Posts by Grimminger

Wir wünschen allen Nutzern ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2021

    Sehr gute Idee. Ich erlebte bei meinem ersten unbedarften und völlig unvorbereiteten Dresdenbesuch große Freude, als ich den Jägerhof entdeckte und mir erhoffte, dass dahinter dann noch etwas mehr Renaissance zutage tritt. War aber nicht so. Stattdessen gähnende Leere und Platten. Hier wäre eine Nachverdichtung doch sehr einfach möglich, oder?

    Und dein Wort in Gottes Ohr, Exilwiener, hoffen wir, dass die Bebauung der Großen Meißner Straße so glatt vonstatten geht.

    Hm, ok. Das ist in der Tat ein Unding. Und wie der Artikel schon erwähnt, ist es unter Sprayern nicht angebracht, andere Graffitis zu übersprayen. Was genau dahinter steckt, bleibt also in Erfahrung zu bringen.

    Sachbeschädigung? Extremistische Anarchistenszene? Pack? Junge Junge, ihr habt den Schuss echt nicht gehört. Grauenhaft, wie hier einige Leute agieren.


    Das Ganze ist eine in Auftrag gegebene Arbeit, eine Neuinterpretation des Totentanzes in der Dreikönigskirche. Kunst ist Geschmackssache. Und Graffiti ist nicht erst seit vorgestern eine Kunstform, sondern schon seit hunderten von Jahren. Man könnte sich hier echt andauernd aufregen, aber den Gefallen will man den jeweiligen Foristen dann doch nicht tun.


    Ich finde das Kunstwerk sehr gut, auch und gerade an einem Friedhof. Friedhöfe sollten vielmehr in das Stadtleben eingebunden werden. Da lobe ich mir Paris, wo man auf dem Friedhof auch schon einmal Menschen mit Essen und Wein beisammensitzen sieht.

    Weiter gehts, ich bitte die teilweise schlechte Qualität zu entschuldigen, irgendwas war wohl mit meinem Handy nicht ganz richtig...



    Das ausgebrannte und immer noch nicht wiederhergestellte Thiermannhaus (wohl Teile aus dem Jahr 1409) in der Schmiedstraße. Das Dach ist notgesichert, mehr allerdings nicht. Sehr bitter...









    Hallo ihr Lieben,


    anbei einige winterliche Fotos von vergangenem Dienstag aus Wangen. Meiner Meinung nach eine der schönsten deutschen Städte überhaupt. Man merkt, dass man sich ganz besonders Mühe gibt, das Stadtbild zu erhalten. Überall Kopfsteinpflaster, Straßenbeleuchtung in Form historischer oder historisierender Leuchten, toll renovierte Gebäude, eine ansprechende Stadtmöblierung, alte Wirtshausschilder, Fassadenbemalungen usw. Ich werde die Bilder unkommentiert einstellen.

    Viel Spaß allen und einen guten Rutsch ins neue Jahr.












    Hallo ihr Lieben,


    vor Ewigkeiten ist mir hier im Forum einmal ein Zitat eines Nutzers unten in der Signatur aufgefallen. Ich meine, dass dieses den Ausspruch eines doch relativ bekannten Deutschen zum Thema Nachhaltigkeit in der Architektur wiedergab. Ich habe nun schon einige Zeit mit der ziellosen Suche im Internet verbracht. Eventuell kann sich ja jemand an ein solches Zitat erinnern. Wenn ja, wäre ich über einen Hinweis sehr dankbar.


    Ansonsten bin ich auch offen für alle weiteren Zitate, die gut zum Thema "Nachhaltigkeit und Architektur" oder "Abriss alter Bausubstanz" passen. Falls es so etwas überhaupt gibt...


    Vielen Dank schon einmal


    Grimminger

    Hm, ich stimme HelgeK da grundsätzlich zu. Klar, die Heimatschutzarchitektur wurde schon auch von den Nationalsozialisten gefördert und umgesetzt, allerdings ist auch das kein rein genuines Phänomen des NS. Dieser Stil bzw. Stile wurden sowohl vor als auch nach 1933-45 in ganz Deutschland gebaut.

    Was große und tief ins Stadtbild eingreifende Architekturen angeht, lässt sich tatsächlich absolut keinerlei Lokalkolorit erkennen. Man schaue sich nur Nürnberg mit seinem Reichsparteitagsgelände an. Oder denke an die Bauten in Berlin, bspw. am Fehrbelliner Platz.

    Da müssen die Herren Kritiker sich nochmal informieren.

    Klar, das Schloss an sich ist eine absolute Wucht! Etwas Besseres hätte Mitte nicht passieren können. Vll abgesehen von der Ostseite. :wink: Aber selbst diese finde ich in Ordnung. Wobei auch hier das Problem besteht, dass eine einzelne Trauerweide ihrem Namen hier nur allzu sehr gerecht wird. Sie trauert um ihren Standort, fernab aller Artgenossen, und der Mensch trauert ob des Verlustes der historischen Ostfassade bzw. den Bauten im Osten des Schlosses.


    P.S.: Mein Handy weigert sich, Bilder hochzuladen. Anscheinend hängt das mit meinem Handyspeicher zusammen.

    Ich stelle hier auch noch einige Schnappschüsse des HU bzw. Berliner Schlosses ein.

    Einen Punkt muss ich vorher allerdings ansprechen, der mir auf der Seele brennt.

    Ich war nun schon zweimal am eröffneten Schloss, einmal kurz tagsüber, einmal nachts. Und beide Male hat sich meine Befürchtung bezüglich des Schlossplatzes leider bestätigt. Es handelt sich hierbei nicht um einen Platz, an dem man sich gerne aufhält. Er könnte einer der schönsten Plätze der Stadt sein und ist leider einer der unwirtlichsten geworden.

    Folgende Punkte führe ich zur Stützung meiner Behauptung an:


    1. Bei beiden Besuchen war es sowohl aus westlicher als auch östlicher Seite, natürlich tages-, jahrszeiten- und witterungsabhängig, extrem zugig. Der Wind kann hier ungestört durchpfeifen. Das kann im Sommer natürlich ein Vorteil sein, Wind vorausgesetzt. Im Winter ist das leider sehr unangenehm.


    2. Der Platz ist ausschließlich von wahrer Platzfläche geprägt. Asphalt und Pflasterung werden an keiner Stelle aufgebrochen. Einzig die langen Sitzbänke sowie die Lichtsäulen (?) bieten eine gewisse Aufteilung. Dies führt zum nächsten Punkt.


    3. Es ist wirklich kein bisschen Grün zu finden! Überhaupt nichts. Man befindet sich auf einer riesigen Fläche, die an heißen Tagen Unmengen an Solarstrahlung absorbieren, reflektieren und selbst abstrahlen wird. Das wird nicht schön werden.


    4. Die Bänke sind auf ihre Art zwar ansprechend und das wellenförmige Design gefällt, allerdings sind sie extrem lang. Ich habe mich nicht gesetzt, da es an einem Tag regnete und am anderen die Zeit zu kurz war. Vielleicht sitzt man ja auf dem blanken Stein hervorragend.


    5. Die Tiefgarageneinfahrt Richtung Spree wird für einen, meiner Meinung nach, störenden Dauerverkehr sorgen. Gut, irgendwo musste sie ja hin. Aber dies könnte eine gewisse Barriere zwischen Schlossplatz und Spree aufbauen. Das ist allerdings reine Spekulation und bleibt abzuwarten.


    6. Weitere gestalterische Elemente als die oben genannten sind nicht vorhanden. Gar nicht. So erschlagen die großen Fronten des Schlosses, Staatsratsgebäudes und des Marstalls den sich ungeschützt auf dem Platz bewegenden Passanten. Gleich einer Ameise auf einem Fließenboden.soll heisen: es stellt sich keine Aufenthaltsqualität ein.


    Lösungvorschlag: Es ist meiner Meinung nach absolut unabdingbar, dass der Schlossplatz eine Aufwertung durch, wie auch immer gestaltete, Bepflanzung erfährt. Auch eine Bebauung an der Schleusenbrücke und etwas Wasser wären definitiv förderlich. Wenn schon die Seite am Marx-Engels-Forum bzw der Rathausbrücke nicht bebaut wird.

    So blöd es auch klingen mag, aber die Gestaltung aus dem 19. Jahrhundert war schlicht und einfach an dieser Stelle perfekt:


    https://de.m.wikipedia.org/wik…1_berlin_schlossplatz.jpg


    Bilder folgen, sobald ich verstehe, was die Fehlermeldung "zu wenig Speicher" meines Handys bedeutet...

    "Wir brauchen auch nicht für die deutsche Erzählung die preußische Erzählung."


    Ja ne, ist klar. Dann lassen wir die preußische Erzählung einfach weg. Das klingt total gut. Sehr geschichtsbewusst, sehr reflektiert, zukunftsweisend. Ich möchte außerdem folgende Teile der deutschen Geschichte streichen: Der Teil mit diesem Hitler, den fand ich doof. Und das danach auch. Dieser komische Staat, DDR. Kann weg. Uuuuund, ähm, ich fand auch das Königreich Württemberg irgendwie immer nicht so knorke. Also weg. Ansonsten... Ah, Bayern. Weg bitte. Unbedeutend, finde ich. Finds auch doof, dass diese Karolinger so brutal waren. Ne, das muss auch weg. Römer auch, waren auch doof.

    Ich schreib mal ne Liste, bespreche die mit der Frau Ha und lass euch dann wissen, was alles noch deutsche Geschichte sein darf.