Posts by Konstantindegeer

    Na, ich bin ja im Text zitiert. Gestern stand ersteinmal die Eröffnung von Plattner im Mittelpunkt.


    Wir vom Bauverein stellen unsere Kostenrechnung für die nächsten Abschnitte fertig und werden HP direkt ansprechen. Wenn sich die Stadt anschließt, würde uns das sehr freuen - bis dato war das mehr als zäh. Aber es wäre ja für den OB eine einzigartige Möglichkeit sein "Herzensprojekt" ein großes Stück vorwärts zu bringen.

    Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Immerhin werden die beiden Rossebändiger statisch eingerechnet - das gibt Hoffnung. Trotzdem wird der Landesdenkmalpfleger einer Veränderung des Gartendenkmal "Kleistpark" nicht zustimmen. Aber man weiß ja nie, und vielleicht schlagt Gerhard Schröder bei Wladimir Putin eine Kopie der beiden Figuren der Anitschnikoff-Brücke in Petersburg, vielleicht als Variation die beiden Rossebändiger, die noch nicht als Zweitguß in Berlin und Neapel stehen.


    Beim Brunnen liegt die Ursache tief: Regula Lüscher Und Manfred Kühne weigern sich den Schloßplatz (also den historischen Schloßplatz, die heutige Südseite des Schlosses) als Platz zu sehen. Als solcher bedarf der Platz Platzwänden, die ihm im Westen und auch Osten eben noch fehlen. Rekonstruiert man die Brunnenumfahrt würde deutlich, daß der Schloßplatz eine kaiserzeitliche Paraphrase auf die Piazza Navona ist und das Erfordernis der Bebauung des "Roten Schlosses" und der Burgstraße träge offen zutage. Beides fürchten Lüscher & Co wie der Teufel das Weihwasser.

    Na, von "linker Splittergruppe" kann man nicht sprechen. Den Erhalt des Rechenzentrums fordern nun SPD, Linke, Grüne und Andere - das ist eine deutliche Mehrheit in der SVV. Ob sich die Stadt die 10 bis 15 Millionen Euro dafür auch leisten kann steht hingegen in den Sternen und es wird nich viel Wasser die Havel herunterfliessen, bis diese Absichtserklärungen auf die Probe gestellt werden.


    Das gleiche gilt für das Kirchenschiff. Der Stadt gehört das Grundstück nicht, sie will kein Geld hinzugeben und hat Baurecht für das historische Schiff geschaffen. Deshalb ist die Kirchenstiftung voll im Vertrauensschutz auf den Bau des historischen Schiffes.


    Jetzt als Stadt Ansrüche an Gestaltung, Architektenauswahl und Nutzung zu stellen ist kühn. Erstens wird die Kirche einen finanziellen Beitrag einfordern und parallel werden nun die Kritiker des Synagogenbaus sich auch dort einmischen, da es offenbar das Tabu nicht mehr gibt sich bei Gotteshäusern zurückzuhalten. Ich will gar nicht darüber nachdenken, was die SVV sagt, wenn die AfD eine Bürgerbefragung über die Synagoge beantragt - wegen Gleichbehandlung bringt das die Stadt in Teufels Küche.


    Vorher wird die Kirchenstiftung aber einfach ihren Turm zuende bauen. Spenden wird sie jedoch dafür kaum mehr bekommen. Dan wird auf dem Areal des Schiffes eine provisorische Grünfläche angelegt und das war es vorerst. Dann muß die Stadt kommen...

    Um ein Fazit zu ziehen. Block III am Markt wird noch gebaut. In Block IV gibt es mit Glück wohl noch eine Rekonstruktion. Dann kommt wohl noch die kritische Rekonstruktion des "Einsiedler", wenn denn mal mit dem Bau angefangen wird. Und mit Glück entsteht der Garnisonkirchenturm in halbwegs historischer Gestalt. Mehr ist nicht mehr drin. Das Tor ist zu.

    Aber warum sollte das so sein? Der reine Zeitgeist enthebt ja nicht vom logischen Denken. Das Prinzip der Rekonstruktion herausragender Bauwerke hat sich in Potsdam bewährt und die Bevölkerung ist damit überparteilich einverstanden. Selbst die Sozialisten haben für das Stadtschloß, dür das Barberini und für die Blöcke III und IV gestimmt - sich bei der Garnisonkirche nur enthalten. Wie sagte der letzte OB Jakobs: zu Anfang meckern die Leute immer und wenns fertig ist finden es alle toll. Wenn sich also eine Strategie bewährt hat und die groe Zustimmung der Bevölkerung findet ist es widersinnig, von dem Prinzip abzuweichen.

    Das Hauptargument gegen weitere Rekos sind bei Wohnbauten die dann angeblich teueren Wohnungen. Eine Rekonstruktion von historischen Putzbauten ist aber nicht teuer und zudem viel nachhaltiger. Darüber hinaus wird die Frage der Mieten in Potsdam nicht an 20 oder 50 in der Innenstadt entschieden - Potsdam hat 180.000 Einwohner. Die Wohnungen der Genossnschaften am Alten Markt werden auch mehr als 14,50 Euro/qm kosten, soweit sie keine Sozialwohnunge oder anderweitig gebunden sind.


    Zudem wird die "Privatisierung" kritisch angeführt. Aber für wen ist denn die Innenstadt da? Doch für die Bürger und nicht für eine Stadtregierung. Die Stadt verfügt zusammen mit den Genosschaften aus historische Gründen über tausende von Wohnungen in der Innenstadt, da ist doch eine Vermehrung gar nicht sinnvoll, wenn man nicht die Mischung kippen lassen möchte.


    Was soll diesen Umschwung also sonst politisch rechtfertigen? "Deattraktion", wie manche in Berlin die Strategie gegen steiegnde Immobilienpreise nennen? Purer Neid, daß manche in einer schönen Straße wohnen können mit einem schönen Umfeld?

    Beim Thema des Kirchenschiffes wird es sicher so sein, daß erstmal gar nichts passiert. Die Stiftung ist mit der Fertigstellung des Turms befaßt und wird das Problem bekomen, daß der Spendenfluß vollends abreißen wird: niemand wird für eine Bilbaoisierung Potsdams oder irgendwelche Eventarchitektur spenden. Es wird also schwer genug, vom Bund die restlichen Gelder zu bekommen um das begonnene Projekt des Turmes zu beenden. Für die Freifläche des Schiffes ist schon ein Landschaftsarchitekt gechartert, der steht auch schon auf dem Bauschild.

    Die Kirchenstiftung wird nicht das Geld haben einen internationalen Architektenwettbewerb auszuloben und wird auch nichts Schuberts Jugendherberge mit daniel Libeskind bauen - das müsste die Stadt schon selbst tun. Dafür fehlen ihr jedoch die finaniellen Mittel. Beim Thema Wettbewerb erinnere ich nochmal an das Seniorenheim in Form der Heilig-Geist-Kirche.


    Zudem ist es pervers erst etwas zu rekonstruieren um es dann zu denkonstruieren. Die Beispiele von Schubert betreffen ja allesamt Bestandsbauten, die umgebaut wurden.


    Ein richtiger Schaden allerdings tritt durch den geplanten Teilerhalt des Rechenzentrums ein. Der Stadtkanal wird dann nur noch ohne östliche Fahrspur reaktivierbar sein, da das RZ so weit in der Straße steht. Die geplanten Grünflächen anstelle des Rechenzentrums fallen ersatzlos weg, da wird es interessant wie das mit den Klimazielen der Stadt vereinbar wird. Und bei einer Sanierung muß ja eine neue Fassade gebaut werden, da die bestehende keinerlei Umwelt- und Energiegesetzgebungen mehr entspricht - es würde also - wie die Bibliothek - ein völlig neues Haus. Wer die deutlich über 10 Millionen Euro hierfür tragen soll bleibt in den Sternen - die Stadt hat das Geld nicht. Es kann also nur eine Privatisierung geben.

    Wie zu erwarten ist der OB nach der Klausur von SPD, Grünen und Sozialisten am Wochenende mit der Überraschung rausgerückt:


    1. Das Schiff der Kirche soll modern werden und die Form mittels eines internationalen Architekturwettbewerbes bestimmt werden.


    2. Das Rechenzentrum soll - soweit es dem Schiff nicht entgegen steht - erhalten und langfristig gesichert werden.


    3. Der B-Plan Nr. 1 soll bis 2023 an die neue Ziele angepasst werden.

    https://www.pnn.de/potsdam/neu…VH7smOJRX-G6JcuMAnL4-UY98

    Zuerst einmal glaube ich schon, daß es sinnvoll ist die Blöcke III und IV zu trennen. Im Block III wird es ab Sommer die ersten Baufotos geben und da die Stadtverwaltung die Fassadenentwürfe der Baugenehmigungen nicht veröffentlicht hat wird es immer wieder Diskussionen geben, da die Unterschiede zu den Wettbewerbsgewinnern teils erheblich sind. Zudem kommen bautechnische Frage hinzu und Stück für Stück werden auch Nutzer bekannt werden. Darüber hinaus wird auch die Debatte über "bezahlbaren Wohnraum" wieder beginnen, die mit der Vergabe der meisten Baufelder an die Genossenschaften im Block III noch lange nicht beendet sein wird, auch wenn das absolute Volumen der Bautätigkeit den Potsdamer Wohnungsmarkt nicht beeinflußt. Bspw. beim Nebau neben der französischen Kirche hat die WBG schon vor Jahren € 14.50/qm Miete genommen, die "Nutzungsentgelte" des genossenschaftlichen Wohnungsbaus im Block III werden, wo es keine Subvention gibt, über 15 Euro liegen. Die Mietpreisbegrenzungen gelten nur für 20 Jahre - insofern spricht ja Lutz Boede mit einem Recht von einer "sozialen Zwischennutzung" der Neubauten.

    Der Baubeginn für Block IV ist jetzt auf 2023 verschoben worden - das sind natürlich keine guten Nachrichten. Erst im Herbst 2020 soll eine Ausschreibung beginnen und erst 2021 die Jury tagen.

    Die Verzögerung hat damit zu tun, daß die Stadt für die beiden Blöcke rechts und links der Bibliothek (im Plan Baufelder 10 und 18) ausschliesslich öffentliche Bieter zulassen will. Das Studentenwerk soll auf dem Baufeld 18 ein Wohnheim bauen (zeigt aber seit zwei Jahren kein Interesse) und die Pro Potsdam soll auf dem Baufeld 10 sozialen Wohnungsbau errichten, und zwar zu 100 Prozent. Beides ist schwerzlich, da das Studentenwerk kaum Rücksicht auf ie Situation an der Kayserstraße nehmen wird - das war ja vom Wlhelmplatz aus eine Torartige Situation mit Blick auf das Fortunaportal. Die Pro Potsdam soll nach den Grundstückpässen einen "modernen" Neubau errichten und dieser wird in der Blickachse von der Waisenbrücke aus stehen. Das historische Persanische Eck-Haus darf somit nicht wiederhergestellt werden.


    Die Baufelder 11 und 12 sollen auch Sozialwohnungen der Pro Potsdam werden. Nur die Baufelder 13-17 werden für Privatinvestoren geöffnet, wenn da nicht wieder die Genossen bevorzugt werden.


    Neben dem Palast Barbaran da Porto kommt noch als Interpretation das vierte 8-Eckenhaus im Block IV hinzu.



    Ich hatte es in meinem Beitrag angesprochen: die Potsdamer Grünen verlassen Stück für Stück ihre Position der ehemaligen Bürgerbewegung und werden linker.


    Die Studie des Sanierungsträger zeigt ja klar, daß das RZ Sanierungskosten von 10,6 Millionen Euro hätte, zuzüglich der einen Million, die schon geingesteckt wurde. Woher die Stadt das Geld nehmen will bleibt ein Rätsel.

    Das kommt zuerst daher, daß die Potsdamer Grünen in den letzen 30 Jahren sehr wertkonservativ waren und sich stets den Themen der Bürgergewegung in Potsdam (Argus) verpflichtet fühlten. Das ist eine klare Anti-SED-Haltung gewesen und die Wiederherstellung der historischen Stadt sowie die Verhinderung der durch SED geplanten Altbauabrisse, wie z.B. des Holländerviertels, sind lange quasi die DNA der Potsdamer Grünen gewesen. Die großstädtisch links geprägten Grünen ohne eigene Sozialismuserfahrungen hatten so in den Potsdamer Grünen keinen Platz.


    Darüber hinaus haben die Sozialisten in Potsdam unter ihrem ehem. Fraktionschef Scharfenberg, ehem. Parteisekretär an der Richterausbildungsakademie und bekennender Stasi-Mitarbeiter, einen bewußt pragmatischen Kurs für ihr Altkaderklientel gefahren. Die Linken haben FÜR den Wiederaufbau des Stadtschlosses gestimmt, FÜR das Barberini und auch für den Wiederaufbau der Blöcke III und IV. Im Gegenzug haben sich Scharfenberg & Co Sozial- und Bildungseinrichtungen für die Plattenbaugebiete erhandelt.


    Last, but not least, waren den Potsdamer Sozialdemokraten stets vom Stolpe-Johannes-Rau-

    Flügel (NRW war Partnerland beim Wiederaufbau nach 1989 und viele Staatssekretäre und sonstige SPD-Funktionäre kamen aus NRW). D.h. auch hier hatte der linke Flügel der SPD nichts zu melden.


    In dieser Großwetterlage auf der linken Seite der Politik war bei Linken und Grünen kein Platz für wirklich sozialistisch denkende Menschen, bei der regierenden SPD nun dreimal nicht. Die Protagonisten der Anderen kommen auch alle aus der DDR-Provinz. So hat sich zuerst im Jugendmilieu die Gruppe der Anderen bilden können. Da die Leute, wie bei den Grünen auch, im späteren Alter ihre Meinung wenig ändern kommen die Anderen jetzt auf 8 %.


    Momentan ändert sich zwar viel: die Grünen werden linker wie überall und die Potsdamer SPD ist auch deutlch nach links gerückt. Und die Potsdamer Sozialisten haben ihren Altkader Scharfenberg auch abgesägt und treten jetzt mit einer linken Truppe an, die nicht mehr zuvörderst Politik für die Altkader macht. Da fischen viele im gleichen Becken - das Original kommt da immer am besten weg.


    In der Anlage ein Beispiel für die PR, die die Anderen machen...



    Die Frage ist doch nicht wie Diktaturen zum Christentum standen - das ist ja hinlänglich beleuchtet. Es geht doch um die Garnisonkirche heute und deren Nutzung heute.


    Wenn die Anderen sich nicht mit der Garnisonkirche befassen tragen die Forderungen nach Erhalt des Rechenzentrums. Nächstes Jahr kommt dann der kampf um den Staudenhof. Bis den Anderen die Themen ausbleiben dauert es noch.

    Moment mal: die Sizialisten haben FÜR den Wiederaufbau des Stadtschlosses, des Barberini und auch de anderen Teile der Altstadt gestimmt. Sie haben der Stadtverwaltung ein Investitionsprogramm für die Plattenbaugebiete abgehandelt und zugestimmt. Einzig die weiter links stehenden Anderen haben dagegen gestimmt.


    Bei der Garnisonkirche war es anders, aber hier war die Kirche ja nun auch durch eine 50jährige Propaganda von Goebbels und dann Ulbricht und Honecker davon überzeugt worden, daß es sich um eine Nazikirche handelt. Bei dem Bürgerbegehren sind die Leute durch die Plattenbauviertel und haben den Leuten alle möglichen Märchen erzählt: die Spender hätten einen Großen Zapfensteich an der Kirchenbaustelle veranstalten wollen und auf den Glocken an der Plantage seien Hakenkreuze. Die verschreckten älteren Herrschaften haben alle unterschrieben, auch weil ihr alter SED-Abgeordeneter neben ihnen stand und alles bestätigte.

    Bei einer erneuten Umfrage würden vermutlich andere Werte herauskommen. Ein Argument gegen die Abstimmung, das ich damals immer gebracht habe, zg sehr gut: wer über den Nebau von christlichen Kirchen abstimmen will muß auch über die Synagoge und die Moschee abstimmen lassen. Dann waren immer alle ganz ruhig.

    Was für einen "Kompromiß" soll es denn geben? Die Stadt hat der Kirchenstiftung das Grundstück übertragen und mit dem Bebauungsplan als Baukörperausweisung Baurecht für dne historischen Turm und das historische Schiff geschaffen. Der ist Rechtsgültig und die Stiftung im Vertrauensschutz. Da kann man sich heute als Oberbürgermeister doch nicht darüber wundern, daß die Kirchenstiftung beides wieder aufbauen will, wie es der kommunale B-Plan vorschreibt. Der architektonische "Bruch" entsteht ja durch das zeitgenössische Innere und durch den großen, in den Sandstein gefrästen Bibelspruch an der Außenfassade. Dadurch erkennt man sofort, daß es sich um einen Neubau handelt, da ja kein Mensch 40 cm Buchstaben in DIN-Wurmschrift in ein historische Gebäude fräsen würde.


    Deshalb ist der Vorschlag des OBs für eine Jugendbegegnungstätte einer unter vielen. Schubert selbst spricht ja davon, daß das der Beginn einer Diskussion sei - eine Finanzierung der Begegungsstätte kann er ja auch nicht bieten. Und die abtrakte Forderung nach einem "architektonischen Bruch" bleibt auch abstrakt, solange hierfür keine Entwürfe vorliegen. Selbst bei einem Kirchenschiff mit Bruch würde die Gegner ja nicht hurra schreien, die wollen gar keine Kirche, keinen Turm und kein Schiff. Ein "versöhnender Kompromiß" wäre ein Bruch als la Dresdner Militärmuseum also auch nicht. Dann kann man es auch original bauen.


    Insofern wird die Kirchenstiftung erstmal den Turm zuende bauen und die absehbare Begeisterung der Potsdamer abwarten. Nach der Fertigstellung und Inbetriebnahme der Kapelle werden sich die Störaktion ja wieder legen, das war beim Berliner Schloß ja genauso.


    Die Probleme mit dem Rechenzentrum hat sich die Stadt selbst eingebrockt und muss sie folgerichtig auch selbst auslöffeln. Meine Vermutung ist, daß auch hier nichts passiert und die Stadt darauf hofft, daß auf dem Areal der Feuerwache bis Anfang 2024 die Flächen für die Künstler fertig gebaut und bezugsfertig sind. Bis dahon erhöht sich noch dreimal die Miete im Rechenzentrum und richtige Künstler werden immer weniger. Dann macht die Bauaufsicht den Laden ohnhin zu. Es ist bizarr, daß die politischen Parteien im Rechnenzentrum allesamt für das Klima demonstrieren aber Heizkosten von rund 6 Euro/qm in dem ungedämmten Kasten unreflektiert hingenommen werden. Aber das nur am Rande.


    Es wird also eine Hängepartie werden wie immer in Potsdam.

    Die neuen Straßennamen sind noch nicht geltig, da die Bennenung noch nicht im Amtsblatt veröffentlich wurde. Insofern hat der Sanierungsträger exakt richtig gehandelt.


    Aber: Entweder handelt es sich um eine Neubenennung, wie die Stadt behauptet. Dann sind die Straßen eben noch nicht (wieder) da und können erst neubenannt werden, wenn sie neu angelegt werden (das jetzt sind Baustraßen).


    Oder es ist eine Umbenennung, wie die Tochter einer Geehrten, Mitteschön und viele andere die Sache sehen. Die Wegeverbindungen, die einen neuen Namen bekommen, hat es immer gegeben, auch zu DDR-Tagen. Dann wäre eine umfangreiche Bürgerbeteiligung - zumindest für die Bewohner der Innenstadt - nötig gewesen. Das wird doch sonst für streitige Frage gemacht und es gibt inzwischen ja ein eigenes kommunales Amt dafür.


    Aber Bürgerbeteiligung hat die Stadt bei diesem rein politisch motivierten Beschluß gescheut und kann deshalb auch keine Gefolgschaft für derleit Polit-Propaganda erwarten.