Posts by Meister Lampe

    Ihm ging es v. a. um die getreue Rekonstruktion des Schinkel-Baus, am liebsten samt Schinkels Arbeits- und Wohnräumen – mit Schinkel als Wachsfigur am Schreibtisch, spotten Insider.


    Wäre das jetzt so schlimm gewesen? Der Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs (SPD), hatte sich 2017 ja auch dafür eingesetzt das, das Denkmal für Einheit- und Freiheit nicht realisiert wird, sondern die Kolonnaden zurückkehren. Bedauerlicherweise hat man die Entscheidung des Haushaltsausschuss nicht berücksichtigt, denn dann kam Wolfgang Thierse (SPD und Günter Nooke (CDU) sowie weitere Personen und haben sich erneut für das Denkmal für Einheit- und Freiheit eingesetzt. Ihr wisst ja selber was daraus geworden ist.


    https://www.db-bauzeitung.de/a…uakademie-in-turbulenzen/

    (Quelle: Bauzeitung, 02.06.2020)

    Ich möchte keine neue Kuppel/Kreuz Debatte wieder vom Zaun reißen, aber Berlins Erzbischof Koch hat auf der Homepage von "Katholisch.de", den Bibelspruch und das Kreuz verteidigt.


    "Gerade als Teil eines Denkmals rufe die Inschrift alle Menschen dazu auf, darüber nachzudenken, "vor wem und vor was Du Dich beugst und verbeugst", so Koch weiter. Die Idee, das Kuppelkreuz bei der Rekonstruktion des Stadtschlosses wegzulassen, wäre nach seiner Überzeugung ein zutiefst ungeschichtlicher Akt gewesen."


    https://www.katholisch.de/arti…-umstrittenen-bibelspruch

    (Quelle: Katholisch.de, 02.06.2020)

    Das man eine Verbindung zwischen Stadtschloss und Bruderstraße schafft halte ich für sehr schwierig. Das ehemalige Staatsratsgebäude steht unter Denkmalschutz und wurde von der ESMT European School of Management saniert. Ich glaube diese Frage wird sich in naher Zukunft nicht stellen.


    Ich habe mal eine andere Frage, die mich schon lange interessiert. Wie sah das Stadtschloss eigentlich bis zum seinem Abriss 1950 aus? War das Schloss ein grauer Kasten oder hatte es auch schon so eine helle, freundliche Farbe? Leider finde ich meistens nur Bilder aus schwarz/weiß oder Bilder die gemalt worden sind.

    Wenn ich den Wiederaufbau des Stadtschloss Berlin verfolge und die dazugehörigen Kommentare, inkl. der Krönung des Stadtschloss mit dem Kreuz, bin ich erstaunt das wir solche Debatten überhaupt führen.


    Im Jahr 2019 hat in Paris die Kathedrale Note Dame gebrannt und die französische Regierung hat sich sofort bereit erklärt innerhalb von 5 Jahren die Kathedrale wieder aufzubauen. Auch dort gab es Diskussionen ob man die Kathedrale zeitgenössisch wieder aufbaut oder ob man die Kathedrale rekonstruiert.


    Auf dieser Kathedrale gabe es sicher auch einige christliche Symbole und ich gehe davon aus diese kehren auch zurück werden, ohne dass große Diskussionen geführt werden. Warum schaffen wir es in Deutschland nicht manche Dinge einfach mal positiv zu sehen.


    Ich möchte die Diskussion um Deutschlandfahne und christliche Symbole nicht der "Neuen Rechten" überlassen, ich würde mich einfach mal freuen wenn manche Menschen sich einfach mal freuen würden über das Erreichte. Auch wenn Deutschland ein Einwanderungsland ist, sind wir immer noch ein Land mit christlicher Vergangenheit und jüdischen Wurzeln. Genau deswegen sehe ich das Kreuz an der Spitze der Kuppel.


    Wenn man in der Türkei eine Moschee baut, kommt auch die Halbsichel an die Spitze des Turms und keiner führt Diskussionen aber wir Deutschen, wir führen endlange Diskussionen, statt zu unserer Vergangenheit zu stehen.

    Bei solchen Bildern frage ich mich immer noch wie Walter Ullbricht (SED), um jeden Preis so große Wunden in Berlin, Potsdam, Leipzig und weiteren Städten reißen konnte. Ein Tischlergeselle der die Städte der DDR einst so grundlegend verändert und dabei keine Kritik zugelassen hat.


    Nun ja, die Berliner Zeitung hat am 30.05.2020 einen Bericht über die Rückkehr des Kreuz auf das Stadtschloss.


    https://www.bz-berlin.de/berli…-show-am-berliner-schloss

    Ich lese gerade die ganze Berichterstattung von Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) bis Berliner Zeitung (BZ) und da könnte ich mich wirklich aufregen. Keine einizige positive Berichterstattung. Während man anfangs nur das Kreuz kritisiert hat, wird jetzt auch noch die Innschrift an der Kuppel stark kritisiert.


    Keiner freut sich, außer wir hier im Forum :|

    Ich habe schon einmal im Forum gefragt, ob es nicht juristisch möglich ist, den Bau des Denkmal- für Freiheit und Einheit zu stoppen. Der Sockel wird im Untergrund stark beschädigt, Mosaike werden nicht mehr zurückkommen und ggf. kann es noch Auswirkungen auf die Fledermäuse haben, die ja im Untergrund des Sockel wohnen, denn diese kleinen Tierchen brauche absolute Ruhe.


    Bedauerlicherweise hat keiner geantwortet, wahrscheinlich weil wir keine Juristen im Forum haben.

    Jetzt wo das Schloss seine Krönung bekommt, beginnt auch wieder die leidige Kreuzdiskussion. Aber nicht nur das Kreuz wird kritisiert, nein auch die verschiedenen Bibelsprüche. Statt sich wirklich zu freuen, wird wieder alles kritisiert und in Frage gestellt. Auf jede Moschee kommt ein türkischer Sichelmond, auf jede neu gebaute jüdische Synagogen kommen die entsprechenden Symbole, nur wenn man ein Kreuz auf ein Gebäude aufstellt, bekommen scheinbar manche Menschen Reflexe.


    Das Kreuz als kulturelle Metapher unserer spirituellen Tradition, das wäre allein noch vertretbar. Nicht aber, und hier haben offensichtlich alle Kritiker zu spät reagiert, die Inschrift unter dem Kreuz, Gold auf blauem Grund und weithin zu lesen.


    https://www.rbb24.de/kultur/be…dtforum-kuppel-kreuz.html

    (Quelle: RBB24, 29.05.2020)

    Diese Anfrage gilt an die Juristen hier im Forum, wenn es diese gibt.


    Man hat vor geraumer Zeit beim Sockel des Nationalmuseum gut erhaltene Mosaik Bausteine entfernt. Somit hat man den Sockel des Nationaldenkmal beschädigt. Auch ein weiterer, geplanter Eingriff in den Sockel würde diesen beschädigen ggf. zu Schäden am Sockel und im Untergrund führen.


    Gibt es denn die Möglichkeit juristisch den Bau des Denkmal für Einheit noch zu stoppen bzw. den Bau nur unter Auflagen weiterzuführen? Das würde bedeuten, der Untergrund wird nicht verändert, die Mosaike kommen an den alten Standort zurück und die Fledermäuse dürfen auch zukünftig im Untergrund beim Brüten nicht gestört werden.

    Die einzigen "Brandstifter" sind wohl die Gruppierung "Die Andere". Die hatten schon die Zustimmung zum Wiederaufbau des Stadtschloss verweigert, wollten den Abriss der Fachhochschule verhindern, werden noch für den Erhalt des Staudenhof kämpfen und kämpfen immer noch in vorderster Front für das Rechenzentrum und wollen den Wiederaufbau der Garnisonkirche verhindern.


    Grundsätzlich kann man der neuen "Alten Mitte" kritisch gegenüberstehen aber demokratische Beschlüsse sollten für alle gelten. und man sollte sich daran halten.


    Nun aber kommen wir zu der Fotomontage zurück. Es fehlt auf dem Bild eben das Kirchenschiff aber wenn man vom zukünftigen Stadtkanal einen freien Blick auf dem Turm hat ist schon wirklich viel erreicht. Bitte nur keine zweite Wilhelm- Gedächtnis- Kirche wie in Berlin mit einem modernen Kirchenschiff (Egon Eiermann).