Posts by Gmünder

    Und heute ist es genau das Gegenteil: die einst deutschsprachige Mehrheit auf dem Land und nahezu komplett im Elsass ist dank französischer kulturchauvinistischer Schulpolitik nahezu ausgestorben https://olcalsace.org/de/der-dialekt-in-zahlen, was für mich ein Akt der Barberei darstellt, da das Elsass und Lothringen von Natur aus seit der Völkerwanderung als Teil des alemannischen bzw fränkischen Dialektgebietes zum deutschen Sprachraums gehörten, das sind nun mal Tatsachen!

    Sehe ich eigentlich genau so. Heutzutage trifft man in Straßburg auf Einwohner mit (oft) deutschen Namen, die kein Wort Deutsch sprechen. Ich bin sehr für die Freundschaft zwischen D und F und für Völkerverständigung, habe aber den Eindruck, dass es (insbesondere früher, manchmal aber sogar noch heute) eine Staatsräson Frankreichs ist, dass alles was Deutschland schadet, nützlich für Frankreich ist.


    Man denke auch daran, dass sich Frankreich nach dem 2. WK massiv dafür eingesetzt hat, die Berliner Siegessäule zu sprengen, weil dort (oh Schmach, oh Schande) französische Beutekanonen hängen . . . oder dass Airbus als europäisches Unternehmen nur realisiert werden konnte, weil man dem Drängen Frankreichs nachgab, dass der Unternehmenssitz in Toulouse sein würde.


    usw. usf.

    Es gibt einen US-amerikanischen Football-Spieler, der in Schwäbisch Hall wohnt und dort wohl auch spielt. Er stellt auf youtube regelmäßig Liebeserklärungen an diese Stadt ein. Schön sind auch die Reaktionen seiner Verwandtschaft, als sie einmal zu Besuch waren. Ich glaube, die konnten das kaum von Disneyland (positiv gemeint, d. h. als nicht real-alltäglich) unterscheiden.

    stimmt genau! Das habe ich auch gesehen auf Youtube. Seine Mama hat quasi spitze Schreie der Begeisterung ausgestoßen :biggrin:

    Der Kran scheint ein Achtachser (Liebherr?) zu sein.

    Der Farbe nach mit ziemlicher Sicherheit Liebherr - super Firma, habe ich mal betreut. Wenn man auf Ehingen zufährt, sieht man bereits von weitem ein gigantisches "Kran-Ensemble" am Horizont. Aber auch der Hausgerätebereich ist gut. Habe heute noch einen 25 Jahre alten Getränkekühlschrank, der seitdem läuft und läuft und läuft . . . (gut, nach der Energieeffizienz sollte man jetzt nicht fragen :biggrin:)

    Rothenburg finde ich fantastisch. Genau das, was man erwartet. Schöner gehts kaum, für meinen Geschmack. Neben dem ebenfalls unwirklich schönen Dinkelsbühl empfehle ich noch Nördlingen. Man kann alle 3 Städte schön entlang der Romantischen Straße "erfahren".


    Zu Nürnberg: ja, abseits der Hauptsehenswürdigkeiten ist es eine Enttäuschung. Deshalb empfehle ich auch, sich eine genaue Route zu planen, die die ganzen Hässlichkeiten ausspart. Dann ist es wirklich sehr schön.


    Siehe mein Beitrag in der Nürnberg (Galerie), Beitrag #148

    RE: Nürnberg (Galerie)


    Meine Route:


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    Das Denkmalamt hatte ja meines Wissen nach Fotografien der zwei verlustigen Standbilder gefragt. Wie ist denn da der aktuelle Stand? Am simpelsten wäre natürlich, einfach nochmal vom Original in Philadelphia Abgüsse anzufertigen.

    Da sie 8 Sockel aufgestellt haben, gehe ich davon aus, dass sie auch 8 Viecher zum drauf setzen haben

    Ihr könnts mich derschlagen, irgendwie hat Köln einen Genius loci, der auch über alle modernistischen Schäbigkeiten hinweg durchstrahlt. Die Stadt ist einfach was Besonderes, und das hat jetzt nichts mit Avillers guter Photographiertechnik zu tun. (die das natürlich entsprechend zur Geltung bringt).

    Das ist wahr. Ich empfinde es auch so. Bin immer gerne dort und ungeachtet der städtebaulichen Misere, spüre ich in Köln immer ein besonderes Flair. Vielleicht der Geist der 2000-jährigen Geschichte, der immer noch präsent ist . . . für mich immer ein lohnendes Ziel.

    Am Ende bleibt für mich als Lösung nur die komplette Rekonstruktion des Vorkriegszustands. Die Ungleichheit würde abgemildert, da das malerische Erscheinungsbild und die Vertikale des Doms - das "nach oben strebende" - mehr betont würde.

    Ich habe mal gelesen, dass die 2 kleineren Türme wegen der gegenüberliegenden kleinteiligen Altstadt bewusst kleiner entworfen wurden. So oder so wirkt der Dom unproportioniert. Heute mehr als damals. Eine Wiederherstellung der originalen Version wäre sehr wünschenswert, da er so einfach schöner, malerischer wirkt. Das Thema wurde ja schon in der Öffentlichkeit diskutiert und wenn die Schlosskuppel erst komplett ist, fallen die Domkuppeln optisch noch mehr dagegen ab. Das könnte das Thema wieder zurück in die Öffentlichkeit bringen. Zudem steht immer noch die Frage des Wiederaufbaus der Denkmalskirche im Raum, so dass der Dom im Gespräch bleibt. Evtl. ließen sich in Berlin Mitstreiter finden, die sich auch dafür stark machen würden?

    Nicht nur weniger Wartungsaufwand: man könnte auch, wenn man die Plattform als Aussichtsplattform nutzen würde, einen "Obulus" erheben und daraus Einnahmen erzielen . . . besser fände ich übrigens, wenn man statt der großen Treppen (Beitrag #1.034) einen Aufzug, möglichst dezent, an einer Seite (kann ja auch innen sein) einplanen würde.

    Würdet ihr Düsseldorf als schöne Stadt bezeichnen?

    Ja, schon. Nicht im Sinne einer klassischen, städtischen Schönheit, aber insgesamt. Die Lage am Rhein, die Altstadt (teilweise), die Königsallee . . . mir gefällt Düsseldorf.