Posts by Maecenas

    Die oben abgebildeten Steingärten sind wirklich eine klimafeindliche Sünde und dazu noch überaus hässlich. Statt die eigenen Vorgärten vernünftig zu gestalten retten wir aber lieber die Welt.

    Zum Thema Klimawandel eine Prise Humor von Dieter Nuhr:


    Befremdlicher finde ich, dass es hier Foristen gibt, ...

    So oder sehr ähnlich fangen viele Sätze von dir an, obwohl Oberlehrertum und erhobene Zeigefinger in diesem Forum nach wie vor wenig geschätzt werden. Und zum Forumsfrieden trägt sowas auch nicht bei. Nicht einmal zu dessen "guten Ruf".

    Holla, jetzt geht’s aber wieder rund hier. Besonders dankbar bin ich stets für die Nachhilfe von Tegula, ohne dessen wertvolle Einlassungen ich doch immer wieder auf den Pfad der Untugend abgleiten würde. :kuss: Wie kann man die tolle Rede von Steinmeier nur so falsch wahrnehmen, selbst der Spiegel behauptet einfach frech dass der Bundespräsident „schlechte Laune“ verbreitete. Das ist doch völlig an der Realität vorbei …

    Die Rede des Bundespräsidenten halte ich für dem Anlass angemessen. Sie ist ja wohl in erster Linie an die Kritiker der Rekonstruktion der Schlossfassaden gerichtet und versucht diese von dem Konzept zu überzeugen.

    Nein, Herr Steinmeier hat in keiner Weise versucht die Kritiker zu überzeugen. Vielmehr hat er deutlich in der Chor der "Wokeness" mit eingestimmt: Tendenziell klang es so, als empfinde er das HuFo als architektonischen und konzeptionellen Unfall, zumindest jedoch als ein ungeliebtes und ungewolltes Kind. Nicht mal ansatzweise war von ihm Freude über die wiedergewonnenen Barockfassaden oder die neuen herausragenden Museen zu hören. In der linken Zeitgeistpresse findet Herr Steinmeier für seine Rede - wie zu erwarten - daher viel Zustimmung. Der Spiegel schreibt:

    Beim Festakt sprach Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und verbreitete schlechte Laune – mit voller Absicht und völlig zu Recht.

    Von mir aus wäre Herr Steinmeier am gestrigen Tag besser im Bellevue geblieben oder hätte einen Kindergarten besucht.

    Typisch heutiges Deutschland, alles zerreden und madig machen. Da hat man eines der besten ethnologischen Museen der Welt in die Mitte der Hauptstadt geholt und lässt es zu, dass eine radikale lautstarke Minderheit von moralischen Imperialisten den Diskurs übernommen hat. Jetzt fehlt nur noch eine 'tolle' Rede von Herrn Steinmeier am Mittwoch bei der Eröffnung. Im Mai 2020 sagte der gute Mann: „Man kann dieses Land nur mit gebrochenem Herzen lieben“, am Mittwoch wird es dann vielleicht heißen: „Man kann das Humboldt-Forum nur mit gebrochenem Herzen lieben“...


    P.S. Ob es am Eröffnungs-Buffet dann wohl nur Fair-Trade-Produkte gibt?? Oder ist es so dass die eigene Moral bei den Benin-Bronzen beginnt und an der eigenen Kaffee-Tasse aufhört?


    Der Siegerentwurf sowie weitere Entwürfe zur Umgestaltung des Rathaus- und Marx-Engels-Forums sind nun auch bei Baunetz zu finden. Im Vergleich hat hier m.E. tatsächlich der 'stärkste' Entwurf gewonnen.


    Währenddessen fand am 17. August eine interessante Diskussion über die Zukunft des Terrains statt (s.u.). Besonders bemerkenswert ist ein kurzer Ausschnitt ab Min. 45:55, in dem die vielleicht zukünftige Bürgermeisterin, Franziska Giffey mit deutlichen Worten die Rückkehr des Neptunbrunnens auf den Schlossplatz befürwortet. Vom wissenschaftlichen Arbeiten mag die Dame ja nicht allzu viel Ahnung haben, aber in dieser Frage beweist sie wirklich Sachverstand. Hut ab! Und da die Oberblockiererin Regula Lüscher weg vom Fenster ist besteht vielleicht tatsächlich ein wenig Grund zur Hoffnung. :anbeten:


    Als ich den Link anklickte, dachte ich erst, dass das ein Fehler sein muss. Vermutlich hat er aus Versehen, eine Ansicht vom Stadtrand Hannovers verlinkt, dachte ich. Dann las ich die Adresse. Mann-o-Mann ist das eine öde Gegend. Ich meine, schön grün und scheinbar ruhig ist es ja, aber architektonisch... :kopfschuetteln:


    Das ist jetzt aber off-topic, sorry.

    Das alte Munch Museum war baulich eine Katastrophe und bot viel zu wenig Ausstellungsfläche. Insgesamt eine unwürdige Unterbringung für weltberühmte Bilder wie „Der Schrei“. Mit dem Neubau hat man die Ausstellungsfläche massiv erweitert und das Museum mitten ins Zentrum gebaut, sogar direkt an den Fjord. Die Architektur trifft allerdings nicht meinen Geschmack:

    https://www.visitoslo.com/de/i…hitektur/ausblick/lambda/

    Das Kulturforum beherbergt eine der hochkarätigsten Gemäldesammlungen der Welt, von der Gotik bis in die Gegenwart (lediglich das 19. Jh. ist hier nicht vertreten), in einer Liga mit Florenz, London, Paris oder Dresden spielend. Aber der dazu gehörige Rahmen, also die Gebäude, die diese Sammlungen beherbergen ist teilweise wirklich eine Katastrophe. Man schaue sich z.B. den Eingangsbau zur Gemäldegalerie an. Ist das etwa eine würdige Eingangspforte für Dürer, Rembrandt und Botticelli?? Wohl kaum.

    Bereits kurz nach der Wiedervereinigung plädierten viele kluge Köpfe dafür die Gemäldegalerie in einem Neubau gegenüber dem Bodemuseum anzusiedeln. Das wäre der perfekte Standort gewesen. Leider setzte sich dann aber Mitte der 90er Jahre der damalige Generaldirektor Wolf Dieter Dube durch, der die Gemäldegalerie unbedingt am Kulturforum angesiedelt haben wollte.


    Bis auf das alte Munch-Museum in Oslo (in Kürze wird ein Neubau eröffnet) kenne ich keine renommierte Gemäldesammlung die in einem dermaßen dürftigen architektonischen Rahmen untergebracht ist.

    .... Gewonnen haben Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, die eine Art „grüne Achse“ vom Fernsehturm bis zur Spree planen. An der Spree ist zudem eine Terrasse mit Wasserbecken vorgesehen. Wo das Denkmal der beiden Kommunisten hin soll ist bisher nicht ersichtlich.

    Hinsichtlich Marx und Engels gibt es nun eine Konkretisierung: Das Denkmal soll an seinen ursprünglichen, mittigen Standort innerhalb des Forums zurückkehren. Statt auf dem kreisförmigen Platz werden die beiden aber zukünftig mitten in einer Grünfläche stehen.

    Quelle: Berliner Woche