Posts by erbse

    Gibt es Pläne den Schlossplatz zu bespielen? Und sei es mit Märkten o.ä. - Hauptsache mehr Leben. Diese Steinwüste ist wirklich nicht sehr einladend ins Schloss zu gehen. Was wohl auch das Ziel war....

    Die steht aber wahrscheinlich auf Platz 1 der Gebäude deren Rekonstruktion am unrealistischsten ist .

    Denke ich auch. Steht neben dem Kuppelbau in Hiroshima weltweit als DAS Mahnmal gegen Krieg und Kriegszerstörung.
    Und ist damit für uns und unser Anliegen auch wertvoll. Insofern ist es für uns eher abträglich, die Reko der Gedächtniskirche zu fordern.

    Ein große Freude für Orgel-Fans:

    Die Mehmelorgel von St. Jakobi in Stralsund ist seit 2020 vollständig rekonstruiert! Eine wundervolle Barockorgel im Herzen der Welterbe-Altstadt. :)

    Das ist vor allem dem Engagement des Bürgerkomitees Stralsund zu verdanken, dem ich mich mehrere Jahre angeschlossen habe. Und natürlich den vielen privaten Spendern wie auch der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.


    Sie war im Februar 2021 schon Denkmal des Monats des Landes Mecklenburg-Vorpommern:


    https://www.kulturwerte-mv.de/…nd-hat-wieder-eine-orgel/

    622px-Stralsund_Jakobi_Orgel_%2806%29.jpg

    Hans-Jörg Gemeinholzer, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons


    1280px-Stralsund_Jakobi_Orgel_%2801%29.jpg

    Hans-Jörg Gemeinholzer, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons


    Weitere Bilder, auch aus der Reko-Phase: https://commons.wikimedia.org/…ry:Mehmel-Orgel_Stralsund

    Ein große Freude für Orgel-Fans:

    Die Mehmelorgel von St. Jakobi in Stralsund ist seit 2020 vollständig rekonstruiert! Eine wundervolle Barockorgel im Herzen der Welterbe-Altstadt. :)


    Sie war im Februar 2021 schon Denkmal des Monats des Landes Mecklenburg-Vorpommern:


    https://www.kulturwerte-mv.de/…nd-hat-wieder-eine-orgel/

    622px-Stralsund_Jakobi_Orgel_%2806%29.jpg

    Hans-Jörg Gemeinholzer, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons


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    Hans-Jörg Gemeinholzer, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons


    Weitere Bilder, auch aus der Reko-Phase: https://commons.wikimedia.org/…ry:Mehmel-Orgel_Stralsund

    Wenn man sich auf der Zunge zergehen lässt, dass hier die Befestigungsanlage einer der ehemals mächtigsten Städte des HRR, fast noch vollständig erhalten und vor allem erlebbar ist, wäre das eher ein Kandidat für das Unesco Welterbe

    Wie wäre es denn da mal mit einem Vorstoß für die Welterbe-Tentativliste? Das wäre allemal gerechtfertigt!

    Und gern schließt sich dann meine Heimatstadt Neubrandenburg an, mit ihrer besterhaltenen Stadtbefestigungsanlage der Backsteingotik. ;)
    Da gab es sogar mal einen Vorstoß anno 2010, man hat den nur alleine nicht weiter verfolgt, weil es einem zu kostenaufwändig erschien. Doch mit vereinten Kräften und ggf. weiteren Orten wie Rothenburg...

    Finde die Ortsbilder auf dem Lande auch sehr wichtig und danke dir für den Impuls! Aber wenn du einen neuen Diskussionsfaden willst, dann mach den doch einfach auf. ;)

    Neben meiner Verärgerung über den Anachronismus der Fortführung der autogerechten Stadt, stimmt mich der (irgendwann mal) bevorstehende Abriss des alten Kraftwerks an der Elsenbrücke nicht sehr froh.

    Gibt es da eigentlich irgendeine mögliche Alternative, die sinnvoll umsetzbar ist?
    Leicht andere Trassenführung, vllt. sogar unter dem/durch das alte Hafenkraftwerk am Osthafen hindurch?
    Wäre ja nicht das erste Mal, dass man sowas macht...
    Solche Bausubstanz ist heute für Berlin zu wertvoll, um sie so unkreativ einfach zu opfern.


    Hier übrigens eine kompakte Industriekultur-Broschüre dazu:
    https://industriekultur.berlin…ultur_19_ort_osthafen.pdf

    Sehr erfreuliche Aufwertung. Das Parkhaus war mir auch in sehr unangenehmer Erinnerung, als ich mal in einer Gastronomie dort einkehrte.

    Ein Platz stünde der Ecke auch gut, aber urbane Verdichtung mit einem passenden Neubau ebenfalls. Beide Entwürfe korrespondieren gut mit dem Bestand, der eckige Eckbau von HildUndK ist etwas klassischer.

    Ich glaube Düsseldorf hat als Landeshauptstadt schon potenziell einen starken Abstrahleffekt auf ganz NRW. Ausgenommen auf Köln.

    Es bräuchte mE aber auch eine Art neuklassischen Nukleus im Ruhrgebiet, um dort wirklich etwas zu bewirken. Dortmund scheint mir das Potenzial zu haben, vllt. auch Essen.

    Lege gern los Goldstein, da finden wir schon Leute, die was in den Topf werfen!


    Snork: Wir sind ja dran an dem Thema mit Stadtbild, dass mehr Erhaltungsgebiete entstehen. Und das Knowhow auch direkt an Eigentümer und Bauherren wandert. Aufklärung und Einsatz machen hier den Wandel möglich, und einige sehr löbliche Ansätze sehen wir ja die letzten Jahre schon.


    Was nun aus diesem Haus gemacht wurde, ist sehr wahrscheinlich in den nächsten 20 Jahren eh weg. Es wurde so alles historische getilgt

    Sehe ich anders. Ein Neubau wird niemals "wiederbestuckt" werden, er wird höchstens sehr lose Referenzen an einen Altbau zeigen. Für einen Neubau wäre das jetzige Ergebnis -bis auf das schreiende Blau- aus Sicht dieses Forums idR in Ordnung.

    Bei entstuckten und entstellten Altbauten hingegen haben wir oft genug sehr liebevolle Sanierungen gesehen, ob nun in Leipzig oder Berlin.
    Und Entwicklungen wie die fortschreitende Verkehrswende (mehr ÖPNV/Radverkehr, leisere Autos usw.) werden auch Lagen wie jene dieses Hauses attraktiv machen. Zumal Köpenick sowieso einen Aufstieg erfährt. In 10-15 Jahren kauft es vllt. jemand und nimmt die Wiederbestuckung vor. Weil dann ganz andere Rahmenbedingungen dort herrschen. Dann findet er immerhin ein Haus vor, das von der Substanz gut in Schuss und bereits vermietet ist.

    Da ich auch persönlich Energie in den Erhalt dieses Hauses gesteckt habe, verbitte ich mir Bemerkungen, welche Gefühle ich darüber haben darf. Danke. ;)

    Gibt es eine übersichtliche Darstellung/Webseite/Broschüre, wie das Gründungsviertel als Projekt zustande kam, nach welcher Logik/Methode Grundstücke unter welchen Bedingungen vergeben wurden - und welche Vorgaben zur Gestaltung dort gemacht wurden?

    Etwas in der Art bräuchten wir dringend als Argumentationshilfe für Berlin, für das Areal des Molkenmarktes. Besten Dank schonmal für jeden Hinweis! :)

    Wie sich erwiesen hat, reißen sich außerdem Käufer und Mieter um schöne, historische Bauten für einen repräsentativen Sitz und sind dafür auch bereit die Geldbörse etwas weiter zu öffnen.

    Absolut. Durch Häuser mit Stuck lassen sich teils 35% mehr erwirtschaften. Was wiederum Ressourcen schafft, um mehr Wohnraum und andere benötigte Flächen zu erstellen.