Posts by Meister Lampe

    Wie bei vielen Großprojekten (Stuttgart21, Stadtschloss Berlin, BER Flughafen), kommt es auch bei der Rekonstruktion des Turms der Garnisonkirche zu Bauverzögerungen, was natürlich mit höheren Kosten verbunden ist.


    https://www.pnn.de/potsdam/kos…nisonkirche/26652656.html

    (Quelle: Potsdamer Neuste Nachrichten, 24.11.2020)


    Natürlich hat dies der linke Bundestagsabgeordnete Norbert Müller gleich zum Anlass genommen, die Rekonstruktion zu kritisieren, was sich aber im Umkehrschluss als lahme Ente erwiesen hat. Das Kultusministerium unter Monika Grütters hat nämlich genau erörtert warum es zu einer Kostensteigerung gekommen ist.

    @ Konstantindegeer: ich muss zugeben das Baurecht nicht meine Stärke ist. Genau aus diesem Grund bin ich ja auf das Wissen der anderen Mitglieder angewiesen, die meine Aussage korrigieren bzw. widerlegen.


    Aber nun zum eigentlichen Thema, denn heute war es endlich soweit. Zehn Figuren kehren auf das Dach des Stadtschloss zurück. Am 24.11.2020 wurden die ersten Figuren aufgestellt.


    https://www.pnn.de/potsdam/hel…e-rueckkehr/26655012.html

    (Quelle: Potsdamer Neuste Nachrichten, 24.11.2020)

    Wir sind hier im Forum keine Kriminalisten (glaube ich) und wir sollten von der Bekämpfung der Ursachen Abstand nehmen.


    Ich möchte nur so viel dazu sagen, wenn nachgewiesen wird dann sollten die Täter tatsächlich die gestohlene Summe zurückzahlen und der Staat das einfordern, ganz egal wie das passiert. Man muss solche Straftaten so unattraktiv wie möglich machen, das der Raub von Kulturgütern in der Zukunft einfach nicht mehr passiert.

    Danke für die Information.


    Da merkt man doch wieder das, das Land Brandenburg und auch der Architekt nie ein Interesse hatten, dass die Figuren auf das Dach zurückkehren. Das finde ich wirklich schade.


    Und ähnlich sehe ich das aktuell beim Stadtkanal. Die Stadt Potsdam, in Vertretung vom Oberbürgermeister, spricht davon das man den Stadtkanal erweitert aber bisher ist ausser warmen Worten nichts passiert.

    Mich wundert eben jedes Mal das ein Statiker benötigt wird. Warum wird ein Statiker benötigt wenn die Sockel für die Figuren doch schon vorhanden sind. Es wird doch kein "Pfusch" am Bau gewesen sein, das bedeutet man stellt die Attikafigur auf den Sockel und dann bricht der Sockel weg. Es muss doch bekannt sein, wie schwer so eine Attikafigur ist, auch wenn es sicher Abweichungen (Figur, sitzende Figur, Vase) gibt.

    War man denn bei der Rekonstruktion des Stadtschlosses schon so weitsichtig, dass man Vorbereitungen getroffen hat und auf dem Dach bereits beim Bau die Sockel für die Figuren und Vasen angebracht hat oder müssen diese Sockel nachträglich eingebaut werden, denn die Figuren stehen ja am Rand des Daches und nicht direkt auf dem Dach.


    Der Figurenschmuck ist im Innenhof ja nicht vorgesehen und an den Außenkanten hat der Architekt erst nachträglich sein "Ja" gegeben. Oder?

    Clankriminalität und auch Straftaten gegen rechte und linke Täter sollten noch stärker bekämpft werden. Der deutsche Staat sollte sich von solchen Gruppierungen nicht auf der Nase herumtanzen lassen.


    Mir ist aber in diesem Moment wichtiger, dass die Täter gefasst und die Beute wieder gefunden wird, wenn diese nicht schon eingeschmolzen oder weiterverkauft worden ist.

    Schon vor geraumer Zeit hat die Märkische Oder Zeitung (MOZ) über die Rückkehr der Attikafiguren auf das Stadtschloss berichtet. Da der Artikel nicht frei verfügbar war habe ich weder darauf hingewiesen, noch einen Beitrag mit entsprechenden Link verfasst. Die Märkische Allgemeine Zeitung hatte ebenfalls darüber berichtet, allerdings war auch dieser Artikel nicht frei verfügbar.


    Am 17.11.2020 hat sich aber Potsdamer Neuste Nachrichten (PNN) in einem Artikel mit der Rückkehr der Attikafiguren auf das Stadtschloss beschäftigt und wie Konstantindegeer schon gesagt hat, soll es bei schönen Wetter am Mittwoch den 18.11.2020 so weit sein.


    https://www.pnn.de/potsdam/neu…uf-dem-dach/26628358.html

    Die Stadt Potsdam hat einen Kurzfilm über den Potsdamer Stadtkanal gedreht und bei youtube online gestellt. In dem Kurzfilm wird ein Gespräch zwischen Siegrfried Benn (Verein Stadtkanal) und dem Oberbürgermeister Schubert (SPD) geführt, wie man sich die Zukunft des Stadtkanal Potsdam vorstellt.


    Der Linken in Brandenburg fehlen noch einige hundert Stimmen für ihre (Volks)Initative "Keine Geschenke den Hohenzollern". So langsam wird die Zeit knapp. Und damit die (Volks)Initative nicht vergessen wird, berichtet Potsdamer Neuste Nachrichten (PNN) in ihrer Ausgabe vom 18.10.2020 darüber.


    https://www.pnn.de/brandenburg…sinitiative/26283228.html


    Ich verstehe etwas nicht. Nach dem 2. Weltkrieg konnte es den Sowjets nicht schnell genug gehen, Großgrundbesitzer, Adelige und weitere wohlhabende Bürger zu enteignen aber wenn es darum geht etwas zurückzugeben, dann tut sich die ehemalige Staatspartei damit sehr schwer.


    Sicher muss die Verbindung der Hohenzollern zwischen der NSDAP / Hitlerdeutschland geklärt und aufgearbeitet werden aber Eigentum bleibt Eigentum.

    Ich hatte mich in meinem oberen Beitrag falsch ausgedrückt. Ich möchte eigentlich damit sagen, dass ein Durchgang vom Alten Markt über die Brauerstraße zur Seniorenresidenz zur Zeit nur zu Fuß und mit dem Fahrrad möglich ist aber nicht mit dem PKW.


    @ Konstantindegeer: natürlich sind die obengenannten Gebäude aus verschiedenen Epochen aber haben auf mich eine hohe Ausstrahlungskraft. Die Gebäude in der Brauerstraße wirken gegenüber dem Stadtschloss oder Barberini zurückhaltend aber auch "langweilig". Große Fenster, Balkon und ein wenig Rasterfassadenoptik. Kein bißchen Glanz und Gloria!

    Auch wenn diese Gebäude den vorläufigen Abschluss der Straße darstellen, hätte ich mir gewünscht das auch dieses Gebäudeensemble sich dem Stadtschloss und dem Barberini annähert.


    So sind es Gebäude mit Bauklötzchen auf dem Dach die überall stehen könnten. Das einzige was mir an dem Ensemble gefällt ist das Farbenspiel. Auch sind aus dieser seitlichen Position die Giebel der Dächer nicht erkennbar.


    Ich hoffe ja das in Zukunft es wieder einen Durchgang geben wird, zur Seniorenresidenz Heilig- Geist- Park.

    Ich verschenke mehrere Ausgaben des BERLINER EXTRABLATT. Es handelt sich um die Ausgaben:


    Nr. 89 - April 2018

    Nr. 90 - Oktober 2018

    Nr. 91 - April 2019

    Nr. 92 - September 2019

    Nr. 93 - April 2020


    Die Ausgaben sind im gebrauchten Zustand, meistens auch noch mit den entsprechenden CDs. Mir wäre es am liebsten, wenn jemand alle Ausgaben abnimmt, es müssten nur die Versandkosten getragen werden. Bei Interesse einfach melden.


    Ich hätte mir eine 100 % Rekonstruktion gewünscht, wie beim Stadtschloss in Potsdam. Das Stadtschloss hätte mehr an Akzeptanz gewonnen, wenn man im Innenraum wieder Restaurants und ggf. Kultureinrichtungen eingebracht hätte oder tatsächlich die Landesbibliothek. Auch hätte ich mir eine Ausstellung zu Preussen und der Geschichte Berlins gewünscht.


    Grundsätzlich hätte ich mir auch vorstellen können das dort das neue Bundeskanzleramt eingezogen wäre aber das war nicht vorgesehen und das Stadtschloss hätte auch viel früher erbaut werden müssen. Es hätte sicher auch weitere Nutzungskonzepte gesehen, siehe Stadtschloss Braunschweig oder Stadtschloss Potsdam.


    Zum Begriff "Betonschloss" kann ich nur sagen, es hätte mir sicher auch gefallen wenn man Steine genommen hätte. Es hätte aber die Bauzeit unheimlich verlängert und wäre unbezahlbar gewesen. Auch in Potsdam wurde mit Beton gebaut, in Braunschweig bin ich mir nicht sicher. Auch müssen die ganzen Vorschriften im Bereich Dämmung beachtet werden, was so ein Bauprojekt nicht gerade schneller entstehen lässt.


    Ich selbst hätte mir eine Mischung aus dem Projekt von Franco Stella gewünscht (West-, Nord,- Südfassade). Und die Ostfassade hätte von den Architekten "nps tchoban voss Architekten" eingebracht werden können.

    TV Tipp: Potsdamer Neuste Nachrichten (PNN) hat sich am 05.10.2020 in einem Artikel mit der neuen Dokumentation aus der Reihe "Geheimnisvolle Orte" - Der Potsdamer Brauhausberg beschäftigt.


    https://www.pnn.de/potsdam/rbb…rauhausberg/26245168.html


    Hier noch der entsprechende Link aus der ARD/rbb mediathek wo man sich die Dokumentation anschauen kann.


    Ich kann es nur empfehlen, denn in der Dokumentation geht man genau darauf ein, wann das Gebäude umfassend umgebaut und der Turm zurückgebaut worden ist :crying:.


    https://www.rbb-online.de/rbbk…/kultur_aktuell_1810.html

    Der Parteitag der SED hat im Jahr 2019 beschlossen, dass der Wiederaufbau der Mitte Potsdams zum Wohl des Volkes im Jahr 2020 beginnen soll. Auf Nachfrage von Potsdamer Neuste Nachrichten (PNN) wann der Wiederaufbau der Neuen Mitte beginnen soll sagte Oberbürgermeister Boede (SED), bei den Feierkichkeiten zum Tag der Republik: sofort und unverzüglich 😊.


    https://m.pnn.de/potsdam/potsd…alten-markt/26250312.html (Quelle: Potsdamer Neuste Nachrichten, 07.10.2020)

    @ Tobschi: es kommt oft vor, dass Artikel nicht gelesen werden können, weil diese nur für Abonennten sichtbar ist. Aber du hast Recht, guter Journalismus muss bezahlt werden. Hier ist es egal ob es sich um einen Onlineartikel oder um einen Artikel in gedruckter Form handelt.


    Ich würde mir wünschen, dass es die Möglichkeit gibt, einzelne Artikel käuflich zu erwerben. Zum Beispiel: ich möchte einen Artikel in der Zeitschrift XYZ lesen, möchte mir aber nicht die komplette Zeitschrift oder Tageszeitung erwerben. So muss es doch die Chance geben das ich der jeweiligen Zeitschrift/Tageszeitung einen kleinen Betrag zahle (0,50 € - 0,99 €) und der Artkel nur für mich freigegeben wird. Somit würde ich einen Beitrag zum Erhalt der Zeitung liefern und könnte mir für kleines Geld meinen Wissensdurst stillen.


    Bitte lasst uns keine Diskussion vom Zaun brechen was "guter Journalismus" bedeutet, das sieht sowieso jeder anders.