mietverträge im Staudenhof sind bis 31.12.2022 befristet und die Pro Potsdam ist verpflichtet eine Wirtschaftlichkeitsprüfung vorzunehmen. Letzteres liegt vor aber die Entscheidung ist auf 2021 terminiert. Mal schauen.

    „Ärzte können ihre Fehler begraben, aber ein Architekt kann seinen Kun­den nur raten, Efeu zu pflanzen.“
    George Sand

  • Snork

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