Posts by Konstantindegeer

    Es handelt sich um die Salamanderkonsole, die zur Zeit Friedrich Wilhelm IV hinzugefügt wurde. Der Bildhauer Andreas Hoferick hat die konsolen anhand der Fotos im Auftrag des Vereins Potsdamer Stadtschloß rekonstruiert und der Stein ist wieder eingefügt worden.



    Potsdamer Neuste Nachrichten (PNN/Tagesspiegel), hat sich am 26.09.2022 mit dem Wiederaufbau der Garnisonkirche in einem Artikel befasst. Die Linkenfraktion im Stadtparlament setzt einmal mehr das Thema Garnisonkirche auf die Tagesordnung der Kommunalpolitik. Doch es gibt ein Problem.


    https://www.tagesspiegel.de/po…r-demokratie-8683237.html

    Es gibt überhaupt kein Problem: das Rechtgutachten über die Möglichkeiten der Stadt ist eindeutig, die Stadt kann gar nichts tun.

    Zu einer Stadt gehören Menschen, die in Wohnungen wohnen - dafür ist das Konzept Stadt da. Inwieweit am Alten Markt "erschwingliche" Wohnungen entstehen bleibt subjektiv: in den Blocken III und IV sind ein Großteil der Wohnungen auf 20 Jahre an eine reduzierte Kaltmiete gebunden - zwei Euro unter dem Mietspiegel. Da dieser 2022 € 11,25 beträgt und bis zur Fertigstellung 2024 mindestens noch um zwei Euro steigt wäre ca. 11 Euro Nettokalt dann die Kaltmiete - zzgl. der Heiz- und Betriebskosten für ausschließlich mit Russengas hergestellter Fernwärme, also z. Zt. ca. 15 bis 16 Euro Warmmiete pro Quadratmeter. Ob das jetzt "erschwinglich" ist muss jeder selbst entschieden. Ich hätte die Wohnungen bzgl. der Miete frei gegegben, da diese Größenordnungen keine soziale Wirkung haben und zudem nur eine Zwischennutzung für 20 Jahre darstellen.


    Im Block V (Staudenhof) und an der Friedrich-Ebert-Straße (Block IV) sollen echte Sozialwohnungen der Pro Potsdam enstehen (€ 7,50 nettokalt). Hier wird allerdings nicht gebaut, weil die Landesförderung dafür heute nicht mehr auskömmlich ist. Merke also: einer muss soazile Wohltaten immer bezahlen.

    Wenn sich all diese Initiativen und vor allen Dingen alle Parteien Potsdams und die Oberste Stadtregierende SPD so sehr für das Minsk so stark gemacht haben,wieso konnte es dann dennoch so viele Jahre bis fast zur Unkentlichkeit vor sich hin gammeln?"

    Ja, wer waren denn nun letzendlich der oder die Schuldigen in der Stadt ,die das Minsk Jahrelang der Natur überließen wenn sich doch die Stadtverantwortlichen Parteien für einen Erhalt des Minsk so sehr einsetzten ? :kopfschuetteln: ?

    Die Möglichkeit der heutigen Lösung ergab sich erst durch das private Engagement von Hasso Plattner, der den Abriß/Reko zzgl. vier Millionen Euro für die Grünfläche herauslegte. Die Gesamtkosten von über 20 Millionen Euros wären aus dem kommunalen Haushalt nicht zu realisieren gewesen. In wieweit er Teile der Investition durch den geplante Wohnungsbau auf dem westlichen Grundstücksteil neben dem Minsk wieder hereinholt bleibt dahingestellt.

    Hätte es dieses Angabot von privater Seite nicht gegeben wäre der Bau abgebrochen und das Gesamtgrundstück von der stadteigenen Pro Potsdam mit Wohnungen bebaut worden, die ja in Potsdam akut fehlen.

    Die Bundesbauministerin Geywitz wird sich nicht in Potsdamer Loaklfragen einmischen, auch wenn sie ja ganz gern mal dem OB eins auswischt. Nein, das wird bis Ende 23 leergezogen (sind ja schon viele draußen), im ersten Quartal 24 abgerissen und dann geht die Planung für den Block V los.


    Aber das dauert: erstnal muss die Pro Potsdam mit dem nordwestlichen Teil des Blocks IV weiterkommen. Da warten alle auf die neuen Förderichtlinien des landes zum Sozialen Wohnungsbau, weil man momentan mit den Fördermitteln nicht ersthaft auskömmlichen Sozialwohnungen errichten kann.

    Diese Frage ist in diesem Forum unsinnig sondern müsste dem RBB gestellt werden.

    Wie heißt eigentlich 'Greenwashing' bezogen auf Architektur?

    Zu behaupten etwas sei ökologisch gebaut obwohl es das nicht nicht ist. Zum Beispiel ein Haus aus (vermeindlich) ökologischem Holz, das bei genauerem Hinsehem
    - ein Fundament und ein Treppenhaus aus Stahlbeton hat,
    - dessen Holz mit Diesel-LkW von Lettland bis Memel sowie von Neu-Mukran auf Rügen bis Berlin gekarrt wurde,
    - deren Diesel-Lkw von Memel bis Mukran mit der Schweröl-Fähre transportiert wurden,
    - zum Schluß zwischen den Holzwänden noch eine Dämmung aus Styropor oder Steinwolle bekommt.
    - Geheizt wird mit einer Stromheizung, die aus Strom gespeist wird, für den Lausitzer Braunkohle verbrannt wird.

    Nein, aber ein Stromkabel zu dem Lampenträger zu legen ist nun kein Hexenwerk - dahinter ist ein Sitzungsaal mit Strom. Eine Rekonstruktion des Lampenträgers läge sicher zwischen 7.500 und 9.000 Euro. Der Löwenkopf war ein Entwässerungauslass aus dem 19. Jahrhundert und ist für die friderizianische Treppe künstlerisch nicht von Bedeutung.


    Allerdings wäre es sinnvoller, sich an den letzten Bronzegittern zu beteiligen - hier fehlen insgesamt noch ca. 300 TEURO zu einer Gesamtfertigstellung. Diese Gitter kommen vorerst als Provisorium in einem Siebdruck auf Glas.


    Das Minsk ist ein ca. 95-prozentiger Neubau und jeder Form des Bauschmucks, also der Individualisierung, ist fortgelassen worden. Die Architekten, die sich als "modern" verstehen, haben bei Neubau den Bau so errichte wie sie meinen dass es richtig gewesen wäre, nicht wie es war. Das "neue Misk" ist also ein Bau historisierender Bau, keine Rekonstruktion. Man kann auch sagen: Historismus der Moderne.


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    Nein, nicht grundlos. Es ist eine zweiläufige Treppe. Die Laufrichtung wechselt. Man hat zweimal den gleichen Geländerentwurf genommen. Der Entwurf ist orientiert in Bezug auf die Laufrichtung der Treppe. Ihr dürft das Geländer nicht statisch und für die bloße Seitenansicht gedacht interpretieren. Vielmehr handelt es sich um dynamisches Rokoko. Alles strebt die Treppe hinauf.


    Es ist auch nicht nur ein bekröntes R, sondern das königliche Monogramm, eine bekrönte Verschränkung aus F und R, die für "Fridericus Rex" steht, den Bauherrn.


    Hier wird gleichsam die Laufschrift moderner Fernsehnachrichten vorweggenommen. Das königliche Monogramm läuft die Treppe hinauf und wir sehen ihm dabei zu.

    Rastrelli hat völlig recht. Entscheident ist die Laufrichtung des Fahnenträgers von der Fahnenkammer, die zweiläufige Treppe hinungen, zum Regiment. Das hat der König als Chef des Regimentes persönlich gemacht.

    Im übrigen zeigt das, das mit einer Form vier Elemente gegossen worden. Wir sind ja schliesslich in Preußen. Durch den Wechsel der Laufrichtung der Treppe erscheint das Monogramm beider Friederiche (Friedrich I. UND II.) des halb auf dem zweiten Gitter spiegelverkehrt.

    Die "Touristenansicht" war Fritze schnuppe.