Posts by Andreas

    Fördermittel der Stadt zur Sanierung von Fassaden werden kaum in Anspruch genommen:


    https://www.mittelhessen.de/lo…um-einer-will-es_25733031


    Der Bereich für den die Förderung erfolgt liegt im wesentlichen außerhalb der Altstadt. Aber auch dort befinden sich eine Vielzahl von teils auch älteren Gebäuden, deren Fassade eine Aufhübschung vertragen und sich so zu Schmuckstücken entwickeln könnten (wie zB die Apotheke auf dem zweiten Bild).

    während man in D alles verkommen und abreißen lässt. Was alt ist muss weg. Kein Platz für Geschichte.

    Das was da auf einem Platz in Friedberg geschieht ist aber keineswegs typisch für hessische Klein- und Mittelstädte.


    Teile der Friedberger Altstadt sind allerdings wirklich in einem schlechten Zustand. Das ist zwar (@UC) besser als abgerissen, dennoch nicht ideal. Mich hat das bei Besuchen in Friedberg immer schon gewundert, weil die Stadt Friedberg schon sehr Wert auf ihre Geschichte, insbesondere auch die als Reichstadt legt und als im Speckgürtel von Frankfurt gelegen auch eigentlich die finanziellen Mittel zur Erhaltung der Altstadt vorhanden sein müssten. Augenscheinlich fokussiert man sich aber eher auf die Kaiserstraße und ihre Bauten und die Burg wo die herausragenden Bauwerke stehen.


    Der Reflex in"D" würde man alles verkommen und abreißen lassen und alles was alt sei müsse dort weg, ist aber auf jeden Fall in Friedberg (und auch in allen anderen mir bekannten hessischen Städten mit historischen Altstädten) unangebracht.

    Mal was ganz anderes zum Thema:


    Im Hessenpark ist ein Fachwerkhaus als Musterhaus für Energieeffizienz errichtet worden.


    https://www.hessenpark.de/wp-c…uploads/PM_Musterhaus.pdf


    https://www.fnp.de/lokales/hoc…-musterhaus-10365230.html


    https://www.klimaenergie-frm.d…48&ModID=7&FID=2617.302.1


    Das Haus ist wohl jetzt fertiggestellt worden.


    https://ad.meine-vrm.de/Beilag…ndillregio-2-2022-Web.pdf (Auf Seite 24)


    Ziel des ganzen ist wohl zu prüfen/zu beweisen, ob/dass auch historische Bauten energieeffizient werden können ohne deren äußeres Erscheinungsbild hierdurch zu beinträchtigen.

    Gepflasterte Gehwege/Flächen und Fahrradständer müssen sich aber nicht widersprechen. Letzterer finden ich in er Braubachstraße durchaus sinnvoll. Parken muss man da nicht. Geschäfte die von Kunden für waren des täglichen Bedarfs aufgesucht werden gibt es dort keine und wer durch die Altstadt bummeln oder dortige Lokale aufsuchen möchte kann sein Auto in ein Parkhaus stellen (Ich bin recht oft in Frankfurt - immer mit dem eigenen PKW - und käme überhaupt nicht auf die Idee mein Auto gerade in der Braubachstarße abzustellen).


    Alles in allem sind die Prioritäten da schon richtig gesetzt.



    Dem was Du zu den E-Rollern sagst, stimme ich allerdings vollumfänglich zu. Da die (meisten ?) Nutzer offensichtlich ein Höchstmaß an Rücksichtslosigkeit ausweisen, sollte man das derzeit praktizierte System der Nutzung in Innenstädten unterbinden.


    Zum vorletzten Bild: Das Problem ist das Graffiti nicht irgendein Absperrteil, dass sicher auch wider abgeholt wird (kostete ja was und gehört bestimmt einer Baufirma).


    Zum letzten Bild: Die Wolken ziehen aber eindeutig vorbei (da bin ich mir sicher:wink:).

    Das ist wie bei allen Utopien. Das Ziel mag ja ein nicht unsympatisch sein. Es ist auch sicher nicht verkehrt solche Ideen einmal festzuhalten, zumal es sicher ein ewiges Wachstum nicht geben kann. Das ganze wird nur nicht funktionieren. Es wird, wie Rastrelli zutreffend ausführt, dazu führen, dass Umwelt und Klima gerade nicht geschützt werden. Insofern ist der vergleich mit dem Kommunismus ganz passend, der ja auch nicht zur Freiheit und Wohlstand für alle Menschen geführt hat, sondern gerade zum Gegenteil.

    Besucherzahlen um 28 Prozent eingebrochen: Immer weniger Deutsche gehen in Innenstädten einkaufen

    Aber: Der Tourismus in nimmt hier (zumindest in Wetzlar) zu:


    https://www.mittelhessen.de/lo…r-als-urlaubsort_25714806


    der Artikel ist leider hinter der Bezahlschranke.


    Das ist ua auch eine Folge der Coronabeschränkungen und wird sich voraussichtlich weiter fortsetzten, da Auslandsreisen auf Grund der hohen Energiepreise unattraktiver werden.


    Für den Erhalt historischer Altstädte ist diese Art von Tourismus gut(und wahrscheinlich wichtiger als der klassische Einzelhandel, der sowieso aus den Innenstädten an die Peripherie zieht.

    Heute seien wir „weiter“. Übersetzt: heute sind wir so weit, Geschichte und demnächst sicherlich auch Bücher umzuschreiben (bzw. zu „kontextualisieren“, wie es euphemistisch und im zeitgemäß pseudowissenschaftlichen Vokabular verlautbart wird), sie den Befindlichkeiten einer Claudia Roth und den totalitären Hysterikerinnen (hier halte ich ausnahmsweise die ausschließlich weibliche Form für sehr passend), die sie politisch vertritt, „verträglich“ zu machen und alle kulturellen Misstöne im Konzert der vereinten Linken Europas rücksichtslos auszumerzen. Anbei bemerkt: Europa und insbesondere Deutschland war schon zwei mal „so weit“. Und es war leider immer derselbe Typus, der uns allen diese totalitären Methoden als „politische Notwendigkeit“ im Namen des „Fortschritts“ schmackhaft machen wollte. Bloß -und das muss man fairerweise hinzufügen- war der Typus in der Vergangenheit wesentlich intelligenter als diese Dame.

    Und warum möchtest Du das alles in einem Forum über Architektur mitteilen?


    Die Verhältnisse im Deutschland der Gegenwart (so kritikwürdig manches sicher ist) mit denen in den Diktaturen der NSdAP oder SED geleichzusetzen, ist im übrigen völlig daneben und offenbart allein eine völlige Unkenntnis über geschichtliche Ereignisse.

    Der Erfolg scheint ihnen Recht zu geben

    Das sind ja auch immer wieder die gleichen drei Entwürfe, jeweils ein bisschen variiert. Sehr effektiv das Büro. Aber ich würde dann doch eher die Axt vorziehen die ja bekanntlich den Zimmermann ersetzt.:tongue:

    heimdall, ja diese Äußerung meinte ich. Diese stammt ja wohl aus einem Brief an den Reichskanzler, war also schon etwas Offizielles.


    Sympathisch finde ich aber, dass Du dem Kaiser zubilligst auch mal einfach zu sagen was er denkt. Da ist er dann doch auch nicht anders als Lieschen Müller oder Ede Maier. :wink:

    Eine Ausstellung mit Einigem was und vorxallen Dingwn wie es gezeigt wurde wäre heute (zu Recht) nicht mehr möglich.


    Damals war dies aber sicher im Rahmen dessen, was die Menschen als nicht verwerflich angesehen haben. Selbstverständlich können und dürfen wir da nicht die moralischen Standards von heute zu Grunde legen.


    Deswegen kann ich mich auch an den Bildern der Ausstellung erfreuen und finde es auch gut, dass es die Ausstellung gab. Meine Bewunderung für die Veranstalter habe ich ja,auch schon zum Ausdruck gebracht.


    Der Vergleich der Aussagen des Kaisers mit den aktueller Politiker kann ich nicht recht nachvollziehen. Wie sich der Kaiser über Paris geäußert hat war aber sicher schon Ende des 19 Jahrhunderts unterste Schublade und aus meiner Sicht zumindest für ein Staatsoberhaupt völlig daneben. Das wäre heute auch nicht anders.

    Mag sein, aber was der Kaiser (lt. dem verlinkten Wikipedia Artikel zur Ausstellung und Berlin gesagt haben soll, ist zumindest nicht besonders weitsichtig gewesen und was er über Paris als Ausrichterstadt der Weltausstellung gesagt haben soll ist "Unterste Schublade".


    Aber wir sollten das nicht weiter vertiefen sondern uns an den Bildern einer Ausstellung erfreuen.

    Es ist schon beeindruckend und bewundernswert was für ein Aufwand bei den Bauten betrieben wurden, die ja nur ein halbes Jahr standen.


    Da haben Industrie und Handwerk schon gezeigt was sie konnten. Bei den Bauten und auch den einzelnen Ausstellungen. Die Einstellung des Kaisers zu dem Ganzen (und auch die von ihm beim Besuch gesetzten Schwerpunkte) sprechen allerdings nicht gerade für dessen Erkennen wirtschaftlicher Belange.


    Die Ausstellung war aber daneben wohl auch eine Art Disneyland - nur in schön und interessant (wenngleich man einiges selbstverständlich aus heutiger Zeit kritisieren kann, damals aber wohl zeittypisch war).

    Aber ist die Bremer Stadtverwaltung nicht selbst schuld?

    Wenn Stadt die Verkäuferin ist ja.

    Hätte man das vorher mit dem Investor nicht vertraglich aushandeln können?

    Das hätte man aushandeln müssen und vor allen Dingen im Kaufvertrag vereinbaren müssen. Abreden die im notariellen Kaufvertrag nicht beurkundet sind, sind unwirksam.

    Und wäre es nicht jetzt noch möglich, den Vertrag wegen Vorspiegelung falscher Tatsachen rückgängig zu machen?

    Ohne weiteres dann nicht, wenn man es versäumt hat eine getroffene Vereinbarung in den Kaufvertrag aufzunehmen. Zwar kann ein Kaufvertrag auch wegen arglistiger Täuschung angefochten werden. Wahrscheinlich dürfte man dem aber entgegenhalten, dass ja die Rekonstruktion gerade nicht Bedingung für den vertrag war, sonst hätte man dies ja in dem notariellen Vertrag geregelt.


    Es ist aber die Frage zu stellen, ob eine der Vertragsparteien den Vertrag überhaupt rückgängig machen will.

    Verfügen sie mit Sicherheit. Deswegen sind ist damit zu argumentieren nicht zielführend.


    Wie man "richtig" argumentiert hat ja heimdall ganz zutreffend beschrieben.


    (...)

    Beitrag leicht gekürzt. Bitte keine weitere Eskalation persönlicher Angriffe und Unterstellungen.

    Mod.