Posts by Heimdall

    Man beachte: alle diese Bauten werden behördlich genehmigt!

    Ich habe mal nachgeschaut. Burgeis gehört zur Gemeinde Mals. In Mals regiert die Südtiroler Volkspartei mit absoluter Mehrheit. Eigentlich spricht man dieser eine konservative Haltung zu. Es wäre interessant, zu erfahren, weshalb man sich nun dem Modernismus andient. Eine Stellungnahme wäre interessant?

    Minderwertigkeitskomplexe? Falsch verstandene "Toleranz"? Druck von modernistischer Seite? Baubehörden mit modernistischen Ideologen unterwandert? Verlust des Wissens und Interesses an eigenen Traditionen?...

    Bis vor 3 Jahren hat sich keine S.. dafür interessiert.

    Es wird immer verrückter

    Nichts daran ist verrückt. Es passt in eine politische Agenda. Es werden Absichten damit verfolgt. So ein Boot ist nur der Aufhänger. Wäre es nicht, würde man etwas anderes finden.


    Daher: warum schenkt man solche Exponate nicht einfach zurück und schreibt dran: "Dauerleihgabe".

    Wer schreibt das dran? Zuerst einmal werden dann die neuen Eigentümer gefragt werden müssen, ob sie das Exponat überhaupt verleihen wollen. Und dann werden die neuen Eigentümer womöglich sagen: "Leihen gerne, aber gegen eine Leihgebühr." Und damit wären wir bei deren Interessen angelangt. :zwinkern:

    Die Smarties sind tatsächlich unkaputtbare Sitzmöbel.

    Sitzen auf den Smarties eigentlich wirklich mal irgendwelche Leute? Sehr bequem sehen sie nicht aus. Und die Abstände zwischen ihnen sind auch recht groß, so dass kaum zwei Personen beieinander sitzen und sich unterhalten können, oder?

    Aber welcher Politiker ist heute schuld?

    Das Hochwasser wurde Tage vor dem Geschehen vorhergesehen. Es gab eine Warnung der europäischen Hochwasser-Warnsystems Efas. Die deutschen Behörden und die Politiker reagierten nicht. Die Toten hätten auf jeden Fall vermieden werden können, wenn man sie rechtzeitig gewarnt hätte. Zudem gibt es Vorwürfe gegen die Kommunalpolitik und Stauseekontrolleure, dass Stauseen randvoll waren und nicht frühzeitig auf einen niedrigeren Stand gebracht wurden. Wäre das geschehen, hätten vermutlich auch einige Schäden vermieden werden können.

    Diese Leute kann man schon etwas in die Verantwortung nehmen, denke ich.

    Wenn die Gesamtregenmenge und das Gesamthochwasser keinerlei Bedeutung haben, dann lohnt vielleicht der historische Blick auf die Region Ahrweiler?...


    https://www.kreis-ahrweiler.de…VT/hjb1983/hjb1983.25.htm


    https://www.kreis-ahrweiler.de…VT/hjb2015/hjb2015.47.pdf


    Auch nicht aussagekräftig? Tja, dann kann man vermutlich nur konstatieren, dass unsere Politiker und Verwaltungsbeamten nie, der Klimawandel aber immer Schuld hat.

    Mich stört diese recht traditionelle Form des Wiederaufbaus, wie sie mir teils auch aus Hanau geläufig ist, nicht. Darauf kann man aufbauen, und was danach kam, war meist schlimmer. Außerdem haben ja einige historische Gebäude die Zeit überdauert, die das Straßenbild beleben. Insgesamt in dieser kleinteiligen Form kein wirklich unangenehmes Stadtbild, wenngleich natürlich Verbesserungsmöglichkeiten auszuloten sind.

    Bei mir nicht hinter der Bezahlschranke.


    Somit ein Zitat:


    Quote

    Das Landesamt für Denkmalpflege hat der Stadtverwaltung am 21. Juli mitgeteilt, dass man das Stadthaus N 1 zum Kulturdenkmal erklärt hat. Dabei standen die Zeichen eigentlich auf Abriss. Doch nun kann das Gebäude nur mit Genehmigung der Denkmalschutzbehörden – in diesem Fall das Regierungspräsidium Karlsruhe – verändert oder abgerissen werden.

    Richtig warm geworden sind die Mannheimer nie mit dem Stadthaus N 1, das vor 30 Jahren als "postmoderne Interpretation" des im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstörten Alten Kaufhauses eröffnet wurde. Die Fluktuation der Ladengeschäfte ist hoch, lediglich der bis Mitternacht geöffnete Supermarkt und das mexikanische Restaurant sind gut besucht. Die Haustechnik sorgt immer wieder für Probleme, es gibt Wasserschäden. Letzter trauriger Höhepunkt: 2016 musste die Cocktailbar im Turm geschlossen werden, weil der Brandschutz Mängel aufwies.

    Bereits im Februar hatte die Verwaltung erklärt, dass eine Sanierung nicht "wirtschaftlich und zweckmäßig" erscheine (...)

    Stimmen zu der Mitteilung:


    Der Stadtsprecher: "Eine sinnvolle und zumutbare Lösung im Bestand konnte bislang weder von der Stadt noch vom privaten Miteigentümer Diringer & Scheidel gefunden werden."


    Das Bauunternehmen: "Wir sind geschockt, dass ausgerechnet dieses Gebäude unter Denkmalschutz gestellt wurde. Die Situation ist nun grundlegend verändert", betonte Ihrig. Man habe die Gebäudekonzeption und die Betriebsfähigkeit intensiv geprüft. "Die Ergebnisse sind schlechter als wir erwartet hatten", sagte er. Man werde nun mit der Stadt das weitere Vorgehen abstimmen.


    Das Fazit:

    Quote

    Der Zustand des Gebäudes an Mannheims prominentestem Platz, der fehlende Rückhalt in der Stadtgesellschaft und die eingeschränkte Nutzbarkeit lassen es allerdings nur schwer vorstellbar erscheinen, dass das Stadthaus langfristig so bleibt, wie es ist. Stadtrat Thorsten Riehle, Fraktionsvorsitzender der SPD, gab zu bedenken, dass nur ein Neubau eine Nutzungsänderung ermöglichen würde – bei allem Respekt für den Denkmalschutz. Der neue Status des Stadthauses verhindert einen Abriss aber nicht grundsätzlich: Sollte eine Prüfung ergeben, dass die "Zumutbarkeit der Erhaltung des Kulturdenkmals nicht mehr gegeben ist", kann die Untere Denkmalschutzbehörde einem Abbruch zustimmen, schreibt das Landesdenkmalamt.

    Da haben die Stuttgarter ein solches Juwel, und die Gestaltung und Nutzbarmachung wird von der Stadtregierung immer weiter nach hinten geschoben. Für mich ein Zeichen, dass sie kein richtiges Interesse an dem Objekt haben. Nun ist bereits von einer Fertigstellung der Sanierung der Villa Berg im Jahr 2026 (!) die Rede. Man kann davon ausgehen, dass weiter geschoben wird und die üblichen Bauverzögerungen zu beklagen sind. 2030 würde mich nicht mehr überraschen, wenn sie dann überhaupt noch Geld dafür haben. Eine Schande.


    Villa Berg: Zeitplan verschiebt sich bis nach 2025

    https://stuttgart-journal.de/t…hiebt-sich-bis-nach-2025/


    Warum es beim Projekt Villa Berg so zäh läuft

    https://www.stuttgarter-nachri…12e7540.html?reduced=true


    Architekten zur Sanierung der Villa Berg

    „Ein einzigartiger Kulturort für Stuttgart“

    https://www.stuttgarter-nachri…fc4a34f.html?reduced=true


    Zitat: "Das Stuttgarter Büro Atelier Brückner will bei der Sanierung der Villa Berg „die Zeitschichten des Gebäudes lesbar machen“.

    ;-\

    ^Diese moderne Grünraumgestaltung auf den letzten beiden Bildern zeigt mal wieder die ganze Erbärmlichkeit gegenwärtiger Stadtplanung/Gärtnerei.

    Diese Steinwüste kann nun nicht gerade als ökologisch oder "klimafreundlich" betrachtet werden. Und die Aufenthaltsqualität als Stadtplatz lässt doch wohl auch zu wünschen übrig. Was soll dieses Sammelsurium eigentlich sein? Etwas Rasen mit schräg eingelegten Platten ohne Sinn. Ein oranges "Kunstwerk" (?). Einige bunte überdimensionierte Smarties (als Sitzmöbel?). Graue, mit Beton eingefasste Stein-/Kiesflächen, auf denen spärliches Grün eingesetzt wurde. Pflasterungen in hellen Steinen, grauem Kopfsteinpflaster und roten Steinen. Klar, von der Aufenthaltsqualität mag es über der des vorher dort ansässigen Lagers des Reifenhändlers liegen. Und es ist immerhin eine irgendwie gestaltete Fläche, nicht nur ein Müllablageplatz. Indes, auch Reifenhändler werden benötigt.

    huh:)

    ^Die Landtagsabgeordnete der "Grünen" ist vom ganzen Typus und den Aussagen völlig konträr zur den "Grünen" wie ich sie aus dem Rhein-Main-Gebiet kenne. So kann ich die Sympathien einiger Forums-Diskutanten für Vertreter dieser Partei natürlich ein wenig besser verstehen.


    Bezüglich der Häuser. Wenn die Eigentümer nicht in der Lage sind, die Häuser zu sanieren, dann muss eben der Staat Gelder in die Hand nehmen. Entweder die Sanierung komplett fördern/bezahlen oder die Häuser abkaufen. Es wird doch an allen Stellen Geld für sinnlosestes Zeug herausgeworfen, siehe nur aktuell den ganzen Afghanistan-Einsatz samt der Folgelasten, die auf uns zukommen. Dann doch auch mal etwas für das heimische Ortsbild ausgeben.

    Die Stadt Frankenberg führt nun offiziell den Beinamen "Garnisonsstadt".

    Ob sie sich damit in Zeiten, in denen das Militärische nicht gerade hohe Wertschätzung erfährt (siehe z.B. Garnisonkirche Potsdam), einen Gefallen tun, ist die andere Seite der Medaille.