Dresden - die Innere Neustadt

  • Ich kann dieses Projekt nicht als gelungen betrachten. Für Dresden, wenn man hohe Maßstäbe ansetzen möchte, stellt es nichts hochwertiges und besonderes dar.


    Sicher, im Vergleich zu den üblichen Bauten, die gegenwärtig und in den letzten Jahren in Dresden, z. B. am Postplatz, abseits des Neumarktviertels entstehen bzw. entstanden sind, könnte man das Projekt natürlich etwas positiver betrachten. Das wars dann aber auch. Es ist eine Betrachtungsweise auf sehr niedrigem Niveau und spricht für die bauliche Unkultur, die nach wie vor herrscht!


    Die Architektur dieses neuen Statviertels weist keine für Dresden typische klassische Formsprache auf. Es ist ein Architekturstil, der banal und langweilig ist. Eine Art extrem abgespeckter, schlecht interpretierte Klassizismus. Ein Stil, der in leicht abgewandelten Formen inzwischen leider in vielen Städten weltweilt zu finden ist. Es werden historische Stilelemente verwendet, diese aber nicht gekonnt ausgeführt, z. B. die Dachgauben, die zwar nicht wie so oft eckig sind, aber dennoch nicht überzeugend wirken (man vgl. hierzu einmal historische Bauten oder gelungene Rekonstruktionen wie das Bürgerhaus in der Rampischen)!

    Als Vorbild für Lückenfüller o. Ä. in der Dresdner Alt- oder Innenstadt sollte dieses Projekt auf keinen Fall dienen, jedenfalls nicht, wenn man die Kunst- und Architekturstadt Dresden im positiven Sinn fördern möchte.

  • Aber alles in wohlproportioniert und funktioniert bestens als Abrundung eines historischen Viertels. Als Surrogat eines solchen würde ich das auch nicht gern sehen wollen.

    Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
    14. Buch 9. Kapitel
    Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.

  • Als Surrogat eines solchen würde ich das auch nicht gern sehen wollen.

    es gibt ja auch nicht mehr wirklich viele ehemalige historische Viertel, die man in Dresden ersetzen kann. Wenn Flächen noch frei sind, so sind es - bis auf Reste in der Pirnaischen Vorstadt und vom östlichen Teil der inneren Neustadt einmal abgesehen - ehemals gründerzeitliche Viertel. Und für diese würde sich eine solche Bebauung als Nachverdichtung in Blockrand sehr gut eignen.

  • Theresienstraße 16

    Fein ist es geworden. Bald fertig. Zum Glück wurden die Markisen nicht eingespart. Das wird die Fassaden im bewohnten Zustand sehr schön beleben (Bsp. Königshöfe, ums Eck) Es fehlen noch die Balkongeländer und die Eingangstür.






  • Leider mit arg kalter Farbgebung von Fassade m, Fenstern und Dach.

    Hat die Schönheit eine Chance-Dieter Wieland

  • Heiß und brandneu, Videotipp: Das frische Video vom YouTube-Kanal "The Aesthetic City" zeigt nicht nur die tollen Erfolge vom Neumarkt, sondern geht auch ausführlich auf die Projekte in der Inneren Neustadt rund um den Neustädter Markt ein! <3

    Hier entlang:

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    Link:
    https://www.youtube.com/watch?v=mc9PScONCSo

  • Wiederherstellung Barockstatuen „Architektur“ und „Das Lied“


    Tolle Neuigkeiten. Diese Woche wurden die Zwingerneuschöpfungen an der Hauptstraße aufgestellt. Sie sehen wunderbar aus.


    3 geschafft. Nun fehlen noch weitere fünf Statuen, die Urania, die Nacht, Hekate, Bildhauerei und Malerei. Dafür gibt es leider bisher keine gesicherte Finanzierung. Aber es ist so gut und wichtig, dass die Leerstelllen durch die drei Rückkehrer nun wieder als zu schließende Lücken sichtbar fehlen.

    Quote from Neustadtgeflüster

    Die erste Statue, die Archäologie hatten die Bildhauer im vergangenen Herbst aufgestellt. Zuvor standen die acht Sockel an der Hauptstraße jahrelang leer, nur kurzzeitig von kleinen Toden zwischengenutzt.

    Die Archäologie wurde mit Mitteln aus dem Stadtbezirksbeirat finanziert. Für die beiden Neuen, die Architektur und Das Lied fließen Gelder aus dem Fond des ehemaligen DDR-Parteivermögens (PMO-Vermögen1). Nun fehlen noch weitere fünf Statuen, die Urania, Die Nacht, Hekate, Bildhauerei und Malerei. Dafür gibt es bisher keine gesicherte Finanzierung.


    Weitere Infos.







    Während des Einflugs im Kontext mit der „Archäologie“, die ja bereits im Herbst zurückkehrte. Ich berichtete.

    Alle Bilder von mir.


    Wunderbaren Frühlingsanfang allen miteinander.