Dresden - die Leipziger Vorstadt

Wir wünschen allen Nutzern ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2021
  • @RobBerg


    Vielen Dank für die schönen Bilder! Im Gegensatz zu dem Baumüll, der ansonsten in DD außerhalb des Neumarktes gebaut wird, erkennt man, dass es hier anscheinend einen Bauherrn gibt, der hier für Rhythmus und Varianz in der Fassadengestaltung sorgen möchte! Ich finde das Ergebnis zufriedenstellend, wenn man daraus einen Prototyp für die zukünftige Bebauung der Stadt machen könnte, wäre viel gewonnen - für die Dresdner und vor allem fürs Stadtbild! Man sollte privaten Bauherrn, die ihre Gebäude auch im Bestand behalten möchten unbedingt und immer den Vorzug geben.

    „Dekoration ist der wichtigste Teil der Architektur“ (Sir William Scott)

  • Ach so, das erklärt dann vielleicht auch die Hochwertigkeit des Gebäudes!

    „Dekoration ist der wichtigste Teil der Architektur“ (Sir William Scott)

  • Ich darf (muss) leider heute die ersten Bauten der Hafencity vorstellen. Gefunden im Internet. Das Gegraue geht weiter - in der schlimmsten Farbkombination: GRAU und GELB *schüttel
    Das Hotel entlang der Einfahrt zur Showbox Ecke Leipziger Straße. Man sieht links die Melkusvilla und rechts den weiteren Neubauwürfel zum Hafen, bzw zur Elbe.



    Lageplan



    Verantwortlicher Architekt scheint wohl Matthias-Maria Kolb zu sein. Siehe website. Die angezeigten Planungen sind recht deutlich und aussagekräftig, so dass ich glaube, keinem Wettbewerbsteilnehmer gegenüberzustehen, sondern den tatsächlichen Planungen. Schauerlich.
    Dagegen spricht, dass auf dem Lageplan noch ein völlig falscher B-Plan zugrunde gelegt wurde. So bleibts am Ende zwar spekulativ, aber mit Blick auf die recht detaillierten Planungen, ists doch wahrscheinlich der uns zu erwartende Entwurf.


    Für mich hats den 90er Jahre "Charme" eines Autobahnrasthofes für Fernfahrer.

  • ALTER!, war der Architekt besoffen. Die Fensterachsen gehen absolut nicht, nur Schüttel Fenster und dann auch noch Schießscharten. Ich seh nur eine Fensterachse, wo alle Fenster in einer Linie sind und die ist an der unbedeutensten Stelle(schmale Seite zur Melkus-Villa). Die Architekten wollen hip sein und verzapfen nur so ein Mist...


    Der Grundriss stimmt. Im Themenstadtplan ist er als Neubau genauso von der Form her drin.

    Wenn nicht anders angegeben, sind alle Bilder von mir.

  • Mannomann. || Warum ist dieser Schweizer Käse Stil eigentlich immer noch so angesagt? Diese Kiste steht doch gefühlt schon ein dutzend mal in Dresden und keine davon ist gut für die Augen.

  • Gruselig. Entweder ist das völlige Gedankenlosigkeit/Desinteresse an dieser Stadt oder sie wollen diese bewusst schädigen, indem sie sie mit ästhetischem Müll vollstellen. Es ist nur zu hoffen, dass diese Bauära möglichst rasch vorübergeht und es danach zu möglichst vielen Abrissen ihrer Erzeugnisse kommt. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

  • Diese Kiste steht doch gefühlt schon ein dutzend mal in Dresden und keine davon ist gut für die Augen.

    EIN Dutzend Mal?? Schau dich mal um... Schätzungsweise 10 Dutzend Mal, Tendenz anhaltend und kein Zeichen für Veränderung...

  • Die Architektur einer Epoche widerspiegelt sich immer in der Art der Politik/Kultur des jeweiligen Landes und natürlich vice versa.


    Diese gezeigte Architektur hier wirkt billig, belanglos, menschenverachtend, geschmacklos und vor allem austauschbar. Vermutlich fallen mir noch weitere Adjektive dazu ein, aber ich wende mich lieber rasch wieder den schöneren Architektursträngen hier zu, wie zB der Reko des Potsdamer Stadtschlosses ;-)

    „Dekoration ist der wichtigste Teil der Architektur“ (Sir William Scott)

  • dann kommt diese glasbudige Krankenhausbude am Ende doch... gruselig... aber da gehen sicher Architekt, Bauherr und Amt gern Hand in Hand... wie schon an der Wallstraße.

  • Meine Hoffnung war ja das sie nicht verkauft bis was ordentliches geplant wird.

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  • Mal um etwas Aktualität reinzubringen: Fotos der derzeit noch entstehenden Hafencity.


    Und trotz Schrägdach beim Haupthaus des Hotels bekommt es die Architektenschaft nicht hin, die Haustechnik 'unsichtbar' zu machen und klatscht sie oben drauf, dass sie jeder sehen kann:



    09|2020


    09|2020


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    09|2020


    09|2020


    09|2020


    09|2020



    Und mir völlig neu: der Neubau eines Elbdükers am Ende der Hafenstraße, wo sie auf den Elbradweg trifft. Das wird doch sicher nichts besseres als ein Trafohäuschen, bei dem man sich nur eine Bemalung wünschen kann.


    09|2020

  • Oh gott, wieviele Lüfter sind denn da auf dem Dach.



    Ja früher hat man solche Einstiegsbauwerke noch ordentlich gestaltet

    Der alte Kanaleinstieg auf dem Festgelände Ostra:

    https://goo.gl/maps/ibYrx9t7MLLpuJt9A


    Nun kommt auch hier der selbe Betonbunker daneben, wie Robbergs Bild auf der Neustädter Seite zeigt.

    Habe ja gehofft auf den neuen Düker kommen nur Schachtdeckel und keine Bunker.

    Wenn nicht anders angegeben, sind alle Bilder von mir.

  • Das nette Häuserl im Vordergrund wird wohl leider abgerissen? Oder kann man noch auf eine Sanierung hoffen?


    Dann... Dieser Elbdüker ist ein Einfallslosigkeit nicht zu überbieten, wenn er so bleiben soll. Was wurde sich in der Kaiserzeit noch der kreative Kopf zerbrochen, auch solche technischen Gebäude attraktiv zu gestalten...

  • Das kleine Haus bleibt. Der Steinmetz hat als einzigster nicht verkauft und dann gleich das Dach saniert.

    Wenn nicht anders angegeben, sind alle Bilder von mir.

  • Bogenviertel

    Informationen zum geplanten "Bogenviertel" hinter dem Neustädter Bahnhof, zwischen Hansa- und Lößnitzstraße. Investor ist die Immvest Wolf GmbH.


    Das Werkstattverfahren "Hansastraße 8 / Großenhainer Straße 3" wurde von TSSB Architekten mit dem Namen "Bogenviertel" gewonnen:

    Es sollen kleinteilige Fassaden mit viel Klinkern (in Anlehnung an den ebenfalls aus solchen bestehenden unter Denkmalschutz stehenden Ringlokschuppen, der saniert werden soll) entstehen.


    Beplant werden Teile des Bebauungsplanes 3029 (Lage im Stadtplan).


    Die Sächsische Zeitung berichtet auch, u.a. dass die Planungen im Frühjahr 2021 in die Offenlage gehen sollen, dass der Investor auf Baurecht Anfang 2022 hoffe, und Bauzeit dann drei Jahre sei.

  • Das kleine Haus bleibt. Der Steinmetz hat als einzigster nicht verkauft und dann gleich das Dach saniert.

    Wenn man nach dem Themenstadtplan geht, hat er wohl nun doch verkauft. Die Fläche ist nun mit Neubauten beplant.

    Wenn nicht anders angegeben, sind alle Bilder von mir.