Posts by Meister Lampe

    Das Stadtplanungsamt Nürnberg hat eine Broschüre auf ihrer Homepage zur Verfügung gestellt. Diese Broschüre soll die städtebauliche Entwicklung Nürnbergs zeigen. Die Broschüre trägt den Titel: Stadtentwicklung - Zerstörung - Wiederaufbau

    https://www.nuernberg.de/imperia/md/stadtplanung/broschueren/100_jahre_schmeissner_broschuere040305_gesamt.pdf

    Diese Broschüre finde ich richtig interessant. Es wird sich auch mit dem Pellerhaus beschäftigt und welche Beschlüsse nach dem Zweiten Weltkrieg getroffen wurden, wie und wo man rekonstruiert und wo man es nicht tut bzw. sich dem Stadtgrundriss annähert.

    Den Wiedeaufbau um die Kaiserburg halte ich für gelungen.

    Auch wenn dort Häuser aus den 50er und 60er Jahren stehen, die kleinteilige Bebauung wurde beibehalten und auch haben diese Häuser nur 3-4 Stockwerke.

    Zum Pellerhaus: bei einer Rekonstruktion des Pellerhaus reicht es nicht die Fassade einfach "davorzuhängen". Das Gebäude müsste bis auf das Erdgeschoss komplett entkernt bzw. abgerissen werden, da die Stockwerke des Nachfolgergebäudes mit dem eigentlichen Gebäude nichts mehr übereinstimmen.

    Nachdem ein Kritiker des Stadtschloss (HuF) wieder einmal für Furore hier im Forum sorgt und die Emotionen kochen.

    Mir ist egal was Trüby, Oswalt und Co. sagen, es animiert mich auch in Zukunft für das Stadtschloss (HuF) zu spenden.

    Bei RTL wird am 12.06.2024 „Mario Barth deckt auf“ gezeigt und in einem Beitrag geht es um den Turm der Garnisonkirche, die in Potsdam steht.

    Er stellt den Turm (ohne Kuppel) der Garnisonkirche dem Rechenzentrum gegenüber.

    Als Gast hat man Marlen Block (die Linke) zum Beitrag eingeladen, die natürlich die neue Mitte, mit Stadtschloss und Turm der Garnisonkirche ganz schlimm findet (Disneyland). Auch fragte man Potsdammerinnen/er die die Garnisonkirche ganz schlimm finden und es als Steuerverschwendung sehen.

    Wer den Beitrag sehen möchte, der soll die Sendung in der RTL Mediathek (RTL +) sich abrufen.

    Danke, danke. Der Stadtverordnete der Parteil Volt ist heute der grünen Stadtfraktion beigetreten. Da wird sich auch noch mehr zusammenruckeln. Ob sich damit die alte Potsdamer Rako wieder bildet ist unklar. Mit Mike Schubert als OB kann ich mir das nur schwer vorstellen. Aber die SPD hat schon angekündigt mit Grünen und CDU reden zu wollen.

    Die Amtskette der Stadtverordneten:

    Das bedeutet, die Person ist für die Kleinpartei VOLT in den Kommunalwahlkampf gezogen und als die Person den Sitz für VOLT in der Stadtverordnetenversammlung gewonnen hat, ist der neue Stadtverordnete zu den Grünen gewechselt. Das ist kein guter Stil.

    @ Konstantindegeer: nachdem gestern landesweit Europawahl gewesen ist, wurde in Potsdam eine neue Stadtverordnetenversammlung gewählt. Entgegen des Trend im ganzen Land ist die SPD in Potsdam- Stadt erneut Sieger. Die Grünen ist immer noch sehr stark auch wenn diese massiv an Stimmen verloren haben. Die Linke ist der Wahlverlierer. Die Fraktion die Andere liegen über 10 Prozent (und ich wurde vor einigen Monaten für meine Vermutung für eine starke Fraktion die Andere müde belächelt).

    Du bist ja für die CDU angetreten, gib mir/uns doch mal eine Wahleinschätzung/analyse, wie du das Abschneiden der CDU siehst. Warum die SPD wieder Wahlsieger geworden ist und wie sich die SVV zukünftig zusammensetzen könnte.

    Wer kann mir helfen?

    Ich suche noch den 7. Fassadenkatalog Humboldt Forum / Stadtschloss Berlin. Bei Antiquariaten und im Netz kann man alle Fassadenkataloge erwerben, außer den von mir gesuchten 7. Fassadenkatalog.

    Das Berliner Abgeordnetenhaus hat sich in der 48. Sitzung mit dem Wiederaufbau der Bauakademie befasst.

    Wiedererrichtung der Bauakademie
    Debatte zum Antrag von CDU und SPD "Wiedererrichtung der Bauakademie". Der Antrag wird in die Ausschüsse für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, für Bundes-…
    www.rbb-online.de

    (Quelle: rbb-online.de)

    Ich bitte der Rede des Abgeordneten von Bündnis90/Grünen zuzuhören, denn er setzt sich in seiner Rede auch mit dem Stadtschloss (HuF) und Potsdam auseinander.

    Dieser Satz in meinem oben verlinkten Artikel finde ich am wichtigsten:

    Guido Spars, der selbst kein Anhänger einer originalgetreuen Rekonstruktion ist, scheint das gültige Baurecht so anwenden zu wollen, dass eine 1:1-Wiederherstellung des historischen Gebäudes faktisch unmöglich ist.

    Wenn der Mann nicht den Willen hat, gemeinsam mit Bund und dem Land Berlin eine Lösung zu finden um die Fassade im historischen Kontext wieder aufzubauen, dann hat er damals die Ausschreibung für den Posten nicht richtig gelesen und sollte zukünftig diese Position nicht mehr begleiten.

    Entwicklungsstadt Berlin sich ebenfalls mit der Bauakademie beschäftigt. Die Beiträge wurden aus der WELT und dem Tagesspiegel entnommen.

    Studie zur Berliner Bauakademie: Baurecht verhindert Rekonstruktion | entwicklungsstadt berlin
    Um den Wiederaufbau der Berliner Bauakademie wird weiterhin gerungen. Eine originalgetreue Rekonstruktion scheint wohl unwahrscheinlich.
    entwicklungsstadt.de

    (Quelle: Entwicklungsstadt Berlin)

    Und zum Vorschlag, drei historische Fassaden und eine neue Fassade aufzubauen, das kommt mir irgendwie bekannt vor. Nur kann ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen um welches Gebäude es sich handelt :lachen:.

    Was für ein Schauspiel und da soll man sachlich bleiben!!!

    Baugenehmigungen in Potsdam: Noch weniger Wohnungen als im Vorjahr

    Der Neubau von Wohnungen könnte in Potsdam schwächeln. Denn zu Jahresbeginn wurden deutlich weniger Baugenehmigungen erteilt.

    Von Marco Zschieck

    21.05.2024, 17:39 Uhr

    Gute Nachrichten vom Wohnungsmarkt sind rar - und so wird es in Potsdam wohl möglicherweise bleiben. Die Zahl der in Potsdam erteilten Baugenehmigungen ist im ersten Quartal eingebrochen. Wie aus aktuellen Daten des Statistischen Landesamts hervorgeht, sind von Anfang Januar bis Ende März 2024 in Potsdam Genehmigungen für genau 145 Wohnungen erteilt worden. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren noch 338 gezählt worden. Das entspricht einem Rückgang um 57 Prozent.

    Damit ging es in Potsdam noch rapider abwärts als im Vergleich zum ebenfalls gebeutelten Land Brandenburg. Dort wurden im ersten Quartal 2024 insgesamt Genehmigungen für 2148 Wohnungen erteilt. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es noch 3243. Ein Rückgang um 33 Prozent.

    Am 09.06.2024 sind in Potsdam Kommunal- und Europawahlen. Und ich hoffe ja das der Oberbürgermeister (SPD) einen Dämpfer bekommt. Aber gibt es einen Gegenkandidaten? Ich meine damit nicht den "Bürgermeister der Herzen" Lutz Boerde (die Andere).

    @ Konstantindegeer: du bist doch gut verankert in der Stadtpolitik und stehst der CDU sehr nahe. Gib uns doch mal eine kurze Zusammenfassung wie die Stimmung in der Stadt ist.

    Das Wohnungsproblem hat nicht nur Potsdam, als kleine Schwester von Berlin. In sämtlichen Ballungsgebieten fehlt bezahlbarer Wohnraum. Und ich meine nicht nur Wohnraum für Flüchtlinge oder Geringverdiener. Ich meine auch Wohnraum für die Mittelschicht.

    Kommen wir doch zum eigentlichen Thema zurück.

    Mit meinem Beitrag wollte ich nur darauf hinweisen dass die DDR mit der Sprengung des Stadtschloss in Potsdam und Berlin, das Entfernen von Denkmälern, die Änderung von Straßennamen, bewusst alles Preußische tilgen wollte, gerade im Zusammenhang mit der sozialistischen Gestaltung der neuen DDR Bezirkshauptstädte.

    Ob es klug war, den Namen des Museum in Potsdam zu ändern, kann ich nicht beurteilen.

    Personen die Geschichte nicht interessiert, gerade wenn es um Brandenburg, Berlin, Preussen geht. Denen wird die Änderung des Namen egal sein.

    Zum Palast der Republik (PdR) möchte ich gerne aus einem kleinen Abschnitt eines Artikels aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) hinweisen:

    Um das Vorhaben zu stemmen, dessen Kosten offiziell mit 485 Millionen Ostmark beziffert wurden, in Wahrheit aber wohl das Doppelte betrugen, werden Bauprojekte im ganzen Land zurückgestellt. Das Fassadenglas kommt aus Belgien, die Klimaanlagen aus Österreich, Naturstein aus Schweden, Bulgarien, Jugoslawien und der Sowjetunion, Küchengeräte aus der Schweiz, Rolltreppen, Bowlingbahnen und Bühnenakustik aus der Bundesrepublik. Selbst die 700 Tonnen Spritzasbest, deren Zerfall den Palast am Ende zur toxischen Umgebung macht, werden aus England importiert.

    Humboldt Forum zeigt Ausstellung zum Palast der Republik
    Der Palast der Republik war ein Symbol der DDR. Sein Abriss erregte die Gemüter in Ost und West. Das Humboldt-Forum, das an seine Stelle trat, widmet ihm jetzt…
    www.faz.net


    (Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, FAZ)

    Grundsätzlich finde ich den Neubau/Füllbau an dieser Stelle nicht schlecht. Allerdings gefallen mir die Ausbuchtungen über den Fenstern nicht.

    Auf dem alten Bild sehe ich wieder ein Gebäude mit Vasen, dass leider verloren gegangen ist und nicht mehr wieder kommen wird. Das ist sehr schade. Ich finde die Gebäude mit Vasen und Figuren richtig toll.

    Und gegenüber, wie selbstverständlich, der Steubenplatz mit Denkmal und schönen alten gewachsenen Bäumen.

    Jetzt wo die neue Mitte immer mehr Gestalt annimmt, kann ich mich mit den neuen Straßennamen immer weniger anfreunden. Aber die Diskussion über die neuen Straßennamen haben wir schon öfters geführt.

    Hier noch ein interessanter Artikel zum Plögersche Gasthof und seinen Figuren!

    Der Plögersche Gasthof und seine Figuren
    Wer sich einmal aufmerksam die Skulpturen der Hauptachse im Park Sanssouci angesehen hat, dem könnte das Rondell vor der Orangerie aufgefallen sein. Während…
    storyofpotsdam.wordpress.com

    (Quelle: storyofpotsdam.wordpress.com)