Posts by Löbenichter

    Im Stadtteil Nymphenburg soll das 1899 erbaute Waisenhaus für rund 61 Mio. € saniert werden.



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    Wie sehr, ist der Stadt schon seit Längerem bewusst. Erste Planungen einer Generalsanierung gab es bereits 2014, doch die Realisierung verzögerte sich - nicht zuletzt der Pandemie wegen. Inzwischen ist wieder Bewegung in die Sache gekommen, im Dezember will das Sozialreferat eine Beschlussvorlage zur "Großinstandsetzung" des unter Ensembleschutz stehenden Anwesens in den Stadtrat einbringen.


    Wie das marode Waisenhaus modernisiert werden soll


    In der Meininger Marienstr. wurden zwei historische Stadtvillen saniert. Auch hinter der Bezahlschranke.



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    Der Meininger Andreas Papst verschönert mit der Sanierung von zwei historischen Stadtvillen die Marienstraße in Meiningen. Beide Häuser, die eine Namensgeberin haben, werten die Residenzstadt auf. Insgesamt finden hier 23 Familien ein neues Zuhause.


    „Adelheid“ und „Heidemarie“ mit Leben erfüllt

    In der Nähe des Ludwigsburger Bahnhofs wurde vor kurzem ein neues Bauensemble fertiggestellt. In Bild Nr. 4 kann sich jeder sein eigenes Urteil bilden.



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    Der nun realisierte Gewinnerentwurf von Steimle Architekten aus Stuttgart fügt sich gerade auch aufgrund der halblangen Dimension durchaus passend in die gründerzeitlich geprägte Umgebung des 2.200 Quadratmeter großen Grundstücks ein. Die Architekten wählten drei Baukörper auf polygonalem Grundriss, die in versetzter Anordnung eine heterogene städtebauliche Setzung innerhalb der vorhandenen Blockstruktur aufmacht.


    Halblanger Karl Wohn- und - Geschäftsensemble in Ludwigsburg von Steimle Architekten

    Leider eine weitaus schlechtere Nachricht, auch aus Lille. Dort sind vor ein paar Tagen im Zentrum zwei historische Gebäude plötzlich eingestürzt. Hoffen wir, dass es nicht zu modernistischen Brüchen in diesem ansonsten homogenen Straßenzug kommt.



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    In einem der beiden aneinander angrenzenden Gebäude unweit des historischen Hauptplatzes habe es Renovierungsarbeiten gegeben, berichtete die Zeitung «La Voix du Nord». Ein Fotograf der Zeitung wurde auf dem Weg in die Redaktion Zeuge des Einsturzes. Erst brachen demnach Steine aus der Fassade und dann sackten die Gebäude in sich zusammen. Ein angrenzendes Hotel wurde evakuiert.


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    Eine Verachtung für historische Architektur zeigt sich seit kurzem im nordfranzösischen Lille. Ein historisches Palais aus dem 17. Jahrhundert erhielt einen Erweiterungsbau, der einen nur sprachlos zurücklässt.



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    Während die schmale, dezent gestaltete Straßenfront des Neubaus mit roten Ziegeln die Mauerwerksoptik der umgebenden Bauten aufnimmt, zeigt sich die Hoffassade, die mit hochglanzpoliertem, gewelltem Edelstahl verkleidet ist, selbstbewusst modern. Durch ihre Materialität und Form geht sie aber gleichwohl auf das Bestandsgebäude ein. Während die konkave Wölbung mit den Fluchten des Altbaus korrespondiert, findet sich der historische Trakt zugleich diffus in der Gebäudehülle des Anbaus gespiegelt.


    Frisches Blech und alter Backstein - Mehrgenerationenhaus in Lille von Stera Architectures

    Nachfolgender Neubau im Stuttgarter Stadtteil Heßlach fügt sich ganz besonders einfühlsam in die von Altbauten umgebene Hanglage ein.


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    Im Vergleich zur Umgebung sticht sofort die klare Formensprache und das monolithische Erscheinungsbild ins Auge. Prägend sind bodentiefe Fensteröffnungen, ebenerdige Eingangsloggien zur Straße sowie Terrassen im Obergeschoss. Da der Hang nach Süden stark ansteigt und bis zu drei Geschosse direkte Erdberührung absehbar waren, entschieden sich die Architekten für eine Ausführung in Beton.


    Monolithische Zwillinge - VON M bauen Doppelhaus in Stuttgart

    Am Lietzensee soll das 1925/26 erbaute Parkwächterhaus ab nächstem Jahr saniert werden.



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    Die Berliner Lottostiftung, der Bund und andere Institutionen fördern das Projekt. Carsten Knobloch und Katja Baumeister-Frenzel vom Verein „ParkHaus Lietzensee“ und der Architekt Henrich Rauschning (im Bild v.l.n.r.) freuen sich über Fortschritte – beklagen aber auch langwierige Antragsverfahren und machen sich Sorgen wegen Kostensteigerungen.


    Neuer Kieztreff am Berliner Lietzensee: Altes Parkwächterhaus soll saniert werden



    Charlottenburg Lietzenseepark Parkwächterhaus -001

    Fridolin freudenfett, CC BY-SA 4.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0>, via Wikimedia Commons


    Der Laufer Torturm wird auch unter Mithilfe der Deutschen Stiftung Denkmalschutz für rund 1,7 Mio. € saniert.



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    Seit Jahren ist der Laufer Torturm sanierungsbedürftig, nun geht es endlich los. Gleichzeitig startet die Stadt Nürnberg zusammen mit der „Deutschen Stiftung Denkmalschutz" (DSD) eine Spendenkampagne, durch die Bürger die Wiederherstellung des markanten Turms und die Sanierung der Stadtmauer unterstützen können. „Wir arbeiten am Erhalt dieses akut sanierungsbedürftigen prachtvollen Turms und sind dankbar für jede einzelne Spende!", betont Baureferent Daniel Ulrich in einer Mitteilung vom Donnerstag.


    Der Laufer Torturm in Nürnberg wird saniert: Stadt startet eine Spendenkampagne




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    [url=https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Torre_Laufer,_N%C3%BAremberg,_Alemania,_2013-03-16,_DD_01.jpg]Torre Laufer, Núremberg, Alemania, 2013-03-16, DD 01[/url]

    Diego Delso, CC BY-SA 3.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0>, via Wikimedia Commons


    Im Düsseldorfer Stadtteil Heerdt wurde unlängst ein neues Hochhaus fertiggestellt. Ich hab schon weitaus banalere Hochhausbauten gesehen.



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    Dem heutigen Bedürfnis, sich in seinem einzigartigen Wesen wie auf einer Bühne zu präsentieren, dürften dabei vor allem die instagramtauglichen Penthouses an der Turmspitze Genüge tun – vorausgesetzt natürlich, dass die dazu erforderlichen Finanzmittel zur Verfügung stehen.


    Rheinischer Reißverschluss - Hochhaus in Düsseldorf von J. Mayer H. und Partner

    Die Rekonstruktion des Strehlener Rathauses ist abgeschlossen. Man hat sich dabei am Zustand des 16. Jahrhunderts orientiert. Bleibt zu hoffen, dass das geschundene Zentrum auch wiederbelebt und rekonstruiert wird.



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    Im Licher Ortsteil Langsdorf wird ein denkmalgeschützter Kriegsgräber-Komplex saniert, der an die Gefallenen des Ersten Weltkriegs erinnert.



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    Dazwischen steht auf der linken Seite das Sandsteinkreuz in Erinnerung an den einzigen Langsdorfer Heinrich Steul, der im deutsch-französischen Krieg 1870/71 gefallen ist. Am Ende der Allee befinden sich zwei Viertelkreise mit den Gedenktafeln und den Namen der Toten des Zweiten Weltkrieges, dazwischen der Löwe aus dem Ersten Weltkrieg auf einem Sockel mit der Inschrift »Die Gemeinde Langsdorf ihren Toten des Weltkrieges 1914 - 1918«.


    Denkmalkomplex wird saniert

    "Alternative history" ist ein sehr spannender Bereich, der in den letzten Jahren viel an Interesse gewonnen hat und da möchte auch eine Frage in die Runde werfen:


    Das Stauffenberg-Attentat war bekanntlich am 20. Juli 1944. Einen Monat später wurde Königsberg praktisch vollständig zerstört. Die Absicht der Verschwörer war es ja mit den Alliierten Verhandlungen aufzunehmen, diese bestanden aber seit Casablanca 1943 auf einer bedingungslosen Kapitulation. Hätten die Leute des 20. Juli sofort im Anschluss kapituliert wären aus architektonischer Sicht nicht nur Nürnberg, Dresden oder Würzburg unversehrt geblieben sondern auch ganz Ostdeutschland, ergo auch Königsberg, Danzig und Breslau.


    Die grosse Frage ist: Was hätten die Alliierten getan? 8-10 Millionen Menschen nachträglich vertrieben? (Wobei in Böhmen und Mähren die Vertreibung nach München bereits beschlossene Sache war, das wäre so oder so durchgezogen worden). Wo hätten sie die Grenzen gezogen? Wohl kaum an Oder und Lausitzer Neiße.

    Wie man so etwas wie den Krankenhausneubau in einer Welterbe-geschützten Altstadt zulassen kann bleibt mir ein Rätsel. Nun ziert dieser Bau die Ansicht zur Lendkirche hin.



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    Der Entwurf orientiert sich am Motiv eines Klosters mit Garten und macht die vorhandenen Freiräume dadurch auch wiedererlebbar. Es entsteht ein klar definiertes Gesamtkonzept mit Innenhof, Gebäudebestand und Neubauteilen, die sich in die kleinteilige Blockstruktur integrieren. Mit der Maßnahme gingen auch „Abbrüche strukturell und gestalterisch fragwürdiger Elemente“ einher, wie es die Architekten beschreiben.


    Heilende Wirkung - Krankenhaus in Graz von Dietger Wissounig Architekten

    Im Hamburger Stadtteil Rothenbaum wird das 1912 vollendete Gebäude des Völkerkundemuseums ("MARKK" heutzutage) für rund 120 Mio. € saniert und erst 2031 wieder eröffnen.



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    Der Umbau soll dazu dienen, die bestehende Sammlung zu überarbeiten und besser zu präsentieren. Außerdem soll das historische Haus an der Rothenbaumchaussee saniert und barrierefrei werden. Auf der Rückseite ist ein Erweiterungsbau geplant, der für Veranstaltungen genutzt werden kann.


    Hamburger MARKK wird aufwendig saniert



    Museum für Völkerkunde (Hamburg-Rotherbaum).2.19126.ajb

    Bild: © Ajepbah / Wikimedia Commons

    Im Trebbiner Ortsteil Märkisch Wilmersdorf wird ein um 1790 erbautes Mittelflurhaus saniert.



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    Als letztes kaum verändertes Beispiel belegt es die bis ins 18. Jahrhundert für weite Teile der Mark typische Struktur der Bebauung mit giebelständigen Häusern. Diese relativ stattlichen Häuser dürften den im Ort ansässigen freien Bauern vorbehalten gewesen sein, während Gutsarbeiter und Kossäten in kleinen, traufständigen Bauten lebten. Von den Wirtschaftsgebäuden, die auf der linken Seite und rückwärtig den Hofraum umschließen, geht das Stallgebäude auf die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts zurück.


    Denkmalgeschütztes Mittelflurhaus in Trebbin wird saniert



    MärkischWilmersdorKirchring16Mittelflurhaus

    Global Fish, CC BY-SA 4.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0>, via Wikimedia Commons

    Im Süden der Calenberger Neustadt wurde auf einer Brache von Stefan Forster Architekten eine Wohnüberbauung im Klinkerstil realisiert. In seiner 20er Jahre Reminiszenz ganz angenehm geworden.



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    Die Architekten verweisen auf die lange Tradition, der sich rötlicher Klinker in der niedersächsischen Landeshauptstadt erfreue. Durch das Fassadenmaterial entsteht aber auch ein Zusammenhang zwischen den verschiedenen Bauteilen mit insgesamt 135 Wohneinheiten. Dem verbindenden Element kommt eine besondere Bedeutung zu, insofern als die Gestalt des Baukörpers verschiedenste Bezüge auf den nachbarschaftlichen Kontext nimmt und jede der vier Seiten somit andersartig anmutet.


    Eigentumsverhältnisse en bloc - Wohnungsbau von Stefan Forster Architekten in Hannover


    Was man diesem armen Fachwerkbau im Schorndorfer Ortsteil Miedelsbach angetan hat ist nichts weiter als eine Verhöhnung alter Baukunst.



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    Der Umbau setzt auf eine Kombination vorhandener Bausubstanz mit neuen Materialien und Einbauten, sodass zum einen der historische Charme der Alten Kelter bewahrt bleiben soll, zum anderen ein flexibel bespielbares und zeitgemäßes Haus entstand. Alle noch funktionstüchtigen Bestandsbauteile, darunter der alte Kehlbalkendachstuhl, wurden erhalten und ertüchtigt. Das stark in Mitleidenschaft gezogene Holzfachwerk des Erdgeschosses hingegen ließ sich nicht mehr instand setzen.


    Betonfachwerk und Glasausguck - Umbau in Schorndorf von Sigrid Hintersteininger Architects