Posts by Grimminger

    Echt krass, wie stark der "Neubau" mittlerweile gealtert ist. So sah er mal aus:


    https://bachhaus-eisenach.de/medien/1585067372-8209-1140.jpg


    Ich kann mir nicht vorstellen, daß dieses gammelige Aussehen so gewollt war. Da sieht man wieder, wie würdevoll Neubauten altern.

    Krass, ich war total verwirrt. Ich dachte gehört bzw. hier gelesen zu haben, dass es erst vor wenigen Jahren einen Anbau an das Bachhaus gegeben habe. Als ich dann das Bild sah, dachte ich mir: "What, es gibt ja schon einen total hässlichen Anbau aus den 60er Jahren! Und dazu dann noch irgendwo der neue Anbau?" Dann wäre das Rätsel jetzt gelöst. :biggrin:

    Sehr schöne Aufnahmen. Und leider sehr bedrückend, wenn man sich die heutige Situation anschaut... Leider scheint die Rekonstruktion des Schlosses ja gänzlich vom Tisch zu sein. :sad:


    P.S.: Dieses Denkmal "Deutscher Michel" ist ja grauenhaft. Von wann war das denn? 1930er Jahre?

    DAS soll abgerissen werden???? Nicht deren Ernst! Das kann nicht wahr sein!

    Moderatiosnhinweis: Durch die Verschiebung ist der Beitrag verrutscht, er gehört eigentlich hinter den nächsten:


    Mit solch netten, kompetenten und engagierten Stadträten wie Herrn Gothe könnte es ja doch noch etwas werden mit einem lebendigen Quartier, in dem man sich auch gerne aufhält. Schön seine Verweise auf Frankfurt, Potsdam und Lübeck. :smile:

    Wann, wo und wie wird man sich denn wieder beteiligen können?

    Andererseits ist ein altes Schlachthofgebäude auch nur schwerlich weiterzuverwenden. Ich meine, welche Schickimicki-Startup-Loft möchte gerne auf Schweineblut gebaut werden..? Nebenbei: der spätere Bau und Abriss der Eislaufhalle auf dem freigewordenen Gelände war auch ein Schildbürgerstreich. Ich finde den Abriss auch schade, wüsste jetzt aber keinen nennenswerten Verwendungszweck für Bremen. Auch Hannover hat mit dem renommierten Continental-Gebäudekomplex reinen Tisch gemacht.

    Öhm...:


    Immobilien aktuell by IMMOCOM - DSTRCT.Berlin: Vom alten Schlachthof zum Büro-Ensemble (immobilien-aktuell-magazin.de)


    So schön wird es im alten Schlachthof an der Landsberger Allee – B.Z. Berlin (bz-berlin.de)

    Das Humboldtforum hat offenbar die Aufgabe, die Schuld auszuweiten. War bei den üblichen Mahnmalen ausschließlich das deutsche Schuldkollektiv angesprochen, wird es nun auf die „weiße Rasse“ an sich ausgeweitet (deswegen entschied man sich bei dieser Botschaft wohl auch für Englisch). Man forciert damit ein zutiefst rassistisches Weltbild, das man vorgibt bekämpfen zu wollen. Das unausgesprochene Ziel ist natürlich die Indoktrination der Jugend, die scharenweise mit rotgrünem Lehrpersonal die Ausstellungen stürmen wird und sich ihre „Gedanken“ (natürlich unter dem tosenden Applaus der gesamten Lehrerschaft, die derart „kritisches Denken“ stets zu würdigen und fördern weiß) zu ihrem white privilege machen darf und darüber sinniert, ob die Plastik eines kongolesischen Stammes nicht doch den Gemälden von Rembrandt ästhetisch gleichzusetzen ist, wenn sie ihnen nicht gar überlegen ist.

    Wie kann solch Gedankenwirrwarr eigentlich hier weiterhin stehenbleiben? Unfassbar.

    Ich kann jedem empfehlen, der sich so über das HF, seine Inhalte und Ausstellungen so echauffiert, diesem grauenhaften Ort fern zu bleiben. Ich würde dann die grässliche Aufgabe übernehmen, dieses absonderliche Schand- und Schundhaus zu betreten und die Ausstellungen anzusehen.

    Vielen Dank!

    Wurde er verschoben oder hat sich der Stadtgrundriss so grundlegend verändert?

    Wurde auf jeden Fall verschoben. Er steht ja direkt vor dem Laufer Schlagturm. Das würde mit der historischen Ansicht überhaupt nicht übereinstimmen. Aber wo er vorher stand, ist mir auch nicht bekannt.

    Tolles Gebäude übrigens. Und wahnsinnig beeindruckende Ansicht. Man kommt direkt wieder ins Träumen...

    Die Rekonstruktion von Gebäuden ist ein hartumkäpftes Feld. Da sollte man über jeden dankbar sein, der den Kampf für Rekonstruktionen unterstützt. Aufgrund der Beiträge von Klassiker gehe ich davon aus, dass Deutsch nicht seine Muttersprache ist und er sich mit den Gegebenheiten vor Ort nicht immer so auskennt. Aber seine Intention scheint pro Rekonstruktion zu sein und sein Interesse ehrlich und nicht destruktiv, wie die Beiträge von anderen. Ich schlage also vor dem Beispiel von Resurrectus zu folgen und die Fragen ohne personenbezogene Kommentare zu beantworten oder sich zumindest zu enthalten.

    Absolute Zustimmung! Ich finde allerdings, dass es auch hier Grenzen gibt. Ich meine, einige deutsche Städte zu kennen. Deren Namen im Zusammenhang mit utopischen Rekonstruktionsforderungen immer wieder lesen zu müssen, macht halt auch weder Spaß noch Sinn. :*:blumen:

    Das Warschauer Ghetto befand sich westlich der Altstadt und wurde, ebenso wie die Altstadt, von der Wehrmacht komplett gesprengt. D.h. alles was an Gründerzeit westlich der Altstadt lag, bestand nach dem Krieg aus nichts als Staub. Heute kann man in diesem Gebiet noch zwei drei Restmauern sehen. Das wars. Circa 400 Hektar zerstörte Fläche.

    Auch wenn Wikipedia teils schwierig ist, hier findet man trotzdem eine recht gute, wenn auch kurze, Überblicksdarstellung:


    Warschauer Ghetto – Wikipedia

    Träume sind erlaubt und jeder hat in unserem freien Land das Recht zu schreiben was er denkt, fühlt und sich wünscht. Wenn das allerdings gebetsmühlen- und mantraartig andauernd über einen Zeitraum von mehreren Jahren geschieht, ohne einen neuen, interessanten, diskutablen oder annähernd realistischen Inhalt zu transportieren, dann ist das einfach nur noch nervig. Meine Meinung hierzu.

    Klassiker hat absolut recht. Man sollte die Altstädte alle wieder aufbauen wie die Städte Warschau, Danzig, Breslau, Allenstein, Elbing, Oppeln. In Deutschland gibt es ja die Städte Osnabrück, Hameln, Lüneburg, Celle, Stade, Buxtehude, Gößweinstein, Königsberg, Bamberg, Nürnberg, Eppingen, Heidelberg, Mainz, Worms. Diese sind solala und manchmal auch gut und manchmal auch schlecht. Man sollte aber alles wieder aufbauen! Außerdem sollte man in Erfurt, Bernau, Radeberg, Gotha, Bad Wildungen, Ravensburg, Landsberg am Lech, Wuppertal, Schwetzingen und Bonn auch irgendwas machen. Und es sollte immer alles so laufen, wie ich mir das wünsche.

    Und gibt es imdessen ein Masterplan (Blaudruck) für ganz Dresden was im Zukunft rekonstruiert wird oder neu gebaut?

    Ich halte so etwas für vernünftig und notwendig. Dann sollte es bestimmt auch eine traumhafte Reko's von einst sehr bedeutende Gebäuden geben. Ausserhalb die Frauenkirche geht es bis jetz um "einfache" Bauten und einige ehemalige "Palais". Die meisten bedeutende und städteprägende Bauten von Einst werden NICHT mehr rekonstruiert. Das halte ich für falsch.

    Eigentlich soll die ganze ehemalige Altstadt wiederkehren mit alle Kirchen, Geschäftsbauten, Warenhäuser usw. Nur dann könnte der schrecklichen Verlust ein bisschen wettgemacht werden.

    Hallo Klassiker,


    das ist eine sehr gute Frage! Ja, es gibt einen Masterplan. Zuerst soll der Kaiserpalast originalgetreu rekonstruiert werden, inklusive aller Innenräume. Im Jahre 2018 wurde dann beschlossen, die gesamte Pirnaische Vorstadt zu rekonstruieren. Die Gläserne Manufaktur wird abgebaut und nach Zwickau verlagert, der Große Garten wieder komplett hergestellt. Weiter soll es dann mit der Wilsdruffer Vorstadt gehen. Bis 2022 sollen alle Mieter aus den Häusern ausziehen und Entschädigungen von mehreren Milliarden Euro gezahlt werden. Danach werden alle 50er und 60er Jahre Bauten abgerissen und die gründerzeitliche Bebauung 1:1 rekonstruiert. Innerhalb von 2 Jahren soll alles fertig sein. Die Innere Neustadt ist ja auch schon beschlossene Sache und gerade im Bau. Als Abschluss stehen dann die Johann- und die Friedrichstadt an. Das wird ziemlich schnell gehen, ich schätze ein Jahr, dann steht da auch alles wieder.

    Und da du in den letzten Jahren so unermüdlich für Rekonstruktionen gekämpft hast, hat Michael Müller gestern im Alleingang beschlossen, die gesamte historische Altstadt Berlins in der Gestalt des Jahres 1578 zu rekonstruieren. Erste Arbeiten zum Abriss des barocken Stadtschlosses, heute Humboldt-Forum, laufen bereits.

    Auch Essen, Dortmund, Mühlheim an der Ruhr, Köln, Aachen, Münster, Pforzheim, Heilbronn, München, Bremen, Hamburg, Lübeck, Cottbus, Leipzig, Bayreuth, Erlangen, Karlsruhe, Freiburg, Hildesheim, Halberstadt, Frankfurt am Main, Frankfurt an der Oder, Küstrin, Mainz, Kaiserslautern, Mannheim, Ulm usw. werden allesamt wieder aufgebaut. :smile: Es geht also in kleinen Schritten voran.

    Hättest du nicht vehement die Rekonstruktion der Städte Essen, Dortmund, Mühlheim an der Ruhr, Köln, Aachen, Münster, Pforzheim, Heilbronn, München, Bremen, Hamburg, Lübeck, Cottbus, Leipzig, Bayreuth, Erlangen, Karlsruhe, Freiburg, Hildesheim, Halberstadt, Frankfurt am Main, Frankfurt an der Oder, Küstrin, Mainz, Kaiserslautern, Mannheim, Ulm usw. gefordert, würde hier bis heute nichts geschehen. :anbeten:cclap:):harfe::trommeln:

    Irgendwann hat sich das mit dem Klima erledigt - entweder so oder so. Und dann haben die sicher noch genug Kraft für das Schloss

    Ich bezweifle stark, dass sich in 40 Jahren noch irgendjemand für das Schloss interessieren wird. Doof, dass niemand auf diese nervigen Greteljünger und Klima-Protestler hört, ne.

    Man kann momentan in den Medien lesen, dass in Berlin die Enteignung von Wohungskonzernen beschlossen wurde.

    Nein, das wurde nicht beschlossen. Es wurde beschlossen, sich im Senat des Themas anzunehmen und eventuelle Schritte in die Wege zu leiten. Im Prinzip ging es hier um ein Stimmungsbild. Dass Berlin in den letzten 30 Jahren extrem viel falsch gemacht hat, vom Verkauf landeseigener Wohnungen bis hin zu zu laschen Regelungen für Investoren, steht auf einem anderen Blatt. Und Nachverdichtung am Alex bzw. auf dem Marx-Engels-Forum ist erst einmal ausgeschlossen. Andererseits werden Flächen, wie vor dem Stadthaus, nachverdichtet.