Posts by Exilwiener

    Rastrelli


    Jö, auf den Strang freue ich mich schon! Mit etwas Glück bekommen wir auch ein paar Bilder von meinem geliebten Fasanenschlößchen!


    Auf dem örtlichen Friedhof in Moritzburg ist einer der bedeutendsten Marinemaler des alten Österreich-Ungarn begraben. Ich habe vor langer Zeit einmal sein Grab besucht, da ich selbst ein Bild von ihm zu Hause habe. Vielleicht inspiriert mich dieser Strang dann auch dazu, einen Konnex zwischen Moritzburg und der alten österreichischen Riviera herzustellen, wo besagter Marinemaler aus Triest dann mit seinen Bildern vorkommt.


    Freue mich schon auf Bilder vom Jagdschloß et cetera. Ein wunderbarer Ort. Ach ja, ehe ich es vergesse. Man kann seit einiger Zeit auch in den Pavillons direkt am Teich und auf dem Schlossareal übernachten! Nur als Tipp, falls jemand einmal dieses wunderbare Fleckchen besuchen möchte:


    https://www.schloss-moritzburg.de/de/uebernachten/

    @UC


    Genialer Link! Danke!


    Ich hätte auch nicht für möglich gehalten, dass in Braunschweig noch so viele historische Gebäude im Zentrum stehen geblieben sind! Das freut mein Herz bei all dem Schmerz.

    Ich hoffe, dass das der richtige Strang ist, wenn ich über Versailles hier etwas einstellen möchte!


    Wer von Euch schon einmal im Schloss der Schlösser war, der kennt sicherlich auch das neben dem Petit Trianon gelegene und mittlerweile durchsanierte Hameau Marie-Antionettes bzw ihrer Nichte Marie-Louises!


    Mittlerweile kann man virtuell nicht nur das kleine Hameau besuchen, sondern auch die einzelnen, sanierten Räume dieses kleinen Kunstdorfes - eine Wucht:


    http://en.chateauversailles.fr/long-read/queens-hamlet?utm_source=dialoginsight&utm_medium=email&utm_campaign=B4624#the-queen’s-house-and-the-stove-room

    Neu-Fahrland, 'Villa Adlon'(1925).


    Vielen Dank für die Fotos dieser mit so viel Liebe wieder sanierten Adlon-Villa!


    Vor einiger Zeit sah ich eine Doku über diese Villa, wie eine Ehepaar mit viel Sinn für die Historie dieses Kleinod in unsere Welt zurückholte und dabei die Tradition der Adlons wunderbarerweise mit dem Gästehaus reaktivierte! Auch die Nachfahren der Familie Adlon, die heute irgendwo glaublich in Westdeutschland leben, wohin Hedda Adlon nach dem Krieg fliehen musste.


    Hier auch ein bisserl Hintergrund vom Erbauer dieses Schmuckstücks:


    https://de.wikipedia.org/wiki/Louis_Adlon_(Hotelier)


    Auch ein Link zum vor ein paar Jahren produzierten Film über die Familie Adlon findet man in diesem Beitrag, der leider wirklich schwach war und zum Teil viel dazu gedichtet wurde bzw noch schlimmer, dass Tatsachen auch noch bewußt falsch dargestellt wurden, vor allem was das hollywoodmäßige Ende des Films angeht. Politisch - dem Zeitgeist gerecht gemacht - korrekt, historisch leider stark verfälscht dargestellt. Das hat die Familie Adlon nicht verdient.

    Spreetunnel


    Vielen Dank für die Bilder von Arno Brekers heute noch existierenden Atelier - des "deutschen Michelangelo des XX. Jahrhunderts" (lt. Aristide Maillol).


    Meiner Meinung sollte in sein noch vorhandenes Atelier das heute bei Köln gelegene Arno Breker Museum (Schloss Nörvenich) an eine Stätte seines Wirkens umziehen, wobei das Atelier in Dahlem möglichweise dann zu klein wäre, aber die dort aktuell ausgestellten Kleinplastiken fühlen sich in diesem großen Atelierraum vermutlich ohnedies verloren.

    Gott ist das scheusslich, die Marienstrasse. Manchmal hab ich den Eindruck, die taten das mit Dresden absichtlich.

    Das taten sie (die Sozialisten um konkret zu sein) auch absichtlich, weil sie einen neuen Menschen erschaffen wollten mit allen ungustiösen Nebengeräuschen. Diese Architektur war dabei einer der unzähligen grausamen Kollateralschäden. Das Experiment scheiterte - wie immer und überall - und das Scheitern manifestiert sich am Wiederaufbau des historischen Neumarkts und als diametraler Gegenpart zu den Plattenbauschluchten und der umgebenden antiurbanen Einöde. Jetzt kannst Du auch verstehen, weshalb der Widerstand bei manchen "Zeitgenossen" gegen das traditionelle Bauen so dermaßen groß ist.

    Für die Firma Keim Farben muss ich auch eine Lanze brechen! Der Qualitätsunterschied zu herkömmlicher Industriefarbe ist bemerkenswert! Abgesehen von der Tiefe, bleibt die Fassadenfarbe farbecht und reinigt sich irgendwie auch von selbst - kling komisch, ist aber so.


    Ich bin ein absoluter Keim Farben Fan, wenn man das so sagen kann. Alle nicht tapezierten Innenwände bei mir zu Hause habe ich beispielsweise mit Keim Mineralfarbe anstreichen lassen, da ich keine Plastikfarbe mit allen möglichen Giftstoffen einatmen möchte...

    Centralbahnhof


    Dieser Bildervergleich tut im Herzen eines jeden Menschen einfach nur schrecklich weh und kann/soll auch als Anklage verstanden werden!


    Man kann wirklich nur hoffen, dass die "Moderne"-Architektur sehr bald in die Mülltonne der Kulturgeschichte getreten wird. Das, was gesellschaftspolitisch der Nationalsozialismus und Kommunismus war, ist in der Architektur die "Moderne". Hoffentlich entledigt sich unsere Gesellschaft auch noch dieser letzten Ideologie des 20. Jahrhunderts. Zeitlich überfällig wäre es!

    Eiserner Pirat


    Bravo, so ging es mir leider auch. Es tat wirklich weh durch das Neue Museum zu gehen und darum zu wissen, wie wunderschön es früher einmal war. Selbst bei den Besuchern, die keine Ahnung von seiner einstigen Pracht hatten, hatte man das Gefühl, dass sie verstört über diesen billig wirkenden Runienlook waren. Chipperfield entspricht eben leider dem aktuellen Zeitgeist und ich wünsche mir, dass beim nächsten Mal, wenn eine Generalsanierung ansteht, diese traurige "Ruine" dann richtig und würdevoll rekonstruiert wird! Das hat das Neue Museum verdient. Ich habe dieses Besucherbuch bei meinem Besuch nicht gesehen...aber es wird sicherlich "Bände sprechen".

    Großartiges Interview mit Wilhelm von Boddien und Richard Schröder. Glänzend argumentiet:


    https://www.preussische-allgem…wir-ertraeumt-hatten.html


    =>


    "Was hat die Kritiker verstummen lassen?


    Wilhelm v. Boddien:


    … . Und während sich die Schlossgegner hoch emotionalisiert, aus Mangel an wirklichen Argumenten, zum Teil hasserfüllt an uns abarbeiteten, blieben wir heiter und freundlich."


    Wie die Geschichte sich wiederholt! Jetzt in Potsdam... . Dort blamieren sich die Gegner des Wiederaufbaus auch so gut sie können. Wer einen Fehler macht und nichts daraus lernt, der ist...:biggrin:. Das Gute siegt und das ist gut so.

    Was mir in Stockholm auch positiv auffiel, dass es dort zum Glück für die Stadt keine "mutigen Dachgeschoß" gab! Das sehe ich definitv als riesengroßen Vorteil, womit die Häuser ihre Würde behalten. Da fallen mir bei uns einige Städte ein, bei denen die Dachlandschaft dauerhaft leider zerstört wurde.

    @Johann


    Vielen Dank! Ich finde diese zum Wasser hin gelegene Seite ist eine der schönsten zentrumsnahen Wohnlagen Stockholms! Die Geschoßwohnungen dort reichen oft über das gesamte Stockwerk eines Hauses und vermutlich sind die Wohnungen dort die teuersten Stockholms?


    Nicht weit davon entfernt befindet sich das Palais Hallwyl, das jeder Stockholm Besucher unbedingt ansehen sollte, um ein Gefühl für die Wohnkultur der schwedischen Oberschicht aus der späten zweiten Hälfte des 19. Jhdt. ersten Hälfte des 20. Jhdt. zu bekommen.


    Stockholm ist für mich eine der schönsten und lebenswertesten Städte Europas, welche ich bis dato besuchen durfte. Ungefähr so traumhaft haben die deutschen Großstädte bis zum 2. Weltkrieg teilweise ausgesehen. Kaum ein störendes Nachkriegsgebäude (mir fällt sogar überhaupt keines ein) , das einem das Besuchserlebnis im Zentrum verleidet.

    Meine Lieblingsstädte in Deutschland (max. 5 Antworten): Rothenburg ob der Tauber, Dinkelsbühl, Görlitz, Leipzig, Dresden

    Meine Lieblingsstädte außerhalb von Deutschland (max. 5): Prag, Wien, Stockholm, Paris, Barcelona


    Meine Lieblingsbauten in Deutschland (historisch, max. 3): Frauenkirche Dresden, Schloß Neuschwanstein, Görlitzer Rathaus

    Meine Lieblingsbauten in Deutschland (modern, max. 3): Kollhoff Turm in Berlin, ansonsten fällt mir ad hoc nicht mehr ein...


    Meine Lieblingsarchitekten (max.3): Quinlain Terry, Otto Rau, Ralf Schmitz

    Meine Lieblings-Architekturbücher (max. 3): Das Alte Dresden (Nadler), Der Dresdner Neumarkt (Hertzig), Das mitteleuropäische Treppenhaus des 17. und 18. Jahrhunderts als Schaubühne repräsentativer Inszenierung (Karlsen)


    Was sollte in Zukunft in Deutschland noch rekonstruiert werden? (max. 3): Neustädter Markt (Dresden), Kaiserpalast (Dresden), Belvedere (Dresden), wobei mir hier noch viel mehr zukünftige Rekonstruktionen einfielen wie die Villa Rosa (Dresden) oder...:wink:


    Das wäre ja fast und quasi das Reichsemblem der Großdeutschen Lösung, hätte Österreich (mit Sachsen, Bayern, Hannover et cetera) den Deutsch-Deutschen Krieg gegen Preußen gewonnen! Es kam (aus subjektiver Sicht leider) anders, aber wer weiß, was die Zukunft bringt...in Schland nennt man Österreich aktuell wieder das "bessere Deutschland"! :thumbsup:

    Ich habe noch einen Artikel mit der Rückseite des Narrenhäusels gefunden:


    https://www.tag24.de/dresden/k…nhaeusel-aussehen-1458600


    Quelle: TAG24


    TAG24 schrieb:


    "Das kam überraschend! Der Bauausschuss hat plötzlich entschieden, wie das Narrenhäusel nach dem Wiederaufbau aussehen soll. Dabei stand das Thema eigentlich gar nicht auf der Tagesordnung!


    Nach einer lebhaften Diskussion steht nun fest: Es wird ein barockes Palais. Damit stellte sich das Gremium gegen die Stadtverwaltung.


    Die plädierte dafür, die Sitzung der Gestaltungskommission Ende des Monats abzuwarten, die sich ausführlich mit dem Thema beschäftigen wollte.

    Auch der barocke Entwurf stieß auf wenig Gegenliebe. "Wir heben Hofnarr Fröhlich in den Adelsstand. Das finde ich schwierig", sagte Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (43, Grüne).


    Augusts Hofnarr Joseph Fröhlich (1694-1757) durfte sein Wohnhaus vor gut 300 Jahren nämlich nicht als barockes Palais bauen, weil er kein Adliger war. Er tat es trotzdem, konnte aber den Ostflügel wegen unklarer Grundstücksverhältnisse nicht fertigstellen.


    "Die barocke ist die ehrlichere Variante", sagt Architekt Martin Trux (57), für dessen Entwurf sich der Ausschuss entschieden hat. Die späteren Umbauten hätten dem Narrenhäusel nicht gut getan, sondern es verunstaltet.


    "Wenn es wieder aufgebaut wird, dann im Sinne von Fröhlich.""



    => Ja, warum denn nicht Herrn Fröhlich in den Adelsstand erheben? Das sollte doch Genosse Schmidt-Lamontain freuen, da dadurch der Klassenunterschied ausgeglichen wird :wink:! Herr Fröhlich wäre jetzt fröhlich!:daumenoben: