Bremen - Ansgarikirchhof

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    • Ansgaritorstraße 22 und 23 - Büro-und Geschäftshäuser der Kaiserzeit

      Bei diesen beiden Platzanliegern handelte es sich um solide gebaute, innerstädtische Gewerbebauten der späten Gründerzeit (Nr. 23) bzw. der Jahre zwischen 1900 und 1914 (Nr.22). Beide gingen im 2. Weltkrieg verloren. Über die südliche Hälfte von Nr. 23 wurde in den 1950er Jahren die ahistorische, neue 'Wandschneiderstraße' angelegt, die daran erinnern soll, daß im südlich benachbarten, heutigen Sitz der Handwerkskammer ursprünglich das Zunftshaus der Wandschneider beheimatet war. Das nördliche Areal von Nr. 23 und die gesamte Fläche von Nr. 22 ist heute mit einem belanglosen weißen Kubus bebaut.

      Bild 01

      Lage von Ansgaritorstraße 22 und 23 in Bezug zum Ansgarikirchhof.



      Bild 02

      Luftaufnahme der beiden Häuser (rote Einkreisung).



      Bild 03

      Die schon teilzerstörten Gebäude, links neben Haus Ebeling, aus der Nähe.



      Bild 04

      Totale gegen Ende des Krieges. Von den Gebäuden stehen nur noch die Außenmauern.



      Bild 05

      Einmündung der nach dem Kriege über die südliche Hälfte von Nr. 23 geführten neuen 'Wandschneiderstraße' in die Ansgaritorstraße.







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    • Ansgaritorstraße 24 - Auch in Bremen gab es einmal erfolgreiche Rekonstruktionen !!!

      Der Sitz der Handwerkskammer Bremen, das sogenannte 'Gewerbehaus', ist nachdem es im Laufe der Jahrhunderte aus zwei historischen Giebelhäusern zusammengewachsen war, heute das einzige Gebäude am Ansgarikirchhof, welches diesen Platz mit seiner älteren Geschichte verbindet. Die ganze Bürde, hier für Altstadtflair zu sorgen, wird somit diesem Haus überantwortet. Eine Aufgabe, mit der es - trotz seiner Schönheit - aufgrund der übermächtigen Tristesse, die von den es umzingelnden modernen Bauten ausgeht, hoffnungslos überfordert ist. Was aber ganz besonders bemerkenswert ist, ist die Tatsache, daß dieses Gebäude in weiten Teilen eine Rekonstruktion der 1950er Jahre ist. Der hochverdiente Baurat Ullrich vermochte es, mit seiner aus engagierten, jungen Steinmetzen bestehenden 'Bremer Bauhütte' die Fassade des ersten Obergeschosses, sowie die beiden Ostgiebel im alten Stil wiederherzustellen. Dies war möglich, weil Bremens Nachkriegsbürgermeister Wilhelm Kaisen gegenüber der Bremer Handwerkskammer die Parole ausgegeben hatte: "Ihr kommt da wieder rein". Hätte er doch bloß gegenüber der in die Vorstadt strebenden St. Ansgarii-Gemeinde ähnlich gehandelt und gesagt: "Ihr bleibt da drin" (in der alten Kirche nämlich). Aber dies hat Herr Kaisen eben nicht gesagt ! :kopfschuetteln:

      Bild 01

      Lage von Ansgaritorstraße 24 in Bezug zum Ansgarikirchhof



      Bild 02

      Nachtbild des unzerstörten Gewerbehauses vor 1939



      Bild 03

      Die Kriegsschäden waren zunächst noch gering: Es begann mit zerborstenen Scheiben.



      Bild 04

      Gegen Ende des Krieges war das Gebäude weitestgehend ausgebrannt, die Giebel waren zerstört und die übrige Fassade zum Teil bis aufs Erdgeschoßniveau reduziert.



      Bild 05

      Nach Kriegsende bot sich dieses hoffnungslose Bild, welches einen Wiederaufbau zweifelhaft erschienen ließ. Die fast gesamte rechte Hälfte des Gebäudes existierte nicht mehr.



      Bild 06

      Baurat Ullrich und der Bremer Bauhütte ist es zu verdanken, daß der Wiederaufbau gelingen konnte. Auf diesem Bild ist schon wieder die Höhe des Hauptgesimses erreicht. Und anstelle des nicht rekonstruierten ehemaligen Südgiebels erhebt sich jetzt der translozierte Giebel vom einstigen Wrissenberg'schen Haus.



      Bild 07

      Diese Aufnahme von Dr. Bernd Gross zeigt das vollendete - allerdings nun erstmals in seiner Geschichte auf beiden Seiten frei stehende - Gebäude, dessen beide imposante Weser-Renaissance Giebel komplette Rekonstruktionen sind. Also bitte, geht doch !!!






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    • Hutfilterstraße 1 - 5 - Haus Finke

      Für viele Jahrzehnte war die Ecke Hutfilterstraße / Ansgaritorstraße eine der besten Adressen für Herren-Konfektionsmode in Bremen. Die opulente Fassade mit dem die Ecksituation am Ansgarikirchhof betonenden Türmchen machte den Anspruch des Modehauses Finke deutlich, nicht nur die männlichen Hanseaten gut einzukleiden, sondern auch die mittlere Altstadt zu schmücken. In den oberen Etagen wurde zudem etwas für die Weltgewandtheit getan, befand sich dort doch eine Dependance der 'Berlitz' Sprachschule (damals schon !). Das Gebäude war vom Einsturz des Kirchturms nicht betroffen, fiel dann aber den im Winter 1944/45 erfolgenden mehrfachen Luftangriffen zum Opfer. Die östliche Hälfte seiner ehemaligen Grundfläche - gerade die mit dem anmutigen, die Ecke aufwertenden Turm ! :kopfschuetteln: - wurde nicht wieder bebaut und bildet heute einen kleinen Platz vor dem - nun freistehenden - Südgiebel des Gewerbehauses. Die Firma Finke erbaute sich stattdessen auf der Grundfläche des westlichen Teils seines ehemaligen Stammhauses und hinzugenommenen, westlich angrenzenden Grundstücken ein neues Domizil in Form eines Hochhauses. Dieses hatte von den Stadtplanern übrigens die Funktion zugewiesen bekommen, die mit dem Ansgariturm verloren gegangene Höhendominate am westlichen Ende der Obernstraße zu ersetzten. Leider ein vollkommen fehlgeschlagener und vor allem sinnloser Versuch, war doch der Standort total falsch und auch die Höhe viel zu niederig, denn das Hochhaus erreicht gerarde einmal die halbe Höhe des ehemaligen Turms. Somit haben wir hier wieder einmal einen unbefriedigenden 'Ist-Zustand' !

      Bild 01

      Lage von Hutfilterstaße 1 -5 in Bezug zum Ansgarikirchhof



      Bild 02

      Das Haus Finke in seiner ganzen, spätgründerzeitlichen Pracht. Man beachte, daß selbt die Reklametafeln, die man heute ja brutal und vollkommen beziehungslos an wehrlose Fassaden klatscht, damals stimmig gestaltet waren und die Wirkung des Hauses sogar noch steigerten !



      Bild 03

      Blick aus einem der unteren Turmgeschosse von St. Ansgarii in die Hutfilterstraße. Das Ecktürmchen von Finke ist rechts im Bild gut zu erkennen. Im Hintergrund ragt der Südturm von St. Stephani auf.



      Bild 04

      Blick aus einem der oberen Turmgeschosse von St. Ansgarii fast senkrecht hinunter auf das Haus Finke (rechts im Bild).



      Bild 05

      Fernwirkung des Finke-Türmchens (rot eingekreist): Der Betrachter steht zwischen Rathaus und Ratsstuben auf dem Kaiser-Wilhelm-Platz (damalige Bezeichnung für die südliche Hälfte des Liebrauenkirchhofes) und blickt in die Obernstraße, über deren rechten Dachlandschaften der Turmhelm von St. Ansgarii hervorlugt. Das Finke-Türmchen bildet den Endpunkt der Sichtachse.



      Bild 06

      Trotz des Turmsturzes am Tage zuvor stehen das Finke-Haus und das rechts unmittelbar an dieses angrenzende Gewerbehaus am 2. September 1944 äußerlich vollkommen intakt dar.



      Bild 07

      Zwei im Winter 1944/45 erfolgende Luftangriffe haben dann diese Situation (aus Bild 06) vollkommen geändert: Der Blick geht hier - nach Ende des Krieges - vom Beginn der Hutfilterstraße über das total in Trümmern liegende Finkehaus, auf die - nun - giebellose, ehedem durch das Finkehaus verdeckte Südwand des Gewerbehauses.



      Bild 08

      Der sozusagen 'nach hinten verschobene' Neubau der Firma Finke, der die Ecksituation Hutfilterstraße/Ansgaritorstraße frei läßt und somit einem kleinen Platz vor dem Südgiebel des Gewerbehauses Raum gibt. Das Hochhaus, dessen Foto hier von 'Gepardenforellenfischer' stammt, wurde von den Architekten Richter und Kläner 1956 erbaut. Schönheit sieht wahrlich anders aus !



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    • Hutfilterstraße 2-4 - die Trutzburg an der 'Kurzen Wallfahrt'

      Dieses, in einer originellen Mischung aus Neogotik und Jugendstil errichtete, markante Geschäftshaus mit seinen zwei den Eckturm flankierenden, abgerundeten Treppengiebeln, bildete zusammen mit dem gegenüberliegenden Haus Finke sozusagen das westliche Ausgangstor des Ansgarikirchhofes. Gleichzeitig dominierte es die von Süden her kommende Einmündung der Straße 'Kurze Wallfahrt'. Dieser noch aus dem Mittelalter stammende Name rührt daher, daß die Kanoniker des St.Ansgarii-Kapitels an verregneten Fronleichnamsfesten nicht, wie an sonnigen Tagen sonst üblich, mit ihrer Prozession die Außengrenzen des Kirchspiels abschritten, sondern lediglich zu der über die 'Kurze Wallfahrt' mit dem Ansgarikirchhof verbundenen kleinen Nebenkirche St. Jakobi 'wallfahrteten'. Die bergende und beschützende Austrahlung die der Bau an dieser Straßenecke vermittelte, gewährleistete somit gewissermaßen nachträglich, daß dem Leib des Herren auf seinem kurzen Weg nach St. Jakobi, kein Leid zugefügt wurde :engel: .

      Bild 01

      Lage von Hutfilterstraße 2-4 in Bezug zum Ansgarikirchhof.



      Bild 02

      Verschiedene Perspektiven auf den - hier schon patinierten - Helm des Ecktürmchens.



      Bild 03

      Ansicht von Erd- und erstem Obergeschoß.



      Bild 04

      Der von Türmen flankierte westliche 'Ausgang' des Ansgarikirchhofes.



      Bild 05

      Eine (wenn auch angschnittene) Totale des Gebäudes mit seinen sämtlichen Stockwerken. Der Turmhelm ist in dieser Ansicht noch nicht patiniert.




      Bild 06

      Die Ecksituation (links im Bild) in derGegenwart. Die Trutzburg hat einem nüchternen 50er Jahre Zweckbau weichen müssen. Sic transit gloria mundi ...









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    • Obernstraße 92a - 98 - Frühe Glasfassaden

      Das Haus der Firma Dyckhoff, welches um 1912 erbaut wurde, war ein frühes Beispiel von großflächigem Einsatz von Glasfassaden in Bremen, denn dieses Gebäude bestand in seinem Erdgeschoss fast ausschließlich aus Schaufenstern und im ersten und zweiten Obergeschoss aus großflächigen Fensterfronten. Das dritte Geschoß enthielt dann in den Rundbogenfenstern und dem Ecktürmchen zur 'Kurzen Wallfahrt' hin diverse Jugendstilelemente. In den 1930er Jahren wurde das Gebäude leider schon 'Fassaden-entdekoriert', was in diesem Falle einen Rückbau der großen Fenster und ein Hineinzwängen des Baus in eine nüchterne Naturstein-Außenhaut bedeutete. In dieser Fassung hat das Haus den Krieg relativ unbeschadet überstanden. In jüngster Zeit wurde es durch einen - noch häßlicheren - Neubau ersetzt, der auch das ehemalige östliche Nachbarhaus umfaßt, sodaß der Bau mehr Breite an der Obernstraße gewann.

      Bild 01

      Lage von Obernstraße 92a - 98 in Bezug zum Ansgarikirchhof



      Bild 02

      Gezeichnete Gesamtansicht des Gebäudes. Während sich die Schmalseite an der Obernstraße befand, war die Längsseite an der Straße 'Kurze Wallfahrt' belegen.



      Bild 03

      Luftansicht der Längsseite an der Straße 'Kurze Wallfahrt'. Zum Aufnahmedatum scheint der Eckturm schon nicht mehr zu existieren.



      Bild 04

      Auf diesem Bild der Hutfilterstraße wird am äußersten linken Rand noch ein Teil der großen Fenster der Fassade zur Obernstraße sichtbar.



      Bild 05

      Sehr frühe Luftaufname aus dem Luftschiff 'Hansa', welche auch das Haus Dyckhoff inklusive dessen Eckturm zeigt (rot eingekreist).



      Bild 06

      Luftaufnahme des Gebäudes vor dem Umbau.



      Bild 07

      Luftaufnahme des Gebäudes nach dem Umbau. Man sieht, die Giebel sind verschwunden und das Dach ist somit vollkommen flach.



      Bild 08

      Haus Dyckhoff im Jahre 1956.



      Bild 09

      Der gegenwärtige Nachfolgebau.



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    • Obernstraße 90-92 - Haus Bertram

      Das Haus der Kolonialwarenhandlung Bertram, ein konventioneller Jahrhundertwendebau, der hinsichtlich seiner Höhe den entsprechenden Geschäftshäusern in der Berliner Friedrich-, der Wiener Kärtner-. der Münchener Kaufinger oder der Dresdner Pragerstraße in nichts nachstand, zeichnete sich durch einen sehr schmalen und steilen Giebel aus. Wie seine beiden östlichen Nachbarhäuser hatte er zwei über mehrer Etagen sich erstreckende Erker, wobei der westliche Erker zwei, der östliche aber drei Stockwerken vorgesetzt war. Auch Haus Bertram ging nicht durch den Turmstrurz, sondern erst durch die Bombenangriffe im Winter 1944/45 zugrunde. In der Nachkriegszeit wurde sein Grundstück mit dem des Dykhoff'schen Hauses zusammengefaßt, dessen Schicksal es seither teilt. Somit steht auf ihm gegenwärtig der östliche Teil des Modekaufhauses 'Anson's.

      Bild 01

      Lage von Obernstraße 90-92 in Bezug zum Ansgarikirchhof



      Bild 02

      Ansicht des Hauses Betram (rot eingekreist) von Nordosten.



      Bild 03

      Das Haus Bertram in seinem baulichem Umfeld: Rechts von ihm erkennt man den Flachdachbau des umgebauten Dyckhoff'schen Hauses, hinter dem der - zur Straße 'Kurze Wallfahrt' hin gelegene - Ostgiebel der 'Trutzburg' zu sehen ist. In der rechten unteren Bildhälfte dominiert die Dachlandschaft des Hauses Ansgarikirchhof 16-17. Und ganz an der rechten Bildkante kann man noch die Dachkante des östlichsten Südschiffgiebels von St. Ansgarii erkennen.



      Bild 04

      Foto vom Tage nach dem Turmsturz (2. September 1944). Ganz rechts im Bild ist der vollkommen intakte, dreietagige Erker des Hauses Bertram zu sehen.



      Bild 05

      Auf dieser Ansicht ist gut zu erkennen wie hoch und schmal der Giebel (eingekreist) war.



      Bild 06

      Rückansicht des Giebels.



      Bild 07

      Weitere Rückansicht des Giebels, die deutlich macht, daß dieser einem 'Flachdach auf hohem Nieveau' vorangestellt war.





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    • Obernstraße 88 - Das 'Doppelerker-Haus'

      Dieses Haus dürfte ungefähr zur selben Zeit wie das westlich benachbarte Haus Bertram und das östlich von ihm gelgegene Haus Nr. 86 entstanden sein. Es war niedriger als das 'Bertram', besaß dafür aber das besondere Charakteristikum, daß die Fassade seiner drei Obergeschosse bis zum Hauptgesims vollkommen durch zwei direkt aneinandergrenzende, dreietagige Erker eingenommen wurde. In der Nachkriegszeit wurde sein Grundstück mit denen der ehemaligen östlichen Nachbarhäusern zusammengefaßt und durch den Kubus eines Elektro-Handelshauses ersetzt. Letzteres erhielt in jüngster Zeit eine Verschlimmbesserung seiner Fassade. Zu dieser fällt einem wirklich nichts mehr ein !

      Bild 01

      Lage von Obernstraße 88 in Bezug zum Ansgarikirchhof.



      Bild 02

      Haus Nr.88 (eingekreist) mit seinen marakanten Doppelerkern.



      Bild 03

      Auch in dieser Aufnahme kommen die beiden Erker gut zur Geltung.



      Bild 04

      Der - vielen Bremern noch bekannte - Nachfolgebau des 'Doppelerker-Hauses' mit seiner Wabenfassade.



      Bild 05

      Die gegenwärtige Situation. Bei derart grauenvoller Monotonie denkt man wehmütig an das 'Doppelerker-Haus' und seine östlichen Nachbarn, die einst hier standen...

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    • Obernstraße 86 - Haus 'Dienel'

      Die Geschichte und vor allem die Zerstörung dieses Hauses lief weitestgehend parallel mit dem des benachbarten Doppelerker-Hauses. Ursprünglich waren in den beiden Erdgeschoßläden ein Friseur und Perückenmacher, sowie ein Konfitüren-Fachhandel angesiedelt. Das Grunstück ist gegenwärtig ebenfalls von dem 'Zara'-Bau belegt.

      Bild 01

      Lage von Obernstraße 86 in Bezug zum Ansgarikirchhof



      Bild 02

      Die Fassade von 86 an der Obernstraße (rote Einkreisung).



      Bild 03

      Haus Dienel war das östlichste dieser von Erkern belebten drei Häuser. Die Abstand der Erker an der Fassade voneinander entsprach ungefähr der Breite des kleinen Dreiecksgiebels vor dem Dach. Hinsichtlich der zahlreichen Erker an diesen drei Häusern kann man fast von einer 'Wellenbildung' sprechen, die sich über die Häuser bewegt. Von jedem dieser Erker, zumal von den beiden des Hauses Nr. 86, hatte man sicherlich einen traumhaften Blick auf das gestaffelte 'Giebelgebirge' auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Viele der Nahaufnahmen der Kirche, die eines erhöhten Standortes für den Photographen bedurften, werden von diesen Erkerfenstern aus aufgenommen worden sein.


    • Obernstraße 82-84 - Buchhandlung Eduard Hampe

      Die wenigsten Bremer werden heute noch den Namen dieser alt-renommierten hiesigen Buchhandlung kennen. Mit dem Namen dürfte auch das stadtbildprägende Gebäude an der Einmündung der Molkenstraße in die Obernstraße dem Vergessen anheim gefallen sein. Dies ist ein Jammer, denn mit den zwei imposanten Giebeln und dem Fachwerk in den oberen Bereichen der Fassade zur Obernstraße hin war das Haus ein wahrer Hingucker. Auch dieses Grundstück wird heute - ebenso wie die östlich neben ihm verlaufende, nach dem Kriege aufgehobene Molkenstraße - von dem Zara-Haus überbaut.

      Bild 01

      Lage von Obernstraße 82-84 in Bezug zum Ansgarikirchhof



      Bild 02

      Das Haus der Buchhandlung Eduard Hampe beherrscht mit seinem charaktervollen Ostgiebel diese Ansicht von der Einmündung der von links kommenden Molkenstraße in die Obernstraße. Der dreieckige Grundriß von Gebäude und Grundstück wird hier besonder deutlich. Rechts oben - hinter den Bäumen - ist der Riese des Ansgariturms zu sehen. An der rechten Bildkante erkennt man das rustizierte Sockelgeschoß des alten Hauptsitzes der Sparkasse Bremen.



      Bild 03

      Auf dieser Ansicht geht der Blick des vor dem Gewerbehaus stehenden Betrachters über den Kirchhof nach Südosten, vorbei am Gitter des Ansgar-Denkmals (rechts) und den Untergeschossen des Kirchturms (links), hin zum breiten Nordgiebel des Hauses der Buchhandlung. In diesem Teil des Gebäudes war damals offensichtlich eine Gärtnerei untergebracht, die - wohl - auch für den Kranzschmuck bei Trauerfeiern in der Kirche sorgte... Das ebenfalls in den Focus des Photographen gelangte Haus Nr. 86 ist hinter den winterlich dürren Ästen der Kirchhofsbäume nur schwer auszumachen.



      Bild 04

      Luftbild der Buchhandlung, auf dem die beiden Giebelspitzen des Hauses und seine dreieckige Form deutlich hervortreten.



      Bild 04a

      Der Ostgiebel der Buchhandlung Hampe (rot eingekreist) neben St. Ansgarii, auf einer der populärsten und durch zahllose Postkarten verewigten Ansicht des Kirchturms.



      Bild 04b

      Auf diesen Beiden Photographien - die übrigens das Kirchenschiff links vor und rechts nach seiner erstmaligen Eindeckung mit Kupfer in den 1930er Jahren zeigen, nachdem dieses über Jahrhunderte stets mit Schebelsteinen (einer Art Schiefer) belegt gewesen war - ist jeweils links unten die Buchhandlung zu erkennen und zwar links vor und rechts nach ihrer Zerstörung.



      Bild 04c

      Ausschnitt und Vergrößerung von Bild 04b.



      Bild 05

      Luftbild aus der Zeit des 2. Weltkrieges, welches verdeutlicht, daß die Buchhandlung Hampe eines der ersten baulichen Opfer im Umkreis von St. Ansgarii war, schon relativ lange bevor die Kirche selber oder gar die westlichen Nachbargebäude zerstört wurden. Die rudimentären unteren beiden Geschosse sind hier mit einem Notdach versehen.



      Bild 06

      Auf diesem Photo aus den 1950er Jahren erkennt man links unten deutlich das von der - damals noch existenten und kurze Zeit später aufgehobenen - Molkenstraße und der Obernstraße gebildete 'Dreieck'. An dessen Spitze liegt das nun auf das bloße Erdgeschoß reduzierte ehemalige Gebäude der Buchhandlung Hampe.

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    • Obernstraße 78-80 - Bremische Wirtschaftsbank

      Dieser gediegene, gründerzeitliche Bau mit drei Etagen, drei Fensterachsen, Giebelverdachungen über den Fenstern und markanten Eckquadern lag schon etwas rückversetzt im Einmündungsbereich der Molkenstraße, zählte aber dennoch zur Obernstraße und erfüllte für seinen Bereich vor allem auch noch die Funktion der Platzbegrenzung des Ansgarikirchhofes. Vor dem Kriege war hier die Bremische Wirtschaftsbank (ein Vorläufer der Volksbank) angesiedelt. Durch die Aufhebung der Molkenstraße befindet sich das ehemalige Grundstück dieses Gebäudes heute im Binnenbereich des neuen, großen Baublocks zwischen Kurzer Wallfahrt, Jakobikirchhof, Pieperstraße und Obernstraße. Der - gewissermaßen nach vorne, an die Fluchtlinie der Obernstraße vorgeschobene - Nachfolgebau mit der Nr. 80 steht somit auf einer anderen Fläche als der alte Bau, Kongruenz herrscht hier also nicht. Die neue Nr. 80 erhebt sich ungefähr dort, wo bis in die 1950er Jahre die Molkenstraße in die Obernstraße einmündete. Der Neubau ist ebenso anspruchslos wie die westlich benachbarten Großbauten von Zara und Anson's und beherbergt eine US-amerikanische Schnellimbißkette.

      Bild 01

      Lage von Obernstraße 78-80 in Bezug zum Ansgarikirchhof



      Bild 02

      Die Nr. 78-80 (rot eingekreist) von einem der oberen Stockwerke (aber wohl nicht dem obersten, da sich an der nach Südosten gerichteten Seite des Turms dort ja das große Ziffernblatt der Turmuhr befand) des Kirchturms gesehen. Auf dem Photo ist die Biegung der einmündenden Molkenstraße deutlich zu erkennen.





      Bild 03

      Ansicht der zwei unteren Geschosse der 'Bremer Wirtschaftbank' (in der rechten Bildhälfte).



      Bild 04

      Aktuelles Luftbild der Südseite der Obernstraße im Bereich Ansgarikirchhof. Rot eingezeichnet ist der ehemalige Verlauf der Molkenstraße, deren frühere Einmündung in die Obernstraße durch die neue Nr. 80 verstellt wird.



      Bild 05

      Erdgeschoß mit erstem und zweitem Obergeschoß der neuen Nr. 80 in gegenwärtiger Nutzung. Schlicht und total ohne jeden Anspruch auf Altstadtcharakter !

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    • Obernstraße 76 - Sporthaus Wehrhahn

      Diese pittoreske, spätgründerzeitliche Haus bewies, daß man auch auf schwierigen, da schmal und dreieckig geformten Grundstücken durchaus interessant zu bauen vermag. Trotzdem es zwischen seinen größeren Nachbarn tatsächlich eingezwängt war, konnte es sich nämlich aufgrund seines selbstbewußten Giebels nicht nur behaupten, sondern auch die Blicke auf sich ziehen. Es wirkte regelrecht anheimelnd. Der Nutzer in der Vorkriegszeit bewies durchaus einen Sinn für Humor, dadurch daß er mit seinem - damals hypermodernen - Sportartikelladen, gerade in dieses 'Hexenhäuschen' einzog ! Der heutige Nachfolgebau ist ebenfalls nicht grundriß-kongruent mit dem Altbau, er ist genauso wie die Nummer 78-80 'gewandert' und steht auf dem heutigen - aufgrund der Straßenverbreiterung - stark nach Westen verschobenen, westlichen Eckgrundstück zur Pieperstraße.

      Bild 01

      Lage von Obernstraße 76 in Bezug zum Ansgarikirchhof.



      Bild 02

      Sporthaus Wehrhahn (rot eingekreist) vom Ansgariturm aus gesehen.



      Bild 03

      Zeichnung des Gebäudes auf einer Ansichtspostkarte.



      Bild 04

      Das Sporthaus (in der linken Bildhälfte) mit üppiger, aber nicht unorigineller Fassaden-Reklame.



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    • Obernstraße 74

      *** Platzhalter - bitte nicht löschen ***

      Bild 01

      Lage von Obernstraße 74 in Bezug zum Ansgarikirchhof.



      Bild 02

      Luftbild von Nr. 74 (rot eingekreist)



      Bild 03

      Auf diesen beiden Ansichtskarten ist jeweils direkt links neben dem an der rechten Bildkante angeschnittenen Sporthaus Wehrhahn die Fassade von Obernstraße Nr. 74 zu erkennen.



      Bild 04

      Die Fassade von Nr. 74 erscheint in diesem Photo zwischen dem Giebel der Zütphen-Kapelle und der Nordwest-Ecke des Hauses Papenstraße Nr. 24.



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    • Obernstraße 55 – Der alte Hauptsitz der Sparkasse Bremen

      Dieser 1881/82 vom Bremer Architekten Johann Georg Poppe in den Formen der italienischen Renaissance erbaute Hauptsitz der Sparkasse Bremen (ab 1906 wurde der Hauptsitz in den Neubau am 'Brill' verlegt) war wohl – neben dem Gewerbehaus – das prachtvollste Profangebäude am Ansgarikirchhof. Gemeinsam mit der Chorseite der Kirche und den auf der Südseite des Gotteshauses gelegenen Häusern umstand es einen kleinen von der Obernstraße (dieser Teil der Straße trug übrigens bis weit ins 19. Jahrhundert hinein den Namen ‚Langwedler Straße’ – nach der vormals erzbischöflich bremischen Burg an der Grenze zum Bistum Verden) abgesetzten dreieckigen Platz. Dieser bot zahlreiche malerische Perspektiven und belebte das Stadtbild hier ungemein (die heutige parallele Ausrichtung von Straße und ‚Bremer Carree’ ist demgegenüber nur öde und einfallslos). Das Gebäude wurde während des Krieges - ebenso wie die Lesehalle an der Nordwestseite des Kirchhofs – schon sehr früh zur Ruine. Ein Wiederaufbau scheint bereits damals nicht mehr vorgesehen gewesen zu sein, denn der Bau erhielt – anders als viele beschädigte Häuser der Umgebung – kein Notdach, sodaß man auf Luftbildern die während des Krieges aufgenommen wurden, in das, sich ‚grundrißartig’ offen darbietende Gebäude hineinschauen kann. Der Torso stand in der Nachkriegszeit noch einige Jahre, wurde dann aber beseitigt und das Grundstück der verbreiterten Papenstraße zugeschlagen. Erst in jüngster Zeit wurde es mit dem gläsernen ‚Markt-Pavillon’ bebaut. Ein weder ästhetisch noch höhenmäßg adäquater Ersatz !

      Bild 01

      Lage von Obernstraße 55 in Bezug zum Ansgarikirchhof.



      Bild 02

      Beschreibung des Gebäudes im vom Bremer Architekten- und Ingenieurs Verein im Jahre 1900 herausgegebenen Werk 'Bremen und seine Bauten', S. 381f.



      Bild 03

      Photographische Ansicht von Nordwesten.



      Bild 04

      Zeichnung fast derselben Perspektive wie in Bild 03. Der Betrachter steht am Ausgang der Molkenstraße von wo aus das Sparkassengebäude in seiner Gesamtheit am besten optisch erfaßbar war. Rechts unten sieht man daher auch den gebogenen Kantstein der Einmündung der Molken- in die Obernstraße.



      Bild 05

      Luftbild der Ostseite des Gebäudes.



      Bild 06

      Die Ostseite und ihr weiteres bauliches Umfeld.



      Bild 07

      Blick in die Obernstraße nach Osten, mit Rathaus und St. Petri Dom im Hintergrund. Das Gebäude der Sparkasse (an der linken Bildkante) und das ihr gegenüberliegende hohe Haus der Hutfabrik Sick (rechts im Bild) bilden hier gewissermaßen das östliche Eingangstor zum Ansgarikirchhof.



      Bild 08

      Eine der ganz klassischen Obernstraßenansichten von St.Ansgarii. Das Gebäude der Sparkasse erhebt sich direkt rechts neben dem Turm.



      Bild 09

      Zwei Ansichten des Sparkassengebäudes von Westen. Diese wurden wahrscheinlich aus dem Ecktürmchen des Modehauses Finke aufgenommen. Sie sind auch insofern von Interesse als sie auf der Südseite des Kirchhofes eine ältere Obernstraßenbebauung zeigen, welche schon bald durch die Folge von Geschäftshäusern zwischen dem Haus Dyckhoff und der Buchhandlung Hampe ersetzt wurde.



      Bild 10

      Grundrisse der beiden Hauptgeschosse der Sparkasse.



      Bild 11

      Ansicht des Sitzungssaales.



      Bild 12

      Wahrscheinlich in diesem Sitzungssaal standen drei mächtige Stühle, die durch ihre in das Leder der Rücklehnen geprägten Bienenkörbe - Symbol der Sparsamkeit und damit auch der Sparkassen- und die Tatsache, daß sie bis vor gar nicht so lange Zeit im Neubau der Sparkasse am Brill 'in Ehren gehalten wurden' (sie wurden vor einigen Jahren leider in bremische Privathand verkauft), eindeutig als alter Besitz der Sparkasse Bremen identifiziert werden können. Vom Stil her sind sie eindeutig älter als der Jugendstil-Neubau am Brill. Deshalb werden sie schon für den 'Altbau' in der Obernstraße angeschafft worden sein. Zur Einrichtung des Sitzungssaales hätten sie jedenfalls gut gepaßt.



      Bild 13

      Alle drei Stühle, von denen man einmal annehmen kann, daß sie normalerweise im Sitzungssaal dem Sparkassendirektor, dem Kassenwart und dem Syndicus dienten, wurden am 21. April 1890 für ein Staatsbankett in der Oberen Rathaushalle verwendet, daß aus Anlaß der Grundsteinlegung des Denkmals Kaiser Wilhelms des Großen ausgerichtet wurde. Auf den beiden niedrigeren Stühlen saßen dabei der damalige Präsident des Senats und der zweite Bürgermeister. Diese flankierten den auf dem mittleren, höheren Stuhl sitzenden Kaiser Wilhelm II., der zur Grundsteinlegung angereist war. Die hier folgende farbige Ansicht zeigt den 'Stuhl des Kaisers'.



      Bild 14

      Oberhalb der Rückenlehne des 'Kaiserstuhls' wurde eine Gedenktafel angebracht, die die Verwendung des Stuhls für S.M. in Erinnerung ruft: "S.M. Kaiser Wilhelm II. saß auf diesem Stuhle am 21. April 1890 beim Festmahle im Rathause". Der Kaiser war somit gewissermaßen auch am Ansgarikirchhof vertreten ! :)



      Bild 15

      Auf diesem Kriegsschadenphoto blickt man in die südliche Papenstraße. Eine Bombe hat eine Bresche in das nördliche Nachbarhaus der Sparkasse geschlagen. Diese Bresche ermöglicht den Blick auf die bisher zugestellte Nordseite der Sparkasse. Man erkennt sehr gut die einen kleinen Innenhof U-förmig umstehenden Hoffassaden der Sparkasse.



      Bild 16

      Bild vom selben Schadensfall. Man blickt durch die gesamte südliche Papenstraße auf das Haus der Hutfabrik Sick (Obernstraße 68-70) im Hintergrund. Rechts ist die in Teilen aufgerissene Nordfassade der Sparkasse zu erkennen.



      Bild 17

      Die Untergeschosse der Westfassade der Sparkasse sind hingegen noch intakt.



      Bilder 18 -21

      Ansichten der nach oben offenen Ruine, die wirkt, als hätte man ihr die oberen Etagen sauber abgetrennt. Man schaut gewissermaßen auf den 'Grundriß' - und zwar des Erdgeschosses (mit der ehemaligen großen Kassenhalle im nördlichen Bereich).









      Bild 22

      Selbst die traurige Ruine (rechts im Bild) in der Nachkriegzeit wirkt in ihrem Sockelgeschoß noch kraftvoll.



      Bild 23

      Die Grundfläche der Ruine wurde in den 50er Jahren dem Straßenraum der Papenstraße zugeschlagen. Und in den 1990er Jahren folgte dann das da:



      Markt-Pavillon statt Sparkasse. Welch ein ästhetischer Abstieg ! :kopfwand:





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    • Papenstraße 25 - Die 'Rückseite des Mondes'

      Dieses Haus entzieht sich dem Auge des Betrachters. Denn bis auf wenige - leider für seinen Bereich eher undeutliche - Luftaufnahmen, sind mir keine Photographien bekannt, die seine Fassade an der Papenstraße zeigen. Und die rückwärtige Ansicht, zum Ansgarikirchof hin, bildeten - nach dem Stadtplan zu urteilen - eh nur ein Seitenflügel, eine offene Hoffläche und ein separat stehendes Nebengebäude (evtl. ein Schuppen), die allesamt für Photographen eher uninteressant gewesen sein dürften. Zudem war es in der engen Papenstraße und natürlich noch viel mehr in dem schmalen Durchang zwischen der Kirche und den Häusern Papenstraße 24 und 25, sowie Obernstraße 55 ohnehin sehr schwierig, Gebäudeaufnahmen überhaupt hinzubekommen. Andererseits war gerade hier, wo sich mit der Zütphen-Kapelle und dem Haus Papenstraße 24 die 'Randbebauung' des Ansgarikirchhofs und das Gotteshaus so nahe wie sonst nirgends kamen, das Stadtbild sicherlich sehr reizvoll. Sei es wie es sei, zur -wohl zweigeschossigen - Fassade an der Papenstraße läßt sich zumindest sagen, daß sie durch fünf Fensterachsen geprägt war, die durch Strebepfeiler-artige Vormauerungen (oder Säulen ?) voneinander getrennt waren. Hinsichtlich seiner Nutzungsgeschichte ist vielleicht wichtig zu erwähnen, daß es eines der ersten Domizile des Geschäftslokals des 'Arbeitgeberverbandes Unterweser' (aus dem die heutigen Unternehmensverbände im Lande Bremen hervorgegangen sind) beherbergte. Gemeinsam mit der 'Alten Sparkasse' war das Haus ein frühes - und zwar totales - Bombenopfer. Das Grundstück scheint schon während des Krieges bis zum Straßenniveau enttrümmert worden zu sein. Bis zum Abriß der Ruine der Obernstraße 55 und dem - scheinbar noch verwendbaren - Hause Papenstraße 24, bildete das nun leere Grundtsück, eine deutlich sichtbare Baulücke. Das weitere Schicksal des Areals entspricht dem des Sparkassengrundstücks. Es ist somit heute ebenfalls vom gläsernen 'Markt-Pavillon' überbaut.

      Bild 01

      Lage von Papenstraße 25 in Bezug zum Ansgarikirchhof.



      Bild 02

      Luftbild der Nr. 25 (rot eingekreist).



      Bild 03

      Luftbild, welches zumindest die Fassadenstruktur des Gebäudes erahnen läßt.



      Bild 04

      Die Trümmer der total zerstörten Papenstraße Nr. 25 (mittig), zwischen der aufgerissenen Nordfassade der Sparkasse (links) und der teilweise beschädigten Papenstraße Nr. 24 (rechts). Oberhalb der Letzteren ist übrigens die Laterne des Turmhelms von St. Ansgarii zu erkennen.



      Bild 05

      Das Trümmergrundstück (rot eingekreist) aus der Luft.



      Bild 06

      Die Baulücke (rot eingekreist) in der Nachkriegszeit.


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    • Papenstraße Nr. 24 – ‚Der Pfropfen vor der Großen Hundestraße’

      Dieser leicht trapezförmige, spätklassizistisch wirkende Bau mit rustiziertem Sockelgeschoß hatte das besondere Charakteristikum, daß er sich wie ein Keil zwischen das Westende der ‚Großen Hundestraße’ (heute bekannt als überdachte ‚Lloydpassage’) und den Ansgarikirchhof schob. Infolgedessen konnte der in der Großen Hundestraße von Ostern her Kommende nur auf größere Entfernung den Hochchorgiebel von St. Ansgarii erblicken. Je näher er dem Westende der Straße kam, umso mehr verschwand das Gotteshaus hinter der Ostfassade von Papenstraße Nr. 24. Zu den Nutzern dieses Gebäudes gehörte in jüngerer Zeit u.a. die Firma von D.H. Wätjen & Co., deren Gründer ein Mitglied der berühmten Bremer Kaufmannsfamilie war, welche zur Jahrhundertwende die weltweit größte Segelschiffsreederei ihr Eigen nannte. Nach dem Bombentreffer der die alte Sparkasse schwer beschädigte, das Nachbarhaus total zerstörte und auch den Südteil der Nr. 24 in Mitleidenschaft zog, wurde der Schaden am ‚Pfropfenhaus’ offensichtlich wieder behoben denn man kann auf späteren Kriegsbildern keinen Schaden, dafür aber eine anscheinend neu aufgemauerte Zone erkennen, genau da, wo der Schaden gewesen war. Ganz sicher bin ich mir zwar nicht, aber Photos aus der unmittelbaren Nachkriegszeit scheinen zu belegen, daß das Gebäude keine weiteren Bombentreffer zu beklagen hatte, denn es sieht so gut wie komplett intakt aus. Wenn dem so wäre, dann hätte man, als man die Verbreiterung der Papenstraße durchführte, jenseits der Baulücke der ehemalige Nr. 25 eine Ruine aber diesseits besagter Lücke ein vollkommen nutzbares Haus abgerissen. Das Grundstück ist bis heute unbebaut, denn der gläserne Markt-Pavillon endet an seiner Südgrenze. Dadurch fällt der Blick des gegenwärtig aus der ‚Lloydpassage’ heraustretenden ungehindert auf die Ostseite des Bremer Carrees. Im Falle einer sich dem historischen Vorbild wieder annähernden Platzgestaltung müßte zumindest die Kubatur des ‚Pfropfenhaues’ (natürlich am originalen Standort) wiederhergestellt werden, denn es trug durch die pittoresken Verwinkelungen, die durch seinen Baukörper im Straßenbild entstanden sehr viel zur urbanen Qualität des Ansgarikirchhofes bei. Mit anderen Worten, ich wäre gegen eine im Osten ‚freigelegte’ rekonstruierte Kirche. Sie braucht einfach diese Fassung !

      Bild 01

      Lage von Papenstraße 24 in Bezug zum Ansgarikirchhof.



      Bild 02

      Luftbild von Nr. 24 (rot eingekreist).



      Bild 03

      Luftbild von Nr. 24 (rot eingekreist) aus leicht anderer Perspektive. Innerhalb der abgebildeten Dreiergruppe von Oberntraße 55 (links), Papenstraße Nr. 25 (mittig) und 24 (rechts), war die Nr. 24 offensichtlich das niedrigste Gebäude.



      Bild 04

      Eine der sehr seltenen Aufnahmen, die die Nr. 24 vom Straßenniveau aus zeigen. Hier zu sehen sind die West- (rechts) und Nordseite (links) von Sockel- und erstem Obergeschoß. Die Rustizierung des Sockels ist deutlich zu erkennen. Links im Hintergrund - jenseits des Durchgangs vom Kirchhof zur Papenstraße zwischen Nr. 24 und dem Hause der Erholung (Ansgarikirchhof Nr. 1) - erhebt sich ein Teil der Fassade des Verwaltungsgebäudes des Norddeutschen Lloyds. Die Szene wurde aufgenommen anläßlich des triumphalen Bremer Empfangs der drei Flugpioniere Hermann Köhl (links) , James Fitzmaurice (mittig) und Ehrenfried Freiherr von Hünefeld (rechts), die in der kleinen Junkers-Machine 'BREMEN' 1928 den überhaupt ersten Ost-West Transatlantikflug von Europa nach Nordamerika durchgeführt hatten. Der gebürtige Ostpreuße und aus Königsberg stammende von Hünefeld war als Pressereferent des Norddeutschen Lloyd die treibende Kraft hinter dem Flug gewesen und hatte seine Firma auch zur maßgeblichen Finanzierung der Unternehmung bewegen können.



      Bild 05

      Blick in den schmalen Durchgang zwischen dem Haus Nr. 24, dessen Nordwestkante das linke Bild-Hälfte beherrscht und der Ansgariikirche, von der der Hochchor und die Ostfassade nebst Giebeldreieck der Zütphen-Kapelle sichtbar sind. An die Kapelle anschließend erblickt man die Ostseite des Hauses Ansgarikirchhof 16-17. Im Hintergrund - schon jenseits des Durchgangs - ist noch ein Teil der Nordfassade des Hauses Obernstraße 74 erkennbar.



      Bild 06

      Blick aus dem Obergeschoß eines Hauses an der südlichen Sögestraße nach Westen durch die gesamte Länge der 'Großen Hundestraße' (heute überdachte Lloydpassage). Am Ende der letzteren Straße erkennt man das Obergeschoß des 'Propfenhauses' Nr. 24, welches den direkten Zugang zum Ansgarikirchhof verstellt - zum Wohle eines reizvolleren, abwechslungsreicheren Stadtbildes... ;)



      Bild 07

      Die bei einem Bombenangriff beschädigte Südost-Kante von Nr. 24.



      Bild 08

      Auf diesem Luftbild aus der Kriegszeit weist die Ostfassade um die beiden südlichsten Fenster im Obergeschoss einen wesentlich helleren Verputz als die nördlich angrenzenden Fassadenbereiche auf. Dies deutet auf eine Sanierung des Bombenschadens hin.



      Bild 09

      Die makellose südliche Brandmauer von Nr. 24 und auch das übrige Erscheinungsbild des Gebäudes auf diesem Nachkriegsphoto deutet darauf hin, daß das Haus den Krieg ohne weiteren Schäden überstanden hat.



      Bild 10

      Der Blick geht hier vom Ausgang der 'Lloydpassge' auf die Oststeite des 'Bremer Carrees'. Die Nr. 24 hätte sich zwischen den Betrachter und diesen 'gläsernen Sarg' geschoben. Das Grundstück ist somit heute unbebaut und Teil des öffentlichen Straßenraums. An der linken Bildkante ist übrigens das Nordende des 'Markt-Pavillons' sehen.





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    • Papenstraße 5-13 - Hauptverwaltungsgebäude der weltgrößten Passagierreederei

      Auch wenn das von Architekt Johann Georg Poppe 1910 fertiggestellt Verwaltungsgebäude des legendären 1857 von H.H. Meier gegründeten Norddeutschen Lloyd, der seinerzeit größten Passagierreederei der ganzen Welt, nicht direkt an den Ansgarikirchhof grenzte, so wirkte es doch durch die 'Lücke' zwischen den Häusern Papenstraße Nr. 24 und Ansgarikirchhof Nr. 1, sowie durch seine Höhendimensionen, die dazu führten, daß seine imposanten Giebel und der himmelsstrebende Turm an vielen Stellen über die Dachlandschfat der Häuser am Kirchhof hinweglugten, intensiv auf den Platz ein. Deshalb ist es gerechtfertigt, dieses zum Erbauungszeitraum flächenmäßig größte Gebäude im Gebiet der Freien Hansestadt Bremen hier zumindest kursorisch zu erwähnen. Zudem nahm S.M. Kaiser Wilhelm II., bei einem seiner über zwanzig regelmäßigen Besuche in der Stadt, das fertiggestellte Gebäude in Augenschein. Bei der Anfahrt in seinem - von der königlichen Marstallverwaltung in Berlin zur Verfügung gestellten - Hofautomobil wird er dadurch auch persönlich mit dem Ansgarikirchhof in Berührung gekommen sein. Leider ist nicht überliefert was er von der Kirche und dem diese umgebenden Platz für eine Meinung gehabt hat. Da er aber für Bremen einen Faible hatte, werden ihm der majestätische Kirchturm und der diesem durch Poppe kongenial zur Seite gestellt Lloydturm bestimmt gefallen haben :) .

      Bild 01

      Lage der Papenstraße 5-13 in Bezug zum Ansgarikirchhof.



      Bild 02

      Auf diesem Luftbild wird deutlich, daß es der Gebäudeteil zwischen dem südlichen Flankenturm des Hauptportal-Mittelbaus und dem 'Zwiebelturm' an der Ecke Papenstraße / Große Hundestraße war, der durch die Lücke zwischen Papenstraße 24 und Ansgarikirchhof 1 optisch auf den Platz einwirkte.



      Bild 03

      An diesem - in einigen Details letztendlich anders ausgeführten - Baumodell ist der Bereich rot eingekastelt, welcher durch die besagte Lücke vom Ansgarikirchhof aus vor allem zu sehen war.



      Bild 04

      Von den auf dieser Postkarte abgebildeten Gebäudeteilen, war alles rechts vom rechten (südlichen) Flankentürmchen des Portalbaus vom Kirchhof aus sichtbar.



      Bild 05

      Auf diesem Luftbild ist der quasi 'bündige' Übergang vom südlichen Flankentürmchen hin zum Haus der 'Gesellschaft Erholung' (Ansgarikirchhof Nr. 1) geradezu mit Händen zu greifen.



      Bild 06

      Ein sehr eindrucksvolles Photo, welches offensichtlich von einem der Ostfenster in den höheren Etagen des St. Ansgarii- Turms aus aufgenommen wurde. Es zeigt neben dem Haus Ansgarikirchhof Nr. 1, dem Lloydgebäude und der Papenstraße Nr. 24 auch das Satteldach des Hohen Chors der Kirche. Man beachte an der rechten unteren Bildkante die Baulücke rechts von Nr. 24. Das Photo wurde also zu einem Zeitpunkt aufgenommen, als das Haus Papenstraße Nr. 25 schon zerstört war.




      Bild 07

      S.M. Kaiser Wilhelm II. stattet am 08. März 1912 dem Lloydgebäude einen Besuch ab. Hier ist er am Haupteingang zu sehen, wo er vom Direktorium des Lloyd - und dessen Enkelkindern (!) - begrüßt wird. Im Vordergrund Hofautomobile der Kgl. Marstallverwaltung Berlin. Die Anfahrt des Kaisers erfolgte aus Richtung Brill / Hutfilterstraße kommend, an der Nordseite der St- Ansgarii-Kirche vorbei über den Ansgarikirchhof, durch die Lücke zwischen Ansgarikirchhof Nr. 1 und Papenstraße Nr. 24 hindurch zur Papenstraße und dem Hauptportal des 'Lloyd'. S.M. hat somit die Kirche und einen Großteil der in diesem Themenstrang vorgestellten Häuser persönlich in Augenschein nehmen können...

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    • Ansgar-Denkmal

      Am 3. Februar 1865 wurde aus Anlaß des tausendsten Todestages des Heiligen Ansgar eine vom Bildhauer Carl Steinhäuser entworfene Marmorgruppe aufgestellt, die den - als Zeichen seiner Bischofswürde einen Krummstab haltenden - Heiligen dabei zeigt, wie er einem knienden Knaben das Joch abnimmt - wodurch die Überwindung des 'heidnischen Jochs' in Skandinavien durch die von Ansgar vorangetriebene nordische Mission symbolisiert werden sollte. Die Inschrift auf dem Sandsteinsockel lautete dementsprechend: "Sanctus Ansgarius. Pugil fortis in acie gentes Deo sanctificans in viam coelicam duxit. Ex hymno antiquo" (Heiliger Ansgar. Der starke Streiter, der in der Schlacht die Heiden zu Gott führt, hat sie auf den Weg zum Himmel gebracht. Aus einem alten Lobpreis). Standort war der westliche Rand des noch mit Vegetation bestandenen Kirchhofareals ungefähr in Höhe der Grundstücksgrenze zwischen dem Gewerbehaus und dem späteren Modeshaus Finke. Das Denkmal stand inmitten einer weiträumig eingezäunten Anlage von Blumenrabatten. Angeblich soll es durch den einstürzenden Kirchturm am 1. September 1944 zerstört worden sein. Wenn man sich allerdings Luftaufnahmen aus der Kriegszeit ansieht, die zwischen dem genannten Datum und der zeitlich vorangehenden Anlage des Tiefbunkers zwischen Gewerbehaus und Kirche - welche das Kirchturmfundament bereits vor dem Bombentreffer von Dezember 1943 stark geschwächt hatte - angefertigt wurden, so ist auf dem nun fast baumlosen und durchgehende gepflasterten Platz das Denkmal an seinem bisherigen Standort nicht mehr auszumachen. Wenn somit die Pavillon-artige Konstruktion auf Höhe des Eingangs zum 'Kirchensaal' kein Schutzdach für das dorthin verschobene Denkmal, sondern lediglich ein Zeitungskiosk oder eine Wurstbraterei sein sollte, dann wäre das Kunstwerk schon vor dem Turmsturz vom Kirchhof verschwunden. Ein Schelm, der.... Na ja, wir wollen hier nicht spekulieren. Jedenfalls gilt das Denkmal seit dem 1. September 1944 offiziell als 'verschollen'...


      Bild 01

      Standort des Ansgar-Denkmals auf dem Ansgarikirchhof (roter Punkt).



      Bild 02

      Das von seiner weiträumig eingezäunten Grünanlage umgebene Denkmal, auf Höhe der Grundstücksgrenze zwischen dem Gewerbehaus (rechts) und dem Haus Finke (links).



      Bild 03

      Das Denkmal vor dem Hintergrund der Gewerbehaus-Fassade. Im rechten Bild erkennt man an der Basis der Statue die oben genannte Inschrift.



      Bild 04

      Luftbild des westlichen Kirchhofs aus der Kriegszeit. In der Mitte des Platzes, die 'verdächtige Schutzhütte'...



      Bild 05

      Die 1965 aufgestellte Ansgar-Säule des Künstlers Kurt-Wolf von Borries. Diese soll sowohl an die zerstörte Kirche und deren historische Signifikanz, als auch an den Heiligen Ansgar erinnern. Insofern soll sie also die Rolle der 'verschollenen' Steinhäuser-Statue übernehmen. Zumindest hinsichtlich des Standorts, versagt die Säule hierbei jedoch, denn sie ist im Vergleich mit dem ehemaligen Marmor-Denkmal deutlich nach Norden verschoben und steht sogar noch nördlicher als das Mittelportal des Gewerbehauses.



      Für die 'Kurpfälzer' und Baden-Württemberger unter uns hier noch ein ergänzender Hinweis:

      Eine von Carl Steinhäuser selber angefertigte Kopie der Ansgar-Gruppe ist seit 2004 wieder in der Heidelberger Jesuiten-Kirche zu sehen, nachdem sie für einige Jahrzehnte magazinisiert war und infolgedessen einigen Restaurierungsbedarf hatte...

      Bild 06

      Luftbild der Heidelberger Jesuiten-Kirche.



      Bild 07

      Innenansicht der Jesuiten-Kirche mit Blick zum Altar.



      Bild 08

      Links oberhalb des Altars, auf der Galerie, steht die Ansgar-Gruppe von Steinhäuser (rot eingekreist).



      Bild 09

      Vergleich der Heidelberger (links) mit der Bremer Gruppe (rechts).



      Bild 10

      Bericht in der Rhein-Neckar-Zeitung u.a. zur Wiederaufstellung der Ansgar-Gruppe.

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    • Eröffnung der Diskussion

      Liebe Forums-Freunde !

      Die Darstellung der Häuser am und um den Ansgarikirchhof herum ist nun grundsätzlich abgeschlossen. Allerdings behalte ich mir vor, bei den einzelnen Artikeln noch Ergänzungen und Korrekturen vorzunehmen, sobald neues Material auftaucht oder mir inhaltliche Ungenauigkeiten auffallen sollten. Auch etwaige Tippfehler werden in der kommenden Zeit natürlich beseitigt werden.

      Ich danke Euch Allen jedenfalls dafür, daß Ihr die obige kleine Dokumentation - geduldig wartend - habt enstehen lassen !

      Nun würde mich jedoch brennend interessieren, welche der dargestellten Gebäude Ihr für eine Rekonstruktion würdig erachtet (ich hatte meine Präferenzen ja schon teilweise bei den Beiträgen einfließen lassen). Ich weiß, daß dies momentan lediglich eine rein 'akademische' Frage ist - zumal im so 'rekonstruktionsfreudigen' Bremen. Aber dennoch...

      Also, die Diskussion ist hiermit eröffnet ! ;)

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