Posts by Konstantindegeer

    Na, dann kann ich noch ein schönes Beispiel von unversöhnlicher Schloßgegenerschaft anführen: ein Interview im Qualitätsmedium Deutschlandfunk, der sich dem Auto der Berliner Zeitung, Nikolaus Bernau, zuwandte.

    Unter Nazi- und Antisemitismusgleichsetzungen geht es bei vielen Schloßgegnern kaum: Berliner-Zeitung-Autor Nikolaus Bernau fordert im Deutschlandradio das Kuppelkreuz des Berliner Schlosses vulgo Humboldtforum "mindestens genauso kritisch" zu kommentieren wie die antisemitische Schmähplastik der "Judensau" an der Wittenberger Stadtkirche.


    Verbale Abrüstung wäre schon angezeigt, vor allem wenn man - wie Bernau - als seriöser Architekturkritiker und nicht zuvörderst als politiker Aktivist wahrgenommen werden will. Diese Gleichsetzung erscheint mir - mindestens - unangemessen und stumpfen in der Kontinuität auch ab.


    https://www.deutschlandfunkkul…nV-bHagSss-UkBV1sytNJbILs

    Die Blöcke 10, 11, 12 und 13 sollen Sozialwohnungen der stadteigenen Pro Potsdam werden. Das ist gerade für das Los 10 schwierig, weil dieser Bau besondern von der Dortustraße aus zu sehen ist und dort als Eckebau eigentlich hohe Ansprüche gelten müßten. Der Block 13 ist das letzt "8-Ecken-Haus" mit Gestaltungsvorgaben. Da wird es einfach sein Wohnungsbau zu implementieren. Die Sozialbauten sind Ausdruck des schlechten Gewissens der Stadt wegen der Fassadenrekonstruktionen. Wirtschaftlich macht es keinen Sinn so kleinteilig und mit so hochwertigen Fassaden Sozialwohnungen zu Bauen, zumal im Zentrum Süd und im Französischen Viertel viele hundert solcher Wohnungen im Zentrum vorhanden sind. Die Kosten für die Stadt für diese Symbolbauten werden hoch sein.

    Der Block 18 ist das Grundstück, das die Stadt dem Studentenwerk schon seit drei Jahren wie sauer Bier anbietet. Das Grundstück ist für ein Studentenwohnheim ungünstig geschnitten und hat nur Platz für maximal 50 Plätze, wenn man im EG zur Belebung Gewerbe will. Deshalb hat das Studentenwerk immer einen Rückzieher gemacht, die bauen lieber nah an den Hochschulen auf der grünen Wiese. Welcher "geeignete Partner" dann das Studentenwohnen eriichten wird bleibt unklar. Mikroapartments mit 600 Euro plus Miete sollen ja ausdrücklich vermieden werden.


    So bleiben nur die Blöcke 14-17 zur Veräußerung an Private - darunter - gottlob - der Palazzo Barberan da Porto von Palladio (Sternemannsches Haus). Vermutlich werden aber auch da wieder die Genossenschaften bevorzugt, die im Block III schon ca. 15 Euro Warmmiete planen.

    Nicht verstanden habe ich bisher, wie es erst eine Vergabe der Grundstücke in 6 Losen und dann - nachgeordnet - 18 Architekturwettbewerbe geben soll. Vielleicht hat das auch die Journaille falsch verstanden. Beim Block III hat sich immer ein Team eines Bauherren mit einem Architekturentwurf beworben. Aber das muß ja alles auch erst noch von der SVV beschlossen werden. Eine Abkehr vom leitbautenkonzept, Meister Lampe, ist das alles nicht.


    Städtebaulich finde ich es nach wie vor falsch, die Kolonnade (Stützengang) der Bibliothek im Norden nicht in die Blöcke 1 und 18 aufzunehmen. Nun ist der B-Plan rechtskräftig.

    Der Palazzo Barberan da Porto (Sternemannsches Haus)


    Zuerst ist zu den Zeitläufen zu sagen, daß das alles elendig lange dauert. Immerhin sind jetzt die ersten Wohnung im Block II Ostseite (Brauerstraße) zur Vermietung ausgeschrieben worden, da fand der Bieter Wettbewerb 2010 statt - also lockere zehn Jahre nach Grundstückszuschlag sind die Bauten bezugfertig. Das ist schon der Preis der goldenen Schnarchnase.

    Bei Block mit dem Einsiedler dauert es auch gerade wieder ewig. Erst hat sich die Stadt bei einem Grundstück in der Vermessung vertan. Dann wurde nicht vor dem Wettbewerb geklärt, daß alle Beteiligten sich die notwendigen Abstandsflächenüberschreitungen genehmigen müssen. Alles in allem macht sich so ein gewisser Abstumpfungsprozeß breit.


    Das Hauptproblem mit dem Block IV auf der Zeitachse ist, daß die Bauarbeiten mit Bezugsfertigkeit des Blocks III starten sollen. Das heißt die Bewohner ziehen in die Schwerfegerstraße ein und haben dann 5 Jahre Baulärm vor sich (solange benötigen Potsdamer Baustellen - die Ausnahme waren nur das Barberini und Kondor Wessels). Das halte ich für absurd - aber der dafür verantwortliche Baubeigeordnete ist bei Fertigstellung des Blockes IV im Jahr 2027 (sic!) ja nicht mehr im Amt, und bis dato hat die Stadt diese Schätzungen immer noch um zwei, drei Jahre überschritten. Zum Vergleich, daß ganze Berliner Schloß brauchte nur 8 Jahre Bauzeit und der Gotthard-Basistunnel 17 Jahre.

    Baurechtlich ist das nur mit einem neuen Bebauungsplan zu bewerkstelligen.


    Da selbst bei einem neuen B-Plan mit Baukörperausweisung die Schützbedürfnisse der jeweiligen Nutzer zu berücksichtigen sind (gesunden Licht- und Arbeitsverhältnisse) müsste bei dieser Variante wohl das Eck-Viertel des Gebäudes des Rechenzentrum, das zum Turm zeigt, abgebrochen werden. Sonst müßten wohl Die Räume an der Engstelle langfristig mit feuersicher zugemauerten Fenstern leben.

    Es wiwrd ja gebaut, auch 2021 - und zwar mit viel Handarbeit. Die SVV hat jetzt einen "Fahrplan" verabschiedet, der viel Wunschdenken enthält.


    Hier der Beschluß (mit R2G plus Anderen beschlossen):


    Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

    Bis zum Frühjahr 2023 soll in einem mehrstufigen Verfahren und unter Wahrung der Eigentumsrechte und Nutzendeninteressen, ein inhaltliches und gestalterisches Konzept für den Bereich bzw. die Standorte Garnisonkirche und Rechenzentrum erarbeitet werden.

    Vier Phasen sind von Juni 2020 bis Frühjahr 2023 vorgesehen:

    1. Phase: Abstimmung eines mehrstufigen Verfahrens mit Eigentümern und Nutzenden bis Juni 2020

    Der Oberbürgermeister wird in seiner Funktion als Mitglied des Kuratoriums der Stiftung Garnisonkirche und als Gesellschaftervertreter in der ProPotsdam beauftragt, mit den Eigentümern der Grundstücke an den Standorten Garnisonkirche und Rechenzentrum und den jeweiligen Nutzenden ein mehrstufiges Verfahren für die Erarbeitung eines Nutzungs- und Gestaltungskonzeptes für den Bereich Garnisonkirche/Rechenzentrum abzustimmen.

    Der Bereich setzt sich im engeren Sinn aus dem in Errichtung befindlichen Turm der Garnisonkirche, dem Grundstück des ehemaligen Kirchenschiffs der früheren Garnisonkirche und dem Rechenzentrum zusammen. Der inhaltlich und gestalterisch zu betrachtende Bereich kann aus konzeptionellen Überlegungen darüber hinaus erweitert werden.

    Das Verfahren soll der Stadtverordnetenversammlung im Juni 2020 zur Beschlussfassung vorgelegt werden.

    Als Zielstellungen für das Verfahren zur Erarbeitung eines inhaltlichen Konzeptes und eines gestalterischen Konzeptes gelten die für Phase 2 und Phase 3 beschriebenen und durch die Stadtverordnetenversammlung gesetzten Vorgaben.

    1. Phase: Erstellung eines inhaltlichen Konzeptes bis Januar 2021

    Ziel des mehrstufigen Verfahrens ist es, bis zum Januar 2021 ein inhaltliches Konzept für den Bereich mit den Eigentümern, Nutzenden und der Stadtgesellschaft zu erarbeiten und der SVV zur Beschlussfassung vorzulegen.

    Grundlagen für die Erstellung sind die Vorstellungen der Eigentümer und Nutzenden, die weiteren inhaltlichen Nutzungsvorschläge aus der Anhörung des Hauptausschusses zur Drucksache 19/SVV/1166 vom 24.01.2020. Das inhaltliche Konzept soll einen Vorschlag für ein zukünftiges Trägerschaftsmodell enthalten.

    Bei der Erarbeitung des inhaltlichen Konzeptes sollen weitere Gedenkstätten-, Lern-, Jugendbildungs- und Museumsstandorte in der Landeshauptstadt Potsdam mit einbezogen werden, um Synergien zu nutzen und Konkurrenzen zu vermeiden.

    1. Phase: Erstellung eines gestalterischen Konzeptes auf Grundlage des inhaltlichen Konzeptes bis Sommer 2022

    Ziel des mehrstufigen Verfahrens ist es ferner, aufbauend auf den inhaltlichen Konzeptvorstellungen bis zum Sommer 2022 ein städtebauliches Konzept mit gestalterischen Vorgaben für den Bereich Garnisonkirche/Rechenzentrum zu erarbeiten und mit den Eigentümern, Nutzenden abzustimmen und diese mit der Stadtgesellschaft zu diskutieren. Es sollen im Rahmen eines Wettbewerbsverfahrens Varianten eingeholt werden, auf deren Grundlage ein von Eigentümern, Nutzenden und Stadtgesellschaft akzeptierter städtebaulicher und gestalterischer Entwurf gesucht werden kann.

    Grundlagen für die zukünftige Gestaltung bilden dabei

    -          das nach Abschluss der inhaltlichen Diskussion vorliegende inhaltliche Konzept für den Bereich Garnisonkirche/Rechenzentrum,

    -          der auf der Grundlage der erteilten Baugenehmigungen wiedererrichtete Turm der Garnisonkirche,

    -          das Ziel eines weitestgehenden oder vollständigen Erhalts des Rechenzentrums,

    -          eine der entwickelten Nutzungskonzeption folgende bauliche Gestalt für das Gesamtareal Garnisonkirche/Rechenzentrum.

    Das gestalterische Konzept ist der Stadtverordnetenversammlung im Sommer 2022 zur Entscheidung vorzulegen.

    1. Phase: Schaffung der baurechtlichen Voraussetzungen zur Umsetzung der konzeptionellen Entscheidungen bis Frühjahr 2023

    Nach Vorliegen der Entscheidung zum Gesamtkonzept wird die Stadtverordnetenversammlung in gesonderter Beschlussfassung den Oberbürgermeister beauftragen, die auf der Grundlage des Konzeptes zu treffenden baurechtlichen Beschlüsse zu erarbeiten und der Stadtverordnetenversammlung bis zum Frühjahr 2023 zur Beschlussfassung vorzulegen.

    Die These es habe nur an westlichen Investoren gefehlt um Bausubstanz wie das Berliner Schloß verkennt die Realität der Geschichte. Unter Ulbricht war das undenkbar, da es um die Leistungsfähigkeit des Sozialismus ging - eine westliche Investition hätte die Schwächen des Sozialismus ja offengelegt. Das gab es erst - zum kleinen Teilen - unter Honecker.


    Tatsächlich gab es unter Ulbricht ein klares Bauprogramm für die Hauptstadt der DDR und für die Bezirkshauptstadt, die Aufmarschplätze und -Flächen in klar umgrenzten Dimensionen umfaßte. Im Berliner Fall konnte sich die DDR-Führung entscheiden, ob sie das Schloß oder den Dom plattmacht (der Lustgarten wa ja schon von den Nazis hingerichtet und als Aufmarschplatz umgestaltet worden). Verbürgt ist die Aussage von Ulbricht, daß man mit "den Kunsthistorikern" einfacher fertig werde als mit der Kirche - deshalb hat es das Berliner Schloß getroffen.


    Unter Honeker gab es Sudien zum Wiederaufbau des Berliner Schlosses, dessen Abbruch dieser als "Fehler" bezeichnete. Hierzu reichte dann allerdings das Geld nicht mehr und der Wunsch nach Modernität überwog die Nostalgie. Schließlich hatten viele Städte im Westen vorgemacht, welche Art "Kongreßzentren" und "Stadthallen" für Modernität standen. So ist es zum Palast der Republik gekommen. Der Paulick-Turm ist nicht aus Geldgründen sondern aus statischen Gründen entfallen - der Baugrund hätte enorme Aufwenungen verursacht. Die Türme sind dann am Strausberger Platz gebaut worden, allerdings von Henselmann.


    Der industrielle Wohnungsbau war in den 1960er Jahren im übrigen eine Vorgabe aus der UdSSR. Seperat und kurzfristig betrachtet ist es natürlich günstiger Massenwohnungsbau zu errichten als kleinteilig zu sanieren - das ist heute bei den staatlichen WBGen noch immer zu besichtigen. Allerdings wurden die längerfristigen Effekte nicht einkalkuliert.

    "Bewusster und behutsamer Umgang mit der Geschichte des Standortes

    Das Denkmal verbindet sich sensibel mit dem bestehenden Sockel des Kaiser-Wilhelm-Denkmals und dem städtischen Umfeld.

    Das konzeptionelle und gestalterische Prinzip der Schich- tung erlaubt es, die unterschiedlichen Ebenen des alten und des neuen Denkmals miteinander zu verbinden, ohne die Differenzen zu verwischen. Es wird möglich, zum Einen die unter Denkmalschutz stehende Treppenanlage sowie die restaurierten und sensibel rekonstruierten Mosaikfußböden als Basis des Entwurfs zu zeigen, zum Anderen eine zeitge- nössische Schicht aus beweglicher Schale und dazugehöriger Rampen- und Treppenanlage als Ergänzung anzubieten."

    Ich bin selber Landschaftsarchitekt und sehe die Lösung von BBZ als interessante Lösung auf die Ausschreibung. Es ging ja nicht darum den früheren Zustand herzustellen, sondern eine Lösung für heutige Anforderungen, die barocke Fassade und dem Konzept des Humboldt Forums zu finden (die Idee die drei Kontinente darzustellen und somit eine kostenlos öffentlich zugängliche Verbindung zur Ausstellung herzustellen finde ich gut ).

    Das könnte in der Tat eine charmante Idee sein aber hier scheint mir doch die Entswurfsaufgabe eine andere gewesen zu sein: Gestaltung der Gartenseite des Berliner Schloßes. Und hier gibt es ja schon eine Gestaltung, nämlich die des Lustgartens. Die Aufgabe wäre es also gewesen die Nordseite mit den Terrassen TROTZ der Straße möglichst in den Lustgarten fließend darzustellen, um diese Einheit wiederherzustellen und nicht die Gestaltung des Schlosses als seperate Entwurfsaufgabe zu begreifen.

    Die Straße auf der Spreeinsel, die je den euphemistischen Namen "Lustgarten" trägt, ist im Entwurf noch immer viel zu breit und mit 4 Spuren zu dominant. Die Verkehrsteilnehmer, die den Lustgarten mit dem Auto oder dem Rad queren müßten vielmehr auf eine Gestaltung treffen die vermittelt, daß man hier in einer außergewöhnlichen Grünanlage zu Gast ist. Da gibt es schöne Lösungen z.B. aus Paris.




    noefer.de

    Der Beirat berät allerdings nur die Synogogengemeinde. Die Jüdische Gemeinde - die als zweite Gemeinde Vertragspartnerin des Landes beim Neubau der Synagoge ist - hat damit nichts zu tun. Und die drei weiteren Gemeinden in Potsdam sind nichtmal Vertragspartner.

    Insofern geht der Streit munter weiter. Auf den Baubeginn müssen wir noch lange warten. Im übriegn ach auf den Baubeginn beim "Haus Einsiedel", da das brandenburgische Landesbauamt - Bauherr der Synagoge - der Überscheritung von Abstandsflächen im Hof nicht zustimmt.

    „Und so sehen wir betroffen / Den Vorhang zu und alle Fragen offen“ (B. Brecht)

    Die Zusammenfassung von Frank ist wohl eine realistische Darstellung. Ich persönlich bin auh gar nicht dagegen bei solchen Revitalisierngen auch mal etwas Neues auf historscher Parzelle zu bauen. Es muß dann aber an die Qualitäten der historischen Fassaden anschliessen.


    Mit fehlt zuvördert die Plastizität der Fassaden - da ist mir alles zu platt und die wenig reliefiert. Eigentlichen sehen gebaute Häuser immer besser aus als Renderings aber diese sind so gut geworden, das sie schon in vielem realitische Abbldungen erzeugen.

    Ergänzend sei noch zu sagen, daß der Mauerwerksabstand zwischen den drei rechten (weißen) Fenstern und den linken (dunklen) Fenstern größer ist, was den Eindruck von zwei Parzellen verstärken soll.


    Baulich soll jetzt eine Mauerwerkschale ohne Kerndämmung davor kommen (wäre ja gut), die Vorlagen müssen ja auch vorgemauert werden, wenn man es ordendlich macht. Wenn das so ausgeführt wird also eine harte Fassade.


    Zudem bekommen beide Gebäudeteile eine unterschiedliche Farbe, das Eckhaus die gleiche wie beim Bestandsbau gegenüber, um die Torsituation deutlich zu machen.


    Ob es zum Schluß mit dem Neubau mit "modernen" Fenstern nicht doch wieder diesen Eindruck der Zeitabfolgen erhält werden wir sehen. Das "Haus Einsiedel" hat ja noch keine Baugenehmigung.


    Also, es gibt Neuigkeiten: es sind wohl in der Fassade nicht nur die Fenster unterschiedlich sondern auch die Fassade wird sich leicht anders darstellen. Dies nimmt Bezug darauf, daß der Bau eigentlich aus zwei Parzellen besteht (Hohewegstraße 14 und Schwerfegerstraße 9). So soll die Kleinteiligkeit der Parzellierung der Altstadt erkennbar werden ohne die Optik der "Großfassade" der acht Ecken zu stören.

    Das ist ja bizarr. Du hast recht. Zwei Typen. Das ist in der Schlußversion des Bauantrags (#282, das zweite Bild) noch anders. Ich habe mal nachgefragt.


    Da der anschließende Neubau Richtung Sparkasse auch zur Bürgerstadt gehört (#282, Bild 2) vermute ich aber etwas Didaktizierendes. Es könnte dahinter stehen, daß man mit den Fenstern von ganz rechts (Ecke, barock) über gründerzeitlich bis hin zu modern beim nächsten Bau wieder "eine Geschichte" erzählen will. Das hat bei den Holländerhäusern an der französischen Kirche schonmal ein Architekt versucht...