..zB der Neubau am Stachus, die Kranhäuser in Köln, der 'Ferienwohnungs'-Neubau hinter der Bauakademie... usw. Das Land ist doch voll davon.
Natürlich ist es eine Schande, aber was soll man schon gtross erwarten.
Posts by marc!
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Danke für die Photos. Bei all dem Dilletantis,us muss man trotzdem sagen es hätte immer noch vieeeeel schlimmer kommen können...
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Bzgl. Durchsetzung 100% elektrisch angetriebener Fahrzeuge ist der Drops komplett gelutscht, auch im Schwerlastbereich. Der Mensch unterschätzt chronisch die Geschwindigkeit von Transformationen und kann mit exponentiellen Entwicklungen intuitiv nichts anfangen.
Ja, das ist so, stimmt. Wobei dies nicht aus politischen oder ökologischen Gründen getriggert wird, sondern vielmehr aufgrund rein technischer Logik.
- Klimawandel ist ein rein artifizielles Thema der Globallisten basierend auf machtpolitischen / finanziellen Zielen, ansonsten jedoch ohne jede reelle Bewandnis.
- Elektromobilität ist unabhängig davon ein technologisch gesetzter Zukunftsvektor und wird die Verbrennertechnik komplett ablösen, da gibt es aus technischer Sicht nichts zu diskutieren, der Verbrenner ist konzeptionell am Ende.
- Allerdings fehlt in der EU die benötigte E-Infrastruktur (lösbar) sowie eine gesicherte Energiegewinnung durch massiven Ausbau moderner Kernkraft (in der EU mittelfristig NICHT lösbar, wäre aber zwingende Grundlage für E-Mobilität, KI-Souveränität, Industrie, Gesellschaft).
Deutschland kann Transformation eigentlich ganz gut. Und der Einfluss der Politik auf solche Prozesse ist geringer, als er gemacht wird. Deutschland steht vor einer nachhaltigen Trendwende und einem längeren Aufschwung.
Ist das so? Sehe ich eher kritisch. Der Verlust der global führenden Stellung der Automobilindustrie, der Chemieindustrie, der Energiewirtschaft, sowie das grosse Fehlen seitens der IT Tech-Konzerne (keine KI, keine Cloud, keine Socialmedia, keine Chip-Entwicklung, nichts weit und breit ausser ASML, SAP offen ob zukünftig noch relevant oder nicht), und das Schlimmste von allem: keine sinnvolle Finanzindustrie, keine Finanzauthorität, keine Kapital-Hoheit, die EZB nur eine fremdbestimmte Filiale.
Der (Aktien)-Besitz an europäischen Unternehmen liegt grösstenteils nicht in Europa, sowie ebenfalls deren C-Level Führung: globalistisch-interessenabhängig und eher fragwürdig. Den Europäern wird in Zukunft nichts mehr gehören, könnte man meinen. Ich habe da keine Kristallkugel, aber das Ganze ist strategisch richtig schlecht aufgestellt, man sieht auch keine Lösung am Horizont.
Vlt noch: Deutschland tritt den USA als 51tes Bundesland bei und die young global leaders in Berlin dilettieren nur noch auf bundesstaatlicher Ebene, und die Masse der ÖRR Groupies wird es eh nicht wirklich interessieren, beste Lösung.
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Berlin ist eine der interessantesten Städte dieser Welt, ganz vorne dabei. Und in unserem Sinne hat sich Berlin auch in den letzten 20 Jahren ästhetisch durchaus verbessert. Amsterdam ist toll im historischen Kern, aber alles was da drumherum gebaut wurde, ist visueller Sondermüll ohne gleichen. Wenn man nur schon aus der Altstadt herausfährt am Bahnhof vorbei, ist es über lange Streckken kaum zu ertragen, die niederländische und skandinavische Moderne ist zwischen infantil debilem pseudokreativen Designkrampf und extra mega-penetranter Hässlichkeit verortet, eine absolute Katastrophe.... Wer visuell veranlagt ist, muss wohl oder übel letztendlich in Italien, Frankreich, Teilen Ost-Europas oder in den USA leben. Der Krebs der Inkompetenz-Moderne hat leider den halben Erdball schon zerfressen. Deutschland, trotz Kriegsfolgen, zaehlt da sogar noch zu den schöneren Ländern...
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Wäre der Lampenladen irgendwo am Alex gebaut worden, hätte man ihn selbstverständlich niemals abreissen dürfen, sondern als zeitgeschichtlichen Ort sogar noch gut für Veranstaltungen weiter nutzen können.
Wobei dafür aber mittlerweile auch wieder das Geld fehlen würde, (...)Bitte keine allgemeinpolitische Phrasendrescherei. Mod.
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Das Pole-Dance Konzept wäre auch hier vielleicht ein Ansatz..?
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Auch wenn dieser 'Auftritt' in der altehrwürdigen Marienkirche nichts mit Architektur ode dem Stadtbild zu tun hat, möchte ich das Forum gerne an diesem 'Beitrag' teilhaben lassen! Eure Meinung dazu?
Meine Meinung dazu: also das mit dem Poledance in der Kirche ist doch eine super Idee!!! Wenn Sie jetzt noch ne Bar reinstellen, die Damen anstatt 50 eher 18 wären, das ganze noch interkonfessional integrativ angeboten, landesweit, also die Kirchen sind alle grettet! Jedes Wochenende full house und zu den Festtagen happy hour ab 11h morgens, Weihnachtstage rund um die Uhr, bunte Fensterdeko hats meistens auch schon.
Bleibt noch das Heizproblem. Kann ja niemand topless vernünftig tanzen wenn's in der Bude eisig zieht. Aber meistens haben die Bauten ja auch schon Türme dabei, da könnte man jeweils ein Windrad oben draufbauen und damit das Lokal immer schön auf 27 Grad nachhaltig hochheizen. Ist auch besser für die älteren Gemeindemitglieder, anstatt immer in nem feucht-kalten, dunklen Schuppen hocken mit null Entertainment-Quality. Also ich finds ne Mega Idee. Mit dem Körper beten, sagte die Professorin. Ja wie cool ist das denn jetzt. Sag noch mal jemand, in D sind wir nicht mehr gut aufgestellt. SAP mag zwar die KI verschlafen haben, aber die evangelische Kirche ist immer noch hoch innovativ.
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Warum fühl ich mich da so an deine Beiträge erinnert?
Vielleicht weil Du Dich da irgendwie angesprochen fühlst??
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Ja. Der Protz der Gründerzeit beruhte immerhin in einer aufwendigen Strukturierung. Die heutige ostentativ zur Schau gestellte Banalität hingegen hat etwas unerträglich Präpotentes. Es ist so, wie wenn ein Mensch auf seine mangelnde Erziehung stolz ist und beim Essen selbstbewusst ungehemmt vor sich hinschmatzt.
Das ist eine der treffendsten Analysen überhaupt, gut gesagt. Ich würde der "ostentativ zur Schau gestellten mangelnden Erziehung" noch einen angeborenen Mangel an Erkenntnisfähigkeit (kann man auch kürzer beschreiben) in Sinne des Dunning-Kruger Effektes hinzufügen.
Mit anderen Worten verhält es sich so wie die Masse der sinnlos Studierten:
ostentativ stolz auf vermeintliche Erkenntnis und dabei ganz besonders sendungsbewusst Dank 110er IQ.
Das Ergebnis:
Die Masse der Talentbefreiten hat die halbe Welt mit Ttrillionen Fehlinvestments in visuell dysfunktionalen Unsinn verwandelt.
Mein persönliches Problem dabei: wenn ich mit offenen Augen durch die Städte gehe, dann sehe ich nicht nur hässliche, stümperhafte Gestaltung überall, sondern vielmehr hinter jeder Fassade den jeweils verantwortlichen Hampelmann hervorschauen, der dumme Klischees wiederkauend sendungsbewusst mit blödsinnigem Schubladen-Pseudowissen die mitdenken Mitmenschen intellektuell und visuell belästigt, und sich in seiner ganzen Unbegabung zu allem Überfluss auch noch selbstüberzeugt im Sinne Dunning Krugers im Recht sieht, auf der Seite der Guten wähnt und sich unverdient sehr gut dabei fühlt, so ungefähr wie unser guter Oswald. Das versaut mir den Tag, ein Grund schon auszuwandern nach Italien oder Frankreich, oder zumindest dorthin, wo man diese Verdummung nicht täglich und überall ins Gesicht geschmiert bekommt. In Nord-West Europa leider unmöglich. Nicht nur Deutschland, drumherum ists gleich, selbst in Asien, ganze Ländereien versunken in diesem Horrorkrampf der Hässlichkeit. Selbst in Dubai, wenn mal wieder irgendwo so ein Modernisten-Hansel-Architekt aus der EU beteiligt war, siehts gleich wieder zum, aus. Irgendwo hier hat es einen Strang zu Köln. Diese Bande von Erz-Unfähigen hat eine ganze Stadt in einen erbarmungswürdigen Haufen von Favela-Schrottbaracken verwandelt, es ist so flagrant beeindruckend miserabel, und trotzdem ist diese Stadt, die Uni, die Ämter, sowie die Mehrheit der Leute weiterhin in Gänze davon überzeugt vermeintlich zu wissen, man muss unbedingt sozusagen modern weiter in der absolut denkbarsten Misere wandeln, sich dabei als gebildete Gutmenschen auf die Schulter klopfen, 100 Jahre alte abgerissene Klischees stammelnd, um mit jedem weiteren "modernen" Machwerk noch tiefer in der metaphorischen Entsorgungsgrube zu versinken. Der Dom steht auf einer urintriefenden Tiefgarage mit einer als römisch-germanisches Museum getarnten 70er Jahre Aldilagerhalle direkt daneben. Muss jetzt auch renoviert werden, dh 20 Jahre geschlossen, 500mio Investment, und als Ergebnis dann wieder eine renovierte Aldilagerhalle, neben dem Dom. Die haben das aufbaufähige wunderschöne Stadttheater Ende 50er abgerissen und einen Tschernobyldesign-Sarkophag an dessen Stelle gesetzt, der schon 30 Jahre später, mit 15 Jahren Bauzeit, für eine Milliarde € saniert werden muss. Ein gebrauchtes Zirkuszelt seit 1960 wäre dort sicher sinvoller gewesen. Und den parteifreundeskreis-modernistischen Theaterbetrieb will doch sowieso niemand mehr sehen. Für eine Milliarde € kann man in Dubai eine handvoll schönste, nagelneue Designerhochhäuser bauen, mit Poollandschaft im 12ten Stockwerk. In Köln reicht das gerade für eine 50er Jahre Vorstadtmehretagenbetonpyramide mit Kastenfoyer. Man kann es sich nicht ausdenken, wie unfassbar grausam mies hier alles abläuft. Wir haben uns einfach dran gewöhnt, das muss es wohl sein... -
Die Platte hat zurecht Denkmalschutz. Ich würde es sogar begrüssen, diese stehenzulassen und lieber allen anderen Schrott drumherum abzureissen und mit schönen Wilhelms zu ersetzen. Leider geht das aber alles nicht. Fazit: ich kann den Denkmalschutz hier nachvollziehen. Nur steht das Ding halt an der falschen Stelle... Die Platte ist aber schon ein erinnerungswürdiges Unikum der DDR Geschichte, irgendwie schade drum.
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Die Neubauten sind wesentlich besser!
Bei den Wilhelminischen Bauten schmerzt ein Abriss im Magen.
Wenn der Neubau-Kinderkram hingegen einmal verschwinden sollte, freut man sich!
Atomkrieg? Egal...
Demnach psychologisch bedeutend entspannter, diese Halbkopf-Kisten! -
An Dämlichkeit schwierig zu unterbieten. Sieht aus wie so eine typische Zufallskonstruktion in einem arabischen Schrottviertel irgendwo aus den 80ern. Fehlt nur der totale Gammel, ein rostiges Autowrack, ne dreckige Baugrube vor der Tür plus alte Werbeplakate rechts links überall, noch ein paar riesige Telefonnummern obendrauf. Dann wärs auch nicht schlechter, vlt sogar mehr Atmosphäre.
Den Dummen kann man nicht helfen. Some minds are not ment to be changed. Some or most, kann man sich aussuchen. -
Ich war gestern einmal wieder in den NL (Amsterdam), und ich muss sagen:
In den Niederlanden, so wie in Skandinavien, ist die Moderne noch schlimmer als in D.
Alles wa da an grösseren Gebäuden neu gebaut wurde in den letzten 30 Jahren ist so ein unsaeglich hässlicher riesen Mist, da entsteht ein grausam verunstalteter Unort nach dem anderen... Alles was neu ist, ist (für mein Empfinden) kaum benutzbar vor lauter ästhetischer Exrtrem-Tristesse. Im Vergleich ist das Essighaus fast erträglich. -
Ach, geistloser Mist wie immer halt.
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Ja das Ding ist zu gross für das Ensemble, keine Frage, aber eben, wenn man hier keine Prioritäten setzen muss, wo dann...

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Das Volumen wird ganz sicher benötigt und ist Prio 1. Flankierend dazu könnte die Landschaftsgestaltung in der Tat die Parade sein. Lösung gefunden. Es gibt immer eine Lösung, anstatt zerschiessen oder zu klein zu bauen.
![rauch ~:-[]](https://www.stadtbild-deutschland.org/forum/wcf/images/smilies/smiley113.png)
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Kurze Fangfrage: was könnte man dämlicheres machen, als einen Ballsaal für TheWhiteHouse (!) zu klein zu bauen..?
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Aber wer genau ist denn der Wiedersacher der uns immer erneut irgendeinen hässlichen Kram in die Sichtachsen baut?
Woran liegt das? Auch modernistische Bauten können schön sein, es scheint aber niemand zu beherrschen?
In Lörrach hat man sich ein Amtsgebäude als 'modernes Hochhaus' geleistet. Ok, aber, es ist einfach hässlich. Schiesscharten in weiss, hinherspringende Fenster. Dasselbe Gebäude hätte man auch in einer passenderen Farbe und guter Fassadenstruktur bauen können. Meinetwegen ganz in dunklem Glas zB. Viele Möglichkeiten. Aber nein, da hat einer den grösstmöglichen Unfug gewählt, nichts passt zusammen. Und das scheint mir die Regel zu sein, woran liegt das denn? -
Die Masse stumpft aber einfach ab. Deshalb gibt es auch diesen ungebrochenen Trend nach unten. Immer mehr Menschen werden gleichgültig ihrem Wohnumfeld gegenüber. Folgen wie Vermüllung, verwilderte/tote Vorgärten, lange bestehende Schäden, Unkraut u.ä. an den Gehwegen sind klare Indikatoren
Nach den Rückzug der Römer sind die Bauern mit dem Viehzeug über die Mosaiken getrampelt und haben alles Greifbare abgebrochen um leichter an Steine für den nächsten Barackenbau zu kommen.
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Die Frage ist nur, wie kann eine so sinnlose Ideologie der Hässlichkeit so lange Bestand haben? Wie kann es sein, dass die allermeisten Projekte nicht ansatzweise links oder rechts schauen, sondern unbesehen irgend einen Entwurf der, warum auch immer, wohl dem Bauherren gefällt (?), der meist auch noch schlecht ist, immer irgendwo hinsetzen ohne das Umfeld anzusehen? Ich meine, Jacke muss gewöhnlich halbwegs zur Hose passen, aber auch das ist ja anscheinend noch zu schwer.