Posts by janpmw

    Hallo Freunde ☺️


    Ist hier jemand aus Oldenburg oder dem nördlichen Niedersachsen dabei?


    In Oldenburg verfällt seit 15 Jahren das bekannte, 1914 erbaute Wallkino. Der Eigentümer, ein Unternehmer mit dem Nachnamen einer französischen Großstadt, lässt das Gebäude mutwillig verfallen und möchte es abreißen lassen.


    Ein Abrissantrag wurde bereits gestellt. Das Gebäude steht allerdings unter Denkmalschutz, weshalb ein Abriss abgelehnt wurde. Die Stadt Oldenburg möchte den Eigentümer gerne enteignen.


    Zu den Hürden einer Enteignung muss ich sicherlich nichts erwähnen. Schaut man sich Luftbilder an, so erkennt man die bloße Abdeckung des Kinosaals mit einer Folie. Mittlerweile ist die Straße halbseits gesperrt, da Gebäudeteile herabbrechen.😉



    Hier wäre ein zeitnaher Einsatz gefragt, da das Thema in den letzten Wochen an Aktualität gewonnen hat....





    Am Sonntag habe ich folgendes Schreiben an Herrn Ministerpräsidenten Hendrik Wüst und den Düsseldorfer Oberbürgermeister Stephan Keller geschickt 🙂


    Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Wüst,
    Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Keller, sehr geehrte Damen und Herren,


    vor einigen Jahren hat sich der deutschlandweit tätige, politisch neutrale Verein "Stadtbild Deutschland e.V." gegründet. Dieser Verein hat sich zum Ziel gesetzt, harmonisch gewachsene Orts- und Stadtbilder zu bewahren, den Denkmalschutz zu fördern, aber auch verlorene oder abgerissene Gebäude und Denkmale zu rekonstruieren.


    Unser Verein unterteilt sich in verschiedene Regional- und Ortsverbände. Bei einem Besuch der Düsseldorfer Altstadt fiel die Lücke auf, welche zwischen dem nordrhein-westfälischen Landtagsgebäude und dem Schloßturm vorhanden ist.


    Hier stand einst das sogenannte “Düsselschlößchen”, welches im 2. Weltkrieg stark beschädigt und danach für den Straßenverkehr abgerissen wurde. Recherchearbeiten haben hier ergeben, dass eine Dokumentation des früheren Gebäudes vorhanden ist. Bereits in den 1980er Jahren gab es Bestrebungen, dieses Gebäude des Jugendstils zu rekonstruieren und der bekannten Rheinpromenade nicht nur einen Baustein der Düsseldorfer Stadtgeschichte zu rekonstruieren, sondern auch einem in seiner Bauart und Architektur einmaligen Gebäude die Chance zu geben, die Altstadt Düsseldorfs zieren zu dürfen.


    Erste Schritte zur harmonischen Eingliederung der Rheinuferpromenade wurden bereits durch die unterirdische Verlegung des Autoverkehrs in den 1990er Jahren gemacht. Ein Wiederaufbau könnte hier als zukunftsweisendes Signal eine gelungene Verbindung zwischen Alt und Neu schaffen. Durch interne Berichte habe ich weiterhin erfahren, dass ein Wiederaufbau forciert wurde. Leider wurde dieser Vorschlag durch den ehemaligen Oberbürgermeister abgelehnt.


    Unser Verein könnte sich hier vorstellen, einen Teil der Baukosten durch Spenden beizusteuern und eine Rekonstruktion massiv zu bewerben. Weiterhin würde eine Rekonstruktion des Düsselschlößchens eine offene Wunde im Düsseldorfer Stadtbild schließen. Das Gebäude könnte für Hochzeiten, Feierlichkeiten und Konferenzen genutzt werden und somit auch steuerliche Vorteile für die Düsseldorfer Stadtkasse bieten.

    Im Namen unseres Vereins würde ich mich über einen persönlichen Austausch mit Ihnen sehr freuen.


    Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen und wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg und Gesundheit.


    Jan-Patrick Wismar

    Vorsitzender des Stadtbild Deutschland e.V. Regionalverband Mittelhessen

    Folgendes Schreiben habe ich soeben an den Oberbürgermeister der Hansestadt Rostock , Herrn Claus Madsen geschickt 🙂


    Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Madsen,

    Sehr geehrte Damen und Herren,


    Im vorliegenden Schreiben möchte ich Bezug nehmen auf die angedachte Bebauung der Nordzeile des Neuen Marktes in Ihrer Stadt.

    An dieser für den Städtebau Rostocks, aber auch für das über die Jahrhunderte entstandene, unverwechselbare Stadtbild der Hansestadt, standen bis zur Kriegszerstörung hanseatische Giebelhäuser. Diese Häuserfront hat dem Neuen Markt eine unverwechselbare Atmosphäre

    eines geschlossenen Platzes gegeben, welche in seiner Einmaligkeit weit über die Grenzen Rostocks bekannt war.


    Seit dem Abriss der Gebäude zu Ende der 1950er Jahre klafft hier eine Wunde im Rostocker Stadtbild, welche es in den nächsten Jahren zu schließen gilt. Ich nehme hier auch Bezug auf ein Schreiben meines Vereins aus dem Jahre 2017, in welchem die Idee der Rekonstruktion der Bürgerhäuser aufgegriffen wurde. Eine solche Rekonstruktion ist laut Umfrage der Ostseezeitung vom 29 Oktober 2013 von einem breiten Teil der Rostocker Bürgerschaft gewünscht. Ähnlich wie in anderen Städten auch würde in Rostock eine Wiederherstellung der alten Häuserfronten eine Lücke schließen und zu einem harmonischeren Stadtbild beitragen.


    Schaut man sich bundesweite Projekte, wie etwa den Dresdner Neumarkt, die Frankfurter Altstadt oder das Lübecker Gründungsviertel an, so fällt dem Betrachter schnell die Attraktivität dieser Gebäude auf, welche auch den Wunsch der Bürger nach Tradition und Individualität unserer Städte respektieren. Dies könnte ein modernes Gebäude aus Glas, Beton und modernen Elementen -welches in jeder x-beliebigen Stadt entstehen könnte- so nicht erreichen. Mit einem solchen Gebäude würde nicht nur die Platzgestaltung nachhaltig gestört, sondern auch ein Stück Rostocker Stadtgeschichte empfindlich verletzt werden. Moderne Architektur hat stets ihren Platz und ihre Berechtigung, aber an dieser sensiblen Stelle sollte das Stadtbild Rostocks geheilt werden. Und ein intakter, vollständiger Marktplatz trägt maßgeblich dazu bei.

    Blickt man in die anderen Hansestädte der Ostsee, so bemerkt man, dass ein Umdenken vom modernen Bauen in Richtung der traditionellen Gestaltung stattgefunden hat und diese sich über den Wert ihrer Altstadt bewusst geworden sind.


    Ich rege daher im Namen des Vereins Stadtbild Deutschland e.V. an, die Gebäude der Nordzeile zu rekonstruieren. Eine solche würde nicht nur dem Neuen Markt ein Stück seines alten Glanzes zurückgeben, sondern auch eine empfindliche Lücke im Stadtbild durch nachhaltige Gebäudegestaltung schließen. Hier sollten sie sich auch darüber bewusst sein, das Gebäude mit einem traditionellen Baustil eine weitaus längere Haltbarkeit besitzen als moderne, in ihrem jeweiligen, zeitlichen Bau- und Architekturkontext gestaltete Liegenschaften. Hier seien nur das frühere Technische Rathaus in Frankfurt, die frühere Fachhochschule in Potsdam oder das ehemalige Polizeipräsidium am Dresdner Neumarkt zu nennen. All diese Gebäude standen nicht länger als 50 Jahre an ihrer Position. Dieser Halbwertszeit werden Gebäude wie das Berliner Stadtschloss, die Fassade des Weseler Rathauses oder das Hildesheimer Knochenhaueramtshaus lange überschreiten.


    Ich bitte Sie daher im Namen meines Vereins, aber auch der Rostocker Bürgerschaft um die Rekonstruktion der Fassaden der früheren Nordzeile des Neuen Marktes. Hier sollte nachhaltig und im Namen der Bürger mit heimischen Formen, Farben und Materialien gebaut und der einmalige Stil der Rostocker Altstadt aufgegriffen werden. Orientiert man sich hier am positiven Beispiel der Städte Dresden und Frankfurt, so wird deutlich, dass die Individualität der einzelnen, wiederaufzubauenden Gebäude bei der Bürgerschaft auf große Wertschätzung stößt. Die große Zahl der an diesen Projekten beteiligten Bauherren zeigt zudem, dass dies auch in Rostock nicht an mangelnden Investoren scheitern dürfte.

    Über einen Austausch mit Ihnen würde ich mich sehr freuen und verbleibe mit freundlichen Grüßen.

    Jan-Patrick Wismar

    Vorsitzender des Stadtbild Deutschland e.V. Regionalverband Mittelhessen

    Ich kenne mich zwar nicht damit aus aber könnte man das Kornhaus nicht eigentlich durch Spenden wie auch in anderen Bundesländern Rekonstruieren?

    Genau das ist mein Anliegen bezüglich der Frage um die Bilder im Kommentar oben :)

    Hallo Pagentorn. Dürfte ich die Abbildungen für einen Presseartikel nutzen?


    Liebe Grüße aus Mittelhessen :)

    Das habe ich auch gemacht. So in der Art. Ich habe geschrieben, daß Herr Christoph Mäckler doch sicher super vernetzt ist und möglicherweise einige großzügige Personen in seinem Bekanntenkreis hat, die etwas geben könnten. - Natürlich keine Antwort. :wink:

    Das ist eigentlich naheliegend. Doch der Brückenbauverein scheint das noch nicht versucht zu haben. Wenn ich, als Normalbürger, jetzt eine Spendenanfrage an BioNTech schreibe, wird diese Anfrage sicherlich, unter schallendem Gelächter, im Mülleimer landen.


    Aber der Versuch kostet nichts. Ich glaube, das werde ich mal probieren. :biggrin:

    Ich versuche es einmal mit Ferrero. Ferrero hat seinen Stammsitz in Stadtallendorf, nur wenige Kilometer von meinem Wohnort Marburg entfernt. :saint:

    Du kannst mich noch einbauen:


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    Rettet die alte Post

    Du kennst Gießen, wenn du früher.....

    Stadtbild Deutschland Regionalverband Mittelhessen

    Mehr Rekonstruktionen für Frankfurt

    Laubacher Altstadt


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    ☺️

    Das sind aber Dumpingpreise. Die Kunst ist ja nicht, die Posts technisch rauszuhauen, sondern den Content zu erstellen und ihn auf die Bedürfnisse der Zielgruppen zuzuschneiden. Social Media darf auch nicht als Werbeplattform missverstanden werden, sondern als Kommunikationsangebot. Entsprechend wichtig ist die aktive Teilhabe auf den Plattformen. Das erreicht man nicht, indem man jeden Tag einfach mal ein Post absetzt und sich dann zurückzieht.


    Ich durfte im Oktober auf einer Tagung einen Vortrag zu Strategien im Online-Marketing für Museen und Kultureinrichtungen halten und habe diese in einem Artikel zusammengefasst. Vielleicht findet man dort Anregungen: https://www.zeilenabstand.net/…-und-kultureinrichtungen/


    Speziell für Facebook gibt es ebenfalls Strategien, die die Reichweite bei den relevanten Zielgruppen eminent steigern können: https://www.zeilenabstand.net/…-und-kultureinrichtungen/

    Man muss niemanden anheuern, der für teures Geld eine Socialmedia- Präsenz pflegt. Einfach nur die richtigen Personen ins Team und dann funktioniert dies auch. Meine Gießen- Gruppen 10.000 Mitglieder und 3400 Mitglieder), die Frankfurter Gruppe (2000 Mitglieder) und meine RV Gruppe (300 Mitglieder) laufen auch alle ehrenamtlich und erfreuen sich einen guten Mitgliederzuwachs.