Posts by RobBerg

    Ein weiterer Beweis, dass der durchschnittlich interessierte Dresdner mit seinem Bauchgefühl als Laie auf der selben Ebene liegt, wie die unvoreingenommenen Profis, die sich an Fakten orientieren und wissenschaftlich arbeiten. Und damit konträr zur selbsternannten verklüngelten "Fachschaft" in der städtischen Verwaltung und ihren tendenziösen Politikern.


    Aber wer sind wir denn uns anzumaßen in Baufragen mitreden zu wollen?! 🤷🏼‍♂️


    Aber bedeutet doch eigentlich, dass alle geplanten Projekte (Busbahnhof, Lennèplatz, Wiener Platz) gebaut werden dürfen. Und nur der Stutz am Ferdinandplatz als "Erfolg" gewertet werden darf?


    Wie liegt der Sachstand beim geplanten Hochpunkt am KKM? Würde ja meiner Meinung nach in das "Erlaubnisgebiet" zwischen Nossener Brücke und WTC fallen - wenn auch am Rand - geografisch gesehn. Oder nicht?


    Und die Bruchbude am Pirnaischen darf auf bleiben und noch welche dazu bekommen?! 🤢

    Der Entwurf ist von Knerer. Wenn auch ein widerwilliger. Er ging tatsächlich auf die Einwände von GeStaKo und SPA ein. Wir haben das mal bei nem Bier erörtert, weil er auch bisschen pissed war von den Reaktionen. Verständlich. Aber eben gesprächsbereit. Mal sehn ob er sich weiter "so gut" entwickelt. Jedenfalls kann man ja deutlich sehen, was die Städter anspricht und was nicht. Er ist ja nicht inkompetent, nur manchmal steckt man eben in der eignen Filterblase. :wink:

    Also so wie ich das gestern mitbekommen habe, findet die Gestako und das Gremium das Vorgehen des Bauherren ganz böse und lehnt alle 3 Entwürfe wohl ab. Weil sie eben einen weiteren Architekten beauftragt sehen wollen, der aus dem Bau ein Homunkulus mit modernistischen Zügen/Interpretationen der Ostwand machen soll. Kaup hat sich als Modernist bekannt und will das so. Ganz im Einklang mit dem Stadtplanungsamt und sicher auch mit dem verstimmten BauBü.


    Die Artikel dazu kann ich wegen Bezahlschranke nicht lesen. Kann die ggf. jemand zusammenfassend wiedergeben?

    Das ist genau so der Fall. Wobei die Visu ne spitze runde Ecke suggeriert - ist aber "nur" ne knapp 90° Ecke. Übrigens vom Architekten ungewollt und vom SPA reingefordert. Ja das SPA, was die runde Ecke am Rewe gegenüber mit dem nachträglich geforderten eckigen Staffelgeschoss ad absurdum geführt hat.

    Die Fotos sollen auch eher das Umfeld mit einfangen, in welchen diese Bauten ja hineinwirken. Was auf dem ersten Foto auch mit den Neubauten im Hintergrund begründet sein soll. Klar dass die Ecke noch keine Farbe hat, aber gesprosste Fenster? Ich sah da nur vertikal geteilte.
    Und ich hab nie gesagt, dass der Erlweinbauherr was für die Platten kann, ich sage nur, dass die städtebauliche Situation am Ort furchtbar ist. Wie übrigens die gesamte Kreuzung. Ein viertel Block ohne Rand auf der einen Ecke mit Spielplatz, Sportbaracke daneben, Notanbau an der nächsten Ecke, ein Platz ohne Fassung gegenüber mit fragwürdigen Gestaltungselementen, erwähnte Platten und Brandwand. Die ganze Kreuzung ist grausliger Murks an dem keiner Willens ist, was zu ändern.

    "Sie werden assimiliert werden. Widerstand ist zwecklos."


    Es IST ein Borg-Kubus! ■


    Das Ding blinkt sogar im dunkeln... oder spielt "snake" - man weiss es nicht.


    15.12.19


    Auch wenn die Haut und die Löwenköpfe ganz cool finde... aber der Standort?! Ich weiss nicht. Sieht ebenso aus wie unabsichtlich da aus dem Deltaquadranten gelandet. Herrje...


    Wers nicht kennt, sollte Star Trek schauen.

    Also so gut auch die Bauarbeiten voranschreiten, in der Friedrichstadt seh ich nur Klötzer neu entstehen. Und schaut mal auf die Neubauten 2019: die meisten ähneln sich in weisser/beiger Fassade und dunkelgrauem Staffelgeschoss. Was soll uns diese dunkle Etage obenauf sagen?!


    15.12.19


    Und besonder schlimm und unharmonisch find ich hier die Rückseiten der Neubauten zu den angrenzenden Altbauten. Eine optische Dissonanz sondersgleichen.


    15.12.19


    Ebenso hier. Auch wenn der Altbau wiederersteht, bleibt eine unglaublich unordentliche Raumaufteilung von Brandwänden und ranzigen Plattenbalkonen übrig.


    15.12.19

    Also als jemand, der das GG mit eröffnet hat und 10 Jahre da gearbeitet: es gibt eine erschöpfende Alarmanlage mit diversen Einrichtungen.
    Wogegen aber niemand etwas schützen kann ist rohe Gewalt, Verschlagenheit und Gier. Aufgrund der präzisen Vorgehensweise kann man davon ausgehen, das Insiderwissen vorhanden war und/oder eine langanhaltende Observation stattfand - mit mehreren Besuchen im HGG.


    Ich muss sagen, mich hat der Vorfall entsetzt und die Aussagen der Museumsführung lassen mich etwas ratlos zurück. Für Sachsen wurde ein Stück Seele geraubt.

    Kleiner Geburtstagsbesuch zu Hause eröffnete einige neue Details und Ansichten aus der Heimat.


    November 2019
    November 2019
    November 2019
    November 2019


    Ankunft Bahnhof fast fertig außen. Ich find das eingefügte Geschoss im Dach furchtbar. Wer hat diese 3-teiligen Fenster erdacht? Was soll das?


    November 2019
    November 2019
    November 2019
    November 2019


    Die alte Mühle am Mühlgässchen in der Seidau macht sich auch hervorragend.


    November 2019


    Eckhaus Rosenstraße/Kurt-Pchalek-Str. wird auch endlich saniert.


    Bonus:
    November 2019


    Die Fassadenwestseiten des Fleischmarktes haben neue geschmiedete Fahnen/Flaggenhalterungen bekommen. Sogar richtig viel. Also ich find das ja ne stadtbildnerisch lebendige Bereicherung, sofern sie nicht an vergangene Flaggenpflichten erinnern. Evtl. auch für die Romantica, den Weihnachtsmarkt oder die frühjährliche Schmückung für den Touristen?!

    Also wenn die Komödie Dresden clever ist, dann greift sie die kafkaesken Szenerien um das Narrenhäusel auf und setzt dem BauBü am Ende schön die Narrenkappe auf. Also mein Verstand dreht bei diesem Gebahren langsam durch. Wie kann man sich so verhalten? Oder es ist eine weitere Taktik um zu verzögern oder zu verhindern?!


    Wirft halt schon nen echt schlechtes Bild auf jemanden der sich für Transparenz einsetzen will und dann durchdreht, wenn erstmals in der Dresdner Baugeschichte vorm Hinterzimmergeschacher des SPA die Karten auf den Tisch gelegt werden. Vom Bauherrn, nicht vom Amt wohlgemerkt.


    Entwurf Narrenhäusel - Bildrechte: Andreas Hummel, arte4d


    Entwurf Narrenhäusel - Bildrechte: Andreas Hummel, arte4d


    Entwurf Narrenhäusel - Bildrechte: Andreas Hummel, arte4d


    Bildrechte: Andreas Hummel, arte4d

    Ab morgen gibts neue Informationen über das Narrenhäusel - die Wettbewerbsbeiträge werden veröffentlicht. StadtbilDDresden hat sich die Entwürfe angeschaut und nach reger Diskussion einen Favoriten gewählt. Ab Montag kann das bei denen auf der Facebookseite angeschaut werden - und natürlich mitdiskutiert. Ich nehme ganz stark an, dass das eine hitzige Debatte wird. Gleichzeitig werden die Tageszeitungen darüber berichten.


    NH_Neugier

    War mal wieder in BZ und nen kleiner Rundgang offenbarte Neues. Aber hier scheints nen Problem mit der Galerie zu geben, so dass man die Bilder zwar sieht beim anklicken, sie aber nicht eingefügt werden können. ???
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    BZ BZ

    Die Beyerle war Zeit ihrer Anwesenheit ne Katastrophe. Grade sie hatte kaum histotische Kenntnisse und projizierte ihr Verständnis der Moderne wie sie sein sollte auch gern auf andere Ebenen um sich selbst und ihren Modernebegriff schlicht zu legitimieren. Allein die Tatsache, dass sie schon wieder weg ist, zeigt das Unverständnis gegebüber ihres Aufgabenbereiches innerhalb der Kunstsammlungen. Mit solchen Aussagen vor der Kamera gehört sie in die Riege derer welche die Dresdner permanent für ihr Interesse an der alten Stadt und ihrer Besonderheiten als rückwärtsgewandt diskreditieren. Blöderweise bekommt immer keiner mit, dass die sich mit solcher Zurschaustellung von Unwissen oder absichtlicher Falschdarstellung eigentlich selbst disqualifizieren - aus dem einfachen Grund weil Otto Normal Martin kaum, wie hier angeführt, über das Sammlungsinteresse August III. Bescheid wissen sollten.


    Und vom Schlag einer Frau Beyerle schätze ich auch die neue Direktorin der Porzellansammlung, Frau Weber ein. Wenn eine Stadt um seine Kriegswunden weiss, dann ist das Dresden. In dem Fall versteht sie sich sicher sehr gut mit Kulka, der ja nie müde wird die Kriegszerstörung am liebsten wieder dort zeigen zu wollen, wo schon alles wiederhergestellt wurde.

    Die Stadt hat eine Variante zur Gestaltung und Aufwertung des Wiener Platzes erarbeiten lassen. Das Landschaftsarchitekturbüro Rehwaldt hat dazu diese Präsentation erarbeitet.


    Erstes Fazit von mir: Lauwarmes Weichspülen der Situation ohne richtige Gesamtkomposition.


    Irgendwie ist jeder Baum mehr eine Verbesserung, aber wird das viel zu inkonsequent angegangen. Dazu werden offensichtliche Defizite (wie ich finde: die Brunnen, die TG-Fenster, der Eingang in den Untergrund, die Fußgänger- und Radfahrerführung) kaum bis garnicht korrigiert oder verbessert.


    Thema Brunnen und ovale TG-Fenster
    Zustand: Barriere, ohne Außenwirkung, Zweckentfremdung und hohes Unfallpotenzial
    Varienten der Lösung:


    1) Brunnen "sanieren" - IST-Zustand erhalten - keine sichtbare Verbesserung. Ich mein, von den Brunnen hat KEINER was, weil Gitter diese mehr oder weniger verstecken. Nur die kleinen Fontänen drängen sich da mal hoch. Die Brunnen sind in der Form absolut überflüssig oder unsichtbar oder eben einfach nur dumm. Weiß nicht genau wie ich das beschreiben soll. Hinzu kommt die Einfassung mit diesen Stolperfallen, die bestenfalls grad mal als Anschnallplatz für Räder genutzt werden. Positiv: Sitzgelegenheiten als Einfassung.


    2) Brunnen begrünen - besser, da optisch sichtbare Elemente dazu kommen. Leider fällt damit dann das Element Wasser aus der Planung vollkommen raus. Restliche Einschätzung wie bei 1.


    3) Alles ebenerdig zurück bauen - jedenfalls für die Durchlässigkeit besser und sicherer, aber am Ende doch ziemlich unkreativ und Verlust von Hochelementen am Platz.


    Am besten ist wohl eine Kombination aller Varianten. Die zentrale Anlage, welche die Verkehrsströme am meisten tangiert wird rückgebaut, und die restliche Anlage sollte einen Brunnen zentral und Hochbeete drumrum enthalten. Die Ränder als Sitzflächen auszubauen halte ich für die beste Lösung. Und diese Abdeckgitter müssen verschwinden.


    Weitere Maßnahme ist das Pflanzen eines Baumfeldes an der Prager Spitze: An sich sehr gut, aber irgendwie doch sehr sehr unkreativ und in seiner Flächenform ziemlich simpel. Wie ich ich finde auch völlig frei von Bezügen zu Raumkanten den Umgebung.


    Was fehlt:
    - Der Eingang zum Tiefbereich bleibt scheinbar wie er ist: Beton, beschmiert, eine Barriere
    - die unübersichtliche Geländersituation und damit gelenkte Passantenströhme wird auch nicht korrigiert
    - Korrektur der übermäßigen Versiegelung
    - Bezugnahmen zum kommenden ZOB und Simmel-LSD-Haus?
    - Zusammenführung im Bodenbelag zwischen Wiener Platz und Prager Straße


    Coclusio:


    Am Wiener Platz ist nach 30 Jahren Planung und Umsetzung deutlich abzulesen, was Stadtplanung (und Architektur) alles falsch machen kann und falsch macht. Vom ersten Wettbewerb, der auf dem Papier so glänzend daherkommt, bis zur Umsetzung in schlechester Manier und noch unwürdigerer Wirkung für den Menschen. Denn was ist als "Tor zur Stadt" entstanden? Ein unübersichtliches Gewirr aus Stahl, Glas, Beton und Asphalt, welches in erster Linie Dresdens erster zentraler Drogenumschlagplatz wurde und an welchem Menschen keine freiwillige Aufenthaltsdauer verschwenden. An viel zu vielen Stellen wirken Elemente als Barriere - Prager Spitze, Geländer, "Brunnen", Straße. Die Belebtheit rührt einzig und allein aus der zentralen Rolle des Hauptbahnhofes heraus plus die gewollte Fußgängerführung potenzieller Käufer durch den kapitalistischen Konsumschlauch Prager Straße. Unterstützt wird das durch die Abwesenheit eines durchgängigen Fußweges entlang der gesamten Prager Straße Westseite.


    Die vorgelegten Maßnahmen sind demnach nur ein fast wirkungsloses Korrektiv, was mit seinen Mitteln nur zur Aufwertung führen kann (weils schlechter kaum mehr geht), dabei aber so unkonsequent bleibt, dass sich am negativen Gesamterlebnis Wiener Platz auf lange Sicht nichts ändern wird.

    Um mal etwas Infos reinzubringen und dem Meckeranfall die Kraft zu nehmen:


    Rot/Rot/Grün ist NICHT für ein Scheitern solcher Wünsche komplett verantwortlich zu machen. Stadtrat Wirtz (DIE LINKE) ist sogar besonders vehementer Verfechter der historischen Situation und deren Aufbaubestrebungen. Er ist auch der Einzige im Stadtrat der das Hinterzimmergeschacher des StadplanungsAMTes mit Anfragen, Aufträgen und Aussagen mal richtig in die Mangel versucht zu nehmen.
    Und da sind wir bei der Ursache des Problems: es ist das AMT - also keine Politik oder Partei. Denn das Amt ist immer da - egal wer da Stadtrat oder Baubürgermeister ist. Und grad in diesem Bereich ist es kein Geheimnis, dass gerade die Untersekretärin Dolores Umbridg... pardon Anja Heckmann ist, welche nicht müde wird, eine verlängerte Herkulesallee zu propagieren, statt die historischen Straßenzüge zu belassen. Man spricht in den Kreisen dann gern von "Heckmann-Achse". Mit dem letzten, komplett im Hinterzimmer stattfindenen städtebaulichen Wettbewerb zur Lingnerstadt Nord (anfang des Jahres) wurde erst wieder besonders deutlich, wie sich die Fachschaft und das Amt bemühen gegen Ratsbestrebungen und Bürgerinteressen zu agieren.
    Es ist also, um besonders festzuhalten, nicht das Verschulden oder das Anliegen einer "rot-grünen Gesellschaft", welche solche Projekte verhindert, sondern Partikularinteressen von Amts wegen, die natürlich auch ihre Unterstützer in einigen Politikern finden.
    Bemerkenswert sollte dabei auch sein, dass gerade die nicht "beschuldigten" Parteien, ob schwarz, gelb oder blau, durch besondere Abwesenheit im Thema und Meinung dazu glänzen. Denen dass ergo also völlig egal ist, oder sie das Verhalten und die Ergebnisse billigen.


    Das sollte es jetzt dazu gewesen sein, wenn man mal wieder seine politischen Ansichten für Animositäten einsetzen will, kommt nach näherem hinsehen doch was anderes bei raus, als man mit seinem Meckern gesagt hat. Nix gegen Meckern an sich - bin da selbst ja sehr gut drin - aber dann bitte mit etwas Gehalt und gesichertem Wissen zum Thema und der Gemengelage.

    Für diesen Gedanken wäre es vielleicht ganz gut Herrn Tillich mal wieder etwas mit dem Thema anzuspitzen. Er wollte seinerzeit doch genau dies umsetzen: die Wiederauferstehung des JP als den ihm angedachten Zweck als Porzellanschloss. Jetzt als quasi Rentner hat er doch die Zeit und noch Vitamin B diese Aufgabe anzugehen?! ;)