Posts by Klassiker

    Bilder genau wie in Düren, Kleve oder in die 500 andere stark zerstörte BRD-Kleinstädten: die Profanbauten haben der Abbruch von stark zerstörte Bauten meistens überlebt, aber immer mit erniedrigten Turmhelme (leider!!), prägende hohen Giebel sind von 95% der Bauten verschwunden (wie auch fast bei alle Gründerzeitler in Berlin) und die Neubauten allen sehr einfach und funktionel gestalltet. Hier und dort seht noch ein Altbau......aber das ist es. Leider sind vielen stehen geblieben Vorkriegsbauten in der 60-er ud 70-er Jahren ausnahmslos abgebrochen worden und stehen in ihrer Stelle nur einfalslose Neubauten ohne jeden Reiz. Dieses Bild ist fast generel für die ganze ehemalige BRD.


    Wenn nur 30% der Altbauten noch da gewesen wären, dann hätte das ganze Bild doch noch positiv ausgewirkt.....aber nein, die Verschwörer gegen Altbauten: die Behörden, die "sogenannte" Architekten und Investoren in D. total gesiegt....es müsste unbedingt "modern" und funktionel sein.

    Es bleiben m.M.n. wie am Altmarkt quasi Legoartige Baukasten statt historisch angelehnten reiizvollen Bauten, die anknüpfen an das ehemalige so urbane, würdige und vom Formenpracht überfüllte Dresden.


    Die Formenpracht, die heute so notwendig und wichtig ist um die rein funktionelle und vom Profit durchtrocken Städten in D. wieder etwas Schönes zu bieten. Mit Legokisten wird das nie gelingen: die Bauten sollen mehr Detaillierung und Gliederung an Fassaden und Dachbereich aufweisen. oder viel mehr Ausstrahlung besitzen. Die Ausstrahling könnte mit mehr imponierende Dächer erreicht werden, wie Patschke das schon versucht hatte mit Bauten im trad. Baustil für Dresden. Wenn Andreas Hummel und Patschke zusammen arbeiten könnten, dann wäre Dresden gerettet.

    Krankhaft teuer alle diese Kisten. Frauenkirche war es ausnahmsweise wirklich wert, alle andere Schrottbauten von €200 Mio oder viel mehr alles weggeschmissen Geld. Es häte für viel weniger so unendlich viel besser gebaut werden können. Alle diese Müll, einfach zum weinen.

    Die Plattenbaubewohner: vielleicht Einwanderer die keine Beziehung mit der Vergangenheit Magdeburgs haben oder Deutsche Architektur überhaupt. Warum ärgern diese Leute sich an Neubauten in ihrer Umgebung die nicht nach Plattenbauten riechen und aussehen? Die 150 sollen ruhig in ihre Bunker wohnen können ohne sich bedroht zu füllen von was nur angenehm und schön ist.

    Es ist nur der Anfang was sehr umfangreich sein könnte und sollte. Die Wohnbunker und Wohnsilo's der DDR die in M. stehen haben wenig mit der wunderbaren ehemalig Altstadt zu tun und sollen, wie auch in Potsdam, auf der Dauer allen verschwinden. Bin gespannt wie das "Alte Magdeburg" über 100 Jahren aussehen wird und aus welchen Epochen die Reko's gewählt werden. Denke dann sofort an die Neumarkt oder Altstadt von Frankfurt als Vorbilder. Ich selber bin für der Zustand von 1944, also wie Magdeburg aussah vor der totalen Zerstörung. Dann, wie in Dresden, Schritt nach Schritt vorwärts gehen. Gleicht hier genau auf Potsdam, wo die Kommi's Wiederstand leisten mit "Grün" Verlust usw.

    Die Unzulässigkeit des Bürgerbegehrens wurde vom Ausschuss danach mit der großen Mehrheit von Grünen, CDU, SPD, Linke, FDP, Volt und Ökolinx festgestellt.


    Frage: was bewegt all diese Leute um das Bürgerbegehren gemeinsam zu verweigern....... Man kann doch nicht gemeinsam gegen gute und schöne Architektur stimmen??? Meistens ist 50% dafür und 50% dagegen. Unlogisch und nicht rational.

    Warum wird nicht einfach die Mehrzahl der historisch wertvollen Fassaden rekonstruiert so das es wieder eine schöne Innenstadt gibt wo Deutschen und Touristen sich wieder wohl fühlen und es keine Disonanten gibt.....warum wird alles in D. so unendlich schwierig gemacht, während die Lösung doch sehr einfach ist. Schau mal nach Zutphen und historisch intakten Innenstädten in der Niederlanden und man versteht sofort warum es dort keinen Disonanten gibt, oder sehr beschränkt und wenn es dann doch Neubauten ergeben muss, dann werden die sehr "historisierend" gebaut.

    Finde die neuen Innenstadt Dresdens einen Muster wie es weiter in Berlin (oder Magdeburg oder Duisburg) weiter gehen sollte, wo die Innenstädten nach dem Bombenkrieg weitgehend abgebrochen oder bewusst weiter zerstört wurden.

    Diesmal bin ich aber positiv. Der neubau fügt sich m.M.n. gut in der Reihe ein. Ist nun endlich mal kein Klotz.

    Schade finde ich immer die Verschmutzung von Graffiti an die Fassaden. Das macht alles so billig, hässlich und unrein. Soll bestraft werden.

    Beck hässlich? Galeria ist auf Bild 294 auch so Einer!!! Und da stand vorher etwas wirklich sensibeles!!! Das nenne ich mal fürchterliche Eingriffen , wie so mancher tristen Abbruch. Alles handelt beim Investoren und Bauherren die nur um Gewinne und Profit. Schönheit ist ihnen Wurst.

    "Ewig schwarzsehenden Klassiker"?? Ich habe tatsächlich immer wieder Kritik das es sich leider niemals um (das schönsten ) Aussehen aber nur um Funktionalität handelt. Kapitalismus hat so viel zerstört weil es immer um Gewinne und Profit handelt. Bei Kommunismus sind es wieder andere Motiven, wie es in der DDR gezeigt hat mit Abbrüche vieler Kirchen oder stehen geblieben Kirchentürmen wie in Dresden und Berlin. Modernismus ist dann die dritte Faktor, warum die D. die meisten Städten wenig Altbauten und dadurch Atmosphäre aufweisen im Vergleich zu den Niederlanden oder Grossbritannien. War in Kleve aber sogar meine Frau war enttäuscht von der Innenstadt: es wurde nach Wiederaufbau in der 50-er Jahren bis heute bitter wenig daraus gemacht. Gilt für vielen Städten die vom Krieg betroffen waren.