Posts by janpmw

    Ich glaube der Schirn wurde in FFM kaum jemand nachtrauern. Zumindest nicht dem Gebäude, welches mit etwas Phantasie aussieht, wie eine geladene Knarre......

    Hier der Artikel:


    Dresden

    Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Bau will auf seiner Sitzung am 11. März entscheiden, wie das Narrenhäusel rekonstruiert werden soll. „Sie bringen die drei Entwürfe mit, sie werden an die Wand gehängt und dann treffen wir eine Entscheidung“, erklärte Linke-Bauexperte Tilo Wirtz am Mittwoch. Veit Böhm (CDU), Thomas Ladzinski (AfD) und Stefan Engel (SPD) forderten ebenfalls: Auf der nächsten Sitzung des Gremiums sollen Nägel mit Köpfen gemacht werden.

    Hintergrund: Die Jury, die über das Äußere des Narrenhäusels entscheiden soll, hatte Ende Januar einen Beschluss vertagt und empfohlen, einen weiteren Architekten bei der Überarbeitung der vorliegenden Entwürfe einzubeziehen. Bauherr Frank Wießner, der das Narrenhäusel errichten will, hatte den Auftrag, drei Entwürfe vorzulegen. Keiner überzeugte die Jury, der Dresdner Bauunternehmer sollte nacharbeiten.

    „Die Jury meinte, dass die Brüche, die das Gebäude zwischen 1920 und 1938 verändert haben, an der Fassade dargestellt werden sollten“, erklärte Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain das Votum. Wenn man ein Gebäude errichten wolle, das so nicht existiert habe, müsse die Baugeschichte abgebildet werden. „Das klingt plausibel“, so der Baubürgermeister.

    Das kostet aber auch Zeit. Viel Zeit. Ein neuer Architekt muss sich in die vorliegenden Entwürfe sowie die Historie einarbeiten und dann seine Empfehlungen aussprechen, die wieder der Jury vorgelegt werden. Bis zu einem Bauantrag – von einer Baugenehmigung ganz zu schweigen – würden Monate, wenn nicht Jahre vergehen.

    „Diese Jurys entwickeln sich immer mehr zu Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen für Architekten“, schimpfte Wirtz, „wir kommen nicht mehr zu Potte, weil immer noch eine Runde gedreht werden soll.“ Es sei absurd, für dieses kleine Gebäude derart oft eine Jury tagen zu lassen. „Wir wollen dort ein Bauwerk haben, das der Barockzeit entstammt.“

    Stadtplanerin Anja Heckmann erklärte, der Standort des Narrenhäusels sei es wert, in einen fachlich substanziierten Kontext gestellt zu werden. „Wir wollen ein Gebäude haben, das einen Charakter hat und eine Zeit vertritt“, warb sie um mehr Zeit und einen Spruch der Jury vor der Entscheidung durch den Ausschuss.

    „Es wäre mal an der Zeit, in Dresden ein Haus zu bauen, das dem guten Geschmack entspricht“, entgegnete Wirtz und fand eine große Mehrheit bei den Ausschussmitgliedern. Diese Entschlossenheit stelle die Verwaltung durchaus vor Schwierigkeiten, bekannte der Baubürgermeister. „Wir wollen eine finale Entscheidung treffen am 11. März“, bekräftigte Böhm. Und Engel empfahl, den Bauherren Wießner

    @Andreas, hier die überarbeitete Version:



    "Das momentan in der Planung befindliche Projekt „Domhöfe Wetzlar“ biete die einmalige Chance, gegenüber des ersten Rathauses der Stadt Wetzlar eine Kriegswunde, und eine daran anschließende Bausünde der Nachkriegszeit zu schließen bzw. zu beseitigen. Weiterhin war am anschließen Fischmarkt lange Zeit das Reichskammergericht ansässig. Der Domplatz, als auch der anschließende Fischmarkt und der in der Nähe sich befindende Kornmarkt weisen ein geschlossenes Bild von über Jahrhunderte gewachsenen Gebäuden auf. Lediglich das zu Beginn der 1980er Jahre fertiggestellte Stadthaus trägt hier massiv zu einer Verschlechterung des Stadtbildes von Nah und Fern bei (Perspektive Brodschirm/Kalsmunt).
    Durch das geplante Neubauvorhaben wird hier die Möglichkeit erbracht, dass bisher wenig belebte Altstadtviertel zwischen Kornmarkt und Domplatz nach dem Aussterben der Fußgängerzone erneut lebhaft zu gestalten und mit Menschen zu füllen. Zudem erfüllen die neu zu schaffenden Höfe und Gassen eine belebende Funktion und nehmen durch die Namensgebung historischen Bezug zum Areal und der Stadtgeschichte. Dass dies möglich ist, hat sich in den Jahren 2005-heute am Dresdner Neumarkt, aber auch in wenigen Metern Laufweite am Steighausplatz (zwischen Schillerplatz und Lahn) durch die Bebauung der 2010er Jahre gezeigt.
    Durch die behutsam an der Geschichte des Ortes, aber auch an der Nachkriegsbebauung orientierte Neubauplanung kann hier die Chance ergriffen werden, den Fischmarkt mit seinen angrenzen Fachwerkhäusern, den Domplatz mit seinen Gebäuden des 18./19.Jahrhunderts, aber auch den weit über 600 Jahre alten Brotschirm und der Kulisse des Domes und des Fischmarktes in seiner Gänzlichkeit und Geschlossenheit zu vervollständigen.
    Es wird daher angeregt, dass Gebäude Fischmarkt/Domplatz (Herzogliches Haus) zu rekonstruieren. Dies muss nicht in seiner kompletten Gebäudesubstanz geschehen, sondern kann als Fassadenrekonstruktion (vgl. Rotes Haus und Haus zum Esslinger in FFM, Dinglingerhaus in Dresden, usw.) geschehen. Somit kann die alte Platzkante wiederhergestellt, aber auch modernes, inneres Wohnen ermöglicht werden. Hier sollte vor allem auf das Material, die Farbe, die Fensterummantelung, die Dacheindeckung und die Nachbarbebauung der Vorkriegszeit Rücksicht genommen werden, da diese auch in Teilen bis in die Nachkriegsjahre erhalten waren, wie fotografische Aufnahmen beweisen.
    Es mangelte hier vermutlich am Willen oder der finanziellen Möglichkeit zum originalgetreuen Wiederaufbau.
    Eine erfolgreiche Fassadenrekonstruktion ist in den 1980er Jahren mit der Ostzeile des Kornmarktes (und dem dortigen “Römischen Kaiser”) geschehen. Aber auch eine der jahrhundertealten Wahrzeichen der Stadt, das Lottehaus wurde nach Kriegszerstörung rekonstruiert. Leider sind auch in Wetzlar viele stadtbildprägende Ensembles (Dillbrücke, Hallenbad, Krankenhaus Bergstraße) abgerissen oder durch Unglücke/Krieg vernichtet worden (Goldenes Ross, Mehlwaage). Das Neubauvorhaben am Domplatz bietet daher die einmalige Chance auch Wetzlar einen kleinen Teil an Rekonstruktionen zurückzugeben, handelt es sich hierbei doch lediglich um ein bzw. zwei Gebäude.
    Durch die von uns vorgeschlagene Rekonstruktion des herzoglichen Hauses, sowie der Festschreibung der Fassadenrekonstruktion des Hauses „Hotel zum Dom“ soll nicht nur eine weitere Städtebausünde verhindert werden. Hierbei soll der Fokus auf der Vervollständigung des Domplatzes und des Fischmarktes liegen, da diese sich in das Wetzlarer Altstadtensemble behutsam einfügen sollen, wie es Kornmarkt, Eisenmarkt und Schillerplatz tun. Zudem fördert eine Rekonstruktion bzw. Festschreibung der Fassadenrekonstruktion eine individuelle Aufrechterhaltung einer Gebäude- als auch Platzgeschichte.
    Durch die vorgeschlagene Fassadenrekonstruktion des herzoglichen Hauses, als auch des Hotels zum Dom, werden außerdem die klassizistische Fassadenelemente des Fischmarktes, als auch des süd-westlichen Domplatzes (Modehaus Beck), und der nördlichen Hauptwache aufgenommen und es entsteht so ein harmonisches Ortsbild, welches durch die vorgeschlagenen Rekonstruktionen eine starke Aufwertung erhält.
    Die vorliegende Pressemitteilung wird von uns an die hiesigen Pressevertreter, alle Parteien des Stadt- als auch Kreisparlamentes, das Landesamt für Denkmalschutz, sowie alle Beteiligten gesandt. "




    Pressemitteilung geht an die Parteien der Stadtverordnetenversammlung, regierende Parteien, Zeitung und LAfDenkmalschutz. Nen Versuch isses Wert.....

    Liebes Forum, bitte lest Mal drüber und gebt mir ein Feedback dazu.


    Pressemitteilung zum Neubauprojekt
    "Domhöfe“, ehemals Stadthaus am Dom

    Das momentan in der Planung befindliche Projekt „Domhöfe Wetzlar“ biete die einmalige Chance, gegenüber des ersten Rathauses der Stadt Wetzlar eine Kriegswunde, und eine daran anschließende Bausünde der Nachkriegszeit zu schließen bzw. zu beseitigen. Weiterhin war am anschließen Fischmarkt lange Zeit das sogenannte Reichskammergericht ansässig. Der Domplatz, als auch der anschließende Fischmarkt und der in der Nähe sich befindende Kornmarkt weisen ein geschlossenes Bild von über Jahrhunderte gewachsenen Gebäuden auf. Lediglich das zu Beginn der 1980er Jahre fertiggestellte Stadthaus trägt hier massiv zu einer Verschlechterung des Stadtbildes von Nah und Fern bei (Perspektive Brodschirn/Kalsmunt).


    Durch das geplante Neubauvorhaden wird hier die Möglichkeit erbracht, dass bisher wenig belebte Altstadtviertel nach dem Aussterben der Fußgängerzone erneut lebhaft zu gestalten und mit Menschen zu füllen. Zudem erfüllen die neu zu schaffenden Höfe und Gassen eine belebende Funktion und nehmen durch die Namensgebung historischen Bezug zum Areal und der Stadtgeschichte. Dass dies möglich ist, hat sich in den Jahren 2005-heute am Dresdner Neumarkt, aber auch in wenige Metern Laufweite am Haarplatz durch die Bebauung der 2010er Jahre gezeigt.


    Durch die behutsam an der Geschichte des Ortes, aber auch an der Nachkriegsbebauung orientierte Neubauplanung kann hier die Chance ergriffen werden, den Fischmarkt mit seinen angrenzen Fachwerkhäusern, den Domplatz mit seinen Gebäuden des 18.*19.Jahrhunderts, aber auch den weit über 600 Jahre alten Brotschirn in seiner Gänzlichkeit und Geschlossenheit zu vervollständigen.


    Es wird daher angeregt, dass Gebäude Fischmarkt/Domplatz (Herzogliches Haus) zu rekonstruieren. Dies muss nicht in seiner kompletten Gebäudesubstanz geschehen, sondern kann als Fassadenrekonstruktion (vgl. Rotes Haus und Haus zum Esslinger in FFM, Dinglingerhaus in Dresden, usw.) geschehen. Somit kann die alte Platzkante wiederhergestellt, aber auch modernes, inneres Wohnen ermöglicht werden. Hier sollte vor allem auf das Material, die Farbe, die Fensterummantelung, die Dacheindeckung und die Nachbarbebauung der Vorkriegszeit Rücksicht genommen werden, da diese auch in Teilen bis in die Nachkriegsjahre erhalten waren, wie fotografische Aufnahmen beweisen.
    Es mangelte hier vermutlich am Willen oder der finanziellen Möglichkeit zum originalgetreuen Wiederaufbau.


    Eine erfolgreiche Fassadenrekonstruktion ist in den 1980er Gebäude in der Zuckergasse geschehen. Leider sind auch in Wetzlar viele stadtbildprägende Ensembles (Dillbrücke, Hallenbad, Krankenhaus Bergstraße) abgerissen oder durch Unglücke/Krieg vernichtet worden (Goldenes Ross, Mehlwaage). Das Neubauvorhaben am Domplatz bietet daher die einmalige Chance auch Wetzlar einen kleinen Teil an Rekonstruktionen zurückzugeben, handelt es sich hierbei doch lediglich um ein Gebäude.


    Durch die von uns vorgeschlagene Rekonstruktion des herzoglichen Hauses, sowie der Festschreibung der Fassadenrekonstruktion des Hauses „Hotel zum Dom“ soll nicht nur eine weitere Städtebausünde verhindert werden. Hierbei soll der Fokus auf der Vervollständigung des Domplatzes und des Fischmarktes liegen, da diese sich in das Wetzlarer Altstadtensemble behutsam einfügen sollen, wie es Kornmarkt, Eisenmarkt und Schillerplatz tun. Zudem fördert eine Rekonstruktion bzw. Festschreibung der Fassadenrekonstruktion eine individuelle Aufrechterhaltung einer Gebäude- als auch Platzgeschichte.


    Durch die vorgeschlagene Fassadenrekonstruktion des herzoglichen Hauses, als auch des Hotels zum Dom, werden außerdem die klassizistische Fassadenelemente des Fischmarktes, als auch des süd-westlichen Domplatzes (Modehaus Beppler), und der nördlichen Hauptwache aufgenommen und es entsteht so ein harmonisches Ortsbild, welches durch die vorgeschlagenen Rekonstruktionen eine starke Aufwertung erhält.


    Die vorliegende Pressemitteilung wird von uns an die hiesigen Pressevertreter, alle Parteien des Stadt- als auch Kreisparlamentes, das Landesamt für Denkmalschutz, sowie alle Beteiligten gesandt.

    Briefe an den Oberbürgermeister, die lokalen Zeitungen (WNZ und Gießener Anzeiger), lokale Medien einschalten (Hessenfernsehen und RTL), Unterschriften sammeln und Visualisierungen erstellen und diese präsentieren. Ich habe so ein Projekt in der Nachbarstadt erfolgreich hinter mir. Man muss nur dran bleiben und überzeugende Argumente liefern. Bei einer Infoveranstaltung hat die Lücke NICHTS zu suchen. Rein garnichts. Lieber eine Lücke, als ein modernistischer Klotz.


    Manuel soll die Stellungnahmen an die Pressen und das TV und (alle) Lokalpolitiker schicken. Zudem an das Landesamt für Denkmalpflege. Für die Altstadt gilt eine Gestaltungssatzung, als auch Ensembleschutz.


    @Manuel Re hast du die Adressen noch von der alten Post damals, oder soll ich dir diese zukommen lassen?

    Bei dem ganzen Gejammer um die -temporäre- Lücke zum Domplatz.....besser wäre es vermutlich sich eher für die Rekonstruktion der Ecke Domplatz/Fischmarkt (als einzige Rekonstruktion) einzusetzen. Diese würde stark zur Wiederherstellung des Vorkriegsebsembles beitragen

    Hallo liebes Forum,


    ich bin seit meiner Kindheit ein großer Fan von Weihnachtsmärkten und verbinde die Besuche dieser Märkte dann immer mit Sightseeingtouren in den jeweiligen Städten.



    Daher möchte ich euch (wie jedes Jahr) um Hilfe bitten, welche Städte ihr mir empfehlen könnt.


    Bisher habe ich folgende Städte besucht:


    Erfurt
    Frankfurt
    Nürnberg
    Rothenburg
    Stuttgart
    Straßburg
    Mainz
    Wiesbaden
    Kassel
    Hannoversch Münden
    Leipzig
    Köln
    Düsseldorf
    Aachen
    Dortmund
    Essen
    Heidelberg
    Fulda
    Potsdam
    Berlin
    Gießen
    Marburg
    Göttingen
    Bochum
    Koblenz
    Limburg
    Braunschweig
    Goslar
    Hannover
    Würzburg
    Rüdesheim
    Münster
    Weimar.
    Trier
    Hameln
    Bamberg
    Quedlinburg
    Ludwigsburg
    Eisenach
    Bielefeld
    Hildesheim
    Traben-Trarbach und Bernkastel-Kues
    Dresden
    Lübeck
    Rostock
    Michelstadt/Erbach
    Soest
    Celle
    Halle
    Oberhausen.
    Jena
    Wismar/Stralsund/Schwerin/Lüneburg
    Görlitz/Bautzen/Chemnitz
    Zwickau
    Osnabrück
    Paderborn
    London
    Baden-Baden
    Jena


    Auf meiner diesjährigen Liste stehen:


    Duisburg
    Gotha
    Gera
    Augsburg/Passau/Regenburg/Aschaffenburg/München
    Mannheim/Speyer/Deidesheim
    Flensburg/Kiel/Schleswig/Stade
    Oldenburg
    Bad Salzuflen
    Tübingen/Esslingen/Ulm/Freiburg



    Kann mir jemand von euch davon etwas empfehlen/abraten oder hat andere Ideen??


    Anmerkung: Das Erzgebirge, Tschechien und der Elsaß stehen erst 2020 auf der Agenda.


    Danke euch im Voraus.