Posts by Spreetunnel

    Ich gab nur wieder, was der Stadtfüher ausgeführt hat. Da ich Madrid leider noch nie besucht habe, aber mehrfach Paris, so drängte sich für mich auch dieser Eindruck auf. Besonders im Stadtteil Palermo und Florida mit seinen vielen Villen, die ich allerdings aus dem Bus heraus nicht fotografieren konnte.

    An der Calle Florida, die die Plaza San Martin mit der Plaza de Mayo verbindet befinden sich wunderbare historistische Gebäude. Besonders die Ecken hatten es mir angetan, die mich an das Berlin um 1900 erinnerten, als im Zentrum viele der Ecken so beschmückt waren, vom Kurfürstendamm gar nicht zu sprechen.


    Buenos Aires (Argentina)


    Buenos Aires (Argentina)


    Buenos Aires (Argentina)


    Buenos Aires (Argentina)


    Buenos Aires (Argentina)


    Buenos Aires (Argentina)


    Buenos Aires (Argentina)


    Buenos Aires (Argentina)


    Buenos Aires (Argentina)


    Buenos Aires (Argentina)


    Buenos Aires (Argentina)


    Das ehemalige Warenhaus Harrods in Buenos Aires, wohl schon länger geschlossen:


    Buenos Aires (Argentina)


    Buenos Aires (Argentina)



    Eklektizistisches Gebäude in einer Seitenstraße:


    Buenos Aires (Argentina)


    Buenos Aires (Argentina)

    Nun etwas gänzlich anderes. Im Stadtteil Boca gibt es diese Straße zu der am Tage die Touristenbusse im Minutentakt gekarrt werden, man aber die Warnung mitbekommt, dort nicht nach 18 Uhr herumzulaufen. Eigentlich ist es ein Viertel in das man sich, wenn es nicht so aufgepeppt hätte, wohl nicht länger aufhalten würde.


    Schön bunt hier, viele Musiker, viel Touristen-Nepp, dennoch ein Augenschmaus für den Fotografen. Einige der Bilder sind aus dem Bus heraus fotografiert, sorry für die Umschärfe:


    Buenos Aires (Argentina)


    Buenos Aires (Argentina)


    Buenos Aires (Argentina)


    Buenos Aires (Argentina)


    Buenos Aires (Argentina)


    Buenos Aires (Argentina)


    Buenos Aires (Argentina)


    Buenos Aires (Argentina)


    Buenos Aires (Argentina)


    Buenos Aires (Argentina)


    Buenos Aires (Argentina)


    Buenos Aires (Argentina)

    In der Calle Florida befindet sich die Galerie Atlantico, die ich schon kurz im Zusammenhang mit der Kaisergalerie in Berlin gezeigt habe.


    Nun einige ausführliche Bilder


    Buenos Aires (Argentina)


    Buenos Aires (Argentina)


    Buenos Aires (Argentina)


    Buenos Aires (Argentina)


    Buenos Aires (Argentina)


    Buenos Aires (Argentina)


    Buenos Aires (Argentina)


    Buenos Aires (Argentina)


    Buenos Aires (Argentina)


    Buenos Aires (Argentina)


    Die Galerie nimmt fast den gesamten Häuserblock ein. Lediglich ein Gebäude, bzw. der Besitzer, an einer der Ecken, hat sich wohl dem Aufkaufwillen der britischen Firma Ferrocarril Buenos Aires al Pacífico widersetzt.

    Wer mehr zur Calle Florida erfahren möchte und der Herkunft des Namens der Galerie siehe hier bei Wiki:


    Calle Florida

    Der historische Friedhof von Buenos Aires 'La Recoleta' gehört in die erste Liga historischer Friedhöfe wie die von Paris oder Mailand.


    Dicht an dicht stehem die Famlienmausoleen und der Friedhof ist auch Ziel von gewaltigen Touristenströmen (ich war ja auch einer), die aber nur ein einziges Ziel haben, nämlich das Mausoleum der Famlie Duarte wo Evita Perón (Mädchenname Duarte) fernab ihres Mannes im Kreise ihrer Familie ruht.


    Evita Perón


    Buenos Aires (Argentina)


    Buenos Aires (Argentina)



    Aber interessanter sind die verschiedenen anderen Mausoleen:


    Buenos Aires (Argentina)


    Buenos Aires (Argentina)


    Buenos Aires (Argentina)


    Buenos Aires (Argentina)


    Buenos Aires (Argentina)


    Buenos Aires (Argentina)


    Buenos Aires (Argentina)


    Buenos Aires (Argentina)


    Buenos Aires (Argentina)


    Buenos Aires (Argentina)


    Buenos Aires (Argentina)


    Buenos Aires (Argentina)



    Auf dem Weg dorhin ein nationales prunkvolles Denkmal aus dem Bus heraus fotografiert:


    Buenos Aires (Argentina)


    Wie immer liegt alles im Auge des Betrachters. Kitsch und Kunst sind manchmal dicht zusammen und nicht immer leicht zu unterscheiden.

    Nachdem ich Bilder von Montevideo vor einiger Zeit hier eingestellt habe, soll es jetzt mit Buenos Aires weiter gehen.


    Für mich bisher der Höhepunkt auf dieser Reise was die Architektur um 1900 betrifft. Buenos Aires war um diese Zeit unter den zehn reichsten Städten des Erdballs. Die Vorbilder waren Paris und Madrid.


    Beginnen will ich mit dem Stadttheater (Tetro Colon) und zwei dahinter befindlichen Platz (Plaza Lavalle, Plaza Rodriguez Pena):


    Buenos Aires (Argentina)


    Buenos Aires (Argentina)


    Buenos Aires (Argentina)


    Buenos Aires (Argentina)



    Rückfront:


    Buenos Aires (Argentina)


    Buenos Aires (Argentina)



    Plaza Lavalle:


    Escuela Presidente Roca:


    Buenos Aires (Argentina)


    Gerichtsgebäude:


    Buenos Aires (Argentina)


    Buenos Aires (Argentina)



    "Spannender Kontrast" à la Argentina:


    Buenos Aires (Argentina)


    Buenos Aires (Argentina)


    Der Glaskasten steht mit dem Türmchen in direkter Verbindung!



    An der Plaza Rodriguez Pena das Erziehungs- (bildungs-)ministerium, könnte auch ein Palais in Paris sein:


    Buenos Aires (Argentina)


    Buenos Aires (Argentina)



    Alle Bilder von mir, vom 14./15. 02.2020.


    Weitere Bilder folgen :--)

    Auf meiner Südamerikareise habe ich Mitte Februar 2020 auch Buenos Aires besucht (werde demnächst eine Serie einstellen). Dort war ich in der sehr besuchten Floridastraße und dort in den "Galerias Pacifico", die mich unheimlich an die Fotos der Kaisergalerie erinnert hat. Es ist dort sehr lebendig und als modernes Shoppingcenter gestaltet. Dennoch hat man den Schmuck nicht zerstört wie in Berlin in den 20er Jahren. Vorbild war auch hier sicher Paris, so wie vieles hier in der Argentinischen Hauptstadt an Paris erinnert.


    Bilder der alten Kaisergalerie in Berlin:


    Kaiserpassage


    Kaiserpassage



    und nun die Galerias Pacifico in Buenos Aires:


    Kaiserpassage


    Kaiserpassage


    Kaiserpassage

    Barbarossaplatz


    Mein eigentliches Ziel gestern war der Barbarossaplatz in Schöneberg. 6 Straßen münden dort, wo man dann eigentlich eine interssante Platzsituation vorzufinden hofft. Aber die Zerstörungen im letzten Krieg und der offenbar mangelhafte Wille, diesen Platz wieder so zu umbauen, führte dahin, dass man bis auf den kleinen Brunnenstandort eigentlich wenig einstiger Schönheit spüren konnte.


    Nun sind zumindest drei Ecken wieder alssolche erlebbar. Zuerst natürlich das schöne Schulgebäude vom Architekten Paul Egeling, heute Sitz der VHS Tempelhof-Schöneberg, das so den Krieg nicht überstaden hatte, wie es sich heute präsentiert. Ein Türmchen wurde rekonstruiert.


    Berlin - Schöneberg


    Nun das zwischen der Barbarossa- und Schwäbischen Straße (heute Parkweg durch den Alice-Salomon-Park) gelegene Wohnhaus, das zumindest die Ecksituation wieder aufnimmt und auch einen Gestaltungswillen zeigt. Im Hintergrund der Turm der Apostel-Paulus-Kirche.


    Berlin - Schöneberg


    Berlin - Schöneberg


    Das Pendant, etwas schlichter, dazu auf der anderen Seite, erst kürzlich fertig gestellt:


    Berlin - Schöneberg


    Projekt Barbarossaplatz


    Das nächste Haus, wohl aus den 70er Jahren, hat zumindest ein Gesicht zum Platz hin, wenngleich das Gebäude viel zu weit nach hinten gesetzt wurde, da man damals wohl keine Grundrisse mehr konnte und solche Ecksituationen gemieden wurden:


    Berlin - Schöneberg


    Das übelste Gebäude ist allerdings das an der Süd-West-Ecke, also zwischen Barbarossa- und Eisenacher Straße, welches gar keinen Bezug mehr zum Platz hat und auch irgendwo anders stehen könnte. Hier müsste sich langfristig unbedingt etwas ändern, will sagen Abriss wäre angesagt. Aber da dort ja Menschen leben und vielleicht noch zu annehmbaren Mieten wird sich da sicher nicht so leicht etwas ändern:


    Berlin - Schöneberg


    Ob das letzte Dreiecke zwischen Eisenacher- und Schwäbischer Straße je wieder bebaut wird steht in den Sternen, jetzt ist dort eine Grünanlage, der Alice-Salomon-Park.

    Pestalozzi-Fröbel-Haus


    Ganz versteckt in der Karl-Schrader-Straße liegt das Pestalozzi-Fröbelhaus. Mit den umliegenden Häusern bildet das Haupthaus ein sehenswertes Ensemble.


    Haupthaus:


    Berlin-Schöneberg


    Berlin-Schöneberg



    Details an den Seitengebäude:


    Berlin-Schöneberg


    Berlin-Schöneberg


    Berlin-Schöneberg


    Berlin-Schöneberg



    Ecke zur Barbarossastraße:


    Berlin-Schöneberg



    Zwei von den lustigen Gesellen auf den Pfeilern:


    Berlin-Schöneberg


    Berlin-Schöneberg

    Gegen die Marienkirche kann natürlich die St. Matthiaskirche auf dem Winterfeldplatz nicht anstinken, aber gerade weil man sich bemüht hat, mit Spendenmitteln übrigens, das Äußere wieder dem Zustand vor der teilweisen Zerstörung im II. Weltkrieg anzupassen, lohnt es sich immer wieder mal einen Blick auf das Gotteshaus zu lenken.


    St. Matthias


    Trotz Corona ist die Kirche geöffnet und gestern waren dort einige Gläubige, die mit gehörigem Abstand ihrer Andacht nachgingen.


    Berliner Kirchen


    Berliner Kirchen


    Berliner Kirchen


    Berliner Kirchen


    Berliner Kirchen


    Berliner Kirchen


    Berliner Kirchen


    Noch sind nicht alle neugotischen Fenster wiederhergestellt, vielleicht auch gar nicht geplant, aber vielleicht wird eines Tages, wenn wieder genug Geld zusammengespart wurde, auch die Vorderseite dran sein. Vom Wiederaufbau der Turmspitze möchte ich gar nicht reden.

    Ganz als Kontrast zu meinem vorigen Beitrag möchte ich ein modernes Gebäude zeigen, welches nur wenig Meter entfernt liegt und die Ecke Pallasstraße / Winterfeldplatz einnimmt. Es ist die Sporthalle der Spreewald-Grundschule und eine Kindertagesstätte, entworfen vom Architektenpaar Inke und Hinrich Baller. Seit Jahren ist das Gebäude leider auch ein Problemfall was die Dichtigkeit des Dachs anbelangt.


    Von Baller stammt noch ein weiteres Gebäude an der Ecke zur Winterfeldstraße und die Gestaltung dieses Teils der Gleditschstraße, die den Winterplatz an der östlichen Seite säumt, sowie eines Areals hinter der St. Matthiaskriche, die ich im Strang 'Berliner Kirchen' mal wieder vorstellen möchte


    Winterfeldplatz


    Man kann dem Gebäude nicht eine gewisse Lebendigkeit absprechen.


    Schöneberg


    Schöneberg


    Schöneberg


    Schöneberg

    In den autogerechten Planungen der Nachkriegszeit war geplant eine Entlastung zur City-West über den Straßenzug Hohenzollerndamm - Yorckstraße zu schaffen. Diese sollte 6 - streifig erfolgen, also mit je 2 Fahrspuren und einer Parkspur pro Richtung. Dies scheiterte an einem Haus (bzw. dessen Besitzer) in der Hohenstaufenstraße, welches man dann immer umfahren musste. Aber auch in der Pallasstraße blieben gut ein Dutzend Häuser erhalten, die zwar auf der Abrissliste standen, aber dann doch wegen der Neuausrichtung der Planung erhalten blieben.


    In einem der Häuser habe ich mal zwei Jahre gewohnt, als Zwischenumgesetzter, da meine Studentenbude in der Yorckstraße abgerissen wurde. Das Haus war im Vorderhaus eine Teilruine, wegen des geplanten Abrisses hatte man darauf verzichtet die 2 ausgebrannten Wohnungen wieder herzurichten.


    Nun war ich ewig nicht mehr dort und war dann ganz überrascht, dass man das Haus wieder in einen ansprechenden Zustand versetzt hat. Zwar wurde der Stuck nicht vollständig rekonstruiert, aber so bleibt auch ein wenig vom Schicksal des Hauses erlebbar, zumindest wenn man sich dafür interessiert.


    Das Haus ist das östlichste der Häuser neben dem unsäglichen 'Sozialpalast' (Pallaseum) und besitzt daher eine riesige Brandmauer.


    Pallaseum


    Haus Pallasstraße 8


    Schöneberg


    Schöneberg


    Schöneberg


    Schöneberg


    Schöneberg


    Schöneberg