Posts by Goldstein

    Die Kirchen sollten für alle Angebote machen.

    ohne Skandale, sympathisch, offen, vielfältige Nutzungen:

    als Raum für Konzertveranstaltungen /

    als Seniorentreffpunkt / als Hort /

    als Datingort / als Genussort für Baukunst /

    als Raum für Gottesdienste / Hochzeiten / Taufen / Andachten

    als Raum für Weihnachtsfeiern mit und ohne Gottesbezug /


    dann werden sie endlich richtig genutzt und im Herzen der Menschen sein - ob gläubig oder nicht

    jede Seite wird dadurch Achtung und Wertschätzung erfahren

    Frankfurt am Main war mir immer unsympathisch und ich hatte diese Stadt abgeschrieben.

    Das hat sich jetzt grundlegend geändert.

    Die Altstadt gibt so zahlreiche Impulse. Stolze und sein Brunnen. Das mit Schiefer voll verkleidete Eckhaus als Vertreter der modernen Baukunst at its best, das Heimatmuseum und gegenüber die Bäckerei mit dem Frankfurter Kranz,...

    Es gibt zudem zahlrreiche interessante Projekte vor allem um den Hauptbahnhof herum. Da tut sich was.


    Auch sollte man sich von den Zuständen der Paulskirche und der Rathaustürme selbst ein Bild gemacht haben.

    Es ist auch spannend für die Ungarn selbst, ihre eigene Geschichte völlig neu zu entdecken. Joseph von Österreich dürfte im Sozialismus totgeschwiegen worden sein. Umso spannender, ob die detailreichen Rekonstruktionen auch eine Wirkung auf Wien haben werden.

    Habe lange nicht mehr so einen Mist gelesen.


    Shop:

    The museum gift shop has never been such an ideological battleground

    So wie der frühere Palast der Republik


    Schlossgeschichte:

    The city’s former royal palace, which was bombed to pieces in the second world war. Genau! Pulverisiert. Siehe Bild.

    https://berliner-schloss.de/en…/01/20090521184829444.jpg.


    Ostfassade:

    It greets the River Spree with a stripped-back concrete grid, giving chilling echoes of the more recent fascist past.

    Und das auf dem Boden der früheren Hauptstadt der DDR!


    Schloss:

    The Frankenstein complex

    "Wollte er sein Wesen anfangs noch schön und wohlproportioniert formen, konzentrierte sich Viktor in seinem Eifer zu sehr auf sein eigentliches Ziel, Leben zu erschaffen, sodass er diesen Bereich vernachlässigte". Damit ist diese Bezeichnung eine Fundamentalkritik an der modernistischen faschistischen Ostfassade. Denn die anderen 3 sind schön und wohlgeformt.


    Architekt:

    Stella was a surprising choice. More used to designing villas, he has never built anything on this scale, and it shows.

    Kein Wort über die ganzen Ostdeutschen Kunsthandwerker, die die Fassade in mühevoller Arbeit wiederhergestellt haben.

    Kein Wort über die erstaunliche architektonische Finesse, welches das Schloss letztlich zeigt, bei einem Architekten, dem man offenbar in UK nichts zutraut. Aber Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall. Siehe Brexit.


    Verharmlosung der DDR:

    The whole experience makes it easy to be nostalgic for the Palast der Republik.

    Das kann man nur schreiben, wenn man absolut gar keine Ahnung hat, wenn man nicht einen Tag im real-existierenden Sozialismus genossen hat. Wenn man nicht weiß, dass man früher um vom P-Berg nach Wedding zu fahren, einen Ausreiseantrag stellen musste und heute einfach wieder mit der Straßenbahn fahren kann. Oder wenn man nicht weiß, dass selbst für Erichs-Lampenladen nie ausreichend Ersatzglühbirnen zur Verfügung standen und der Stromverbrauch verglichen mit heutiger Technologie immens war. Aber Hauptsache die eigene Ideologie nimmt keinen Schaden!


    Geschichtsexpertise:

    The Soviet building (Palast der Republik)

    Was ist an dem Betonklotz Ostdeutscher Prägung bitte ein Sowjetisches Haus???

    Klingt damit ebenfalls abwertend. Offenbar widerspricht sich der Autor hier wieder mal selbst.


    Fazit: Der Autor liefert eigentlich eine Steilvorlage, weil sein Text an vielen Stellen die Modernisten mit Faschisten gleichsetzt.


    Am besten ist dieser Satz von der Zeitung selbst:

    Tens of millions have placed their trust in the Guardian’s high-impact journalism.

    Wie bitte? Typisch Westen - Überheblichkeit bis zum Geht-nicht-mehr.

    Das muss augenblicklich sofort wiederhergestellt werden und zwar zu des Eigentümers vollen Lasten.

    Denn zu Eigentum wird in DE niemand gezwungen, aber Eigentum verpflichtet eben und dass sollte durch eine neue verantwortungsbewusste Generation von Entscheidungsträgern auch konsequent umgesetzt werden.


    Die Amtsverantwortlichen würde ich als Konsequenz umgehend von ihren Pflichten entbinden.

    Wobei das Ensemble noch besser wirken würde, wenn man die Straßenflächen reduziert zugunsten eines grünen Mittelstreifens. Im Vorherbild sieht man diesen noch.