Posts by Heimdall

    Einen Verbrenner-Fahrzeugbrand kann man mit dem Feuerlöscher löschen. Den Brand eines E-Autos nicht. Und...offenbar sind 76 Prozent der klassischen Fahrzeugbrände vorsätzlich gelegt. (Siehe hier)

    Zitat aus dem Artikel von Klaus Peter Schulze, Architekt:

    Quote

    Wir haben uns am zeitgenössischen Baustil orientiert, ganz bewusst, um als Ergänzung der vorhandenen Wohnbebauung weiterzugehen. Und dann auch, um einen Kontrast zu schaffen zu den historischen Bauten.

    Man achte auf die Bezugspunkte. Er hätte ja auch argumentieren können, dass sie sich für einen traditionellen Baustil entschieden haben, um die vorhandene historische Bebauung (Schloss, Schlosskirche) "weiterzugehen" und um "einen Kontrast" zur vorhandenen Plattenbaubebauung zu schaffen.


    Dann noch diese Meldung...


    Diskussion um Kristallpalast: Investor bekräftigt seine Pläne, ein Seniorenwohnheim zu bauen

    Trotz zahlreicher Einwände aus der Bevölkerung: Bauausschuss stimmt Bauplänen für den ehemaligen Kristallpalast zu.

    https://www.mz.de/lokal/dessau…auen-3363975?reduced=true

    Jetzt zu sagen, wir haben den Strom nicht, ist wie 1930 zu sagen, wir haben nicht ausreichend Raffinerien für eine breite Zukunft des Benzinautos.

    Ist ja ein klasse Spruch. Den hätte man an die Werbewirtschaft verkaufen können. :zwinkern:

    Nee, der Strom wird schon irgendwie kommen. Aber die Deutschen werden ihn zum großen Teil teuer im Ausland einzukaufen haben. Dazu aber werden sie genug Geld haben müssen, sprich florierende Industrie. Alles andere ist Propaganda.

    Innen hat es viele schöne Räume vorzuweisen. Auch der Pool mit der Grünanlage ist natürlich toll. Äußerlich ist mir dieses Haus aber zu viel an Klimbim und Protz. Da zöge ich etwas schlichteres vor. Aber die Wahl habe ich angesichts des Preises ja ohnehin nicht... :zwinkern:

    Ich wollte Dich damit gar nicht angreifen oder blöd anmachen. Und auf den Ukraine-Krieg war das nicht bezogen. Eher im Gegenteil. Es ging mir einfach darum, dass Du eher zu denjenigen gehörst, die insgesamt und grundsätzlich mit der gesellschaftlichen Entwicklung zufrieden sind, was ich u.a. aus Deiner häufigen Kritik an "Kulturpessismus" und politischen Äußerungen abseits der regierenden "Mitte" abgeleitet habe. Das meint nicht, dass Du nicht auch soziale Probleme sehen würdest. Aber generell vertraust Du darauf, dass alles weitgehend im Rahmen der bestehenden Machtlage gelöst werden könne.


    Währenddessen ist "Exilwiener" jemand, der häufig seine Unzufriedenheit ausdrückt. Diese Unzufriedenheit beruht aber zum großen Teil nun mal aufgrund von Entwicklungen, die in den USA entstehen und nach ein paar Jahren nach Deutschland importiert werden. Siehe z.B. die ganzen Gender-Geschichten, Wokeness, Postkolonialismus/struktureller Rassismus (der sich eigentlich am amerikanischen Rassenproblem und der Sklavereigeschichte abarbeitet, dann aber auch hierzulande irgendwie eingepasst wird) usw.usf.


    Also, ich wollte "Exilwiener" nur darauf hinweisen, dass man schwer A sagen kann, ohne dann auch B zu sagen.


    Wenn ich Dich irgendwie falsch verstanden habe, möchte ich das natürlich zurücknehmen. Womöglich aber hast Du mich auch falsch verstanden.

    ^"Exilwiener". Dann solltest Du Dich aber in Zukunft auch über keinerlei kulturelle "Dekadenzerscheinungen" mehr aufregen, sei es politischer, demographischer, ästhetischer, wirtschaftlicher usw. Natur. Denn all dies kommt mit etwas Verzögerung aus Amerika zu uns. "Heinzers" Like kann ich nachvollziehen, denn er findet es klasse, wie es läuft. Das ist konsequent. Aber von Dir bin ich bislang immer mal ganz andere Töne gewohnt, welche die Gegenwart massiv bekritteln. Diese sollten also nun überdacht werden.


    - Das alles ist allerdings off-topic und hat nichts mit "gefährdeter Architektur" zu tun. Die Moderation sollte also mal wieder aufräumen. :zwinkern: -

    die Postmoderne zu ihren Hochzeiten scheinbar alle Bauschaffenden erfasst hatte?

    Ist das wirklich so? Ist das nachweisbar?

    Erstelle doch mal eine relevante Liste modernistischer Architekten, die vor 1975 im Brutalismus und Internationalen Stil bauten und danach postmodern. Mit Beispielen (Links). Damit das etwas deutlicher wird.


    Ich kann mich allerdings erinnern, dass in den 80erm irgendwann im TV-"Kulturmagazin Aspekte" ein Beitrag erschien, der mit der Postmoderne abrechnete und eine "neue technoide Architektur" pries. Da wusste ich, dass jetzt das Roll-back kommt. Das sickerte dann schnell nach unten. Ein befreundeter Architektensohn gab dann z.B. in einem Gespräch wieder, dass er postmoderne Tonnengewölbe für Treppenhäuser und Giebel nicht mehr sehen könne. Das hatte er sicher von seinem Vater, der von einem Magazin des BdA und dieses vielleicht von Leuten wie den Kultur-Meinungsmachern a la "Aspekte".

    Frage mich, wer die bei der Farbgebung beraten hat:

    Nicht nur die Farb-, sondern auch die Formgebung ist daneben. Mit dieser seltsamen, nur an der Vorderseite angebrachten Zierleiste. Man hätte den Pfeilern Postamente und Kapitelle bzw. einen Abschluss geben müssen. (Vgl. hier) Der obere Balkonteil hätte mit Balustern durchbrochen oder zumindest durch Spiegel abgemildert werden müssen. Dazu dann alles möglichst in weißer Farbe. Also, da sollte noch mal ein Fachmann rangehen.

    https://www.taxiforum.de/forum/viewtopic.php?t=5935Viele deutsche Autos gehen mit 150.000 oder 200.000 km in den Schrott.

    Hmmm. Da muss man aufpassen, nicht Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Ich habe mal ins Taxi-Forum reingeschaut. Da schreibt einer:

    Quote

    Wir haben ferner seit über 500.000 km einen C5 Tourer und seit über 300.000 km einen Grand C4 Picasso

    Ein anderer schreibt:

    Quote

    Ich habe einen Skoda Octavia 1,6 TDI vorzeitig vor Ablauf der 3 jährigen Planzeit mit 242 tkm aus dem Betrieb genommen, da der Service und Kulanz von seitens Skoda sehr zu wünschen übrig lassen. Kulanz Null, Garantieabwicklung umständlich und unwirsch.

    https://www.taxiforum.de/forum/viewtopic.php?t=5935


    Hingegen...

    Tesla Model S 75D, Grundpreis 71.019 Euro...

    Grand C4 Picasso, Grundpreis (2013) 22.390 Euro...

    Skoda Octavia 1,6 TDI, Grundpreis 25.790 Euro...


    Warten wir mal auf die E-Kleinwagen für 5000-8000 Euro. Und deren Leistung. Das ist mein Budget. Alles andere ist für mich ein Hobby für Besserverdiener, die (noch) zu viel Geld haben, also kein Thema für das eigene Leben.


    Ich bin aber alles andere als ein Auto-Experte, und das ist auch kein Auto-Forum. Gleichwohl bleibt die Frage, woher denn der Strom für die E-Autos kommen soll. Von Windkraft? Never ever...


    Für deutlich relevanter beim E-Auto halte ich, dass die Autos leiser und sauber sind vor Ort.

    Die Autos sind, sofern man nicht an der Autobahn wohnt, abgesehen von Lastern oder Testosteronprotzen, die ihren SUV beschleunigen, eigentlich nicht sonderlich laut. Da stört mich jede Baustelle bei weitem mehr. Ganz anders sieht es bei Zweirädern aus. Bei Motorrädern, bei denen es den Fahrern gerade darauf ankommt, dass es mächtig knattert und knallt, damit auch möglichst viele Passanten aufmerksam werden. Und bei frisierten Mopeds, mit denen Jugendliche oder Dauerjugendliche vorzugsweise die ganze Straße lang hörbar rumjaulen. Was ist eigentlich mit denen? Ist das künftige E-Motorrad leise wie der Staubsaugroboter? Das dürfte mich freuen, aber vielen Harley-Fahrern gar nicht schmecken. Und ist ein Frisieren von E-Mopeds noch möglich und müssen die Jugendlichen nun in doppelter Zeit zu ihren Kumpels eiern?

    "Regiomontanus", könntest Du vielleicht Deinen Beitrag noch mal überarbeiten? Ich verstehe gar nicht, wie das eigentlich passieren kann, dass in manchen Beiträgen die Fotos erst in Groß erscheinen und dann darunter nochmals in Klein (bzw. anderen Fotos in Klein), also im Briefmarkenformat. Da muss doch irgendetwas mit dem Einfügen der Links schief gegangen sein.


    - Nachtrag: Erledigt. Vielen Dank! -


    Wo steht denn der Palast? Ich habe ihn - so glaube ich - noch nicht real wahrgenommen.


    Und ich finde ja, dass das sehr gut nach Rom passt. Mir fehlt in Rom nämlich bisweilen etwas die antike Monumentalität, die auf die historische Weltgeltung der Stadt verweist. Deshalb gefällt mir u.a. auch das Nationaldenkmal so gut.

    Die "Entkarbonisierung" aus der Schlussfolgerung, dass uns die Klimakatastrophe bevorsteht (auch Du musst das jetzt gar nicht als "sensibel reagierende" Atmosphäre verklausulieren, denn jeder versteht es auch so) ist ja eine politische Entscheidung. Eine weitere. Da das in Deutschland gleichzeitig mit dem Abschalten der Kernkraft lief (auch eine politische Entscheidung), ohne adäquaten Ersatz zu haben, ist nun hierzulande besonders "sparen" angesagt. Alles politisch bestellt.


    Noch ist das mit dem "Heizung nicht leisten" nicht bei der Masse der Bürger angekommen. Sonst würden jetzt nicht die Urlaubsprospekte durchblättert oder die Restauranttische reserviert. Von bestimmten Wahlergebnissen ganz abgesehen.


    Und deshalb kann es sein, dass der "Altbestand" wirklich "deutlich unattraktiver" wird, weil es "günstiger wird im Neubau zu leben", bislang kann ich das aber für einen Großteil der Leute nicht erkennen. Altbauten sind beliebt, die gedämmten Schuhschachteln aufgrund von Wohnungsnot zwar auch. Aber, wenn die Leute wählen könnten?... Das Argument ähnelt mir aber jenem der 60er/70er Jahre, als man auch abfällig von den maroden Altbauten sprach und das Glück im schicken Neubau-Hochhaus versprach. Zwanzig Jahre später sah die Realität anders aus.


    Wir haben Gründerzeitbauten, die im Kaiserreich erbaut wurden, die das dritte Reich und den Krieg überlebten, dann 45 Jahre Verwahrlosung in der DDR und noch 20 Jahre Treuhand-Leerstand. Und deren Fassaden immer noch in Großteilen intakt sind. Das wirst Du bei Styropor- oder Mineralwolle-Fassaden nie und nimmer erreichen. In der Zeit sind die bereits 2-3 mal komplett abgenommen, entsorgt und erneuert. Inklusive enormem Kosten- und Energieaufwand. Da können die "Experten" der Baustoffindustrie, die daran kräftig verdient, mir berechnen und erzählen, was sie wollen. Die haben auch mal Eternitplatten als das non plus ultra verkaufen wollen. Die Qualität des angeklebten Stucks dieser Dämmplattenhäuser habe ich anhand eines Hauses in Frankfurt-Sachsenhausen mal dokumentiert. (Siehe hier)


    Vor allem ist Deine Argumentation eine rein technokratische. Häuser werden als optimierbare und funktionable Maschinen betrachtet. Zumindest zu optimieren hinsichtlich des aktuellen großen Ziels, damit das Klima zu retten. Wobei dann immerhin etwas Zierrat an der Maschine begrüßt wird.


    Es gibt aber eben vieles an Häusern, das nicht wirtschaftlich "optimal" ist, was eventuell heute als "Verschwendung" oder "veraltet" betrachtet wird. Oft macht gerade dies den Charme vieler Häuser aus.

    Manche sind eben mit Silikonbrüsten glücklich, weil damit alles "technisch optimiert" wurde. Andere nicht.


    Ich habe aber keine Lust auf eine Endlosdiskussion zum Thema. "Treverer", "Snork" und andere, die das Thema angefangen haben, können sich ja auch mal dazu äußern.

    die eher die fünfziger Jahre wiederaufleben lassen.

    Ich denke, genau das ist auch beabsichtigt. Siehe auch die goldene Eingangsfront des schwarz-grauen Hauses. Die Nachkriegszeit ist immer noch ästhetischer Bezugspunkt der Kölner Planungen. Das wurde doch auch beim Dom-Hotel sichtbar, dessen historisches Dach u.a. nicht mehr zu den Flachdächern der 50er in der unmittelbaren Umgebung passe (so ein Argument). Sehr störend finde ich auch die knallrote Farbe des vorderen Hauses. Etwas dezenter wäre es allemal gegangen.

    Ich würde eine solche Position nicht als "infantil" attackieren.

    Denn erstens ist es ja eine reine politische Festlegung, was denn "zuviel" an Heizenergie ist. Gut, in Deutschland ist derzeit fast alles "zuviel", in anderen Teilen der Welt aber nicht. Zweitens wird bei den Styroporplatten gerne ausgeblendet, dass diese bereits Energie für die Herstellung, Anbringung und Entsorgung benötigen bzw. Kosten verursachen. Stichwort Sondermüll. Drittens gibt es andere Möglichkeiten effektiver Dämmung. Z.B. neue Fenster, Dämmung des Dachgeschosses und der Decken, denn Wärme entweicht zumeist nach oben. Zudem Innendämmung. Viertens geht es hier auch um Sinnlichkeit. Ein Haus aus Stein und Holz und Kalkputz möchte ich berühren. Klopfe ich an eine weiche Styroporwand, ekelt es mich. Das Haus ist für mich "verloren" bzw. der Natur enthoben. Da können noch so viele Plastikstuckleisten angeklebt sein. Es ist billig, die Fassade ohne jede Nachhaltigkeit und Natürlichkeit. Das ist wie der Vergleich zwischen einer realen Frau und einem (künftigen) Sexroboter aus Silikon. Letzteren möchte ich nicht so gerne anfassen. Selbst bei angenähter Körbchengröße G.

    Somit dürfte die hässlichen Klötze nur sehen, wer sich auch in das Quartier hinein verliert...

    Genau. Die Architektur ist eigentlich seit langem bekannt. Man muss dem Quartier aber zugute halten, dass es kleinteilig ist. Sie hätten ja auch einen großen Klotz errichten können, haben aber stattdessen ein Quartier aus Einzelhäusern mit Gassen und Plätzen geschaffen. Und dabei sind sogar Gebäude mit steilem Dach und Giebeln. Insofern gibt es wirklich schlechteres. Ich kann an dieser Stelle damit leben.

    Die Fragen von Henri Kramer sind teils suggestiv...

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    Der Vorwurf lautet, die Fördergesellschaft würde sich und die Debatte wieder in die Vergangenheit katapultieren....Aber noch einmal: Warum wollen Sie sich so sehr für das Projekt engagieren?...Darum wollen Sie diesen Abriss gegen den erklärten Widerstand von vielen?...Aber wie wollen Sie denn das Kirchenschiff wieder aufbauen – es gilt als nicht finanzierbar?...Dieser Anspruch, mit Spenden zu finanzieren, hat beim Turmaufbau bekanntermaßen nur wenig geklappt....Als Sie zur Vorsitzenden gewählt wurden, waren auch diverse neue Mitglieder der Stiftung zu sehen – auffällig viele aus der CDU...

    ...aber die Dame antwortet sehr souverän. Ich glaube, dass sie eine gute Person auf dieser Position ist.