Posts by Grimminger

    Ja, diese Übertragung des Namens findet man eigentlich immer und überall. Heute ist vom eigentlichen Scheunenviertel überhaupt nichts mehr zu sehen.

    Historische Scheunenviertel finden sich allerdings in der näheren Umgebung Berlins, beispielsweise in Alt-Landsberg oder Kremmen.

    Naja, Winnenden hat am Ende des Krieges tatsächlich relativ starke Schäden durch amerikanischen Artilleriebeschuss erlitten. Vor allem am Marktplatz wurde einiges zerstört, unter anderem auch die Gebäude, deren Grundstücke vor einigen Jahren mit diesem neuen Einkaufscenter bebaut wurden. Auch entlang der Marktstraße wurden einige Gebäude schwer zerstört. Ich bin leider nicht mehr in der Gegend und habe meine gesamten Fotos verloren, als mein Handy gestohlen wurde...

    Was ich allerdings sagen kann: In Winnenden stehen etliche alte Fachwerkhäuser, die desaströs aussehen. Einige davon, oder eher die meisten, sind wohl klare Abrisskandidaten. Ich war das letzte Mal vor drei Jahren dort, eventuell wurden einige schon abgerissen. Was auf jeden Fall abgerissen wurde, sind einige Häuser in der Wagnerstraße. Hier ist direkt neben einem erhaltenen Stadtmauerturm ein schickes Parkhaus entstanden. Außerdem wurde gegenüber der schönen Gaststätte "zur Traube" in der Ringstraße ein grauenhaftes Wohnprojekt realisiert.

    Alles in allem wird Winnenden immer hässlicher und niemanden scheint es zu stören.


    Sehr sehr toll auch das Projekt eines Turmes am Kronenplatz. Der Kronenplatz ist tatsächlich ein übler Ort, eigentlich nur Freifläche und Beton-Flachbauten. Was aber kommen soll (oder schon ist?), schlägt dem Fass den Boden aus:


    Winnenden – KRONENPLATZ – Pfleiderer Projektbau (projektbau-pfleiderer.de)


    Viel Spaß

    (Dass das riesenhafte Neue Rathaus im Krieg nur relativ leichte Beschädigungen erfuhr, während die Areale ringsherum schwerstens zerstört wurden, lag anscheinend daran, dass die Alliierten die ganzen dort lagernden Akten und Unterlagen retten wollten, um sich ein besseres Bild von der Naziherrschaft machen zu können.)


    Ganz schön steile These. ;-) Schwierig, ein einzelnes Gebäude bei einem Flächenbombardement im Zweiten Weltkrieg so auszusparen, um nicht zu sagen: unmöglich. Ein Volltreffer galt schon dann als Volltreffer, wenn er sich in einem Radius von 200m um das eigentliche Ziel befand (wenn ich mich da richtig erinnere). Soweit ich weiß, wurde das Neue Rathaus ebenfalls teilweise zerstört, nach dem Krieg aber wieder (teils vereinfacht) aufgebaut.

    Ups, das obere Foto zeigt aber nicht das WMF-Gebäude. ;-) Das WMF-Gebäude befindet sich Ecke Leipziger, Mauerstraße. Das abgebildete Gebäude stand in der Leipziger Straße und existiert wahrscheinlich nicht mehr. Zumindest kann ich es momentan nicht zuordnen...

    Das kann ich so bestätigen. Bei fast allen Gebäuden, in denen ich bisher in Friedrichshain, Kreuzberg, Neukölln etc. war, war das Innere teilweise gut bis sehr gut erhalten. Man muss hierzu allerdings sagen, dass das Innenleben vieler Häuser in Friedrichshain und Kreuzberg so oder so eher schlicht und nicht wirklich opulent gestaltet ist.

    Das Gegenteil ist richtig. Der Fall Bödecker ist ein großes Problem. Wenn antisemitische und rechtsextreme Förderer den Schlossbau finanzieren, wird das gesamte Projekt im Misskredit gezogen.

    Wenn Außenstehende diesen Strang lesen, passiert dasselbe. Und zwar völlig zu Recht. Grauenhaft, hier mitzulesen.

    Auch witzig, dass viele die Aussagen der Familie in Zweifel ziehen und es natürlich wieder besser wissen, als die eigenen Angehörigen. Überragend.

    Lieber Grimminger , das darfst Du natürlich fordern. Das deutsche Strafgesetzbuch sieht das aber anders. Wenn Du möchtest, dass Sachbeschädigung in Zukunft grundsätzlich und ausnahmslos als Offizialdelikt behandelt wird, wende Dich bitte diesbezüglich an Deinen Bundestagsabgeordneten. Du solltest allerdings gute Gründe dafür vorbringen können, warum eine seit Jahrhunderten geübte Praxis geändert werden soll.

    Bin leider in juristischen Fragen nicht wirklich sicher, ich dachte allerdings, dass Sachbeschädigung eine Straftat sei?


    § 303 StGB


    (1) Wer rechtswidrig eine fremde Sache beschädigt oder zerstört, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

    (2) Ebenso wird bestraft, wer unbefugt das Erscheinungsbild einer fremden Sache nicht nur unerheblich und nicht nur vorübergehend verändert.

    (3) Der Versuch ist strafbar.

    1963, Tippfehler, sorry ich habe es korrigiert. Es war übrigens Baujahr 1484:kopfwand:

    1484!!!!! Das muss man sich mal vorstellen! Es ist ein absolutes Trauerspiel, was sich nach dem Krieg zugetragen hat. Naja, ändern kann man das nicht mehr. Umso mehr müsste es Rekonstruktionen stadtbildprägender Gebäude geben. Aber was bringt der Konjunktiv, wir wissen ja, wie es darum steht.


    Eigentlich müssten hier alle Foristen den Altstadtfreunden beitreten. Je größer der Verein ist, desto mehr Gewicht hat dessen Stimme. Durch Mitgliedsbeiträge und Spenden könnte sich der Verein auch noch mehr Projekte leisten.


    Was sage ich. Eigentlich sollten alle Nürnberger dem Verein beitreten! :engel:

    Schon getan. ;-)

    Diese Seite finde ich sehr interessant. Auf dem ersten Bild der zerstörten Stadt ist zu sehen, dass außer dem Haus im Vordergrund, das ja als einziges historisches Haus noch steht, noch weitere Häuser einigermaßen unversehrt bzw. nur leicht beschädigt waren. Um welches Haus handelt es sich beispielsweise bei dem Gebäude, das rechts mittig zu sehen ist? Das mit dem hohen Giebel, das scheint ja noch komplett in Takt.


    Gewaltige Bauten, alter Charme: So sah Nürnberg einst aus - Nürnberg | Nordbayern

    "Als Pfarrer Müller den Mann stoppte und zur Rede stellte, erklärte der Afghane: Er halte den christlichen Glauben für falsch. Jesus sei nicht der Sohn Gottes."


    Tja, mehr muss man über Religion und viele religiöse Menschen im Allgemeinen ja nicht wissen. :smile:


    Sachbeschädigung geht im Übrigen gar nicht und muss dementsprechend verfolgt und bestraft werden. Egal von wem und aus welchen Motiven heraus. Punkt.

    Soweit ich weiß wurden sowohl die Sophienkirche in Berlin als auch die Garnisonkirche in Potsdam von Philipp Gerlach entworfen. Der Turm der Sophienkirche wurde allerdings erst später und nach oder zeitgleich mit der Garnisonkirche in Potsdam durch Johann Friedrich Grael angefügt, der wiederum auf Andreas Schlüters Entwurf für den Münzturm Bezug nahm. Inwiefern hier wer auf wen Bezug nahm, erschließt sich mir allerdings nicht genau. Vielleicht kann jemand hier genauere Infos liefern?

    Nein, kann er nicht. Denn deine Pöbelbeiträge wurden von den Admins gelöscht - zu Recht. Und das weisst Du auch sehr gut.

    Vielleicht gewöhnst Du dir einfach mal ein Minimum an Respekt gegenüber Deinen Mitmenschen an - dann geraten wir auch nicht aneinander. PS: Deine Küsse solltest Du lieber Deiner Freundin zuwerfen.

    Pöbelbeiträge? Weil ich angesprochen habe, dass die Kuppelinschrift diskutabel sei? Junge Junge... Ich weiß nicht genau, was dein Problem ist, aber meins ist es nicht. Respekt gegenüber Mitmenschen ist für mich grundlegendes Lebensprinzip. Dazu gehört auch, Bibelinschriften zu diskutieren, fremde Meinungen zu hören und mich dann damit abzufinden, dass das Bibelzitat da steht. Auch wenn's mit meiner Lebenswelt nichts zu tun hat.

    Übrigens, mit diesen Rufmordkampagnen der Medien, die insinuieren dass alles was nicht Gender/Neomarxistisch/Betonklotz/Globalistenkonform ist "antisemitisch/rechts/braun" sei, wird m.E. echter Antisemitismus verharmlost.

    Dieser völlige Quatsch entspricht im Übrigen in keiner Weise deiner eigenen Forderung nach Respekt gegenüber Mitmenschen. Wie auch in vielen weiteren Beiträgen. Ziemlich schwach, diese Leistung. Egal, ich möchte mich auch nicht mit der für mich völlig irrelevanten Meinung einer mir nicht weiter bekannten Dame oder eines Herren herumschlagen. Das ist ja wirklich nur noch peinlich.


    Und jetzt an alle netten Menschen hier: Schönes Wochenende! :blumen: (Vorsicht, beinhaltet virtuelle Küsse)

    Ich bin mir nicht sicher, ob eine Meinungsäußerung meinerseits unsinnig ist. Das ist nun mal meine Meinung. Ich habe weder gewertet, beleidigt, gegen unser Grundgesetz verstoßen noch jemanden persönlich angegriffen. Es ist aber wirklich faszinierend, was hier von einigen daraus gebastelt wird. huh:)


    Geschichte zu zeigen, wie sie war, ist immer das hehre Ziel und sollte aller Diskutanten Anspruch sein. Da werde ich niemals widersprechen. Da es sich beim Stadtschloss um keine ausschließliche und hundertprozentige Rekonstruktion handelt, sind Diskussionen über die Form des Neubaus absolut legitim, angebracht und auszuhalten.


    Mir wäre ein aufklärerischer Spruch lieber gewesen, als ein Bibelzitat. Der Rest ist, was jeder Einzelne, der hier mitliest, hieraus macht.

    Deine Beiträge sind, wenn du nicht gerade damit beschäftigt bist andere Forenmitglieder anzupöbeln, schlicht unsinnig. Dass eine Rekonstruktion ein "Neubau" ist, damit hast du zwar recht, ist dem Kundigen Reko-Interessierten aber keine Neuigkeit. Eine Rekonstruktion ist laut Prof. Hans Nadler (Erfinder des Leitbautenprinzips nach dem die gesamte Dresdner Altstadt am Neumarkt rekonstruiert wurde) "immer eine Copy, wie gut sie auch sei".

    Anhand dieses Beitrages kann sich dann ja jeder selbst ein Bild davon machen, wer wie und wann provoziert. :kuss: Ich zumindest habe mit meinem Beitrag weder eine reelle noch eine fiktive Person angesprochen. Das war eine reine Meinungsäußerung. Interessant, dass du solche Dinge offensichtlich auf dich beziehst. Bin leider kein Psychologe, daher sind solche Verhaltensweisen für mich nur seeehr schwer zu entschlüsseln. Schade eigentlich... Vielleicht kann da ja jemand weiterhelfen?

    Ihr wollt rückwirkend Kunstobjekte "umbenennen" mit Namen die sie zu diesen Zeiten nicht hatten, und Inschriften an Gebäuden erfinden die sie zu diesen Zeiten nicht hatten. Damit verfälscht ihr die Geschichte. Geschichte ist nicht dazu da, dass du dich gut fühlst, sondern sie so zu zeigen wie sie war.

    Wer ist denn ihr? Benjamin Blümchen, Karla Kolumna und Herr Tierlieb? Die Gemeinde Hodenhagen? Ist's Preußenland? Ist's Schwabenland? (Und glühen da die Äuglein auf?) Man weiß es nicht. Sehr kryptisch das Ganze.


    Am Wochenende geht's in die Ethnologischen Sammlungen, ick freu mir druff.

    Müssen wir uns von Zitaten distanzieren, die ein König vor 177 Jahren hat anbringen lassen?

    Das Zitat wurde meines Wissens 2020 (oder 2019 noch?) angebracht. Und sicher nicht von einem König. :zwinkern: Das Schloss ist einfach ein Neubau, das sollte man langsam mal akzeptieren. Und da ist die Frage berechtigt, ob man eine religiöse Anschrift anbringt. Mir persönlich ist das herzlich egal, ich akzeptiere es als Reminiszenz an die Vergangenheit. Mir wäre ein schöner Spruch der Aufklärung zwar lieber gewesen, aber meine Güte, was solls.

    Der Plan gibt vor allen Dingen den Grad der Zerstörung im Februar 1945 an. D.h. durch die Kämpfe während der Einnahme Nürnbergs kamen noch einmal weitere Zerstörungen hinzu.