Rheine (Galerie)

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    • Hallo Neußer,

      vielen Dank auch für die weiteren Fotos aus Rheine. Die Ems-Galerie ist wirklich ein Stich in Rheines Herz, diese Gegen war noch so ursprünglich... besser hätte man das ehemalige Herti-Gebäude durch eine Einkaufspassage ersetzt, da wäre auch der wenig traditionelle oder lokale Baustil nicht störend gewesen.

      Marktplatz, Emsstraße und die kleinen Straßen dazwischen sind aber wirklich noch weitgehend erhalten und teilweise mit wirklich schöner Architektur gesegnet, wenn man von "rechts der Ems" Richtung Altstadt geht, sieht es leider nicht mehr so schön aus.



      Das Schuhhaus Ruping finde ich faszinierend, es steht wirklich nur noch auf den Außenmauern (der komplette Giebel), die ersten 5-7 Meter im Erdgeschoss bestehen nur aus Schaufensterglas.
      Wo die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten
      Karl Kraus (1874-1936)
    • Booni wrote:

      Das Schuhhaus Ruping finde ich faszinierend, es steht wirklich nur noch auf den Außenmauern (der komplette Giebel), die ersten 5-7 Meter im Erdgeschoss bestehen nur aus Schaufensterglas.


      Na wenn man da einen Doppel-T-Träger einzieht ist das auch keine Kunst mehr, ein Gebäude so zu verunstalten.
      (vermutlich ist von der alten Decke garnichts mehr erhalten.)
      Sieht man leider viel zu oft und bei so kleinen Gebäuden schmerzts umso mehr.
      "Schönheit wird die Welt retten" - Dostojewski
    • Trotz Ankündigung habe ich es leider über die Weihnachtsfeiertage nicht mehr geschafft, mit der Kamera durch Rheine zu ziehen und die Galerie zu ergänzen. Ich habe allerdings wieder mal gemerkt, dass ich eine doch ziemlich ambivalente Beziehung zu der Stadt habe. Auf der einen Seite gibt es wahnsinnig schöne historische Gebäude, vor allem in der Altstadt, auf der anderen Seite wird immer noch viel zu viel abgerissen, viele Gebäude sind in einem stark verschandelten Zustand, der im Münsterland eigentlich selten eine Wiederherstellung mit sich zieht sondern eher einen Abriss begünstigt. Zwischen den Straßen "Am Thietor" und "Thiemauer" ist auch ein Neubau im Gange, ich weiß aber nicht, was dort vorher stand und mit den Bing-Maps-Luftbildern konnte ich es leider auch nicht zuordnen. In der Gegend stehen aber noch etliche richtig alte Häuser, um die es sehr schade wäre. Was der Stadt fehlt ist ein Masterplan mit dem Ziel, die bestehende Substanz zu sichern, wertvolle Gebäude zu rekonstruieren und das Stadtbild im münsterländischen Stil weiterzuentwickeln.

      @ Kaoru: Was ich immer noch nicht verstehe ist, wie man den oberen Teil der Fassade so abtrennen kann, dass er beim Entfernen der unteren Fassade nicht zusammenbricht. Selbst für den Doppel-T-Träger muss ich doch tragende Substanz entfernen, oder?
      Wo die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten
      Karl Kraus (1874-1936)