Posts by Riegel

    Wir haben schon oft die Monotonie einzelner Fassaden und einfallslosen Giebelabfolgen kritisiert. Oder auch hätte ich bei einigen Bauten mit guten architektonischen Ansätzen ein bisschen mehr Mut gewünscht. Allerdings bin ich hin und her gerissen, was mir nun lieber ist: die 'gesuchten' architektonischen Experimente wie in der neuen Frankfurter Altstadt, oder dann die Einfachheit wie teilweise hier in Lübeck. Auf diese Diskussion bin ich gespannt, wenn in Lübeck dereinst auch alles fertig sein wird. Auf wann wird dieses Datum avisiert?


    Noch eine Frage zu einem Altbau:

    Abb.3: Braunstraße 12 und 14 in Verbindung - der Übergang von historischer zu neuer Bebauung.

    Die Dachneigung von Braunstr. 12 finde ich für einen gotischen Backsteinstaffelgiebel merkwürdig niedrig. Auch der Rundbogen des Hauseingangs ist wie ins Mauerwerk eingeschnitten, und die Fenster der Obergeschosse haben keine gemauerten Entlastungsbogen. Ist die Fassade womöglich erst aus dem frühen 20. Jahrhundert oder sogar ein vereinfachter Wiederaufbau nach dem Krieg?

    Von mir aus kann man die 13 letzten Beiträge löschen, denn sie bringen für das APH absolut nix und sind für den auswärtigen Leser (99% der Foristen) uninteressant. Wenn schon der dreizehntletzte Beitrag auf eine neue Facebookgruppe hinweist, aber keinen Link dazu gibt - wie soll man da ein Rekonstruktionsprojekt stemmen können??? Tauscht euch doch besser über eine Konversation aus anstatt hier im öffentlichen Bereich. Irgendwann ist es so, dass Rekonstruktionsinteressierte das Wort "Ansgarii" bald mal nicht mehr hören können. Ich möchte an die letzten Wochen erinnern, die ja einen zweiten Ansgariistrang nötig gemacht hatten, und nun zwei Facebookgruppen... Ansgarii wird so sicher in zwei Jahren stehen!

    4, Rue du Général Braun (an der Kante zum neuzeitlichen Fachwerk)

    Der Zusatz in Klammer ist mir auch sofort durch den Kopf gegangen. Die Streben sind zwar eingezapft und nicht mehr angeblattet, haben aber einen steilen Winkel und enden oben im Rähm und in den Pfosten. Die Binnenteilung des Wandfeldes mit einst durchgehendem Brust- und Sturzriegel ist grösstenteils noch original.




    Was denkt ihr über das Haus schräg gegenüber?


    3, Rue du Général Braun: (noch nicht verifiziert)

    https://goo.gl/maps/uKYW37fggp3Lc6kr9




    Wenn man hier nochmals die linke Seitenansicht und die rechte Seitenansicht des Hauses betrachtet, erkennt man, dass die Büge der Fuss- und Mittelpfettenvorsprünge auch angeblattet sind.

    Andreas Du stellst dauernd Links zu Artikeln hinter Bezahlschranke ein. Für die meisten sind diese jedoch nicht lesbar. Mache doch bitte jeweils eine kurze Zusammenfassung oder zitiere die wichtigste Partie daraus. Sonst bringt so ein Beitrag überhaupt nichts.

    Andreas Du stellst dauernd Links zu Artikeln hinter Bezahlschranke ein. Für die meisten sind diese jedoch nicht lesbar. Mache doch bitte jeweils eine kurze Zusammenfassung oder zitiere die wichtigste Partie daraus. Sonst bringt so ein Beitrag überhaupt nichts.

    Andreas Du stellst dauernd Links zu Artikeln hinter Bezahlschranke ein. Für die meisten sind diese jedoch nicht lesbar. Mache doch bitte jeweils eine kurze Zusammenfassung oder zitiere die wichtigste Partie daraus. Sonst bringt so ein Beitrag überhaupt nichts.

    Überall werden diese "70er-Jahre-Löcher" zurückgebaut, und hier in Düsseldorf plant man eines??? Wo sind denn die verantwortlichen Planer und Workshop-Teilnehmer stehen geblieben? Ebenfalls in den 70ern? Oder machen sie auf "Retro-70er"? Und dieses Loch soll einzig und allein der Erschliessung eines privat geführten Warenhauses dienen?

    Quote

    Seitens des neuen Eigentümers des Carsch-Hauses besteht das Bedürfnis, die im Untergeschoss gelegenen Verkaufsflächen direkt vom Platz aus zugänglich zu machen. Dies soll über eine großzügige Treppenanlage erfolgen, die auf der Platzmitte angeordnet ist.

    In den Workshop-Unterlagen ist nirgends die Rede, dass dieser Abgang auch der U-Bahn dienen soll. Und das seitens der Eigentümerin Signa Holding sogar ein sogenannter "Stararchitekt" (Chipperfield) begezogen werden musste, um der Öffentlichkeit Freiraum und ein Bauwerk wegnehmen zu können, finde ich sehr bedenklich. Da stinkt doch einiges...

    Dem Musiktempel ist übrigens im gleichen Link zum Wilhelm-Marx-Haus am Schluss ein Abschnitt gewidmet.Demnach handelt es sich um eine Rekonstruktion von 1984, deren Vorgängerin 1922 dem Bau des Wilhelm-Marx-Hauses weichen musste. Möglicherweise wurde der ursprüngiche Pavillon 1902 für eine Ausstellung geschaffen und anschliessend hierher versetzt.

    Jetzt stimmt mein Beitrag nicht mehr mit deinem Zitat überein, weil ich ihn unmittelbar nach dem Absenden noch überarbeitet hatte. :wink: Von der Architektur her sah ich auf dem Googlebild sofort, dass dies gar kein Hotel gewesen sein konnte.

    Danke für's Bild. Wenn du schon einen Beitrag schreibst, dann gib doch bitte auch Informationen dazu. Der Facebookbeitrag und die dort angegebenen Links sind für Aussenstehende völlig uninteressant. Google würde auch weiterhelfen: https://goo.gl/maps/wSnt1L42wc2a8zGK8


    Der Musikpavillon steht ja völlig verloren da und wird wohl kaum als solcher mehr benutzt. Ein typischer Ort für einen Musikpavillon ist doch ein Park oder eine Uferpromenade. Ich frage mich, ob denn der Pavillon untrennbar mit dem Platz verbunden ist. Er steht einzig in der Mittelaxe des Carsch-Hauses. Ist oder war dies ein Warenhaus, welches auch den Musikpavillon bespielen liess??


    Ich denke kaum, dass der Pavillon nach dem Abbruch einfach zerschreddert und entsorgt wird. Mit seiner Bauweise ist er ja prädestiniert für eine Wiederaufstellung an einem würdigeren und geeigneteren Ort.

    Es ist nicht nur eine Firstsäulenkonstruktion (Firststud), der bis durch das Obergeschoss hinunter verläuft, sondern auch die Stuhlsäulen der Mittelpfetten liefen einst wahrscheinlich bis zur Schwelle des Obergeschosses durch. Mit dem Rähm des Obergeschosses sind sie nämlich auch überblattet. Dieses Merkmal habe ich bei ein paar andern Bauten in dieser Liste auch schon gesehen, sogar auch in Hessen.


    Beim Haus in Gertweiler laufen aber auch die Steigbänder bis zu den Eckpfosten des Obergeschosses hinunter durch und enden nicht bereits im Rähm desselben, wie man es üblicherweise antrifft.


    Auch der originale Brustriegel des Obergeschosses ist in weiten Teilen noch vorhanden.


    Hier noch die Seitenansicht: https://goo.gl/maps/RsGy5mGBJBX7gnMb9

    Und nochmals die Frontansicht: https://goo.gl/maps/egFHMp6LjQaKJKHo8

    In der Tat ist dies ein sehr bemerkenswerter Fund, vielen Dank! Auffallend sind nämlich die sich im Firstbereich überkreuzenden Steigbänder, die normalerweise beim Kehlbalken aufhören und mit diesem verblattet sind. Ich kenne nur ein solches Beispiel in Nürnberg an der Tetzelgasse, sehr wahrscheinlich auch aus dem 15. Jahrhundert, und auch Bauten mit Freigespärren in Baden-Württemberg (Eppingen, Hirschhorn).


    Ich werde demnächst unsere Liste nachführen; ich denke alle Bauten ab dem Beitrag vom 20.4.2019.

    Hingegen finde ich das Bild in der Petition gelungen, auch wenn es keine Postkartenansicht des Hauses ist. Die "Bild"-Reklame, die grüne Markise und der Schriftzug "Die Zwo" ganz rechts dominieren, aber es sind Wiedererkennungszeichen, die der Normalbürger so verorten kann. Erst dann kommt das bisher anonyme Haus plötzlich auch in seinen Blickwinkel. > openpetition

    Klingt doch schon viel besser!


    Die Überschrift in der Petition ist viel zu lang (und nach "Niederrad" fehlt ein s (Niederrads)), und alles in Grossbuchstaben ist schwer lesbar und tut den Augen weh. Auch in der Originalansicht der Petition.


    Es ginge noch kürzer:

    "Trotz Denkmalschutz! Ältestes Walmdachhaus Niederrads vom Abriß bedroht!"


    Auch wenn das "ältestes" nicht der Wahrheit entspricht. Aber wenn da hinter verschlossenen Türen zuungunsten eines Baudenkmals die Karten gemischelt werden, ist es statthaft, seitens der Abrissgegner ein bisschen zu übertreiben.