Posts by Löbenichter

    Fürchterlich diese Schlagworte im Artikel. "Postkolonial", "divers", "Kontextualisierung". Was läuft nur mit diesen Menschen falsch? Otto von Bismarck ist der Vater des deutschen Nationalstaates und und einer der grössten Staatsmänner der deutschen Geschichte und sollte entsprechend gewürdigt und respektiert werden. Aber für grünrote Ideologen in Politik und an Unis ist das von keinerlei Bedeutung und offenbart einmal mehr ihren infernalischen Hass auf alles Deutsche und Weisse.

    (Ich muss dabei immer an einen befreundeten Professor mit zwei Doktortitel denken, der beim Anblick eines Straßenschildes "Königsberger Straße" allen Ernstes meinte, dass hier wohl mal ein "Herr Königsberg" gelebt hätte...)

    Ein gesundes Maß an Allgemeinbildung, insbesondere im Bereich Kultur und Geschichte fehlt oft und interessiert schlicht auch nicht.


    Uhh das tut weh.. Ich schliesse mich dir da an. Manchmal kommt es einem vor, dass man wie der einsame Rufer im Wald daherkommt und fast verzweifelt. Mach mal eine Strassenumfrage und frag die Leute, ob sie mit Namen wie Königsberg, Breslau oder Liegnitz etwas anfangen können. Das Ergebnis wäre verheerend.

    Was ich mich schon länger frage: Warum gibt es in bayerischen Mittel- und Kleinstädten oftmals so viele marode, entstellte Altbauten? Wie kommts? Das steht doch in Kontrast zur wirtschaftlichen Potenz Bayerns.

    Ich habe mir die Galerie noch einmal angeschaut und dazu ein Luftbild hinzugezogen. Als hoffnungslosen Fall sehe ich die Stadt nicht an. Vieles ist noch da, die Struktur ebenso. Was Tauberbischofsheim bräuchte, wären punktuelle Abrisse von Bausünden sowie alle Altbauten in der Altstadt wieder so herrichten wie sie ursprünglich waren. Und natürlich eine Gestaltungssatzung für die Zukunft. Es hat auf jeden Fall viel Potenzial.



    Villa1895


    In Wikipedia steht, dass Tauberbischofsheim einst bis zu 20 Türme und Tore umfasste. Gibt es von diesen noch alte Fotografien bzw. Beschreibungen?

    Trotz der überwiegend destruktiven Tendenzen, welche die Architektur in der Nachkriegszeit aufwies, gab es auch Architekten, die den Sinn für Ästhetik nicht verloren haben. Dazu gehörte für mich Frei Otto (1925-2015).


    Ottos Werke sind stark geprägt von seiner eigenen Sichtweise auf die Natur. Seine schwebeartigen Dachkonstruktionen und Gebäude haben weltweit Anerkennung gefunden. In diesem Strang möchte ich in unregelmässigen Abständen seine Werke vorstellen.



    Kirche St. Lukas, Bremen-Grolland (1963/64)


    Zusammen mit Carsten Schröck realisierte Otto diese Kirche mit geschwungenem Dachkörper im Bremer Stadtteil Grolland. Die Fenster zeigen Szenen aus dem Neuen Testament. Ein äusserst gelungener 60er Jahre Bau.



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    Bremen-Grolland St-Lukas 01Joern M / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)




    Quote

    Ungewöhnlich wirkt das Bauwerk mit seinen gerundeten Seitenwänden und dem weit heruntergezogenen, sattelförmig gebogenen Kupferdach schon. Doch drängt es sich in seiner Umgebung, einer Doppelhaus-Siedlung aus den 1930er Jahren, keineswegs in den Vordergrund. In seiner Proportion und mit seinen Materialien bleibt es bescheiden. Die Überraschung kommt, wenn man den Kirchenraum betritt – einen Raum von konstruktiver Klarheit und beinahe heiterer Ausstrahlung. Diese formvollendete Seilnetzkirche entstand 1964 aus der Zusammenarbeit des Bremer Architekten Carsten Schröck mit Frei Otto, dem Schöpfer leichter Flächentragwerke.


    Bremen - St. Lukas

    Ich habe es immer schade gefunden, dass Russland anno dazumals Alaska verkauft hat. Wäre spannend gewesen zu sehen, wie es verlaufen wäre ohne den Verkauf.

    Ansonsten plädiere ich für Konsequenzen für den Benutzer tegula sollte er dem ursprünglichen Sinne des Forums nicht gerechter werden wollen.


    Das kann ich vollumfänglich unterschreiben. Ich bitte hiermit die Moderation Onkel Henry; Snork; Philon; Franka & Centralbahnhof einzugreifen und Schaden vom Forum abzuwenden, der stetig grösser wird. Alternativ fordere ich den User tegula zum kompletten Rückzug aus dem APH auf. Die Grenze ist erreicht. Adieu und Cheerio.

    Es lässt sich leider nicht leugnen, dass durch das APH ein kilometertiefer Graben geht, wo der Colorado River locker durchfliessen könnte. Wir haben nun mal eine tiefe Spaltung in den westlichen Gesellschaften, egal ob Deutschland, UK oder besonders in den USA. Und es ist klar, dass auch in Diskussionsforen dieser Graben besteht. Auf der einen Seite der links-grüne Block der das Hohelied des Multikulturalismus und der unbegrenzten Migration singt und mit der Politischen Korrektheit (in den Medien, an Universitäten und in der Politik) Gegner versucht mundtot zu machen und "Normalos" auf den Wecker geht (Mohrendebatte, Eskimoeis, Gendersprache etc.). Auf der anderen Seite eine patriotische Ansammlung, welche sich um das Wohlergehen und Schicksal Deutschlands sorgt und die Schleifung seiner Identität befürchtet. Eine unüberbrückbare Differenz.


    In dieser Konstellation tut es mir um das Moderatorenteam extrem leid, welches diesen Spagat immer wieder schaffen muss und diverse Brandherde in den Strangs löschen muss. Die Kardinalfrage ist doch: Wie weiter? Hierzu wäre ein Diskussionsstrang notwendig "Die Zukunft des APH".

    welchen Schaden diese Männer Deutschland und Europa zugefügt haben


    Sorry, aber das ist Quatsch. Ohne Bismarck würdest du immer noch in kleinen Ministaaten leben, wie im Herzogtum Schaumburg-Lippe oder Sachsen-Coburg-Gotha. Mit Zollschranken alle 10 km und x Währungen. Bismarck war ein Glücksfall für die deutsche Geschichte, einer der penibel auf das Gleichgewicht der europäischen Grossmächte achtete. Was seine Nachfolger verbockt haben, dafür kann er nichts. Politiker seines Formats fehlen heutzutage schmerzlich.

    Solange man keine Details weiß, braucht man noch nicht den "Untergang des Abendlandes" zu prophezeien.


    Nein das nicht, aber: Die Türkei tut sich enorm schwer mit ihrem reichen christlichen Erbe in Kleinasien umzugehen. Das zeigt v.a. der Umgang mit armenischen Klöstern in Anatolien, deren Sanierung teilweise jahrzehntelang verschleppt wurde und wird. Vom ehem. Bundespräsidenten Wulff halte ich nichts, aber einen Satz, den er im türkischen Parlament sagte: "Das Christentum gehört zur Türkei".

    Hier haben wir es aber mit keiner natürlichen Veränderung der Sprache zu tun. "Gender"sprache ist ein Konstrukt des linken feministischen Diskurses an Universitäten seit den 70ern. Diese Ideologen wollen es der Mehrheitsgesellschaft aufoktroyieren. Wenn ich Begriffe wie "Mitarbeitende", "Studierende" oder "Bürger*innen" sehe, schüttelt es mich. Jedem dem die deutsche Sprache am Herzen liegt kann diese Entwicklung nur mit Abscheu beobachten. Zum Glück gibt es hier im APH meines Wissens niemanden der diese Verrücktheit auch schriftlich adaptiert.