Posts by Herr Herrmann

    Exilwiener,Sie empfanden München als hässlich??:kopfschuetteln:

    Ja,in der Münchener Innenstadt sind inzwischen etliche unpassende Neubauten gebaut worden.Aber wenn man mal diese bewusst beiläufig nur wahrnimmt,ist München wie ich finde,trotzdem immer noch eine architektonisch schöne und interessante Metropole. :smile::foto:

    Die Doku war sehr interessant.Aber es war auch eine Doku der Elegie des Verlorenen,und weitestgehend unwiederbringlichen Altberliner Stadtbildes.

    Ich finde,eine anhaltende Sehnsucht nach verlorenem ob Mensch,Tier,Gebäude oder Sachgegenstände bringen einen letzendlich auch nicht weiter.Manches muss man auch Innerlich irgendwann einmal loslassen können.Ja ,es ist traurig um die Altstadt Berlins aber sie war einmal,das Rad kann man nicht mehr zurückdrehen.Aber man kann sich noch an vorhandenen hist.Gebäuden bewusst erfreuen.:)

    Jetzt werde ich sicherlich verbal Gesteinigt,aber wäre es nicht auch möglich die Synagoge in einer traditionellen Form in Anlehnung an das Orginal zu Entwerfen?Dadurch entstehen auch im inneren des Gebäudes Grundrisse für heutige Nutzungsbedürfnisse aber alles das eben in traditionellen Formen.Mit dem Adlon in Berlin ist es auch aussen wie innen echt schick geworden ohne das alte 1:1 zu Rekonstruieren.

    Ich denke es ist Zukünftig noch so einiges in Nürnberg an punktuellen Rekos möglich,zB. an markanten Stellen und Plätzen der Innenstadt.Aber in erster Linie unter der Voraussetzung das der Wille und das Interesse von den Stadtverantwortlichen auch da ist .Aber da sieht es Gegenwärtig nicht so danach aus.

    Wir müssen uns damit abfinden und einstellen,das alle oder fast alle Gebäude die in Rot dargestellt sind auf Dauer in Potsdam erhalten bleiben.Schon allein weil die allermeisten von ihnen Wohnungen und unverzichtbare Soziale Einrichtungen beherbergen die man nicht mal eben aus Stadtkosmetischen Gründen abreisst.Für uns sollte es fürs erste erst einmal reichen Bzw zufrieden machen wenn die Planungen für die Potsdamer Mitte soweit baulich realisiert worden sind (in 4-5 Jahren).Bis dahin hat dann Potsdam schon sehr viel städtebaulich erreicht.Mehr Annäherung an das alte Potsdam denke ich, wird es danach nicht mehr so schnell geben.Potsdam wird aber auch Zukünftig in einem steten Umbau und Veränderung bleiben, dafür sind dann die nächten Generationen zuständig.

    Was mich mal interessieren würde,was ist eigentlich aus dem Gestaltungsrat geworden, der leider nur für eine kurze Zeit in Potsdam aktiv war?

    Wenn es ihn noch bis heute gäbe,ob da das Blu und einiges andere Neue in seiner jetzigen Form durchgegangen wäre?

    Weiß da jemand näheres?

    Valjean,ich habe mal gelesen,der Sinn der flächendeckenden Zerstörungen deutsch.Städte war,das die Stimmung der deutsch. Bevölkerung gegen Hitler umschwenken sollte.In der Hoffnung wer leidet leistet Wiederstand.Aber das trat wie erhofft von den Aliierten so nicht ein.

    Maecenas,klar,in aller erster Linie sind es Linke politische Kräfte der Stadt die an dem maroden Staudenhof festhalten.Solange noch der Staudenhof Block steht Opponieren diese linken Kräfte natürlich mit diesem Block gegen die Planungen der neuen Mitte.Mit dem RZ (auch gegen GK)ist es das gleiche.Eigentlich mit allen DDR Bauten die abgerissen wurden und noch werden.Es ist nur ein demonstratives dagegenhalten gegen die eigentlich architektonische Verbesserung im teilweisen traditionellen Stil der Potsdamer Mitte.Da sieht man,da kommt immer noch das alte Denken der Kommunisten zum tragen.Diese Leute treten so auf ,als glaubten sie, noch immer nach 30 Jahren Wende das Sagen in der Stadt zu haben,und wie sich die Stadt nur nach ihren Vorstellungen städtebaulich zu Entwickeln hat,(Nämlich alles so unberührt zu lassen wie es die DDR Planung hinterlassen hat).Ich glaube auch nicht ,das sich diesen linken Parteien und Wählergruppen nur im Interesse der "armen" Bewohner des Staudenhofes einsetzen.Der Geist der SED, ist in Potsdam mit der Wende nach über 30 Jahren leider noch immer nicht verweht.

    Klassiker,ich denke Nürnberg steht im gegensatz zu den anderen Städten die Sie benennen ganz gut da.Natürlich ist es wünschenswert das es noch so einige Fassadenrekos in Nürnberg geben müsste.

    ZB am Egidienplatz,Rathausplatz und Punktuell an bestimmten Zentralen Stellen der Hist.Innenstadt.Aber das es eine Rekoeuphorie in Nürnberg sowie anderen Städten mal geben wird glaube ich nicht.Ich glaube,ob nun Voll oder Teilrekos bleiben auch zukünftig die Ausnahmen.Wir werden auf viele Wunschrekos verzichten müssen,aber an den Rekos die sich doch durchsetzen werden, sollten ,können wir uns erfreuen.:smile:

    Ursus Carpaticus,die Brandenburger Altstadt und Neustadt gehen Städtebaulich nahtlos ineinander über.Ich finde,von der Neustadt ist noch eine Menge historische Geschlossenheit vorhanden. Als Flächenmäßigen Totalverlust würde ich es daher so nicht sehen.Eher Punktueller Totalverlust. Aber es ging ja um die Fassade des EKZ,Sankt Annengalerie die wie ich finde ganz gut gelungen ist und sich dadurch von den meisten anderen Innerstädtischen EKZ architektonisch positiv abhebt.

    In welcher Stadt stehen diese Gebäude?:wink:Ist das nicht etwa das Frankfurter Bankenviertel,irgendwo in London oder doch am Berliner Hauptbahnhof?:/Gar nicht so einfach,viele Städte sehen sich fast schon zum Verwechseln ähnlich (uniformität).Und ja,wo sind an den Fassaden die eigentlich vielfältigen Formen der Architektur nur geblieben?

    Reik,EKZ sind immer deftig in ihrer Baumasse,müssen sie ja auch,um all das,was eben so zu einem EKZ dazugehört unterbringen zu können.Bei der Sank Annengalerie (auf dem Foto nicht sichtbar)die leicht traditionelle Fassade,die, wie ich finde,doch ganz gut gelungen ist.

    Bisher verschont geblieben,aber jetzt wird auch die Innenstadt von Greiz von einem billigen architekturlosen 0815 EKZ heimgesucht.Auch im schönen Görlitz und Bautzen haben diese EKZ Monstren keinen halt gemacht.Und jetzt ist Greiz an der Reihe.Ich denke,von Innerstädtischen EKZ profitiert in erster Linie das Stadtsäckl.

    EKZ beleben ja die Innenstadt aber muss es immer eine solch hässliche und billige Gewerbegebiets Architektur sein?

    Das es architektonisch auch mal anders geht zeigt das EKZ St.Annengalerie in der Innenstadt von Brandenburg an der Havel.

    Rastrelli,ja ich bin ein harmloser Forist und habe auf das Geschehen in Frankfurt keinen Einfluss aber dafür eine persönliche Sichtweise dazu..Na dann kann ich nur hoffen das es hier genug Foristen gibt die nicht harmlos und keine schlechte Laune haben um Einfluss auf das Geschehen Schauspielhaus und andere Rekoprojekte haben.

    Bohnenstange,ich spüre,wer eine etwas abweichende Meinung zu dem ein oder anderen Gebäude hat ,sehen einige Foristen hier nicht so gern.Wer nicht vollumfänglich der Meinung der Masse ist,wird so hingestellt als habe er "staendig eine ausschließlich extrem schlechte Laune" .Das ist schade. Einige Befürworter(vielleicht schon Hardliner) von Rekos müssen aufpassen sich nicht zu stark auf ihre Sichtweise pro Reko zu versteifen,denn die lassen am Ende nicht mal mehr die kleinste Kritik von jemand anderem zu. Auch Rekobefürworter müssen nicht immer alles befürworten.

    DarkVision,ich bin ja auch sehr für Rekos sonst wäre ich nicht hier im Forum.Aber Sie können nun mal nicht von allen Foristen eine komplett einheitliche Meinung zu allem erwarten.Die eine oder andere Sichtweise zu dem ein oder anderen Wunsch Rekokandidadaten sollte von einigen Foristen auch akzeptiert werden.Klar wünsche ich mir auch soooooo viele Rekos wie es nur geht.Aber es läuft nunmal in der Realität nicht alles so wie es sich einige Foristen innerlich wünschen.Mit zuviel sehnsüchtigem Denken nach Verlorengegangenem kommt man auch nicht weiter.

    Na gut Dark Vision,ich will durch meinen realistischen Pessimismus ja nicht die optimistische Stimmung im Forum zu möglichen Rekos vermiesen.Vielleicht liege ich ja auch falsch und das Schauspielhaus wird doch irgendwann in seinem historischen Gewand rekonstruiert.:smile::daumenoben: