Posts by Neußer

    ... die Kupferleuchter saniert und genau vermessen hat, damit man diese nachbauen und später am kleinen Südtürmchen anbringen kann, ...

    Auf diesem Bild sieht man die beiden kleinen Türme. Rechts mit, links ohne diese Kupferleuchter, die ja eigentlich Flammenvasen heißen, wie ich mal gelesen habe. :wink:

    Auf diesem Nachkriegsphoto sieht man, daß diese Vasen (und die komplette Haube) noch vorhanden waren. Es handelt sich also nicht um einen Kriegsverlust.

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    Der Nachbau der Flammenvasen wäre ein kleines aber feines Detail. Sehr schön, wenn das wirklich gemacht wird. :daumenoben:

    Im Falle des Berliner Domes trifft ja leider beides nicht zu. Sonst hätte man ja, konsequenterweise, die ursprünglich geplanten und auch noch vor der Zerstörung vorhandenen Kuppeln bei der Sanierung wiederhergestellt. Doch der Denkmalschutz ist da wohl sehr dehnbar und dreht sich die Definition, wie sie gerade am besten passt. :wink:


    Deshalb steht nun auch die günstigste Variante, der Erhalt des Ist-Zustandes, unter Denkmalschutz.

    Auf die Begründung wäre ich mal gespannt.


    Außerdem gab es doch einen Bundestagsbeschluss zum Wiederaufbau der drei Fassaden. Die Figuren gehören ja auch dazu. Was soll nun mit den bereits gesammelten 11,5 Millionen Euro für die Balustradenfiguren passieren?


    Warten wir mal ab. Spätestens mit der nächsten Regierung kann die Sache schon wieder anders aussehen.


    Übrigens haben da wohl zwei neue Speiselokale, mit den Namen "Restaurant Wilhelm" und "Deli Alexander", im Humboldt Forum eröffnet.

    Folgend ein Bericht mit einigen Photos.

    (...) Die beide Lokalitäten sind auch unmittelbar in das Ausstellungskonzept im Humboldt Forum integriert: drei der insgesamt 35 Spuren, an denen im Humboldt Forum an wichtige Ereignisse und Aspekte aus der Geschichte des Ortes erinnert wird, befinden sich in den Räumlichkeiten des „Wilhelm Alexander“, so Küchengerätschaften und Teller aus dem Berliner Schloss und dem Palast der Republik wie auch das Wandrelief aus Meißner Porzellan, das ursprünglich ebenfalls in einem Restaurant im Palast der Republik strahlte.


    An den Fenstern wird bei einer Renovierung leider gerne gespart. Die Plastikfenster sind da wahrscheinlich schon vor der Wiedervereinigung drin gewesen und wurden eingebaut, als sie noch voll modern und angesagt waren. Vielleicht werden irgendwann mal unterteilte Fenster eingesetzt, wenn die Kunststoffglotzfenster endgültig kaputt sind und man eh neue anschaffen muss. Die halten leider sehr lange.


    Aber selbst dann kommt es auf das Gespür des Hauseigentümers an. Viele Leute haben für solche Details einfach kein Auge.

    Der Architekt des wiederaufgebauten Schlosses untersagte die Aufstellung von 18 Figuren, mit Verweis auf sein Urheberrecht? Ganz schön dreist, das Gebäude als das eigene Werk auszugeben. Der allergrößte Teil ist ja ein Nachbau.


    Aber es sind ja lediglich die Figuren zum Innenhof. Die Außenwirkung halte ich da eh für wichtiger.

    ... und es wäre deshalb um so schlimmer, wenn HSR nicht kommt. (...)

    Mach mich nicht schwach. Der Wiederaufbau ist doch schon beschlossen. Oder etwa nicht? Die letzte mir bekannte Info war, daß man jetzt dabei ist einen Bebauungsplan auszuarbeiten. Oder gibt es inzwischen wieder neue Probleme bei dem Projekt? Sollen die Bäumchen jetzt doch bleiben?

    Heute war ich mal wieder in meiner Geburtsstadt. Dabei ist mir aufgefallen, daß im Zentrum ein hübsches Eckhaus renoviert wurde. Nur leider hat man dabei vergessen die passenden Fenster einzubauen. - Doch in NRW muss man mit einer solchen Instandsetzung schon zufrieden sein.


    Neuss2


    Neuss

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    Phantastische Neuigkeiten.

    Doch eigentlich dachte ich, man sei mit diesem Gipsmodell bereits länger fertig. Wie schnell kann das riesige Kunstwerk denn aus Kupfer hergestellt werden?

    (...) Jetzt wird die Kartusche Stück für Stück als Kupfertreibarbeit bei der Firma Fittkau Metallgestaltung GmbH in Berlin-Weißensee hergestellt. Die fertige Wappenkartusche soll im Laufe des Sommers 2022 am äußeren Eosanderportal unter der Kuppel angebracht werden. (...)

    Kann das stimmen? Der Sommer geht offiziell bis zum 23. September. Das wären noch knapp 3 Monate. Hoffentlich schaffen die das. Ich freue mich schon sehr auf den Moment der Montage.


    Auf folgendem Bild sieht man nochmal den Wappenspiegel, der im von Snork verlinkten Bericht fehlt.


    https://berliner-schloss.de/wp…ick-verladen-fittkau-.png

    Sehr beeindruckend. Im Thema Rekonstruktion ist Russland noch immer ein Vorbild.


    Das Motto scheint hier zu sein, "Ganz, oder gar nicht". Rekonstruierte Kirchen mit modernem Innenleben kommen nicht in Frage. Sehr gute Einstellung.

    Das "Problem" sind hier mal wieder die Fenster. - Müssten die, im Falle des Denkmalschutzes, nicht ausgetauscht werden, durch Sprossenfenster im Stile der Entstehungszeit?


    Eine Arbeitskollegin hat sich vor Jahren ein denkmalgeschütztes Arbeiterhaus in Duisburg gekauft. Sie musste dann die Kunststoffenster gegen Holzfenster mit Sprossen austauschen. Oder gibt der Denkmalschutz solche Auflagen nur beim Eigentümerwechsel vor?

    Das klingt nach einer Begründung der Leute, die den Brunnen lieber nicht versetzen. Mit dieser Art der Argumentation kann man natürlich alles rechtfertigen.


    Hätte man das Schloss nicht wiederaufgebaut, wäre das ja nur der Plan von 1440, aus der Zeit, als es noch kein Schloss gab.


    Bei der Rekonstruktion nimmt man aber meistens den letzten Zustand vor der Zerstörung. Das wäre in unserem Fall ein Schloss mit Brunnen auf der Südseite. :tongue:


    Die beiden flankierenden Grünflächen gehören dann aber auch dazu. Stadtgrün ist immer schön und gut für das Klima.

    Daran hatte ich auch schon gedacht. Aber es wäre unlogisch, weil der Neptun ja für das Schloss gemacht wurde und da viel besser passt.


    Die Finanzierung des Umzugs läuft am Ende wahrscheinlich eh auf eine Spendensammlung hinaus, weil Stadt/Land und Staat dafür kein Geld ausgeben wollen. Die Wasser- und Elektroleitungen müssten ja auf jeden Fall neu gelegt werden. Egal ob ein neuer, oder der Neptunbrunnen an das Humboldt Forum kommt.


    Aber selbst ein neuer Brunnen wäre mir an der Seite des Schlosses lieber, als diese triste leere Fläche.

    Ah, okay. Sorry! Bin leider nicht in jedem Thema auf dem Laufenden.


    Aber ich habe 4 verschiedene Stellen in Nürnberg angeschrieben. Vielleicht rückt ja eine von denen echte Neuigkeiten raus. :wink:

    Das ist doch ein super Argument für die Rückkehr des Neptunbrunnens und ein Beweis für die Fehlplanung der Platzflächen rund um das Humboldt Forum.


    Die Gegner einer Brunnenverlegung werden dann sicher sagen, daß der Platz vor dem Rathaus dann ohne Brunnen zu heiß wird. Doch es spricht ja nichts gegen 2 Brunnen. - Der Neptunbrunnen am Schloss und eine einfache Schüssel mit Fontäne am Rathaus.


    Eine Grünfläche und mehrere Bäume ließen sich rund um das Stadtschloss sofort nachträglich anlegen. Allein der Wille scheint zu fehlen.

    Haus zum Savoyischen Kreuz

    Weil man seit der Versteigerung des Hauses auf der Winklerstraße 24, im April 2020, nicht mehr viel gehört hat, fragte ich bei der Denkmalberörde in Nürnberg nach. Die erhaltene knappe Antwort ist diese:

    Quote from der Bauordnungsbehörde der Stadt Nürnberg

    (...) die denkmalgerechten Planungen zur Generalsanierung des Anwesens Winklerstr. 24 laufen weiterhin, der Eigentümer hat allerdings gewechselt. Aus datenschutzrechtlichen Gründen können wir an Sie allerdings keine genaueren Angaben zu diesem laufenden Verfahren weitergeben. (...)

    Der Eigentümer ist also nicht mehr die Sturmtor Immobilien GmbH & Co. KG in Hilpoltstein. Dann hätte die IHK das Gabäude ja besser gleich an die Altstadtfreunde versteigern können. In deren Besitz hätte man wahrscheinlich längst einen Baufortschritt gesehen.

    Gut, das Haus wird als Ersatz für fehlende Keller- und Lagerräume, sowie für die Heizungsanlage der neu zu bauenden Nachbarhäuser genutzt. Soll einem recht sein. Wichtig ist allein die Rettung des Hauses. In der Zukunft kann es noch immer zu Wohnraum umgewandelt werden.


    Die Bürger der Stadt werden sich freuen, wenn der ehemalige "Schandfleck" zum schönen Schmetterling wird.


    Die Neubauten rechts und links sollen sich optisch dem Altbau angleichen. Es ist also mit Satteldächern zu rechnen. Klingt doch alles ganz beruhigend.