Posts by Elbegeist

    Schräger Vergleich mit der Kutsche. Denn damit der legitim wäre, müsste das Pferd ja enorme Umwelt- und Stadtprobleme verursachen. Klar es gab Hygieneprobleme mit ihnen usw. Aber mW gab es da dann tatsächlich auch immer mehr Einschränkungen hinsichtlich der Nutzung von Pferden, als sich andere Verkehrsmittel mehr etablierten.


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    Das Pferd verursachte außer Pferdeäpfeln kein Umweltproblem. Aber es war zu langsam und gehorchte nicht immer bedingungslos seinem Lenker. Deshalb wurde es aus der Stadt verbannt.

    Fahrzeugbrände unabhängig vom Antriebssystem haben in der Regel folgende Ursachen:

    -als Folge eines Verkehrsunfalles

    -Bremsen, die bei längeren Bergab-Fahrten oder durch technischen Defekt überhitzen, .

    -durch schadhafte Autoreifen:

    -durch schadhafte oder überlastete Kabel

    -durch Vandalismus

    -Konstruktionsfehler/-mängel

    -Montagefehler bei der Fahrzeugfertigung

    Bei Verbrennern waren Vergaserbrände häufig. Entfällt bei Einspritzern (Benzin und Diesel).

    Fälle 1 bis 7 sind mir statistisch aufgeschlüsselt nicht bekannt. Sie kommen bei allen technischen Antriebsarten vor. Es bleibt allein das Abgasproblem, welches zugunsten des E-Antriebs gelöst werden kann. Darauf müssen sich die Stadtplaner einstellen. Bezüglich der Grünflächen.

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    Ansonsten sind wir ja einer Meinung. Wenn Neubauten errichtet werden, sollte immer erst geschaut werden, ob leer stehende oder ungenutzte historische Bausubstanz nicht dafür umgenutzt werden kann.

    Da gibt es leider das Problem Denkmalschutz. Im Raum nördlich von Halle gab es viele Kirchenruinen. Für einige von ihnen haben sich Retter gefunden, nachdem das Dach schon eingebrochen war. Hätte man rechtzeitig eine Behelfsdeckung erlaubt, wäre es nicht so weit gekommen.

    Die Frage nach der Religion steht auf einem ganz anderen Blatt. Zur Zeit werden Minarette gebaut, während die Kirchen verfallen. Das Problem sind die enormen Unterhaltungskosten. Kirchendächer haben eine riesige Fläche. Wer soll das bezahlen. Dachstühle verfaulen und stürzen ein. Es bleiben oft nur die Umfassungswände stehen. Eine Restaurierung ist zwar prinzipiell möglich (Marienkirche Dessau) wenn ein Nutzungskonzept und eine günstige zentrale Lage in einer größeren Ortschaft besteht. Bei Dorfkirchen fehlt dies in der Regel.

    Die Straßen um 1900 waren voll. Weniger mit Autos als mit Kutschen, Pferden, Straßenbahnen, Fußgängern (wenn gleich 1 Auto/h vielleicht für Weil im Dorf galt aber nicht für eine Großstadt ;-)) . Ein nur zu 95% ausgereifter Verbrenner der mittendrin zum Brennen anfängt? Nicht gut, und doch kamen sie auf den Markt und haben die Welt erobert. "Viel Zeit" ist nur aus der heutigen Perspektive zu attestieren. Wettbewerb und Konkurrenz waren schon zu Beginn der Automobilindustrie hoch, gerade in den Anfangsjahren gingen hunderte Hersteller bankrott oder konsolidierten zwangsweise. Viel Zeit war da nicht; als Henry Ford seine Fließbandproduktion um 1907 aufnahm und Einheitsware produzierte, kam Cadillac schon mit Luxusmodellen daher. Nur um Zuverlässigkeit ging es nie.


    Vor 150 Jahren produzierte Opel seine ersten benzingetriebenen Zweiräder. Man hatte genug Zeit, ihre Zuverlässigkeit unter Beweis zu stellen. Erst zur Jahrhundertwende kamen die PKW hinzu. Die Zahl brennender Verbrenner hielt sich in Grenzen.

    Zitat von tegula

    "Nun denn. Wenn man seine Bildung aus der BILD bezieht, dann wundert mich so manche Meinungsäußerung hier nicht.

    Um uns nicht falsch zu verstehen: Auch ich glaube, dass nicht jede Umbenennung glücklich war. Aber populistische Stimmungsmache mit Termini wie "Sprachpolizei", "Gutmensch" und "Geschichtsfälschung" sind ebenso unangebracht. Und dagegen verwehre ich mich."


    Der Name spielt keine Rolle. Im Ergebnis wird der Spalt in der Gesellschaft immer größer. Und es gibt ein politisch motiviertes Interesse, die Unbelehrbaren schon "an ihren Worten" zu erkennen.

    Viel kritischer ist aber die andere Seite der Medaille: Das gewerbliche Schutzrecht. Mit Word und Bildmarken sichern sich weltweit Unternehmen das Recht auf alleinige Produktion und Vertrieb in festgelegten Branchen. Und dies wird werbewirksam, nicht nur im Millionen, sondern Milliardenbereich. Schäden sind einklagbar. Ich wüsste nicht, dass das Schutzrecht geändert wurde.

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    Bei allem Respekt aber ihr kommt mir vor wie religiöse Fundamentalisten. Ihr seid dermaßen überzeugt, ja geradezu "beseelt", dass ihr die Idee, dass es auch anders kommen könnte als von euren Experten prognostiziert, vollkommen ausblendet.


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    Genau das ist der Punkt. Schon ein alter Kirchenfürst wies einmal seine Jünger an: "Ihr dürft euren Gegnern niemals zustimmen, auch wenn sie etwas Wahres äußern". Und so wird der Riss, den Heinzer herunterspielt, immer stärker. Übrigens handelt es sich nicht um einen definierbaren Riss, sondern um ein weit verzweigtes Bündel. Es gibt leider keine wählbare Partei , die alle Interessen berücksichtigt. Die letzte Wahl hat das bestätigt. Historisierer haben andere Interessen, als Klimas (Schutz) gegner. Es gibt deshalb kein klares "Ihr" und "Euch". Aber beide Vorgenannten in die Ecke von Reichsbürgern oder Rechtsextremen stellen zu wollen, ist eine Beleidigung der Bevölkerung.

    Unter dem Titel "Bürgerfern" meint ein Dessauer Leserbriefschreiber, dass nun auch die letzte Hoffnung, die Pandemie-Einschränkungen würden das monströse Bauvorhaben verhindern, verglimmt sei. Die euphemistischen Beschreibungen ließen schlimmes erahnen. Dahin sei der wunderbar unverstellte Blick auf Johannbau, Marienkirche und Rathaus, die Chance auf Wiederbegrünung des Lustgartens am Stadteingang.. Der "Kuras-Klotz" (!) als "Symbol bürgerfernen Modernisierungswahns" und "stadtplanerischer Stümperei" solle das Brutalismus-Ensemble aus DWG-Hochhaus und Eilfeld-Büroblock ergänzen, bedauert der Schreiber. Dank an die MZ für die Wiedergabe des Leserbriefes.

    Ich würde in solchen Diskussionen manchmal sehr gerne einfach 10 oder 15 Jahre vorspulen. Glaube kaum, dass irgendjemand noch über diesen Quatsch diskutieren wird dann. Schon allein wenn man sieht, was vor 10 oder 20 Jahren alles angeblich unmöglich sein sollte und heute Alltag ist, muss man doch erkennen, dass dieses Bedenkentragen irgendwie lächerlich ist. Heimdall wird im 15 Jahren dann ganz locker mit seinem gebrauchten E-Auto zum Einkaufen fahren (oder eben mit einem gebrauchten Benziner), das ganze Gepluster und Aufgerege wird mal wieder für die Katz gewesen sein, wie schon jenes vor 15 oder 30 oder 45 Jahren. Gurtpflicht? Was kommt als Nächstes?

    Falls wir in zehn Jahren keine weltweite Katastrophe erleben mussten, die uns zur Rückkehr zum Eselskarren zwingt, magst Du recht haben. Die letzten großen militärischen Konflikte bewiesen aber, dass die Verbrenner tauglich waren. Elektrofahrzeuge hingegen völlig unbrauchbar.

    Natürlich ist das Bauhaus ein Zugpferd. Aber nur für Gäste. Am Desinteresse der meisten Dessauer hat sich seit damals, wo die Bauhäusler sich mit einer Mauer ab-und eingrenzten, nicht viel geändert. Aber deren Meinung ist nicht gefragt oder wird vielleicht sogar auf seltsame Weise unter die Anzahl benötigter Stimmen gebracht (Schlossplatz). Eine Nachprüfung ist im Gesetz nicht vorgesehen. Was also tun? Sämtliche bisherigen Befragungen und Entscheide gingen ähnlich aus.

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    Wie auch? Ist doch der religiöse Eifer eindeutig auf eurer Seite zu verorten.

    Ihr habt ohnehin alle Ingredienzen einer Buchreligion: die Erbsünde als geborener Mensch eines Ressourcen verschwendenden Industrielandes, die Angst vor der Menschen gemachten (Sünde!) Klimakatastrophe, die Klimaexperten als Hohepriester des wahren Glaubens, pardon der einzig wahren Wissenschaft. Ja und selbst einen zeitgemäßen Ablasshandel habt ihr. Auch werden Abweichler der Klima-Relgion als Leugner diffamiert und sozial ausgegrenzt.

    Stimmt. Aber selbst die Klima (behandlungs)fetischisten haben nicht verhindert, dass für Tesla riesige Waldbestände gerodet wurden und werden, obwohl es genügend Freiflächen gibt.

    Definiere unreif. War der Verbrenner deiner Meinung nach zu Beginn reif? Und was ist er dann heute nach Jahrzehnten der Reife und Perfektion? Faulig?

    Wenn man nur zu 100% sichere Produkte auf den Markt bringen dürfte (eine absolute Sicherheit gibt es ohnehin nicht), wären wir nicht über das Stadium eines Höhlenbewohners hinausgekommen.


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    Der Vergleich ist kaum möglich. Als in der Frühzeit oft nur ein Auto pro Stunde, in ländlichen Gebieten pro Tag, die Straße bevölkerten, spielte ausschließlich die Zuverlässigkeit eine Rolle. Alle Verbesserungen gingen in diese Richtung, verbunden mit Leistungssteigerung und Reduzierung des Verbrauchs. Und dafür hatte man viel Zeit.

    Heute wirft man ein Produkt in den dichtesten Verkehr, dessen Gefährlichkeit sich nur langsam abzeichnet und welches auf eine mangelhafte Infrastruktur stößt. Die Meinungen der leipziger Taxifahrer sprechen Bände. So etwas bezeichne ich als unreif.

    Es bräuchte ein paar junge engagierte Leute, die wie in Magdeburg oder Gießen/Mittelhessen via Stadtbild das lokale Feld aufmischen. Da hilft nur: weiter Bewusstsein über soziale Netzwerke schaffen. Vor allem Vergleichsbilder der historischen mit der heutigen Situation helfen immens!

    Das eigentliche Problem ist rein politisch begründet. Wenn der Vorsitzende des Dessauer Bauauschusses auch Chef der örtlichen Linkspartei ist, und schon seit Jahren den Namen Bauhausstadt anstrebt, wobei Rosslau wieder aus dem Stadtnamen verschwinden sollte, haben Historisierer denkbar schlechte Karten.

    (Vielleicht müssen bald viel größere Flächen für den parkenden Verkehr reserviert werden...)


    Viel Spaß bei der Parkplatzsuche

    Brandgefahr: Erste E-Autos dürfen nur noch mit 15-Meter-Abstand parken

    https://www.fnp.de/verbraucher…d-parken-tn-91046924.html

    Wenn man unreife Früchte auf die Bevölkerung los lässt. muss man damit rechnen. Neben starken Einschränkungen dürften auch heftige Gebührenanstiege der Haftpflicht- und Gebäudeversicherungen zu erwarten sein.

    Die Stadt Leipzig musste übrigens ihre Forderung an die Taxiunternehmen zur unverzüglichen Umstellung auf E-Fahrzeuge zurücknehmen. Natürlich nicht aus technischen, sondern rein aus verwaltungsrechtlichen Gründen

    Der Trend hier in Dessau geht in die andere Richtung: Im Stadtteil Süd, neben der Bauhaussiedlung, entstand ein Supermarkt im Bauhausstil, deren Optik außen und innen ihresgleichen sucht. "Gelb, rot und blau, Dreieck Kreis und Quadrat sind allgegenwärtig." Die Beschriftung erinnert an die Bauhausschrift der 20er usw.

    Es handelt sich um den Edeka-Markt, der nach zehn Jahren das immer leerer werdende Dessau-Center verlassen hat. Sehr zum Leidwesen der Innenstädter, denen nur noch ein Penny-Markt bleibt. Bisher gibt es nur in Berlin etwas ähnliches. Nun gibt es die Bauhauskaufhalle neben Bauhaussiedlung, Konsumgebäude und Laubenganghäusern. Sogar die Chips für die Einkaufswagen trage Bauhausfarben. (MZ)

    https://www.mz.de/lokal/dessau…-aus-3260615?reduced=true

    Die Bauarbeiten für das neue Hotel am Schlossplatz sollen noch in diesem Jahr beginnen. Ende 2023 wolle man fertig sein. Betreiber wird die französische Hotelkette B&B: gepflegte Häuser für Tages- und Geschäftsreisende. Wohl 3-Sterne Niveau. Hotel für alle ohne Lifestyle-Zwang.

    106 Zimmer und Restaurant. Keine Billig-Gastronomie. Für die Fassade wolle man nicht die billigsten Materialien, sondern diese durch eine Klinker-Optik ansprechend aussehen lassen (MZ)

    Trotzdem passt die Fassade absolut nicht zum Umfeld des Schlossplatzes. Aber was soll man machen, wenn auch gebildete und Intelligente Dessauer gegen eine Historisierung gestimmt haben?

    Leipzig verordnet den Taxi-Betrieben die sofortige Umstellung auf E-Autos. Ab 2025 Nur noch E-Fahrzeuge zum Personentransport zugelassen. Die Unternehmen bemängeln: keine Lademöglichkeiten für Taxis, Öffentliche Ladesäulen dürfen nicht benutzt werden. Keine wirtschaftlichen Fahrzeugangebote vom Werk. Entweder zu teuer oder zu geringe Reichweite (bis 700km benötigt). Lieferschwierigkeiten für Wallboxen. (MZ)


    Man sollte auch an nicht vorhersehbare Ereignisse denken. Insbesondere an zunehmende vulkanische Aktivitäten.(die man hoffentlich nicht auch dem menschlichen Einfluss zuschieben will)

    Konkret bedeutet dies eine verminderte Durchlässigkeit der Atmosphäre durch Staub und Ascheteilchen und deren Ablagerung auf Solarkollektoren. Mit dem Ergebnis verminderten Wirkungsgrads. Und dies nicht nur lokal, sondern global.

    Eine Verschwörungstheorie mag auch die österreichische Warnung vor einem kommenden Stromkollaps zu sein.

    Ganz offen warnt das Bundesheer auf Facebook vor einem europaweiten Blackout.

    Zuvor hatte bereits das Innenministerium in Wien gewarnt

    • Bundesheer warnt jetzt in einem Kurzfilm vor Blackout

    Mangelhafte Kommunikation und Zusammenarbeit von staatlichen Einrichtungen

    Zum Schutz von kritischer Infrastruktur werde die Polizei unterstützt

    Eigenvorsorge für mindestens 14 Tage nötig !!!

    Ich werde mir sicherheitshalber einen 14-tägigen Vorrat an Strom anlegen und damit alle Behälter incl. Einweckgläser und Blumenvasen randvoll füllen.