Berlin-Wilmersdorf

  • Nun zum guten alten Wilmersdorf.


    In der Albrecht-Achilles-Straße 59/60 (unweit des Ku'damms & südlich der Schaubühne) wird nach Abbruch eines Flachbaus bis 2014 ein aus 4 Wohnhäusern bestehender Komplex unter dem Namen Achilleion errichtet.
    Bauträger der identisch gestalteten und wohl nur hinsichtlich Farbe und Putzgliederung unterschiedlichen Häuser ist die Baywobau; Architekten sind Patzschke und Partner.
    Letzteres sieht man den Häusern auf den ersten Blick an: weiß, beige, ocker und äußerlich sehr gefällig.


    Projektseite:
    Achilleion » Baywobau



    Bildquelle: Baywobau/Patzschke Architekten


    Weitere Ansichten:
    http://www.baywobau.de/assets/…hilleionFrontfassadeB.jpg
    http://www.baywobau.de/assets/…ion/AchilleionEingang.jpg
    http://www.baywobau.de/assets/…/AchilleionRueckseite.jpg
    http://www.baywobau.de/assets/…eion/AchilleionLoggia.jpg
    http://www.baywobau.de/assets/…chilleionDachterrasse.jpg



    Es werden recht knackige Preise aufgerufen - dafür aber provisionsfrei. :lachen:

    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)

  • Emser Straße 31 wurde bereits vor einiger Zeit fertiggestellt: Das sog. Ludwigkirchpalais (Architekt Stefan Höhne)



    LudwigKirch Palais



    Beim links benachbarten Altbau zur Lietzenburger wurde das Dachgeschoss ausgebaut.

    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)

  • Wunderbar, dieses neue Palais. Wie doch auch ein modernes Gebäude gleich freundlicher und ansprechender aussieht mit ein paar abgerundeten Formen wie z.B. den Balkonen oder dem Eingangsportal (Nur eckig und kantig wirkt zu kühl, unorganisch).
    Eine gelungene Mischung aus modern und klassisch, so darf man gerne bauen.
    Wie immer Danke für das Bilder-Update.

  • Auf dem ehemaligen Gelände einer innerstädtischen Kleingartenkolonie unweit des Olivaer Platzes ist ein umfangreiches Bauensemble in der Endphase des Entstehens angelangt.
    Die Häuser des Projekts, welches als 'Rosengärten' benannt wurde, liegen in der Württembergischen Straße 41-48 und reichen um die Ecke bis zur Düsseldorfer Straße 27-28.
    Bauträger ist die Bauwert-Gruppe, die ausführenden Architekten sind Prof. Dr. Arno Bonnani und Rüdiger Patzschke.
    Aus der Luft betrachtet hat die aus 13 Häusern bestehende Anlage eine eckig-gewundene W-Form, so dass sich zwei rückseitige Gartenhöfe und ein mittiger Zentralplatz zur Württembergischen Straße ergeben.
    Vielfach sind die Häuser bereits bezogen worden - letzte Woche habe ich von Nord nach Süd folgend einige Bilder gemacht.












    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)

  • Auch wenn ich sagen muß "diese Architektur kann sich schon sehen lassen" so misse ich doch diese romantische Kleingartenkolonie welche sich dort einst befand. Es ist hier trotz architektonischer Erträglichkeit ein Stück der grünen Lunge Berlins amputiert worden.



    Viele Grüße


    Asgard

  • Städtebaulich mag es aufgrund des Ortes des Projekts traurig sein, insofern verstehe ich die Kritik selbstverständlich. Architektonisch hat das aber etwas. Gefällt mir durchaus gut. :applaus:

  • Architektonisch hat das aber etwas. Gefällt mir durchaus gut. :applaus:


    Unzweifelhaft, ja. Ich wünschte nur jene Architektur würde in der innerstädtischen Lückenbebauung angewand, und ned irgendwo schon fast am Westend wo eh koaner mehr so recht hinziehen mag, und man dafür auch noch die Laubenpieper vertreibt. Warum denn ned solche Häuser am Schinkelplatz?



    Viele Grüße


    Asgard

  • Die Wohnanlage ist grandios geraten, ein Meilenstein im Berliner Bauen seit dem 2. Weltkrieg und gehört zum besten, was das historisierende Bauen der letzten Jahre hervorgebracht hat. Endlich in Berlin mal ein Anschluss ans viel beschworene Weltniveau: wie lang haben die Seitenstraßen des Kurfürstendamms solches entbehren müssen!


    Meisterhaft erscheint mir auch, wie die einzelnen Häuser höchst unterschiedlich konzipiert sind und doch alle etwas miteinander zu tun haben. Häuser mit traditionalistischem Pariser Flair vertragen sich bestens mit kühler Moderne; das Geheimnis besteht darin, dass außerordentliche Qualität immer zu außerordentlicher Qualität passt. Meisterliche Bauten sind alle irgendwie miteinander verwandt!

  • Diese Baumaßnahme gefällt mir auch außerordentlich gut. Beim DAF verfolge ich sie schon länger :cool:.
    Kann es sein, daß mit den Bildern Nr. 2 & 3 etwas nicht stimmt? Die Fahrzeuge und Container sehen etwas gedrungen aus. Ansonsten super Bilder bei super Sonnenschein :daumenoben: DANKE!


    Wie Asgard schon erwähnte, sind solche Häuser an viel zentraleren und prominenteren Orten sehr wünschenswert.

  • Also würde man den gezeigten Bauten noch vernünftige Dächer schenken dann wären es wirklich schmucke Bauten, aber immerhin, Schritte in die richtige Richtung lassen sich durchaus erkennen. Ich hoffe diese Entwicklung geht weiter!

    "Schönheit wird die Welt retten" - Dostojewski

  • Wenn man so großflächig baut wird Berlin wieder richtig schick. Dieser Stil zwischen Klassik und 20er Jahre Moderne mit geschwungenen Formen paßt genau zu dieser Stadt. Sehr schönes Projekt.

  • Wenn man so großflächig baut wird Berlin wieder richtig schick. Dieser Stil zwischen Klassik und 20er Jahre Moderne mit geschwungenen Formen paßt genau zu dieser Stadt. Sehr schönes Projekt.


    Leider wird so nur für die Reichen gebaut nicht wie früher für alle. Für den Normalbürger tuns anscheinend die üblichen Hühnerställe. Positiv: Wer Geld hat schätzt anscheinend diesen gediegenen Stil und man kann auf weitere solcher Projekte hoffen. Meine Frage ist wieder nur: Wo sind die Dächer? :unsure:

    Der deutsche Pfad der Tugend ist immer noch der Dienstweg.

  • Wo sind die Dächer? :unsure:


    Ja, so völlig ohne Dächer wirken die Gebäude in gewisser Hinsicht etwas unfertig, anderseits finde ich es doch sehr erfreulich daß sich diese Architektur zumindest in Berlin mehr und mehr durch zu setzen scheint :daumenoben:


    Viele Grüße


    Asgard

  • Der arg malträtierte Siegfriedbrunnen am Rüdesheimer Platz in Wilmersdorf soll mit Unterstützung der Bürger nächstes Jahr saniert werden.


    Quote

    Der Brunnen ist nicht nur durch sein Alter und die natürliche Verwitterung beschädigt worden. Es gab auch mutwillige Zerstörungen. Die jüngsten Schäden dieser Art wurden im Mai festgestellt. Dem Pferd wurde ein Bein abgeschlagen und in die Schulter der Siegfriedskulptur war ein Loch geschlagen worden. Ermittlungen haben ergeben, dass das Vorderbein des Pferdes abgerissen wurde, als sich Jugendliche daran hängten. Nach der Restauration soll das Gartendenkmal nicht nur vollständig saniert wiederhergestellt werden.


    http://www.berliner-woche.de/n…stes-jahr-saniert-werden/

    In der Altstadt die Macht, im Kneiphof die Pracht, im Löbenicht der Acker, auf dem Sackheim der Racker.


    Hätt' ich Venedigs Macht und Augsburgs Pracht, Nürnberger Witz und Straßburger G'schütz und Ulmer Geld, so wär ich der Reichste in der Welt.

  • Das ist doch wohl wirklich das letzte! Was ist bloß mit solchen "Jugendlichen" los? Klar wird immer mal wieder was von solchen Schwachköpfen beschädigt aber das Rheingauviertel ist doch eher gediegen und kein sozialer Brennpunkt. Man braucht sich aber nur den versifften U-Bahnhof Rüdesheimer Platz anzukucken, der zu den Perlen der U-Bahn gehört. Aber das ist wohl das coole multikulti-wir-sind-doch-alle-eine-Familie-Flair das man gut finden soll. Aber bloß keine Video-Überwachung und Polizeipräsenz wie im spießigen Hamburg. aber wer Augen hat der sehe.

    Der deutsche Pfad der Tugend ist immer noch der Dienstweg.

  • Ich möchte mich dem allgemeinen Lob anschließen, daß hier endlich mal wieder mehrere Wohnhäuser entstanden sind, die nicht aus dem Bauklötzchenkasten eines 2-jährigen stammen könnten.


    Sie passen auch gut in dieses Stadtviertel und wer einer kleinen Laubenpieperkolonie mitten in der Stadt nachtrauert, der scheint zu übersehen, daß Berlin eine der grünsten Städte der Welt ist. Wenn man im Sommer aus dem Flugzeug auf die Stadt schaut, sieht man beinahe den berühmten Wald vor lauter Bäumen nicht... :wink:

  • Mitten in Wilmersdorf wird in der Berliner Straße 47 eine Baulücke auf sehr anständige Weise geschlossen - kein Wunder, denn der Architekt ist Stephan Höhne.



    Bildquelle: Primär Immobilien- und Energiemanagement GmbH/Stephan Höhne


    http://www.primaer-immobilien.…olio/berliner-strasse-47/
    http://www.berliner47.de/


    Wenn es im Städtebau eine kleine Wende zum Besseren geben sollte, kann Berlin sicherlich mit solchen Bauten die Avantgarde bilden.


    _


    Was nicht heißt, dass die Weichen schon gestellt sind, wie das Projekt 'Quartier Pariser Straße' unweit vom Olivaer Platz zeigt.
    Aber von Ziegert Immobilien ist man leider nicht viel besseres gewohnt.
    http://quartier-pariser.ziegert-immobilien.de/


    __


    Am Olivaer Platz selbst, unter der N°2, ist mittlerweile die Umgestaltung des verhunzten Altbaus angelaufen, ausführender Architekt Eike Becker.
    http://www.eikebeckerarchitekt…z-2-berlin-baubeginn.html
    http://ms-berlin.eu/projects/project.asp?id=14&sw=1
    http://www.olivaerplatz2.de/#intro (scheint's nicht auf deutsch zu geben)


    Ein einigermaßen gewöhnungsbedürftiges Dach, aber insgesamt eine deutliche Verbesserung. Gefällt mir.
    Zur heutigen Ansicht müsstet ihr StreetView bemühen (Ich finde die Links in der neuen Version nicht mehr). Das Gebäude ist eingangs der Bregenzer Straße rechts.

    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)

  • Ich hatte das Projekt 'Rosengärten' in der Düsseldorfer Straße 27-28/Württembergische Straße 41-48 zwar schon im letzen Mai in diesem Strang vorgestellt, aber m. E. können einige weitere Bilder dieses vorzüglichen Neubaubaublocks - nunmehr nach vollständiger Fertigstellung - nicht schaden. Die ausführenden Architekten waren Dr. Arno Bonnani und Rüdiger Patzschke.


    Ich beginne an der Düsseldorfer Straße und laufe dann den Block ab.











    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)

  • Lietzenburger Straße 101-103, gegenüber der Rückseite vom Haus Cumberland, dürfte in diesem Jahr fertiggestellt werden.


    Charlottenhöfe, ein weiteres Werk von Patzschke und Partner.

    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)