Posts by Pagentorn

    Bravo SchortschiBähr,


    Sie bringen es auf den Punkt !


    Die Schöpfer- und Schaffenskraft von VON ZIETEN ist phänomenal.


    Ich wünschte, die Umstände hier hätten ihm mehr als nur dieses kurze Gastspiel erlaubt.


    Wir alle hätten davon nur profitieren können...

    Weser Stadion bleibt von Umnutzung verschont


    Auch wenn meines Wissens - man korrigiere mich bitte, da ich in dieser Thematik nicht so firm bin - schon seit langem keine gebürtigen Bremer mehr für Werder am Osterdeich spielen , sondern Söldner aus allen vier Himmelsrichtungen zum Einsatz kommen, so freut es einen - selbst als eigentlich Sportuninteressierten - schon, daß der so ziemlich letzte bundesweit beachtete Werbeträger der Hansestadt nun doch sein 'Basislager' weiterhin 'erstklassig' wird nutzen können.

    Insofern hätte ich nicht widersprochen, wenn man am heutigen Abend, den 'Großen Brummer' im Turm von Anschari hätte läuten lassen (wenn Letzterer denn schon wieder gestanden hätte) oder den Turm per Lichtinstallation in die Vereinsfarben getaucht hätte.


    Als 'Revange' hätte dann allerdings auch mal ein 'Benefiz-Spiel' zugunsten des weiteren Ausbaus von Bremens Stadtkrone drin sein müssen...


    In diesem Sinne: "Lebenslang Grün-Weiß !"


    ughug:)

    Corona bedingt hat sich die leidige Gemeinnützigkeitsprüfung zeitlich nach hinten verschoben. Aber nach den Sommerferien sollen wir wohl loslegen können (eigener Netzauftritt , etc.).

    Lieber Bostonian,


    ich bin begeistert: Das ist eine fulminante Sammlung altbremischer Ansichten , die durch Ihre charaktervolle Interpretation in einem ganz neuen und spannenden Licht erscheinen. Wie heißt es so schön: "Altvertrautes mit neuen Augen sehen". Sie haben das vermocht und dafür bin ich Ihnen sehr dankbar.

    Ich glaube sogar, daß es - wenn man die Blätter als Sammlung editieren würde - hier einen nicht gerade kleinen Interessentenkreis geben dürfte. Ein solcher Bildband wäre in Bremen bestimmt kein Ladenhüter in den Buchhandlungen.

    Selbiges gilt natürlich auch für das stattliche Bremen - Oeuvre von VON ZIETEN und selbstredend für die schöne AnsgariI Zeichnung von Mündener !

    Lieber , sehr geehrter VON ZIETEN,


    es ist für mich eine überaus große Freude, daß Sie Ihren ersten unmittelbaren Beitrag auf dem Ansgarii-Strang mit einer Ihrer so ausdrucksstarken und unverwechselbaren Graphiken veredeln.

    Ich denke, ich darf auch im Namen des Gründers dieses Stranges, des verehrten Löbenichters, sprechen , wenn ich Sie hier recht herzlich willkommen heiße. Ihre aktive Mitarbeit ist ein wahrer Gewinn für uns alle, sowohl im hiesigen Strang, den Bremen Seiten insgesamt, wie auch im APH-Forum allgemein ! :applaus:

    Lieber Bostonian,


    es freut mich, daß ich Ihr Interesse an St. Ansgarii wecken konnte !


    Anbei noch eine kleine Visualisierung. Die Intervalle zwischen den Türmen würden wieder ausgeglichen sein...


    Lieber Jakku Scum,


    wie schön, daß Du mit VON ZIETEN übereinstimmst. Das hat mich doch sehr gefreut !


    Auch Ihnen, Snork, möchte ich für Ihren Willkommensgruß recht herzlich danken !


    Anbei zwei Fotos des Modells, welches VON ZIETEN geschaffen hat. Es wirkt in seiner Plastizität natürlich viel mehr als jede nur zweidimensionale Ansicht. Ein großartiges Werk !!!




    8. März 1912 versus 26. März 2020




    Kaiser Wilhelm II. am 08.März 1912 in der Papenstraße vor dem Haupteingang des Lloydgebäudes nach dessen Besichtigung . Nicht nur die Hofautomobile stehen in Fahrtrichtung Ansgarikirchhof, sondern auch der Kaiser blickt hinüber zum Gotteshaus…


    RÜCKMELDUNG


    Nachdem mich VON ZIETEN in den vergangenen Tagen eindringlich gebeten hat, meine Entscheidung von Ende März doch noch einmal zu überdenken und mich zukünftig neben dem FFB auch wieder im APH einzubringen, bin ich zu dem Entschluß gekommen, dieser Bitte zu entsprechen.


    Beweggrund hierfür ist vor allem die Dankbarkeit einer Persönlichkeit gegenüber, die sich in den wenigen, seit der Entwurzelung aus ihrer geliebten schwäbisch-alemannischen Heimat verflossenen Jahren, in einem Umfang sowie einer Genauigkeit in das bauliche Erbe und die stadtbildnerischen Belange meiner Heimatstadt Bremen intensiv eingearbeitet, behutsam eingespürt und sensibel eingefühlt hat, die atemberaubend ist. Bremen kann sich glücklich schätzen, diesen meisterhaften Baukünstler in dem wenige Kilometer vor den Toren gelegenen Worpswede wohnen zu haben. Allein die Arbeitsleistung, die VON ZIETEN in den vergangen Wochen in ein maßstabsgerechtes 3-D Modell von Anschari-Turm und Ansgari-Center, sowie bauausführungsreife Architektenzeichnungen des Turmes investiert hat, verbietet eine Ablehnung seiner Bitte, welche einer arroganten Ignoranz gleichkommen würde.


    Zudem freue ich mich, den Austausch gerade mit denjenigen langjährigen Weggefährten wieder aufnehmen zu können, die nicht gleichzeitig auch auf dem FFB präsent sind. Ihre Meinung und ihren Rat habe ich schon sehr vermißt.


    Vor diesem Hintergrund bin ich bereit, gewisse ‚menschliche Enttäuschungen’ und dystopische Prophezeiungen hinsichtlich meiner persönlichen Zukunft, die im Umfeld des ‚26. März’ geäußert wurden, ad acta zu legen und nach vorne zu schauen !


    Eines bitte ich dabei jedoch zu bedenken: ‚Pagentorn’ gibt es nur als ‚Gesamtpaket’. Wie die meisten der ‚dienstälteren’ Foristen aufgrund seiner Beiträge ja wissen, wird er im Wesentlichen von zwei Passionen angetrieben:

    1. Die Rekonstruktion von St. Ansgarii zu Bremen.

    2. Die Beförderung einer faireren Sichtweise auf Kaiser Wilhelm II. und Wertschätzung seines kulturhistorischen und baulichen Erbes. Pagentorn wird sich daher vorbehalten, auch zukünftig – sofern der jeweiligen Kontext es erlaubt - auf die potentiell positiven Auswirkungen hinsichtlich des Bestandes an historischer Bausubstanz hinzuweisen, die eine Alternative historische Entwicklung seit dem 09. 11.1918 für Deutschland gehabt hätte…


    Und so habe ich diesen Worten ein Foto aus meinen Beständen hinzugefügt, welches an dem Tage aufgenommen wurde, an welchem sich meine beiden größten Herzensanliegen so nahe wie nie zuvor oder nachher kamen: Am 08. März 1912 besuchte S.M. Kaiser Wilhelm II. das nagelneue Verwaltungsgebäude des Norddeutschen Lloyd an der Papenstraße. Bei der Anfahrt fuhren die Hofautomobile an der Nordseite von St. Ansgarii vorbei und weiter über den Kirchhof zum NDL. Leider war bisher nicht zu eruieren, ob und wie sich der Monarch über St. Ansgarii geäußert hat. Aber dieser Frage werde ich noch nachgehen…

    Zum 22. 'März


    Ein - leider erneut um einen Tag verspäteter - Gruß.

    Diesmal zum Geburtstag des alten Kaisers (Wilhelm I.) : Choralblasen vom Roten Rathaus am 22. März 1880; mit Blickrichtung Schloßkuppel. Man sieht: Die Berliner feiern Ihren König (es ist nur Schwarz-Weiß geflaggt ) .


    Schmuckstücke in der Liegnitzstraße


    Findorffer hat bereits weiter oben schon einmal ein Haus aus der Liegnitzstraße vorgestellt. Diesem möchte ich hier zwei weitere Bilder hinzugesellen, die eine geschlossene Bebauung mit Jugendstilfassaden am Südende der Straße zeigen. Das Besondere ist dabei, daß die Schmuckelemente sehr geschmackvoll hervorgehoben wurden. Dadurch, daß man jede Fassade individuell behandelte , kommt beim Betrachter auch kein Gefühl der Monotonie auf.

    Diese Häuser stellen offensichtlich eine Zwischenstufe zwischen den Bremer Kleinhäusern (die ja ursprünglich nur über ein Vollgeschoß verfügen) und der großbürgerlichen Variante dar. Einen Wintergarten scheint dieser Typ übrigens ursprünglich nicht besessen zu haben.



    Lieber Seinsheim,


    die dargestellte Zarenkrone wurde aber erst 1762 für die Krönung der 'Prinzessin aus Anhalt -Zerbst' zur russischen Zarin angefertigt...


    Und der abgebildete Goldtaler Kaiser Karls VI. stammt aus dem Jahre 1732.


    Könnte es daher nicht sein, daß es genau umgekehrt war , daß sich also der Juwelier Katharinas der Großen an den heraldisch verfremdeten Darstellungen der Rudolphinischen Hauskrone orientiert hat ?

    Er brauchte kein Publikum, ER nicht !


    Lieber Mantikor, ganz herzlichen Dank für das Heraussuchen der Fundstelle bei Philipp Spitta !

    Die bekannte Tatsache, daß Bach keine Zeit gelassen wurde ,die Kleider zu wechseln und die Hast, die darin zum Ausdruck kommt, könnte natürlich darauf hindeuten, daß man von einem mutmaßlich schon 1747 bewohnten Berliner Domizil 'CPE' Bachs aus zum Potsdamer Stadtschloß aufbrechen mußte. Dennoch halte ich eine Wohnung in Potsdam für wahrscheinlicher. Diese zu eruieren, ist sicherlich eine knifflige Herausforderung.


    Lieber urusus carpaticus, sicher ist Anton Bruckner einer der ganz Großen unserer Musikgeschichte. Aber selbst er dürfte - wie es einer der Größten , Wolfgang Amadeus Mozart, klaglos getan hat - Bach als den unerreichten Lehrmeister, als eben den 'Allergrößten' anerkannt haben. Wie wurde so treffend formuliert: " Es mag sein, daß nicht alle Musiker an Gott glauben, aber an Bach glauben sie alle !" Bruckner war da sicher keine Ausnahme...


    Anbei eine Filmszene, die Mozarts Demut gegenüber Bach illustriert:

    (hier übrigens im Dialog mit Baron Gottfried van Swieten)


    Die Bachs in Potsdam


    Am heutigen Geburtstag des größten Musikers aller Zeiten, sei mir bitte die kurze Frage erlaubt, ob hier im Forum bekannt ist, wo Johann Sebastian Bach anläßlich seines Besuchs bei Friedrich dem Großen in Potsdam eigentlich genächtigt hat ? Ich würde mal auf das Wohnhaus seines Sohnes Carl Philipp Emanuel tippen; aber wo war dies ? Und wenn der Vater doch nicht bei seinem Sohne untergebracht war, wo dann ?

    Doch wohl eher nicht im Stadtschloß ?! Also in einem Gasthaus ?


    Fragen über Fragen...




    Die obige 'Orgelprobe' in der Garnisonkirche würde wohl jeder, der sich für Preußen interessiert und gleichzeitig die Musik Bachs verehrt, gerne miterlebt haben. Sicher einer der Höhepunkte der deutschen Kulturgeschichte...

    Lieber Heinzer,

    dieser tiefe Einblick vom Domshof in den Schüsselkorb war im Übrigen nur möglich, weil zum Zeitpunkt der Aufnahme des Fotos der Neo-Renaissance -Bau der 'Gesellschaft Musuem' -dessen trotz Ausbombung noch schneeweiße Außenfassaden dem Kriege getrotzt hatten -bereits abgerissen worden war. Unten eine historische Ansichtskarte als Vergleich.


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