Posts by Riegel

    Ja, um diesen Dacherker geht es. Was mit dem Holzerker am 1. Obergeschoss von Adlerstr. 8 passiert ist, weiss ich nicht. Auf dem letzten Bild dieses Beitrages sieht man den Dacherker verschommen an Karlstr. 4 unmittelbar vor der Abnahme (sprich Rettung...).

    Pfusch würde ich jetzt keinesfalls unterstellen, vielmehr gestalterisches 'Nicht-können'. Ich urteile in Bezug auf den Bau von Blobel lieber so:


    - technischer Aspekt: erfüllt
    - wirtschaftlicher Aspekt: erfüllt
    - funktioneller Aspekt: erfüllt
    - gestalterischer Aspekt: nicht ganz erfüllt, aber der Wille war da.


    Ich habe den in der Dresdner Altstadt tätigen Architekten schon mal pauschal unterstellt 'sie können's einfach nicht' und dafür einen Rüffel (nicht von der Moderation) erhalten.

    Zitat aus obenstehendem Link:

    Quote

    Ob das Versäumnis Konsequenzen hat, ist noch unklar. Bencker [von der Unteren Denkmalschutzbehörde] will den Vorgang intern besprechen. Doch er glaubt nicht, dass ein Bußgeld verhängt wird: "Man muss die Umstände berücksichtigen. Schließlich war es weder absichtlich, willkürlich oder grob fahrlässig, sondern ein Versehen. Das ist sehr bedauerlich und traurig", meint der Denkmalschützer.

    Man kann Vorschriften und Bedingungen auch willkürlich auslegen...

    Da legst du aber sehr wenige Ansprüche an den Berufsstand der Architekten. Wenn du einfach ein Haus möchtest, kannst du auch zu einem Maurer- oder Zimmermeister gehen, die dann auch die haustechnischen Komponenten irgendwie organisieren und hineinbringen.


    Als Architekt verstehe ich meinen Beruf so, dass ich die technischen, wirtschaftlichen, funktionellen und gestalterischen Aspekte alle gleichwertig berücksichtige und im Griff habe. Sei es ein Neubau oder Umbau.

    Die Reste müssten erhalten UND zugänglich gemacht werden.

    Kein Denkmalpflegeamt kann so etwas fordern. Auch wenn in einem Haus wertvolle Malereien zum Vorschein kommen, kann niemand verlangen, dass der Hausbnesitzer diese restaurieren und sichtbar lassen muss. Die Denkmalpflege kann nur fordern, dass diese sachgerecht und ohne Beschädigung wieder verkleidet werden, damit nächste Generationen die Möglichkeit haben, diese wieder ans Tageslicht zu bringen. So ist es bei den Kellerresten mit der Betonüberdeckung geschehen.

    Konsequenterweise sollte aber auch die Tragstruktur rekonstruiert werden, denn diese war ja gerade im Zusammenspiel mit den Fassaden die revolutionäre Neuerung im Bauwesen. Die Tragstruktur bestand nur aus einem Raster, innerhalb welchem die Raumaufteilung frei gewählt werden konnte. Genau wie heute noch im Büro- und Gewerbebau!


    Für die heutigen Architekten sollte gerade die ursprüngliche und rekonstruierte Bauakademie eine Ikone der modernen Architektur sein, denn gerade sie ebnete ja den Weg zum heute so hochgelobten Rasterbau mit vorgehängten Fassaden. Auch wenn die Fassade der Bauakademie nicht wörtlich vorgehängt war, könnte (konnte) sie jederzeit komplett ausgetauscht werden, ohne die Tragstruktur anzutasten.


    Das Wesen der Bauakademie war doch gerade das Zusammenspiel von Fassade und Tragstruktur, beides in Rasterform. Und genau deshalb sollte die Bauakademie ganzheitlich rekonstruiert werden! Nicht nur dem Stadtbild zuliebe, sondern auch den modernen Architekten. :D

    Hier habe ich noch eine andere Zusammenfassung der Baugeschichte des Hornmoldhauses gefunden.Für die Eingeweihten gibt sie zwar nichts Neues her, aber die folgende Passage ist sehr interessant, denn sie beschreibt genau das, was ich über die Bohlenstuben immer wieder 'predige'. Bei vielen Restaurierungen wurden die Bohlen aussen jeweils fälschlicherweise sichtbar belassen, anstatt diese mit Tonplatten und einem Kalkverputz (oder wie im Text geschrieben steht "mit Lehm verputz", was auch nicht genau stimmt) zuzudecken:


    https://journal.fachwerkagentu…rtfolio/das-hornmoldhaus/

    Quote

    Die Bohlen der Außenwand wurden seinerzeit mit einem Strohlehmgemisch von außen gedämmt und mit Lehm verputzt, dadurch wurden die Wände winddicht.


    Dies wurde bei der Restaurierung des Hornmoldhauses richtig gemacht (wobei ich vermute, dass bei der Rekonstruktion keine Bohlen eingesetzt wurden, sondern Mauerwerk zum Zuge kam). Beispielsweise beim Schoberhaus in Pfullendorf wurde das falsch gemacht:

    Probleme der Rekonstruktion von Fenstererkern am Hornmoldhaus und Vorschläge


    Pfullendorf Altes Haus



    Bitte, genau lesen

    Meine Äusserung "Das ist etwas, was ich gar nicht gern sehe, dass originale(!) Gefache auch herausgeschlagen werden!" bezog sich auf das Bild. Hier ist eindeutig originales Fachwerk zu sehen; nur der Pfosten rechts dürfte eine Veränderung sein. Vor ein paar Jahrzehnten war es noch üblich, bei Fachwerksanierungen jeweils alle Gefache herauszuschlagen (auch in Limburg a. d. Lahn!), auch die ursprünglichen, die trotz Rekonstruktion hätten bestehen bleiben können. Leider sieht man das heutzutage noch vereinzelt, was denkmalpflegerischen Grundsätzen aus heutiger Sicht widerspricht. Für die Siebzigerjahre-Denkmalpflege war dies aber normal.



    Das habe ich bereits gemacht. Ich habe mit Ausnahme zweier kleiner Erker an sehr kleinen Häusern, die meines Wissens ohne Nachweis rekonstruiert worden waren, alle Fenstererker an dem Hornmoldhaus vergleichbaren Gebäuden dargestellt und in Bildern gezeigt. Ich habe auch darauf hingewiesen, dass es in Bietigheim keinen original erhaltenen Fenstererker mehr gibt.

    Dann ist es gut, das abschliessend zu wissen. Das sind natürlich wenige Fenstererker, und dazu noch über verschiedene Jahrhunderte verteilt. Bei den glaubwürdigen Beispielen sind wir uns wohl einig: das Rückgebäude des Kachelschen Hauses:

    und das Alte Kameralamt:

    Das Alte Kameralamt Schieringerstr. 13.



    Freilich kommt letzteres als Vorbild für die Hornmold-Fenstererker nicht in Frage, aber es könnte eine Weiterentwicklung sein. Was mir sonst nach an den Eck- und Bundpfosten, die eine 'Auskragung' besitzen, ist die Tatsache, dass dort jeweils auch die Geschosse auskragen. Somit ist das Problem des Rücksprungs auf den Pfosten gelöst, weil es diesen wegen der Geschossauskragung gar nicht braucht. Somit fallen alle diese Beispiele als Vorbild ausser Betracht, weil das Hornmoldhaus keine Auskragungen besitzt. Die Giebelseite des Rückgebäudes des Kachelschen Hauses hat zwar keine Auskragung... hier könnte man ansetzen.


    Um noch weitere Vorbilder zu finden, müsste man nun trotzdem noch einen Blick auf die nächsten Nachbarorte werfen, auch wenn ich mal geschrieben hatte, dass Fachwerktraditionen in Nachbarorten schon sehr differieren können. Aber einfach als Ideenlieferant: sicher mal Besigheim, Marbach am Neckar, Markgröningen, Vaihingen an der Enz und Eppingen im Umkreis von wenigen Kilometern.


    Als zweiter, weiterer Schritt würden mich Fotografien der originalen Eck- und Bundpfosten des Hornmoldhauses interessieren; ob man da abgebeilte Konturen noch erkennen kann. Auf den beiden S/W-Bildern mit abgeschlagenem Verputz müsste man die Originalbilder mit einer Lupe betrachten können.



    Edit.: Ich sehe gerade, dass das Hornmoldhaus auch leichte Geschossauskragungen hatte. Die Auskragungen sind allerdings durch profilierte Bohlen kaschiert.

    Man müsste wirklich alle Fenstererker in Bietigheim mal auflisten, je mit einem Bild und Angaben, ob es eine Rekonstruktion ist oder noch original erhalten, und auch allfällig vorhandene Befundaufnahmen/Fotografien. Erst dann erhält man eine Chronologie über die Wandlung der Fenstererker. Die rekonstruierten Fenstererker am rückwärtigen Sommerhaus des Kachelschen Hauses Schieringerstraße 16 überzeugen mich am ehesten noch, wie die Erker am Hornmoldhaus ausgesehen haben könnten. Gar nicht gehen die Fenstererker an den Vorderfassaden von Schieringerstr. 16 und 18, die meiner Meinung nach zu früh sind. Alemannische Fenstererker mit entsprechenden Zwischenkonsolen und die mittels Balusterform sich verdickenden Pfosten passt zeitlich und formal überhaupt nicht zusammen.


    Die „ Versammlung“ ist noch nicht ganz gelungen. Hier eine Ergänzung:


    Schieringer Straße, das graue Haus im Hintergrund. Hier waren die Fenstererker in beiden Geschossen dokumentiert durch jeweils eine Konsole im Eckständer und Resten offenbar einer ähnlichen Konsole in den Bundpfosten. Die mit Resten von Zahnschnitt und weiteren Ornamentresten beschnitzten Konsolen verraten, dass die Erker des Hauses, wohl Mitte des 16. Jhd. mit Schmuckwerk verziert waren. Man hat sie dennoch in dieser schmucklosen Weise rekonstruiert, die wohl heute eine Art Standard darstellt.



    Die Fenstererker gehen absolut keinen Dialog mit dem originalen Eckpfosten und dessen Verzierungen ein.



    Was mich bei den Fassaden des Hornmoldhauses interessiert, sind die Pfosten, die vom Kernbestand noch erhalten geblieben sind, denn darauf müssten ja irgendwelche Spuren - auch wenn massiv abgebeilt - noch zu finden gewesen sein. Wenn ich aber die beiden Fotos anschaue, wo erst der Verputz abgeschlagen wurde, dann sieht man, dass bei den einstigen Bohlenstuben sehr grosszügig auch andere Balken ausgetauscht worden sind. Hiezu zählen auch Schwellen und Rähme, aber auch die Eckpfosten und ein Teil der Bundpfosten. Diejenigen Bundpfosten, wo der Übergang von ausgemauerten Fachwerkwänden zu den Bohlenwänden erfolgte, könnten sich aber noch erhalten haben, und diese wären von speziellem Interesse. Hier müsste weiteres Material von Noller gesichtet werden können oder wenigstens die Originalfotografien vom Zustand mit abgeschlagenem Verputz.


    Noller schreibt zunächst zum Zierfachwerk des Hauses: „Zwischenzeitlich erfolgte Ausräumung der Fachwerkzwickel und der Mauergefache zwischen den Hölzern zeigten eindeutige Spuren früherer Fachwerkverbindungen, die jetzt nicht mehr angetroffen wurden."



    Das ist etwas, was ich gar nicht gern sehe, dass originale(!) Gefache auch herausgeschlagen werden! Wozu auch? Bei konstruktivem Fachwerk ist das unproblematischer, vor allem in Hinsicht eh auf eine Rekonstruktion. Aber originale Gefache...ts ts tssss.

    Ein kleines und unscheinbares Detail an dieser wunderbaren, rekonstruierten Fassade - Ich finde es wichtig, darauf hinzuweisen - sind die beiden Dachwassersammler zwischen dem 2. und 3. Obergeschoss: Sie verraten erst, dass die Fassade oben ein (wüst gesagt) Fake ist. Die Wassersammler verraten, dass an jener Stelle bereits das Dachwasser gesammelt wird, und demnach auch das Dach schon dort beginnt. Das sind kleine, subtile Details, die ich an historischen Fassaden mag, weil sie viel über die Geschichte eines Hauses und das 'Dahinter' erzählen. Insofern verrät die Fassade selbst, dass sie genau deshalb kein 'Fake' ist, sondern auf die Mogelei mit einer überstehenden Blendfassade hinweist.


    Hier wirkt auch die Dicke der über die Traufe hinausragenden Fassade glaubwürdig; nicht zu dick und auch nicht zu dünn wie bei den Giebelfassaden an der Braunstrasse:


    Abb.2: Gesamtansicht des Braunstraße 28-22 mit Marien-Südturm. Nr. 26 wertet dieses "Ensemble" erheblich in Richtung Altstadtwirkung auf!

    Wäre interessant zu wissen, ob und um wieviel so ein traditionelles Fachwerkhaus im Gegensatz zu einer Neubaurigipsburg mehr in der Errichtung kostet?

    Es handelt sich hier keinesfalls um ein Fachwerkhaus, auch nicht um eine Rekonstruktion, wie das Heimdall bereits klargestellt hat.

    Also, wenn ich das richtig verstanden habe, handelt es sich um keine Rekonstruktion, sondern um eine traditionelle Fassadengestaltung "nach dem Vorbild historischer Hildesheimer Fachwerkhäuser".


    Ich denke, dass das zweigeschossige Nachkriegsprovisorium erhalten blieb und lediglich seine Fassade ausgetauscht wurde. Die Anlehnung ans Krämergildehaus ist offensichtlich. Letzteres hatte aber eine hohe Eingangshalle mit Zwischengeschoss. Deren Masse stimmen absolut nicht mit den Geschosshöhen des Nachkriegsprovisoriums überein, weshalb dort die Fantasie eingeschaltet wurde.


    Über der Erdgeschosshalle kragte das Krämergildehaus stark aus; beim jetzigen Nachbau kragt das Obergeschoss bereits über dem normalhohen Erdgeschoss aus, aber ohne auskragende Balkenköpfe! Die Auskragung erfolgt lediglich mit einem Brett und einer Blechleiste darüber. Diese auskragenden Balkenköpfe im gleichen Rastermass wie die Pfosten sind ein prägendes Element des niedersächsischen Fachwerkbaus, und genau das wurde beim Nachbau weggelassen!


    Die beiden Spitzbogen im Erdgeschoss sind an deren Spitzen nicht durch einen Horizontalbalken gefasst. So wie das gemacht ist, ist das eine wacklige Sache.




    Die Balkendecke hat nichts mit der Fassade zu tun, sondern nur mit der Ladeneinrichtung. Sie ist reines Fake. Im folgenden Link sieht man, wie der Laden und seine Decken Gestalt annahmen:

    Unter eine Gipsdecke wurden alte gebürstete Bretter befestigt, und anschliessend dünne Bälkchen von unten her angeschraubt. Diese Bälkchen müssten eigentlich die Bretter tragen...


    Dass Resultat sieht insgesamt gut aus, aber mit dem ganzen Hintergrund kann ich mich nicht anfreunden. Mit Rekonstruktion und Fachwerkbau hat das nichts zu tun. Ich bin aber trotzdem gespannt, wie die folgenden Geschosse aussehen werden und in welcher Technik der Rohbau erfolgt.

    Ich habe das ganze Projekt von Anfang an aufmerksam mitverfolgt, auch aktiv. Mir ist aber nie was zu Ohren gekommen, dass man jemals über die Namensgebung der neuen Gassen diskutiert hat. Ich hatte immer den Eindruck, dass von Anfang an die historischen Namen wie selbstverständlich waren. In allen Berichten und Visualisierungen wurde immer vom Alten Markt, Hinter dem Lämmchen und dem Hühnermarkt gesprochen. In den Projektwettbewerben für die einzelnen Häuser trugen diese immer diese Adressen.


    Ich kann mir höchstens vorstellen, dass vielleicht Vorschläge von einzelnen Personen kamen, die Strassen anders zu benennen. Falls ja, dann sind solche wohl im Sande verlaufen und nie ernsthaft diskutiert worden.

    Die Paulskirche ist aber als ovaler Zentralbau mit eindeutiger Mittelaxe konzipiert worden. Deshalb sollte sich auch ihr Vorplatz dieser Prämisse einordnen. Der Platz würde viel intimer als die jetzt unförmige, undefinierte Fläche vor und neben der Paulskirche. Die heutige Schragansicht durch die Bäume hindurch wirkt auf mich diffus. Heute ist die Freifläche so halbwegs Kirchenvorplatz, Allewäldchen und einseitige Einkaufsflaniermeile.


    Gibt es Bilder der vorgründerzeitlichen Bebauung?

    Ja, zwei Bilder gibt es auf der Wikipediaseite zum Salzhaus. Dort ist auf einer Fotografie das 1866 abgebrochene Haus Nr. 1, zum Wedel, abgebildet. Auf der nächsten Fotografie ist der Nachfolgebau Nr. 3 abgebildet. Ob dieser auch bereits 1866 errichtet wurde, weiss ich nicht.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Salzhaus_(Frankfurt_am_Main)
    Leider sieht man auf dem 1944er-Stadtplan die Situation dort nicht genau, weil ein Teil 'ausradiert' ist. Aber gemäss Flugaufnahmen waren es auf der Seite Neue Kräme drei Bauten (3, 5 und 7), auf der Seite der Paulskirche aber nur zwei; diejenigen, die man auf meiner Fotografie von 1938/39 sieht.


    Auf der ersten Fotografie im Strang Frankfurt in alten Ansichten ist die Situation auch erkennbar, wenn man sie maximal vergrössert. Wunderschön, wie man auf dieser Flugaufnahme den geschlossenen Paulskirchenplatz sieht!

    Doch, die beiden südlich anstossenden Gründerzeithäuser blieben nach dem Braubachstrassendurchbruch stehen:


    http://www.sg-hausgeschichten.ch/frankfurt/pauls1.jpg
    (Fotografie aus meiner Sammlung, 1938 oder 1939).


    Südlich sollte unbedingt auch wieder etwas gebaut werden, wenn auch nicht diese beiden Bauten aus der Gründerzeit. Sollte nur die Börse allein mit neugestalteter Südfassade wiedererrichtet werden, stünden mit der Paulskirche zwei Solitäre an einem gemeinsamen Vorplatz da, was städtebaulich gar nicht geht. Durch die Realisierung einer Bebauung im Süden erhielte die Paulskirche wieder einen auf drei Seiten (anstatt wie heute nur auf zwei Seiten) geschlossenen Vorplatz.

    Bei Kirchenbauten gibt es oft zwei Kuppeln ineinander resp. übereinander: die äussere Kuppel mit einer Tragstruktur an der Innenseite, die das Bild des Innenraumes stören würde. Deshalb wurde dann oft eine separate Innenkuppel in leichterer Bauweise errichtet, die nicht noch die schwere Metallverkleidung und eine Laterne zu tragen hatte. Wie das beim Berliner Schloss war, weiss ich nicht. Es wird wohl jemand von den Berlin-Kennern einen Schnitt dazu finden.


    Bei der Nikolaikirche in Potsdam war dies offenbar ebenfalls mal so geplant gewesen:
    http://www.potsdamermitte.de/index.php?id=45
    Ist die äussere Kuppel nun eine "Attrappe ohne Gebäudenutzungsänderung"? :wink: