Posts by Andreas

    Ja.

    Die richtige Antwort lautet aber eher: nein.


    Die Frage die sich vorliegend stellt, ist ob wir es hier überhaupt eine Gesamtstrafe zu bilden ist . Aus den mir vorliegenden Presseberichten ergibt sich der genaue Inhalt der Anklage nicht. Den müsste man zunächst einmal kennen um etwas beurteilen zu können.


    Eine Gesamtstrafen ist dann zu bilden, wenn einer Täter wegen mehrere Taten verurteilt wird.


    Soweit eine Gesamtstrafe zu bilden ist, geschieht dies dergestalt, dass das zunächst die höchste verhängte Strafe genommen und diese dann im Hinblick auf die anderen der Verurteilung angemessen erhöht wird. Dies steht im Ermessen des Richters und darf (selbstverständlich) nicht höher sein, als die addierten Strafen wären und ist mit 15 Jahren gekappt (weil das die höchste vom StGB festgelegte zeitige Freiheitsstrafe ist). Die von CA-rotwang dargelegte Berechnungsmethode ist eine Faustformel, die aber bei weitem nicht immer angewandt wird, weil sie gerade bei der Verwirklichung einer Vielzahl von Bagatelldelikten zu unangemessen hohen Strafen führen würde.


    Im Fall des Raubes im Grünen Gewölbe dürfte aber die Gesamtstrafenbildung wirklich nicht das Problem sein.


    Werden mit einer Tat mehrere Gesetze verletzt, wird keine Gesamtstrafe gebildet, sondern bei der Strafzumessung (zu Lasten des Verurteilten) berücksichtigt, dass mit einer Tat mehrere Tatbestände verwirklicht sind. Ich denke diesen Fall hat Treverer gemeint.

    ist das doch schon ein erheblicher Tempozuwachs.


    Und das in Berlin! Auf andere Städte "umgerechnet" ist das Schloss jetzt in wenigen Tagen neu errichtet und die Halterungen hängen so auch nur ein paar Minuten bevor die Reliefs angebracht werden. .

    Ich hatte mal wieder ein paar Verkehrserlebnisse, die die ganze Verwirrung zeigen, die durch die hektischen Verkehrswende-Maßnahmen entstehen.

    .....


    Mir ist gestern von einem älteren Herrn in einem Daimler die Vorfahrt genommen worden. ist aber nichts passiert. Vorige Woche fuhr ein LKW auf er A3 plötzlich auf die mittlere Fahrspur, so dass ich nach links ausweichen musste. Letzten Monat hat mich ein Fußgänger auf der Zeil in Frankfurt fast umgerannt, weil er nach seinen Kindern geschaut hat, und daher unaufmerksam war. Am Wochenende hat mich eine Gruppe deutscher Rentner mit ihren E_Bikes auf dem Lahnfahradweg überholt, so dass ich mit meinem Rad fast die Wiese gekommen bin.


    Was sagt uns dass über die Notwendigkeit Verkehrswende?


    Nichts, genauso wie jedes andere Ereignis, dass einem im Straßenverkehr als Autofahrer, Radfahrer oder Fußgänger passiert.


    Was einem aber was sagt, sind die Verkehrsschneisen durch Innstädte, die wegen der Beseitigung von Engpässen in den 60iger und 70iger Jahren bis zur Unkenntlichkeit zerstörten Dorfstraßen. Dass die Stadtplanung spätestens seit der Nachkriegszeit in erster Linie auf den Autoverkehr abgestellt ist und gerade dies zu den von uns hier im Forum kritisierten Entwicklungen in den Städten und Dörfern, gerade im Bezug auf Ortsbild und Aufenthaltsqualität geführt hat, ist doch eigentlich unstreitig.


    Dagegen etwas zu unternehmen ist doch dringend nötig, auch dass damit die Förderung anderer Verkehrsmittel einher gehen muss.


    Sich in diesem Forum ständig dagegen auszusprechen kann ich mir eigentlich nur damit erklären, dass die Vorschläge für die Veränderung von den "Falschen" kommen.

    ist in vielen Kernbereichen nicht von großen Autoschneisen zerschlagen.

    Naja, ich meine das Gegenteil ist der Fall. Ich kenne kaum eine Stadt in Deutschland deren Altstadtstruktur mehr durch Straßen, teils mit Autobahnähnlichen Auffahrten, zerstört ist. Dagegen sind doch die Leipziger Straße in Berlin oder die Berliner Straße in Frankfurt geradezu urban.

    Ein Teil wurde editiert. Bitte keine Vergleiche aus dem 2. Weltkrieg. Und bitte auf etwas Niveau achten!

    Beiträge in dieser Art werden zukünftig kommentarlos entfernt. Mod.

    Das wäre sehr gut für das Niveau dieses Forums.

    An jedem Haus nun so eine Geschichtstafel anzubringen, wäre mir zu museal. Man stelle sich das z.B. in der Altstadt von Venedig oder in Rothenburg ob der Tauber oder im Barri Gotic in Barelona vor. Wenn dort überall Erklärtafeln hängen würden, würde der Eindruck eines lebendigen Stadtviertels leiden.

    Das kommt meiner Meinung nach darauf an, wie man es macht d.h. wie groß das Schild ist.


    In Seligenstadt z.B. sind an den Baudenkmälern Schilder mit einer kurzen Beschreibung der Geschichte des jeweiligen Hauses angebracht.


    In Dresden an den Rekonstruktionen um den Neumarkt meiner Erinnerung nach auch.


    Das finde ich sehr informativ.


    An geschichtlich interessanten Gebäuden in Mainz befinden sich auch Schilder auf den die Geschichte dargestellt ist. Diese Schilder sind aber recht groß, beeinträchtigen aber meist die Wirkung der Gebäude nicht oder kaum.


    Edit: Die Beschilderung an Häusern in Seligenstadt:

    https://www.op-online.de/regio…att-auflegen-8149513.html

    Es ist rechtlich so vorgesehen, dass der Denkmalschutz aufhebbar ist, wenn ich A nachweisen kann, dass eine Nutzung der Räumlichkeiten nicht wirklich möglich ist oder B, dass die Sanierungskosten zu hoch wären.

    Das ist richtig. Ich hatte aber auf die Unterschutzstellung und die in diesem Zusammenhang erfolgte Prüfung abgestellt.


    Das der Denkmalschutz aus wirtschaftlichen Erwägungen aufgehoben werden kann halte ich im Übrigen für sehr problematisch. Damit wird der Schutz doch sehr relativiert. "Opfer" sind dann ja auch meist Bürgerhäuser, deren Sanierung ja wirklich oft kostspieliger ist, als Abriss und Neubau.

    Zu 1: Wenn dem so wäre, dann dürfte es auch keine rechtliche Grundlage geben denkmalgeschützte Gebäude abzutragen. Man müsste auch Gebäude erhalten, ,,nur der Kunst" wegen, auch ohne Nutzung im Zweifelsfall.

    Ja, das sehe ich so.



    Zu 2: Wenn es so herausragend ist, und ich nehme an, Du gehst da vor allem von den Qualitäten der Innenräume aus

    Das die rechtlichen Voraussetzungen für die Unterschutzstellung vorliegen, habe ich vorasugesetzt. Jedenfalls hat die Unterschutzstellung keiner angegriffen.


    Zu 3: Mit diesem Argument kann man kein qualitätsvolles Stadtbild erzeugen. Denn eine Stadt wird immer Quartiere haben, die etwas heruntergewirtschaftet sind, die schlecht entworfen wurden, oder einfach schlicht nicht mehr funktionieren.

    Die stehen aber nicht alle unter Denkmalschutz und die einzelnen Gebäude darin schon gar nicht. es baut ja wohl auch keiner mit dem Ziel, das Gebäude würde später unter Denkmalschutz stehen und dann kann ich diesen ganze Umgebung nach meinem Willen gestalten.


    Ich bin, um dies nochmal klar zustellen, doch nicht dafür jedes Gebäude unter Denkmalschutz zu stellen. Für einzelne Bauten jeder Epoche sollte dies aber doch sein und wenn dies dann der Fall ist, muss Denkmalschutz auch dauerhaft sein und nicht aus wirtschaftlichen Gründen oder weil dort etwas gebaut werden kann was (subjektiv) schöner ist, aufgehoben werden.

    Wenn am Ende nur zählt, ob man im Sinne Jesu gelebt hat, was andere Religionen ja doch mehr oder weniger auch tun, dann bräuchte es ja überhaupt keine individuellen Glaubensregeln. Es wäre vollkommen Wurscht, ob man die Eucharistie empfängt, ob man nun den Leib Christi tatsächlich isst, ob man getauft ist, usw.

    Individuelle "Glaubensregeln" bedarf es in dazu um einen Rahmen zu schaffen innerhalb dessen insbesondere die Lehre Jesu weitervermittelt wird. Es ist demgemäß auch nicht gleichgültig, ob man diese beachtet oder nicht. Nur ist es auch nicht so, dass die Beachtung allein ausreichend ist, wie auch das eine Nichtbeachtung Geboten von Religionsgemeinschaften zur "eigen Verdammnis" führt. Das schließe ich jedenfalls aus den Worten Jesu zu Gesetzen und Geboten.

    Das etwas unter Denkmalschutz steht, heißt heute nicht mehr, dass es tatsächlich erhaltenswert in unserem Sinne ist. Zumindest optisch bereichert diese ehemalige Kirche ihre Umgebung sicher nicht, auch wenn die Nutzung im Inneren noch so interessant sein mag.

    Aus meiner Sicht ist ein denkmalgeschütztes Objekt immer erhaltenswert.


    Es ist ja auch nicht so, das alle Kirchen der zweiten Hälfte des 20igsten Jahrhunderts denkmalgeschützt sind oder diese sein sollten. Bei der Kirche St. Agnes handelt es sich um ein herausragendes Bauwerk dieser Zeit. Das Gebäude seht ja auch nicht an einem Ort, an dem es ein ansonsten intakten Stadtbild vergangener Jahrhunderte beeinträchtigt oder das an seiner Stelle sich eine Rekonstruktion eines Vorgängerbaues aufdrängt. Wie miro zu Recht ausführt: Sie ist das einzige interessante Gebäude weit und breit an diesem Standort.

    Daraus geht nicht hervor, welche Lebensführung ohne Jesus Christus zum Bestehen im Gericht genügt

    Aus dem Inhalt er Predigten Jesu aber doch sehr wohl.

    bin ich sogar noch überzeugter, dass es das Beste ist, schon zu Lebzeiten zu Jesus zu gehören

    Das könnte aber auch eine "pharisärhafte" falsche Sicherheit sein. Ich hoffe selbstverständlich für Dich und mich, das dem nicht so ist.


    Ein derartiges Symbol kann es doch aus überzeugt christlicher Sicht niemals geben, weder in der Gegenwart noch am Ende der Entwicklung. Ganz abgesehen davon suggeriert die im Beitrag #3,822 gezeigte Abbildung ganz klar eine Hirarchie. Ein Glück, dass man dieses Objekt mit höchster Wahrscheinlichkeit nicht realisieren wird - auch jüdische Mitbürger könnten sich daran stören.

    Naja. Das erscheint mir im Zusammenhang mit dem an was wir glauben doch eine etwas "kleinkarierte" Argumentation.

    Die Kirche St. Agnes in Berlin ist schon seit Jahren profaniert und dient heute als Galerie.


    Das Gebäude steht unter Denkmalschutz und ist ein erhaltenswertes Beispiel der Architektur der 60iger Jahre. Im inneren ist die Kirche zwar gewöhnungsbedürftig aber nicht ohne sakrale Wirkung (gewesen). Die heutige Nutzung ist angemessen.

    Was sich auch an den Reaktionen zeigt

    ...weil manche das lesen was sie meinen was gesagt würde, nicht was tatsächlich geschrieben wurde. .

    Nein. Am Ende aller Zeiten wird Christus nicht mehr als Opferlamm sondern als Richter wiederkehren. Nur die Menschen, die ihr Leben schon zu Lebzeiten Jesus Christus übergeben haben und auf ihn vertrauen, werden nicht in das Gericht kommen und können gewiß sein, unmittelbar nach ihrem Tod in das Reich Gottes zu gelangen.

    Warum leitest Du diesen Satz mit einem "Nein" ein. Das steht doch in keinem Widerspruch zu dem von mir Gesagtem. Das es auch Menschen anderer als christlicher Religionszugehörigkeit das Gericht bestehen können ist doch eigentlich unstreitig.


    Aber ich denke das ist jetzt ausdiskutiert und wird langsam zu sehr "Off Topic" (Mancher Leser ist ja auch sichtlich gelangweilt)

    Heimdall: Die von VonSalza gezeigte Kirche steht aber doch gar nicht zur Profanierung und Abriss an.


    HelgeK : Es ist selbstverständlich richtig, dass in nicht allzu ferner Zukunft die Zahl der Mitglieder der Kirchen erheblich zurückgeht und daher auch weniger Kirchengebäude benötigt werden. Diese müssen dann sicher auch anders genutzt werden. Nicht alle nicht mehr als Gotteshaus genutzten Bauten sind dann auch in gleich Weise wertvoll. Oft ist auch hier die Bausubstanz schlecht, so dass ein Erhalt erhebliche Mittel in Anspruch nehmen würde, die die Kirchengemeinden nicht haben bzw. anders sinnvoller nutzen möchten.


    Aus meiner Sicht sind aber gerade die Kirchenbauten oft nicht die schlechtesten Bauwerke, die die 60iger und 70iger Jahre hervorgebracht haben und daher aus meiner Sicht oft auch als Bau (mit ggf. anderer Nutzung) erhaltenswert.


    In keinem Fall kann mich jedoch die Aufgabe einer Kirche zu Freudensprüngen veranlassen.

    Aber, aber meine lieben konservativen Mitforisten. Was ich geschrieben habe ist doch weder Wahrsagerei noch linke Utopie, sondern einer der fundamentalen Glaubensätze des christlichen Glaubens. Ich sprach vom Ende der Zeiten und nicht von irgendeinem Plan für die nähere oder weitere Zukunft.


    Gerade im Zusammenhang mit dem Thema der letzten Beiträge über die Schlosskuppel wundert mich die Kritik an meinem Beitrag (in dem ich mich ja auch gegen die Idee VonSalzas für ein Symbol auf der Kuppel ausgesprochen habe). Einerseits wird dem Kritikern an Kreuz und Spruch vorgeworfen sich gegen das Christentum positionieren zu wollen, andererseits mach man dies in einem für das Christentum wichtigen Punkt selber.

    Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was daran so schlimm ist.

    Am Enden der Zeiten wird es so sein, dass es nur noch eine Religion und ein Volk gibt. Ein gemeinsames Symbol sollte jedoch aus meiner Sicht nicht am Anfang, sondern am Ende der Entwicklung stehen. Nichts desto trotz ist es aus meiner Sicht wichtig bis dahin auch auf die Gemeinsamkeit der Monotheistischen Religionen hinzuweisen und nicht auf das Trennende.


    Die Kuppel des Berliner Stadtschlosses ist da aber weniger geeignet für, da hier ja nicht ein Symbol auf einem Gotteshaus angebracht wird, sondern ein Zustand des Gebäudes im 19. Jahrhundert rekonstruiert wurde. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

    Es gibt besseres, z. B. Nutzung

    Das wird auch zunächst immer in Erwägung gezogen.



    Wenn z. B. sowas verschwindet mache ich Freudensprünge.

    Ich nicht. Zum einen sieht die abgebildete Kirche jedenfalls recht originell aus, zum anderen wird eine abgerissene Kirche ja selten durch einen ansprechenderen Kirchenbau ersetzt, sondern bestenfalls durch Wohnbebauung. Außerdem sollte man auch nicht außer acht lassen, dass die die Mitglieder einer Kirchengemeinde in der Regel eine positive Bindung zu ihrem Kirchengebäude haben, da sie hiermit wichtige Stationen ihres Lebens verbinden.


    Wer sich für die Umnutzung von Kirchengebäuden interessiert empfehle ich die hierzu vom Bistum Limburg (zu dem -@wikos- auch Frankfurt gehört) herausgegeben Broschüre.


    http://www.pastoral.bistumlimb…_Broschuere__Auflage2.pdf