Posts by Klassiker

    Bin schockiert von wieder (!!!) Abbrüche eine Reihe schöne intakte Gründerzeitler in D.
    Immer wieder diese Berichten aus Bonn, Berlin, Bremen, Chemnitz, Hamburg, Magdeburg usw.
    Denkmalschutz versagt doch immer wieder etwas Würdiges zu schützen!!! Diese Organization ist krank.

    Der Denkmalschutz versagt doch fast immer um wertvollen Ensembles zu schützen vor Abbruch oder unwürdige Bauten zu behalten.

    1911 wurde noch schön gebaut.

    Nach 1960 wurde in D. nach anfängliche Wiederaufbau leider eine Barbarei ohne Gleichen geschaffen mit Billigbauten oder unansehliche "KKK" (Klotzen, Kasten oder Kuben). Altbauten die noch standen wurden gesprengt, Dächer und Fassaden vereinfacht.

    Einzigartige schöne wunderbaren Alleen und Strassen wurden unerkennbar verstümmelt!!!

    Kaiser-Friedrich-Straße (Nr. 65-66) sieht im Vergleich zu Vorkriegszustand armselig, verstümelt und trist aus. Reiner Armut!!!!.

    War früher super schön die ganze Strasse!!! Reichtum wohin man auch schaute. Einheitlich, gschlossen und Urban!!

    In D. nichts möglich und wenn aber doch, nach Jahren von hin und her Ziehen, dann mit modernistische Teillösung oder "halbherzige" Reko.

    Nur in Dresden beim Schloss ist kein Kompromiss gemacht worden. Bleibt Ausnahme und Einzelfall.

    Ungarn also lichtendes Vorbild!!!

    Schön (bezw. SUPER schön UND Umfangreich versus "Bedeutend".


    Ich meine hier: weil es so schön und umfangreich war kann es niemals mehr rekonstruiert werden, nicht nur 1% des gigantischen Verlustes.


    Aber die tatsächlich bedeutenden Innenstädten von Aachen, Bremen, Nürnberg, Würzburg, Frankfurt (der Anfang ist da), Stuttgart, Mannheim, Darmstadt, Braunschweig, Hannover, Karlsruhe, Wuppertal, Heilbronn, Worms, Potsdam (auch hier schöne Anstrengungen), Magdeburg, Chemnitz oder Dresden (ein Teil ist schon wieder da) könnten DOCH mit einigen Aufwand wieder "teilweise" aufgebaut werden.

    Jede Stadt könnte das selber leisten wenn nur die Wille und die Finanzen da wären.


    Da sollen manche billige Wiederaufbau Bauten der 50-er und 60-er plattgemacht werden müssen und nur historisch bewussten Architecten heran kommen. Nicht das inkompetente Zeug das alles mit Kuben und Klotzen fast in jeder Stadt versaut hat.


    Für Duisburg, Köln, Berlin, Kassel und Hamburg sehe ich das sehr düster ein. So viel Verluste dort sind kaum noch zu überwinden.

    Einige Plätze oder Strassen ja, aber das ist bis heute noch niemals versucht worden (mit Ausnahme des Nicolai Viertels von der DDR).

    Überall in D. kam es nach dem 2.WK zur Abbrüchen und "Vereinfachungen" bis heute noch!!

    Die Gründerzeitbauten wurden für langweiligen Neubauklotzen ersetzt.

    War in Hamburg und sah fast nur langweiligen Neubauraster ohne ansprechende Dächer, Fassaden der wenigen Vorkriegsbauten waren fast allen "Vereinfacht" worden.

    So gibt es fast nirgends in D. mehr Strassen und Pläzten mit historischen Atmosphäre.

    Die Bilder der 50-er und 60-er Jahren lassen noch ausreichend schöne Albauten sehen, die heute nicht mehr existieren.

    Frankfurt: Schauspielhaus in der 50-er: am Hintergrund eine ganze Reihe von herrliche urbane historische Fassaden: habe heute Google Maps benutzt und sah das dort Fabriksartige Neubauklotzen fast ohne Fenster stehen. Unbegreiflich wie man die Städte so versaut hat.


    Unersetzbare Schäden in alle Grosstädten durch Abbruch: Berlin, Köln, Frankfurt, Dresden, Magdeburg, Mannheim, Wuppertal, Stuttgart aber auch in Postdam, Augsburg, Bonn (Bahnhofstrasse). Das eigene Character mancher Stadt ist dabei völlig verloren gegangen.


    Und das wird niemals mehr wettgemacht..........Postplatz in Dresden find ich einen schrecklichen Verlust.

    Berlin hat am meisten der D. Städten an wertvollen Bausubstanz verloren. Zweitens und drittens: Dresden und Magdeburg.
    Die Höfen in Moabit z.B.: alle schöne Dachaufbauten und Giebel wurden dort entfernt. Die Dächer sind abgeflacht worden.
    In alle Viertel und Bezirken wurden fast alle Stuck, Giebel, Schornsteinen (und manche Gauben u. Balkonen) entfernt, gleichweise fast alle Ecktürmen wie hier auch schmerzlich gezeigt am Ku'damm. Aber auch am Eck Schönhauser Allee/Eberwalder Strasse.

    Heute gibt es nur ein Bruchteil der einst so grandiöse stolze Stadt. Was heute "saniert" wird, hat wenig mit originalen Entwurf zu tun.
    Leider gibt es nu wenig originale Bausubstanz wie gezeigt von Afred Messel. Das Haus ist in alles genial und wunderbar. Gehört .m.M.n. zu absoluten "Muss sehen" Bauten in Berlin. Und bleibe immer wieder staunen......

    Gilt für fast alle Deutsche Städten. War in Hamburg und fand alles ziemlich "vereinfacht". Fast immer (90%) die Dächer (keinen Details) und öfters auch die Fassaden (70%). Es gibt ausnahmsweise noch Bauten im Originalzustand (z.B.Hotel Fraser Suites), aber die sind dann auch gleich wunderschön.

    In Schwerin, Lübeck und Wismar ist dass schon weitaus besser. Die Lübecker Altstadt, besonders nord, ost und südteil, finde ich sehr schön und sehr gut erhalten. Breite Strasse enttäuschend. Die Nicolaikirche in Wismar fand ich das am schönsten Gebäude in Nord-Deutschland.

    Die Städten in Polen sind allen schön saniert worden. War auch von Stettin positiv überrascht. When Altbauten oder Gründerzeitbauten schön saniert werden: von alle Details versehen, Eckturmspitzen, Hauben, Erker, Gauben usw wie in Leipzig oder Görlitz dann wird einer Gegend gigantisch aufgewertet. In Breslau (Wroclaw) ist das in der Innenstadt zwar gut gelungen, aber in die Viertel um der Innenstadt herum fehlt noch die historische Substanz. Eine Leere ist da noch immer zu sehen und es fehlt an Urbanität.

    Wauw, es gibt also noch vielen Sanierungsarbeiten in Görlitz zu machen. Genau wie in Leipzig, Halle und Chemnitz.
    Hätte dass nie gedachtet.