Posts by Ravensberger

    Mittelstraße 70:

    2016:https://www.architektur-bildarchiv.de/image/B%C3%BCr…emgo-59172.html

    Nach der Sanierung von 2023 ist es leider nicht schöner geworden:https://www.wb-immo.de/media/prime/im…ng8_ansicht.jpg

    Weitere Fotos. Im hinteren Teil entstand ein Anbau: https://www.wb-immo.de/immobilien-deu…in-lemgo-s-city

    Mittelstrasse70 – Ask Dr. Kramp

    Die schönen Sprossenfenster wurden durch nur einfach geteilte Scheiben ersetzt, der Torbogen links wurde leider entfernt! Mit Ausnahme des Gewölbekellers blieb offenbar kaum historische Bausubstanz erhalten. Laut BKW handelt es sich um ein Steingiebelhaus von 1578, das bereits 1946-50 völlig umgebaut wurde. Vor dem Umbau wurde der wohl im 19. Jh. Fachwerk erneuerte Straßengiebel von einem Krüppelwalmdach abgeschlossen.

    Ich hatte bisher angenommen, dass das Haus ursprünglich verputzt gewesen ist, da man einen Massivbau vortäuschen wollte. So präsentierte es sich noch in den 30er Jahren und auch in den 1970er Jahren war der Verputz an der Frontseite noch vorhanden. Die Freilegung muss danach erfolgt sein:http://www.geschichtevlotho.de/poelmahn-fotoseite.htm

    Die Geschosse wurden durch hölzerne Gesimse voneinander getrennt, die nun fehlen. Die Fenster und Türen verfügten über entsprechende Rahmungen mit Gesimsen. Die Schlagläden rundeten dieses Erscheinungsbild ab. Jetzt wirkt die Fassade ziemlich kahl.

    https://asc-images.forward-publishing.io/2024/04/19/bcf38617-5c7f-4eea-9a9b-27775ad1f7be.jpeg?w=320&auto=format

    Aber vermutlich beruht die jetzige Farbfassung auf Befunden, oder?

    Dieser Film gibt Einblicke in ein Grabenhäuschen:

    External Content www.youtube.com
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    Dass das Haus damals doch versteigert wurde, war mir nicht bekannt. Danke für die Info. Wenn der Käufer lediglich auf das Grundstück scharf war, dann hat er ja jetzt sein Ziel erreicht. Komisch, dass das Haus so spät unter Schutz gestellt wurde!

    Hintere Straße 12 wurde zwar mittlerweile renoviert, der schöne Giebel ist aber inzwischen völlig verbrettert! Vorzustand:

    Jetzt:

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    Am Jahnplatz wir die ehemalige Stadtsparkasse zur "Wissenswerkstadt" umgebaut. Die 1962 veränderte Fassade von 1928 wurde dabei in Anlehnung an das ursprüngliche Erscheinungsbild zurückversetzt, wie man auf diesen Fotos sehen kann:

    Bauprojekte verändern den Bielefelder Jahnplatz | nw.de

    Mehr in einem Artikel aus der Neuen Westfälischen vom 2./3. März 2024:

    Die nach historischem Vorbild wiederhergestellte Fassade der ehemaligen Stadtbibliothek und zukünftigen Wissenswerkstadt ist jetzt ein neuer Hingucker am Jahn_platz. Die Gerüste zur Herforder Straße hin sind weg, weiße Sprossenfenster ziehen die Blicke auf sich. Das Dach ist nicht mehr dunkelgrau, sondern rot eingedeckt. (...)

    An der Herforder Straße zeigt sich das Gebäude, das einst Kreissparkasse, dann Stadtbibliothek war und jetzt das neue Zuhause der Wissenswerkstadt wird, völlig verändert: die schmuddelig-graue Betonfassade von 1962 ist weg. Die neue Front, die in Anlehnung an den Bauzustand von 1928 wiederhergestellt wurde, wirkt dagegen hell und leicht. Noch sei das Erdgeschoss nicht ganz fertig, fehlten die vergrößerten Schaufenster in der Naturwerkstein-Verkleidung, die später den Blick ins Innere der Wissenswerkstadt freigeben, erklärt Architektin Friederike Kriete vom zuständigen Büro Hauer + Partner Architekten aus Gütersloh. (...) Unterdessen ist das ebenfalls platzprägende Eckhaus der ehemaligen Löwenapotheke im Winkel zwischen Herforder und Friedrich-Verleger-Straße weitgehend entkernt und zeigt zum Jahnplatz nur noch ein Gebäudeskelett. Die Volksbank-Tochter Geno Immobilien baut den Komplex aus den 1950er Jahren seit Oktober zum modernen Wohn- und Bürogebäude um. Drei Etagen werden zum zentralen Platz hin zudem auf_gestockt, und das Gebäude bekommt eine moderne Fassade mit großen Glasfenstern. Zur Wilhelmstraße plant die Geno Wohnungen mit Balkonen. (...)

    Ende 2025 sollen Umbau, Aufstockung und Fassadenarbeiten abgeschlossen sein. Informationen gibt es online unter: https://wissenswerkstadt.de/

    Auszüge aus dem Artikel über das Haus Altrogge in der Vielser Straße (Westfalen Blatt vom 23.2.24):

    Die Kommunalpolitiker im Salzkottener Bau- und Planungsausschuss haben in ihrer Sitzung am Mittwoch notgedrungen das Schicksal des sogenannten Stelzenhauses besiegelt. Einen Antrag auf Abbruch des denkmalgeschützten Ackerbürgerhauses haben sie mehrheitlich befürwortet. (...). Seit nunmehr sieben Jahren wird der Giebel des historischen Gebäudes in der Vielser Straße, auch bekannt als Haus Altrogge, mit drei Stelzen abgestützt. (...) Gutachter kommen nunmehr wie berichtet (WV vom 14. Februar) zu dem Ergebnis, dass das Haus Altrogge nicht mehr wirtschaftlich sanierbar ist. Der Leiter des Fachbereiches Stadtentwicklung, Martin Westermeier, präsentierte in der Sitzung Fotos, die einen Eindruck vom enormen Ausmaß der Schäden vermittelten. „Man kann die Räume nicht mehr betreten, ohne sich in Gefahr zu bringen“, wies Westermeier auf eine akute Gefährdung der Verkehrssicherheit hin. „Ich persönlich kann nicht mehr guten Gewissens an dem Haus vorbeigehen. Wir sehen uns schweren Herzens gezwungen, dem Abbruchantrag stattzugeben, weil wir die Verantwortung nicht mehr übernehmen können“, so Westermeier weiter. Westermeier informierte außerdem darüber, dass mit den Bevollmächtigten der Eigentümerin ein städtebaulicher Vertrag geschlossen wurde, in dem die Gestaltung eines Neubaus an gleicher Stelle geregelt sei. So solle ein neues Gebäude traditionsgemäß giebelständig errichtet werden. First und Traufhöhen seien ebenso festgelegt wie die Dacheindeckung. (...) Westermeier rechnet damit, dass das Stelzenhaus sehr kurzfristig abgerissen werde. Innerhalb der nächsten fünf Jahre müsse mit einem Neubau begonnen werden. Der Rohbau müsse dann innerhalb eines Jahres stehen, ansonsten drohten Konventionalstrafen. Die Eigentümer hätten einen solchen Vertrag freiwillig angeboten. Der folgende Meinungsaustausch im Bau- und Planungsausschuss spiegelte nicht nur die Alternativlosigkeit zu einer Abbruchentscheidung wider, sondern auch einen Mangel an Einflussnahme. SPD-Fraktionsvorsitzender Michael Sprink sprach von einem Versagen des Denkmalschutzes. „Das Bild, das der Denkmalschutz abgibt, ist verheerend“, sagte Sprink. Hier sei die Eigentümerinnichtnur der Unterhaltungspflicht nicht nachgekommen, vielmehr habe „der Fortgang der Nichtunterhaltung dem Verfall Vorschub geleistet“. Er habe große Zweifel an der Erfüllung des städtebaulichen Vertrages, da die Eigentümerin ja auch der Erhaltungspflicht nicht nachgekommen sei. „Es ist eine Tragödie und ein Trauerfall für unsere Stadt, ganz besonders für unsere gute Stube, die Vielser Straße“, sagte Kilian Pötting (Bündnis 90/Die Grünen). Die Besitzer bekämen nun das bestmögliche und das, was sie gewollt hätten, nämlich neu zu bauen. Pötting forderte indes eine originalgetreue Rekonstruktion des Hauses, „weil wir es schmerzlich vermissen werden“. Hier offenbare sich das ganze Dilemma des Denkmalschutzes, sagte Michael Fechtler (CDU). „Wir hätten es uns auch anders gewünscht“, so Fechtler. Gegen den offenkundigen Willen des Eigentümers sei Denkmalschutz aber kaum durchsetzbar. Fechtler bezweifelte, dass ein möglicher Rechtsstreit hinsichtlich einer Entlassung aus dem Denkmalschutz erfolgreich gewesen wäre. Seine Bitte an die Verwaltung lautete, sich Gedanken zu machen, „damit eine Geschichte, wie sie hier abgelaufen ist, nicht noch einmal passiert“. „Insgesamt geben wir als Stadt kein gutes Bild ab, die obere Denkmalbehörde eingeschlossen“, sagte FDP-Fraktionschef Christoph Sonntag. Das Haus sei bereits vor vier bis fünf Jahren in einem desolaten Zustand gewesen. Mit dem Abriss werde jetzt das Signal gesendet, „als Eigentümer muss man nur einen langen Atem haben, ein Haus verkommen lassen und irgendwann ist das Ding am Grund“, so Sonntag. „Der Eigentümer hat sich auf ganzer Linie durchgesetzt und uns alle am Nasenring durch die Arena gezogen. Ein glatter Sieg des Eigentümers und eine Blamage für uns“, sagte der FDP-Fraktionschef. (...) „Wir haben es mehr oder weniger hingenommen, dass das Haus verfällt“, kritisierte Christoph Sonntag. Er zog einen Vergleich zum einstigen Haus Jürgens, an dessen Stelle nun das Stadthaus mit der Stadtbibliothek stehe. Auch das sei „systematisch runtergerockt“ worden, bis es abgerissen werden musste. „Entweder ist ein Objekt so erhaltenswert, dass wir es mit allen Konsequenzen durchfechten, oder man lässt es“, sagte Sonntag. Das Haus Altrogge steht seit 1995 unter Denkmalsschutz. Es gilt als gut überliefertes Beispiel eines Ackerbürgerhauses aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Ein genaues Erbauungsdatum ist unbekannt. Die Unterschutzstellung erfolgte aus städtebaulichen Gründen, weil das Gebäude „wichtiger Bestandteil der noch von einer hohen Dichte historischer Bausubstanz geprägten Bebauung der Vielser Straße“ sei, hieß es in der Begründung. Für den Abriss stimmten in der Sitzung am Mittwoch schließlich die CDU-Mehrheit sowie der Vertreter der AfD. Grüne, SPD und FDP stimmten dagegen.

    Salzkotten, eine Kleinstadt von etwa 25 000 Einwohnern, liegt etwa 13 km südwestlich von Paderborn am Hellweg, einer mittelalterlichen Handelsstraße, die von Paderborn nach Duisburg verläuft. Am Hellweg liegen bedeutende Städte wie Essen, Bochum, Dortmund, Unna, Werl, Soest und Geseke. 1247 erhält der Ort, der für seine reichen Salzvorkommen bekannt ist, die Stadtrechte. Im Zentrum des Ortes befindet sich der über 3 Meter hohe Kütfelsen mit der salzhaltigen Unitasquelle (Bilder allesamt von Wikipedia):

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/5/58/Salzkotten_K%C3%BCtfelsen_mit_Brunnenhaus.jpg/640px-Salzkotten_K%C3%BCtfelsen_mit_Brunnenhaus.jpg

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/9/92/Salzkotten_Unitasquelle.jpg/640px-Salzkotten_Unitasquelle.jpg

    Daneben befindet sich das Brunnenhaus von 1555:

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/a/a7/Salzkotten_Brunnenhaus_der_Unitasquelle.jpg/640px-Salzkotten_Brunnenhaus_der_Unitasquelle.jpg

    Von der in der 2. Hälfte des 13. Jh. erbauten Stadtmauer blieben einige Reste erhalten, darunter der Westerntorturm:

    Datei:Salzkotten Westerntor.jpg

    Der Bürgerturm:

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/3/3c/Salzkotten_B%C3%BCrgerturm.jpg/450px-Salzkotten_B%C3%BCrgerturm.jpg

    und der sogenannte Hexenturm:

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/3/38/Salzkotten_Hexenturm.jpg/360px-Salzkotten_Hexenturm.jpg

    Von der Stadtmauer selbst blieben längere Strecken an der Schützen- und an der Bäckerstraße erhalten:

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/7/7a/Salzkotten_-_Stadtmauer_B%C3%A4ckerstra%C3%9Fe.jpg/640px-Salzkotten_-_Stadtmauer_B%C3%A4ckerstra%C3%9Fe.jpg

    Unweit des Bürgerturmes steht dieses Fachwerkhaus von 1825. Es wurde nach Abbruch der dort befindlichen Stadtmauer errichtet:

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/9/96/Salzkotten-Am_Buergerturm_2.jpg/640px-Salzkotten-Am_Buergerturm_2.jpg

    In derselben Straße liegt das Haus Am Bürgerturm Nr. 9:

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/8/8a/Salzkotten-Am_B%C3%BCrgerturm_9.jpg/640px-Salzkotten-Am_B%C3%BCrgerturm_9.jpg

    Im Herzen der Stadt liegt die Pfarrkirche St. Johannes Baptist:

    Kath. Pfarrkirche St. Joh. Baptist

    Es handelt sich um eine dreischiffige frühgotische Hallenkirche mit Querschiff und gerade geschlossenem Chor und quadratischem Westturm aus dem 13. Jahrhundert, wohl bis 1275 vollendet. Zerstörungen im Dreißigjährigen Krieg.

    Inneres nach Osten:

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/5/56/Salzkotten_St._Johannes_Baptist_Chorraum.jpg/320px-Salzkotten_St._Johannes_Baptist_Chorraum.jpgUnweit der Kirche liegt die Klingelstraße. Hier findet man noch Reste der ursprünglichen Fachwerkbebauung. Bedeutendster Bau ist Klingelstraße 3. Das sogenannte Haus Wüst stammt im Kern von 1563 und ist damit das älteste Fachwerkhaus des Ortes. Es wurde von dem Salinator Friedrich Penning errichtet, der zur städtischen Oberschicht gehörte.

    Es handelt sich um ein Vierständerhallenhaus von 13 Gebinden Länge auf einer Grundfläche von 20,90 x 13,35 m. Im Innern großformatige, haushohe Diele mit zwei offenen Luchten und zweigeschossigen Seitenschiffen. Hier sieht man die verputze Giebelseite

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/a/aa/Salzkotten_-_Klingelstra%C3%9Fe_3_-_1.jpg/433px-Salzkotten_-_Klingelstra%C3%9Fe_3_-_1.jpg

    Klingelstraße 6, ehemals Mädchenschule. Erbaut 1819:

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/3/3f/Salzkotten_Alte_M%C3%A4dchenschule.jpg/640px-Salzkotten_Alte_M%C3%A4dchenschule.jpg

    Klingelstraße 9, Küsterhaus:

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/16/Salzkotten-Klingelstrasse_9.jpg/360px-Salzkotten-Klingelstrasse_9.jpg

    Klingelstraße 10 (Pfarrhaus und Kaplanei), erbaut 1748. Die Gefache mit Backsteinen in Ziersetzung:

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/5/5f/Salzkotten-Klingelstrasse_10.jpg/559px-Salzkotten-Klingelstrasse_10.jpg

    Klingelstraße11:

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/0/0c/Salzkotten-Klingelstrasse_11.jpg/360px-Salzkotten-Klingelstrasse_11.jpg

    Klingelstraße 14 (Vikarie). an der Frontseite verschieferter Fachwerkbau mit Walmdach:

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/16/Salzkotten-Klingelstrasse_14.jpg/607px-Salzkotten-Klingelstrasse_14.jpg

    Klingelstraße 15. Fachwerkhaus mit Utlucht, um 1790:

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/f/fa/Salzkotten_-_Klingelstra%C3%9Fe_15.jpg/485px-Salzkotten_-_Klingelstra%C3%9Fe_15.jpg

    Klingelstraße 21:

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/d/d3/Salzkotten-Klingelstrasse_21.jpg/450px-Salzkotten-Klingelstrasse_21.jpg

    Hauptschlagader des Ortes ist die Lange Straße. Hier findet man nur noch wenige ältere Fachwerkbauten, die einst das Straßenbild dominierten. Es handelte sich um Fachwerk-Dielenhäuser, wie sie für viele Orte Westfalens typisch waren und zum Teil noch sind (Rheda-Wiedenbrück). Besonders schön ist das Café Hölter, Lange Straße 33, das kurz nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges erbaut wurde (bez. 1654):

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/20/Salzkotten-Lange_Strasse_33.jpg/510px-Salzkotten-Lange_Strasse_33.jpg

    Auch das Innere mit seiner schönen Diele ist noch recht ansehnlich:https://www.cafe-hoelter.de/s/cc_images/cache_81071053.jpg

    Die Sälzer-Apotheke von 1752 (Lange Straße 53), leider durch Schaufenster verunstaltet. Bauherr war der Bürgermeister und Sälzer Johannes Henricus Kraus.

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/0/05/Salzkotten-Lange_Strasse_23.JPG/640px-Salzkotten-Lange_Strasse_23.JPG

    Jüngeren Datums ist Lange Straße 11 (19. Jh.):

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/9/94/Salzkotten-Lange_Stra%C3%9Fe_11.jpg/640px-Salzkotten-Lange_Stra%C3%9Fe_11.jpg

    Bereits außerhalb des mittelalterlichen Stadtkerns liegt das klassizistische Fachwerkhaus Lange Straße 49:

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/eb/Salzkotten-Lange_Stra%C3%9Fe_53.jpg/640px-Salzkotten-Lange_Stra%C3%9Fe_53.jpg

    In Formen der Backsteingotik präsentiert sich das Postamt von 1903:

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/4/44/Salzkotten-Lange_Strasse_25.jpg/568px-Salzkotten-Lange_Strasse_25.jpg

    Ebenfalls aus dem frühen 20. Jh. dürfte das Geschäftshaus Lange Straße 38 stammen:

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/d/d0/Salzkotten-Lange_Stra%C3%9Fe_38.jpg/640px-Salzkotten-Lange_Stra%C3%9Fe_38.jpg

    Ein recht ansehnliches Dielenhaus findet man in der Marktstraße 16:

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/d/df/Salzkotten-Marktstrasse_16.jpg/507px-Salzkotten-Marktstrasse_16.jpg

    Die weitaus meisten Fachwerkbauten aber findet man noch heute in der Vielser Straße, von denen einige vom Abbruch bedroht sind. Vielser Straße 4 steht offenbar leer und verfällt zusehends. Es ist das letzte dreigeschossige Fachwerkhaus, das mit einem zusätzlichen Speichergeschoss versehen ist:

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/8/89/Salzkotten-Vielser_Strasse_4.jpg/450px-Salzkotten-Vielser_Strasse_4.jpg

    Vielser Straße 7:

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/5/51/Salzkotten-Vielser_Strasse_7.jpg/640px-Salzkotten-Vielser_Strasse_7.jpg

    Vielser Straße 8, das zweitälteste Haus des Ortes. Fachwerk-Dielenhaus, das am Torbalken 1575 bezeichnet ist:

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/0/04/Salzkotten_H%C3%A4user_3.jpg/400px-Salzkotten_H%C3%A4user_3.jpg

    Vielser Straße 9 (Adam und Eva-Haus). Bauzeit unbekannt. Das hohe Dachwerk weist auf ein recht hohes Alter hin!

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/27/Salzkotten-Vielser_Strasse_9.jpg/509px-Salzkotten-Vielser_Strasse_9.jpg

    Vielser Straße 10/12:

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/e9/Salzkotten-Vielser_Strasse_12.jpg/576px-Salzkotten-Vielser_Strasse_12.jpg

    Vielser Straße 14:

    :https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/0/0b/Salzkotten-Vielser_Strasse_14.jpg/440px-Salzkotten-Vielser_Strasse_14.jpg

    Das vom Abbruch bedrohte Haus Vielser Straße 15:

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/4/46/Salzkotten_-_Vielser_Stra%C3%9Fe_15_-_2.jpg/435px-Salzkotten_-_Vielser_Stra%C3%9Fe_15_-_2.jpg

    Das leer stehende Haus Vielser Straße 18 (städtisches Eigentum!):

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/4/47/Salzkotten_-_Vielser_Stra%C3%9Fe_18_-_2.jpg/521px-Salzkotten_-_Vielser_Stra%C3%9Fe_18_-_2.jpg

    Vielser Straße 20 wurde 1707 für Johannes Prüssen und Magdalena Sibel erbaut:

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/a/a7/Salzkotten_B%C3%BCcherei.jpg/640px-Salzkotten_B%C3%BCcherei.jpg

    Hier noch ein Film über die Vielser Straße:

    So sehen die Neubauten auf dem Löwenareal aus: https://www.google.de/maps/@49.73775…hl=de&entry=ttu

    Vorher:https://www.mainpost.de/storage/image/…mQcp_I8xqEI.jpg

    Es wurde offenbar nicht nur der Goldene Löwe abgerissen, sondern auch die gesamte rechte Häuserzeile! Dahinter findet man nun Parkplätze und Mülltonnen:https://www.google.de/maps/@49.73779…hl=de&entry=ttu

    Links an der Rückseite der klägliche Rest der Stadtmauer, der aber völlig neu aufgemauert zu sein scheint!

    Wenigstens eine gute Nachricht aus Stadthagen: Die Häuser Klosterstraße 3-5 sind nun saniert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen:

    Google Maps
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    Leider wurde direkt hinter den Gebäuden diese unschöne Neubau erstellt:https://www.google.de/maps/@52.32242…i8192?entry=ttu

    Wohnen am Nordwall/Krumme Straße:https://www.google.de/maps/@52.32614…i8192?entry=ttu

    Ärgerlich! Ich mochte dieses Haus, das für die frühe Zeit des Wiederaufbaus nach dem Krieg steht, in der man noch bemüht war, die Dimensionen zu wahren. Auch um die Neonreklame ist es schade.

    Ich bin gerade dabei die Einwände upzudaten und werde sie Ende der Woche einreichen! Der Einsendeschluss ist der 21.01.24. Allerdings habe ich wenig Hoffnung, dass ich etwas bewirken kann. Man weiß doch, wie es sich mit solchen "Bürgerbeteiligungen" verhält. Man gibt dem Menschen das Gefühl, sie könnten mitreden, dabei ist alles längst beschlossene Sache. Genauso ist es mit "ergebnisoffenen" Gesprächen: das Ergebnis steht bereits vorher fest!