Posts by Klassiker

    Mit einer Reko des Karstadtgebäudes wird die Welt wieder eine Nostalgie reicher......und ja Märker hat hier schon alles gesagt was die Reko bringen wird: nur positives. Natürlich nicht gebaut mit grauen sichtbeton, aber genau wie die Steinen des neuen "alten" Schloss.
    Die Fassade des Karstadt Gebäude hätte man auch viel besser als Ostflügel des Schlosses nützen können dann die heutige Unpassende Stella's.

    Ja trist diese Verwahrlosung einst so wunderbare und prächtvolle Gründerzeit Bezirke Berlins wie Neukölln und Kreuzberg-Ost. West wurde schon total zerbombt aber an der Moritzplatz machten damals in Februar 1945 die Bomben halt. Leider nicht die Hauseigentümer und Behörden.

    Graffiti überall wo man hinschaut. Abstuckierung auch fast überall. So wurden diese 2 herrliche Bezirken niedergemacht.

    Bin dort in 2017 2 x rundgelaufen aber wurde nicht sehr froh ausserhalb noch immer schöne Bauten entlang des Landwehr Kanals am Planufer.


    Karstadt, wenn es kommt, wirkt dann wie ein Perle im abgestuckten und verstümelten Häusermeer. Da soll das "Rote" und "Grüne" Berlin doch endlich mehr machen und ehemalige Glanz, Kunst und Flair zur Priorität der Stadtsanierung machen....

    Die viel zu strenge blockige Ostfassade passt nicht zum sandsteinen feingegliederten Schloss mit klassische Details.

    Könnte die Ostfassade nicht überarbeitet werden mit Sandstein, klassische Details, Gesimsen wie die 3 andere Flügel?


    Am billigsten ist dass die graue Farbe der ostfassade eine der Sandsteinen Flügel annähert.

    Soll doch (viel) mehr an der historisch entwurfen Dachzone angeknüpft werden......jedes Gebäude hatte seine eigene Kubatur. Wenn damit nicht Rechnung gehallten wird, dann entstellt man so einer Gebäude doch? Die Dachgauben gab es damals so nicht.......Mit zu niedrigen Dächer passen diese Gauben meiner Meinung nicht in das ganze Bild.

    Chipperfield wie Stella und Norman Foster, haben nichts beigetragen an der Wiederherrstellung des vertrauten Berliner Städtebild. Im Gegenteil, sie haben allen dass restliche Berlins nur weiter entstellt.


    Möchte sehen dass so viele andere Häuser in ganz Berlin ihre schöne Fassade zurückbekommen, wie auch die etwas "nackte"' Bauten der Deutsche Bank. Besonders Eckbauten fallen immer besonders negativ auf, so dass gezielt gerade Eckbauten ihres Stuck zuerst bekommen.
    Hoffe das Berlin, wie in Leipzig strukturel der Fall ist, endlich dann seriös mehr Restuckierungen plannt, anzufangen in der Mitte.

    Classica:wenn Wünschenswert, warum wird dann viel zu wenig rekonstruiert....nur heutige Vorkriegsbauten sanieren wird schon sehr viel bereicheren. Staatsbibliothek an UdL sieht doch nun auch viel besser aus wie vor der Sanierung?? Nur dat Dach im Ursprungssituation rekonstrieren hat schon visuel viel gewonnen. UdL wird dadurch schon schöner......


    Nur einige "zauberhaft und märchenhaft" wirkende Bauten der Gründerzeit sind erwünscht im heutigen von den Modernen beherrschten Berlins weil die Modernen wirklich kein Spree-Firenze schaffen können.......Historismus und Gründerzeit schaffen Grosstadt Atmosphäre....

    Afbeeldingsresultaat voor Gorinchem traditionele nieuwbouw

    Gorinchem Niederlanden: sehr schöne traditionelle Neubauten ganze Viertel!!!


    Afbeeldingsresultaat voor Gorinchem fotos nieuwbouw


    So könnte Deutschland doch auch bauen....in alle entstellten Vorkriegs Viertel.....

    Afbeeldingsresultaat voor Gorinchem fotos nieuwbouw


    Alles "traditonelle" Neubauten: äusserst beliebt in den Niederlanden.....

    Afbeeldingsresultaat voor Nederland traditionele nieuwbouw


    Diese 'Neubauten" werden gebaut in Almelo.

    Eerste Oosterparkstraat Amsterdam Oost - nieuwbouw huurappartementen en maisonnettes


    Eerste Oosterparkstraat Amsterdam Oost - nieuwbouw huurappartementen en maisonnettes


    Hier dasselbe Block. Schauen Sie allen bitte nach die Dächer und Giebel!!!! So könnte es auch in D. gemacht werden.


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    Auch diese Neubau hat mit braunen Backstein. Ecktürme (zwar ohne Spitzen oder Kuppel) und Erker doch schöne traditionelle Eigenschaften. Die Neubau links (grau) sieht schon noch mehr historisch aus mit spitzigen Dächaufbau!!!

    Ja leider ist eine Rekonstruktion in D. wirklich NIEMALS möglich: immer wiedre misschen die Modernisten sich ein in jeder Rekonstruktions versuch: am Neumarkt, In Potsdam, In Frankfurt, Berlin: Karstadt, Schloss.

    Das hat auch seine guten Seiten: es werden keine Kopien entstehen von Ensembles aus der Vergangenheit und eine Misschung van Alt und Neu hat bestimmt auch etwas!!! Viele Innenräumen sollen auch nicht immer rekonstruiert werden, weil sie ihre Funktionen längst verloren haben und die Inneneinrichtungen heutzutage auch nicht mehr richtig stimmem mit der Zeitgeist.

    Glücklicherweise wird ausserhalb D, wie in Ungarn (und auch in Polen, Estland, Letland, Litauen) diese Einmisschung der Modernismus nicht gestattet !!! Die Bevölkerung und Behörden wählen dort im mehrzahl für "authentische" Rekonstruktionen.


    Am Berliner Schloss hätte ich das auch (viel) lieber gesehen. Die Seite Stella's ist zwar monumental und robust aber nicht stimmig, ansprechend oder gefällig so wie sie vor dem Krieg aussah. Das gilt auch für die Berliner Dom, die ich heute für "plump" hälte und Reichstag Gebäude die wirklich alle einstige flair verloren hat...... In Magdeburg wurde das ehemalige Justizpalast niemals authentisch rekonstruiert und sieht heute auch dementsprechend ungeheuer hässlich und enstellt aus. Eine Totsünde!! Das gilt auch für so viele "umbauten" einst wichtige Gebäuden der Gründerzeit wie in Bremen, München und Berlin.

    Obwohl Potsdam zu den wenigen "Traditionsinseln" in D gehört, sind zu vielen Neubauten im klassischer Still mich doch zu "plump", klotzig" und zu wenig ansprechend was die Dächer (die Bekrönung eines Hauses) betrifft. Ist zwar ok, aber bin niemals wirklich angenehm überrrascht.

    Die Luftbilder vor und nach dem Krieg (heute) lassen ein riesiger Unterschied sehen: dicht bebauten, besiedelten, hoch urbanen, Detail und Kunstreiche Metropole versus moderne grosstadt mit historischen, teils wieder aufgebaute Innenstadt. Die Neumarkt gibt Hoffnung auf mehr menschliche Architektur, aber parallel daran werden phantasielose Wohnblocks ohne viel historisches Bewusstsein und ohne bestimmte Zielen zu verfolgen gebaut genau wie in der DDR üblich war: es wird dabei (bewusst) nicht gesteuert zur wiederaufbau oder Anlehnung der historische Stadt. So sind wieder 30 Jahren verloren gegangen........Es hätte doch viel anders sein können (und müssen): gezielte Reko's impossante Bauten aus der Gründerzeit, ganze Blockrandbebauung mit historisierende Bauten Verwendung alter Bauelementen am Fassaden, Giebel, Erker, Steildächer, Satteldächer usw. Leider wird ausserhalb der Neumarkt gebaut wie überall in der Welt: moderne (hell gefarbten) Wohnblocks im Bauhaus Still, statt Blockrandbebauung mit detaillierten Fassaden und Dächer. :aufdenkopf:

    Die Ritter auf ihre Pferde waren da noch wenn die Rotarmisten ihren Sieg feierten....Wer hat sie entfernt???


    Das ganze Gebäude sieht heute miese und entstellt aus. Der einstige Pracht, delikaten und ausgewogen Formen mit der vielen Statuen ist komplett verschwunden.....Trist dass alles in Berlin. Schöne Aussicht vom Dach. Wunderbare Gründerzeitler standen da damals an der Spree Ufer mit herrlichen Dächer.......... Auch trist, dass alles heute nicht mehr da ist. :thumbdown:

    Die Dächerlandschaften waren durchaus überall in D. das grösste Opfer nach dem Krieg. In Frankfurt am Bahnhofplatz, Wiesbaden am Hotel Nassauer Hof, die herrliche Opern und Schauspielhäusser, zehntausende kilometer an fürstliche Gründerzeitwohnbauten in alle Grossstädten, alle Kirchen Türme aus der Gründerzeit. Überall fehlen Laternen, Dachreiter, Eckbekrohnungen/Türme, die wuchtige und eindrucksvollen Giebel.


    Die Art und Weise wie die Berliner Dom behandelt wurde und wird ist auch ganz fürchterlich: der Entwurf von Raschdorff stimmte in Höhe und Breite und Filigrane Details. Heute stimmt der Dom einfach gar nicht. Eine plumpe Erscheinung. Dasselbe bei der Reichstag. Hier wurde auch noch die wunderbare reiche Innenausstattung rücksuchtslos entfernt. Eine Schande!!!


    Sehe die steile Dächerlandschaften an von Nürnberg (Freiburg) aber auch die harmonische Satteldächer Landschaften von Berlin......alles geschlossen und gehörend zu einer magistralen Gesammtkunstwerk.....heute alles verschwunden...und garede nicht nur vom Krieg. Was da alles noch vorhanden war in der 50-er Jahren kann kaum befasst werden: hundertausende Stuck und Kunstwerken, sammt ganze Gebäuden wurden überall einfach abgebrochen.


    Kein einziges Gründerzeitgebäude ob es mangelt am Dach an unendliche Details, Plastiken, Statuen, Fasen, Pinnakel,.........die Bilder von vor 1914 sind wirklich überwältigend. Fast euforisch. Heute ist alles vereinfacht, banal.


    Die einst so wunderbare Gründerzeit Gürtel und Bauten wurde ebenso schlecht behandelt und gepflegt wie die mittelälterliche Viertel in Nürnberg, Freiburg, Frankfurt, Köln usw.


    Die einstige Prachtbauten (Paläste) waren wirklich die Spitze der Architektur in D. Heute sind es allen banale Schmucklose Kisten!!

    Unbegreiflich dass dies alles verstümmelt wurde.......warum ?????


    Wunderbar wie alles in Leipzig noch vorhanden ist an historischer Bausubstanz und Dekorationen. Wie schön sieht aLles dann aus. Könnte für die andere Städte doch DAS grosse Vorbild sein.............


    Leipzig war 20% zerstört worden im 2. Weltkrieg (die Zerstörunggrad war damit am wenigsten von allen Städten > 500.000 Einwohner); nur Halle und Wiesbaden hatten weniger. Berlin 33%.
    Aber WAS in Leipzig alles noch da ist, ist noch fast für 80% intakt an jeder Fassade und Dach. Das ist in Berlin für die 66% (minus Abbruch nach dem 2. Weltkrieg) für restliche 50% doch sehr viel niedriger: fast nur das nackte Körper der Bauten erhalten: alle schöne Details wurde abgestückt und das Dachbereich (inklusief Echtürme, Hauben, Dachreiter, Schornsteine) an fast allen Bauten stark "vereinfacht".
    In Berlin sind, abgesehen von einige Kiezen wie rund der Bergmannstrasse, in der ehenmalige Gründerzeitviertel höchstens 2 (3) Bauten pro Strassen Trakt (irgendwo in der Mitte) noch einigermassen Intakt, ca 10%. In Leipzig ist das ca 75%.

    Theo Brenner Bauten finde ich phantasielose Kisten. Sie wirken deplaziert auf die benachbarte sensibele zierliche Bauten, obwohl die ihre Details schon eingebüsst haben. Mag sein dass es in diese Kiste gut wohnen ist. Die Aussenseite ist aber bizar trist.


    Die heutige Architekten (auch die Patschkes) verstehen wirklich nichts von richtig schöne Wohnbauten. Alles viel zu clean und einfallslos. Macht auf mich kein einziger Eindruck