Posts by RobBerg

    Wenn Borg, dann Star Trek bitte. 😁

    Das Ding hätt in Berlin stehen können, so gigantomanisch das daherkommt. Der riesige Schlund zur St.Peteesburger hat auch was sehr abschreckendes an sich. Da keine Beleuchtungselemente an dessen Decke auszumachen sind, kann man nur hoffen, dass da was angestrahlt wird.

    Oder es wird gleich ne Leinwand für Passanten, wo die nächsten Termine dran gebeamt werden. 😂

    Ne fette Keksdose mit passend braunem Deckel für die Stadt. Und wie man liest, werden die andern 2 Buden am Ort genauso scheußlich und in keinster Weise kleinteiliger.

    Zu Beginn der Maßnahme wurde auch eher beige als Farbton für den Belag genannt, weil besonders die Kunstsammlungen von einem Rotton negativ beeinträchtigt werden. Dieser hat in der Vergangenheit zu Schäden an baulichen Einrichtungen und Ausstellungsobjekten geführt. Hauptsächlich aber Staubablagerungen, die sich besonders bei Gemälden negativ auswirken.

    Die Rückkehr zum rotbraum mag ja historisch belegbar sein, aber das sind blaue Dächer und geweißter Sandstein auch. Hier hätte man sich ernsthaft für eine weniger schädlichere und verträglichere Variante entscheiden dürfen und können. Zumal an keinem anderen Ort in der Stadt etwas in der Art Farbe vorhanden ist. Vielleicht in einem Stadion.

    So wie sich das anhört, wird der Zustand vor der Sanierung hergestellt, wo allein der Asphalt rot und nicht schwarz sein wird. Für mich eine unbefriedigende Situation. Die damals anvisierte Variante finde ich ansprechender (Sandsteinplattenwege und beige Oberflächen).

    Zum Thema Denkmalschutz kann man nur sagen: Furkert ist ein modernistischer Trottel, der kein Problem hat, 1000jährige Stadtmauern abzubrechen, dafür aber Bäume und Sonnenschirme an Glaspalästen verbietet um den modernen Eindruck nicht zu verwässern.

    Holzvertäfelung, jedoch keine Fresken. Diese evtl. als Lichtinstallation.

    Also das find ich schon eine ganz gute Sache, so dass es wenigstens sichtbar ist. Vielleicht kommt man dann doch mal auf die Idee es nachzupinseln, wenn die Projektoren dauernd ausfallen (und das werden sie).

    Das ging mit den Ziergittern auf dem Firsten schon los, Türme bekommen keine Haube mehr oder eine Spitze. Selbst bei Häusern unter Denkmalschutz wird das, wenn saniert, oft weggelassen. Und wenn dann doch mal eine Turmspitze oder Haube neu hergestellt wird, hat man immer den Eindruck, dass es sehr vereinfacht ausgeführt wurde.

    Und lachhafterweise wird dann bei modernistischen Flachdachbauten eine groteske Staffel an Blitzableitern installiert, die sich 2m über die Traufe erstrecken und dann die wie dumme Zahnstocher in den Himmel ragen - installationsbedingt immer windschief und furchtbar hässlich.

    So viel zu "form follows function". Das haben die Altforderen auch sehr viel eleganter und gefälliger hinbekommen.

    "woke" ist def völlig falsche Begriff dafür. Auch ist nicht alles grün, was stinkt.

    Es ist die sich selbst reproduzierende Architektenschaft samt angebundener Akademikerschaft, die vor lauter Überakademisierung das Rad immer neu erfinden will/muss um sich selbst in ihrer Existenz zu rechtfertigen. Was ist denn ein Ego des Architekten, was nicht durch eigenes Entwerfen gekitzelt wird? Was wär die Lehre, wenn man nicht immer was neues zu erzählen hätte? Und dann gibts Akademiker, die das immer wieder Neue deiern und zack, hast du einen sich selbst fütternden Cosmos. Ist das Gleiche wie auf dem Kunstmarkt.

    Rekonstruktionen sind darin der Feind, weil Werk eines anderen und damit für das eigne Ego und Œvre nicht geeignet. Repräsentanz gleich Null. Darin seh ich den Grund hinter diesen Grabenkämpfen wo auf der einen Seite die Fachschaft und Anhänger in ihren Gremien und auf der anderen Seite der echte Willen der Mehrheit nach Schönheit stehen. Es ist ein Kampf Talar gegen T-Shirt.

    Und hat weniger was mit humangesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit zu tun. Denn wenns um "woke" und wohlfühlen für alle gehen würde, würd sich die Frage nach der schöneren Bauweise garnicht stellen. Die Antwort darauf ist hinreichend belegt, wird nur akademisch und im Fachbereich bewusst aus o.g. Gründen ignoriert.

    Ich find die Baumpflanzungen ganz ansprechend und die Verkehrswege in kleiner Dimension auch. Hier beweist sich aber (erneut) die Teufelei der Neustädter Feigheit und des Denkmalschutzes, weil damit die Begründung zum Freiraum und Fläche karikiert wird, es aber 'oh Verwunderung' keine Einsprüche oder großangelegte Desinformationskampagnen von der Bande gibt.

    Im Ergebnis ist mit die angezeigte Lösung lieber als ein Tunnel und hätte so locker Platz und Raum für Bauwerke am Platz bereitgestellt, die diesen besser gefasst hätten. Jetzt wird er halt die große Steinplatte bleiben, wo auf der einen Hälfte Bahnen kreuzen und auf der andern Hälfte der Goldene Reiter etwas verloren wirkt.

    Ich halte den Siegerentwurf für durchaus diskutabel. Den zweiten Preis hätte ich lieber umgesetzt gesehen.

    Ganz meine Ansicht. Ich hätte auch den zweitplatzierten für den geeigneteren Entwurf gehalten um wirklich einen großen Wurf zu landen. Da wär wirklich was passiert.

    Der Gewinnerentwurf scheint auch irgendwie nicht wirklich ein Gewinner zu sein, so wie sich die Begründung des Preisgerichtes liest. Dort wird mehr auf das eingegangen, was nicht umsetzbar ist, als die Qualitäten differenziert positiv begründet. Für mich holt der Entwurf das maximal wenigste aus den Möglichkeiten des Projektes heraus und ignoriert dabei konsequent die Umgebung und teilweise sogar den Ist-Zustand.

    Und da ist besonders herausragend zu erwähnen, dass alle am Prozess beteiligten genau das bekommen haben, was sie wollten und sehr zufrieden sind. Müssen sehr kleindimensionierte Geister sein, die da zu entscheiden hatten.

    Restaurierung der Fassaden des Palais im Großen Garten 2024 für 1,3 Mio. Euro

    Das dürfte diesen Punkt betreffen. Wobei ich seltsam finde, dass die Fassade, die noch einen sehr guten Eindruck macht, restauriert wird, während man im Inneren noch nicht wirklich weiter kommt oder kommen will. Da hätte man diese Summen doch besser mal für diese Maßnahme freigeben können.

    Mich würde auch interessieren, wie alle anderen von Civitas fortis genannten Maßnahmen aussehen werden und wo genau stattfinden. Und sollte mit der Rekonstruktion nicht auch gleich alle anderen fehlenden Kavaliershäuser in Angriff genommen werden? Mir fehlt da bisschen das große Ganze im Großen Garten oder ist es wirklich von Vorteil, die Maßnahmen klein zu halten und nach und nach zu verwirklichen?

    Ich bin ebenfalls der Meinung, dass die BUGA deutlich mit dem Großen Garten verwoben werden sollte. Weil es nun einfach auch offensichtlich wär. Die Wahl auf Seidnitz und Prohlis hat auch mit dieser Prohlismaßnahme zu tun, die man damit finanziert haben will. Man will man wieder Defizite, die ja irgendwie nie welche sind, wenn man die Baumaßnahmen durchzieht, nachträglich korrigieren.

    Wahrscheinlich wird das das Krachen der BUGA begünstigen. Ein weiterer Punkt dafür wär die Verbindung aller BUGA optionalen Begehrlichkeiten durch den ÖPNV zu connecten, der aktuell NICHTS akzeptables in dieser Richtung zu bieten hat. Von Südpark zu Prohlis ist halt einfach mal echt mies mit Bus und Bahn zu reisen. Alles weitere würde Privat PKW bedeuten, wofür es Stellplätze braucht. Es wird eine enorme Herausforderung sein, das zufriedenstellend zu lösen und da ist noch nicht mal eine einzige Pflanze erwähnt. Zumal die Mehrheit der Besucher einer BUGA sowieso zu den eher beeinträchtigten Personenkreisen gehört, die sowieso mit der Nutzung des ÖPNV hadern, wenigstens aber bei Umstiegsprozessen. Mal sehen, wie das Dresden lösen will.

    Dresden hat zwar die BUGA sicher gehabt, aber kann trotzdem noch heftig darin scheitern. Das ist angesichts unserer Stadtpolitik und der Klein-Klein-Wolkenkuckucksheimen und der gruseligen Verwaltung eher anzunehmen als ein populärer und wirtschaftlicher Erfolg. Ebenso in Sachen Nachhaltigkeit für die hierdurch gepamperten Stadtteile.

    Die Synagoge ist keine Rekonstruktion. Der Vergleich hinkt nicht nur, ihm fehlt ein Bein.

    Hat doch überhaupt nichts mit Rekonstruktionen zu tun. Die Synagoge wurde gebaut und hat damit beengte Gehsteige erzeugt. Das ist sogar noch viel schwerwiegender, weil es ein Neubau ist. Und dort gings doch auch mit der Akteptanz dieser Einschränkung.

    In der Argumenation ist also unerheblich ob Reko oder nicht. Hier wird aber eine Reko beeinträchtigt und man hat Argumente dagegen gesucht, obwohl ein originaler Standort das gleiche erzeugt hätte, wie ein neuer Bau einer Synagoge.

    Das zeugt für mich für hohe Tendenziösität. Und ist als Vergleich sehr wohl zu gebrauchen.

    Das war im Gespräch, aber offensichtlich wirds ganz konkret und dauerhaft. Gibt ja auch einen Wettbewerb. Was ja bekanntlich "nie etwas besser macht" - O-Ton Kulka.

    Halten wir also fest: wir bekommen binnen weniger Jahre in das Altstadt Areal entlang der Stadtsilhouette 2 Quader/Würfel hingesetzt, die keine weiteren Gestaltungen aufweisen werden.

    Für das Semperoperding nehm ich mal so einen Würfel wie beim TJG Bühnenturm an, nur nicht in rot, sondern Sandstein - und der wird nicht echt sein, sondern Kunststein oder beige Planken. Kunst am Bau maximal ein gestaltloses Mosaik.

    Heeey, die Robotron Kantine ist doch jetzt Denkmal. Die braucht doch auch noch was zum befüllen. Da is doch genug da. Wenn schon das Verkehrsmuseum nich raus will und die Kantine noch keine Kunstbude, muss eben zugesehen werden, das ganze Gelumpe dort reinzuquetschen, wo man grad Platz schaffen kann...

    Die Sammlung Hofmann hat zwar null mit sächsischer Geschichte zu tun, wofür das Residenzschloss ja eigentlich die fürstliche Hülle sein sollte, aber who cares? Gibt doch auch Denkmalschutz für grad so 30 Jahre alte Betonglaskisten, die für Demokratie stehen, wo sich kürzlich der Architekt aktiv gegen demokratische Prozesse ausgesprochen hat.

    Wer versucht mir bitte noch glaubhaft irgendwas von Vertrauen oder nachvollziehbaren Prozessen und Ergebnissen in dieser Stadt zu verkaufen, dem stoß ich nen Waschkiesbetonpapierkorb vors Knie.