Posts by Andreas

    Die Sanierungsarbeiten am Südturm des Domes stehen kurz vor dem Abschluss


    Am Wetzlarer Dom wird bald abgerüstet
    Die Pose ist eindeutig: Die Männer verrichten ihr großes Geschäft. Außen an der Fassade des Wetzlarer Doms. Lange sind sie aber nicht mehr zu erkennen. Denn es…
    www.mittelhessen.de

    Das ist wohl vom Tisch. Das "Herzogliche Haus" wird angenäherd an den Virkruegsbsu gestaltet.


    Ausser den unmittelbar am Domplatz liegenden Gebäuden wäre auch nichts zu rekonstruieren, da weder auf den alten Parzellen gebaut wird, noch da so hochwertige Häuser standen, die es zu rekonstruieren lohnen würde.

    Bei dem letzten Gebäude frage ich mich, warum man den rechten Nachbarblock nicht gleich mitbeseitigt hat.

    Vielleicht, weil das Nachbargrundstück einen anderen Eigentümer hat und der Bauherr sich nicht getraut hat dessen Haus einfach abzureißen.

    Gestern wurde mit dem Abriss des Dorfes Lützerath begonnen


    Ich poste es einmal hier und möchte auch keine Diskussion über Energie, Klima oder Proteste anfangen aber doch darauf aufmerksam machen, dass hier auch Kulturgüter und Baudenkmale verschwinden werden.


    Räumung geht weiter: Abrissbagger arbeiten sich durch Lützerath, Widerstand bröckelt
    Tag 2 in der Räumung von Lützerath. Die Besetzung wird für die Kohlegegner zur Belastungsprobe. Wind und Wetter machen den Aktivisten zu schaffen, die Polizei…
    www.aachener-zeitung.de


    Zur Geschichte des Duisserner Hofes:


    Lützerath: Duisserner Hof jetzt mit Denkmalplakette - Denk mal an der Kante
    Das Dorfbild von Lützerath wurde Jahrhunderte lang durch große Gutshöfe geprägt. Einer dieser Höfe war der Gutshof, der in den Besitz des 1234 gegründeten…
    denkmalanderkante.de

    Vorarbeiten für Parkhaus Goethestraße laufen an
    Über Monate herrschte Stillstand am Rosengärtchen. Nun sind die Vermesser vor Ort. Und leisten Vorarbeiten für den Bau des Parkhauses Goethestraße.
    www.mittelhessen.de


    Das ist insofern interessant, als in dem Bereich in dem das Parkhaus entstehen soll sich Teile der Stadtmauer befinden und auch teilweise eine ältere als die zur Zeit der Staufer errichtete ausgegraben wurde. Dies alles soll aber in situ und sichtbar erhalten bleiben.

    In en nächsten Tagen geht es mit dem Abriss des Stadthauses los.


    Leider hinter der Bezahlscharanke:


    Ein Letzter Gang durchs alte Wetzlarer Stadthaus
    Wetzlar wandelt sich: In wenigen Tagen beginnt der Abbruch des Stadthauses am Dom. Im Sommer soll der Stahlbetonkoloss verschwunden sein. Zeit für einen…
    www.mittelhessen.de


    Der Artikel beschriebt einen Gang durch das leerstehende Stadthaus, teils etwas wehmütig, wenn daran erinnert wird, welche Veranstaltungen dort stattgefunden haben und der besondere Blick auf den Dom beschrieben wird. Das finde ich auch angemessen weil ja auch schöne Erlebnisse gerade mit dem Saal im Stadthaus verbunden sind. Daraus wird jedoch nicht ein Plädoyer für den Erhalt, sondern der Abriss und die Neugestaltung des Areals positiv gesehen.


    Technisch schwierig schient es zu sein, die bauliche Verbindung von Stadthaus und dem Haus zum Kronprinzen, dem einzigen erhaltenden Bau der Vorkriegsbebauung, zu trennen.

    Ein Problem scheinen mir die steril wirkenden weißen Fassaden zu sein.


    Selbst bei sicher gut gemeinten Sanierungen fallen diese unangenehm auf.


    https://www.klimaaktiv.at/dam/jcr:0d429e62-9f96-4578-87ee-38f13590db11/04_Sanierung_Bauernhof-Trins.pdf


    Bei dem gezeigten Beispiel wurde auf die Geschichte des Hofes schon wert gelegt. Im Inneren wurde auch eine Stube aufwändig saniert und die Fenster sind an sich nicht schlecht. Trotzdem überzeugt mich das Ergebnis (der Fassade) nicht, zumal eine Malerei "überdämmt" wurde.

    6 Jahre 9 Monate Haft bei einem Delikt das eine Höchststrafe von 10 Jahre vorsieht ist eine deutliche Strafe zumal die Täter (dann) geständig sind und das Diebesgut zumindest teilweise wieder zurückgegeben wurde. Bei einer Verständigung kommt darüber hinaus immer etwas für den Angeklagten günstigeres heraus als ohne. Sonst würde es keine Verständigung geben. Sollte es tatsächlich zur Verständigung und dem angekündigten Urteil kommen ist dies aus e meiner Sicht akzeptabel.


    Die Ausführungen von heimdall gehen im Übrigen an der Sache vollkommen vorbei. Wie erbse ausführt ist es doch völlig egal, welcher Herkunft die Täter sind, weil sie nicht wegen der Herkunft typische Täter sind. Bei der Strafzumessung ist dies auch in keiner Weise zu berücksichtigen.


    Seien wir froh, dass nicht das wirklich organisieret Verbrechen hinter dem Diebstahl steckt, dann wäre nämlich erst gestohlen worden, wenn man einen potentiellen Abnehmer hat und die meisten Juwelen wieder da sind.

    Das hat sich heute dann doch noch erhöht, weil die ursprüngliche Absprache dann doch davon ausgegangen war, dass mehr Juwelen und diese auch unbeschädigt zurückgeben werden.


    Angeklagte aus Berliner Clan: Landgericht Dresden schlägt nach Juwelenraub mehrjährige Haftstrafe vor
    Im Prozess um den Juwelendiebstahl aus dem Grünen Gewölbe drohen den Angeklagten mehrere Jahre Haft. Kurz vor Weihnachten war ein Teil der Beute zurückgegeben…
    www.tagesspiegel.de

    Die Wiederherstellung als Strafe ist daher gar nicht so abwegig und aus meiner Sicht ist es wünschenswert

    Das hört sich zwar zunächst gut an, funktioniert aber in der Praxis nur sehr selten. Ich habe das ein paar Mal in Verfahren mitbekommen (als Auflage im Rahmen einer Bewährung oder im Jugendstrafverfahren ist das ja durchaus möglich). Meist ging das jedoch furchtbar in die Hose und da ging es nur um das Streichen einer Wand oder aufräumen nach Vandalismus. Einmal hat das allerdings bei Jugendlichen Straftätern zum Umdenken geführt, die einen von Ihnen verwüsteten Kleingarten unter Aufsicht des Gärtners wieder bepflanzt und dabei gelernt haben wie viel Mühe das macht.


    Im Ergebnis: Die Angeklagten von Dresden würde ich nicht an Diamanten und schon gar nicht an die Juwelen heranlassen.

    Zu überlegen wäre jedoch auch eine Konkurrenz mit Schwerer Sachbeschädigung

    In Deutschland entspräche dem die Gemeinschädliche Sachbeschädigung. Der Tatbestand könnte/dürfte vorliegend gegeben sein. der Strafrahmen wäre Geldstrafe oder Freiheitstrafe bis drei Jahre.


    Die Begehung wäre, so wie ich dies nach den hier uns vorliegenden Informationen einschätze tateinheitlich mit dem besonders schweren Fall des Diebstahls. Hier ist der Strafrahmen Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zehn Jahren. Es dürften die Regelbeispiele 1, 2, und 5, ggf. auch 3 und 7, jedenfalls mehrere verwirklicht worden sein. Hinzu kommt, dass sich der Strafrahmen noch verschiebt weil ein schwerer Bandendiebstahl wohl verwirklicht ist

    .

    Die sich allein hieraus ergebende Strafe dürfte in einer Größenordnung sein, dass sich die tateinheitliche Verwirklichung des Tatbestandes der gemeinschädlichen Sachbeschädigung kaum oder nur gering auf die Strafhöhe auswirken dürfte. Das die "Beute" teilweise nicht, teilweise beschädigt zurückgeben wird, ist bei der Strafzumessung natürlich zu berücksichtigen.


    Edit:

    § 243 StGB - Einzelnorm

    https://www.gesetze-im-interne…20zu%20f%C3%BCnf%20Jahren.

    (um nachzulesen, was mit en Regelbeispielen gemeint ist)

    irgendwie wird im Urteil schon drauf Bezug genommen werden

    Im Urteil wird stehen: "Strafmildernd ist hat die Kammer berücksichtigt ..... (oder ähnlich). Es erfolgen keine Ausführungen dahingehen: Wenn die Juwelen nicht zurückgeben worden wären, wäre eine Strafe von XX Jahren angemessen, so aber eine von XX Jahren.

    Arbeitslager bei Wasser und Brot. Und eine Fortbildung im Diamanten von Hand schleifen bis alles fehlende wieder da ist.

    Auch dies Beides wird nicht geschehen. Die Sanktion für eine Straftat nach deutschem Recht ist die Geldstrafe oder Freiheitsstrafe. Dies ist auch gut so.


    Die zweite von Dir erhoben Forderung wirst Du aber selber nicht Ernst gemeint haben. Im Übrigen wäre auch der wert von Schmuck nicht ein solch hoher, wenn ein jeder angelernte Straftäter diesen nach einer Fortbildung herstellen könnte.


    Im Übrigen verstehe ich nicht so ganz was einige Foristen an meinen Ausführungen verwirrt da stehen lässt. Bei allem Ärger über die verübte Straftat und über die wohl auch noch recht unsympathisch (um dies milde auszudrücken) herüberkommenden Angeklagten: Unser Rechtssystem ist schon recht gut. Es wird sich zwar nie verhindern lassen, das Straftaten begangen werden, zumal sich Straftäter auch im Regelfall vor der Begehung einer Straftat über die Folgen für Opfer und auch sich selber keine Gedanken machen. Die Täter sind aber gefasst, es wird zu einer Verurteilung kommen und zumindest ein Teil der Juwelen ist wieder zurück.

    Eine Verfahrensverständigung setzt selbstverständlich voraus, dass sich alle Beteiligten auch an das halten über was eine Verständigung erzielt worden ist. Eine (zumindest Teil.-)Geständnis ist da schon die erste Voraussetzung. Das Gericht kann ja einen nicht geständigen Angeklagten nicht verurteilen, wenn seine Beteiligung an der Straftat nicht geklärt ist, nur weil dieser einer Verurteilung zustimmt. Auch wären die gestohlenen Kunstwerke vollständig herauszugeben, wenn dieses Grundlage der Verständigung wäre. Ansonsten kommt eben keine zustande.


    Aber auch ohne Verständigung kann das Gericht ja verurteilen, wenn die Beweisaufnahme das hergibt. dann wäre aber auch die Rückgabe der Juwelen oder eines Teils davon strafmildernd zu berücksichtigen. In welchem Umfang obliegt dem Gericht und wird auch nie Irgendjemand erfahren, weil im Urteil ja nicht ausgeführt wird, welche Strafe verhängt worden wäre, wenn nichts zurückgegeben worden wäre.

    Solange nicht alles wieder zu 99 Prozent auftaucht sollte es keinen Strafrabatt geben.

    Den wird es aber geben und das ist auch grundsätzlich richtig so. Es ist schon sinnvoll dass einem Täter ein Anreiz gegeben wird, die Folgen seiner Tat zu korrigieren. Dies geschieht ja nicht um Straftätern einen Gefallen zu tun, sondern um die Folgen für die Opfer abzumildern Dies ist erst recht dann sinnvoll, wenn wie hier eine wirkliche Schadenswiedergutmachung durch Zahlung einer Entschädigung eigentlich ausscheidet.


    Allerdings wird die Strafmilderung selbstverständlich desto höher ausfallen müssen, je mehr zurückgegeben oder umgekehrt ausgedrückt so geringer, je weniger zurückgegeben wird.