Posts by Exilwiener

    Genau aus diesem Grund (Veränderung und Umbau der Substanz) werden vom Denkmalamt sogar regelmäßig Gebäude als nicht mehr schutzwürdig angesehen und zum Abriss freigegeben!


    Ich wage eine Hoffnung gar nicht laut auszusprechen, aber vielleicht hat der Entscheider beim Denkmalamt einen ganz subtilen Humor und hat bei der Unterschutzstellung mit dem rechten Auge gezwinkert und kann dieses Schund...ähm Denkmal nun aufgrund genau der oben erwähnten Argumentation nun offiziell zum Abriss freigeben 😆😉!


    (Achtung, dieser Beitrag ist mit Augenzwinkern gemeint, für diejenigen unter uns, denen das Wort Ironie unbekannt ist)

    Schade, dass die Bürger damals diese SED Verbrecher nicht bereits losgeworden sind! Wir hätten so viele Bauwerke später und auch heute nicht mühsam rekonstruieren müssen. Vieles wäre sicherlich noch obendrein vor diesen Barbaren gerettet worden...Sophienkirche in Dresden, Universitätskirche in Leipzig, Garnisonskirche in Potsdam, unzählige Schlösser und noch vieles mehr! Vermutlich würde uns auch die (leider noch) im Bundestag sitzende SED erspart bleiben. Schön, dass man diesen Tag noch weiterhin hochhält! Freiheit und Demokratie sind ein zerbrechliches Gut! Ich wünsche mir für meine Kinder und Kindeskinder, dass sie diesen seinerzeitigen Terror nie erleben müssen! Die vielen Rekonstruktionen sind die positive und einzig richtige Antwort darauf und das ist gut so.

    Ich frage mich in so einem Fall auch, wer hier von der Unterschutzstellung auch noch direkt profitiert, dass ihm sein freier Blick verbaut werden könnte usw? Ist einer der Bewohner der Gruselplatten am NM eventuell einer der im Hintergrund agierenden Protagonisten und zufällig auch noch irgendwo in der Stadtverwaltung aktiv? Wäre doch ein "witziger" Zufall, wenn dem so sei... Just food for thought. Die Presse wäre zumindest very amused darüber.

    Schade, dass der LKW damals mit dieser Bösfigur der Geschichte nicht rund ums Schloss fuhr...dann hätten die Kommunisten vielleicht das ganze Schloss wiederaufgebaut ;-) . Vielleicht sollte man die beiden SED Tantchen Wissler und Hennig-Wellsow ganz subtil zu Balkonansprachen ins Berliner Schloss einladen und viele Fotos davon machen. Wer weiß, wenn es wieder hart auf hart kommen sollte, dann bliebe zumindest das Schloss vor deren mutmaßlichen Sprengung bewahrt.

    Quote


    Es war nicht das Stadtplanungsamt, sondern das Amt für Kultur und Denkmalschutz der Landeshauptstadt Dresden, das dem Geschäftsbereich Kultur und Tourismus untersteht

    Kultur und Tourismus (sic!)...will man die Touristen auch nach Corona von dort endgültig vertreiben?! Ich verstehe allerdings die Gewerbetreibenden aus der versteckten barocken Inneren Neustadt nicht, dass die hier keinen Aufstand machen. Leider sitzen in der Verwaltung nicht die weitsichtigsten Köpfe und das weiß auch der Stadtrat, wie man am peinlichen Prozedere bei der Genehmigung des Narrenhäusels noch allseits in Erinnerung hat.


    Die Verwaltung hat natürlich ganz große Angst vor der Versetzung des GHND Pavillons auf den Neustädter Markt in Form der Dachkuppel des Neustädter Rathauses. Wer das behirnt, der versteht dieses intrigante Theater 😉...wäre schön, wenn sich zB wieder die BILD hier einschaltet und diese Machenschaften näher unter die Lupe nimmt.

    Resurrectus hat leider vollkommen recht! Vermutlich sogar auch eine gemeine Retourkutsche für das noch kommende Narrenhäusel.


    Es ist bis dato viel mehr geschafft worden als wir uns vor 30 Jahren noch erträumt hätten und ich wünsche Dresden und Deutschland, dass das Pendel in ein bis zwei Jahrzehnten mit voller Wucht in die andere Richtung zurückschlägt. Bis dahin sind diese grauslichen Plattenbauten dermaßen marode und noch unansehnlicher als heute, dass die zukünftige Generation diesen Schrott dann hoffentlich in die Elbe schiebt oder zu Straßensplitt verarbeitet, um der Nachhaltigkeit genüge zu tun. Man sollte sich meiner Meinung nach beim Bewahren von Bauensembles stets an hervorragenden Beispielen orientieren. Diese billigen, industriell hergestellten Plattenbauten gehören definitiv nicht dazu und sind für diese Kunststadt eine Peinlichkeit für die man sich schämen muss.

    Die polnische Krone war nicht billig.

    Das stimmt! Wie sich die Zeiten jedoch ähneln. Während früher nur die polnische Krone teuer war, jedoch in dieser Zeit wunderbarste Kunstwerke und Prachtbauten geschaffen wurden, ist es für ganz Deutschland heute die portugiesische, spanische, italienische, französische, griechische...

    Ja, das habe ich heute auch in Der Welt gelesen. Irgendwie schon ziemlich lächerlich, wenn man bedenkt, dass zB die Rote Fahne mit Hammer und Sichel als Symbol für eine verbrecherische Idologie, die für die weltweit meisten Morde überhaupt steht - wieder - nicht verboten werden soll. Oder auch nicht die faschistische Antifa Fahne. Aber Hauptsache die kaiserliche Reichsflagge verbieten, weil ein paar Spinner damit einen Spaziergang zum Reichstag unternahmen...


    ...wenn die Reichsfahnenschwenker nicht ganz deppert sind, dann steigen sie nun auf Regenbogenfarbenfahnen um :biggrin:. Nach demselben Prinzip müsste diese dann nämlich logischerweise auch gleich mit auf die Meinungsfreiheits- und Fahnenverbotsliste. Man kann über dieses ausgemerkelte Deutschland nur noch mitleidig den Kopf schütteln. Der Artikel in Der Welt und vor allem die Kommentare dort kann ich jedem hier nur wärmstens ans Herz legen! Wenigstens ist nicht das ganze Land so verblödet und das tut gut zu wissen, dass noch Hoffnung besteht.

    Die Zeit des deutschen Kaiserreichs zwischen 1871 und 1914 war für mich und auch an objektiven Kriterien gemessen, zu seiner Zeit und in Relation zu den anderen seinerzeitigen Staaten in Europa vermutlich das fortschrittlichste, wirtschaftlich potenteste und wissenschaftlich führende Land überhaupt in Europa. Von der Architektur und der Nachhaltigkeit der damals gebauten Häuser ganz zu schweigen. Die meisten der großen heute noch existierenden deutschen Konzerne entstanden in genau dieser Zeit. Ich könnte noch weiterführen, aber ansonsten unterstellt man mir womöglich noch eine Glorifizierung dieser Zeit 😉.


    Doch, vielleicht noch eines: Die Zerschlagung Österreich-Ungarns und des Deutschen Reichs sehe ich sogar als die größte geopolitische Katastrophe des 20. Jahrhunderts. Ohne diese, kein Hitler, kein 2.WK und keine Zerstörung von unzähligen Kulturstädten, kein Holocaust, kein Kommunismus in Mittel- und Osteuropa, keine Vertreibung von Millionen Deutschen, keine DDR und keine Notwendigkeit eines Stadtbild Deutschland Vereins.

    Was an dieser Stelle wieder einmal ausgeblendet wird, dass bei diesem Spektakel vermutlich auf dieser Welt wieder nur ein Land mitmachen „will müssen“...ich verspreche Euch, dass D den Ausstieg aus der Atomenergie wieder rückgängig machen wird.

    Dieses Haus kannte ich noch nicht! Berlin mit seiner Architektur war bis 1943/44 eine richtige Weltstadt mit imposanter und vornehmer Architektur! Das heutige Berlin finde ich leider zum Abgewöhnen und großteils uncharmant billig. Es ist zu schade, dass man diese Stadt nach dem Krieg so grausam entstellt wiederaufgebaut hat. Der zumindest äußerliche Wiederaufbau des Karstadt am Hermannplatz wird vermutlich einer Menge Berliner Nichtwissenden die Augen ordentlich öffnen, was für geniale Architektur diese Stadt einmal besaß!

    Der Blindenstreifen wird mit dem Blindenstück ertastet und befindet sich überall in Potsdam. Die brandeburgische Bauordnung gilt eben für alle Neubauten.

    Ja, das ist auch OK und gut so, aber warum im Hof gerade strahlend weiß...selbst bei uns in Wien, wo es zum Glück auch überall Blindenstreifen gibt, sind diese auch zumeist annähernd in der Gehsteigfarbe gehalten.

    Irgendwie erinnert mich die Innenhoffassade an die Neue Reichskanzlei, weshalb auch an der Innenseite des Hofes die Dachfiguren zurückkommen sollten! Bei diesem Argument stimmt womöglich auch Kulka zu. Was mir weniger gefällt, das ist der weiße Blindenstreifen mitten durch den Hof. Den hätte man ruhig dezenter gestalten können. Ein Blinder sieht den Streifen eh nicht und selbst wenn, er darf erst gar nicht in den Hof...

    Wenn ich in Potsdam wohnen würde, dann würde ich mir zum Spaß sogar eine Balkonwohnung im Stauderl anmieten und auch ein Transparent dort heraus hängen...“Den Staudenhof, den find‘ ich doof, erhöret meine Bitte, bezieht mich ein in die neue, alte Mitte!“.

    Snork


    Man könnte es nun genau ergründen, weshalb das nun einmal so ist wie es ist und hier gibt es sicherlich mehrere Facetten, wieso es im ehemaligen Osten in dieser Hinsicht viel besser und mittlerweile schöner ist.


    Erst gestern hat mich ein Freund aus Kanada gefragt, der für nächstes Jahr eine Mitteleuropareise nach Österreich und Deutschland plant, was er sich denn in Deutschland alles ansehen soll? Zufall oder (eher) nicht, aber bis auf Rothenburg ob der Tauber, Hamburg und die bayrischen Ludwigsschlösser lagen alle meine überaus zahlreichen Städte- und Sehenswürdigkeitentipps im ehemaligen Osten Deutschlands (und in Tschechien - Bäderdreieck und Prag).

    An einigen Stellen rings ums HuFo hat man jetzt graue Gartenstühle aufgestellt. Sieht irgendwie skurril aus, wie ein paar Überbleibsel aus Mielkes Gartenlaube oder vom Sperrmüll. Ob man damit die Defizite der Platzgestaltung kompensieren will? :wie:

    Bild 1, Bild 2

    Die Gartenstühle sind von der französischen Firma Fermob und diese Möbel zieren so ziemlich alle Gartenanlagen in Paris, zumindest sah ich sie dort fast überall stehen:


    http://teaandacamera.com/2017/…rdin-du-luxembourg-paris/