Posts by Gmünder

    hier was für Masochisten und solche die es werden wollen. Die anderen seien davor gewarnt.

    Aichhorngasse-14-Altbau-vor-Abriss.jpg

    Die Zerstörung des Stadtbilds: Wie Wien immer hässlicher wird (wienschauen.at)

    Das jahrzehntelange Wirken der SPÖ-Wien. Jedenfalls in kultureller Hinsicht blanker Wahnsinn.

    Wirklich eine sehr traurige Entwicklung! Trotzdem ist natürlich der Erhaltungsgrad der historischen Stadt enorm und mit keiner bundesdeutschen Stadt zu vergleichen und nur mit wenigen Städten überhaupt in Europa und der Welt. Ich plane, Wien bald wieder einen Besuch abzustatten und werde mich (auch aus Zeitgründen) auf die Innere Stadt konzentrieren. Ich hoffe, dass der UNESCO-Welterbestatus größere unschöne Veränderungen des historischen Wiens verhindern wird.

    Der Wettiner Obelisk, Beitrag #1.046, 6. Bild von oben: ist da rein gar nichts mehr übrig? Den müsste man doch wieder aufstellen. Habe mich immer gewundert, warum die Pflasterung genau so wieder angelegt wurde, aber der Obelisk nie zurück kam.

    Jetzt ärgere ich mich, dass ich es nun schon 2 Jahre nicht mehr geschafft habe, nach Berlin zu kommen. Hätte das Schloss gerne noch ohne diese Werbetafeln gesehen. Grundsätzlich ist es natürlich unserem Zeitgeist geschuldet, wie man auf sich aufmerksam macht . . . grell, bunt, großflächig . . . aber anderswo kann man auch mit Mitteln (z.B. Banner, Fahnen) arbeiten, die nicht direkt am Gebäude angebracht sind. Man stelle sich so eine Maßnahme nur mal an der Würzburger Residenz oder in unserer Gegend, am Ludwigsburger Schloss vor. Undenkbar!

    Tübingen hebt sich schon dadurch ab, dass es eben eine der wenigen komplett erhaltenen Altstädte besitzt, die auch eine gewisse Größe hat. Auch die Topographie trägt dazu bei: Lage am Neckar, Anstieg zu Marktplatz und Schloss. Das alles hat eine gewisse "schöne Dramaturgie", die Herrenberg so nicht bieten kann.

    Zu Nürnberg: Altdorf hatte ich gar nicht auf dem Schirm. Schau ich mir aber gelegentlich mal an. Danke für den Hinweis. Schwabach ist schön! Es erinnert mich tatsächlich ein ganz klein wenig an ein unzerstörtes Nürnberg (was ich freilich aus eigener Ansicht nicht kenne).

    Ich weiß, was jetzt kommt, aber ich hab das eigentlich als recht charmant und proportioniert empfunden. Generell hab ich nirgendwo so einen guten Wiederaufbau gesehen wie in diesem Südviertel, wo es in den Gassen wirklich hochwertige Anpassungsbauten gegeben hat.

    Sehe ich auch so. Ich saß ja vor wenigen Tagen erst auf dem Marktplatz mit einem leckeren, kühlen Tegernseer Hellem vom Fass :smile: (vielleicht hat dieses mein Urteil ein ganz klein wenig beeinflusst) und ich finde, in seiner Gesamtheit ist der Marktplatz in Ordnung.

    Der Bereich zwischen Bahnhof und Münster ist schlimm. Von hier sollte man sich eher nicht der Stadt nähern. Aber insgesamt gesehen, ist Ulm eine sehenswerte Stadt und schon alleine das Münster ist eine Reise hierhin wert.

    Ich mag Würzburg sehr und bin immer wieder mal dort. Trotz aller Unzulänglichkeiten des Wiederaufbaus, die man zuweilen sehr schmerzlich im Stadtbild sieht, ist diese Stadt doch etwas Besonderes. Man muss sie auch in ihrer Gesamtheit sehen - mitsamt Residenz (die alleine auch eine weite Anreise wert ist), Festung Marienberg und auch das Käppele nicht zu vergessen.

    Der Blick von der Festung Marienberg ist immer wieder ein Genuss!

    Mir kommt immer (wenn auch nicht diese Gegend gemeint ist), das Frankenlied von Victor von Scheffel in den Sinn:

    "Zum heil´gen Veit von Staffelstein komm` ich emporgestiegen;
    und seh´ die Lande um den Main zu meinen Füßen liegen.
    Vom Bamberg bis zum Grabfeldgau umrahmen Berg und Hügel
    die breite, stromdurchglänzte Au – ich wollt´, mir wüchsen Flügel."

    ah - okay. Könnte tatsächlich Sinn machen. Die "Ecke" rund um Unter der Metzig ist gar nicht mal so klein. Man müsste mal einen Ulmer fragen, ob das in Ulm als eigenes Viertel gesehen wird.

    Grobe Abgrenzung in etwa so: 1. Unter der Metzig, 2. Fischer-/Gerberviertel

    Das Problem ist halt, dass der Schloßbrunnen mittlerweile an seinem jetzigen Standort eine Ikone ist. Auch das Bild mit dem Rathausturm im Hintergrund hat etwas Ikonisches. Ich ganz persönlich könnte mit einer Brunnenlösung am Schloßplatz leben, die architektonisch zum Schloss passt. München hat es ja mit dem Kronprinz-Rupprecht-Brunnen auch gekonnt:

    Es muss halt formal und größentechnisch passen. Dazu rechts und links jeweils ein Brunnenbecken mit den Berlin-typischen Akanthusblättern (siehe Pariser Platz).

    Wichtig - außer Wasser - ist auch, dass mehr Grün in diese Steinwüste kommt. Unfassbar, wie man angesichts der Klimaentwicklung einen derartigen Entwurf favorisieren konnte, noch dazu von einem tiefrot-tiefdunkelgrünen Senat . . .

    Ja, also mit 30.000 EW ist es schon überschaubar. Aber das, was man überschauen kann, ist ziemlich hübsch :smile: In Nürnberg fällt mir dazu die vielgepriesene ;) Weißgerbergasse ein. Unschlittplatz ist auch schön . . .