• Inmitten des (größtenteils) erhaltenen Gründerzeitviertels, sind diese Betonklötze entstanden. Reingeklotzt inmitten eines harmonischen Stadtbildes, erinnern sie an eine gelungene Fusion von einem Atomschutzbunker und eines Baustellencontainers und haben die umliegende Bebauung völlig missachtet/ bewusst ignoriert.


    Orientierung am Stadtbild 👎

    Ansehnlichkeit 👎

    Passend zur umliegenden Bebauung 👎

    Diese Entwürfe stammen von einem Architekten der THM........

  • Liebe Admins,wann wird denn nun endlich der Kotzsmiley bei den Reaktionen eingeführt? Dieses "etwas" da oben wäre wieder ein heißer Kandidat. Mein Magen mit dem Mittagessen rotiert bei dem Anblick. Deswegen gibt es den besagten kleinen Kerl nun hier <X

  • Danke. Habe mal bei Google earth recherchiert: Das liegt im Block, Südanlage, Bismarckstraße, Lonystraße


    Gehört das zum Fachbereich Bauwesen der TH?




  • Heute hat die THM unsere Anfrage zum Betonklotz beantwortet. Dies geschah aber NICHT in einer Stellungnahme (für diese ist sie sich zu fein) sondern in der Tagespresse, in welcher unsere Ansichten als rückwärtsgewandt und meine Gruppe als DOGMATIKER bezeichnet wurden.


    https://www.giessener-allgemei…orgt-disput-13862301.html


    Ich bitte euch darum, Leserbriefe zu schreiben. Nur zusammen sind wir stark.

    Hier die Adresse dafür: https://www.giessener-allgemeine.de/service/leserbriefe/


    Bisher ist der Artikel in der Gießener Allgemeinen nur in Papierform lesbar.


    Der Gießener Anzeiger berichtet auch. Allerdings ohne die Beleidigungen:


    https://www.mittelhessen.de/am…j_NSiklPHIGePZExxL44AKNn4


    Nehmt euch die paar Minuten für einen Leserbrief. Das Wort Dogmatiker trifft hier uns alle.....

  • Der Artikel in der Gießener Allgemeinen von Burkhard Müller ist sicherlich den Bauten gegenüber wohlwollend geschrieben. Die Erwähnung der nicht namentlich genannten "Frau", die am Ende des Artikels den Bau "ganz toll" findet, ist natürlich ein journalistischer Trick. Es ist nicht überprüfbar, ob es diese Frau gibt. Die Aussage der Frau sagt nichts darüber aus, ob sie auch nur von einer relevanten Gruppe der Gießener Bürger geteilt wird. Gleichwohl wird sie als Schluss-Stellungnahme platziert.


    Deutlich wird aus dem Artikel allerdings die modernistische Doktrin, dass sich Neubauten klar vom historischen Bestand ästhetisch abgrenzen müssen. Die Disharmonie wird also gefeiert, weil sie den Unterschied zwischen alt und neu erkennbar mache. Als ob man Unterschiede bei angepassteren Neubauten nicht auch erkennen könnte.


    Der Artikel im "Gießener Anzeiger" spekuliert stärker mit dem Gewöhnungseffekt. Irgendwann würden die Gießener ihre Container womöglich ebenso akzeptieren und lieben wie die Pariser die Louvre-Pyramide. Was natürlich ein völlig abstruses Provinz-Geschreibsel ist.


    In einem Punkt aber hat der Artikel völlig Recht. Gegen Louvre-Pyramide und Reichstagskuppel wurde vor deren Errichtung vorgegangen. Die Container aber stehen nun. Natürlich kann man nachträglich Kritik üben, in der Hoffnung, beim nächsten Bauprojekt würde der Bauherr vorsichtiger werden. Und Leserbriefe dienen vielleicht der eigenen Ehrenrettung. Aber ändern tut man auf diese Weise gar nichts. Sorry.

  • Der Kasten sieht aus, als hätte man ne überdimensionale Heizung drangehängt. Wirklich toll...

    Die Post sieht aber wirklich sehr schön aus :)

    Hat die Schönheit eine Chance-Dieter Wieland

  • Wirklich sehr schön. Ich hatte nicht mehr daran geglaubt, dass das Gebäude doch noch gerettet wird! Das Gebäude dahinter ist allerdings furchtbar!

  • Schön, aber ich hab in Gießen seinerzeit (80erJ) keinen Heidenturm gesehen. Ist das eine Teil des Alten Schlosses?

    Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
    14. Buch 9. Kapitel
    Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.

  • Samen-Hahn-Gelände

    Ein aktueller Artikel im Gießener Anzeiger erwähnt erneut die Rekonstruktion des 2012 abgerissenen Samen-Hahn-Hauses.

    (...) "Auf dem Samen-Hahn-Gelände entstehen vier Gebäude und eine Tiefgarage", erläutert Neidel. Eines der Bauwerke ist eine Rekonstruktion des ehemals dort platzierten Hahn-Hauses, für das eine Gestaltungssatzung vorliegt. (...)

    Folgender Abschnitt ist wohl eine Vorgabe aus dem Architekturwettbewerb.

    (...) 1. Das Eckgebäude, ehem. „Samen Hahn“, soll gemäß seiner städtebaulichen Bedeutung wieder als Solitär in Erscheinung treten. Dabei ist die Frage seiner Fassadengestaltung nicht vordergründig. Die für die Maßstäblichkeit wichtige Kubatur jedoch, soll wiederhergestellt werden. Maßgeblich sind hierbei die Gesamthöhen (Fist – und Traufe) sowie die Abmessungen des Baukörpers auf dem Grundstück analog dem historischen überlieferten Plan. (...)

    Im Frühjahr 2021 soll es mit den Bauarbeiten losgehen. Auf die "Rekonstruktion" können wir also sehr gespannt sein.

  • Samen-Hahn-Gelände

    Ein aktueller Artikel im Gießener Anzeiger erwähnt erneut die Rekonstruktion des 2012 abgerissenen Samen-Hahn-Hauses.

    Folgender Abschnitt ist wohl eine Vorgabe aus dem Architekturwettbewerb.

    Im Frühjahr 2021 soll es mit den Bauarbeiten losgehen. Auf die "Rekonstruktion" können wir also sehr gespannt sein.

    Die Zeitung drückt sich da leider etwas zu optimistisch aus.


    Es wird lediglich eine Art Inverstechnik geben, welche das ursprüngliche Gebäude auf der Fassade darstellen wird.