Posts by Meister Lampe

    Der Streit um das Rechenzentrum geht weiter....! Unbeirrt aller Diskussionen wird der Turm der Garnisonkirche an der Breiten Straße aufgemauert – nun geht der Streit um die Gestaltung des Umfelds in die nächste Runde. Dabei sendete die Stiftung Garnisonkirche am Freitag ein wichtiges Signal: Sie zeigt sich erstmals offen für einen Teilerhalt des Künstlerhauses. Das allerdings kritisierten Gegner der Stiftung dennoch als eine zu starre Haltung in den laufenden Verhandlungen zur Gestaltung des Turmumfelds.


    Somit sind Befürworter und Kritiker des Rechenzentrum wieder einmal aufeinandergetroffen, ohne Ergebnis! Für die Kritiker hat wieder einmal gesprochen, der Kasseler Architekturprofessor Phillipp Oswalt


    https://www.pnn.de/potsdam/deb…henzentrums/27302500.html

    (Quelle: Potsdamer Neuste Nachrichten, 19.06.2021)

    Man hat gerade diese Woche in der Nachbarstadt Berlin gesehen was passiert wenn man Linken ein Haus oder Gebäude überlässt. Da führen schon einfachste, notwendige Kontrollen in dem Haus (Brandschutzbegehungen) zu Auseinandersetzungen zwichen Polizei und Linken (Linksextremisten). Selbst Schulen, Kindergärten und das Rathaus Friedrichshain Kreuzberg musste geschlossen werden. Und es gibt noch weitere Beispiele wie die "Rote Flora" in Hamburg oder Leipzig Connewitz.


    https://www.sueddeutsche.de/me…sbesetzer-senat-1.5324925

    (Quelle: Süddeutsche Zeitung, 17.06.2021)


    Aber das gehört nicht hierher, es geht ja immer noch um das Kreativquartier!

    Ich gehe davon aus, dass eine Kopie/Neugestaltung der Figuren vom Humboldtforum günstiger sind, denn auch die Figuren auf dem Dach des Humboldtforum sind in einem schlechten Zustand und müssten bearbeitet werden bevor diese auf dem Stadtschloss (Landtag) ihre alte Position einnehmen würden.


    Ganz zu schweigen von einem absehbaren Streit zwischen der Stadt Potsdam und Berlin.

    Ich habe den Bericht gestern bei RTL gesehen. Die Stadt Köln möchte rund um die Brücke eine Parkverbot aussprechen, so dass Jugendliche nicht mehr die Möglichkeit haben E- Scooter in den Rhein zu werfen, denn die machen sich inzwischen einen Spass daraus (siehe TikTok). Man geht davon aus, dass 500 E-Scooter im Rhein liegen, die in den nächsten Wochen aber geborgen werden sollen.


    https://www1.wdr.de/nachrichte…ein-bergen-koeln-100.html

    (Quelle: Westdeutscher Rundfunk - WDR, 17.06.2021)

    Heimdall:


    https://www.rbb24.de/studiofra…borchardt-restaurant.html


    Hier noch das Video zu dem Beitrag. Es klingt ziemlich nach einem positiven Ergebnis, zumindestens der Bürgermeister ist überzeugt. Übrigens soll Eröffnung am Ende des Jahres sein!!! Sportlich, sportlich!!!


    Was mich sehr interessieren würde?! Ob die Aufbauten die zu DDR Zeiten vorgenommen worden sind (Stockwerk/Flachdach), ob man dies in der Form erhält oder ob der Denkmalschutz sagt, nein zurück in den Originalzustand! Was ich begrüßen würde.


    (Quelle: youtube, 28.04.2019)


    Die gestressten Hauptstädtler sehnen sich doch nach solchen Orten, der Erholung und Ruhe!

    Was mich stört, sind folgende Punkte:


    1. dreckige und durch Grafitti beschmierte Hauswände

    2. Aufkleber an Verkehrszeichen und Ampelanlagen

    3. weggeworfene Kaffee to-go Becher, Kunststoffflasen, Colabecher und alles was es beim Schachtelwirt gibt

    4. Zigarettenstummel und Zeitungsreste + Papierreste ggf. noch Kunststoffabfälle von Lieferanten und Pizzakartons

    5. abgestellter Sperrmüll zwischen Papier und Glascontainern oder weggeworfene Autoreifen


    Aber man geht eben nach dem Credo: es wird schon jemand weggräumen

    Ich empfehle dir folgendes Buch:


    "Die moderne Rekonstruktion" - Eine Emanzipation der Bürgerschaft in Architektur und Städtebau

    (Autor: Philipp Maß)


    "Der Autor untersucht sowohl die Ursachen für den Wunsch eines Großteils der Bürgerschaft nach der baulichen Rekonstruktion als auch die Ablehnung dieses Wunsches durch einen ebenso großen Teil der Expertenschaft. Er klopft die dieser Ablehnung meist unbewußt vorangegangenen Annahmen der modernen Architekturtheorie auf ihre immanente Logik ab und bewertet ihre Gültigkeit für die Baupraxis unserer Gegenwart. Die Debatten in Dresden, Frankfurt am Main und Potsdam, die der Planung und dem Bau von Quartieren vorangingen, welche sich am historischen Bild der Vorkriegszeit orientieren, dienen dabei als Fallbeispiele. Umfangreiche Zusammenstellung oft unbekannter Hintergründe, historischer Zusammenhänge und Motivationen der Akteure. Beitrag zur Diskussion um die Bedeutung traditioneller Bauformen in Architektur und Städtebau."


    Ich möchte mir dieses Buch schon länger kaufen, aber es wird nicht günstiger. :.-[

    Potsdamer Neuste Nachrichten (PNN) berichtet in ihrer Ausgabe vom 15.06.2021, das auf dem Gebiet der Alten Fachhochschule sich nun die Kräne drehen. Das Wohn- und Geschäftskarree soll schon 2023 fertiggestellt sein und danach wird weitergebaut. Am Montag fand, aufgrund der Corona Pandemie eine schlichte Zeremonie statt. Es gab zur Grundsteinlegung keine Pressekonferenz, noch waren interessierte Bürger als Gäste zugelassen.


    https://www.pnn.de/potsdam/neu…gehts-voran/27286572.html

    Die Berliner Zeitung (BZ) hat in einem Artikel vom 13.06.2021, den Palast der Republik (PdR) und das Berliner Stadtschloss (HuF) in einem Bericht gegenübergestellt. Statt aber beide Gebäude gleichermaßen zu betrachten, mit seinen Vor- und Nachteilen, wird in diesem Artikel nur ein Gebäude gewürdigt - der Palast der Republik (PdR).


    https://www.berliner-zeitung.d…s-ein-vergleich-li.164275


    Ich muss wirklich zugeben, auch ich hätte mir mehr kulturelle Möglichkeiten im Schloss gewünscht, mit Restaurant und Bowlingbahn, dass aber auch nur weil ich mit Kunst nichts anfangen kann. Das ist aber meine private Meinung. Ich habe nur die Befürchtung dass manche Räume leer bleiben werden, weil man keine Nutzung dafür finden wird.

    Snork: im meinem Beitrag 101 wurde bereits auf die Anfrage des FDP Abgeordneten Sebastian Czaja hingewiesen.


    Wir müssen uns auf jeden Fall auch bei der Rückkehr der Rossbändiger und des Neptunbrunnen in Geduld üben. Es wird im wesentlichen damit zusammenhängen, wer der Senatsbaudirektorin Regula Lüscher folgen wird. Denn Frau Lüscher steht Rekonstruktionen ja kritsch bzw. ablehnend gegenüber.

    Nun ja, ich bin zur Zeit recht pessimistisch, dass die Fassade des Pellerhaus rekonstruiert wird. Und das Haupthaus hängt eng zusammen mit dem Nebengebäude (schwarze Pellerhaus). Das dann auch noch der Peststadel rekonstruiert wird, auch wenn es ein zusammenhängendes Ensemble wäre, dass kann ich mir nicht vorstellen. Denn wenn man es richtig anstellen würde, müsste man bei einer Rekonstruierung des Immhoffhaus beginnen und mit den Peststadel die Rekonstruktion abschließen.


    Das bleibt aber ein Wunsch!

    Ich möchte zu meinem Beitrag eigentlich nur noch verdeutlichen das es sich hier um Potsdams Magristrale handelt, die man ggf. mit einer Verengung wieder attraktiver machen kann. Auch könnte man einen Mittelstreifen einführen um das Harmonische wieder in den Vordergrund zu stellen.


    Hier sollte keine Diskussion über eine Verkehrswende geführt werden, hier sollte man ggf. diskutieren welche Fahrstreifen man wegnehmen könnte aber Konstantindegeer hat ja schon gesagt, dass im Zentrum Potsdams jeden Tag viele Fahrzeuge rein und rausfahren und es schwierig wird.