Posts by Exilwiener

    Ich schäme mich Wiener zu sein! Schande über diese, meine Stadt und seine kulturfernen Beamten! Ich kenne dieses Haus und das alte Cafe Urania. Es tut weh!

    Wenn man es herunterbricht, dann sieht man, dass diese schreibenden "Architekturtheoretiker" insgesamt in einer, ihrer Blase leben. In der echten Welt da draußen finden sie doch selbst kaum Resonanz und beklatschen und bestätigen sich daher nur untereinander. Frau Giffey geht es doch regelrecht am A.... vorbei, was die paar Arch+iss da aus ihrer Blase hysterisch und zumeist unsachlich herausposaunen. Der geht es um Wählerstimmen und die Wähler lachen bzw weinen doch nur noch über den ganzen Schrott, der landauf- und landab unsere Stadtbilder versaut. Ich kann mir gut vorstellen, dass Frau Giffey durch diese kluge Personalauswahl Wählerstimmen dazugewinnen kann, wenn Frau Kahlfeldt es gut macht, wovon ich einmal ausgehe.

    Insofern werden und noch viele Wendungen und Winkelzüge bei dem Projekt erreichen. Der Großteil der Potsdamer interessiert sich dafür eher gar nicht. Die kommen erst auf den Plan, wenn am Turm die Gerüste fallen.

    Ich denke, damit hast Du den Nagel auf den Kopf getroffen! Im Prinzip sollte der Turm in seiner ganzen Wucht und Schönheit möglichst bald fertig werden, denn dann erst werden die Potsdamer ihre Augen von diesem genialen Kirchturm nicht mehr lassen können und erst dann spielt es für die eine Rolle, was da neben dem Turm hinkommen soll! Genau davor haben die Linken, Anderen & Co vermutlich Angst und so ist deren extreme Hast zu verstehen.

    Quote from Neußer

    Aus dem Vorstand habe ich erfahren, daß bisher 2.100 Euro auf dem Vereinskonto eingegangen sind.

    Dann sind es nun bereits 2.200 €, denn ich habe soeben 100 € dazu überwiesen :wink:! Immerhin sind unsere zahlreichen Kaiser aus Wien bekanntlich in Frankfurt gekrönt worden...irgendwie findet sich immer eine Begründung zum Spenden.


    Fürs Berliner Schloss spende ich immer, wenn ich einen Hetzartikel von Trüby oder Oswalt lesen muss. Das ist für mich eine richtige Genugtuung kann ich Euch sagen :lachen:! Zum Nachahmen empfohlen. Die beiden Schlümpfe werden somit nolens volens und mittelbar zu Spendeninitiatoren dieser Rekonstruktionen!

    Heißt das jetzt, dass der Turm tatsächlich irgendein (dauerhaftes) "Provisorium" danebengesetzt bekommt?


    Wenn ja, dann ist das für die meisten Bürger als auch die Besucher Potsdams sicherlich eine dumme und vermutlich wenig nachhaltige Entscheidung - weder optisch noch städtebaulich. Wobei ich schon sagen muss, dass wir diese demokratische Entscheidung leider akzeptieren müssen! Vielleicht wacht ja der eine oder "Andere" Bürger doch noch auf und reflektiert, welche Macht seine Stimme am Ende des Tages ja doch hat.


    Ich freue mich aber trotzdem einmal auf den grandiosen Turm (auch wenn es nun viel länger dauern wird mit der Fertigstellung), der egal was da nun kommen mag jedenfalls in den Schatten stellen wird :wink:! Früher oder (nun eben) später kommt das Schiff zurück, das ist für mich einfach die einzig logische Ergänzung für den Turm. Der Turm wird nämlich nie wieder zur Disposition stehen, wohingegen alles andere, was daneben gepflanzt wird, jedoch stets, wenn immer wieder die Lebenszyklusentscheidung ansteht. Mitteschön behält somit auch pro futuro ihr Betätigungsfeld.

    Quote from Wikos

    Das erste Berliner Baukollegium mit Kahlfeldt. Sehr souverän - auf jeden Fall souveräner als Oswalts TV-Auftritt.

    Hut ab! Ich habe mir aber von dieser Dame das auch so erwartet und und Oswalt sollte wie ich finde viel öfters im TV zu Wort kommen :biggrin:.


    Genial fände ich eine TV Diskussion mit den beiden, aber ob Frau Kahlfeldt sich auch mit dem siebten Zwerg von links zusammensetzt, das glaube ich nun auch weder nicht, da sie sicherlich kaum die Zeit hat sich mit solchen Kokoloresthemen aufzuhalten. Gute Wahl allemal von Frau Giffey!:blumen:

    Also, das klingt jetzt vielleicht ein bisserl deppert, aber für Bochum ist das sogar eine Aufwertung! Wenn das Teil in Leipzig gebaut werde würde, dann wäre es keine Aufwertung.

    Sehr schön! Da gibt es übrigens einen alten schwedischen Spruch, der mir dazu einfällt:


    "In Lund ist das Stadtbild noch gesund!"

    Der Artikel ist nur für Abonnenten verfügbar. Wenn ein Potsdamer mehr weiß, warum dieser DDR Plattenbau unter Denkmalschutz gestellt wird oder Bilder des Gebäudes uns zur Verfügung stellen kann, der soll sich bitte melden.


    https://www.pnn.de/potsdam/inv…den-einsatz/27995132.html


    Echt übel das Teil, aber unsere Urenkel sollen ja auch später einmal wissen, wie bekackt in diesen schweren Zeiten gebaut wurde. (Im Westen hat man allerdings zu dieser Zeit um nichts besser gebaut!). Dass man solche Industrieware allerdings unter Denkmalschutz stellt, das verwundert mich doch etwas.


    Das übrigens die Erklärung des Denkmalamtes: "Das Gebäude zeichnet sich durch vom Standard abweichende Fassadenelemente mit verglasten Erkern aus."


    Klar, deswegen MUSS das Teil natürlich unter Schutz gestellt werden :lachentuerkis:. Hat übrigens sicherlich auch eine ganz tolle Energiekennzahl diese Glaserker dadurch :wink:, aber gegen Ideologie ist nun einmal kein Kraut gewachsen wie wir wissen. Da diese Glaselemente nun aus energetischen Gründen höchstwahrscheinlich komplett ausgetauscht werden müssen, wird wohl genau von diesem Teil keine Originalsubstanz mehr übrig bleiben....(was dann in 30 Jahren als Argument für die Aufhebung des Schutzes spricht...).

    Ein ganz aktuelles Interview mit der neuen Berliner Senatsbaudirektorin Kahlfeldt:


    https://www.welt.de/debatte/ko…-europaeische-Stadt.html?


    Da hinter der Bezahlschranke hier das Wesentliche:


    Quote from Die Welt

    WELT: Sie waren Mitglied der Jury im Wettbewerb um den Wiederaufbau des Berliner Schlosses. Ist der Neubau von Franco Stella so geworden, wie Sie sich das vorgestellt hatten?


    Kahlfeldt: Die Jury hat Franco Stella einstimmig den ersten Preis verliehen, weil sein Entwurf konzeptionell bei Weitem am überzeugendsten war, vor allem bei der Durchlässigkeit zwischen Schlossplatz und Lustgarten. Aber schon in der Jury gab es Stimmen, die auf eine Überarbeitung der strengen Ostfassade drängten. Stella sieht sich dort in der Tradition des italienischen Rationalismus. Er hat sich so entschieden. Vielleicht ist es an zukünftigen Generationen, das noch einmal neu zu bewerten.


    Quote from Die Welt

    WELT: Sie kennen die Debatten und Lager in Ihrer Zunft gut. Hat Sie die Heftigkeit der Kritik an Ihrer Berufung trotzdem überrascht?


    Kahlfeldt: Nicht die Heftigkeit, aber die Form und der Inhalt. Damit wurde dem Bild unseres Berufsstandes nicht gedient, das war beschämend. Und es hat das Amt der Senatsbaudirektorin beschädigt: In Zukunft wird sich jeder Kandidat und jede Kandidatin fragen, ob er oder sie die Kraft hat, als Zielscheibe von Diffamierungen und Unterstellungen in den Ring zu treten.


    Quote from Die Welt

    WELT: Wann beginnt der Wiederaufbau von Schinkels Bauakademie gegenüber dem Schloss? Sollte sie äußerlich originalgetreu rekonstruiert oder zeitgenössisch interpretiert werden?


    Kahlfeldt: Das ist ein Bauvorhaben des Bundes, das Land Berlin ist nur einer von vielen Beteiligten. Der Gründungsdirektor der Bundesstiftung Bauakademie, Guido Spars, steht im engen Kontakt mit allen Akteuren. Die frühere Bausenatorin Katrin Lompscher wünschte sich „So viel Schinkel wie möglich“. Das ist auch mein Motto!


    Super Interview, einer großartigen Frau und ich vermute einmal die Beste personelle Entscheidung der Oberbürgermeisterin von Berlin!


    Die Kommentare sind ausschließlich pro Kahlfeldt, was ich genauso gut finde:


    Meister Lampe


    Vielen Dank für Deine gute Zusammenfassung über die Meinungen sämtlicher Parteien zum Thema!


    Leider zeigt sich, dass die "bürgerlichen" Parteien in Potsdam (derzeit) einfach zu schwach sind und die linken Parteien alles tun, um möglichst ein für das Stadtbild nachhaltiges Ergebnis zu verhindern. Die SPD ist leider auch nicht mehr die Partei eines Herrn Platzeck in Potsdam.


    Am Vernünftigsten finde ich den Vorschlag der FDP, aber da CDU und AfD leider zu schwach in Potsdam sind, kann man eigentlich nur noch hoffen, dass hier finanziell keine Mittel freigemacht werden können. Dann wird zumindest der Turm irgendwann einmal fertig. Eigentlich Wahnsinn, dass die Ideologie hier scheinbar stärker ist als jegliche Vernunft! Das hat noch nie ein gutes Ergebnis gebracht. Man wird diese Fehler in Zukunft wie immer dann wieder mit teurem Geld (der Bürger) rückgängig machen müssen. Man kann nur den Kopf über soviel Borniertheit schütteln, aber die Mehrheit hat diese Parteien einmal gewählt und will das offensichtlich so. Muss man auch akzeptieren, auch wenn es einem sehr schwer fällt.

    Quote from PNN

    Als Knackpunkt vor der Sitzung galt eine Änderung der Satzung. So hatte ein von Förderern des originalen Wiederaufbaus in Auftrag gegebenes Rechtsgutachten gewarnt, dass es den Kuratoriumsmitgliedern auf Basis der jetzigen Satzung der Stiftung nicht erlaubt sei, dem Kompromiss zuzustimmen – schließlich war der Zweck der Stiftung der originalgetreue Wiederaufbau der ganzen Kirche.

    Ist das nicht DER ultimative Knackpunkt? Ich bin jetzt juristisch nicht professionell bewandert, aber mein Hausverstand sagt mir, dass die Stiftung da nicht darüber kann, ohne dass das für deren Entscheider Konsequenzen hat (welche nun auch immer).


    Kurz laut gedacht: Wenn die Stiftung sich nicht an ihre eigene Satzung hält, mit der sie nach AUSSEN HIN wirbt und Spendengelder einsammelt(e), kann ich dann als betrogener Spende meine Spende wieder zurückfordern! Immerhin handelt es sich hierbei um Betrug - moralisch jedenfalls, ob rechtlich auch wird dann ein Gericht klären, das man (ich und vielleicht auch viele andere Betrogene) damit beschäftigen möchte!

    Ich meine, dass man in einer gut mit U-Bahn et cetera vernetzten Stadt nicht unbedingt (als Privatmann oder -frau) ein Auto benötigt. Als Gewerbetreibender sieht das natürlich wieder anders aus und die dürfen auch in Ladezonen usw mit ihrem Verkehrsmittel stehen. aber im Grunde genommen gibt die jeweilige Stadt die Möglichkeiten vor. Es bleibt dem Einzelnen jedoch überlassen, ob er das Angebot annimmt oder trotzdem lieber ein eigenes Auto benutzen möchte. Diese Freiheit wird auch weiterhin bestehen. Natürlich kann der Staat über Steuern auf Treibstoffe und KFZ Steuern hier viel steuern. Den "Reichen" kommt das sogar entgegen, da sie dann noch weniger Verkehr und freie Straßen haben. auch ein interessanter Aspekt.


    Wer jedoch auf dem Land lebt, der ist unweigerlich darauf angewiesen.


    Wir leben in einer interessanten Zeit und momentan sprechen wir nur über die Möglichkeiten, die unsere Technologie derzeit bietet. Wer weiß, vielleicht wird das Auto zukünftig durch zB Elektrokleinflugzeuge, Flugzeuge mit Bioverbrennungsmotoren oder bemannte Wasserstoff-Drohnen ersetzt. Das sind dann ganz neue - im wahrsten Sinne des Wortes - Horizonte, die sich da auftun werden. Der Verkehr verlagert sich dann zu einem Teil in die Luft. Wie auch immer, es bleibt spannend und wird ganz anders kommen als wir uns es heute alle vorstellen können!

    Passend zu Dobra/Dobrau auf der dazugehörigen Facebookseite - ich übersetzte mit einem Übersetzungsprogramm ins Deutsche:


    Quote from Facebook Dobra/Dobrau
    Code
    Heute haben wir uns von einem großartigen Freund und großen Liebhaber unserer Stadt und unserer Heimat, Piotr Miczka, verabschiedet. Scharen von Einwohnern aus der ganzen Provinz erwiesen ihm heute ihre letzte Verehrung. Weder die Kirche noch der Weg zum Brożec-Friedhof konnten alle aufnehmen, die ihn auf diesem letzten Weg begleiten wollten.
    Niemand kannte die gute Geschichte besser als er. Er war ein wahrer Schatz an historischem Wissen über unser Schloss, die Familie Seherr-Thoss und viele schlesische Familien. Er war Mitautor der Monographie unserer Stadt.
    Und es gab noch so viel zu erzählen, so viel aufzuschreiben, so viel zu hören ... Leider hatte der Autor keine Zeit, diese Worte zu schreiben. Schade, schade. Nur die Erinnerungen an den großen Mann, den großen Freund werden bleiben, auch in wenigen Fotos, etwa vom Aufenthalt der letzten Gräfin Marian von Seherr-Thoss auf Dobra oder von einem Besuch in Gstaad in der Schweiz, wo er den übergab Gräfin das Wappen der Familie Seherr-Thoss.


    Quelle: https://www.facebook.com/miejscowoscdobra/


    Wir dürfen bitte nie vergessen, dass hinter allen diesen herrlichen Häusern (natürlich nicht nur diesen hochherrschaftlichen) auch immer menschliche Schicksale und Tragödien stehen. Durch solche Geschichten werden diese Geschehnisse zumindest ein Stück weit plakativer. Es stehen immer auch Menschen aus Fleisch und Blut mit ihren Geschichten dahinter, die uns sehr viel erzählen könnten. Vor allem über die Schrecknisse aus der Zeit des Nationalsozialismus als auch über die des Kommunismus. Diejenigen, die das alles noch selbst erleiden mussten werden leider immer weniger, was ich nicht unbedingt gut finde. Aber das ist halt der Lauf der Dinge.


    Und auch etwas sehr Versöhnliches, woran man sieht, dass die kulturlosen Barbaren nicht das letzte Wort hatten:




    Nach Rekonstruktion der zerschlagenen Wappen:




    Quelle: https://www.facebook.com/miejs…96719052/1267959793385729

    Ja, für eine verstümmelte Garnisonkirche würde und werde ich auch nichts mehr spenden wollen. Das ist ja auch das Ziel der Gegner wie wir wissen - wie sie nun allesamt heißen und permanent dagagen itrigieren.


    Alles steht und fällt mit der richtigen Einstellung und hier bedürfte es wohlwollender und gutgesinnter Protagonisten a la Güttler in Dresden, wo eine Hand voll Bürger ALLE Mieselsüchtigen inklusive der eigenen Kirche links liegen ließen. Mit der richigen Einstellung kann udn wird auch die Garnisonkirche ein Erfolg - wo ein Wille, da ein Weg! Nichts ist statisch und alles ist dynamisch - auch die Stimmung in Deutschland wird schon wieder einmal besser werden und solche Projekte sind da ganz wichtig.


    In Potsdam wurde und wird sehr viel richtig gemacht: Wiederaufbau Stadtschloss, Alter Markt, Matrosenstation usw.. Das Kirchenschiff ist nur eine Frage der Zeit, das liegt doch auf der Hand! Das wissen auch die Gegner und deswegen faulen sie permanent. Selbst wenn die Gegner sich sogar mit diesem Demokratiedingsda - was ich aber nicht glaube - vorerst durchsetzen sollten, wird in ein oder zwei Generationen spätestens immer wieder die Frage gestellt was "nun" neben den Kirchturm kommen soll, bis die richtige Antwort im Form des logischen Kirchenschiffes zurückkommt. Die Garnisonskirche ist keine philosophische Angelegenheit, sondern eine städtebauliche - siehe Stadtschlösser in Potsdam und Berlin oder noch besser Frauenkirche in Dresden. Es lebe das Leben! Die Mieselsüchtigen sollen von mir aus von ihrem Mercure hüpfen. Vielleicht gründe ich einen Verein "Hotelgäste brauchen kein Hotel-Mercure"...die 72 Erstunterzeichner finde ich sicherlich an einem halben Tag in unserem Forum :thumbsup: und dann werde ich sogar womöglich zum Lebensretter...:wink:

    @Hermann


    Ich habe mir gerade die Homepage dieser Vereins angesehen und sehe da bloß 72 Erstunterzeichner, von denen ganze 3 Personen (sic!) immerhin :biggrin: aus Potsdam kommen...


    https://www.christen-brauchen-…kirche.de/erklaerung.html


    Ich denke, jedermann(frau) kann sich selbst ein Bild davon machen :wink:. Mit Deiner Behauptung im zweiten Satz hast Du sogar nolens volens ins Schwarze getroffen: Wenn man den Sprecher dieses ominösen Vereins "googelt", dann gibt es hier eine weitere direkte Verbindung zu einem Verein mit dem hölzernen Namen "Institut Solidarische Moderne", welcher von Christ:engel:ian Lindner (FDP) als auch von Hermann Gröhe von der C(hrist :engel:)DU scharf kritisiert wurde und zwar "als nichts anderes als ein Versuchslabor für rot-rote Experimente"! Das ist aber sicherlich allen Mitunterzeichnern bewußt...


    Sollte dieser Verein sich einmal zum Wiederaufbau dieser Kirche wieder melden, dann weiß ich zumindest, wer dahintersteht und damit solls auch wieder gut sein.


    newly


    Quote from newly

    In Potsdam besteht doch bei ständig sinkenden Mitgliederzahlen kein Bedarf an einer weiteren Kirche für eine Gemeinde, etwa um Gottesdienste durchzuführen, und schon gar nicht für ein Kirchenschiff das Platz für 3000 Gläubige bietet.


    (Und es wird wohl niemand ernsthaft glauben, dass die Mitgliederzahlen sprunghaft wieder ansteigen, wenn die Garnisonskirche in ihrer vollen Pracht wiederentstünde).

    Ich danke Dir für Deinen Einwurf! Genau bzw fast inhaltsgleich argumentierte seinerzeit die Evangelische Kirche in Dresden, die ursprünglich auch eine der unglücklichen Protagonisten gegen den Wiederaubau der Frauenkirche war! Die Realität hat sie ja glücklicherweise eines besseren belehrt...es scheint, dass die Kirche der rechte Glaube an sich selbst abhanden kam. Auch für das wiederaufgebaute Kirchenschiff für ca 3.000 Personen kann das Dresdner Vorbild herhalten, das auch Nichtchristen für Konzerte et cetera zur Verfügung steht - damit kann ein Demokratiehäusel für nur 120 Personen so oder so nicht mithalten. Die Dresdner Frauenkirche ist ein Wink Gottes, wenn man so will :wink:. Hosanna!!!

    Jedoch beschreibt das Gutachten auch, dass eine entsprechende Änderung der Satzung – etwa durch eine Beschränkung auf den Wiederaufbau des Turms – möglich wäre, wenn dem zwei Drittel des Kuratoriums zustimmen. Ferner müssten das Landesinnenministerium und das Konsistorium der Evangelischen Landeskirche die Änderung genehmigen. Letzteres dürfte möglich sein: So hatten Kirchenvertreter des Öfteren deutlich gemacht, dass aus ihrer Sicht ein Kirchenschiff für das Projekt nicht notwendig sei.


    Diesen Satz musste ich mir zweimal durchlesen. Was ist das bitte für eine Kirche, die keine Kirche unterstützt...naja, die lernen anscheinend nicht aus ihren Fehlern: Es war auch in Dresden die Evangelische Landeskirche, die keinen Wiederaufbau der Frauenkirche wollte...jetzt, wo es wieder eine große Frauenkirchengemeinde gibt, will man davon nichts mehr wissen. Herrje, lieber Gott, nicht einmal auf Deine Fischer kannst Du Dich mehr verlassen, deswegen verlassen leider immer mehr Fische Dein Gewässer! Dabei wäre das Potsdamer Kirchenschiff so ein schönes Aquarium, das viele neue Fische anziehen täte....fragt doch einem die Dresdner Fische aus der fischreichen Frauenkirche ;-) .

    Wer am lautesten schreit, der wird gehört. Das ist in der Natur so. Die kleinsten Hunde bellen am lautesten. Manche lassen sich davon aufschrecken, manche nicht. Wenn man aber merkt, dass bellende Hunde nicht beißen und man selbst cool bleibt, dann zieht sich der kleine Hund irgendwann wieder zurück. Leider sind nicht alle Politiker cool und dann wird es uncool.