Posts by RobBerg

    Das die Gestaltungskommission nicht viel mit Dresden gemein hat, ist doch schon lange bekannt. Das zeugt doch schon darin, dass die sich vor jeder Sitzung erstmal die Örtlichkeiten anschsauen fahren müssen. Der interessierte Dresdner hat in der Regel sofort ein Bild der Umgebung vor Augen, wenn Projekte angesprochen werden.


    Und Rehwaldt ist nen Stümper. Wenn der Möbel emtwerfen will, dann soll er bei Ikea anheuern. Und liebe Frau Samsoe: Dresden tät mal etwas verspieltes gut. Die ganze kahle sterile Blässe, mit der Dresden in den letzten Jahren überzogen wurde, generiert die Beliebigkeit eines schweden Möbelhauses, dessen Auslage sich zwar immer zu ändern scheint, aber trotzdem so gleich und beliebig bleibt, wie der billige Stil, den es verkörpert.

    Das gastronomische Raumkonzept, was auf schnellen Durchlauf (Renditeoptimierung) konzipiert ist, muss so "gestaltet" sein. Wenig Aufenthaltsqualität bedeutet höhere Gästefrequenz. Das dürfte im Sinne des Betreibers sein.


    Und Kulka designt nie für den Menschen. Er entwirft immer für die Sache.

    Ich glaub, ab dem Punkt kam der Wunsch nach Selbstverteidigung der Fachschaft mittels "Bruch" in die Welt. Damit konnte man sich glaubhaft von dem distanzieren, was kurz vorher noch passiert war und vor dessen Verführungen auch sie nicht frei waren (LeCorbusier, Speer, etc.). Der "Bruch" als solches wurde dann mit der Zeit zum topic Kriterium für "modern". Nur wer bricht oder ein Erbrechen hervorruft, hat wahrhaft "modern" entworfen. So oder so ähnlich kanns gewesen sein. ;-)

    Aktuelles - Verschiedenes.


    Einmal drumrum Am Burglehn.


    BZ Mai 2020


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    BZ Mai 2020


    Ich find ja auf die Fläche vor dem Friseur am Eck dürft man ruhig noch einen Baum pflanzen.


    Mühlgässchen - Mühle fertig. Fehlen nur noch die Haupteingangstüren. Die Ausführung am Bau sind ansonsten exquisit!!!


    BZ Mai 2020


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    BZ Mai 2020


    Einzig der sehr sehr große Parkplatz stößt mir gewaltig auf. Wieviele Autos kann man denn bitte haben? Und dann so eine deutlich versiegelte Fläche im Flutkorridor. Und bisher noch kein Baum und leider auch ein Ersatz für die alte schöne Trauerweide ist noch nicht zu sehen.


    Der Bahnhof. Nicht weniger beeindruckend. Innen aber (leider) ein echtes und überall anzutreffendes Behörden-Entreè geworden.


    BZ Mai 2020


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    Im Mittelpunkt ist ein Stadtmodell. Leider hab ich keine Inschrift oder Beschriftung entdeckt. Musste aber auch zum Zug. 😅


    BonusBild. Diese Stadt ist einfach pures Postkartenmotiv. Und umso schöner war es sie voller Menschen zu sehen. (Und die AfDeppen hatten wenigstens nur etwa 15 Anhänger für ihr tönendes Klimbim am Hauptmarkt um sich. Es besteht also noch Hoffnung.)


    BZ Mai 2020

    Außer mit "Absicht" lässt ich das meiste auch wirklicht nicht erklären. Auch die permanenten Verschlechter- und Verschlichterungen in den Entwürfen, die unbedingte Verwendung von grau und dunklen Dachziegeln - als propagiere man eine Melancholie der Architektur. Und das mit allen sich bietenden Mitteln - meist natürlich an der Öffentlichkeit vorbei, die immer nur vor vollendete Tatsachen gestellt wird.

    Ähm, das ist ja meine Frage: Warum hat man auf der Nordseite (Fassade Sporergasse) des Komplexes so kleine Fenster, wenn sie doch NACH Norden geöffnet sind. Und es geht mir um den Punkt, dass an anderer Stelle (Palais Riesch) so gezetert wurde, dass die NordFASSADE, also die SüdSEITE der Rampischen Straße, größere Fensteröffnungen haben muss und eben deswegen keine Reko in Frage kam. Argument seiner Zeit: Beleuchtungsrichtwerte.


    Kann sein, dass die Formulierung unglücklich ist, weil ich die NordFASSADE als SüdSEITE der Sporergasse bezeichne.

    in so fern macht es schon Sinn daß man auf der Nordseite große Fenster und auf der immer währenden Sonnensüdseite eher schmale Fenster einbaut.

    Von daher hab ich genau das gesagt und frage mich, warum es eben in benanntem Füllbau NICHT so ist. Dort ist: Nordseite schmale Fenster - die Südfassade sprech ich nicht an. Keine Ahung wie die aussieht. Die ist ja im Hof.

    Also manchmal frage ich mich, wer wann welche Kriterien festlegt, um Gebäude zu "genehmigen".


    Der Füllbau, also Neubau in der Sporergasse hat so schmale, kleine Fenster - die Fassade ist nach Norden ausgerichtet und die Südseite einer schmalen Gasse - die Sporergasse. Wie ist das mit den Lichtverhltnissen und Richtwerten?

    Wenn ich mir das Theater um das Palais Riesch anschaue und was dort wegen Beleuchtungsverhältnissen gejappst wurde. Und da sind die Fenster sehr viel größer und die Straße auch etwas breiter.


    Bert - ich glaube schon, dass die Fensteröffnungen richtig angeordnet sind. Die Abstände sind folgen nur keiner gleichen Abmessung. Und sie bekommen dann wohl ne Blechverkleidung, die an der Wand angebracht wird und nicht wirklich Teil des Fensters sind. Evtl nur als Verdunkelung zum schieben/ziehen.


    schau mal: https://docplayer.org/docs-images/64/51505011/images/2-0.jpg

    Das mit der totalen Entkernung macht Sinn, wenn man den geplanten Einbau des Betonwürfels umsetzen möchte. Der geht ja quasi über alle Etagen und soll auch irgendwie "schweben".


    Bild dazu: https://image.saechsische.de/9…p1bdrva6vmku2xzdkutj2.jpg


    Da ja nichts wirklich im Inneren original erhaltenswert vorhanden war, dürfte das auch Keinen schmerzen. Freue mich auf das kommende Museum und die damit einhergehende Belebung des Hauses und der Neustädter Markt Seite am Brückenkopf. Mit dem Narrenhäusel geht das weiter. Und dann hoffen wir auf ne kurze Rezession mit anschließendem Boom, der sich an NH, BH und dem Wettbewerbssieger orientiert.

    Ich glaube auch, dass die Engel nur temporär dran sind. Das widerpricht ja eigentlich sämtlichen Auflagen zur Außenwerbung, wie etwa am Neumarkt. Und wir haben in der Vergangenheit ja oft gesehen, wie das Museum Aufmerksamkeit zu erzeugen sucht. Ein Museum muss das irgendwie am Bestand tun. Bisher waren es eben eher Banner oder Plakate.


    Am Dresdner Residenzschloss sind für solche Sachen ganze "Bannermasten" an die Fassade angebracht worden.


    Für eine dauerhafte Variante steht allerdings, dass die Bild-Bleuchtungs-Installationen am Albertinum auch dauerhaft waren/sind (weiß aktuell nicht, ob sie noch dran sind). Diese fügten sich aber sehr harmonisch an das Gebäude.


    Als solches bin ich jemand, der pro Neon-Reklame ist. Ich finde, sie bereichern den lebendigeren Teil einer Stadt künstlerisch ungemein. Im mondänen, schon höfischen Umfeld des Theaterplatzes dann aber doch too much sind. Würde mich aber auch freuen, wenn die Engel nach der Aktion (sollte es denn eine sein) eine Aufstellung am Postplatz erfahren. Die würden so ziemlich jede neu errichtete Traufe verschönern. Was auch nicht schwer ist. ;-)

    Ich will mal im Zitat meine Antwort (grün) wenn ich darf.

    Nur leider wird die Anlage verfallen, weil der Unterhalt kostet, das Interesse kaum über die Gassi Gehenden hinaus gehen wird und es in zentraler Innenstadt eine 100%ige Hinterhoflage ist, die weder (An-)Reiz in sämtlichen Himmelsrichtungen (Süden 4spurig, Parkplätze | Westen Wohriegel ohne bodenebenes EG | Norden Straßenbahn und brauner Gebäuderiegel ohne EG | Osten Hinter-/Haupt-/TG-eingänge von 4 Graublöcken) noch in direkter Anrheinernachbarschaft hat. Ich kann mir noch vorstellen, dass sich dort Leute treffen, die es auf wenig Publikum und eine gewisse Unbeobachtheit anlegen.

    Wenn wenigstens einen ganzen Streifen breit eine Sommerblumenwiese angelegt würde... samt Imkerhaus und Bienenstöcken. Da gäbs was zu sehn, zu lernen, zu geniessen und meht Sinn und Zweck. Ach und mehr Bäume wären auch gut. Ne andere Sorte. Was großes.


    So isses halt ne Kegelbahn mit Wäscheplan, Hundeklo und Ostbrunnenrecycling auf ziemlich viel innerstädtischer Fläche. (Und ab mittags meist schattig.)

    Wieso ist eigentlich dieser "Gewerberiegel" zwingend? Oder Wohnen nicht erlaubt/gewollt? Und das als "Schallschutzwand"? Die Argumente dahingehend verpuffen doch, wenn keine 50m weiter ein WiD Neubau direkt an die Löbtauer gesetzt wird? Und von der Bahnstrecke gelangt der dort erzeugte Lärm doch weiterhin locker ins Quartier.


    Und zu dem Schund den wir da sehen wird noch folgendes dazu kommen:

    • minder wertvolle Fassadenmaterialien (Sichtbeton oder Kunststoffverplankung)

    • exponierte, riesige Haustechnik auf dem Dach

    • "Balkon/Loggienverunstaltungselemente" der Mieter

    • keine Bepflanzug davor, darin oder darauf

    Löser ist nur ein Blender, der seinen eignen Arsch an die Wand kriegen will und kein Rückgrat hat. Siehe dazu die WiD Bauten, dias Thema Neustädter Markt usw. Der dreht sein Fähnchen eher in den Wind.

    Und genau so glücklich sind alle, dass die Herren Fischer (jetzt British Museum) und Maaz (Pinakotheken in M) jetzt anderswo - in hoffentlich erfolgreicheren Versuchen - wirken können.

    Das unterschreib ich mit ganz fettem Filzstift!


    Es war wirklich ein Graus diese offensichtlichen Möglichkeiten der Sammlungen und des Hauses aus zu viel Eigenliebe besagter Herren unbeachtet daliegen zu lassen.

    Betrifft aber auch alle anderen Sammlungen. Grad Fischer hat mächtig schlechten Eindruck hinterlassen.


    Bisher scheinen die SKD etwas besser aufgestellt zu sein. Mal sehen ob die aus den Depotmöglichkeiten noch den ein oder anderen Coup landen können. Porzellanmuseum im Japanischen Palais, Erweiterung ins Johanneum, Neubau?! Wer weiß?! Aber viele hoffen.

    Hab ich das richtig verstanden, ihr habt mit ihm selber gesprochen? :schockiert::schockiert: Oder *über* ihn

    Mit ihm. Zu viert. In Striesen. 😅

    Und das Ding in der Wallstraße (oder besser die Dinger) sind auch ausdrücklich vom SPA befürwortet und angestrebt worden. Ebenso vom Bauherren, dem aber eher wichtig war, schnell und effizient zu bauen. Und man ist dann schneller, wenns der SPA-Frau gefällt. Wen juckt da die Meinung von 550.000 Dresdnern?! (Naja minus jener die sich da ne Wohnung mieten)

    Ein weiterer Beweis, dass der durchschnittlich interessierte Dresdner mit seinem Bauchgefühl als Laie auf der selben Ebene liegt, wie die unvoreingenommenen Profis, die sich an Fakten orientieren und wissenschaftlich arbeiten. Und damit konträr zur selbsternannten verklüngelten "Fachschaft" in der städtischen Verwaltung und ihren tendenziösen Politikern.


    Aber wer sind wir denn uns anzumaßen in Baufragen mitreden zu wollen?! 🤷🏼‍♂️


    Aber bedeutet doch eigentlich, dass alle geplanten Projekte (Busbahnhof, Lennèplatz, Wiener Platz) gebaut werden dürfen. Und nur der Stutz am Ferdinandplatz als "Erfolg" gewertet werden darf?


    Wie liegt der Sachstand beim geplanten Hochpunkt am KKM? Würde ja meiner Meinung nach in das "Erlaubnisgebiet" zwischen Nossener Brücke und WTC fallen - wenn auch am Rand - geografisch gesehn. Oder nicht?


    Und die Bruchbude am Pirnaischen darf auf bleiben und noch welche dazu bekommen?! 🤢

    Der Entwurf ist von Knerer. Wenn auch ein widerwilliger. Er ging tatsächlich auf die Einwände von GeStaKo und SPA ein. Wir haben das mal bei nem Bier erörtert, weil er auch bisschen pissed war von den Reaktionen. Verständlich. Aber eben gesprächsbereit. Mal sehn ob er sich weiter "so gut" entwickelt. Jedenfalls kann man ja deutlich sehen, was die Städter anspricht und was nicht. Er ist ja nicht inkompetent, nur manchmal steckt man eben in der eignen Filterblase. :wink: