Haus Cumberland - Kurfürstendamm

  • Zunächst danke für die Bilder 7Up.


    ...hat denn das verheißungsvolle Café bereits eröffnet?


    Ab nächster Woche kannst du dort (im "Grosz") deinen Mokka schlürfen.


    http://www.bz-berlin.de/bezirk…udamm-article1592439.html


    http://www.berlin1.de/essen-un…uftakt-im-Cumberland.html



    Hier noch einige Ansichten vom Innenausbau im Bautagebuch der Internetpräsenz.
    http://www.cumberland-kurfuerstendamm.de/Bautagebuch/

    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)

  • Aber der Dachstuhl sieht irgendwie nach Anfang der Neunziger aus mit den Bögen in den Gauben. Die Bögen sollen wohl die im Erdgeschoss wiederholen, ist aber nicht recht gelungen. Ein Mansarddach hätte besser ausgesehen. Auch frage ich mich, ob der Architekt bei der stark gegliederten Sockelzone weiter oben wirklich mit Stuck derart sparsam gewesen ist. In Summa etwas unproportioniert für meinen Geschmack.

  • Die Gauben sahen auch nicht so super aus, na ja auch nicht alles Originale ist perfekt.

  • Wie gesagt bestimmt dass Dachlandschaft wesentlich die Gesammteindruck eines Hauses und waren die Dächer vor dem Krieg in Deutsche Grosstädten allen sehr hoch und eindrucksvoll (reich ausgestattet) wie auch die Fassaden.
    Ist das heutige Dach am Hotel wesentlich niedriger dann das originale Dach??? Sieht auf die Bilder nun etwas unpropotioniert aus.
    Wenn ja, dann ist wieder die Totaleindruck wesentlich beeintrachtet und zwar (wieder) negativ. nono:)

  • Sicherlich nur ein frommer Wunschtraum : Berlin & natürlich weiteren deutschen Städten würden solche Architekturen, wie Haus Cumberland, sehr gut zu Gesicht stehen.

  • Auf der Rückseite des Hauses Cumberland in der Lietzenburger Straße beginnen die Abbauten der Gerüste.







    Die Ku'dammseite




    1. Innenhof



    Falls Bilder aus dem Inneren des Cafés 'Grosz' gewünscht sind, könnte ich einige von diesen hochladen.

    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)

  • Et voilà, das Café Grosz von innen. Reichlich leer am Abend, die letzten Gäste saßen am Ku'damm draußen oder im Innenhof.












    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)

  • Prachtvoll, stilvoll, phänomenal! Solche historischen Interieurs sind selten geworden. Man tritt ein in die Glanzzeit Berlins. Wunderbar, daß sich das erhalten hat.

    In dubio pro reko

  • Wunderbar! Danke für die schönen Eindrücke!


    Übrigens, weil Wien egrade angesprochen wurde. Im benachbarten Klamottenladen "14Oz" oder so, befindet sich eine sehr lässige Inneneinrichtung: Eine ehemalige, riesenhafte und etwas ummodifizierte Bibliothek aus dem Wiener Palais Liechtenstein! Alles im Haus Cumberland.

    „Dekoration ist der wichtigste Teil der Architektur“ (Sir William Scott)

  • Stimmt. Insgesamt ein nach wie vor umwerfendes Projekt, nach wie vor einer meiner Favoriten und nach wie vor ein Lichtblick. Aber die Wintergärten - wobei mir eigentlich schon recht früh klar war, dass es welche werden sollten - hätten dafür echt deutlich wertiger ausfallen können. Sieht irgendwie aus wie unbeholfene früh-80er-Postmoderne, die noch halb in der Betonarchitektur der 70er hängengeblieben ist. Andererseits - vielleicht werden ja bei der nächsten Renovierung Sprossenfenster eingebaut und die Glaseinfassungen vertieft. Always look on the briiiiiiiiight si-hide of life...

    Form is Function.


    "Fürchte nicht, unmodern gescholten zu werden. Veränderungen der alten Bauweise sind nur dann erlaubt, wenn sie eine Verbesserung bedeuten, sonst aber bleibe beim Alten. Denn die Wahrheit, und sei sie hunderte von Jahren alt, hat mit uns mehr Zusammenhang als die Lüge, die neben uns schreitet."

    Adolf Loos (Ja, genau der.)

  • Dann auch mal hier einige Aufnahmen der Rückseite des Cumberland an der Lietzenburger Straße.






    Ich finde es eigentlich ganz o.k. - wenn man bedenkt dass hier die Abendsonnenseite ist und die Lietzenburger brutal befahren ist, ist die Schließung der Balkone m. E. zum einen erforderlich gewesen und zum anderen gestalterisch zumindest passabel.

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    (Immanuel Kant)

  • Sehe ich genauso. Unter dem was man so tagtäglich an Geschmacksverbrechen an Alt- und Neubauten entdeckt, ist das doch wirklich kein Grund zur Klage, zumal sich einem sofort das Erfordernis dazu erschließt. Man sieht, dass der Architekt sich Mühe gegeben hat das Problem elegant zu lösen.

  • Ja, so ganz überzeugen können die geschlossenen Balkone wohl nicht, aber in der Tat haben wir da schon Schlimmeres gesehen.