Posts by Sir Moc

    Ich habe mich mal bezüglich der Vote- Manipulationen bei der NZ Redaktion beschwert, hier das Ergebnis:


    Sehr geehrter Herr Fischer,


    vielen Dank für den Artikel zum Pellerhaus. Ich möchte Sie darauf Aufmerksam machen, dass
    das Voting zur Rekonstruktion der Pellerhausfassade seit kurzem unerklärliche
    Sprünge von bis zu 100 Stimmen nach oben zu gunsten der Gegner einer Rekonstruktion macht.
    Tagelang war der Stand der Abstimmung das knapp 85-90% dafür und 10-15% dagegen waren. Nun ist innerhalb kürzesterzeit die Anzahl der Gegner urplötzlich stark angestiegen. Bitte gucken Sie sich den

    Abstimmungsverlauf nochmal genau an. Sowas finde ich sehr
    schade.


    Dann die Antwort der Redaktion:


    Sie haben natürlich recht. Es gibt immer wieder die selben Spetzl die mehrere hundert mal votieren. Leider können wir dies im NZ-Blog nicht verhindern. Votes lassen sich nicht löschen.
    In der Print-Ausgabe rechne ich natürlich die "Betrüger"
    aus der Endwertung raus.
    Wie realistisch
    diese Umfragen sind, ist natürlich immer so eine Sache, vor allem wenn eine
    "Lobby" wie beim Pellerhof dahintersteht, die die Umfrage höchstwahrscheinlich
    unter ihren Anhängern bewirbt.


    Aber sei's drum, in der Print Ausgabe finden Sie meist eine bereinigte Ansicht und im
    Blog werden wir ab jetzt die Umfragen nach einer Woche auslaufen lassen, etliche
    Votierungen sind ja erst in den letzten Tagen eingegangen, obwohl die Endergebnisse schon im Blatt veröffentlicht worden sind.


    Nürnberger Zeitung
    Lokalredaktion


    Also die NZ schiebt uns die Schuld in die Schuhe. Ich denke mal die Wahrheit liegt in der Mitte wo beide Seiten "schummeln". Meiner Meinung nach sollte man solche Votes am besten sein lassen, da sie immer anfällig für technische Manipulation sind und somit null Aussagekraft haben. :)

    Stadtbild Deutschland e.V. als deutschlandweit tätiger Verein verfolgt im allgemeinen das Prinzip, dass in lokalen baukulturellen Konfliktfragen die jeweiligen Orts- oder Regionalverbände sich einbringen, sofern in der betreffenden Stadt aktive Mitglieder ansässig sind. Der Vorstand ist in der Regel nicht "nah genug dran", um sich kompetent der örtlichen Problemfragen anzunehmen.
    Allerdings haben wir bislang keinen etablierten Nürnberger Ortsverband; zum anderen ist der Fall Pellerhaus einer mit deutschlandweiter Strahlkraft, so dass es doch angezeigt sein könnte, in diesem Fall von Vorstandsseite Stellung zu beziehen. Ich werde in Abstimmung mit unserem Pressesprecher etwas konzipieren.

    Gibt's schon was neues?

    Gemäß dem Fall das der Druck auf die Politik so groß ist das sie die Fassade rekonstruieren läst, welche denkmalrechtlichen Möglichkeiten gibt es im Denkmalrecht von Bayern den Denkmalschutz aufzuheben? Mir wurde mal bei einer Ortsbesichtigung vor Ort erzählt, dass wenn ein Denkmalgebäude keinen Nutzen mehr hat, man dessen Denkmalstatus aufheben lassen kann. Stimmt das?


    Hier stellt sich mir noch eine weitere Frage, dass Pellerhaus war ja nie ganz weg. Das Eg des Innenhofes und des Hauptgebäudes hatten ja den Krieg überlebt. Dessen Denkmalrechtlicher Wert stand auch schon damals nicht in Frage. Hier hat der Denkmalschutz in den 50ern einen historischen Fehler gemacht indem er die Überbauung überhaupt zugelassen hat. Daher wird der 50er Jahre Bau auch so verbissen verteidigt um das eigene Versagen zu kaschieren.

    Ich habe soeben den Vereinsvorstand angeschrieben und angefragt ob unser Verein eine Stellungnahme abgeben kann.
    Unsere Stellungnahme sollte sich meiner Meinung nach darauf konzentrieren die Argumentation der Denkmalpflege und des BDA auseinander zu nehmen und den Altstadtfreunden und Bürgern Nürnbergs den Rücken zu stärken.

    Sollten wir als Stadtbild-Deutschland Verein nicht auch eine öffentliche Stellungnahme abgeben?
    Dann würde es in der Presse direkt heißen, dass sich nun auch ein zweiter Verein für die Rekonstruktion einsetzt.
    Diese Stellungnahme sollte an die Presse und an den Oberbürgermeister von Nürnberg geschickt werden.

    Genau so sieht es aus! Ich kenne Sylt auch seit Jahrzehnten und mein Posting sollte einfach mal einen Einblick in Westerland darstellen. Unterm Strich muss man feststellen, dass auch dort langsam Besserung in Sicht ist. Wenn auch manchmal zu modern. Aber das gibt es in anderen Städten leider auch.

    Naja reetgedeckte Häuser gibts auf Sylt auch wie Sand am Meer. Sowohl alte als auch aufgrund der dort vorhandenen Finanzstärke, sehr schöne Neubauten. Westerland dagegen ist bunt gemischt. Dort gibts alle Bautypologien siehe oben, einfach mal Kampen, Keitum und Morsum im Internet anschauen :) .



    Die Mensing Galerie auf dem vorletzten Bild ist meiner Meinung nach eine sehr gelungene Sanierung, bis auf die Tatsache das es sich hier um ein WDVS handelt

    Hallo zusammen,


    ich war kürzlich auf Sylt und habe dort mal die Friedrichstr. Fotografiert. Diese Straße dürften viele schon kennen und stellt eine der bekanntesten Sylter Straßen dar. Die Straße ist eine Fußgängerzone und hat noch viele Gebäude vom Anfang des letzten Jahrhunderts. Leider aber auch ein paar üble Siebzigerjahregebäude und ein Schießschartenneubau ist auch mit dabei (das Haus Atlantic am Strand mal ausgeblendet). Es bleibt also durchaus eine Menge Verbesserungspotenzial ;)
    Ich habe die Straßenzüge von "unten" Richtung Strand Fotografiert.





    Da die CDU jetzt wo die Altstadt ein großer Erfolg zu werden scheint so tut als sei das ihre Idee gewesen. Sollte man sie mal anschreiben und fragen wie sie zu der Konzeptstudie von dem Doktoranten steht, der vorgeschlagen hatte den westlichen Teil der Altstadt wieder auf zu bauen. Wetten das dort nur ein nein oder vielleicht bei raus käme?

    Man sieht hier sehr schön das die eigentliche Wurzel des Problems nicht nur der schreckliche Aufbau ist, sondern dass Gynasium dahinter. Dieses sitzt wie ein Krebgeschwür in der umgebenden Bebauung, vergleichbar mit dem ehemaligen technischen Rathaus in Frankfurt. Dummerweise gehört dieses wohl mit zu den besten in Nürnberg und dürfte dort noch eine ganze Weile stehen. Das Gynasium nimmt dem Pellerhaus und seinen ehemaligen Nachbarn auch etwas von der Tiefe nach hinten weg.

    In Ratingen wird in kürze ein kleines Gründerzeit Haus abgerissen. Dieses steht in bester Lage direkt am Markt. Ich bin der Meinung, dass man hier zumindest die Fassade hätte retten können.
    Der Nachfolgebau ist zwar ganz ok, fällt aber doch zu schlicht aus.


    Quelle