Posts by Andreas

    Das - denkmalgeschützte- Haus Belzgasse 12 in der Braunfelser Altstadt ist abgerissen worden.


    Es gehörte zu den wenigen Gebäuden in Braunfels die den großen Brand von 1679 überdauert haben. Es war einer der ältesten Fachwerkbauten im Altkreis Wetzlar und inschriftlich auf 1590 datiert.




    https://de.wikipedia.org/wiki/Belzgasse_12_(Braunfels)


    Hintergründe sind mir noch nicht bekannt.

    Diebstahl und Einbruch sind nach 40 Jahren längst verjährt.

    Diebstahl und Einbruch sind verjährt. Aber der Tatbestand der Unterschlagung des Diebesguts dauerte offenbar bis zur Rückgabe an.


    Hinsichtlich des (wahrscheinlich besonders schweren) Diebstahls (Einbruch ist kein Delikt / Was mit Unterschlagung des Diebesgutes gemeint sein soll erschließt sich mir nicht) ist in der Tat Verfolgungsverjährung eingetreten. Die gestohlenen Kunstwerke wurden aber den Museen angeboten. Dies erfüllt den Tatbestand der Hehlerei. Da 2019 die Straftat begangen wurde, ist hier nichts verjährt.


    Zivilrechtlich sind ohnehin die Museen bzw. deren Träger immer noch Eigentümer. Nur der Herausgabeanspruch war verjährt. Aber da die Gemälde übergeben wurden, spielt dies keine Rolle.

    Andreas, dann versuche du doch bitteschön erst einmal Clint argumentativ zu widerlegen. Ich glaube nicht dass die heutige selbsternannte Architekten-Elite, die kaum etwas anderes liefert als am Fließband Glaskisten, Rasterfassaden und Schießscharten einem Schinkel auch nur im Ansatz das Wasser reichen kann.

    Darum geht's doch gar nicht. Das Schinkel der "bessere" Architekt war als die meisten Architekten, gleich welcher Zeit, dürfte doch unbestritten sein. Clint würdigt aber die heutigen Architekten in seinem Beitrag pauschal herab. So etwas kommt aber bei den meisten Menschen die ich kenne und für eine Rekonstruktion der Bauakademie zu begeistern wären nicht an.


    Im Übrigen steht auch dahin, ob die Architekten die eine Rekonstruktion ablehnen dazu nicht in der Lage sind oder einfach nur nicht Willens sind in unserem Sinne zu bauen.

    Finde ich nicht. Ich finde vielmehr, dass es sich bei solchen Beiträgen, wie dem zitierten um in schöne Worte gekleidetes Geschwätz handelt. Der Beitrag provoziert doch geradezu die Gegenthese, das die hier Schreibenden auch keine "Fachleute" sind, die Herrn Schinkel zugearbeitet hätten.


    Das hat nichts mit politischen Bedenken zu tun, sondern mit zielführender Argumentation.


    Folge ist, dass die Beiträge in diesem Strang ins Lächerliche abgleiten und wir alle in der anstehenden Diskussion um die Notwendigkeit einer vollständigen Rekonstruktion der Bauakademie von den nicht festgelegten Menschen und vor allen Dingen den Entscheidungsträgern, nicht mehr ernst genommen werden.

    Gefühlte 80% derer, die heute „Fachleute“ (sprich Architekten) sind, hätten Schinkel noch nicht mal einen Kaffee bringen, geschweige denn bei ihm in Ausbildung gehen dürfen


    So wird`s sein. Im Gegensatz natürlich zu den "Fachleuten" die hier im Forum schrieben.


    Überlegt doch bitte mal, was ihr hier von euch gebt, bevor ihr auf "Absenden" anklickt. Solche Posts wie der von East-Clintwood mögen den einen oder anderen Forumsteilnehmer in seiner Meinung bestätigen, bringen aber unsere Vorhaben keinen Millimeter weiter, im Gegenteil.

    Danke für den Beitrag Novaearion. Es würde dem Forum guttun, wenn hier etwas sachlicher diskutiert würde. Dass


    Herr Pronold ohne jegliche Erfahrung in dem Metier ist

    ist ja durchaus ein Punkt der Anlass gibt seine Berufung zu hinterfragen. Diese wurde zunächst im Forum auch kritisch gesehen (allerdings auch ohne sich mit dessen Absichten auseinanderzusetzen):

    Pronold ??? noch nie was gescheites von dem gehört. Hoffentlich kein Modernist der einen Glaswürfel vors Schloss stellt

    Die Info Veranstaltung diese Woche habe ich besucht.


    Die Erläuterungen waren sehr interessant.


    1. Die Gesamtstruktur ähnle der mittelalterlichen. Bei der Anzahl der Häuser der einzelnen Höfen sei auf die in den sonstigen historischen Häuserblöcken der Altstadt vorhandenen Bezug genommen worden. Dies ist auf der Ansicht gut zu erkennen. Viele der anwesenden Besucher kritisierten dies. man soll lieber mehr freie Plätze und Grünflächen schaffen.


    2. Die Gestaltung der Fassaden der Häuser sei noch nicht geplant. man wolle sich aber farblich an den Häusern der Altstadt und dem Dom orientieren. Zudem würden Häuser verschiffet werden. Naturschiefer ist hier wohl vorgeschrieben. Es wird- außer beim Herzoglichen Haus- keine Balkone geben, nur Loggien


    3. Die Lücke in der Domplatzfront bleibt, damit gegeben falls später das Hotel zum Dom zumindest in der Kubatur wiedererrichtet werden kann. Die baulichen Voraussetzungen hierfür werden schon beim Bau der Domhöfe mit geschaffen. Die Zwischennutzung ist noch unklar. Entweder soll ein Freifläche bleiben, ein Durchgang zu dem Kino oder ein eingeschossiger Bau errichtet als Zwischenlösung errichtet werden. Dies wurde teilweise heftig kritisiert, man solle leibe auf dem verbliebeben Grundstück einen modernen Bau errichten.


    4. Eine weiter Annäherung der Fassade des Herzoglichen Hauses an die historische wird wohl geprüft. Insbesondere was die Ornamente an der Fassade betrifft. Eine Rekonstruktion wird schwierig, da das Original zum einen einen sehr hohen Sockel und relativ hohe Geschosse hatte. Bei gleicher Höhe des Hauses können in diesem ein Geschoß mehr untergebracht werden (das dazu eine Rekonstruktion von Fachwerkbaute sei unsinnig, da keiner in zu niedrigen Räumen leben wolle). Der Investor sieht so eine besser Nutzung. Der Balkon wird über drei Stockwerke gehen.


    5. Die drei Gebäude Liebfrauenberg/Schuhgasse wurden in der Veranstaltung sehr kritisiert. Hier solle vielmehr eine Freifläche bleiben. Die Idee, die hier an Stelle der ehemals vorhanden Bebauung wieder Häuser zu errichten, halte ich für sehr gut.


    6. Ansonsten ging es den meisten Besuchern auch um Fragen des Lärms während des Abbruches, der zukünftigen Andienung der Gebäude und des von Besuchern dann ausgehenden Lärms. Mehr Rekonstruktion wollte keiner, eher weniger Gebäude auf der Fläche. Das Argument, man nehme den historischen Stadtgrundriss wieder auf, wurde entgegnet, man lebe ja nicht mehr im Mittelalter. Im Ergebnis scheint es mir so, als gingen Bauherr und Architekten eher in unsere Richtung als die (zumindest die anwesenden) Bevölkerung.

    Schlechte Nachricht aus Aßlar:


    Das Haus Erbsengasse 4 in Aßlar wird abgerissen. Es sei einsturzgefährdet. Die Stadt hat ihr Ziel eines der wenigen denkmalgeschützten Häuser in Aßlar zu beseitigen dann doch noch erreicht. Man muss halt nur lange genug mit einer Sanierung warten.


    https://www.mittelhessen.de/lo…insturzgefahrdet_20768821


    Wenn eine Kommune schon so handelt, wie will man den private Besitzer von Baudenkmälern davon abhalten, ebenso zu verfahren?

    Die Ansicht vom Kreuzberg, einige Beiträge vor diesem, stammt von Lütke, Ludwig Eduard von ca. 1852.e

    Es wäre schön, wenn der Eiserne Pirat von Mitforisten erkannte Fehler in seinen Beiträgen korrigieren würde und die sich hierauf beziehenden Beiträge dann gelöscht würden.


    Das würde die Arbeit die sich der eiserne Pirat macht besser zur Geltung bringen.

    Noch ein paar Vorschläge.

    Steighausplatz (zwischen Schillerplatz und Lahn)

    Hier würde ich den Zusatz in den Klammern weglassen- in Wetzlar weiss jeder wo der Steighausplatz ist.

    Brotschirm

    Brodschirm. Ist in diesem Zusammenhang nicht die Gasse sondern das Haus Brodschirm 6 gemeint. Dann sollte dies auch so benannt werden, das Haus war nicht die Brotschirn.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Brodschirm_6_(Wetzlar)


    Eine erfolgreiche Fassadenrekonstruktion ist in den 1980er Jahren mit der Ostzeile des Kornmarktes (und dem dortigen “Römischen Kaiser”) geschehen.

    und in den 2010er Jahren das Grüne Laub


    https://commons.wikimedia.org/…n_Wetzlar_Hausergasse.jpg

    Danke für den Entwurf.


    Einige kleine Verbesserungsvorschläge:

    sogenannte Reichskammergericht


    Das Wort "sogenannte" würde ich streichen. Der Begriff Reichskammergericht ist in Wetzlar sehr positiv besetzt.


    Perspektive Brodschirn


    Der Name der Straße ist Brodschirm



    dass bisher wenig belebte Altstadtviertel nach dem Aussterben der Fußgängerzone e


    Das kann ich und wird in Wetzlar kaum jemand nachvollziehen können. Der Domplatz ist ein, zumal im Sommer, sehr belebter Platz.


    den Domplatz mit seinen Gebäuden des 18.*19.Jahrhunderts,


    Die Gebäude des Fischmarktes/Domplatzes sind teilweise aus dem 16. Jahrhundert. der Dom mittelalterlich.


    wenige Metern Laufweite am Haarplatz

    Was ist damit gemeint?


    Eine erfolgreiche Fassadenrekonstruktion ist in den 1980er Gebäude in der Zuckergasse geschehen.


    In er Zuckergasse sind keine Gebäude/Fassaden rekonstruiert. Ist die "Alte Post" Silhöferstraße gemeint? Wenn ja, sollte diese nicht als Beispiel dienen, da es sich um eine äußertest schlechte Kopie der Fassade handelt. Besser Beispiel wäre: Lottehaus, Römischer Kaiser am Konrmarkt, Grünes Laub in der Hausergasse.



    wie es Kornmarkt

    mit seine rekonstruierten Gebäuden


    als auch des süd-westlichen Domplatzes (Modehaus Beppler


    Der Name des Modehauses ist "Beck".


    Abschließend sei die Frage erlaubt, an wen sich die Pressemitteilung richten soll. Für die Einwohner der Stadt Wetzlar und Umgebung sind darin zu viel Selbstverständlichkeiten, die kürzer gefasst werden könnten.