Posts by erbse

    (Quelle: http://www.ovum-braunsfeld.de)


    Es geht um ein Neubauquartier im Stadtteil Braunsfeld. so etwas finde ich zum Beispiel richtig gute, städtische und im besten Sinne moderne Architektur. Ist nur begrenzt als "klassisch" zu bezeichnen und auch keine Reko, aber das ist ein Neubaustil, mit dem ich (in nord- und westdeutschen Städten zumindest) sehr gut leben könnte.

    Das Projekt "Ovum Köln" ist mittlerweile fertig. Meines Erachtens ein angenehmes Ensemble, das sicher noch etwas mehr Abwechslung in der Fassadengestaltung und Materialität vertragen hätte:

    https://www.skyscrapercity.com…tby=oldest#post-185424297

    Die Kleinteiligkeit und architektonische Vielfalt von Architektur ist mit Gestaltungshandbüchern zu erzwingen sondern lebt von den Persönlichkeiter der Bauherren - das ist hier eben, mindestens pro Block, der gleiche.

    Nunja. Das war ja in Potsdam auch so. In Frankfurt war es auch nur ein Bauherr für das ganze Altstadtquartier, die DomRömer GmbH. Es kommt eben auf den Willen und die Qualitätskontrolle an.

    Die kurzen Auftritte Oswalts, die du ansprichst, verkürzen das, was er zu sagen hat, doch nicht unerheblich.

    Nunja. Das ist nunmal, wie er sich gerne und oft in der Öffentlichkeit präsentiert. Ob man nun das Buch gelesen hat oder nicht, das sind seine Botschaften, die vielen im Kultursektor in den Ohren hängen, sowie darüber hinaus.


    Und all das sind nunmal direkte, unverkürzte Zitate von Oswalt, die mit und ohne Kontext sehr scharfe Verurteilungen vornehmen, die auf keiner nachvollziehbaren Faktenbasis stützen. Was man gemeinhin als "Verschwörungstheorie" bezeichnet. Das sind doch letztlich alles keine wissenschaftlichen oder faktisch haltbaren Aussagen:

    Jetzt historische Bauten eins zu eins rekonstruieren zu wollen, geht in Richtung einer rechten Identitätspolitik. (…) Das zeigt, dass es bei Rekonstruktionen wie dem Berliner Schloss um Narrative und eine Identitätskonstruktion geht, die auf essenzialistischen Ideen von Herkunft und Ursprung basieren. (…) Die Geschichte von der guten heilen Welt der Vergangenheit wird in den Vordergrund gerückt und soll alle Abgründe überdecken. (…) Erstmals waren wir damit in den 1990er Jahren unter dem Senatsbaudirektor Hans Stimmann konfrontiert. (…) Ich kann durchaus verstehen, wenn man an bestimmten Stellen in der Stadt die Rückbeziehung auf Strukturen der Stadtgeschichte nachvollziehbar machen will. Aber halt nicht im Sinne einer orthodoxen, unreflektierten Nachbildung des Historischen. Da gibt es eine Radikalisierung, die einen identitären Dreh bekommt.


    Man muss diesem Unsinn mindestens genauso klar begegnen, wie es hier formuliert ist. Da gibt es nix zu relativieren.

    Mehr gibt es auch zehn Jahre später nicht zu sagen.

    Ich war gerade erst im Kunstgewerbemuseum. Sicher interessant, aber vom Hocker reißt die Ausstellung wohl auch im Schloss niemanden. Vielleicht die Höhepunkte davon in Kombination mit der Gemäldegalerie. Bzw. Teile des Programms im Schlossmuseum aus der Weimarer Republik wieder aufnehmend, einschließlich einiger rekonstruierter Räume.

    Und da ist auch schon das neue Video :) Zum legendären Poundbury:


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    :)


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    Jedenfalls scheint abseits des Schlosses nicht allzu viel erhalten.

    Es gibt einige erbauliche gründerzeitliche Straßen, aber nichts, was nun besonders herauszuheben wäre.
    Ich denke, Oranienburg war schon immer recht schlicht.

    Bei diesem Schicksal hätte man sich die Rekonstruktion vor einigen Jahren fast sparen können.

    Gehts nicht noch ne Spur größer? ;) So eine seltsame Installation kann man jederzeit abnehmen. Eine derart aufwändige Treppe wird nicht einfach nebenbei rekonstruiert.

    Ein für die ARD-Tagesthemen doch erfreulich ausgewogener Bericht zur Umgestaltung der Potsdamer Mitte (von der v.a. der Alte Markt gezeigt wird), vom Sommer 2023:


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    Das neueste AC Spiel "Mirage" spielt ja im Bagdad des 9. Jahrhunderts. Hier gibt jemand eineTour der Stadt und einiger herausragender Gebäude

    Eine noch deutlich umfassendere Tour interessanter Sehenswürdigkeiten im Bagdad zu dieser Zeit, historisch tiefgehend recherchiert:

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    Ein für die ARD-Tagesthemen doch erfreulich ausgewogener Bericht zur Umgestaltung der Potsdamer Mitte vom Sommer 2023:

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    Mir erscheint es auch so, dass ad hominem Statements fehlzünden. Lassen wir das doch hier einfach. Wenn ihr Mumm habt, sagt ihr den Akteuren das halt mal persönlich, was ihr so über sie denkt. ;) Dürfte auch lustiger sein.