Berliner S- & U-Bahn

  • Ich wäre für ne Lichinstallation, die die Vorbeifahrt irgendwie interessanter macht. Na mal schauen. Der Bahnhof ist ja nicht weg. Vielleicht fällt einem ja noch etwas ein.

  • Man sollte diesen Bahnhof für die partizipative Kunst im Untergrund konserviert lassen.

    Das U10-Projekt und seine Fortführung wäre sicher die geeignete Nutzung.

  • Barrierefreiheit ließe sich sicherlich einrichten - hat bei anderen historischen Bahnhöfen auch funktionioniert.


    Auch der Brandschutz ließe sich auf den aktuellen Stand bringen - wenn dies geschehen, kann man es zu allermöglichen Nutzung ausschreiben.

  • Eine Frage an unseren "rasenden Reporter"@Dropdeaded209. Hast Du auch mehr oder weniger zufällig mal die aktuelle Situation Unter den Linden / Schlossbrücke an der U5 Baustelle ( Museumsinsel) fotografiert. Als ich zuletzt da war, sah es dort noch sehr nach Baustelle aus und die Fahrbahn Richtung Alexanderplatz war noch gesperrt.


    Danke vorab für Fotos. :-)

    Viele Grüße, Rico

  • U5 Museumsinsel Arbeit:


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    Wiederherstellung des Bürgersteiges


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    in der Mitte der Aufzug, links ist glaube ich ein Pflanzgefäß für einen Baum...


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    Ecke des Eingangs vor dem Forum


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    Eingang vor Portal III


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    Quelle: Dropdeaded209

  • Bei größeren Veranstaltungen könnte man einen als Ausgang und den anderen als Eingang nutzen, um die Unfallgefahr zu reduzieren und die Besucher besser zu verteilen.

  • Die SPD holt die U10 aus der Schatulle. Ich find's gut.

    Das fordert die Union schon seit Jahren....aber schön daß man sich auch in der SPD Fraktion vor der Wahl auch mit Unionsforderungen anfreunden kann :biggrin:

  • U-Bahnen sind keine Lebensqualität, sondern Ersatzschleuder für das Prekariat.

    Zudem noch zugekleistert mit Farbschmierereien.

    Autos hingegen sind purer Egoismus und gehören nicht mehr in die Berliner Innenstadt.

    Straßen sind deshalb so zu bauen, dass ÖPNV-Nutzer auch die Stadt erleben können.

    Deshalb in jede Hauptstraße eine Rasengleisstrecke für den Bruchteil der Kosten einer U-Bahn.

    Dazu das Planungsrecht vereinfacht und die Realisierungszeit von 8 auf 4 Jahre halbiert.


    Das wäre mal ein wirklich gutes Konzept.

  • ^Da hast du grundsätzlich Recht!


    Ich finde auch nicht, dass die Straßenbahn in der Greifswalder nach dem U Bahn—Bau verschwinden sollte. Und wenn sie verschwindet, sollte der freie Platz nicht für neue Autofahrspuren verschwendet werden.


    Hier scheint es aber so zu sein, dass die Tram offenbar die derzeitigen Massen nicht mehr bewältigen kann und deshalb eine leistengsfähige U-Bahn helfen könnte.

  • Hier scheint es aber so zu sein, dass die Tram offenbar die derzeitigen Massen nicht mehr bewältigen kann und deshalb eine leistengsfähige U-Bahn helfen könnte.

    Solange in Berlin nicht wie in Budapest 54-Meter-Züge (die Bahnsteige sind sogar für 60 Meter ausgelegt) fahren und ein 2-Minuten-Takt (im Moment 3/3/4) eingeführt wird, halte ich das für einen auf den ersten Blick sinnvollen, auf den zweiten Blick aber durchschaubaren Populismus.


    Die M4 könnte die Vorzeigetram der Berliner Straßenbahn sein und ein Stück weit ist sie es sogar, da sie überwiegend auf eigener Trasse verkehrt. Beim Fahrzeugeinsatz ist aber definitiv noch Luft nach oben. Ein neuralgisches Stück ist der Alexanderplatz, da man sich hier mit der ebenfalls oft verkehrenden M5 und M6 die Trasse teilt. Interessant wäre hier eine kurze unabhängige Trasse von den übrigen Bahnen ab der Otto-Braun-Straße und Nutzung des Autotunnels, der ohnehin nicht stark frequentiert ist mit Haltestelle direkt an der U2. Die Grunerstraße wird ja eh stark verkehrsreduziert. Ab dem südlichen Tunnelausgang biegt die M4 dann entweder zum S-Bahnhof Alexanderplatz ab oder fährt geradeaus auf eigener Trasse bis zum Molkenmarkt weiter, wo ohnehin die Weiterführung geplant ist.

    Klingt halt nicht so "sexy" wie eine gänzlich neue U-Bahn für eine Milliarde Euro und einem Planungshorizont bis 2040, aber hat einen ähnlichen Nutzen zum Bruchteil der Kosten.

  • Die SPD holt die U10 aus der Schatulle. Ich find's gut.


    https://m.tagesspiegel.de/berl…auen-lassen/27135526.html

    Hallelujah! Das ist nicht nur gut, das ist dringend erforderlich! Wie ich in einem anderen Strang bereits schrieb, ist die M4 die einzige Verbindung von Weißensee nach Mitte. Ansonsten muss man vom Antonplatz umständlich die M12 nehmen oder eben an die Greifswalder und mit der Ringbahn zur Schönhauser und von da an den Alex. Wenn die M4 einen Unfall hat, dann war es das mit der Anbindung nach Mitte. Ich wünsche mir das schon seit Jahren und es wäre eine absolut richtige Entscheidung. Die Planungen zur U-Bahn nach Weißensee stammen doch, wenn ich mich nicht irre, schon aus den 1920er Jahren (oder gar noch früher?).

    Die Tram ist toll und als Ergänzung absolut unverzichtbar, aber alleine kann sie niemals die Pendlerströme und den normalen Tagesverkehr befriedigend stemmen. Sie fährt ja jetzt schon teilweise im Drei-Minuten-Takt.


    LinienverlaufStrassenbahnM4.pdf (bvg.de)


    Eine U-Bahn als Hochbahn wäre wirklich wünschenswert. Und darunter die M4. Wow, ich darf gar nicht dran denken. :love:cheers:)

  • Nun ja, wenn der Fernsehturm nach Norden umkippt, haben wir auch etwa 300m U Bahnstrecke nach Weissensee ablachen:)


    Aber das Projekt ist schon längst überfällig!


    Die Berliner Straße in Weißensee ist seit langem völlig verstopft, und die Tram tut ihr übriges da zu.

  • Die Berliner Straße in Weißensee ist seit langem völlig verstopft, und die Tram tut ihr übriges da zu.

    Wir sind ja kein Nahverkehrsforum, aber: Wo trägt die Straßenbahn [sic!] denn auf der Eigentrasse etwas dazu, dass die Straße verstopft ist? Das Gegenteil ist der Fall, man fährt mit der Bahn an jenen vorbei, die sich freiwillig morgens überwiegend alleine in das Auto setzen und zur Arbeit pendeln.


    Gäbe es eine realistische Option auf Hochbahn + Straßenbahn, dann sofort ja! Schade, dass das nicht in den 1920ern gebaut wurde. Aber bei den immensen Kosten von rund einer Milliarde Euro ist ein Parallelverkehr nahezu ausgeschlossen, da die U-Bahn sonst nie einen positiven Nutzen-Kosten-Faktor erzielen würde.

  • Hat die Straßenbahn denn in Berlin inzwischen eine Vorrangschaltung? Ich war 2004 mal in Weißensee zu Gast und musste am nächsten Morgen zu einem Termin nahe Hackescher Markt. Aufgrund der Entfernung und ohne Umsteigen hatte ich eine Fahrzeit unter 1/2 Stunde angenommen, gedauert hat es dann tatsächlich 55 Minuten, morgens um 8 Uhr. An jeder größeren Kreuzung (keine Haltestelle...!)- gefühlt waren es so 7 - 8 - stand die Bahn 1 - 2 Minuten, manchmal sogar schon wieder kurz nach Abfahrt von einer Haltestelle. Da scheint es keine Abstimmung in der Verkehrsleitung zwischen Straßenbahn und PKW/LKW gegeben zu haben. Ich bin dann auch drastisch zu spät gekommen...

    Hier in Hannover hat die Stadtbahn durchweg Vorfahrt, die Ampeln werden dementsprechend voraus gesteuert, einen Halt ausserhalb von Haltestellen gibt es eigentlich nur bei Unfällen, oder wenn ein PKW z. B. beim Abbiegen zu dämlich ist und im Gleis steht. Auch sind die Haltestellen oft so positioniert, dass der reguläre Halt mit der Rotphase vor einer Kreuzung synchronisiert ist. Fahrtzeit z.B vom Döhrener Turm nach Laatzen (ich habe mal eine ausschließlich oberirdische Strecke gewählt, die durchweg auf der stark befahrenen Hildesheimer Straße verläuft) für 6 km keine 15 Minuten...

    Mit einer intelligenten Steuerung und Abstimmung lässt sich also auch schon vieles verbessern.

    Allerdings hatten wir im letzten Winter drastische Probleme, durch Frostschäden auf allen Linien (Betonplatten an Überwegen hoben sich plötzlich aus dem Gleisbett) fiel das Stadtbahnsystem mehrere Tage komplett aus, mit Notverkehren gerechnet dauerten die Störungen fast zwei Wochen... Von daher bin ich, wo es - wie in Berlin - sinnvoll ist, für einen Ausbau der witterungsunabhängigen U-Bahnnetze .

    Wer zwischen Steinen baut, sollte nicht (mit) Glashäuser(n) (ent)werfen...

  • Eindrücke vom neueröffneten U-Bahnhof Museumsinsel (U5).


    Einstieg auf der Westseite am Zeughaus.


    Quergang der 1. Tiefe Richtung Süden.


    Hinab in die 2. Tiefe nach Osten.


    Kurz danach ist der Bahnsteig in der 3. Tiefe erreicht.




    Die Länge des Bahnsteigs unter dem Spreekanal ist beachtlich.


    An den Seitenflächen der Tunnel eingeglaste Photographien von Motiven rund um den U-Bahnhof.


    Der Ausstieg an der Nordwestecke des Schlosses; hier wird noch drumherum gebuddelt.


    Das optische Glanzlicht ist sicherlich der andere Ausstieg auf der Schlossfreiheit.

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    Auch hier ist noch alles von Baustellenabzäunungen umgeben; v. a. vom unmittelbar anschließenden Denkmalssockel.

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    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)