Posts by Mantikor

    Also eine weitere Duplikation im Hinblick auf den Schlossbrunnen lehne ich klar ab. Ich habe aber für den namenlosen Platz ein Ersatz entdeckt, der sich nur einen Steinwurf vom heutigen Standort befand sich darüber hinaus als recht kostengünstig darstellen dürfte.


    Bild aus dem Jahr 1956:

    Bundesarchiv_Bild_183-41736-0002%2C_Berlin%2C_Rotes_Rathaus%2C_Springbrunnen.jpg


    Das schöne daran ist, dass der Brunnen unter der Ägide des "Demokratischen Magistrats von Groß-Berlin" entstanden ist und allein deshalb geht den Gewählten und Entscheidungsbefugten dieser Stadt doch sicher vor Begeisterung das Herz in der Hose auf - von der hübschen Gestaltung ganz zu schweigen. Dann kann auch endlich der olle Kaiserbrunnen weg vom Roten Rathaus - Win-Win, alle wären zufriedengestellt.

    Ein neues Wohnbauprojekt mit der Bezeichnung 'The Seven' (wahrscheinlich ist 'The Magnificent Seven' noch geschützt) und direkt am Filmpark gelegen, wird unter der Architektenschaft von Christoph Kohl umgesetzt.

    Außerordentlich ausladende Balkone, aber insgesamt offenbar ein sehr ansehnliches Ensemble, was aber auch nicht verwunderlich ist, da der Architekt ja lange mit Rob Krier zusammenarbeitete und als ein Hauptvertreter des sog. New-Urbanism bezeichnet werden kann.


    Bilder stelle ich mal wegen des sehr harschen Hinweises auf der Vermarktungsseite nicht direkt ein - dann sind halt keine Multiplikatoren gewünscht.


    VERIMAG Vertriebs- und Marketingges. mbH - THE SEVEN


    THE SEVEN | VERIMAG (theseven-babelsberg.de)

    Eine sehr traurige Sache ist das "Dahinscheiden" der wunderbaren Kastanie im Ehrenhof des HU-Hauptgebäudes.


    Nachruf auf einen besonderen Baum - HU Berlin



    Bülow & Scharnhorst schräg gegenüber werden auch bald fehlen.

    Zu den Standbilder gibt es eine (offenbar nur in Englisch verfügbare) wissenschaftliche Arbeit unter dem Titel "The marble sculptures of General Bülow and Scharnhorst in Berlin: comparative, non-destructive analysis of the weathering state after 12 years of exposure" aus dem Jahr 2020 zum Herunterladen.


    Immerhin sollte (hoffentlich) bald die Baustelle bis zur Schlossbrücke verschwunden sein.

    Von mir aus kann man sich bei dem Neubau modernistisch austoben, wenn zugleich das Eckhaus wiederhergestellt würde...

    ...schrieb ich 2014 zum Projekt Mittelstraße/Neustädtische Kirchstraße.


    Der Neubau Mittelstraße N°44 passt sich wohl auch eher seinem hässlichen linken Nachbarn an.

    img_2019awkxg.jpg


    Mittelstraße nach Osten. Die zweite Kuppelkugel auf dem Pilasterhaus ist übrigens wieder verschwunden. :wie:

    img_2018qfkz1.jpg


    Die bereits montierte strahlt aber für zwei.

    img_2015bwj11.jpg

    Hat der Ed mich doch glatt mit einem Bild eingefangen. biggrin:)


    Ich war heute Abend noch mal kurz auf der Durchfahrt dort.


    Zunächst mal das Figurenprogramm, beginnend mit Innenportal I.


    Innenportal V.


    Und der große Risalit (Portal VI).




    Beginn der Dämmerung. Geöffnet ist zwar derzeit bis 22:00 Uhr, dann ist es aktuell schon beinahe dunkel, aber ich wollte nicht mehr eine weitere Stunde warten.


    Noch eine Frage zu den Portalen im Schlossforum. Soll noch etwas mit den seitlichen Durchgänge gemacht werden?

    Die nördlichen sind nur gebückt zu durchschreiten, waren die früher auch zum Portalinneren offen?


    Die südlichen sehen auch irgendwie noch nicht vollendet aus. Hier kann man zumindest aufrecht hindurchgehen.

    Mit der Bepflanzung hat sich im Laufe der Zeit aber auch eine gewisse Verbesserung der Kontur ergeben.


    Der Deutsche Dom vor dem Umbau durch Hermann von der Hude und Julius Hennicke (1881/82)


    Und danach.

    Bilder sind jeweils von F. A. Schwartz gefertigt.


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    Und aktuell: Im Zuge der länger andauernden Bauarbeiten ist die Konzerthausfront mit einer Plane behängt bespannt.

    In den Portaleingängen wird man - wie bereits zu geschlossenen Zeiten - mit sphärischen, disharmonischen Klängen begrüßt; niemand des Aufsichtspersonals oder der Besucher war davon angetan.


    Der moderne Mittelbau zwischen Schlossforum und Schlüterhof besteht auf der Nordseite aus einem Restaurant, welches hinsichtlich des Aufbaus (Tablettschienen rund um einen Ausgabeblock) ein wenig an eine Autobahnraststätten-Gastronomie erinnert. Die Decke ist weitgehend roh (Sichtbeton, offen geführte Kabel) und ist mit runden, grauen Scheiben verziert. Auf der Südseite ein großer Verkaufsladen mit allerlei Zeugs, das im großen und ganzen aus einer Mischung aus Touri-Nepp-Produkten und ein wenig besserem Nanunana-Kram besteht.


    Diese Ansichten noch:


    Gedenktafel für Großspender im Portal II:

    img_1995v3j7w.jpg


    Ostseite im Portal V (noch geschlossen); die dahinterliegenden Räume sind mWn noch nicht fertig.

    img_2001h1j32.jpg


    Links vom Großen Hofrisaliten, Blickrichtung Süd.

    img_2006pmjq5.jpg

    Am Fuße einzelner Säulen bereits schichtweise Taubendreck; macht keiner weg.


    Hier ist dann Schluss. Konnte man früher hier seitlich ins Große Treppenhaus?

    img_200503jo6.jpg


    Gedenkinschrift für den leider früh verstorbenen Bertold Just am inneren Portalrisaliten I.

    img_2013k9jf9.jpg


    Außengastronomie im Schlüterhof mit Blick nach Osten.

    img_200965kgn.jpg


    Ansonsten hatten wir ja bereits genügend Bilder...

    Die Standbilder werden seit einiger Zeit vor Ort gereinigt und sind eingerüstet. Laut Auskunft vor Ort werden sie vermutlich im nächsten Monat abgebaut und auf die Zitadelle verbracht. Was allerdings befremdlich anmutet, ist der Umstand, dass die Kopien wohl nicht direkt anschließend aufgestellt werden. Wenn ich in diesem Zusammenhang an die unendlichen Geschichten von Löwenbrücke, Senefelder-Denkmal oder Getrauden-Statue denke...

    Ich hätte einmal eine Frage: Weiß jemand, ob in den Schutthügeln um Berlin gezielt nach Schlosstrümmern gesucht wurde oder galt eine Suche von vornherein als aussichtslos?

    Dank für eine kurze Antwort!

    Dazu hat von Boddien schon im Jahr 2000 in der 'Welt' geschrieben. Unter gleichem Titel erfolgte später ein Bericht im 'Berliner Extrablatt'.


    Drei Bilder von heute.


    Auch die Dachaufbauten der Kommandantur beeinträchtigen das Bild.


    Das Dachrestaurant mit den Nikolaiturmspitzen.


    Sommer.

    Der neue Hochhausbau an der Ecke Frankfurter Allee/Möllendorfstraße.


    Im Hintergrund der Turm des Rathauses Lichtenberg.



    An der Rückseite sind zusätzlich noch optisch recht anspruchslose Wohnhäuser entstanden.


    Dieser Block aus Gründerzeitlern und wohl 60er-Jahre Bauten am U-Bhf. Magdalenenstraße steht seit längerer Zeit komplett leer. Die Verkehrsbelastung ist hier immens. Wäre sehr schade, wenn die rechten drei Bauten fallen würden.


    Direkt an der Lichtenberger Brücke entsteht eine neue Scheußlichkeit.


    https://www.howoge.de/wohnungsbau/neubauprojekte/q218.html


    Kurz vor der Monsterkreuzung in Alt-Friedrichsfelde (mit Rhinstraße/Am Tierpark) bietet sich dieser Anblick.