Posts by Klassiker

    Die verdammte DDR hat alles was der Krieg rund der Marienplatz überlebt hat einfach weggeräumt........Leider wird es sehr schwierig einiges davon wieder authentisch zu rekonstruieren. Wenn überhaupt, dann wird meistens verzichtet auf details.

    Ich sehe die Klotzen der Modernen wieder auf aufmarschieren rund der Fernsehturm......:kopfwand:

    Die Focus soll nun mehr auf Charlottenburg und Wilmersdorf gerichtet werden mit Wiederbestuckung und Reko's auf Brachland wie genannt am Eck Grainauer Strasse 17. Prinzen Allee, Sonnen Allee, Warschauer, Danziger und Eberswalder Strassen sind auch fast total abgestuckt worden. Einst alles Prachtbauten und stolze Pracht Strassen, genau wie im herrlichen Bergmannkiez. Wenn es nur einige Strassen geben würde, die wiederbestuckt werden, dann folgen bestimmt mehrere.

    Grainauerstrasse 17 ist eine leeren Ecke in einstigen wunderbaren Blockrandbebauung. Heute nur Nachkriegsneubauten (Mühl) in offenen Strukturen. Diese nicht besonders schöne Gegend soll eigentlich Tabula Rasa gemacht und schwerstens aufgewertet werden und dann sorgfaltig und behutsam nach Bauplänen und Bauskizzen von 1900-1920 in ein zweites Bergmannkiez verwandelt werden. Aucj am Innern der Häuser ganz hostorisch getreu aber mit modernen Ausstattung wie Badezimmer, Küchen usw.
    Plädiere für ganze Ist-zustand mit historische Strassen Laternen. Ich vermute das diese Gegend dann in der ganze Welt einen grossen und tiefen Eindruck machen würde.

    Wenn es in Berlin durch Wiederbestuckung überall nur so aussehen würde wie im Bergmannkiez dann wäre Berlin wieder eine schöne Grosstadt und könnte mithalten mit andere Grosstädte mit vielen Traditionellen Bauten wie Madrid, Barcelona, Kopenhagen, Stockholm, Wien und Budapest.


    Die Behörden der BRD sollen Finanzen zur Verfügung stellen, weil die Berliner Behörden das Geld nicht besitzen.

    90% der (individualistischen Architekten benehmen sich wie Autisten: immer denselben unsensibelen phantasielosen langweiligen Klotzen mit Staffelgeschoss. Grosse Fenster, viel Glas....Ein Bisschen besser sind die Kasten vom Backstein oder wird es ein unsensibeles "Lego" Haus wie in Dresden.

    Wenn es überhaupt es ein seltenes Steildach gibt: dann immer mit überdimensionierte Gauben oder Dachfenster. Die Nützung seht central, die Formgebung ist grauenhaft und misserabel.


    Dann waren die Fachmänner, Baumeister und Architekten von vor 1940 doch unendlich viel besser dran. Die haben herrliche Viertel geschaffen mit viel Grün und angenehme Strassen und Pläzte: alles ganz harmoniös und abwechslungsreich (vielen details) gestalltet, wo schön geformten Dächer die Horizont bestimmten.

    Herr Hermann: ja Sie haben recht: wie es heute aussieht wird das nicht ohne schweren Druck ändern. Aber es könnte (und sollte) "leicht" angepasst werden mit historische Dächern wie Redutze gezeigt hat, das die langweilige Neubauten doch noch akzeptabel werden und sich besser zu dem Schloss verhalten. Wenn auf einem Tag (und der kommt) Lüscher nicht mehr da ist und traditionelle Architekten sich endlich äusern können, dann könnte so etwas passieren. Fehlende (Steil)dächer, Turmspitzen, Dachreiter, Laternen und Ecktürmen sind sowieso der grosse Mangel Berlins.

    WUNDERBAR und EINFACH: Redutze: genau machen die Dächer ein Gebäude langweilig (ohne Dach) oder schön (mit Dach). In deinem Vorbild sind sogar die FW-Kisten mit herrlichen trad. Dächer schön und akzeptabel. Leider sind die Behörden doof oder dumm dass sie deine (billige) Lösung nicht gleich implementieren. Dann schöne Kandelaber oder Leuchter an der Fassaden, einiges an Schmuck extra und die Reihe lässt sich staunen.

    Ich werde dieses Gebäude nicht als Rekonstruktion anmerken, sondern als "'Sanierung mit abgestuckten Fassaden und vereinfachtes Dach", wie üblich in Berlin mit nicht originaler Formen.

    Richtige Rekonstruktionen mit dem Ziel einen einstigen Prachtbau wieder in voller Glanz erstrahlen zu lassen, gibt es nur in Sonderfall Leipzig.

    Alles bleibt leider nur Träumerei. Hunderte von ehemalige wunderschöne Ecktürmen kommen niemals mehr zurück. Gründerzeitler bleiben was sie sind. Einiges, wie Stuck, kann noch aufgewertet werden aber es bleibt marginal. Im Dachbereich wird bestimmt gar nichts mehr geschehen. Die Kosten sind für Bewohner oder Investierer zu hoch und üppige Kuppel von Einst sind nicht mehr Zeitgemäss.

    Selbstverständlich war das rund 1900 auf fast jedem Eckhaus ganz normal, heute äusserts seltsam.

    Die Vorstellungen Buro's Esser und GHB mit historisch angelehnten Bauten und Urbanisierung der Mitte gefallen mich am besten.

    Sie sollen dann gleich der Westtrakt mit 2 hohe Türmen des Landgerichtsgebäudes und der Dom wieder 100% historisch rekonstruieren und einige prägende historische Bauten am Marienplatz.

    Damit wäre die Mitte wieder attraktiv gestaltet und bebaut, wo es heute eine Mondlandschaft gleicht und noch hässliche viel zu grösse Neubauten die Leere dominieren.

    Dann können später auch Stella's Osttrakt und monotone Bauten am Friedrichswerder so umgestalltet werden dass die weniger monoton augen.

    Das alles is durchaus möglich innerhalb von 10 Jahren so dass wir allen es noch erleben können.