Posts by preuss.UA

    insgesamt ist der Baukörper aber gut hergerichtet

    Wo ist der Portikus gut hergerichtet bitte????


    Der Putz fällt großflächig ab, der Sandstein bröselt, ganz abgesehe von den Schäden durch Vandalismus.

    Wenn nich bald Bewegung in die Sanierung kommt, fällt das Ding in sich zusammen.

    Auch durch den Neubau hinter dem Portal, werden die einstigen Türen so wie es aussieht dauerhaft vermauert bleiben.

    Vorweg: Es ist für mich nicht nachvollziehbar, wie man das Projekt "Kreativquartier" auf den Weg bringen konnte ohne von Anfang an das Ungerportal miteinzubeziehen.

    Die SPSG (aktuelle Eigentümerin) hat sich bereit erklärt das Portal an den Investor des Kreativquartieres zu veräußern, unter der Prämisse, dass Portale und Fenster geöffnet werden.

    Investor Weiß hat etwas verhalten reagiert, dies aber nicht kategorisch ausgeschlossen. In einem Interview mit der PNN oder der MAZ sagte er aber, dass eine spätere Öffnung mit der aktuellen Planung vereinbar und problemlos umzusetzen sei.

    Erstmal muss das Portal schleunigst saniert werden.

    Ich muss insgesamt sagen, die Bauten der Potsdamer Wohnungsgenossenschaft 1956 (PWG) sind deutlich besser gelungen als die der "Karl Marx", auch qualitativ in der Ausführung.

    Grundsätzlich würde ich dir zustimmen. Allein schon vor dem Hintergrund, dass die PWG die beiden Leitbauten exzellent umgesetzt hat.

    Andererseits stört mich die Pauschalisierung etwas. So war ich fest davon überzeugt, dass etwas grobschlächtige Nachbarhaus des neues Hellmund-Piernischen Hauses mit den roten Fenster in der Schwertfegerstraße das schlechteste Haus im Block ist.

    Nach der Enthüllung des Nachbarn der Plögerschen Gasthofs in der Schlossstraße (PWG), wirkt der genannte "Karl-Marx-Bau" garnicht mehr schlimm. Verfügt er doch über Farb- und Materialwechsel, wohingegen die Schlossstraße 5/6 eine einheitsgraue Betonfassade ohne Abwechslung fürs Auge besitzt.

    Allgemein ist bei allen Genossenschaftsbauten, egal ob Karl-Marx oder PWG, abgesehen von den Lritfassaden, die Farbgebung eine graue Katastrophe.

    Ich frage mich immer, wer auf die bestusste Idee gekommen ist da "fifty shades of Schlammgrau" für die Fassaden festzulegen.

    Ich war ja ein Kritiker der ersten Stunde dieses Baues in der Planungsphase. Nach Fertigstellung muss ich jedoch sagen, dass er doch als Solitär ganz gut ist. Zurückzuführen ist das m.E.n. auf die Materialität. Der sandfarbene Klinker gibt dem Bau eine Anmutung eines nahöstlichen Tempels, was im Kontext als Synagoge eine schöne Reminiszenz an den salomonischen Tempel ist.😊

    Auf unify s erstem Bild wird das Hauptproblem gut sichtbar.

    Die Farbgebung. Man hat das Klingnersche Haus, die Schlossstraße 4 und den Plögerschen Gasthof mit schönen, kräftigen, leuchtenden Farben, und dann die beiden Springerbauten, von denen architektonisch zumindest die Großparzelle bis auf ein paar Details ganz gut gelungen ist, in fifty shades of Schlamm.

    Das Problem ist, und das ist nicht anklagend gemeint, dass ihr die Lesart der Fassade nicht korrekt interpretier.

    Was ihr als Mezzanin interpretiert ist ein Attikageschoss zwischen Hauptgesims und Traufgesims. Die Fenster sind auch in der Intention nicht als solche zu lesen, sondern im gleichmäßigen Wechsel mit den konkaven Elementen als Triglyphen und Metopen eines Fries.

    Grundsätzlich eine nette Idee, allerdings aufgrund der spärlichen Plastizität nur schwer zu erkennen.

    Leider hat der rechte Füllbau gegenüber den Visualisierungen doch deutlich verloren.

    Also wenn du damit den Bau meinst, der auch zum Los der "Karl Marx" gehört, sehe ich das komplett anders.

    Im Wettbewerb gab es kein Hauptgesims, keine Faschen um die Fenster, kaum Plastizität (jetzt mit Kanneluren), kein abgehobenes Sockelgeschoss.

    Insofern finde ich, dass das Gebäude deutlich gewonnen hat.

    Der Artikel ist kalter und wieder aufgewärmt Kaffee. Ich würde mal tippen, dass das kein Monat her ist, dass wir das im Strang von Block III hatten.

    Ein linkes Bündnis hat abends im Einzimmerappartment im Schlaatz total zugedröhnt gegoogelt und (Achtung keine Satire) genau ein(!) Inserat zum Angebot der PWG im Block III gefunden. Dieses hatte die genannte Miete. Daraus machten die Herrschaften dann, es wäre ja in allen Wohnungen so.

    Fakt ist: Es geht lediglich um 4 Wohnungen in einemHaus, das die PWG erst nach Baubeginn von einem Privatinvestor übernommen hatte. Die Luxuriöse Ausstattung für das Objekt war in der SVV bereits beschlossen und um wirtschaftlich bleiben zu können und nicht quersubventionieren zu müssen, behielt man die kalkulierten Mieten des ursprünglichen Investors bei.

    Dass die übrigen Wohnungen der Genossenschaften (ca. 60 Wohnungen/80% der WohnungenimBlockIII) zu Preisen zwischen 5 und 10 Ruro pro Quadratmeter angeboten werden und damit 10% unterhalbdesMietspiegels, war für das Aktionsbündnis uninteressant.

    Das fie PNN das ganze jetzt nochmal durchkaut und damit den linken Lügner erneut eine Bühne liefert ist zu kotzen.