Potsdam - Garnisonkirche (die Diskussion um den Wiederaufbau)

  • Zudem zeichnet sich ja eine rot-rot-grüne Stadtregierung ab. In Bezug auf die geplanten Abrisse des Rechenzentrums und des Staudenhofs könnte sich der Regierungseintritt der SED-Nachfolger durchaus negativ bemerkbar machen. Erschwerend kommt weiter hinzu dass bei den Letztgenannten der durchaus verständige und oft pragmatische Fraktionschef Scharfenberg mittlerweile gestürzt worden ist. Und die Neudenker stehen auch schon bereit für die nächste Krawall-Kampagne.

    Ich bin kein Potsdamer, aber ich beziehe mich auf obigen Beitrag von Bismarck, der offenbar Bescheid weiß. Das völlig unbegründete Ausflippen von Foristen, sobald die Diskussion nur einen Fußbreit über ihren Scheuklappen-Horizont hinaus geht, disqualifiziert sie selbst. Danke, Henry!

  • Wir sind uns alle einig, dass der Wiederaufbau der Garnisonkirche und der Rückbau des Rechenzentrum ganz eng mit der Stadtpolitik verbunden ist.


    Nun möchte ich aber mal zum Thema "Wiederaufbau der Garnisonkirche" zurückkehren. Wie kann man in der Stadt positive Akzente setzen bzw. die Bürgerschaft für den Wiederaufbau der Garnisonkirche begeistern? Ich könnte mir vorstellen, es würden mehr Spenden fließen, wenn dieses Projekt positiv in der Bürgerschaft aufgenommen würde. Jeder Spender, der auch nur eine größere Summe spendet wird in meinen Augen kritisiert und diese Kritik kommt immer aus der gleichen Ecke. Auch wird den Kritikern in verschiedenen Tageszeitungen immer wieder eine Bühne gegeben.

  • @Elbegeist Die Grünen einfach mal unbesehen mit der Linken in einen Topf zu werfen ist ignorant und dumm. Dass Du, obwohl Dir nachgewiesen wurde, Unrecht zu haben, weiterhin darauf beharrst, stellt Dir kein gutes Zeugnis aus. Verlässt Du Dich in allen Dingen (Finanzen, Beruf, Partnerwahl) blind auf das Urteil anderer, die "offenbar Bescheid" wissen?
    In einer rot-rot-grünen Koalition (wenn sie denn kommt) kann die Linke nichts gegen die Grünen und die Vernünftigen in der SPD tun, weil die ebenfalls zur Koalition dazugehören. Es ist also völlig irrelevant, wer die Mehrheit hat.

  • Wir sind uns alle einig, dass der Wiederaufbau der Garnisonkirche und der Rückbau des Rechenzentrum ganz eng mit der Stadtpolitik verbunden ist.


    Nun möchte ich aber mal zum Thema "Wiederaufbau der Garnisonkirche" zurückkehren. Wie kann man in der Stadt positive Akzente setzen bzw. die Bürgerschaft für den Wiederaufbau der Garnisonkirche begeistern? Ich könnte mir vorstellen, es würden mehr Spenden fließen, wenn dieses Projekt positiv in der Bürgerschaft aufgenommen würde. Jeder Spender, der auch nur eine größere Summe spendet wird in meinen Augen kritisiert und diese Kritik kommt immer aus der gleichen Ecke. Auch wird den Kritikern in verschiedenen Tageszeitungen immer wieder eine Bühne gegeben.

    Da bist Du genau an der Stelle angekommen, wofür ich hier laufend Prügel einstecken muss:
    Es ist ein hochpolitisches Problem. Aber ich werde mich nicht mehr in die Probleme einer anderen Stadt einmischen, obwohl wir hier ähnlich gelagerte haben.

  • @Elbegeist Die Grünen einfach mal unbesehen mit der Linken in einen Topf zu werfen ist ignorant und dumm. Dass Du, obwohl Dir nachgewiesen wurde, Unrecht zu haben, weiterhin darauf beharrst, stellt Dir kein gutes Zeugnis aus. Verlässt Du Dich in allen Dingen (Finanzen, Beruf, Partnerwahl) blind auf das Urteil anderer, die "offenbar Bescheid" wissen?
    In einer rot-rot-grünen Koalition (wenn sie denn kommt) kann die Linke nichts gegen die Grünen und die Vernünftigen in der SPD tun, weil die ebenfalls zur Koalition dazugehören. Es ist also völlig irrelevant, wer die Mehrheit hat.

    Ich verrate dir hier mal, aber, versprochen, als meinen allerletzten politisch gefärbten Beitrag, dass ich selbst einmal ein Grüner war!

  • Dem Wiederaufbau der "Neuen Mitte Potsdams" und den Grundriss an den historischen Kern hat man eigentlich den bürgerlichen Parteien in Potsdam (CDU/ANW, SPD, Bündnis 90/ die Grünen, FW) zu verdanken. Auch wenn hier seit 2016 mit wechselnden Mehrheiten regiert worden ist.


    Was das neue rot/rot/grüne Bündnis der Stadt und vor allem der "Neuen Mitte" bringen wird und ob es zu Veränderungen in der Stadt führen wird, wird sich zeigen. Alles andere wäre jetzt Spekulation!

  • @UrPotsdamer Es reizt mich sehr, auf deine Äußerungen über die Grünen zu erwidern. Du pickst dir Frau Hüneke heraus, eine Kuratorin der Stiftung „Preußischer Kulturbesitz“ und siehst sie als repräsentativ für die gesamte Partei. Das gilt bereits für Potsdam nicht- dieser Brief war letztlich der Brief eines engagierten Bürgers, nicht der Partei (die an keiner Stelle im Brief erwähnt wurde, warum wohl?). Aber ich lasse es mal, da es ansonsten wieder zu hitzig werden kann. Was mich aber stört, ist dein apodiktischer Tonfall. Es „ist“ ignorant und dumm, wenn man Parteien und politische Entwicklungen anders deutet, als du? Etwas ignoranteres und dümmeres liest man leider selten in diesem Forum. Das ist sogar noch unter Stammtisch-Niveau, lieber UrPotsdamer. Am ulkigsten wird es, wenn du dir auch noch anmaßt, „Zeugnisse“ auszustellen. Aber auch hier sprichst du nicht für dich alleine, sondern berufst dich auf eine dubiose höhere Instanz (als die du dich wohl selbst siehst)- „es“ stellt Dir kein gutes Zeugnis aus. Wer soll das sein? Wie ich an anderer Stelle schon schrieb: es hat immer etwas von altväterlichem Genörgel, wenn du dich in Rage schreibst und wirkt alles andere als souverän. Das tue ich übrigens auch mitunter, aber gehe im Forum selbst respektvoll mit den Mitdiskutierenden um, auch wenn ich einzelne Leute scharf kritisiere (wie neulich Trüby). Du hingegen wirst sehr schnell schnoddrig und persönlich und verfällst in ein Wutbürgertum, das jede Diskussion ruiniert. Unabhängig vom Gegenstand, über den gerade debattiert wird. Wenn man „UrPotsdamer“ liest, weiß man im Voraus, dass wieder ein Wutausbruch gegen einen anderen Foristen folgt. Geh inhaltlich auf die Beiträge ein und widersprich in der Sache. Jemanden als „dumm“ zu bezeichnen und dann selbst nicht allzu viel Kluges beizutragen, ist jedenfalls kein souveräner Weg, eine Diskussion zu führen.

  • Ich finde, Beiträge wie der letzte von Clintwood haben immer etwas Unschönes an sich. Wir sollten hier doch über die Sache diskutieren, nicht über den persönlichen Stil einzelner Foristen. Wir alle haben unsere Eigenheiten, und wir alle haben keinen Redakteur an unserer Seite, der einen Beitrag nochmal liest, entschärft und diplomatisch umformuliert, bevor er hier veröffentlicht wird. Interessanterweise enthalten Beiträge, wie Clintwoods letzter doch genau den Fehler, der dem Mitforisten xy oft erstaunlich wortreich vorgeworfen wird - sie kommen schulmeisterlich daher.


    Ich möchte ausdrücklich betonen, dass ich East_Clintwood als scharfzüngigen, streitbaren Diskutanten schätze und dass vereinzelte Formulierungen von UrPotsdamer sicherlich etwas unglücklich sind. Aber seien wir doch einfach etwas netter zueinander und toleranter gegenüber individuellen Eigenheiten!


    Zu Saskia Hüneke: Sie arbeitet bei der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten. Bei den Grünen engagieren sich höchst unterschiedliche Menschen. Da Frau Hüneke diese Partei als ihre politische Heimat ansieht, können DIE Grünen an sich nicht fundamental anders sein als sie selbst. Übrigens hat mir an ihrem Offenen Brief gefallen, dass sie ihren heftigen Dissens mit der Adressatin des Briefes in sehr freundliche Worte gekleidet hat. Sie macht ihre Position deutlich, schlägt aber die Tür nicht zu.

  • Ich finde, Beiträge wie der letzte von Clintwood haben immer etwas Unschönes an sich. Wir sollten hier doch über die Sache diskutieren, nicht über den persönlichen Stil einzelner Foristen. Wir alle haben unsere Eigenheiten, und wir alle haben keinen Redakteur an unserer Seite, der einen Beitrag nochmal liest, entschärft und diplomatisch umformuliert, bevor er hier veröffentlicht wird. Interessanterweise enthalten Beiträge, wie Clintwoods letzter doch genau den Fehler, der dem Mitforisten xy oft erstaunlich wortreich vorgeworfen wird - sie kommen schulmeisterlich daher.

    Beschreibst Du dich da nicht selber?

  • Lieber @Rastrelli, ich habe nichts gegen polemische Beiträge, aber bei UrPotsdamer fällt mir seit Monaten immer wieder unangenehm auf, dass er zu persönlichen Tiefschlägen neigt, die mitunter einfach an der Sache vorbeigehen und böses Blut hinterlassen. Wenn wir über öffentliche Personen sprechen, die sich bewusst polarisierend in die Debatte einbringen und sich exponieren, ist es etwas anderes. Aber wenn wir uns hier gegenseitig niedermachen (ohne dass der Kontrahent sich ähnlich aggressiv äußerte), ist es keine Diskussion mehr, sondern das übliche Gepöbel, das man in den sozialen Medien zuhauf vorfindet. Ich war zugegeben auch nicht nett vorhin, aber es stört mich schon seit Längerem. Streit: ja. Gepöbel:
    nein. Ich bin garantiert nicht auf Harmonie aus, aber Streit bedarf auch eines Rahmens, in dem man sich gesittet untereinander austauschen kann. Das ist meine Haltung. Und danke für die Korrektur bzgl der Stiftung. Nun ja, Boris Palmer ist auch Vertreter der Grünen- einzelne Vertreter können also durchaus entgegen der Parteilinie agieren (Hüneke ist immerhin schon seit Jahrzehnten im Denkmalschutz aktiv, hier sind m.E. persönliche Motive ausschlaggebender, als politische. Ich wäre da noch sehr vorsichtig, diese Lorbeeren der Partei zuzusprechen).

  • Ich wußte nicht, dass "Knalltüte" jetzt schon beleidigend ist. Kanlltüten sind Menschen, die in eine Diskussion ohne Vorkenntnis mit sachfremden, provokanten Thesen mit einem Knall hineinspringen und nach dem Kanlleffekt wieder verschwinden. Das fand ich ganz sachlich deskriptiv.


    Potsdam ist aber nicht rot-rot regiert, war nicht rot-rot regiert und wird nicht rot-rot regiert sein, sondern rot-rot-grün. Das ist nunmal etwas völlig anderes. Und auch die r2g-Stadtregierung wird die Rekonstruktion des Garnisonkirchenturmes nicht behindern, der B-Plan Nr. 1 kann nicht während des laufenden Baus geändert werden ohne Schadensersatzansprüche zu erzeugen.


    Wenn es um die Frage des Schiffes geht, sieht die Sache anders aus. Hierfür müsste es ja ersteinmal ein Nutzungskonzept geben und hernach eine Finanzierung. Die ev. Kirche hat deutlich gemacht, daß sie beides nicht anstrebt, insofern wird es sich erweisen, wie es da weiter geht.


    Ohne Konzept und ohne Finanzierung kann die Kirchenstiftung auch ihr unter dem Rechenzentrum liegendes Grundstück nicht in Anspruch nehmen, obwohl Baurecht für das Schiff da ist. D.h. das Rechenzentrum bleibt, solange das Kirchenschiff-Thema offen ist (das Bauordnungsrecht wird die Stadt hier erneut beugen). Der Ersatzbau wird ohnhin nicht ansatzweise bis 2023 fertig und bis das Areal der Feuerwache ausgeschrieben und verkauft ist wird es noch zwei Jahre dauern.

    „Ärzte können ihre Fehler begraben, aber ein Architekt kann seinen Kun­den nur raten, Efeu zu pflanzen.“
    George Sand

  • Es geht weniger um deinen Begriff "Krawall-Knalltüten". Dein damaliger Beitrag ist an Unsachlichkeit und Niveau nicht mehr zu unterbieten. Da ist selbst der Ur-Potsdamer noch hinnehmbar.

  • Ich bezog mich nicht auf dich. Aber wenn du „Knalltüte“ als neutralen Begriff, ja beinahe liebevolle Neckerei darstellst, können wir jeglichen Anstand auch gleich über Bord werfen und uns diese Form der Auseinandersetzung zu eigen machen. Wenn du das möchtest, hätte ich auch noch ein paar „deskriptive“ Zuschreibungen in Richtung mancher Foristen auf Lager. Wie gesagt: solche Umgangsformen sind in einer Bar nach 2 Promille durchaus zulässig, aber hier sollte man auf solche Beleidigungen verzichten. Zumal Elbegeist an keiner Stelle ausfällig gegenüber anderen Diskutanten wurde. Du und UrPotsdamer seid mit den lokalen Gegebenheiten Potsdams sehr vertraut und das spricht euch auch keiner ab. Aber das rechtfertigt es nicht, Andere, die es nicht sind und womöglich falsche Einschätzungen abgaben, hier als Idioten darzustellen.

  • Ich bezog mich nicht auf dich. Aber wenn du „Knalltüte“ als neutralen Begriff, ja beinahe liebevolle Neckerei darstellst, können wir jeglichen Anstand auch gleich über Bord werfen und uns diese Form der Auseinandersetzung zu eigen machen. Wenn du das möchtest, hätte ich auch noch ein paar „deskriptive“ Zuschreibungen in Richtung mancher Foristen auf Lager. Wie gesagt: solche Umgangsformen sind in einer Bar nach 2 Promille durchaus zulässig, aber hier sollte man auf solche Beleidigungen verzichten. Zumal Elbegeist an keiner Stelle ausfällig gegenüber anderen Diskutanten wurde. Du und UrPotsdamer seid mit den lokalen Gegebenheiten Potsdams sehr vertraut und das spricht euch auch keiner ab. Aber das rechtfertigt es nicht, Andere, die es nicht sind und womöglich falsche Einschätzungen abgaben, hier als Idioten darzustellen.

    Die Beiträge haben sich leider überschnitten. Danke für deine Erklärung.
    Ich erlebe solche Überreaktionen seltsamerweise oft von Linken am äußersten Rand, die sofort in die Luft gehen, wenn man mal in die, im Bauwesen ohne Zweifel ausschlaggebende, politische Tiefe blickt.

  • Es langt nun aber auch mal wieder mit den persönlichen "Liebenswürdigkeiten" - zurück zum Thema, oder ich betrachte selbiges als beendet. DANKE!

    Jeder hat das Recht auf meine Meinung.

  • Als Nicht-Potsdamer, aber historisch durch den "Alten Dessauer" unmittelbar mit dem "Alten Fritz" und der Potsdamer Garnisons-Geschichte engstens verbunden, hätte ich gern mal gewusst, wie denn die Potsdamer heute zu ihren "Langen Kerls" stehen. Wir feiern hier in Kürze das große Leopoldsfest.

  • Nein, Henry, die Linken haben sich bei der Garnisonkirche in der SVV enthalten.


    Die Anderen haben dagegen gestimmt, aber nicht die Linken. SPD und Grüne haben dafür gestimmt, wie auch CDU, FDP und Bürgerbündnis. Deshalb war die Mehrheit für einen Verkauf des Grundstücks an die Kirchenstiftung und den B-Plan Nr. 1, der das Baurecht für die ganze Kirche geschaffen hat, so groß.

    „Ärzte können ihre Fehler begraben, aber ein Architekt kann seinen Kun­den nur raten, Efeu zu pflanzen.“
    George Sand