Posts by Herr Herrmann

    Ich denke wenn das alles mit Abrissen von intakten hist. Gebäuden so unvermindert weitergeht,werden in München wie auch in Wien in 70-100 Jahren nur noch einige wenige hist Traditionsinseln übrig bleiben,also kein weitestgehend geschlossenes hist.Stadtbild mehr wie wir es bis jetzt NOCH von diesen Städten kennen.Und an den wenigen Traditionsinseln wird man dann wenigstens gerade noch erkennen können,in welcher Stadt man sich gerade befindet,von den bis dahin städtebaulich/architektonisch einheitlich verwechselbaren Deutschen Städten.

    Meister Lampe,na das kann man sich denken das die Hochhäuser bei den Mietern sehr gefragt sind. 1.Zentrale Innenstadtlage super Aussicht( bald noch zur GK),Fahrstuhl, Zentralheizung.Einziger Wehrmutstropfen die sehr befahrene und dadurch laute Breite Straße.

    Also,die Hochhäuser sind deshalb noch auf Jahrzehnte kein Abriss Thema oder teilweiser Rückbau.

    Ich würde mir die rekonstruierte Altstadt gerne ansehen, aber vom Kölner Raum nach Frankfurt ist es ein Stückchen. Daher meine Frage, lohnt es sich denn wirklich? Vielleicht auch mit kritischer Perspektive?.....🙂

    Begas,machen Sie sich nicht so viele Gedanken über die Teilrekonstruktion der Altstadt.Fahren Sie einfach unvoreingenommen hin und machen Sie sich ihr eigenes persönliches Bild vom Entstandenen.Nach ihrem Besuch berichten sie hier im Forum,wie Sie die neue Altstadt empfunden haben.:wink:

    Auf den Bildern sieht man(da wird es einem erst Bewusst)wie sich die direkte Umgebung des Neustädter Tores mit den Jahren städtebaulich Architektonisch sehr nachteilig entwickelt hat.:sad:An dieser Stelle Potsdams zwischen den uniformierten Hochäusern fragt man sich, in welcher Innenstadt bin ich hier eigentlich?:/Hier kann man ganz klar sagen,hier war nicht der Krieg schuld ,sondern die moderne sozialistische Stadtplanung.Dort wurde bewusst ein hist.intakter Potsdamer Stadtbereich fast völlig ausgelöscht für Hochäuser und Autobahn,-Nach dem sozialistischen Motto "Potsdam wird schöner denn je".

    Was stand dort früher? Angeblich wurden die Gebäude der Breiten Straße im Krieg kaum beschädigt und erst in den 60er Jahren durch die DDR Diktatur abgerissen bzw. abgeräumt und durch schäbige DDR-Billigarchitektur ersetzt.

    Contra,diese Gebäude waren bis zu ihrem Abriss ca.1976-78 noch voll bewohnt.Das attraktivste Wohngebäude war der sogenannte Kiezpalast.Ein Wohngebäude aus Wilhelminischer Zeit.Die Fassade war so reich (Palastartig) dekoriert, deshalb der Name "Kiezpalast".Mit dem Abriss der GK verschwand auch dann so nach und nach ein Großteil der Hist.Bebauung(bis dahin noch komplett erhalten) in der Breiten Straße bis so Ende der 70er Jahre und wurde teilweise durch gesichtslose Plattenbauten ersetzt.:sad:Contra, gern hätte Ich ihnen einige interessante Fotos dazu gepostet wenn ich es nur könnte.

    Und das planten alles Studierte "Experten",Architekten,Stadtplaner und Bauigenieure und Politiker.Und diese Sicht vertreten viele solcher Leute auch heute noch.Absolut keinen Sinn und Bezug zu Historischem.Man darf einigen Studierten in vielen ihrer Denk,Sicht und Handlungsweisen nicht überschätzen.Solche Experten ließen auch Massenhaft unnötige Entstuckungen und Flächeabrisse durchführen.

    Jetzt muß der OB abwägen:wie:, entweder er unterstützt finanziell die weitere Wiederherstellung des Stadtkanals oder den teilweisen Abriss und anschl. Sanierung des alten RZ, wohlwissend das ein Ersatzneubau in unmittelbarer Nachbarschaft entsteht.Der OB hat durch seine ständigen kontraproduktiven Äußerungen zu einem Teilerhalt des alten RZ jetzt eine Erwartungshaltung in seinem Handeln bei den Kreativen und Linken erzeugt (jetzt eine ziemlich missliche Lage für den OB die er ja selbst eingebrockt hat).Aber so wie es aussieht wird es bei ein paar Plan und Ideenspiele zum Stadtkanal von Architekturstudenten erst einmal bleiben.Ich denke,bis zu seinem Amtsende 2026 eines eher zaghaften OB ,wird sich kein weiterer Meter Kanal öffnen.

    Das EKZ dehnt sich leider immer weiter aus.Ich dachte diese Form von Stadtentwicklung in historisch wertvollen Städten ist längst vergangenheit.

    Soviel positives sich in Görlitz auch tut,das EKZ aber, ist ein unsensiebler und folgenschwerer städtebaulicher Eingriff in die historisch gewachsene Stadtlandschaft.:sad:

    Das Oppenheimer Palais war ein sehr attraktives Eckgebäude.Aber ich sehe für seinen Neuaufbau(einzelnes hist.Gebäude) in einer Gegend die sich nach 45 Struckturell und Städtebaulich völlig verändert hat keinen Sinn.Die Kraft und Energie für einen Neuaufbau von einigen verlorenen Gebäuden sollte man lieber weiterhin für den Neustädter Markt aufbringen. So, jetzt werde ich für meine Meinung zum Oppenheimer Verbal von einigen stark Pro Oppenheimer Foristen Gesteinigtrant:)

    In einem aktuellen Artikel der PNN, der sich vornehmlich mit der Beschwerde des s.g. "Lernort Garnisonkirche", ansässig im Rechenzentrum, über die Unterschutzstellung des Glockenspiels an Plantage beschäftigt, sind Äußerungen des brandenburgischen Landeskonservators Thomas Drachenberg zu lesen, die darauf schließen lassen, dass man im Landesdenkmalamt keines Wegs so abgeneigt ist das Rechenzentrum unter Schutz zu stellen, wie wir ursprünglich vermutet haben.

    Da muss der Investor des Neuen Kreativquartiers dann erst einmal die Reaktion des Landesdenkmalamtes zum RZ abwarten.Wenn das RZ tatsächlich für Denkmalwürdig eingestuft und erklärt wird (wäre ein Desaster für die dortige weitere Entwicklung) dann ist der Neubau überflüssig,zumal die Merheit der derzeitigen Mieter des RZ für die ja der Neubau eigentlich errichtet wird,demonstrativ überhaupt nicht ausziehen wollen(siehe Demo vom 15.09."Für ein Potsdam mit RZ").Vielleicht ist es schon so ein unschönes Anzeichen das der Baubeginn des neuen Quartiers sich verzögert.Aber ich hoffe natürlich,das es letzendlich alles so läuft wie bisher geplant.

    Durch die gegenwärtigen Rekonstruktionen auf dem Burgberg wird mir jetzt erst bewusst,was bisher alles an hist.Gebäuden gefehlt hat und was stark vereinfacht und was nach 45 direkt verändert Wiederhergestellt wurde(zB Burgpalast)Das fiel dem Laien bisher alles gar nicht auf.Es ist schon sehr beeindruckend und interessant die Bauliche Entwicklung in Budapest.:thumbup: