Wien, 8. Bezirk - Josefstadt - Mitten im BoBo-Wien (Galerie)

  • Die Laudongasse wird beim Palais Schönborn von der Langen Gasse gekreuzt. Diese Gasse geht kerzengrad von der Alser Straße zur Lerchenfelder Straße, also quer durch den ganzen Achten. Sie ist relativ schmal und von Häusern verschiedenen Stils geprägt, dabei im Ganzen erstaunlich gut erhalten. Probieren wir's mit einem systematischen Überblick. 1) Alser Straße = die Grenze zum Neunten bis Laudongasse. Vollständig erhaltene relativ schlichte jugendstilartige Gründerzeit.

    wenig Spektakuläres, aber monumental.


    Alser Straße Höhe Kreuzung LG, Blick stadteinwärts, links Altes AK im Neunten, rechts Josefstadt:


    Wien Wiener Linien SL 43 (B1 759) Alser Straße / Spitalgasse / Lange Gasse (Hst. Lange Gasse) am 16. Februar 2016.

    Blick aus der LG zur Alser Straße, rechts angeschnitten das Alte AKH:


    Wien Wiener Linien SL 5 (E1 4539 + c4 1360) Lange Gasse / Alser Straße am 30. Juni 2017.


    typ. Bebauung in diesem Abschnitt, Nr 76


    Lange_Gasse_76%2C_Vienna%2C_2019.jpg


    Nr 72 (Gödel-Gedenkstätte):


    lange-gasse-72.jpg

    Nr 72 (alle 3mal)


    lange-gasse-72-giebel.jpg


    lange-gasse-72-erker.jpg


    Nr 70:


    Adolf_Oberl%C3%A4nder%3B_Wien%2C_Lange_Gasse_70.jpg


    Das Straßenbild zeigt sich hier gut - Blick von der Laudon- in die LG:


    Wien Wiener Linien SL 33 (E1 4808) Josefstadt, Lange Gasse / Laudongasse am 16. Februar 2016. - Die Lange Gasse wurde 1700 angelegt und war ursprünglich die Hauptstraße der Josefstadt. Seit 1910 hat sie den Namen Lange Gasse. - Laudongasse hätte wohl eigentlich Loudongasse heißen sollen. Benannt wurde sie 1862 nach Gideon Ernst Freiherr von Loudon (1716 - 1790), der 1776 Feldmarschall und 1789 Generalissimus wurde.


    Näheres wie immer hier:

    70 Lange G. - Google Maps


    Hier in diesem Flecken ist Wien natürlich so schön wie kaum eine andere Stadt.


    2) Laudongasse bis Florianigasse


    Nur Ostseite bebaut, Westseite Park des Schönbornpalais sowie dessen Schmalseite. Bebauung eher schlicht, leider auch entstuckte Gründerzeitler, allerdings kein einziger Neubau.


    64 Lange G. - Google Maps

    historisch;

    8., Lange Gasse - mit Schönbornpark - Blick gegen Alser Straße, Ansichtskarte – Wien Museum Online Sammlung

    Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
    14. Buch 9. Kapitel
    Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.

  • Die Lange Gasse ist etwa 750 - 800 lang, trägt also ihren Namen zurecht. An ihr finden sich nur vier Nachkriegsbauten, was als Schnitt sensationell ist.

    Auch der 3. Abschnitt zwischen Florianigasse und Maria Treu-Gasse ist neubauten-frei und weist bereits alte Substanz auf. Man kann sagen, dass er so etwas wie ein Altstadtausläufer durchquert, obwohl sich der wirklich alte Teil der Josefstadt südlich befindet. Es gibt ein barockes Palais und natürlich Gründerzeit, leider einiges entstuckt, leider auch zwei scheußliche Dachausbauten.

    Der vierte Abschnitt zwischen Maria Treu-Gasse und Josefstädter Straße ist sehr durchwachsen, die vorherrschenden Gründlerzeitler sind teilweise entstuckt und zu hoch für die enge Gassenflucht. Es gibt ein sehr schönes Barockhaus mit Portal, das schon gezeigt wurde. An der Ecke zur JSS dann eine brutale Bausünde, wobei man auch sagen kann, woanders steht weit Schlimmeres.

    Der fünfte Teilabschnitt geht von der JSS-bis zur Josefsgasse-Zeltgasse und besteht aus kleinen Vorstadthäusern und viel Gründerzeit. Die Einfahrt zur Zeltgasse ist überbaut, es handelt sich um einen Gemeindebau aus den 50er, Neubau Nr 2, ganz geschickt und nicht überaus störend.

    Der sechste und letzte Teilabschnitt beginnt eher schwach, wird aber gegen die Lerchenfelder Straße zu sehr attraktiv. Zwei Neubauten, ansonsten aufwendige Gründerzeit.

    Wir werden das später nachholen.

    Hier jetzt aber die weitere Route: Laudongasse - Kochgasse- Piaristengasse- Piaristen Kirche - Maria-Treugasse- Lange Gasse Schmidgasse-Lenaugasse-Tulpengasse-Schlösselgasse- Untere Alser Straße - Untere Florianigasse-Friedrich Schmidt-Platz - 2-Linie-Lerchenfelder Straße - südl. Lange Gasse - Neuwaldegger Gasse - Lerchenfelder Straße. Ein bisschen Weg haben wir also noch, vor allem fehlen noch die Hauptsehenswürdigkeiten wie die Barockkirchen und Palais, sowie die Altstadt um die Lenau- und Tulpengasse.

    Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
    14. Buch 9. Kapitel
    Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.

  • Bis zur Einmündung der Lederergasse ist die Laudongasse geschlossen erhalten, dann müssen viele american bombs abgefallen ein.

    Zuvor

    Kochdasse 12 und 14


    in der Kochgasse


    Kochgasse 14


    Wien_8%2C_Kochg._14.jpgzweig_8s2.jpg


    Kochgasse 12


    Wien_8%2C_Kochg._12.jpg


    Kochgasse 8:


    Wien_08_Kochgasse_8_a.jpg


    1280px-Wien_08_Kochgasse_8_c.jpg



    Kochgasse 13 Ecke Laudongasse nach Restuckierung


    Kochgasse 13: Ein Haus bekommt sein Kleid zurück - WienSchauen


    Vorzustand in der Laudongasse daneben ein schöner Gründerzeitler (Nr 25), heute gut renoviert.


    Kochgasse 13: Ein Haus bekommt sein Kleid zurück - WienSchauen


    Hier Detail nach Renovierung (links Nr 25):


    Kochgasse 13: Ein Haus bekommt sein Kleid zurück - WienSchauen


    Hier das schöne Gründerzeitensemble:

    30 Laudongasse - Google Maps

    Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
    14. Buch 9. Kapitel
    Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.

  • Durch die Kochgasse gelangen wir zurück auf die Florianigasse, die wir nach ein paar Metern nach links verlassen. Die Piaristengasse hat zunächst nur 08/15-Bauten zu bieten. Erst am bzw um den Jodok-Fink-Platz wird es interessant. Hier steht auch die Hauptsehenswürdigkeit der Josefstadt, die Piaristenkirche Maria Treu.

    Eigentlich besteht der Platz aus nur drei Bauten: Aus der Kirche und aus diese flanklierenden Klostergebäuden, heute Piaristengymnasium und -volksschule. Die Häuser gegenüber werden der Piaristengasse zugezählt.

    10 Dinge, die man im 8. Bezirk machen muss


    Was sich hier als typisch mitteleuropäischer Stadtplatz ausnimmt, ist in Wirklichkeit bloß eine Art Ehrenhof:


    Schöne graue Josefstadt - öffentlicher Raum, Verkehr, Bäume im 8. Bezirk


    Vor der Kirche steht eine 1713 von Georg Constantin Graf Simich gestiftete Mariensäule, die am 2. August 1713 vom Missionar P. Lucca zum Dank für das Erlöschen der Pest geweiht wurde.


    Josefstadt_%28Wien%29_-_Mariens%C3%A4ule.JPG


    Das Piaristengymnasium ist die zweitälteste Schule der Stadt, 1697 gegründet und eröffnet. Der Piaristenorden führte die Schule, die damals noch ausschließlich für Knaben zugänglich war, bis 1870. Dann wurde sie dem Staat übergeben, weil die Kosten für seine Erhaltung nicht mehr aufgebracht werden konnten. Die Zahl der Ordensleute als Lehrkräfte in der Schule wurde stets geringer und mittlerweile sind überhaupt keine Geistlichen mehr als Lehrer an dem Gymnasium beschäftigt

    Es handelt sich um eine der ganz wenigen öffentlichen Schulen in Wien, in welche die BoBos ihre Kinder noch schicken können.

    BG8


    Das Motto der Schule, „Pietati et litteris“,


    1920px-Bundesgymnasium_Wien_8_02.jpg


    ist zwar grundsätzlich not very BoBo-like, aber was soll's, man muss heute halt nehmen, was es noch gibt.


    1697 gegründet und am 16. November 1701 eröffnet, handelt es sich um die zweitälteste Schule Wiens. Der Piaristenorden führte die Schule, die damals noch ausschließlich für Knaben zugänglich war, bis 1870. Dann wurde sie dem Staat übergeben, weil die Kosten für seine Erhaltung nicht mehr aufgebracht werden konnten. Die Zahl der Ordensleute als Lehrkräfte in der Schule wurde stets geringer und mittlerweile sind überhaupt keine Geistlichen mehr als Lehrer an dem Gymnasium beschäftigt. Wo käme man denn da hin...


    Hier gegen die BoBos gern essen:


    Lage • The Son


    Pizza und Piazza sozusagen. Na ja, was Piazza betrifft, so stellt man sich wohl was anderes vor...

    In Sachen Pizza jedoch können BoBos und solche, die es werden wollen, hier ihrer Liebe zur feinen italienischen Lebensart frönen.

    Exilwiener meint, hier esse man ganz gut. Ich hab's noch nicht ausprobiert, geh lieber in andere Lokale.



    Stadtspaziergang Josefstadt – Pizza und Piazza | Stadtbekannt Wien ...


    Die andere Seite können wir uns schenken, sie schaut wie ihr Gegenüber aus.


    Josefstadt (Wiener Bezirksteil) | Mapio.net

    Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
    14. Buch 9. Kapitel
    Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.

  • Zeit, dass wir auf die Kirche zu sprechen kommen. Sie zählt mE zu den drei bedeutendsten Barockkirchen Wiens und sollte bei einer Wien-Reise auf keinen Fall versäumt werden. Innerhalb Österreichs nimmt sie eine absolute Sonderstellung ein. Der oder das Wiener Barock ist grundsätzlich imperialen Ursprungs und der Monumentalität des Borrominischen Vorbildes geschuldet. Für die Guarineske fehlte hierzulande das Verständnis. Meister Hildebrandt befand sich nicht zur zu Würzburg in Opposition zu B. Neumann und lehnte dessen Pläne für das Treppenhausgewölbe der Residenz ab, da er es schlicht nicht für realisierbar hielt. Alle auf Guarini zurückgehenden Errungenschaften des fränkisch-böhmischen Barocks gingen an den Wiener Meistern mow spurlos vorüber. Als Folge gibt es so gut wie kein österr. Rokoko. Beispiele wie die Stiftskirche Dürnstein oder die Minoritenkirche Linz sind an einer Hand abzuzählen. Den einzigen "spät-böhmischen" Kirchenbau Wiens stellt eben die Piaristenkirche dar. Sie wird häufig Hildebrandt zugeschrieben, aber das verkennt das allerwesentliche. Das großartige Innere ist ein Werk des Prager Baumeisters Kilián Ignác Dientzenhofer (man kann die Vornamen auch anders schreiben). Das Äußere erfuhr eine späte Vollendung im 19- Jh. (Neugestaltung insb Erhöhung der Türme und des Giebels), die mE sehr zu loben ist.


    Piaristenkirche_Carl_Schuetz.jpg

    (um 1780)


    Die Fassade stammt von Hildebrandt und ist Borromini verpflichtet (San Luca e Martina in Rom), wobei die Fassade ungleich stärker gekrümmt ist als beim Vorbild der Fall.


    220px-Facade_-_Santi_Luca_e_Martina_-_Rome_2016_%283%29.jpg


    Josefstadt_%28Wien%29_-_Piaristenkirche.JPG


    Der grandiose Innenraum. Konvexe Außenfassaden (Borromini) sind relativ häufig, konvexe, also nach innen schwingende Kuppelraumbegrenzungen blieben nach Guarinischem Vorbild den Prager Dientzenhofers und einigen fränkischen Meistern vorbehalten.


    1280px-Wien_-_Piaristenkirche_Maria_Treu%2C_Innenansicht.JPG



    Zu den Hauptsehenswürdigkeiten zählen natürlich die ausdrucksstarken Maulpertsch-Fresken:


    Piaristenkirche_Gew%C3%B6lbe_-_1.jpg



    Die historisch bedeutende Orgel schuf um 1855 ein Meister namens Frederyk Ferdynant Bucków aus dem polnischen Jelenia Góra:


    800px-Wien_-_Piaristenkirche_Maria_Treu%2C_Orgel.JPG


    Auf ihr absolvierte Anton Bruckner 1861 eine legendär gewordene "Prüfung" ("er hätte uns prüfen sollen"), die in heutiger Terminologie eher einem Privatgutachten entsprach.

    Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
    14. Buch 9. Kapitel
    Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.

  • Man sollte sich der Kirche von Osten, also über die Maria Treu-Gasse nähern, die sehr wirksam auf die Fassade hin verläuft:


    IMG_6193.JPG


    Maria-Treu-Gasse



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    Maria Treu Gasse


    Maria-Treu-Gasse

    Links wieder sichtbar einer der entzückenden Wiener Dachausbauten:


    Josefstadt Piaristenkirche Maria Treu (c) STADTBEKANNT



    Damit haben wir die Lange Gasse erreicht, die in Abschnitt 3 (Richtung Florianigasse, s.o.) beinahe Altstadtqualität besitzt, jedenfalls keinen Bau nach 45 aufweist. Glanzpunkt ist das Palais Damian:

    1280px-Palais_Damian_Lange_Gasse_53.JPG


    Quer durch den Achten 2 | Stadtbekannt Wien | Das Wiener Online Magazin


    Ein Spaziergang durch die Lange Gasse - STADTBEKANNT


    Wir aber begeben uns weiter nach "unten", dh Richtung Osten, in die Innere Stadt.

    Dh: Zurück zur Mündung der MT-Gasse, an dieser vorbei ein paar Schritte und dann nach links in die Schmidgasse:

    12-14 ehem. Sanatorium Fürth:


    1280px-Schmidgasse_12-14_%28Wien%29_II.jpg



    Mit der Schmidgasse betreten wir - endlich - "Altstadt":


    4441326040_39cd3bfdf6_b.jpg


    Nun, was man halt hier drunter verstehen kann - halt viel Biedermeierklassizismus mit ein bisschen Spätbarock.


    Schmidgasse_11_%28Wien%29_I.jpg



    800px-Schmidgasse_11_%28Wien%29_IV.jpg


    Na ja, andererseits - ein Altstadtviertel von ächt gothischem Rathausturm gekrönt -Wo gibt s das außerhalb Belgiens und Hollands?


    4440545861_f6116fb5ea_b.jpg


    ypisches Altstadtbild - von Pollern definierter Straßenraum:

    4441324304_bde9db8a50_b.jpg


    Die Schmidgasse im Kreuzungsbereich mit der Lenaugasse. Zu diesem Höhepunkt der alten Josefstadt kommen wir das nächste Mal.

    Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
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    Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.


  • Höhepunkt der alten Josefstadt ist unbestrittenermaßen die Lenaugasse, die spitzwinklig von der JSS nahe der Mündung in die 2erLinie (=Lastenstraße) abzweigt und irgendwann an die gleichfalls schöne, aber kurze Tulpengasse stößt und dort endet. Sie wird nur von älteren Häusern gesäumt, in denen die Dichter Friedrich Hebbel (No 2 und No 8), Marie von Ebner Eschenbach (No 2), Anton Wildgans (No 13 und 19) oder die berühmten Klavierfabrikanten Ignaz und Ludwig Bösendorfer (No 10), wie auch Oskar Werner wohnten.


    Die Lenaugasse beginnt an sich beim Café Eiles, dh links davon. Das Eiles liegt an drei Straßen: der 2er Linie, der JSS und eben der LG.


    4441300988_c23c2b6da0.jpg


    Es hat "Geschichte", angefangen vom NS-Putschversuch, der hier lt Torberg an der, wenn man so will, Distinguiertheit der damaligen Wiener Kellnerschaft scheiterte. Heute ein BoBo-Café, das mehr oder weniger unverschämt (straßenseitig) Wahlwerbung für die Ultralinke betreibt.


    Café Eiles – Wien Geschichte Wiki


    Vis a vis in der Lenaugasse, mit der Konskriptionsnummer 1, befindet sich der Gasthof Blauensteiner "Zur Stadt Paris", in dem sich die angeblich wahre Kurzgeschichte Heimito von Doderers "Ein anderer Kratki-Baschik" abgespielt haben soll.

    Gastwirtschaft-Blauensteiner-PAR3014-1.jpg


    Links die Doderer-Gedenktafel.


    Hier groß:




    Ob sich die Spuren der Geschichte, wie ein Nagelloch in der Holzvertäfelung noch wiederfinden lassen, ist mir nicht bekannt - ich war noch nie drinnen. Schaut aber hübsch aus:


    Gastwirtschaft Blauensteiner


    Zurück zur eigentlichen Architektur.


    Josefstadt Lenaugasse (c) STADTBEKANNT Zohmann


    Erst neben der Stadt Paris beginnt die Lenaugasse mit der Nr 1 :


    In der Lenaugasse


    Nr 3:


    4441315268_55c3cbe075_b.jpg


    Lenaugasse, Tuerkenkopf



    In der Lenaugasse




    Einmündung der kurzen Loidoldgasse (rechts), Höhe Nr 5. Man sieht links den Balkon der Nr 7:



    4441317376_b3372e48d6_b.jpg


    Nr 7:

    Lenaugasse_7_VI.jpg


    Nr 9:


    800px-Lenaugasse_9.JPG


    Nr 11, 9 links angeschnitten, daneben 13, 15 und 17:

    4440542455_0c085285c1_b.jpg

    Nr 11

    Haus-Lenaugasse_11-01.jpg


    historisch;


    Lenaugasse 11 - Historische Fotos - Zeitensprünge Wien einst und jetzt


    Kreuzung Schmidgasse (links), also eigentlich unser Ausgangspunkt:


    In der Lenaugasse


    Nr 13 und 15, dazwischen Schmidgasse:


    4440544153_cb4011bfcd_b.jpg

    Lenaugasse 17 ist halt so n protziger Gründerzeitler - die Gasse hält 's aus...


    Psychotherapie Mannschitz | 1080 Wien

    Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
    14. Buch 9. Kapitel
    Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.

  • Lenaugasse 19: "Oskar Werner-Hof" ist ein langgezogener Bau, der die LG sozusagen beendet:


    Lenaugasse_19_-_Oskar-Werner-Hof_II.jpg


    "HInterhof" der Nr 19 mit Statue des Heiligen Michaels, eigentlich gegenüberliegendes Gebäude des oben gezeigten:


    Lenaugasse_19_-_Michaelerhaus_I.jpg



    Die LG stößt auf die quer verlaufende kurze Tulpengasse. Knapp unterhalb befindet sich das Schlosserplatzl, ein entzückender Biedermeierwinkel Altwiens, das imgrunde nur ein "Mündungsdelta" der Wickenburggasse darstellt.

    Brunnen am Schlosserplatzl, Blickrichtung Wickenburggasse:


    Brunnen_Tulpengasse_II.jpg


    Schlosserplatzl runter zum Rathaus, rechts Einmündung der Lenaugasse in die Tulpengasse:


    4441330140_0201ef9280_b.jpg

    Die Tulpengasse ist nach beiden Richtungen auch bald zu Ende: unten in der 2er Linie, hier Friedrich Schmidt-Platz, oben macht sie eine scharfe Ecke, ab der es dann Schlösselgasse heißt.

    Der zentrale Bau am Schlosserplatzl, Tulpengasse 6, Schlosserinnung:


    Tulpengasse_6_IV.jpg



    Tulpengasse nach oben vom Schlosserplatzl:

    4441009003_64e84a97d4_b.jpg

    (links Lenaugasse 19)


    Blick sozusagen "zurück", dh das scharfe Eck von der anderen Seite, der Schlösselgasse aus:


    Wien-Josefstadt-36-Schloesselgasse-Tulpengasse-2007-gje.jpg


    Schilösselgasse 1, links eigentlich immer noch Lenaugasse 19:


    Haus-Schl%C3%B6sselgasse_1-01.jpg


    gegenüber das scharfe Ecke Schlösselgasse 2


    Schlösselgasse 2 - Wiener Immobilien


    Die Schlösselgasse ist somit parallel die nach oben verschobene Fortsetzung der Lenaugasse, das Bindglied heißt Tulpengasse.

    Diese Passage Schosserplatzl-Tulpengasse-Schlösselgasse ist typischstes Wiener Biedermeier, das in dieser reinen geschlossenen Form noch kaum wo anzutreffen ist. Hier lohn sich ein Studium von google-maps:


    5 Tulpengasse - Google Maps


    Blick über die Kreuzung mit der Florianigasse, Blick zur sog. Alserkirche:

    4440551041_fd5a006aa1.jpg

    Die Kreuzung Schlösselgasse - Florianigasse, Blickrichtung stadtauswärts, dh wir kommen von links:


    Wien_08_Florianigasse_007_a.jpg


    rechts das Sterbehaus Schikaneders.

    Hier mit eingezeichneter Tafel:



    Der Altstadtcharakter geht nach und nach verloren:


    Andreas_Pension-Wien-Aussenansicht-3-147164.jpg


    hier stößt die Laudongasse auf die Schlösselgasse:

    Schlösselgasse


    Die Laudongasse weist in diesem frühen Abschnitt noch schöne Häuser auf, und zwar geschlossen. Alt ist nur die Nr 5:


    Haus-Laudongasse_5-01.jpg


    Laudongasse 6:


    Datei:Haus-Laudongasse 6-01.jpg



    Der Blick hinauf ist wunderschön, vielleicht am schönsten von etwas weiter oben. Google maps gibt das nicht ganz wieder.

    3 Laudongasse - Google Maps

    13 Laudongasse - Google Maps

    Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
    14. Buch 9. Kapitel
    Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.

  • Unser Zielpunkt ist jedoch ein anderer.


    Am 29. März 1827 wurde in der Alserkirche der Leichnam Ludwig van Beethovens eingesegnet. Sein Tod ist in der Sterbematrik der Kirche mit den Worten vermerkt: »Ludwig van Beethoven, lediger Tonsetzer, zu Bonn im Reich geb., 57 Jahre alt, gest. an Wassersucht, begraben am 29. März auf dem Gottesacker des Dorfes Währing«.


    Beethoven, Ludwig van Ludwig v. B.


    Die Dreifaltigkeitskirche der Minoriten in Wien, im Volksmund früher Zu den Weißspaniern und heute Alserkirche, ist

    die römisch-katholische Pfarrkirche der Alservorstadt, heute Teil der Josefstadt.

    Wien, Alser Strasse mit



    Alserkirche_Alser_Stra%C3%9Fe.jpg




    Alserkirche.JPG


    Anders als bei der Piaristenkirche ist die Fassade konkav.

    Frühestes Beispiel einer Wandpfeilerkirche in Wien:


    Alserkirche_Wien.jpg


    Am 2. September 1828 schrieb Franz Schubert wenige Wochen vor seinem Tod zur Glockenweihe dieser Kirche den Hymnus „Glaube, Hoffnung und Liebe“ D 954.


    Alserkirche_Orgel.JPG


    Alserkirche - STADTBEKANNT


    Heute ist die Kirche im Besitz der italienischen Glaubenskongregation. Seitdem existieren in Wien de facto zwei italienischsprachige Gemeinden.

    Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
    14. Buch 9. Kapitel
    Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.

  • Landesgericht_f%C3%BCr_Strafsachen_Wien_2015_2.jpg


    Wer hat schon gern mit dem Landesgericht für Strafsachen, dem sog. "Grauen Haus", zu tun, und sei es "nur" beruflich?

    Überhaupt mit der heutigen Justiz? Was soll man anderes tun, als möglichst schnell das Weite suchen?

    Anfang des 20. Jh: rechter Trakt

    Vienna_Landesgericht-Landesgerichtsstrasse_7.jpg


    Wir sind also die Alser Straße runtergegangen, zur Landesgerichtsstraße, die wir wie die ganze Zweierlinie Lastenstraße nennen wollen, weil hier der Schwerverkehr, den man nicht am Ring haben wollte, drübergegangen ist. Bis heute ist's eine Verkehrshölle, was angesichts der schönen Bauten, oft älter und wertvoller als am Ring, schade ist.


    rechter Trakt


    Landesgericht_Wien.jpg


    Das Ungetüm lässt sich wirklich nicht photographieren, also schleichen wir sich.


    Der frühere Adam am Beginn der Florianigasse war kein BoBo-, sondern ein Justizlokal, was auch nicht besser ist:


    Wien_08_Florianigasse_001_a.jpg


    Da sprach zum Scheich der Emir: Freunderl, da gehn wir, sprach zum Emir drauf der Scheich: aber gleich.


    1280px-Friedrich-Schmidt-Platz_01.JPG


    Dieser an sich sehr "urbane Platz" wird leider sehr vom Verkehr beeinträchtigt, was ihn indes für manche nur umso urbaner machen dürfte...

    Er wird von diesem schönen gothischen Bau beherrscht, der natürlich schon zum Ersten gehört, da es in der Josefstadt ja so etwas nicht geben kann:


    1920px-Wien_01_Friedrich-Schmidt-Platz_b.jpg


    Auch diese schicken Häuslein, welche die beiden Schmalseiten belegen, sind Erster:




    1280px-Friedrich-Schmidt-Platz_18.JPG


    1280px-Friedrich-Schmidt-Platz_19.JPG


    Hier indes wohnen richtig feine Leut, keine Möchtegerns wie in der Josefstadt. Und die wählen, wenn überhaupt, ÖVP und nicht grüne Kommunisten (was nicht viel Unterschied macht). Obwohl ... na verallgemeinern soll man nix.



    Das hingegen ist Josefstädterische Preislage:

    Tulpengasse_2_I.jpg


    =Tulpengasse 2.

    Die einstmals schöne graue Josefstadt wird indes auch laufend aufgehübscht und mit trendigen Dachausbauten versehen. BoBos wollen das so:


    1080 Wien Tulpengasse 2 - Marco Lukesch


    Glücklicherweise hat die biedermeierliche Seite der Josefstadt überlebt:


    4441006655_f99f81aaac_b.jpg


    Friedrich-Schmidt-Platz_08.JPG


    Gesamtansichten:


    Zweierlinie: Möglichkeit einer Prachtstraße - Blog: WienSchauen -  derStandard.at › Panorama


    viel Potential:



    Wien-Friedrich-Schmidt-Platz-1.jpg


    Würden sich London oder Berlin nicht über so einen Stadtplatz freuen?


    Wien_01_Friedrich-Schmidt-Platz_a.jpg


    Bei uns ist s halt viiiel Straße...


    Friedrich-Schmidt-Platz_02.JPG




    Der arme Friedrich Schmidt ist da ziemlich verloren...

    Friedrich-Schmidt-Platz_14.JPG


    Auf der Josefstädter Seite übrigens geschlossener Altbestand.


    Die diesseitige Bebauung ist überhaupt älter als der Platz an sich:


    Wien_01_Paradeplatz_am_Josestaedter_Glacis_1860.jpg


    Das Weltkugelhaus ist übrigens das ehem. Militärgeographische Institut.


    1280px-Friedrich-Schmidt-Platz_05.JPG

    Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
    14. Buch 9. Kapitel
    Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.

  • na ja, bei uns sagt man eher: selber schuld, wer noch in Wien wohnt.

    Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
    14. Buch 9. Kapitel
    Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.

  • Nachdem dieser Rundgang etwas ausgeartet ist, hab ich beschlossen, euch die Buchfeldgasse doch nicht zu unterschlagen. Sie verläuft parallel zur Lenau/Schlösselgasse und ist somit die letzte, dh südlichste weitgehend erhaltene Gasse des Josefstädter "Altstadtviertels". Sie ist indes nicht besonders attraktiv, da zu eng, zu dunkel, zu gleichförmig und leider auch nicht ganz geschlossen.

    auch in letzterem Punkt ist sie ein typisches Stück des Wiener Biedermeiers., auf dessen Erhaltung man nicht allzu großen Wert gelegt hat.



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    Kreuzung mit der Schmidgasse:

    Wien, 8. Bezirk, Art of Facades of Vienna (Schmidgasse/Buc… | Flickr


    Nr 3:


    Haus-Buchfeldgasse_3-01.jpg


    Nr 4:


    Haus-Buchfeldgasse_4-01.jpg


    Nr 5:


    Haus-Buchfeldgasse_5-01.jpg


    Immer noch die Nr 5, ein Werk Alois Hildweins:


    Wien_08_Hotel_Graf_Stadion_01.jpg


    Nr 7

    Haus-Buchfeldgasse_7-01.jpg



    14, links der einzige Neubau zwischen FlorianiG und SchmidG (zwischen SG und JSS gibt es deren leider mehr):


    Haus-Buchfeldgasse_14-01.jpg


    17


    Haus-Buchfeldgasse_17-01.jpg



    19, Blick zur Florianigasse


    Haus-Buchfeldgasse_19-01.jpg


    Blick von der Florianigasse, rechts die Nr 19:


    1080-Buchfeldgasse-Ecke-Floriangasse.jpg


    das ganze Haus:


    Buchfeldgasse_19.jpg


    Die Florianigasse bei der Buchfeldgasse:


    Florianigasse

    Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
    14. Buch 9. Kapitel
    Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.

  • na ja, bei uns sagt man eher: selber schuld, wer noch in Wien wohnt.

    Dafür mag es gute Gründe geben, die aber wohl weniger in der Architektur zu suchen sind.


    Galerien wie diese führen einem die brutale Hässlichkeit westdeutscher Städte vor Augen. Fast ein Grund, sie zu meiden. Man kriegt nur schlechte Laune.

  • Warum gibt es eigentlich in Wien soviele Biedermeier-Häuser? Zumindest auf den Bildern waren sie sehr zahlreich zu sehen und hier in Brandenburg sieht man sie nur sehr selten, wie ich finde.

  • Wenn wir in Wien sind, kommen wir gern in der schönen Josefstadt unter... Wahrscheinlich sind wir halt auch nur schnöde BoBos, Piefkes dazu... Naja, sei es drum. Danke für die Galerie, sudernder Ursus... :koenig:

    "We live in the dreamtime-Nothing seems to last. Can you really plan a future, when you no longer have a past." Dead Can Dance - Amnesia

  • Warum gibt es eigentlich in Wien soviele Biedermeier-Häuser?

    Weil die Stadt halt im Biedermeier einen Bauboom erlebt hat. Wien wurde durch die Türkenkriege jahrhundertelang "blockiert". Nachdem die Gefahr endgültig gebannt war, wurden die Vorstädte sukzessive ausgebaut, und nach 1750 war halt das Biedermeier grad en vogue. Dazu sind die Grenzen zum Klassizismus davor und zum Historismus danach in Wien sehr fließend.

    Wir machen weiter in der Langen Gasse, die wir wegen der darunterliegenden "Altstadtgassen" verlassen haben. Sektion 4 - Schmidgasse bis JSS steht an. Wie erwähnt, finden sich nur 4 Nachkriegsbauten an dem insg. 800m langen Straßenzug. das ist für Wien ein sensationeller Schnitt.

    Ecke Schmidtgasse dh Blick zurück in Sektion 3:

    Wien, 8. Bezirk, Art of Facades of Vienna (Lange Gasse/Sch… | Flickr


    Nr 37:


    Lange_Gasse_37_I.jpg


    Nr 35:


    Haus-Lange_Gasse_35-01.jpg


    die Nr 34 hatten wir schon:


    Old Vienna / Lange Gasse 34 | Gasse


    Nur vier haben wir gesagt...


    Foto

    Das verdient kein größres Bild. Ecke JSS, Blick von Gegenüber. Siehe auch das allererste Bild dieser Galerie.


    Interessanter wird es nach der JSS (Sektion 5):


    Begegnungszone_Lange_Gasse_II.jpg


    Hier findet sich noch ein äußerst vorstädtischer Biedermeier-Restling unter wuchtigen Gründerzeitlern:


    Projekte (Detail) - LA21


    Derartige vorstädtische Häuslein waren einem enormen Verdrängungsdruck ausgesetzt, ein Wunder, dass doch noch ein paar stehengeblieben sind!

    siehe hier, interessant:


    Josefstädter Straße - Historische Fotos - Zeitensprünge Wien einst und jetzt (zeitenspruenge.at)



    Nr 33: (hier von der JSS):


    MarcoLukesch_Lange_Gasse_33_1.jpg


    rechts 31:


    Wir feiern die Begegnungszone Lange Gasse! - Agenda Josefstadt


    Nr 29:



    Haus-Lange_Gasse_29-01.jpg



    Nr 27:


    Haus-Lange_Gasse_27-01.jpg


    Blick zurück:


    Dieser Abschnitt hat durch die Verbannung des Automobilverkehrs natürlich sehr gewonnen, auch wenn es im Forum Leute gibt, die das anders sehen:


    Bio- und Spezialitätenmarkt Lange Gasse

    Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
    14. Buch 9. Kapitel
    Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.

  • In der letzten Sektion der Langen Gasse kommen jetzt endlich auch unsere Historismusfreaks auf ihre Kosten. Ihnen sei dieser Beitrag aus ganzem Herzen gewidmet, denn ihnen verdanke ich letztlich eine teilweise neue Sichtweise, die mir doch auch viel Schönes gebracht hat.


    die letzte, 6. Sektion der Langengasse von der Kreuzung mit der Josefsgasse bzw Zeltgasse bis zur Lerchenfelderstraße sozuagen im Überblick. Man sieht, hier tummelt sich einiges umadum:


    Ein Spaziergang durch die Lange Gasse - STADTBEKANNT


    dabei sieht man noch gar nicht alles...


    Wien_-_Lange_Gasse.jpg


    Hier eine historische Aufnahme:


    Lange_Gasse_1.jpg




    das ist etwa der fulminante Schluss. Der vorletzte Neubau rechts ist verschmerzbar.

    Aber hibsch von forn:


    1-strac39fenbild-lange-gasse-derzeit.jpg


    Diesen Architekten hab ich schon mal präsentiert:


    aussenansicht.jpg



    Hotel Wild – Bild von Hotel-Pension Wild, Wien - Tripadvisor

    fällt wem was dazu ein???


    Hotel Rathaus Wein & Design (Wien) • HolidayCheck (Wien | Österreich)


    auch die längste Gasse hat mal ein Ende...


    Lange Gasse (c) STADTBEKANNT

    Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
    14. Buch 9. Kapitel
    Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.

  • Die Lerchenfelder Straße in Wien führt von der Zweierlinie zum Gürtel. Sie bildet die Grenze zwischen dem 7. Gemeindebezirk Neubau und dem 8. Bezirk Josefstadt. Sie ist von einer Fülle an gründerzeitbauten gesäumt und bietet hübsche Ensembles. Ende des 17. Jahrhunderts war die Straße bereits weitgehend verbaut. davoin blieb nix erhalten:


    HMW_028882.jpg


    c3d48300def5cc43901c023a98c56d5d-csm_Lerchenfelder_Guertel_1900_OENB_Stauda_71663111b1.jpg


    Aus der Umbruchszeit:


    image


    Der Beginn ist alles andere als einladend:


    Lerchenfelder_Stra%C3%9Fe_Wien.jpg


    Aber es wird rasch besser:


    Ein Hindernis für Tempo 30 auf der Lerchenfelder Straße sind die Wiener Linien.

    Kellermanngasse, Blick stadtauswärts, dj JS rechts, NB links, ein besagtes Haus ist in der rechten Mitte zu erkennen.

    Wien_07_Lerchenfelder_Stra%C3%9Fe_027.jpg


    Richtung stadtauswärts lässt die Eleganz nach:


    Wien_07_Lerchenfelder_Stra%C3%9Fe_113.jpg

    Hier eine schöne Zeile:

    Nr 94-98


    Lerchenfelder Straße 94–98



    Nr 100 -102:


    Kamienica-LerchenfelderStra%C3%9Fe100%E2%80%93102-AUT%2C_Wiede%C5%84.jpg



    104:


    Kamienica-LerchenfelderStra%C3%9Fe104-AUT%2C_Wiede%C5%84.jpg


    106:


    Kamienica-LerchenfelderStra%C3%9Fe106-AUT%2C_Wiede%C5%84.jpg

    Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
    14. Buch 9. Kapitel
    Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.

  • Hier ein Hajlajt:



    Lerchenfelder Straße


    Wem fallt was dazu ein?

    Schaun mir mal, wer bei den bisherigen Wienbeiträgen aufgepasst hat...

    Die wertvolle Altlerchenfelder Pfarrkirche rechts ist schon im VII.

    Headbanner_Lerchenfelderstrasse_2017.png

    Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
    14. Buch 9. Kapitel
    Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.