Posts by Exilwiener

    Däne, Du wirst glaublich begeistert sein! 2004...da war nur sehr wenig wiederaufgebaut! Im Gegensatz zu den allermeisten deutschen Städten wird Dresden von Jahr zu Jahr schöner, da mit jedem Jahr ein Stück altes Dresden zurückkehrt und dieser Weg auch zukünftig erfolgversprechend, wenn nicht sogar vorgezeichnet ist (Narrenhäusel, Neustädter Markt, Venezianisches Haus, Belevdere, Palais Oppenheim...und hoffentlich noch vieles mehr!).

    Diese Naziarchitektur aus der Nachkriegszeit muss rückgängig gemacht werden! Ich werde den grünroten Jakobiner*innen gleich eine Email schicken, um sie entsprechend damit zu beschäftigen. Nachdem sich im Lockdown herausstellte, dass auch quasi 0 Auto- und Flugzeugverkehr zu keinem Feinstaubrückgang führte, müssen die sich nun eh ein neues Thema und diesmal glaubwürdigeres Betätigungsfeld suchen...machen wir aus der Not also eine Tugend ;-): "Old Towns matter!"

    Bitte vergiss nicht, dass Däne mit 2 Kindern unterwegs ist und leider nur 4 Tage Zeit hat - ich weiß wovon ich spreche ;-) und bummelnden Partner obendrein und mit den Öffis bis Du total unfelxibel und an fixe Zeiten gebunden, wenn man außerhalb der Stadt auch unterwegs sein möchte. Seit Corona und der dämlichen Maskenpflicht in Öffis fahre ich außerdem ausschließlich und nur noch mit dem Auto! Da Däne ohendies mit dem Auto kommt, wird er selbst entscheiden können, wie er die einzelnen Sehenswürdigkeiten dann abklappert, aber das war ja auch nicht seine Frage.

    Oh, wie gerne würde ich auch endlich wieder nach Dresden fahren! Ich drücke die Daumen, dass das auch mit den ganzen dämlichen Covid19 Maßnahmen gelingt und ihr eure Reise nicht verschieben müsst!


    Anbei meine Tipps für Unterkünfte außerhalb Dresdens:


    Wenn Du mit dem Auto nach Dresden fährst - was ich auf jeden Fall empfehle, da die Sehenswürdigkeiten in und um Dresden am besten und schnellsten mit einem Auto zu erreichen sind - dann würde ich sogar Radebeul empfehlen:


    - Villa Sorgenfrei: https://www.hotel-villa-sorgenfrei.de/


    Ein Traum von einem Hotel. Es gibt dort nur ganz wenig Zimmer, aber diese sind einfach wunderbar! Das Restaurant ist wirklich klasse und im Sommer kann man im paradiesischen Park sitzen! Von der Villa Sorgenfrei kannst Du zu Fuß in die Weinbergstrasse gehen, wo sich ebenfalls ein klasses Weinlokal befindet: https://www.weingut-aust.de/


    - Gästehaus Weingut Hoflößnitz: https://www.hofloessnitz.de/Gaestehaus.html


    Von dort kannst Du wunderbar durch die Weinberge zum nicht weit entfernten Spitzhaus wandern, von dessen Terrasse man einen tollen Blick bis ins Zemtrum mit der Frauenkirchenkupel hast: https://spitzhaus-radebeul.de/


    Auf jeden Fall musst Du auch nach Moritzburg fahren und zumindest das Jagdschloss und jedenfalls das im Schlosspark gelegene und in den letzten Jahren aufwendigst innen rekonstruierte Fasanenschlößchen besuchen!


    - Teichhäuser Moritzburg: https://www.schloss-moritzburg.de/de/uebernachten/


    Wunderbar zum Wohnen sind die Teichhäuser im Schlossareal! Was gibt es schöneres als mit Vögelgezwitscher in der Früh aufgeweckt zu werden...(bei beiden Unterkünften in Radebaeul ist das auch möglich). Am Weg vom Jagdschloss zum Fasanenschlößchen kommt man an der Churfüsrlichen Waldschänke vorbei, die ich sehr empfehlen kann: https://www.waldschaenke-moritzburg.de/

    Südlich von Dresden kannich Dir auch in der Sächsischen Schweiz das Berghotel empfehlen. Zum Wohnen weniger, da aus meiner Sicht vermutlich zu umständlich jeden Tag zwischen Dresden und diesem Hotel hin und her zu fahren, aber Du bis genau in der allerbesten Jahreszeit dort, um das Farbenspiel der gelb-rot-braunen Blätterpracht von dortigen Panoramarestaurant genießen zu können! Diese Erlebnis werden Deine Frau und Deine Kinder ein Leben lang nicht vergessen: https://www.berghotel-bastei.de/de/gastronomie.html


    Ich möchte Euch in diesem Strang ein Fleckchen Erde in Kroatien, ganz konkret eine kleine Insel namens S. Andrea bzw Sv. Andrija vor Rovinj/Rovigno, vorstellen, zu welcher ich einen ganz persönlichen Bezug habe und wo ich mich heuer "dank“ Corona einmal auf Spurensuche hinbegab, da außerdem nur ca. 2,5 Autostunden von der österreichischen Grenze entfernt, wo ich den heurigen Corona-Sommer ansonsten im sonnigen Kärnten verbrachte.


    Mein Weg führte mich danach auch kurz nach Triest, wo ich auf weitere Spurensuche ging und glücklicherweise mit der dankenswerten Hilfe der dortigen deutschen Kirchengemeinde ebenfalls fündig wurde.


    Den Titel "Himmlisches Alt Österreich" habe ich aus einer alten Gästebucheintragung aus dem glaublich letzten Sommer vor Ausbruch des 2. Weltkrieges der ehemaligen Eigentümerfamilie der Insel, Familie Hütterott aus Triest, entnommen, welche bis 1918 zu Österreich gehörte und danach bis 1945 zu Italien. 1945 wurde Istrien von Jugoslawien besetzt, die (wenigen) deutschen, aber vor allem die italienischen Bewohner wurden großteils vertrieben, sofern sie von den Tito Partisanen nicht ermordet wurden und gehört seit 1991 nun zu Kroatien. Das ehemalige Gästebuch galt eigentlich als verschollen, aber es befindet sich glücklicherweise – wie durch ein Wunder erhalten - im Archiv des Heimatmuseums der Stadt Rovinj/Rovigno. Dazu vielleicht später noch mehr. Darüber hinaus besaß die Familie eine Sammlung mehrere Gemälde des bekannten Marinemalers Alexander Kirchers, ebenfalls aus Triest, der 1939 in Moritzburg bei Dresden starb. Der Großteil des Gemälde ist heute im Heimatmuseum in Rovinj/Rovigno ein eigenes „Kircher“ - Zimmer gewidmet. Zwei großformatige Gemälde hängen sogar noch an der ursprünglichen Stelle im Schloß!


    Die Insel selbst wird von Rovinj/Rovigno aus zu jeder Stunde angefahren. Heute befindet sich auf der Insel ein Hotel. Auf der Insel selbst befindet sich quasi als Mittelpunkt ein ehemaliges Kloster, das später zu einer Zementfabrik der Familie Escher aus Triest umgebaut wurde, ehe diese Insel um 1890 herum von der ebenfalls aus Triest stammenden Familie Hütterott zu einem kleinen Schloß umgebaut und als Sommer- und später als ganzjähriger Hauptwohnsitz diente, um dort über viele Jahrzehnte und bis Ende Mai 1945 ihre Spuren zu hinterlassen. Das Ende ist – wie man sich denken kann – ein sehr tragisches. Es gibt einen letzten Brief an den Rechtsanwalt der Familie, der noch Ende Mai 1945 und nach Kriegsende hoffnungsvoll Triest erreichte…aber während das Sterben an den Fronten endlich ein Ende fand, wurden ab nun unzählige Unschuldige in den Himmel geschickt, was heutzutage – warum auch immer – gerne versucht wird auszublenden. So auch bei der Familie Hütterott. Ich allein kenne mittlerweile bereits fünf unterschiedliche Versionen vom „Verschwinden“ der Familie. Eine grausamer als die andere. Da ich schon als Kind immer wieder davon erzählt bekam, hat mich diese Geschichte einigermaßen geprägt wie man sich vorstellen kann. Ich denke, dass jeder von uns solche oder ähnliche Geschichten erzählen kann, denn irgendwie kennen wir sicherlich alle jemanden aus der eigenen Familie, der Opfer des Nazi- oder Kommunistenterrors wurde.


    Während in der sozialistischen Zeit versucht wurde, die Spuren an die ehemalige Eigentümerfamilie zu tilgen, sieht das heutzutage zum Glück gänzlich anders aus, wobei vermutlich nicht einmal die Einheimischen und noch weniger die Inselhotelgäste wissen, welche Bedeutung die einzelnen Spuren auf der Insel genau haben. Vielleicht kann ich mit diesem Strang dem einen oder anderen Interessierten hier, welcher diese Insel womöglich sogar selbst kennt und der auf Spurensuche im Netz geht, hier etwas weiterhelfen, schon allein dann hätte dieser Strang seinen Sinn gehabt, da ich mir gut vorstellen kann, dass sich Besucher oder Hotelgäste aus D oder Ö immerzu fragen müssen, was es mit dem einen oder anderen zB Gedenkstein et cetera auf der Insel überhaupt auf sich hat? Vor Ort erfährt man nämlich nichts davon und die Bedeutung dahinter sowie die Personen hinter den Inschriften kann man ohne dem notwendigen Bezug und Hintergrundwissen schlichtweg einfach nicht recherchieren.


    Ansonsten wünsche ich einfach viel Spaß beim Betrachten der Bilder. Eventuell bekommt der eine oder andere von Euch auch Lust einmal diese wunderbare Insel selbst zu besuchen!


    Erster und auch letzter Eindruck der Insel!



    Die Grünanlagen sind heutzutage wieder wunderbar gepflegt.







    Die Kanonen hat die Familie Hütterott noch quasi als Empfangssalut hier aufgestellt




    Im Innerem des Schlosses befindet sich ein Modell wie das Schloss unter der Familie Hütterott aussah. Es wurden nach dem Krieg ein paar Änderungen vorgenommen. Vor allem innen, aber dazu etwas später.




    Blick auf Rovigno/Rovinj, wenn man am Abend mit dem Schiff in die Stadt fährt.

    Fortsetzung folgt bei Zeiten und dann geht es auch ins Innere des Schlosses und auf historische Entdeckungsreise.

    Ich finde die Farbgebung dieser Neubauten gelungen. Ansonsten sind sie eher bzw zum Glück fad ausgefallen. Bis auf das Haus mit der 90er Jahre Strichcodefassade kann man eigentlich damit leben. Wirklich grausam finde ich die Rückseite hinter dem alten Rathaus bzw dem Knobelsdorffhaus. Das sieht sehr nach Ratzenstadl bzw versifftem Hinterhof aus. Hoffentlich wird hier dieser "Hof" noch umbaut?!

    Der Salzburger Hauptbahnhof ist wunderschön geworden. Ich bin immer wieder begeistert, wenn ich dort bin. Ich finde die Mischung von Altem und Neuem super gelöst. Von der Halle vorne habe ich keine Fotos. Die Jugendstilbilder wurden aber schön restauriert. Zum Glück waren die unter der alten Verkleidung noch erhalten.

    Ins wirklich sehenswerte Augustiner Bräu des Kloster Mülln in Salzburg hat man den ehemaligen Marmorsaal des Salzburger Hauptbahnhofs transloziert!


    Seht selbst und ergötzt Euch daran! Zwar schade, dass der Marmorsall nicht an seinem Ursprungsort - warum auch immer - erhalten werden konnte, aber so hat er nun eine geselligere Umgebung erhalten:


    https://www.augustinerbier.at/…garten/abt-nicolaus-saal/

    Als Ostösi kommt man so gut wie überhaupt nicht in diese westlichste Ecke Österreichs (bis maximal zum Schifahren auf den Arlberg). Bregenz ist für mich so überhaupt nicht österreichisch, sondern viel mehr baden-württembergisch-allemanisch mit seinen Fensterläden und Fachwerkhäusern und auch der Dialekt der Einwohner klingt eher nach Südwestdeutschland. Wenn diese abstoßend hässliche Nachkriegsarchitektur nicht wäre, die ohne Not so manche feine Stelle in Bregenz dauerhaft kontaminierte, dann würde mir Bregenz aber gefallen, aber einmal Bregenz mit seinen funktionalen Duftmarken hat mir leider für lange Zeit gereicht. So kann man Ostösterreicher natürlich auch von einem Besuch abhalten ;-)

    Guter Strang! Ich erinnere an die Zerstörung der vor Wien liegenden Burg Kreuzenstein, die von den Schweden gesprengt wurde...und ca 250 Jahre quasi als Phantasieburg durch die Familie Wilczek wiederaufgebaut wurde und nun schöner dasteht als je zuvor :thumbsup:! Kaiser Wilhelm II. war ein Freund des Erbauers und hat die Burg deroselbst mitsamt Gefolge besucht!


    Wikipedia


    Mehr dazu auch zum Besuch von Willi II. unter https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Kreuzenstein


    oder


    http://www.kreuzenstein.com/

    Anbei auch ein guter, informativer Artikel aus dem Spiegel von dieser Woche, den User Grimminger bereits hier verlinkte:


    https://www.spiegel.de/politik…02-0001-0000-000172492993


    Meine Meinung: Die Signa sitzt schlussendlich am längeren Ast und hat bis dato jedes Projekt (irgendwann) auf Schiene gebracht! Der Grüne Schmidt ist so gut wie Geschichte und ich wette eigentlich fast nie und wenn nur dann, wenn ich weiß, dass ich gewinne. Beim Karstadt gehe ich eine Wette ein, dass das 1920er Jahre Prachtgebäude zurück kommt. Die aus blinder Ideologie getriebenen Pleiten-Pech-Pannen-Politiker im Reichshauptslum haben einfach nicht den notwendigen Weitblick für Größeres. Der OB hat seinen Sanctus gegeben und noch ein paar andere wichtige Personen. Der Grüne Schmidt kann jetzt noch ein bisserl Rumpelstilzchen spielen und naja wir wissen ja , wie das Märchen ausging ;-) !

    Ob es nun etwas bringt oder auch nicht, aber aktuell sind bei der Umfrage in der SäZei 77% für einen traditionellen Bau und nur 23% für einen Glas-Beton-Kasten.


    Das Beste aber, egal ob traditionell nachhaltig oder progressiv modern, bei beiden Varianten steht das Venezianische Haus im Mittelpunkt! Ein Glück, dass es dort keine Gestaltungskommission wie am Neumarkt gibt.


    Wenn Herr Wießner nun das Narrenhäusel tatsächlich innerhalb eines Jahres schafft aufzubauen, dann kommt vielleicht als nächstes Gebäude das Venezianische Haus zurück und da Herr Wießner noch recht jung ist, werden sich die Dresdner noch auf so manche andere großartige Überraschung gefasst machen können! Dresden kann wahrlich stolz sein und sich glücklich schätzen, solche vorbildlichen Bürger zu haben! Dankeschön.


    Ich hätte auch noch eine 3. und historisch überlieferte Variante vorgeschlagen:


    Quelle: https://altesdresden.de/index.htm?get_haus=terr003

    Philon


    Wunderbarer Mensch! Vielen Dank für dieses Video! Genial der Part als er von seiner Studienzeit in Paris 1968 spricht..."über die verrückten Studenten, die nur wussten wogegen sie sind, aber nicht wofür und die vermeintlich für die unterdrückte Arbeiterklasse kämpften...die einzigen aus der Arbeiterklasse waren aber dort die armen Polizisten, die noch nie Steine geworfen haben...":biggrin::thumbsup:


    Ad Moderne Architektur: "Das größte Verbrechen gegenüber der menschlichen Seele"...wie wahr! Dieses Video sollte man auch an den deutschen Graduierungsfabriken einmal vorspielen und wenn es nur jeder 20ste dort versteht!


    Schade um jeden solchen konservativen Menschen, der uns verlässt, aber durch sein Wirken als auch durch dieses Video lebt er weiter und erreicht hoffentlich viele junge Leute! Vor allem auf den deutschen Schulen sollte man dieses Video den Schülern vorspielen...vielleicht im Englischunterricht :koenig:! Mögen möglichst viele lernen wieder selbst zu denken!

    So, in zwei Tagen ist es soweit! Entweder ich bekomme den Canaletto ;-) oder er wandert in andere Hände!


    Bitte schaut auch das Video dieser Auktion in London an. Im Prinzip müsstet Ihr Euch das gesamte Video ansehen, wo jedes Glanzstück einzeln vorgestellt wird...ab Minute ca. 30:00 wird das Gemälde aus Dresden vorgestellt. Zum Schluß des Beitrags über den Zwinger werdert Ihr sogar etwas schmunzeln können, aber seht selbst:


    https://www.sothebys.com/en/di…er-evening-sale?locale=en


    Insgeheim hoffe ich ja noch immer, dass dieses Meisterwerk nach Dresden geht. Zumindest würde dieser Erwerb den peinlichen Vorfall im Grünen Gewölbe etwas kompensieren. Dieses Bild gehörte unbedingt nach Dresden! Wenn ich Hasso Plattner wäre, dann würde ich Dresden damit überraschen. Da ich es nicht bin...vielleicht bekomme ich es aber doch noch günstig im Nachverkauf ;-)


    Hier geht es noch zum Lot selbst - interessant auch, bei wem es bereits überall hinun und acuh ausgestellt wurde. Wenn dieses Gemälde erzählen könnte...


    https://www.sothebys.com/en/bu…-of-the-moat-of?locale=en

    Das südöstliche Fürstenzimmer im Augsburger Rathaus – Verein setzt sich für seine Rekonstruktion ein


    "Der Verein zur historischen Wiederherstellung des Goldenen Saals hatte es sich als eine seiner nächsten großen Aufgaben vorgenommen, das südöstliche Fürstenzimmer zum 450. Geburtstag des Baumeisters Elias Holl im Jahr 2023 rekonstruieren zu lassen. Dieses befindet sich noch immer in einem Zustand, wie er beim provisorischen Aufbau des Rathauses nach dem Zweiten Weltkrieg erreicht worden war."


    Quelle und Link: https://presse-augsburg.de/das…ekonstruktion-ein/574238/

    Ich habe nun auf youtube einen kurzen Film entdeckt, der die Sprengung der Brandruine zeigt (knapp 2 min lang);

    https://www.youtube.com/watch?…zIwMjDtwOD5pNX3NA&index=9

    Diese Filmaufnahmen erinnern vermutlich nicht nur mich an die Sprengung der Garnisonskirche in Potsdam. Während zumindest die SED-Barbarei mit der bereits laufenden Rekonstruktion (vorerst) des Turms der Garnisonskirche wiedergutgemacht wird, darf, nein, besser muss - meiner Meinung nach - die NS-Barbarei auch durch die Rekonstruktion der Semper-Synagoge wiedergutgemacht werden! Eine rekonstruierte Semper-Synagoge könnte fast eine 2. Frauenkirche für Dresden werden! Ich bin mir sicher, dass hier alle im Stadtrat vertretenen Fraktionen einstimmig für den Wiederaufbau stimmen würden!

    Ich finde Herrn Wießner wirklich großartig!


    Dieser Herr schafft es, dass den Dresdnern immer wieder die Augen geöffnet werden, was diese wunderbare Stadt alles an Kultur verloren hat und dass gar nicht so viel dazu gehört, um diese Kleinode wieder zurückkehren zu lassen! Das gefällt mir, dass er sich nicht "nur" mit dem Narrenhäusel zufrieden gibt, sondern nun bereits weitere Rekoprojekte auf Schiene bringt! Das Venezianische Haus ist bekanntlich ja auch nicht das einzige Rekoprojekt, das Herr Wießner verfolgt. Ein Glück auch, dass er auch noch eigentlich recht jung ist!

    "Kopf ab!“ - Diskussion über Hamburger Bismarck-Denkmal

    https://www.ndr.de/nachrichten…l,bismarckdenkmal214.html

    Also bevor auch nur irgendein Bismarck Denkmal verunstaltet wird, müssten zuerst wirklich alle Marx, Engels und Lenin Statuen entfernt werden. Im Gegensatz zu den zuletzt genannten hat Bismarck wirklich nachhaltig, substantiell auch sehr Gutes hinterlassen wie zb die Rentenversicherung, die Unfallversicherung und auch die Krankenversicherung! Diese fortschrittlichen Gesetze waren zur damaligen Zeit wirklich weltweit einzigartig! Marx, Engels und Lenins "Errungenschaften" mündeten direkt in Mord, Enteignungen und unbeschreiblich grausamen Terror, aber das sieht der "Gedenkkultur-Experte" Ulrich Hentschel natürlich nicht, da er auf dem linken Auge stark sehbeeinträchtigt sein dürfte. Es scheint fast, dass er überhaupt kein linkes Auge hat...zu Bismarcks Zeiten gab es wenigstens noch Experten in Wissenschaft und Bildung, die dieses Land noch überall in der allerersten Liga mitspielen ließen. Mit Gedenkkulturexperten wird die Grabplatte, die laut NZZ auf diesem Land liegt vermutlich auch nicht leichter bei Seite zu schieben sein, sofern das denn überhaupt gewünscht ist - :gutenacht:

    Da kann man sich nur bei Herrn Wießner bedanken. Dass dieser Mann noch nicht den Mut verloren hat, grenzt an ein Wunder.

    Das kann man wohl sagen!!!


    In diesem Fall wirklich eine besonders große Freude für alle Dresdner und Dresden liebende, dass Herr Wießner hier Kraft, Sachlichkeit und Beharrlichkeit bewieß, die den grünen, potentiellen Verhinderer Schmidt hier als schlußendlich doch nur zahnloses Krokodil zurück ließ. Möge der Bauherr am Berliner Hermannplatz die selben Tugenden sich zu eigen machen, um auch dort den grünen, potentiellen Verhinderer Schmidt seine Grenzen aufzuzeigen!


    Das Gute gewinnt zum Schluß! Nur noch ein Jahr :koenig:!