Posts by Bautradition

    Was die Daten für Deine Banküberweisung von Kanada nach Deutschland betrifft :


    Der internationale Swift Code (BIC) der Bank (beneficiary-bank) lautet: BRLADE21CUX das ist die Stadtsparkasse Cuxhafen in Cuxhaven, Germany


    Als Kontonummer des Zahlungsenpfängers (beneficiary account) gibst Du einfach den IBAN an. Wenn das Feld nicht reicht, nimm die letzten zehn Ziffern des IBAN, das ist die Kontonummer.


    Als Zahlungsempfänger (beneficiary) gibst du Stadtbild Deutschland an, die Adresse sollte im Impressum stehen.

    ^(...) Zumindest, wenn man für diese echte Freiheit kämpft, überall mit irgendeinem sauberen Verkehrsmittel zu angemessenen Kosten und Aufwand zu kommen.

    Hier kommen wir zu einem wichtigen Punkt: Kosten.


    Immer wieder wundere ich mich, warum der ÖPNV so teuer ist - oftmals ist es viel günstiger mit dem Auto irgendwo hin zu fahren.


    Dabei braucht der ÖPNV wesentlich weniger Platz, wesentlich weniger Energie, gerade die Schienenfahrzeuge sind oft 40 Jahre und mehr in Betrieb...


    Ich kann mir das nur so erklären: Der Straßenverkehr und hier meine ich vor allem der innerörtliche Straßenverkehr profitiert ganz einfach davon, dass die Straße "öffentlicher Raum" ist und insofern komplett aus Steuergeldern bezahlt wird … von allen Steuerzahlern, inklusive von jenen, die gar kein Auto besitzen. Und der vom sogenannten "motorisierten Individualverkehr" in Beschlag genommene Straßenraum beträgt inklusive "ruhender Verkehr" mindestens 70-80%.


    Jetzt kommt bestimmt das Argument, dass die Autofahrer ja auch Steuern bezahlen. Das ist richtig, tut die Bahn aber auch. Trotzdem muss die Bahn ihre Strecken selbst bezahlen (Schienenmaut) der Autofahrer zahlt aber über seine Steuern hinaus nichts.

    ^zum Thema Rossebändiger vor den Schlossterrassen meine ich mich zu erinnern, dass die aktuellen Schlossterrassen eine Wiederaufstellung der Rossebändiger nicht behindern würden.

    Naja, dass der Stelllantis-Autoboss, dessen Marken bisher die Entwicklung von nachhaltigen Antrieben, wie die meisten großen Autohersteller auch, jahrelang verschlafen haben, so argumentiert verwundert mich nicht.

    Mich würde interessieren, ob das in Frankreich eine generelle Entwicklung darstellt, oder eine Paris spezifische. I

    Zurück zu der Frage - es ist nicht allein in Paris, wir waren diese Jahr in Lyon, dort ist uns sofort aufgefallen, wie deutlich hier der sog. "Individualverkehr" zugunsten von Bussen, Straßenbahnen und Radwegen und Fußwegen zurückgedrängt wurde.


    Es gibt extra Parkbuchten für den Lieferverkehr von DHL+Co. ebensolche für behinderte Menschen. Und es wagt keiner, diese zu missbrauchen oder mal eben den Lieferwagen in zweiter Reihe, dem Bürgersteig oder Radweg zu parken. Offenbar kann man das regeln, wenn man wirklich will.


    Der "Individualverkehr" ist in Lyon trotzdem noch da, er spielt aber nicht mehr die allereste Geige, wie in Deutschland.


    Das Lebensgefühl in Lyon: Phänomenal.

    Bei der Rückversetzung des Schlossbrunnens geht es nicht ums Geld. Davon hatte der Bund vor Jahren reichlich in Aussicht gestellt, es hätte sogar die ohnehin erforderliche Sanierung abgedeckt.


    Dies hatte Berlin, resp. Frau Lompscher seinerzeit naserümpfend abgelehnt.


    Es geht also nicht um Geld sondern um Politik.


    Das Angebot des Bundes wurde als Majestätsbeleidigung abgelehnt.


    Das Resultat kennen wir: Ein kalter nackter Schlossplatz und ein immer noch unsanierter Brunnen.

    Zur Abwechslung mal was zum Strangthema:


    Ich lese seit langem in diesem Strang mit, lese viele skeptische und sehr kritsche Beiträge zum Thema.


    Am Mittwoch waren wir mit der ganzen Familie zum ersten Mal in den Ausstellungen des Ethnologischen Museums im Humboldtforum sowie in den Schlosskellern.


    Ich war zuvor auch eher skeptisch und hatte eine überwiegend hochkritische, reine"woke" Präsentation befürchtet.


    Das war aber gar nicht der Fall...


    Natürlich wurden Kolonialusmus, Raubkunst etc. deutlich erwähnt und das ist ja auch richtig so. Das hat die Ausstellungen aber entgegen meiner Befürchtungen, nicht überlagert.


    Die riesige Menge Ausstellungsstücke an sich wurde darüber hinaus hervorragend präsentiert inklusive, soweit vorhanden, Provenienz bzw oft mit Informationen zu der heutigen Situation der Menschen in den Herkunftsländern.


    Das war alles informativ und kurzweilig. Wir waren alle begeistert, die Zeitfenster haben bei weitem nicht gereicht.


    Ich kann jedem Foristen, aber auch allen Kritikern nur ausdrücklich empfehlen : Geht hin und schaut es Euch an!

    Solange sich das auf dem Dach oder im Haus irgendwo abspielt und weder die schöne Barockfassade noch die Kuppel beeinträchtigt, ist das doch völlig in Ordnung.

    Die Frankfurter Rundschau schreibt von OB Feldmanns wilden Träumen zum Schauspielhaus


    https://www.fr.de/frankfurt/fr…gen-buehnen-91191542.html


    Hinzuzufügen ist noch, dass die genannte Frankfurter Sparkasse, an Stelle von deren Zentrale in der Neuen-Mainzer-Straße 47-53 der Opernneubau entstehen könnte, noch immer nichts offizielles davon weiß!


    So läuft Kommunikation in einer ach so "offenen Stadtgesellschaft" in Frankfurt am Main ;-)

    ^Ich glaube, wir sind da alle bei Dir.


    Es ging mir in meinem Beitrag eher darum den Gegnern von Rekonstruktionen einen Spiegel vorzuhalten. Denn vor allem sie sind es, die immer wieder mit der vermeintlichen Verbindung zwischen Architektur und Gesinnung argumentieren.

    Zitat von Wikos:


    "(...)Doch auch abseits der globalen Bauaktivitäten ist die Architektur der Moderne ein moralisches Minenfeld: Bis heute liegt ein dunkler Schatten auf die im Dritten Reich tätigen Nachkriegsarchitekten, die den Wiederaufbau in Deutschland bestimmt haben. Eine zufriedenstellende Vergangenheitsbewältigung zu diesem Thema hat bis heute nicht stattgefunden"


    Das ist keine gute Argumentation, denn gleiches ließe sich über Rekonstruktionen und traditionelle Architektur sagen.

    ^Ich finde, das ist sogar eine sehr gute Argumentation!


    Schon lange wundere ich mich, warum alle "modernen" Bauten der "Wiederaufbauzeit" nach '45 in der BRD grundsätzlich als "offen" und "demokratisch" gefeiert werden!


    Wer hat die denn konzipiert und gebaut? Sicher keine Architekten, die erst nach dem Krieg zur Welt gekommen sind ;-)


    Otto Apel war während des Nationalsozialismus als Architekt der Generalbauinspektion in Berlin Assistent von Heinrich Tessenow im Architektenstab von Albert Speer ("Welthauptstadt Germania").


    Seine Frankfurter "Theaterdoppelanlage", ein Gebäudeklotz aus den 60ern, wird völlig unreflektiert als "weltoffen" gehypt, u.a. von Philipp Oswalt. Gleichzeitig wird der mögliche aber politisch ungewollte Wiederaufbau des alten Schauspielhauses als "rechter Raum" verunglimpft.

    Warum findet hier z.B. keine umfassende, öffentliche Diskussion über Herrn Apels Rolle in der Nazizeit statt? Sind seine Gebäude am Ende auch kontaminiert?