Posts by Exilwiener

    Herr Herrmann


    Ja, die Kohlschen blühenden Landschaften sind tatsächlich wahr geworden! Wenigstens ein Politiker, den man noch beim Wort nehmen konnte 👍🏼🙏🏼😉! An eine sehr schöne Allee konnte ich mich auch noch erinnern, aber ansonsten nur noch an die Seelower Höhen und die herrliche Natur des Oderbruchs. Ansonsten hat der Russe leider alles platt gemacht…diese Gegend hat erst seit 1989 wieder Sonne im Gesicht und wie man sieht hat man die wenigen Überbleibsel mit sehr viel Liebe und Können wieder wachgeküsst! Das tut gut.

    Die Grünanlagen sind göttlich geworden!Das schaut mittlerweile wunderschön aus! Ich war nur einmal und das vor ziemlich genau 23 Jahren dort! Damals gab es eine kleine Brauerei mit sehr gutem dunklen Bier neben dem Kloster - daran kann ich mich noch erinnern und an den Verfall in der sozialistischen Ära. Ein Wunder, dass dieses Kloster überhaupt stehen geblieben ist, wenn man bedenkt, was sich dort 1945 alles abgespielt hat!

    Dass so jemandem mit einer dermaßen grauslichen Vergangenheit überhaupt eine Plattform geboten wird?! Das adelt jedenfalls jeglichen Einsatz für die Garnisonskirche und der Kirchturm wird wunderbar werden! Ich freue mich schon gewaltig darauf!

    Solche pauschalen Kommentare lassen mich an diesem Forum verzweifeln. Als ob das ein Passant auf der Straße überhaupt registrieren würde. Aber jetzt ist das ganze Gebäude mit all seiner Pracht "total versaut"? Man kann es also nicht mehr mit Genuss betrachten?

    Ich glaube das war ein Missverständnis: Der durchlauchtigste Kurfürst wollte anstatt „versaut“ doch sicher „verbaut“ schreiben und hat freud‘scher Weise nur den falschen Buchstaben erwischt. 😉


    Wenn ich mir eine Bemerkung erlauben darf. Ich finds mit Verlaub total „verhaut“.

    Vielleicht für manche der an der eigenen Geschichte Interessierten unter Euch eine Überraschung, aber von der ersten Volkszählung im Jahr 1715 bis Mitte des 19. Jahrhunderts hatte die Stadt eine deutsche Bevölkerungsmehrheit. Noch im Jahre 1882 - also dem Geburtstag des Hauses Stein - war jeder 3. Budapester ein Deutscher! Auch interessant: Bei der Volkszählung 2011 hatte Budapest ca 80 Prozent Ungarn als Bevölkerungsmehrheit, aber die restlichen 20 Prozent verteilten sich auf Deutsche, Zigeuner, Rumänen und Sonstige (übrigens in dieser Reihenfolge)!


    Ich selber kenne zwei „Deutsche“ Budapester, wobei der zweite ein ehemaliger Klassenkamerad aus Wien ist, der in den 2000er Jahren nach Budapest auswanderte und dort eine Familie gründete, dessen Kinder zweisprachig aufwachsen. Irgendwie schön wie die alte, gute kuk Zeit im Kleinen wiederbelebt wird.

    Ja, es ist natürlich eine Primitivierung. Wie, als wäre man nach Jahrhunderten künstlerischer Entwicklung des Abendlands wieder in der Steinzeit mit ihren Anfängen der Steinbearbeitung gelandet. Und das im rasanten Tempo, also innerhalb einer menschlichen Lebensspanne.

    Quasi das Stonehenge von Berlin! Rückwärts (in die Steinzeit) immer, vorwärts nimmer :lachentuerkis:

    Was soll bitte diese depperte Wortklauberei. Ich war schon mehrmals mittlerweile in Namibia und dieses Land profitiert in mehrfacher Hinsicht noch von der deutschen Zeit - ob man es nun so oder so nennen will. Das ist eben die Geschichte, die gute und schlechte Zeiten, gute und schlechte Taten hervorbrachte - auf allen Seiten. Deutschnamibier und Schwarznamibier leben besser in diesem Land zusammen als alle anderen, unterschiedlichen Hautfarben in allen umgebenden Ländern Afrikas (vielleicht auch noch Zambia wo das aus eigner Anschauung auch sehr gut funktioniert)!!! Beide bzw. alle unterschiedlichen Ethnien waren dort nicht heimisch, aber haben sich sehr gut miteinander arrangiert und befruchten sich gegenseitig. Es sind nur wieder die Politiker, die Unruhe stiften! Die einzige originäre und ursprüngliche Bevölkerungsgruppe - die San - leiden und leideten unter den (schwarzen) Nama, die auch erst später in diese Gegend einwanderten und die San versklavten. Einigen wir uns doch darauf, dass der Mensch per se schlecht und manchmal gut ist, aber keine Ethnie sollte über der anderen stehen. Das bringt nur Troubles. Sehen wir doch überall in der Welt.


    Exilwiener, es wurde eine Wortsubstitution vorgenommen. Bitte auf die Wortwahl achten! Danke. Mod.

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    "Am Dienstag verbuchte die Stadt Meißen den Eingang eines fünfstelligen Geldbetrags. Mit der Summe seien „sämtliche, auf dem Kornhaus lastende Schulden beglichen“ worden und damit der „Zwangsversteigerungstermin obsolet“, teilte die Stadtverwaltung auf F.A.Z-Anfrage mit."

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    https://www.faz.net/aktuell/po…-ersteigern-18137783.html


    Mich würde als Leser vor allem interessieren von wem die offene Forderung gezahlt wurde (oder habe ich das tatsächlich überlesen)?!


    Wenn der Investor die Schuld beglichen hat, dann wäre das in der Tat gut, denn dann dürfte dieser (hoffentlich) doch ernste Pläne mit dem Kornhaus haben. Wen es nur ging die AfD zu verhindern und jemand Dritter hat das Geld gezahlt, dann wird sich vor allem der schuldige Investor dahinter ins Fäustchen lachen und dann war das eine absolut strunzdumme Aktion, denn damit gefährdet man den Erhalt des Gebäude per se. Im Grund genommen sollte KEINE politische Partei dort ihre Zelte aufschlagen dürfen, aber ich befürchte dass bei de Thema der Verstand schon lange ausgeschalten ist.


    Aber das ist alles reine Spekulation. Der Freistaat oder die Stadt sollten ernsthafte Gespräche mit dem fernen Investor aufnehmen, dem es NUR ums Geld geht und nicht ums Kulturgut selbst. Das lässt sich jedenfalls lösen, wenn man dahinter wäre und den Willen hätte. Wenn die AfD nicht ganz deppert ist, dann wird sie das nun im Hintergrund machen. Alles hat seinen Preis. Aus der Ferne betrachtet finde ich diese Eiertänze um die AfD als Außenstehender sowieso unverständlich, aber ich wohne schon lange nimmermehr in D.

    Ja, diese grässlichen Plastikglotzfenster sind leider ein richtig großes "Westproblem" - so fühle ich das und verleidet unzählige Stadtbilder. Es wäre sehr viel gewonnen, wenn man hier im Westen vom optisch ansprechenderen Osten Deutschlands endlich einmal lernt. Vieles wird im Osten einfach besser und nachhaltiger gemacht - weshalb auch immer.

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    Sehr schön! Und noch etwas bewahrheitet sich wieder: Schöne tradionelle Architektur zieht auch kulturinteressierte, kultivierte Besucher an 😉 - hier anscheinend einen Landsmann aus dem wunderschönen Ausseerland (an der Lederhose mit den grünen Stickereien erkannt, die für diese Gegend des Salzkammerguts bekannt ist). Schöne Beine kann man zeigen, genauso wie schöne Architektur 😘 - gleich und gleich gesinnt sich gern und das ist gut so!

    Einfach wunderschön, da hat Potsdam im wahrsten Sinne des Wortes „Fortune“ gehabt mit Plattner, Jauch & Co! Diese Stadt war schon mit Fortuna gesegnet und wird nun von Jahr zu Jahr schöner!


    Dass es - wenn auch nur ganz wenige - Menschen gibt, die gegen so viel Kultur und noch dazu ihre eigene sind, das sagt schon sehr viel über deren Neurosen aus. Naja, möge Fortuna aber bitte auch diesen armen Knöpfen gewogen sein!

    Jo eh und die größten Antisemiten in Deutschland sind selbst (muslimische) Semiten. Aber die dürfen ja lt der spezialdemokratischen Innenministerin. Aber das hat nun alles nicht mehr viel mit Marx zu tun. In Wien regt sich aber wenigstens nun Widerstand gegen diese Gecancelzeugs gegen den vermutlich besten Bürgermeister Wiens.

    So, nun geht die "Cancel Culture" auch als Sommerloch-Thema durch die österreichischen Gazetten. Der Wiener Bürgermeister Dr. Lueger, der Wien erst zur viertgrößten Stadt der Welt machte und obendrein ein Kind seiner Zeit, ein antisemitischer Christlichsozialer war (und kein Roter, denn dann wäre er in Wien save) soll es nun an den Kragen (als Platzname und als Denkmal) gehen:


    https://wien.orf.at/stories/3162457/


    Wenn wir schon Canceln, dann aber bitte richtig.: In Wien steht der kilometerlange "Karl-Marx-Hof". Wie wir heute wissen, ebenfalls ein grauslicher Antisemit und zusätzlich Tschechenhasser. Als geistiger Brandstifter des Kommunismus obendrein dann ja auch mittelbar verantwortlich für 100 Millionen unschuldiger Opfer...also viel zu tun, als hätten wir aktuell keine wirklichen Probleme (von denen man aber vielleicht ablenken möchte)!

    Herr Herrmann


    Dem kann man wohl nur vollumfänglich zustimmen. Der Bauherr ist ziemlich mutig! A) Bei der aktuellen Unkalkulierbarkeit der Baupreise und B) dann noch dazu in Berlin „Mietwohnungen“ (sic!) zu bauen, da gehört schon eine ordentliche Portion Mut dazu!

    Danke für den Link zur Diskussion! Ich hoffe, dass möglichst viele Bürger sich das ansehen und sich danach ihre Meinung bilden. Ich fand die Diskussion zum Schluss am interessantesten!


    Der beste war aus meiner Sicht der mit dem Wiederaufbau beauftragte Architekt! Ruhig, sachlich und sichtlich verwundert über soviel Inkompetenz auf der Gegenseite. Herr Oswalt war wie gewohnt unsachlich, geifernd und ist sicherlich der schlechteste Opponent für seine Sache. Frau Hüneke hat Oswalt nach seinen an den Haaren herbeigezogenen Anwürfen auf offener Bühne ins Gesicht gesagt, dass sein Auftritt unwürdig war!


    Jedenfalls eine aufschlussreiche und sehenswerte Diskussion für alle, die sich noch ein Bild machen möchten!

    Also von mir aus muss der Tempel nicht 1:1 wiederkommen, wenn es so wird wie bei der Frauenkirche in Dresden wo auch nicht alle Steine wiederverwendet wurden 😉. Wozu das Rad denn neu erfinden. Zumindest außen sollte die Synagoge genauso aussehen wie vorher. Alles andere birgt die Gefahr, dass die heutigen Architekten die Proportionen einfach nimmermehr hinbekommen.

    Hier ist noch eine Ansicht der Häuser.


    https://abload.de/img/img_20220619_085431llk0x.jpg


    Es bleibt abzuwarten, in welcher Farbe sich der linke Nachbar nach der Gerüstentfernung präsentiert. Wenn der ebenfalls sehr hell gestrichen wird, wäre das tatsächlich nicht so schön.


    Dieser Teil des Neumarkts ist einer meiner allerliebesten Plätze, da es einem so richtig den Flair des alten Dresden vermittelt, wenn man die Frauenkirche im Rücken hat und von links (Kunstakademie über Palais Cosel) nach rechts (bis zu den beiden Zeibig Häuern) den Blick schweifen lässt. Die beiden neuen "Altbauten" verstärken dieses Gefühl dann gleich noch einmal! Wirklich schade finde ich allerdings den absolut unpassenden Neubau neben den Zeibighäusen, der mit seinen bodentiefen Großfenstern und der vorgehängten Steinfassade einfach nur billig wirkt, aber das wird man zukünftig vielellicht einmal wieder korrigieren können.

    Das beste finde ich ja überhaupt die Linke:


    Quote from PNN

    "Kritikern reicht das längst nicht. Potsdams Linke-Fraktionschef Stefan Wollenberg erklärte, weder sei eine Transparenz über die tatsächliche Finanzlage der Stiftung hergestellt, „noch liegt ein Betreiberkonzept vor, mit dem die dauerhafte Betriebsfähigkeit nachgewiesen wird.“ Dieser Umgang mit Steuermitteln sei verantwortungslos."

    Zuerst sprengt die Linke (selbe Partei aber damals noch unter altem Namen) die Kirche und dann echauffiert sie sich, dass sie mit viel Geld wiederaufgebaut wird. Im Grunde genommen sollte die Linke hier nur beschämt schweigen. "Dieser Umgang mit unserem Kulturgut ist und war verantwortungslos."