Posts by Andreas

    Hier hätte man beim U Bahnbau gleich einen unterirdischen Raum für die Radl mit berücksichtigen können.

    Das ist aus meiner Sicht als Radfahrer keine wirklich ernsthafte Alternative zu ebenerdigen Abstellmöglichkeiten und würde wohl auch nicht den einschlägigen Berliner Bauvorschriften entsprechen auf die Konstantindegeer ja bereits mehrfach hingewiesen hat.


    https://www.stadtentwicklung.b…/bauen/AVStellplaetze.pdf

    Danke für die weiteren Informationen. Das ist dann ja doppelt tragisch. So was wird leider nie ganz zu verhindern sein. Es sollte aber auch kein Grund sein Kirchen außerhalb der Gottesdienstzeiten zu schließen. Das ist aber eine Entscheidung der Kirchengemeinde.

    Von seiner 183-jähigen Lebenszeit wird doch noch mehr hängengeblieben sein, als diese Verbindung zum Kolonialsimus.

    Vor allen Dingen als Baumeister von Türmen und als Pionier der Haltbarmachung von Fischen.


    Spaß beiseite. Das Bismarckdenkmal hat sicher seinen historischen Wert und muss auf jeden Fall als solches erhalten werden.


    Andererseits wünsche ich mir auch, dass zukünftig keine überdimensionierten Denkmäler mehr errichtet werden. egal von welcher Person. Ich bin mir auch nicht ganz sicher, ob Bismarck ein solcher Kult um seine Person gefallen hätte.

    Und man kann angesichts mancher historischer Entwicklungen eher froh sein, dass der Brunnen überhaupt noch existiert und so prominent im öffentlichen Raum präsentiert wird. Manch anderes Kunstwerk ist zerstört worden oder wurde ins Depot abtransportiert. Die Pflastersteine sind auch in Ordnung. Und mit Taubenkot bekleckerte Bänke haben wir hier in jedem Park herumstehen. Das ist Natur und kein Berliner Spezifikum. Gleichwohl ist eine Reinigung von Zeit zu Zeit angebracht.

    Volle Zustimmung.


    Trotzdem bin ich der Auffassung das, soweit man historische Gebäude rekonstruiert, das was im Original aus der unmittelbaren Umgebung noch existiert, wieder in den historischen Zusammenhang bringt. Der Schlossbrunnen stand ja nicht zufällig am Schlossplatz, sondern sein Entwurf ist auf das Schloss bezogen (man würde dann vielleicht auch die Fahrradständer mit gnädigeren Augen betrachten, wie heute nicht ganz zu Unrecht geschrieben wurde).


    In der Frankfurter Altstadt wurde auch der Stolze Brunnen auf seinen ursprünglichen Platz am Hühnermarkt versetzt, obwohl er 25 Jahre auf dem Friederich-Stolze-Platz hinter der Katharinenkirche auch gut stand. Es kommt der "neuen"Frankfurter Altstadt aber zugute, dass dort eben auch Originalteile verbaut sind, seien es Spolien oder gerade der Brunnen, der die Zerstörung überstanden hatte.

    Und der Kunst- und Bauhistoriker denkt daran, dass hier das erste Mal ein vollständigen gotischen Bau auf deutschen Boden entstand

    Ja, zeitgleich begonnen mit dem gotischen Umbau der Stiftskirche (vulgo Dom) zu Wetzlar. Der Chor stammt aus dieser Zeit. Zwar kein vollständiger gotischer Bau, aber soviel Lokalpatriotismus muss jetzt mal sein.

    Off Topic:

    Elisabethkirche

    Da war ich letzten Monat seit Jahren mal wieder drinnen. Ein geniales Bauwerk, immer wieder ein Erlebnis. Allein die Fenster, das Elisabethmausoleum und die mittelalterlichen Altäre (der Marienaltar mit schönen Weihnachtsdarstellungen).

    Ich glaube, niemand hat etwas gegen Fahrradständer Im Gegenteil.

    Das wäre ja immerhin schon mal schön, wenn wir darüber Einigkeit erzielen könnten, dass auch im Bereich um das Humboldtforums Fahrräder abgestellt werden sollten.


    Ich empfinde die Ständer, gerade in der geringen Anzahl, auch an dieser Stelle nicht als störend. Darüber kann man natürlich geteilter Meinung sein.


    Grundsätzlich richtig ist es selbstverständlich, dass ein störendes Problem nicht ein anderes rechtfertigt. Man muss allerdings schon die Relationen im Blick behalten. Was mir insbesondere missfällt ist allerdings die von einigen Foristen immer wieder auf Kleinigkeiten (Fahrradständer, leichte Farbunterschiede a der Fassade, bis hin zu pausierenden Arbeitern) hingewiesen wird, die vielleicht nicht ganz optimal sind (manche scheinen ja geradezu danach zu suchen) und dabei außer Blick gerät was hier geschaffen wurde: Die Fassade des Stadtschlosses ist wieder da und es ist bewiesen, dass man auch ein Bauwerk dieser Größe äußerlich originalgetreu rekonstruieren kann. Das wiegt mir mehr, als der ständige Hinweis auf etwaige kleine (teils subjektiv empfundene) Unzulänglichkeiten

    durch die Installation von Fahrradständern in seiner Wirkung gemindert wird,

    Das sehe ich nicht so. Das Humboldtforum steht nun mal nicht in einem Landschaftspark sondern im Zentrum der größten Stadt Deutschlands. Da wird natürlich die"Wirkung" schon durch vorbeifahrende Autos und herumlaufende Menschen, geschweige denn durch die vorhandene umgebende Bebauung beeinträchtigt. Fahrradständer sind da wirklich das kleinste Problem (wie auch die Trauerweide)


    Im Übrigen finde ich es als Fahrradfahrer positiv, das an Orten die ich besuchen möchte (und dazu zählen für mich in erster Linie Kulturgüter) Fahrradständer vorhanden sind, damit ich mein Fahrrad auch abstellen kann (und nicht etwa eine Ansammlung von wild abgestellten Fahrrädern entsteht).


    Aber wer unsensibel mit alten oder wieder errichteten Kulturgütern umgeht, muss sich nicht wundern, wenn die allgemeine Gleichgültigkeit der Gesellschaft in Bezug auf sehr viele Probleme zunimmt.

    Darunter ging´s nicht?

    Und ich denke mal mit einer Totalüberwachung, hätten die Täter wohl auch kaum die Möglichkeit gehabt, ihre Beute in "Sicherheit" zu bringen.

    Das sollte dann aber auf alle Orte ausgeweitet werden. Verbunden mit den mittels GPS übermittelnde Daten könnte dann von jedem ein lückenloses Bewegungsprofil erstellt werden. Wenn dann jeder Täter durch die Nutzung der so gewonnen Daten sofort überführt werden kann, wird es bald viel weniger Verbrechen geben, da jeder potentielle Täter mit seiner umgehenden Entdeckung rechnen muss. Und die Unschuldigen könnten auch immer leicht ihr Alibi beweisen.


    Schöne neue Welt.


    Ach und darüber hinaus würde mir es auch gefallen, wenn in Internetforen wie diesem, jeder nur unter einem Klarnamen schrieben darf. Es würde die Einordnung der Beiträge doch sehr erleichtern, wenn man wüsste welche Ausbildung ob der bestreffende Forist genossen hat und ob er etwa Verfassungsrichter oder Geigenbauer ist. Zu künstlerischen Fragen dürfte Ersterer nur laienhafte Kenntnisse haben. Datenschutzrechtliche Bedenken können ja bei dem System Operator kaum bestehen.