Posts by preuss.UA

    Maecenas Zweifellos. Allerdings ist dies nunmal nach dem Leitbautenkonzept nur bedingt gewünscht. Es hätte ja die Möglichkeit gegeben eine angemessene moderne Variante zum Sieger zu küren, diese wurde aber eben nur zum Nachrücker. Und wie Konstantindegeer schon richtigerweise sagte, hat die Stadt Potsdam es in der Hand gehabt und hat nun das bekommen was sie bestellt hat. Nun aber das letzte Achteckenhaus zu rekonstruieren, wo das Kind schon in den Brunnen gefallen ist nicht zielführend. Das der Entwurf qualitativ hochwertiger sein muss ist klar.

    Kaiserpalast guck bitte dafür den Strang zu Block IV an da findest du alle Entwürfe. Aber um es zu verkürzen: Nein. Keine Rekonstruktion. Waren für diese Seite der FES nicht vorgesehen und würde nun auch garkeinen Sinn mehr machen. Eines rekonstruieren und das andere nicht (östlich der Friedrich Ebert Straße) wäre nicht sinnvoll.

    Vielmehr muss sich hier nun an dem Haus im Block III orientiert werden. Hoffentlich qualitativ etwas hochwertiger

    Die Haube kommt!

    Ein Potsdamer Unternehmen das sich auf Baudenkmalpflege spezialisiert hat und das bereits am Fortunaportal mitgewirkt hat, hat bei der europaweiten Ausschreibung den Zuschlag erhalten. Fertigstellung ist für den Herbst 2025 anvisiert. 😊


    In dem neu erschienenen Flyer zur Potsdamer Mitte ist eine Abbildung des bereits überarbeiteten Entwurfs für das Studentenwohnheim.

    Die Plastizität wurde nochmal erhöht. Zudem sind die drei ursprünglichen Parzellen noch besser unterscheidbar. Beim Eckhaus wurde im Erdgeschoss eine partielle Bosse hinzugefügt und die zweite Fensterachse zur Straße "Am Kanal" doch noch geöffnet. Also ich bin zufrieden mit der Lösung für dieses schwierige Grundstück. 😊


    Danke unify für deine tollen Aufnahmen. 🙂


    In Bezug auf die Fassade des Achteckenhauses ist mir auch schon aufgefallen, dass es da Fehlstellen gibt. Das und die Tatsache, dass trotz des noch nicht fertigen Erdgeschoss bereits das ganze Gerüst abgebaut wurde, lässt für mich nur den Schluss zu, dass da noch was kommt in Sachen Farbe.


    Nur warum hat man bereits jetzt ausgerüstet? Hängt das vlt mit dem Einsetzen des Balkons zusammen? 🤔

    Ich hab es schon gesagt. Grundsätzlich ist das Haus nicht verkehrt. Allerdings unter Betrachtung des Ensembles Achteckenkreuzung ist es zu trivial. Als Fassade z.B. in der Schwertfegerstraße würden win vermutlich anders über das Haus diskutieren.


    Mich stört am Meisten die Farbe. Dieses Schlammgrau ist nicht nur unschön, sondern auch fragwürdig im Hinblick auf die Potsdamer Farbpalette.

    Auch auf die Gefahr hin Widerspruch zu ernten muss ich sagen, dass ich mit schlimmerem gerechnet habe. Anders als meine Vorredner bin ich auch der Meinung, dass das Ergebnis besser ist als das Rendering. Gerade das Hauptgesims, wenn auch sehr spärlich angelegt, ist 10x klassischer als diese grobschlächtige Treppzung aus dem Entwurf. Die Spiegel unter den Fenstern des 2. OGs hätte ich kassettiert anstelle dieser kuriosen Ornamentik aus den 50ern.

    Für mein Dafürhalten sind die Hauptkritikpunkte eine fehlende Struktur der Putzplächen (der Vorgängerbau war z.B. gequadert, was hier auch problemlos möglich gewesen wäre), sowie die Farbgebung. Diese erinnert an die Facetten von Schlammtönen der 50er und 60er. Daher auch die Assoziationen mit entstukten Altbauten.


    Im Großen und Ganzen hätte jedoch schlimmer kommen können, was nicht heißen soll, dass es ein adäquater Ersatz für das ursprüngliche Achteckenhaus ist. Allein schon vor dem Hintergrund, dass es im Wettbewerb einen nahezu perfekten Entwurf gab.


    Kommunizieren die Initiative und die Stiftung sowas nicht vorher miteinander,

    erbse du bist offenbar nicht im Bilde was die Rollenverteilung angeht. Ginge es nach der Stiftung hätte man den Turm auch ohne Haube stehen lassen und Feierabend.

    Zusammengefasst: Die Stiftung Garnisonkirche hat eigentlich kein Interesse an ihrem eigenen Projekt.


    Die Fördergesellschaft zum Wiederaufbau der Garnisonkirche Potsdam e.V. und die Bürgerinitiative Mitteschön fungieren als Korrektiv und versuchen die Stiftung mit solchen Ideen, und mehr ist es ersteinmal nicht, unter Zugzwang zu setzen.

    Unabhängig was ich jetzt von diesem Vorschlag halte ist es absolut richtig über eine Interimslösung für das Areal des Kirchenschiffs nachzudenken und Vorschläge zu unterbreiten, quasi als Opposition zu dem ominösen "Forum an der Plantage", das zwar satzungswidrig und unfinanzierbar ist, aber welches Dank der städtischen Machbarkeitsstudie immernoch im Raum schwebt. Und wir wissen, in der Stiftung gibt es viele die dieser Chimäre aus Turm, Rechenzentrum und einem Verbindungsbau sehr wohlwollend gegenüber stehen.


    Ergo hätte eine Absprache mit der Stiftung Garnisonkirche rein garnichts gebracht.

    Sehr schönes Zeitraffervideo über den Wiederaufbau des Turms. 😊


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