Posts by Mantikor

    Neubebauung einer Lücke in der Zehdenicker Straße N°7a (Bezirksgrenze Pankow-Mitte)
    dsc00108tzsjd.jpg


    Und dann noch der Stand an der Choriner Straße N°75/Zehdenicker Straße. Das sieht auch heute noch genauso aus und bleibt zunächst erst mal so, wie mir scheint.
    dsc00107vrsql.jpg


    Weil Villa1895 damals zu letzterem Objekt einen Fortschrittsbericht erbeten hat, reiche ich das mit gehöriger Verspätung nach, kann es aber mit einem weiteren Bauobjekt verbinden.


    Zunächst ist Choriner Straße N°75/Zehdenicker dann doch seit längerer Zeit unifarben.

    img_0355w2jd5.jpg


    Gegenüber, Zehdenicker Straße N°7a (rechts) ist bedauerlicher Weise genauso anspruchslos geworden wie visualisiert.

    img_0352dfjwa.jpg


    Das linke Nachbarhaus ist dagegen in diesem Jahr sehr schön fassadenverbessert worden durch Gesimse, Faschen, Putzquaderung. Auch die Balkongitter wissen zu gefallen (man vergleiche mit den Fußabtretern an den Loggien nebenan).

    img_0353qlk7b.jpg

    Leider hat es nicht lange gedauert, dass großflächige Schweinereien auf die Fassade geschmiert wurden; nimmt ohnehin auch in Prenzl. Berg enorm zu in letzter Zeit - wahrscheinlich aufgehetzte Wutbürger (Ironie aus).

    Ein eigener Strang nur für den Admiralspalast - dann kann ich nach 14 Jahren (!) Vakuum mal einen neuen Beitrag schreiben...


    Die sehenswerte Rückseite des Gebäudes zur Planckstraße ist seit einiger Zeit eingerüstet, obwohl die letzte, grundlegende Sanierung nur ein wenig mehr als 10 Jahre her ist. Darüber hinaus wird offenbar auf dem schmalen, rechts anschließenden Grundstück irgendetwas geschehen.




    Einige sehr unterschiedliche Fassadenentwicklungen in PB, welche zum Teil schon aus dem letzten Jahr sind, aber es bestand ja keine Gefahr, dass hier irgendeine Chronologie durcheinandergerät.


    Schönhauser Allee N°43a, vorher ungepflegt kratzverputzt.



    Danziger Straße N°55, vorher in hellen Grautönen glattverputzt. Danke schön, Deutsche Wohnen! :augenkrummblau:


    Prenzlauer Allee N°41, vorher weiß kratzverputzt.




    Schließlich Immanuelkirchstraße N°35, vorher eine völlig heruntergekomme Fassade mit Restbestuckung.


    Hier gab es viel böses Blut mit den (zu) zahlreichen Vormietern des ruinösen Hauses, die natürlich nicht alle bleiben konnten. Dass es der Investor nicht nur finanzielle Absichten hatte, zeigt sich u. a. an der liebevollen (Wieder?)herstellung der Dachgauben. Damit ist die Zeile neben der Immanuelkirche jetzt endlich durchsaniert und alle zu Ostzeiten verfallenen Häuser konnten gerettet werden.

    Drei Bilder vom famosen Max Missmann.


    Kreuzberg, Fontanepromenade mit Blick zur Melanchthonkirche


    Charlottenburg, Kantstraße mit Blickrichtung Auguste-Viktoria-Platz


    Schöneberg, Kaiser-Wilhelm-Platz mit Rathaus

    Schortschi, das ist nicht möglich, man soll wohl so wenig wie möglich davon sehen. Sieben Tiefbohrpfähle à 1,50 m Durchmesser mit bis zu 40 m Länge werden durch das Gewölbe getrieben werden. Ein sehr erheblicher Substanzverlust trotz Denkmalschutz (sh. auch hier), wie Du an dem Abraum in den folgenden Bildern erkennen kannst.

    Weiterer kritischer Bemerkungen enthalte ich mich im Hinblick auf die möglicherweise weiterhin aggressiven Milla-Seite oder gar der regierungskritikerfeindlichen [...] Moderationshinweis: Bitte andere Forums-Mitglieder nicht beleidigen.





    Der kleine grüne Kran der U-Bahnhofbaustelle ist der letzte solche; seit Beginn der Hochbauarbeiten ist seit gestern zum ersten Mal keine großer Kran mehr an der Baustelle.

    Es ist nicht so, dass nicht auch Schadstellen in der Fassade des Pergamonmuseums ausgebessert und ersetzt werden - nur offenbar nicht an den Schäften der Kolossalpilaster und -säulen.




    Am Haus Kupfergraben N°6a ist ein riesiges Gerüst im Aufbau - offenbar ist auch das benachbarte Haus der Fremdenführerin in die kommenden Bau(erhaltungs)maßnahmen einbezogen.

    Das ist eine sehr tolle Sache. In DD geht halt mehr als anderswo.


    Zitat von Bautzen-Fan aus diesem Beitrag:

    "Wenn man dann irgendwann einmal die Rekonstruktion der Innenarchitektur in Angriff nimmt, müsste eine Teilmaßnahme auch den Fußboden betreffen. Hierbei hatte mich zunächst verwirrt, dass die Innenfotos in der Fotothek eindeutig Parkettausführung belegen, wie hier zu sehen: Klick

    Eine sehr schöne, großformatige Aufnahme im „Löffler“ (in meiner Ausgabe auf Seite 167, Abb. 193) und auch das Ruinenbild in der SIB-Broschüre zeigen aber (genauso eindeutig) einen Natursteinbelag (in einem MARMOR-Saal kann man da ja sicher Marmor annehmen). Offenbar hatte man bei der Restaurierung in den 1930er Jahren den Parkettboden entfernt und wieder die ursprüngliche Marmorausführung hergestellt.

    Aktuell ist wieder Parkettboden vorhanden, meines Wissens noch aus der Ära des DDR-Aufbaus (war vermutlich preiswerter als Marmor, der Saal sollte ja erst mal genutzt werden können). Dass bei den Forschungsarbeiten in den 1980er Jahren auch die Fußbodengestaltung ein Thema war, beweist diese Aufnahme aus dem Planarchiv der Sächsischen Denkmalpflege (datiert 1986, betitelt: Entwurf für den Fußboden des Marmorsaales im Französischen Pavillon): Klick"


    In der zitierten SIB-Broschüre ist ja auch ein Gemälde von Otto Ewel enthalten, welches den Fußboden zeigt - ich verlinke es mal zur separaten Ansicht: https://docplayer.org/docs-ima…/47073753/images/10-0.jpg


    Angeblich noch 1945, also "auf den letzten Drücker" gepinselt. Entweder hat er dann den Fußboden aus der Erinnerung gemalt oder das Parkett war irgendwann wieder entfernt worden.  Steht ja bereits im o.g. Zitat (==>1930er-Jahre)

    Nach - gefühlt - und wahrscheinlich auch tatsächlich mehreren Jahren wurde letzte Woche auf der Nordseite des Pariser Platzes die hässliche rot-weiße-Behelfsumzäunung zu großen Teilen entfernt und befindet sich nunmehr nur noch an der Zufahrt auf der Nordostseite. Was der aktuelle Grund dafür war, weiß ich nicht - plötzlich aufgehellte Sicherheitslage für franz. Auslandsvertretungen oder gar Wahrnehmung/Einsicht bezüglich des bisherigen hässlichen Zustands?





    Ein aktueller Beitrag zur Roßstraßenbrücke, einem der ältesten Spreeübergänge Berlins:

    An der Roßstraßenbrücke


    Die Brücke wird seit 2019 bis 2021 mittels Abriss instandgesetzt, wobei die Überführung des Spreekanals dort (derzeit) vollständig gesperrt ist.

    Roßstraßenbrücke wird abgerissen - Berliner Woche


    Roßstraßenbrücke - Bauausführungsphase (berlin.de)


    Roßstraßenbrücke - Wikipedia


    Die Sanierung umfasst leider nicht die Wiederherstellung der Schmuckelemente und der Rößchenfigur.

    1024px-Hermann_R%C3%BCckwardt_-_Ro%C3%9Fstraenbr%C3%BCckebr%C3%BCcke_%281902%29.jpg

    Roßstraßenbrücke 1902, Hermann Rückwardt



    Detailansicht der Brückenfigur, 1905

    Die Bildergalerie ist sanierungsbedürftig, aber mWn wohl noch nicht an der Reihe, da das Neue Palais erst fertigsaniert werden muss. Wer mehr weiß, kann dies ja kundtun.


    Straßenseite


    Die Terrasse bröckelt, der goldene Adler obenauf fehlt auch schon einige Zeit.



    Auch bei der kleinen Baldachinfontäne (=> Info) tut sich leider seit langem nichts.




    Die Neptungrotte wurde bekanntlich erst vor weniger als zwei Jahren fertiggestellt.



    Ganz frisch poliert und in Schuss schien mir die Pforte des Obeliskentores.

    Ja, Du hast recht. Es ist eine Wildblumenwiese.

    Lass Dich doch nicht hinter die Fichte führen, Gmünder!

    Natürlich ist das eine Rasenfläche. Wenn man eine Rasenfläche allerdings nicht einer periodischen Pflege und Behandlung unterzieht, nehmen Wildpflanzen (erfolgreich) den Konkurrenzkampf auf.


    Zur Zeit ist jedenfalls frisch gemäht.



    Dass die Denkmäler von Scharnhorst und Bülow wie in diesem Frühjahr nicht enthüllt worden sind, kam glaube ich vor einigen Jahren auch schon mal vor, vielleicht ist es auch coronabedingt. Jedenfalls ist mir das aktuell ohnehin lieber im Hinblick auf die ganzen, orchestriert in Marsch gesetzten Dummteufel überall.

    Das kannste Dir schenken. Warum sollte da gearbeitet werden? Das Haus ist top in Schuss.

    Die hier die ganze Antwortpolonaise bis zum Bombenkrieg auslösende Frage des Solingers, hätte man übrigens sogar von Neuseeland aus mit 3-4 Mausklicks selber beantworten können.


    Hier kann man übrigens mal einen Blick in die großzügigen Wohnungen der N°56 werfen.