Posts by Meister Lampe

    Ich habe mir mal Gedanken zu der Stadtverordnetenversammlung von Mittwoch gemacht.


    Und ich muss sagen, der Einzige der mal die Kosten in seiner Rede aufgegriffen hat, war Herr Dr. Scharfenberg (die Linke). Auch er hat sich das Ziel gesetzt das Rechenzentrum (RZ) zu erhalten, aber dafür benötigt es ein Gutachten. Ich weiß nicht ob die Machbarkeitsstudie damit gemeint ist.


    Auf jeden Fall sollte ein Kompromiss alle Seiten befriedigen aber hier haben sich etwas mehr als 50 Prozent der Stadtverordneten für diese Machbarkeitsstudie und den Kompromiss entschieden. Eine knappe Entscheidung die man akzeptieren muss aber man sieht doch wie die Stadtgesellschaft gespalten ist. Selbst Linke haben gegen Linke gestimmt.


    Ich hoffe das die Machbarkeitsstudie aufzeigt, wieviel Kosten ein Umbau des Rechenzentrum kosten würde und der Herr Oberbürgermeister Schubert (SPD) dann mitteilt, wenn die Kosten so hoch sind, wird das Gebäude natürlich Ende 2023 abgerissen aber so eine Blöße wird er sich nicht geben. Und man hat auch gemerkt, dass Beschlüsse aus der Vergangenheit nichts mehr wert sind.


    Vielleicht wird 2024 dieser Oberbürgermeister abgewählt, allerdings sehe ich niemanden der gegen Ihn antreten könnte. Außer der "wahre Bürgermeister der Herzen" Herr Lutz Boede - bitte nicht!


    Zur Stiftung Garnisonkirche verliere ich kein Wort.

    Wenn man den Hauptverdächtigen nachweisen kann, dass diese den Raub begangen haben und zur Rechenschaft gezwungen werden, müssen diese dann auch den Schaden auch begleichen?


    Der Betrag ist jetzt nicht gerade gering. Gegebenenfalls werden weiterhin Immobilien und Autos des Clans beschlagnahmt.

    Potsdamer Neuste Nachrichten (PNN), hat sich in einem Artikel vom 27.01.2022 noch einmal mit der Stadtverordnetenversammlung vom gestrigen Tag und deren Beschlüsse in befasst.


    https://m.pnn.de/potsdam/wegwe…er-plantage/28015712.html


    Menschen vergessen leider sehr schnell als das man den Schubert nicht wieder wählen würde.


    ERGÄNZUNG:


    https://www.pnn.de/potsdam/kom…ohne-zauber/28016364.html

    (Quelle: Potsdamer Neuste Nachrichten, 27.10.2022)


    Potsdamer Neuste Nachrichten (PNN), hat sich in einem Kommentar noch einmal mit dem Rechenzentrum und der Garnisonkirche beschäftigt. Ein sehr interessanter Artikel.

    Du lieferst und immer Zahlen, Daten, Fakten und verpackst es dann so, dass es sehr optimistisch klingt.


    Wenn es doch auch so wäre.....!

    Hier noch einmal die Aussage von Herrn Kitschke:


    Mit dem Kompromiss würde „die Schönheit der Barockarchitektur der Garnisonkirche durch einen unmittelbar anschließenden Bürotrakt (denn darauf läuft der bereits jetzt völlig unterfinanzierte Plan hinaus) zu einer Karikatur verkommen“, so Kitschke. So würde auch folgenden Generationen „ein städtebaulicher Skandal hinterlassen“.


    Ich weiß nicht ob ich mich zukünftig noch mit der Garnisonkirche beschäftigen möchte, und mein Geld nicht lieber dem Stadtschlossverein oder dem Potsdamer Stadtkanal von 1722 e.V. zukommen lasse.


    So schön ich den Turm finde, wenn da aber dieser hässliche Bürotrakt stehen bleibt wird der Turm nie zur Geltung kommen. Und man nun auch in Potsdam seine "Wilhelm- Gedächtnis- Kirche" mit modernen Anbau.

    Ich verfolge diesen Beitrag nun seit 19.00 Uhr und es wird eine ganz knappe Abstimmung.


    Letzte Stellungnahme am heutigen Abend, nachdem die Debatte beendet worden ist. Herr Kirsch (Bürgerbündnis) hat eben gesagt, dass den Künstlern damals das Rechenzentrum zur Zwischennutzung überlassen worden ist. Und man bis zum Schluss davon ausgegangen ist, dass diese ausziehen und das Rechenzentrum dann abgerissen und der Weg frei ist für Turm und Kirche.


    "Wenn man sich aber Brandstifter in das Haus holt...."


    Änderungsantrag Fraktion "die Andere" - kostenlose Rückübertrag des Grundstücks an die Stadt Potsdam - abgelehnt

    Änderungsantrag Fraktion "die Andere" zur Änderungen am Turm - abgelehnt

    Änderungsantrag Fraktion "die Andere" zur Änderung des Mietvertrags für Künstler im Rechenzentrum, namentliche Abstimmung - Nein 33 ; Ja 15; Enthaltung 4


    Von einem "Kompromiss" wie man sich ihn vorstellt, ist man heute Abend weit entfernt, da jede Frakton seinen Standpunkt vertritt.

    Ich habe eben den Live-Stream der Stadtverordnetenversammlung aufgerufen und es war der richtige Zeitpunkt aber ohne Ergebnis. Warum war das so?!


    Ö 7.13 Flohmarkt für Potsdam (Fraktionen SPD, Bündnis 90/Die Grünen) achtung_bes.gif Enthält Anlagen 21/SVV/1130
    Ö 7.14 Bürgerbefragung zu Rechenzentrum und Garnisonkirche (Fraktion DIE LINKE) 21/SVV/1201
    Ö 7.15 Erweiterung der Radstreifenmarkierung (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) achtung_bes.gif 21/SVV/1241


    Der farblich markierte Punkt oben kam eben nicht zur Aussprache. Um 19.00 Uhr geht es aber weiter und hier wird noch ein weiterer wichtiger Punkt behandelt.

     8.2 Abschluss Phase 2 - inhaltliches Konzept Areal Plantage, Garnisonkirche, Rechenzentrum - gemäß Beschluss 20/SVV/0295 und auf der Basis der gemeinsamen Vereinbarung zum Beschluss 20/SVV/1386: Schaffung eines FORUMS AN DER PLANTAGE (Oberbürgermeister) Enthält Anlagen 22/SVV/0071


    Ö 8.2.1 Grundstücksverträge mit der Stiftung Garnisonkirche Potsdam (Oberbürgermeister, Geschäftsstelle Bauen) Enthält Anlagen 22/SVV/0062

    Heute Abend soll in der Stadtverordnetenversammlung (SVV), die Entscheidung fallen wie es mit dem Rechenzentrum weitergehen soll. Potsdamer Neuste Nachrichten (PNN), stellt bereits die Frage ob es heute eine Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung geben könnte.


    "Derweil machen Gegner des Kompromisses weiter mobil. Der bekannte Denkmalpfleger Andreas Kitschke warnte am Dienstag in einem offenen Brief vor einem aus seiner Sicht völlig übereilten Beschluss. Mit dem Kompromiss würde „die Schönheit der Barockarchitektur der Garnisonkirche durch einen unmittelbar anschließenden Bürotrakt (denn darauf läuft der bereits jetzt völlig unterfinanzierte Plan hinaus) zu einer Karikatur verkommen“, so Kitschke. So würde auch folgenden Generationen „ein städtebaulicher Skandal hinterlassen“.


    https://www.pnn.de/potsdam/vor…-kompromiss/28007818.html

    (Quelle: Potsdamer Neuste Nachrichten, 26.01.2022)

    Die Märkische Allgemeine Zeitung (MAZ) schreibt in Ihrer Ausgabe vom 20.01.2022, dass der DDR Plattenbau Zeppelinstr. 7-10 unter Denkmalschutz gestellt worden ist. Nun muss ProPotsdam komplett umplanen, da für dieses Jahr eine Sanierung vorgesehen war.


    Der Artikel ist nur für Abonnenten verfügbar. Wenn ein Potsdamer mehr weiß, warum dieser DDR Plattenbau unter Denkmalschutz gestellt wird oder Bilder des Gebäudes uns zur Verfügung stellen kann, der soll sich bitte melden.

    Die Frage was die "Fraktion die Andere" möchte, dürfte doch inzwischen auch den letzten klar sein.


    Potsdam bekommt ein wenig seiner Vergangenheit bis zum Jahr 1945. Hier mit dem Stadtschloss, der Stadtkanal, die Kellertorwache und evtl. die Garnisonkirche.


    Das Stadtschloss wurde gebaut, auch wenn die Anderen es abstoßend finden dass dort der Landtag eingezogen ist. Die Fachhochschule wurde, trotz Protesten der Anderen, abgerissen und nun kämpft man eben, gemeinsam mit der Linken, für den Erhalt des Rechenzentrum. Hier haben sie bisher am meisten Erfolg gehabt. Und egal wie das Ergebnis aussieht, es wird auch zukünftig für die letzten Bauten aus DDR Zeiten im Zentrum Potsdams (z. B. Staudenhof) gekämpft. Und da der Stadtkanal ein Baudenkmal aus der Vergangenheit ist, wird natürlich Kritik geübt.


    Auch wenn nur heiße Luft statt harte Fakten vorgelegt werden. Denn wie lautet der Slogan von "Die aNDERE" - Eine andere Stadt ist möglich.

    Das eine oder andere Mitglied hier im Forum der aus Potsdam kommt mit dem ich mich unterhalte habe hat zu mir gesagt, dass auch er SPD gewählt hat, weil er dachte die Arbeit des alten Oberbürgermeister wird fortgesetzt.


    Aber schon mit der Bildung der neuen rot/grün/roten Rathauskooperation wurden einige Hoffnungen zerstört.

    Wenn die Fraktion "die Andere" sich mal intensiver mit dem Stadtkanal beschäftigen würde als nur an der Oberfläche zu kratzen wäre ihre Kritik hinfällig.


    „Hier stinkt nichts.“


    Grund dafür ist der „Sprudler“ am Ende des kurzen wiederhergestellten Kanalstücks. Dort wird das Wasser permanent verwirbelt, damit es nicht steht und faulig wird. Für ihn ist klar, dass ein wiederhergestellter Kanal angesichts der davon getrennten Kanalisation nicht mehr riechen würde. Man müsse an einigen Stellen, insbesondere am Kanalknick an der Dortustraße, solche Sprudler einbauen, die dem Wasser immer wieder einen Schubs geben, sagt Göpel.


    https://www.maz-online.de/Loka…e-Geschichten-vom-Gestank

    (Quelle: Märkische Allgemeine Zeitung, 08.02.2019)

    Jan Jakobs (SPD) war der Oberbürgermeister der Stadt Potsdam von 2002 - 2018. Er hat die Geschicke der Stadt geleitet und Akzente gesetzt. Der Oberbürgermeister a. D. wollte auch den Lustgarten wieder herstellen (Abriss des Hotel Mercure, Wiese des Volkes)


    Auch war Jan Jakobs ein Befürworter (SPD) der Garnisonkirche.


    https://www.svz.de/regionales/…ergervotum-id7295006.html

    (Quelle: Schweriner Volkszeitung, 2014)


    "In diesem Gebäude spiegelt sich wie in einem Brennglas die widersprüchliche Geschichte Deutschlands“, betonte er vor der Abstimmung. Zudem eigne sich der Bau als Versöhnungszentrum. Jakobs erinnerte daran, dass die Stadt 2008 beschlossen habe, der Stiftung beizutreten: „Wir wollten mitreden bei der Nutzung der Kirche.“


    Den einzigen Fehler den man Jan Jakobs (SPD) vorwerfen möchte ist, dass er die "Künstler" das Rechenzentrum als Übergangs quartier angeboten hat.