Posts by Andreas

    Vielleicht mag Saudi-Arabien für einige Muslime ein Reiseland sein,

    Saudi-Arabien sollte DAS Reiseland für Muslime sein (weil dort Mekka liegt).


    Eine touristische Öffnung des Landes für Nichtpilger ist aber aus meiner Sicht auf jeden Fall zu begrüßen. Wenn Kulturtouristen ins Land kommen, kann dies für den Erhalt von Kulturstätten nur von Vorteil sein. es ist ja leider oft so, das diese nur dann gepflegt werden, wenn sei auch Einnahmen bringen. Außerdem führt eine solche Öffnung, zumindest dann wenn der Tourismus nicht nur auf abgeschottete Club Hotels beschränkt ist, mittelfristig auch zu einer Verbesserung der doch noch sehr rückständigen Verhältnisse im Land.

    Heimdall: Du hattest, das nicht als unwahr bezeichnet. Das war ein anderer Forumsteilnehmer, der Beitrag ist zwischenzeitlich deaktiviert. Der Bezug auf einen deiner Beiträge war nur der Ausgangspunkt für meinen.


    Ich halte das nicht für Folkloreveranstaltung. Für die Teilnehmer sind solche Veranstaltungen wichtig.


    Es geht darum auch diesen Aspekt der deutschen Geschichte zu gedenken, das war der Ausgangspunkt unsere Kontotroverse. Dieses Gedenken geschieht hier.


    Das dies in Bezug zu anderen gegenwärtigen Entwicklungen gesetzt werden mag, halte ich nicht für problematisch, soweit dies an das erinnert werden soll nicht karikiert oder gar kontakariert. Es dürfte im Übrigen bei alle historischen Gedenkveranstaltungen zu allen Zeiten so gewesen sein, allein um auch die nicht unmittelbar Betroffenen dafür zu interessieren ( was sehr wichtig ist).


    Das der Bezug der hier zur Gegenwart gezogen wird, manchem nicht gefällt, mag sein. Es ist aber zum einen einer der sich aufdrängt und zu anderen einer- das weiß ich aus Gesprächen mit als Kinder vertriebenen - auch von diesen als Wichtig erachtet wird (und Vielfach zur Engagement in der Flüchtlingsbetreuung geführt hat). Das sind meine Erfahrungen, die ich bitte einfach einmal so hinzunehmen. Das ist jetzt aber schon ziemlich offtopic

    Heimdall: Ist das wirklich so. Ich meine es gibt doch zu Recht regelmäßig Veranstaltungen, Vorträge, Publikationen und ähnliches, die deutsche Kriegsopfer, die Vertreibung, die Zerstörung deutscher Städte und ähnliches tun Thema haben.


    Dies nicht nur in " Rechten Nischen" sondern von einer breiten Öffentlichkeit getragen und auch staatlich finanziell unterstützt.

    Weil diese These ja von Einigen hier als unwahr bezeichnet wurde, hier ein aktuelles Beispiel:


    https://www.fnp.de/lokales/lim…gion-aermer-91059847.html


    (Tag er Heimat im Landkreis Limburg-Weilburg unter Beteiligung von Vertretern der lokalen Politik und der Kirche )

    Vielen Dank S.Hartmann. Diese Fragen stelle ich mir auch. Die Betrachtung der Geschichte auch in ihren "unschönen "Facetten ist eben gerade kein "Schuldkult", sondern Auseinandersetzung mit dem was war. Die "positiven " Ereignisse in der Vergangenheit werden jeweils auch in Ausstellungen und Publikationen dargestellt.


    Das hierdurch die Wahrnehmung der Vergangenheit geprägt wird ist klar, wäre aber auch so, wenn dies einfach nicht thematisiert würde.


    Ich finde die differenziertr Art und Weise wie wir in Deutschland unsere Geschichte betrachten gut. Das fällt wir jedesmal auf, wenn man sich über historische Themen mit Menschen unterhält, die aus Ländern kommen, wo das gerade nicht so ist.

    Dem muss ich allerdings insofern widersprechen, als alles sozialdemokratische Entgegenkommen in Frankfurt letztlich vor allem Schaueffekten diente. Die SPD in Frankfurt war noch nie richtig Pro Reko. Da waren Leute von der CDU und FDP, trotz Vorbehalten, immer noch deutlich entgegenkommender. Es gibt aber immer Einzelpersonen, die in den linken Parteien zugänglich sind. Das war Olaf Cunitz von den "Grünen". Bei der SPD war Klaus Oesterling ein umgänglicher Fraktionsführer. Beim derzeitigen, nach links gerückten, Personal der linken Parteien in Frankfurt, ist es aber wahrscheinlich illusorisch auf weitere positive Entwicklungen zu hoffen.

    .....weil nicht sein kann, was nicht sein darf.


    Danke Heinzer für die demgegenüber realistische Einordnung.

    Deshalb würde dieser Entwurf auch nie in Dresden durchkommen.

    Ja das stimmt wohl, deswegen ist in Dresden seit 1990 auch überhaupt nichts im klassischen Stil gebaut, geschweige denn auch nur ein Gebäude rekonstruiert worden. Aber das kann der Dresdener selbstverständlich besser beurteilen, als der dort nur touristisch verweilende Schreiber dieser Zeilen.


    Und abstimmen kann man heutzutage (wenn überhaupt) nur über belanglose Dinge.

    Belanglose wie zum Beispiel die Zusammensetzung des Bundestages, über solche wichtigen Dinge, wie ein Fahrradparkhaus natürlich nicht.

    Das ist aber vielleicht auch ganz gut so, denn ich fürchte, dass bei Abstimmungen über konkrete öffentliche Bauvorhaben meist die billigste Variante die mit den meisten Stimmen sein wird. Ist aber nur eine Vermutung von mir.

    Meine Freundin hat neulich einen interessanten Gedanken formuliert. Wie viele der Ausstellungsstücke wurden speziell für den Handel mit den Europäern konstruiert, so es ja auch heute eine große Industrie mit Souvenirs und Nippes für Touris in jeder Stadt gibt. Gibt es zu dem Thema auch Forschungsergebnisse?

    Ist ja interessant, dass sich bei den meisten hier die Freundinnen die Gedanken machen. Vielleicht sollten wir diese dann auch statt uns schreiben lassen .:wink:


    (Bevor jetzt wieder verwirrte Reaktionen kommen: Ist ein Scherz)

    Ich bin von Veranstaltungen und Publikationen aus meinem heimatlichen Raum ausgegangen. Hier wird zB regelmäßigig zuletzt im September 2021 (75 Jahrestag) in Veranstaltungen der Verteilung gedacht. Wohl fast jeder Landkreis in Hessen hat zwischenzeitlich eine Dokumentation über Vertreibung und die Eingliederung der Vertriebenen publiziert. Über die kriegsbedingeten Schäden an Menschen und Gebäuden wird in der örtlichen Presse an Jahrestagen und der "Heimatbeilage" regelmäßig berichtet auch in den Publikationen der Geschichtsvereine.


    Wer sich nur oberflächlich mit dem Thema beschäftigt, weiß das.

    Heimdall: Ist das wirklich so. Ich meine es gibt doch zu Recht regelmäßig Veranstaltungen, Vorträge, Publikationen und ähnliches, die deutsche Kriegsopfer, die Vertreibung, die Zerstörung deutscher Städte und ähnliches tun Thema haben.


    Dies nicht nur in " Rechten Nischen" sondern von einer breiten Öffentlichkeit getragen und auch staatlich finanziell unterstützt.


    Sicherlich gibt es auch Personen, die dies nicht wollen und mir Gewalt dagegen vorgehen. Aber die können ja wohl kaum der Maßstab sein und eigene Auffassungen rechtfertigen.


    Denjenigen die gegen die Ausstellung im Humboldtforum polemisieren geht es meiner Meinung nach nur darum zu erreichen, dass diese aus dem Schloss verschwindet, egal wie gut oder schlecht diese ist.


    Darüber hinaus ist es immer wieder interessant zu sehen, dass sich Menschen aus einer bestimmten politischen Richtung gerne die kulturellen Erfolge der deutschen Geschichte kollektiv für sich beanspruchen, für die negativen Seiten allerdings nur vor Jahren lebenden Einzelnen zuweisen wollen. Das ist doch sehr billig und kann auch nicht dadurch entschuldigt werden, dass es andererseits Menschen geben mag die deutsche Geschichte nur als schlecht und böse ansehen (wobei ich in der Realität niemanden kenne, der letzteres denkt).

    Das sollte man vielleicht direkt anmerken, denn so hat das ganze einen gewissen Reichsbürger Beigeschmack („Besatzungsmächte“).

    Das hatte ich auch genauso eingeordnet.


    Rastrelli : Ironie verstehe ich schon, bin da aber (wenn ich den letzten Beitrag von Manometer lese auch zu Recht) etwas empfindlich, wenn es in diese Richtung geht.


    Nach der Erläuterung von Sebastian war das Missverständnis auch ausgeräumt.


    Selbstverständlich muss man mit Andersdenkenden reden. Das machen wir ja auch in diesem Forum ständig.

    Damit sollte ja jedem gedient sein und man kann sich wieder mit der Verschönerung des Stadbildes beschäftigen.

    Doch der Post von Petersburg ist dämlich und themenfremd.


    Für was es im Zusammenhang mit meinem Post (der genauso themenfremd

    ist) allerdings relevant sein soll, wer wann wen umgebracht hat, erschließt sich mir nicht. Ein Mord kann doch niemals eine andere Straftat relativieren.


    Was ich aber sagen will: Hier wird wieder einfach nur themenfremdes,Zeug, dass einem gerade einfällt einfach sinnfrei gepostet.

    Wir sind gesellschaftlich wieder da angekommen wo Galileo vor 400 Jahren war. Man darf gewisse Wahrheiten einfach nicht mehr aussprechen.

    Das stimmt doch nicht und wird auch nicht dadurch richtiger, dass es hier immer wiederholt wird. Was allerdings stimmt, das mach einer eine andere Meinung zu Rekonstruktionen vertritt als wir hier. Aber dem tritt man doch nicht damit entgegen, dass man behauptet seine Meinung nicht mehr äußern zu dürfen (mit der Folge, dass man nicht ernst genommen wird) sondern mit Argumenten. Die haben wir und diese sollten wir in den jeweiligen Diskussionen immer wieder darstellen.

    Das soll ja hoffentlich kein Aufruf sein, Museen nur dann als "überlebensfähig" oder gar "-würdig" anzusehen, wenn sie sich durch ihre Einnahmen finanzieren. Dann können wir nämlich unsere Museen fast alle schließen.


    Museen haben den Sinn Kulturgüter zu bewahren und diese zu vermitteln unabhängig von Besucherzahlen.