Posts by Elbegeist

    Man kann aber aus dem Vorgang lernen. Leider hat die bekannte Tageszeitung seit Wochen keine Lesermeinungen mehr veröffentlicht. Dafür gibt es seitenweise Todesanzeigen im Lokalteil. Für die Gestaltung des Anbaus am Schloss ist eine Befragung vorgesehen. (siehe meinen diesbezüglichen Beitrag)

    Na indem die Dessauer das Hotel boykottieren. Sie werden dort niemals übernachten...

    Übernachten wohl kaum. Aber nach der Schließung des Mc D in der Kavalierstraße fehlte den Berufsschülern ein wichtiger Anlaufpunkt, den das neue, nun dort angesiedelte asiatische Spezialitätenangebot nicht ersetzt. Ob die Burger angenommen werden, bleibt abzuwarten. Dieses Klientel interessiert sich allerdings nicht für Historie und Architektur.

    Und wieso habt ihr das nicht mit einem Shitstorm verhindert? Den könnten die Dessauer noch immer lostreten und das Ding zu Tode boykottieren- das ganze Hotel, versteht sich.

    Die Dessauer sind dazu zu träge. Über Jahre hinweg wurden sie vertröstet, bis alle entscheidenden Eulen verflogen waren. Die Burger-Kette eröffnet nun ihre zweite Filiale in Sachsen-Anhalt. Am prominentesten Standort der Stadt- dem Schlossplatz, wo einst Wallenstein logierte und Schill seine Erklärung verfasste. Und wo Napoleon sich zum Sarg des Fürsten führen ließ. Vielleicht gibt es dann den "Burger zum Alten Dessauer", garniert zur vollen Stunde durch das Lieblingslied Leopolds von der Turmuhr: "So leben wir, so leben wir, so leben wir alle Tage..."

    Und so leben die Dessauer in der Tat alle Tage. :schlafenbett:

    Das Geheimnis ist endlich gelüftet. Die Burger-Restaurantkette "Peter Pane" eröffnet eine Filiale im neuen Getec-Hotel. Sie soll 500m2 umfassen und eine Terrasse haben. Ein umfangreiches Burger-Angebot , aber auch Salat und Pommes Frites Variationen sollen im Angebot sein. Auch Cocktails.(MZ)

    1. Was ist eigentlich aus der Brandruine am Friedensplatz geworden? Wird sie abgerissen? Bleibt sie so für die nächsten Jahrzehnte (würde mich in Dessau nicht überraschen; siehe das Hick-Hack um den Kristallpalast)? Oder wird sie doch wieder aufgebaut (da wäre ich überrascht, denn Dessau ist nicht Leipzig)?...

    ...

    Bisher gibt es dazu keine näheren Informationen. Eine Reko ist für Dessau unwahrscheinlich. Zur Zeit werden hier Alten- und Pflegeheime sowie Seniorenresidenzen bevorzugt. Es bleiben Parkflächen oder gar verwilderte Baugruben (ehem. Schule)

    Stadtgeschichtlich bedeutsamere Brandruinen rotten seit Jahrzehnten vor sich hin (ehem. Disko)

    Zum Museumskonzept der Stadt ist eine Umfrage geplant. Besonders soll erfragt werden, was die Besucher in das neue Museumsquartier locken würde. Auch wie die bisherigen zwei Museen bewertet werden, ist von Interesse.

    Die Erarbeitung des Konzepts erfolgt bisher standortunabhängig. Der neue Museumscampus soll aber laut Stadtratbeschluss am Johannbau entstehen. Nach Veröffentlichung einer Baukörperstudie wächst aber die Sorge, dass der historische Johannbau "erdrückt" werde.

    Zum Jahresende sollen drei Modelle für mögliche Inhalte zur Diskussion vorgelegt werden. Der von der Politik favorisierte bildet dann die Grundlage für die weitere Planung. (MZ)

    Unter dem Titel "Ideen für den Schandfleck" weist die MZ auf ein Problem hin, welches jedem Besucher des Dessauer Zentralfriedhofs sofort ins Auge fällt. Man sieht sich in den südamerkanischen Urwald versetzt, wo die Natur die alte Architektur überwuchert. Nur ist diesmal die Architektur modern. Ein großes Wartehäuschen neben dem Haupteingang, passend zur Eingangsgestaltung, verkümmert. Angeblich als Toilette missbraucht und beschmutzt, ließ man es lieber völlig zuwachsen und setzte ein Normgerechtes daneben, welches keine dunklen Ecken aufweist. Konzepte für eine Nutzung liegen wohl vor, werden aber nicht akzeptiert. Lediglich ein regelmäßiges Zurückschneiden des Bewuchses ist vorgesehen. Ein besonders negatives Beispiel für Architektur im Gartenreich.

    Hier nun der Beitrag mit Foto

    https://www.mz.de/lokal/dessau…rden-3392169?reduced=true

    Nach den, nie für möglich gehaltenen, Vorgängen in der Ukraine sind manche Politiker aus ihrem Tiefschlaf erwacht. Man sieht langsam ein, dass der Zivilschutz sträflichst vernachlässigt wurde. Sirenen, Schutzbauten, Kommunikationsmittel, aber natürlich auch die Versorgung mit Energie für Fahrzeuge müssen neu konzipiert werden. Und dazu gehört auch eine Dezentralisierung der Energieversorgung, für den Fall, dass die Zentralversorgung mit Elektroenergie zusammenbricht. Und das geht nicht ohne Treibstoffe.

    Kennt jemand die Situation in der Ukraine: gab es dort E-Fahrzeuge in nennenswerter Anzahl und was wurde aus ihnen?

    Mies van der Rohe und Walter Gropius haben sich ja anfangs durchaus dem NS angebiedert und wollten große Aufträge im 3. Reich kaschen. Dann wäre es wohl ähnlich gelaufen wie mit den faschistischen Rationalisten in Italien - und die Bewegung wäre womöglich eine eher lokale Erscheinung geblieben. Natürlich alles spekulativ.


    So wollte sich das Bauhaus dann als "NS-Antidot" positionieren, was bei Lichte betrachtet wirklich absurd ist. Die Bauhäusler waren überwiegend opportunistisch.

    Ein Absolvent des Bauhauses fand sogar einen "einträglichen" Job in Auschwitz. Aber das wurde erst jetzt bekannt. Ansonsten gab und gibt es bis heute Spannungen mit der Dessauer Bevölkerung, die u. a. zur Errichtung der (wiedererstandenen) Trennmauer an den Meisterhäusern führte. Neben der eintönigen Architektur ist es aber heute der vielfach abgelehnte Rummel um das Bauhaus.

    Ich möchte an dieser Stelle kurz darauf hinweisen, dass die gesamte Diskussion über E-Autos nichts mit dem Thema Städtebau zu tun hat. Es spielt schließlich keine Rolle, welche Antriebstechnologie in Fahrzeugen steckt, die den Straßenrand vollparken und Parkhäuser benötigen. Und auch hinsichtlich alternativer Verkehrskonzepten mit autonomen Leihfahrzeugen spielt es keine Rolle, ob dieses Leihfahrzeug jetzt mit Benzin oder Strom fährt.

    Also von daher würde ich darum bitten, zum Thema zurückzukommen.

    Ich möchte nur vorsichtig darauf aufmerksam machen, dass elektrische Antriebe von Verkehrsmitteln schon vor Jahrzehnten das Stadtbild wesentlich beeinflussten. Insbesondere Oberleitungen von Straßenbahnen und Oberleitungsbussen sowie Schienen der Bahnen wirken besonders störend. Letztere sind hier vor Ort immer noch im Straßenpflaster, auch wenn schon lange keine Bahn mehr diese Linie fährt.

    Es ist durchaus denkbar, dass moderne Antriebskonzepte irgendwann auch bei Kleinfahrzeugen darauf zurückgreifen müssen.

    Die bisherigen E-Fahrzeuge stellen eine völlig neue Kategorie dar. Sie enthalten ein konzentriertes Energiepotenzial, welches eigentlich unter Sonderrecht gestellt werden müsste. Tiefgaragenbetreiber verbieten teilweise schon eine Benutzung. Die Statistiken der Versicherungen berücksichtigen dies noch nicht und sind deshalb wertlos.

    ...


    Aber: Selbst wenn E-Autos jetzt und in Zukunft einfach nur Schrott wären, würde dass keinen Mikrometer daran ändern, dass wir uns "asap" vom Verfeuern fossiler Rohstoffe verabschieden müssen, wenn die nachfolgenden Generationen noch eine lebenswerte Zukunft haben sollen.

    Das ist unbestritten, aber erst dann, wenn die bisherigen unreifen Lösungen durch sichere Konstruktionen ersetzt werden. Brennende Handy- und E-Bike-Akkus stellen durch ihr hohes Gefahrenpotenzial eine neue Stufe dar. Und das sind nur die "ganz Kleinen"

    Aus noch unbekannten Gründen geriet am frühen Donnerstag auf dem Gelände eines Dessauer Autohauses ein E-Auto in Brand. Das Feuer griff auf ein daneben stehendes E-Auto und einen Reifencontainer über. Die Feuerwehr wusste anfangs nicht, dass es sich um diesen Fahrzeugtyp handelte. Die typische Kennzeichnung war noch nicht angebracht worden, da die Fahrzeuge noch nicht zugelassen waren.

    Nach dem ersten Löschen flammte das Feuer immer wieder auf- ein Beweis für einen Batteriebrand. Mit dem Strahlrohr nicht zugänglich. Man wählte deshalb ein, zuvor geübtes, Löschverfahren: das komplette Fahrzeug wurde in einen wassergefüllten Behälter gehoben. Die Flammen erloschen, aber die Kühlung dauerte den ganzen Tag. Der Brandschaden wird auf 120 000 Euro geschätzt.

    Die Löschung war erfolgreich. Aber wo nimmt man andern Orts in solchen Fällen eine riesige, flutbare Wanne her?

    (MZ)

    Die Zahlen sind nicht plausibel. Es brennen jedes Jahr also 1,5% der normalen Autos (und 3,5% der Hybriden)? Das wären in einer normalen Straße mit Hunderten von Autos also mind. ein Dutzend Fahrzeugbrände pro Jahr. Ich habe mein Leben noch kein brennendes Auto in der Realität gesehen. Wenn tatsächlich Brandstiftung die Hauptursache für Fahrzeugbrände wäre, dann müssten sich die Zahlen pro Fahrzeugart (Elektro/Hybrid/Verbrenner) auch angleichen.

    Warum fällt nicht die gleiche Prozentzahl von Klein-Flugzeugen mit Verbrennungsmotor brennend vom Himmel? Bis auf die Kraftübertragung sind kleine Flugmotoren mit Fahrzeugmotoren nicht nur völlig identisch, sondern enthalten im Gegenteil viel mehr Elektrik, Elektronik und Hydraulik. Brandstiftung und Unfälle sind außen vor. Aber Sicherheitsbestimmungen, die zu laufenden Kontrollen zwingen, verhindern es. Bei Straßenfahrzeugen werden selbst die nötigsten Kontrollen aus Kostengründen vernachlässigt. So musste bei einer Busreise unser Fahrer erst vom Folgefahrzeug darauf aufmerksam gemacht werden, dass einer unserer Reifen eine riesige Beule zeigt und kurz vor dem Platzen steht. Es gab also nicht einmal eine Sichtprüfung. Und unter dem zunehmenden Zwang zur Zeit- und Mitteleinsparung sind unreife Konstrukte, hier Hochenergiespeicher, eigentlich nicht zu verantworten.

    Hat sich eigentlich schon mal ein Politiker gegen die Verschwendung von flüssigen Treibstoffen im Bereich Landschaftspflege ausgesprochen? Ich denke hier an Rasenmäher, Laubbläser oder gar Unkrautvernichter mittels Flamme ? Statt in Fitnesstudios zu schwitzen, sollte man doch zur körperlichen Arbeit zurückkehren. Aber Bücken ist längst aus der Mode gekommen. Einige Geräte lassen sich zwar auch elektrisch betreiben, aber mit miserablem Wirkungsgrad.

    Ein Kraftfahrzeug hat die Aufgabe, zu fahren und nicht aus gleich welchen Gründen anzufangen, zu brennen. Langsam sollte man auch an Hand der Fallbeispiele die grundsätzlichen Ursachen erkannt haben und zukünftig ausschließen. Unfälle sind natürlich nie auszuschließen.

    Ohne Diskussion wurde der Plan für die zukünftige Nutzung vom Stadtrat bestätigt. Die Argumente gegen den Bau eines Altersheims bleiben unberücksichtigt. (MZ)

    Nach jahrelanger Ruhe am UBA-Erweiterungsbau soll es endlich weiter gehen. Dazu soll die gesamte Isolierung entfernt und in größerer Dicke neu aufgebracht werden. Eine Nutzung des Gebäudes ist für das Frühjahr 2023 vorgesehen.

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    Ich würde mich einfach freuen, wenn hier weniger Gefühle und Meinungen und Halbwahrheiten erzählt würden ODER eben konkrete und finanzierbare Lösungsvorschläge diskutiert würden, die keine Luftschlösser a la Linkspartei sind.

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    Wer sich die bundesdeutsche Monsterbürokratie leisten kann, muss genug Geld haben. Auch diese vergrault das medizinische Personal. Aber daran wagt sich kein Politiker.

    Viel eher ist zu vermuten, dass die energiesparenden Radler neu belastet werden. Ein Pickerl ist in der Schweiz im Gespräch. Zusätzlich könnte man einen vereinfachten Erlaubnisschein (Verkehrsregelprüfung) einführen. Fahrradtüv und Haftpflichtversicherung (mit Nummernschild am Schutzblech)würden ebenfalls zu neuen Einnahmen führen. Heute schmunzelt mancher noch darüber.

    Zur Zeit läuft eine Diskussion um den Verbleib der Panzer am sowjetischen Ehrenmal. Vergleicht man damit die Situation an der Garnisonkirche, wo die Waffendarstellung abgelehnt wird, scheint sich der bekannte Satz zu bestätigen: "Ein Gewehr ist eine gute Sache, wenn es für eine gute Sache ist". Der Krieg in der Ukraine zwingt zum Nachdenken.