Posts by winnetou

    Das Belvederchen gehört eigentlich zur Goldenen Waage. Ich bin über das Stoltze Museum im Nachbarhaus hingekommen, fürchte aber das der Durchgang nur versehentlich offen war. Später soll es öffentlich zugänglich sein. Einen sehr schönen Blick auf die Dächer hast Du aber auch vom Domturm.
    Viel Spaß

    Ich war gestern in der supervollen Altstadt und siehe da, das Stoltze Museum war geöffnet - und total leer - hat wohl niemand mit gerechnet. Ist durchaus interessant. Der Höhepunkt aber war ganz oben ein nicht verschlossenes Fenster/Durchgang zum Belvederchen. Wunderschön bei traumhaftem Wetter - und ganz alleine mit herrlichem Blick auf die historische Dachlandschaft, den Dom und das goldene Dach. Aber seht selbst:




    Habe heute gesehen, dass sie das zweite erhaltene Fachwerkhaus der Altstadt in der Töngesgasse eingerüstet haben. Die vorher knallblau gestrichenen Holzbalken scheinen sie jetzt weiß zu streichen. Ob sie an den Fenstern etwas machen - ich bezweifle es. Ich befürchte, es wird nicht schöner - vielleicht langweiliger :kopfwand


    Das Rathaus von Riga liegt in meiner Erinnerung gegenüber vom Schwarzhäupterhaus und ist eine Rekontruktion mit modernem relativ gelungenem Dach. Das Bild stammt von Ostern 2014.

    Also die Behauptung des Bauamtsleiters, Offenbach habe im Gegensatz zu anderen (deutschen) Städte keine einheitliche Bebauung, zeugt schon von gehöriger Unkenntnis oder bewusster Ignoranz. Fast alle deutschen Städte haben - kriegsbedingt - Brüche. Offenbach hat aber an vielen Stellen eine sehr einheitliche und geschlossene Gründerzeitbebauung - und hätte noch mehr davon, wenn die Stadtverwaltung in den 60er und 70er Jahren nicht in großem Stil diese Einheitlichkeit abgerissen und durch Betonmonster ersetzt hätte.

    Meines Wissens ist Mäckler nur der Architekt des Hochhauses an der Willy-Brandt-Brücke (Maintor Panorama). Sonst ist vor allem das Architekturbüro Engel am Werke (siehe ursprünglich geplante Dom-Römer-Bebauung)

    Ich empfehle Euch zwei Leserbriefe plus Abbildung im heutigen Lokalteil der FAZ. Da machen zwei Leser sachlich aber klar ihren Unmut deutlich, ich denke mit Unterstützung von großen Teilen der FAZ. Mit weiteren solchen Unmutsäußerungen könnte sich vielleicht eine ähnliche Dynamik wie in der Altstadtdebatte entwickeln. Ich empfehle also weiter dranzubleiben. Die Petition finde ich als Idee auch gut!

    Ich meine, Danzig war zwischen den 2 Weltkriegen eine "Freie Stadt", die nicht zum Deutschen Reich, aber auch nicht zu Polen gehörte, für jenes aber einen Freihafen darstellte. Sonst gehörte sie doch zu Westpreußen.

    Ich dachte immer, Danzig sei die Haupststadt Westpreußens und liege gar nicht in Pommern. Dessen Hauptstadt ist meines Wissens Stettin. Oder hat sich das in Polen geändert.

    Also von der Form her finde ich den Siegerentwurf nicht schlecht. Allerdings finde ich Aluminium und die Farbe grün ungeeignet. Hier wäre Stein oder noch besser etwas marmorartiges angebracht und auf jeden Fall eine Fontäne in der Mitte.

    Ich hätte eine Idee zum Thema Nachverdichtung in der Altstadt: Wie wäre es mit einer Initiative zur Rekonstruktion der Mehlwaage oder der Garküchenhäuser hinter dem Dom? Der Platz wäre für meine Begriffe vorhanden. Und es ist so viel ich weiß erklärter Wille der Stadt, hier nachzuverdichten.

    Ich weiß nicht, wohin ich es am besten schreiben soll: Heute gab es einen sehr interessanten Artikel in der Offenbach-Post über die denkmalgerechte Restaurierung der Industriellen-Villa Oehler an der Mainstraße, inclusive Wiedererrichtung der historischen Decken. Fotos versuche ich nachzuliefern

    Was mich erstaunt, ist. dass ausgerechnet für die größte eventuelle Rekonstruktion am Hühnermarkt, kein Investor gefunden wurde, wo es lange Zeit hieß, die Flächen seien viel zu klein für eine sinnvolle (und gewinnbringende Nutzung).

    Ich wollte einmal anmerken, daß ich die Spaziergänge durch Jörg's virtuelle Altstadt wahnsinnig geniesse. Durch sie habe ich unheimlich viel über sie erfahren und ein Vorstellungsvermögen über das Aussehen mittlerweile auch unbekannter Gassen und Häuser und Beziehungen der Gassen zueinander gewonnen. Das ist schon ein wenig, als würde man durch eine echte Stadt schlendern. Ist schon eine Erweiterung geplant? Vielleicht müsste das Modell noch etwas mehr "promotet" werden. Das hätte sicher auch Auswirkungen auf spätere Rekonstruktionsvorhaben. Auf jeden Fall kann man Jörg nicht dankbar genug für dieses virtuelle Modell sein.

    Das obengenannte Gebäude ist die ehemalige Goldpfeil Firmenzentrale in Offenbach, vormals Lederwarenfabrik Ludwig Krumm - vor einigen Jahren aufwändig saniert, jetzt leerstehend seit Egana-Goldpfeil Insolvenz angemeldet hat. Ich glaube, demnächst teilweise wieder vermietet.

    Ich möchte hier ein mal etwas Partei ergreifen für das vielgeschmähte Offenbach. Gut, die Innenstadt ist erst im Krieg und dann in den 70er Jahren (Stichwort 2. Ebene für Fußgänger, damit die Autos ungestört auf mehrspurigen Straßen durch die Hochhausschluchten rasen können) weitgehend zerstört worden. Man gibt sich aber Mühe, einige der Fehler zu korrigieren (Büsing-Palais und -park, Komm-Einkaufszentrum, Wilhelmsplatz, Rückbau der 70er-Jahre-Sünden, Hafenviertel, Restaurierung einiger alter Fabrikgelände etc.) und das trotz schwieriger sozialer Situation und Fluglärm. Und Offenbach besitzt eine gewachsene Struktur mit ziemlich gut erhaltenen Gründerzeitvierteln in allen Himmelsrichtungen der Innenstadt und einem sehr schönen Villenviertel (auch mehrheitlich aus der Gründerzeit) im Westen. Wie man oben sieht, sind auch einige der Neubauten attraktiv gebaut. Außerdem hat Offenbach auf dem Wilhelmsplatz (fast komplett gründerzeitlich bebaut) einen der schönsten Wochenmärkte, die ich kenne - nach Freiburg i. Breisgau.