Posts by Civitas fortis

    Da gibt es noch viel mehr Rekonstruktionskandidaten, z.B.

    • Palais Kaskel-Oppenheim an der Bürgerwiese (war sicher mit "Semper-Bau" gemeint)
    • das ehemalige Hôtel de Saxe an der Ecke Lingner-/Blüherstraße
    • ehemalige Schulgebäude am Georgplatz (Kreuzschule, Bezirks-/Bürgerschule)
    • Mohren-Apotheke am Pirnaischen Platz
    • Kaiserpalast am Pirnaischen Platz
    • Poststall Pirnaische Straße

    Überhaupt ist in der Pirnaischen Vorstadt theoretisch viel möglich, siehe auch meine bisher hier veröffentlichten Beiträge.


    Die Rekonstruktion des Prinzenpalais war übrigens schonmal Thema im Stadtrat, allerdings wegen Vorschlags von "den falschen" abgelehnt: https://www.dnn.de/Dresden/Sta…-wird-nicht-rekonstruiert - Ich glaube, der Vorschlag war auch nicht ganz zu Ende gedacht.

    Das zweite Torhaus stand auf der gleichen Seite der Lingnerallee, sie bildeten einen Eingang zum Park der Sekundogenitur (Prinzenpalais). Mitten in diesem Park steht das Hygienemuseum. Den südlichen Teil des Grundstücks nimmt heute der Blüherpark ein.


    Das Prinzenpalais wäre übrigens selbst ein Rekonstruktionskandidat. Die Torhäuser hätten wegen des Hygienemuseums aber keinen Bezug mehr dazu.


    Der B-Plan 389 B ist übrigens erst in der Bearbeitung, es gibt bisher lediglich einen Aufstellungsbeschluss, der im Amtsblatt bekannt gegeben wurde.

    Ich bin vom westlichen Promenadenring auch sehr enttäuscht. Solche öffentlichen Aufenthaltsräume brauchen heutzutage Anziehungspunkte, die dort völlig fehlen. Vielleicht sitzen die Bewohner des Wohnblocks Am See (vornehmlich ältere Leute oder Studenten) wegen kleiner Balkons dort im Sommer gern mal draußen, ansonsten wird dieser tote Raum vorwiegend andere Aufenthalte provozieren, die man vielleicht lieber nicht hätte. Einen Spielplatz gibt es "dummerweise" schon auf der anderen Straßenseite, sodass dort wenige Familien mit Kindern angezogen werden.


    Eine Lösung wäre, auf dem breiten Grünstreifen ein paar (wenige) Imbiss-Pavillons aufzustellen, z.B. eine Eisdiele, eine Currywurstbude oder ein kleines Café, evtl. auch Verkaufsstände für touristische Dinge (Ansichtskarten, Tickets, etc.). Das kann auch als Aufstellfläche für mobile Verkaufsstände geschehen. Dann hätte man ein gemischteres Publikum und überhaupt mehr Zulauf. Vielleicht sollte man das mal einem Stadtrat vorschlagen oder eine Petition starten (die wohl nach dem ersten Sommer mehr Zuspruch finden würde).

    Wien - Dekorative Fassadenelemente in der Gründerzeit zwischen 1840 und 1918, Werkstattberichte der Stadtentwicklung Wien (Nummer 133), Direktlink zum PDF.

    Zusammenfassung:

    In der vorliegenden Studie wurde die Identifizierung und Klassifizierung der dekorativen Elemente der Gründerzeit anhand von rund 40 Einzelbauten in Wien vorgenommen. Dabei wurde untersucht, aus welchen Motiven der Fassadenschmuck gewählt wurde. Erstaunlich ist, dass bereits vor rund 150 Jahren in serieller Produktion gearbeitet wurde. Dies verdeutlicht auch eine Gegenüberstellung der bestehenden Fassadenelemente mit den aus dem Wienerberger Archiv entstandenen Fertigteilprodukten. In diesem Bericht wird das kulturhistorische Erbe von einer neuen Seite beleuchtet.

    Das Dokument enthält einen Katalog von Fassadenelementen, gruppiert nach zeitlicher Klassifikation (Früh-, Hoch-, Spätgründerzeit) mit konkreten Beispielen im Wiener Stadtbild, außerdem im Anhang Seiten aus dem Katalog der Wienerberger Thonwaren-Fabrik.

    Wilder-Mann-Straße 44 - bevorstehender Abriss

    Petition von Stadtrat Thomas Löser zum Erhalt des Jugendstil-Gebäudes an der Wilder-Mann-Straße 44. Auch, wenn die Stadt rechtlich wohl kaum Möglichkeiten hat, dieser Petition abzuhelfen, wäre ein positives Stimmungsbild wohl gut. Herr Löser hat in der Stadtratssitzung am Donnerstag gesagt, er habe ein Schreiben an den Investor vorbereitet. Jede Stimme mehr gegen den Abriss kann vielleicht zur Einsicht beitragen: https://www.dresden.de/de/lebe…%3ANO%3A%3AP3_P_ID%3A7849


    Weiterer Artikel in der Sächsischen Zeitung zum Sachverhalt: https://www.saechsische.de/plu…-abriss-haus-5179997.html

    Ich hatte ja schon mehrfach meine Vorstellungen hier präsentiert. Es werden momentan die Bebauungspläne für das Gebiet konkretisiert, beginnend mit der Cockerwiese (Offenlage war bis 6. Dezember), anschließend das Gebiet zwischen Dorint-Hotel und Lingnerallee. Ob der Bebauungsplan 389 A nach dem Teilungsbeschluss mit dem Teilplan 389 A-2 nochmal in die Offenlage geht, weiß ich nicht. Dort, direkt am Pirnaischen Platz, liegt aber der Hund begraben, denn ohne Infragestellung des Hauses "Pirnaisches Tor" (blauer Robotron-Riegel) und der Sankt Petersburger Straße ist dort keine sinnvolle urbane Entwicklung möglich.


    In meinem "Entwurf" wird die Sankt Petersburger Straße verengt, die Anzahl der Fahrspuren aber beibehalten. Dafür müssten zwei der Baumreihen fallen (ob eine Verpflanzung in die Lingnerallee prinzipiell möglich ist, weiß ich nicht). Dann könnte dort auf historischem Stadtgrundriss gebaut werden. Diese "große Lösung" muss einfach bedacht werden.


    Ich plane, mein Modell demnächst so weit zu haben, dass man von allen Seiten aussagekräftige Ansichten machen kann. Diese möchte ich gern dem Verein zur Verfügung stellen, um als Institution für solch eine Lösung einzutreten und Öffentlichkeitsarbeit zu machen. Wenn es weitere Vorschläge oder Fragen gibt, kontaktiert mich gern.


    Es müsste erreicht werden, dass:

    • der Bebauungsplan 389 A-2 um die Flächen der Sankt Petersburger Straße, des Pirnaischen Platzes und der Grunaer Straße erweitert wird,
    • der bisherige Entwurf überarbeitet wird, bzw. erneut in die Offenlage geht,
    • die Fraktionen und die Bürger (evtl. auch der neue Eigentümer) über eine stadtbildverträgliche konkrete Alternative informiert werden,
    • und damit endlich eine öffentlich wahrnehmbare Debatte über dieses Stück Innenstadt beginnt.

    Hier nochmal ein aktueller Zwischenstand des Modells:
    Pirnaische Vorstadt Übersicht
    (Luftbild: Datenquelle: Landeshauptstadt Dresden, dl-de/by-2-0 (www.govdata.de/dl-de/by-2-0), opendata.dresden.de)

    Mich stören in der Umgebung viele andere Gebäude, die einer sinnvollen Stadtreparatur im Weg stehen, viel mehr als die Kantine. Wenn dieser Bau die in dieser Stadt lauten Rufe nach Erhaltung einer "Identität" (was auch immer damit im Zusammenhang mit der Kantine gemeint ist) befriedigt - warum nicht.


    Nebenan kann man den architektonischen Umbruch in Richtung "Moderne" mit dem Hygienemuseum und dem neuen Lingner-Altstadtgarten-Quartier sehen, dort kann die Kantine von mir aus gern als ein Vertreter der Zwischenzeit der "Ostmoderne" mit Platz nehmen. Allerdings muss auf dem restlichen Robotron-Areal unbedingt wieder in traditioneller Weise geplant und gebaut werden. Dafür sollte z.B. auch der blaue Robotron-Riegel zur Sankt Petersburger Straße hin fallen. Das könnte z.B. so aussehen und dafür wäre das viele Geld auch sehr viel sinnvoller eingesetzt:


    Georgplatz und Lingnerallee
    (Luftbild: Datenquelle: Landeshauptstadt Dresden, dl-de/by-2-0 (www.govdata.de/dl-de/by-2-0), opendata.dresden.de)


    Als Inseln in einem sinnvollen urbanen städtebaulichen Gefüge können solche Bauten wie die Robotron-Kantine existieren, als mehr aber auch nicht. Wenn drumherum auch nur Platten stehen, wäre so ein Gebäude nichts anderes als ein weiterer wenig stilvoller Zweckbau, der seiner nichtssagenden Umgebung ebenfalls nichts zu sagen hat, wie jede noch so individuell verzierte "Wohngebietsgaststätte" oder Kaufhalle in Prohlis oder Gorbitz.

    Ich kann auf den Entwürfen nicht erkennen, ob diese die Reko des Neustädter Rathauses vorsehen!?

    Der Wettbewerb hat die Plattenbauten und damit die Fläche, auf der das Neustädter Rathaus wiedererstehen könnte, explizit ausgenommen. Dessen Rekonstruktion ist also bei allen Entwürfen möglich.


    Hier nochmal die offiziellen Informationen der Stadt zum Wettbewerb mit den Ergebnissen aller Preisträger.

    Wir sollten deine Vorschläge schriftlich an die Fraktionen weiterleiten.

    Dagegen habe ich nichts einzuwenden. Es sollte ja wohl auch nicht unzulässig sein, eigene Stellungnahmen, die im Rahmen eines Beteiligungsverfahrens abgegeben wurden, auch anderweitig zu veröffentlichen oder an Dritte weiterzuleiten. Insofern kann ich meine ausformulierten Stellungnahmen auch gern dem Verein zur Verfügung stellen.


    Insgesamt, unter Betrachtung der hier in Arbeit befindlichen Planungen der gesamten südlichen Pirnaischen Vorstadt (B-Pläne 389 A-2, 389 B und 389 C) sowie der Vorplanungen für den Promenadenring Ost, wäre es evtl. sinnvoll, als Verein eine Gesamtplanung vorzuhalten, die während der einzelnen offiziellen Planungsphasen immer wieder als Diskussionsbeitrag eingebracht und vor allem auch veröffentlicht werden kann. Genau aus diesem Grund habe ich zunächst mit dem Entwurf von Kartendarstellungen und dann mit einem 3D-Modell begonnen. Ich habe nämlich den Eindruck, dass die Planungen nicht ausreichend öffentlich diskutiert werden, geschweige denn bekannt sind.


    Hier besteht eine sehr seltene Chance, Stadtreparatur durch "Wiedergewinnung der im 20. und 21. Jahrhundert durch Kriegseinwirkungen, fehlende Wertschätzung und behördliche Fehlentscheidungen der Nachkriegszeit verlorengegangenen bedeutenden historischen Stadtbilder und Stadtstrukturen" richtig zu machen (um mal die Satzung des Vereins zu zitieren). Hier geht es in der öffentlichen Wahrnehmung durch die Medien immer nur um Einzelobjekte, wie die Robotron-Kantine, das Eckhaus Lingnerallee/Blüherstraße oder das Palais Oppenheim - alles richtige Diskussionen - aber es fehlt mir an dem Bewusstsein für die Bedeutung des gesamten Quartiers.


    Die konkreten langfristigen Gefahren sind aus meiner Sicht:

    • Nicht-Lösung der Frage der Sankt Petersburger Straße: Wenn hier nicht gleich mitgeplant wird, kann keine Verbindung zwischen Altstadt und Pirnaischer Vorstadt entstehen. Auch bei einer späteren Umplanung der Straße (nach evtl. Abschluss einer Bebauung östlich davon) bleibt eine Barriere auf dem Grundriss der breiten Schneise.
    • Fehlende Bezüge zwischen den Teilbebauungsplänen: Es werden untereinander wenig in urbaner Verbindung stehende Quartiere entstehen, die weder in sich, noch als Ensemble im Bezug zur Altstadt attraktiv sein werden (im Bezug auf ein attraktives Stadtbild).
    • Beplanung nach ahistorischen und wenig nachhaltigen Grundsätzen: Damit meine ich die - aus meiner Sicht unnötige - geplante Achse der verlängerten Herkulesallee, die wenig urban ist und an den überkommenen DDR-Planungen (die teils aus den Monumental-Planungen zu einem "Gauforum" von 1938/39 stammen) festhält. So nah an der Altstadt darf aus meiner Sicht kein solches Experiment gewagt werden; hier muss konsequent auf den historischen Stadtgrundriss zurückgegriffen werden, denn dieser ist die einzige nachhaltige, weil historisch erklärbare Variante, dort zu bauen.

    Ich finde übrigens auch nicht, dass meine Vorstellungen unrealistisch oder einseitig sind, es geht mir hier um eine Art historischen roten Faden, an dem sich auch z.B. das Projekt Lingner-Altstadt-Garten, der Schulkomplex auf der Cockerwiese oder der Erhalt der Robotron-Kantine und der Wohnhochhäuser an der Grunaer Straße integrieren lassen. Die Planungen der Stadt machen aber jeglichen historischen Bezug von vornherein unmöglich, und genau das muss kritisiert werden.


    Ergo: Ich würde gern Zeit und Aufwand sowie die Ergebnisse meiner Überlegungen dem Verein zur Verfügung stellen, um hier ein Stück historisches Dresden wieder erlebbar zu machen.

    Die Bürgerbeteiligung zum Bebauungsplan Nr. 389 C Dresden-Altstadt II Nr. 27 Stadtquartier am Blüherpark-Ost erfolgt doch online im sächsischen Beteiligungsportal: Einfach hier unten auf "Ihre Stellungnahme" klicken. Das geht noch bis zum 6. Dezember. Bisherige Stellungnahmen sind leider nicht sichtbar (nur die Anzahl).


    Ich habe meine Anmerkungen von oben (noch etwas detaillierter) dort abgegeben.


    Hier noch Bilder meines Modells, die ich ebenfalls mit eingereicht habe.


    BP 389 C Schrägansicht des Planungsgebiets (Luftbild: Datenquelle: Landeshauptstadt Dresden, dl-de/by-2-0 (www.govdata.de/dl-de/by-2-0), opendata.dresden.de)


    Pirnaische Vorstadt Variante einer auf historischem Stadtgrundriss bebauten südlichen Pirnaischen Vorstadt (Luftbild: Datenquelle: Landeshauptstadt Dresden, dl-de/by-2-0 (www.govdata.de/dl-de/by-2-0), opendata.dresden.de)


    Schule von Blüherstraße Blick auf den Schulkomplex aus dem Eckgebäude Lingnerallee/Blüherstraße


    Schule von Hotel Blick auf den Schulkomplex aus dem Hotelgebäude an der Blüherstraße


    Schule von Pirnaischer Straße Blick auf den Schulkomplex aus der Pirnaischen Straße

    Wenn "[in] einer Gutachtersitzung mit Vertretern der Gestaltungskommission [...] über die drei Varianten befunden werden [soll]" (PM der Stadt), welches Problem gibt es dann mit der vorherigen Veröffentlichung oder mit einer nicht repräsentativen Meinungsumfrage einer Zeitung? Wann und wie hätten die Medien denn berichten dürfen?


    Und welche Variante Herr Wießner selbst bevorzugt, ist erstmal nur seine Meinung. Er schrieb ja selbst auf Facebook, dass er "gespannt [ist], welche Variante gebaut werden darf" (Facebook-Beitrag). Darin die Geringschätzung oder Beeinflussung der Meinung des Gutachtergremiums zu sehen ist wohl eine streitbare Ansicht.


    Die Öffentlichkeit bildet sich sowieso eine eigene Meinung, egal, wann, von wem, und mit welchem Begleittext die Entwürfe veröffentlicht werden.


    Diese Entscheidung des Baubürgermeisters, einen unnötigen Konflikt heraufzubeschwören, lässt mich etwas ratlos zurück.

    Wie die Lage in der Sache momentan genau aussieht, weiß ich nicht. Mein letzter Stand ist, dass das SPA die Achse an der Herkulesallee favorisiert, im Bauausschuss aber die historische Parzellenstruktur bevorzugt wird.

    Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Bau, Verkehr und Liegenschaften beauftragt den Oberbürgermeister, vom grundsätzlichen Ansatz der Baukante her für den Bereich westlich der Blüherstraße den Entwurf von Kister-Scheithauer-Architekten und für den Bereich östlich der Blüherstraße den Beitrag von Knoche-Architekten für die weitere Qualifizierung und Erarbeitung eines Entwurfes zu Bebauungsplänen zur Grundlage zu nehmen.


    [...]


    Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Bau, Verkehr und Liegenschaften bekräftigt seine Haltung, niedergelegt im Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan Nr. 389 DresdenAltstadt l/ll Nr. 43, Stadtquartier am Blüherpark gemäß V0026/14 vom 19. Februar 2015,dass eine Bebauung westlich der Blüherstraße direkt nördlich der Lingnerallee parzelliert,kleinteilig und gegebenenfalls schrittweise erfolgen soll.

    Das ist eine Entscheidung, die auf Grundlage des Ergebnisses des Werktattverfahrens Herkulesallee getroffen wurde.


    Herr Wießner hat hier, soweit ich weiß, einfach mit den Grundstückseigentümern gesprochen und eine Studie angefertigt, und das auch schon lange bevor hier offiziell etwas los ging.

    Für diese Ecke gibt es noch gar keine Planänderung, der Bebauungsplan 389 C endet östlich an der Blüherstraße.


    Diese "profane Blockrandecke" bestand bis 1945 übrigens schon genau so und es geht um das Grundstück, auf dem Herr Wießner dieses Gebäude gern wiederaufbauen wollte - den aktuellen Stand dazu kenne ich allerdings nicht.

    Das Modell bearbeite ich in SketchUp Make 2016, also nichts professionelles. Bei der Größe dauert aber z.B. das Rendern zu lange, weswegen ich bisher nur Screenshots der Bearbeitungsansicht machen kann.


    Die Gebäude stammen auch überwiegend aus einem Platzhalter-Generator. Vielleicht versuche ich mich auch mal an Entwürfen eigener Gebäude. Wenn jemand schöne (lizenzfreie) Modelle hat oder eine Quelle dafür kennt, würde ich mich über Tipps freuen.


    Danke für's gelungen finden. Vielleicht nützt es ja tatsächlich auch etwas.

    Diese Sichtachse halte ich persönlich für unnötig, zumal eine Bebauung auf dem Eckgrundstück Lingnerallee/Blüherstraße (und nur darum ginge es bei dieser Diskussion) die Sicht zum Rathausturm nicht komplett verstellen würde, zumindest nicht von der Lennéstraße aus: Google StreetView. Der Rathausturm würde über der Bebauung sichtbar bleiben. Und wenn man sich auf den südlichen Teil der Herkulesallee stellt, kann man sogar weiterhin an der Bebauung vorbei bis zum Rathaus blicken.


    Der ursprüngliche Bebauungsplan hat übrigens auch zum Ziel gehabt, die Pirnaische Straße endgültig aus dem Stadtgrundriss zu tilgen, indem zwischen Grunaer Straße und Lingnerallee Wohnblöcke entstehen sollen, die weder untereinander noch zur restlichen Stadt Bezug hätten. Sichtbeziehungen gäbe es dort gar keine und daher wohl auch keinen Anspruch an die Architektur.


    Insofern finde ich es absolut erfreulich, dass der historische Verlauf der Lingnerallee wieder in der Diskussion ist. Das ist meiner Ansicht nach die einzige nachvollziehbare Möglichkeit, dort zu bauen.

    Richtig, das tun sie nicht und genau deswegen mache ich mir ja auch den Aufwand, um eine Alternative aufzuzeigen, die sich an den historischen Stadtgrundriss und traditionelle Architektursprache anlehnt. Der B-Plan 389, der das gesamte Gebiet umfasst, wird ja in Abschnitten neu definiert, so eben z.B. gerade B-Plan 389 C auf der "Cockerwiese". Aber meiner Ansicht nach muss man bei diesen Teilplanungen auch das große Ganze im Blick haben.

    Hier eine Ansicht vom Großen Garten in Richtung Neues Rathaus - das Modell besteht zu großen Teilen noch aus einem groben OSM-Export mit Platzhaltergebäuden aber ich denke, man kann erkennen, worum es geht.


    Schulcampus Herkulesallee Richtung Rathaus


    Hier die aktuelle Vergleichsansicht mit Google Maps.