Posts by zeitlos

    Oberes Solbad, Heilig-Kreuz-Ort, Oberamteigasse 10


    Erfreuliche Nachricht aus Rottweil: Die 'Bürgerinitiative Kapuziner' wird sich nach der unlängst abgeschlossenen Sanierung des gleichnamigen Klostergebäudes, dem späterem Gasthaus zur Sonne, zur BI DENK-MAL umbenennen und dem Denkmal Oberes Solbad an der Oberamteigasse gegenüber der heutigen Jugendherberge, nach jahrzehntelangem Stillstand, neues Leben mit einem Bürgerhaus einhauchen. Eine „Bürger:Werk:Stadt“ soll dabei entstehen.

    Quelle: https://www.schwarzwaelder-bot…c0-bc84-de06cfa822d7.html


    Weiterführende Informationen zur Geschichte des Gebäudes 'Oberes Solbad': https://archive.rottweil.net/w…e/OberesSolbad/frame.html


    Möglicherweise ist durch Kontaktaufnahme mit dem Verein Näheres über eine Wiederaufstellung des vermissten Fastnachtsbrunnens zu erfahren.

    Ich erhielt eine ausführliche Rückmeldung von der Vorstandschaft des Kulturvereins auf Anfrage wie es um die Zukunft des Fasenicklbrunnens bestellt ist.


    Quote

    Solarpflicht - Feuer unterm Dach


    Häuslebauer sind in Baden-Württemberg verpflichtet, künftig eine Solaranlage auf das neue Dach zu bauen. Bayerns Ministerpräsident Söder kann sich eine Solarpflicht sogar bundesweit vorstellen. Grüne und SPD möchten genau das bei den Ampel-Sondierungen durchsetzen. Gut gemeint. Doch ist die Technik auch sicher? Zumindest bei einigen Solarthermie-Anlagen sind Zweifel angebracht. Sie können sich selbst entzünden und so zum Albtraum werden.

    Quelle: BR, Kontraste, 13.10.2021

    Majorhantines


    Auf dem Beispielbild wirkt es auf den ersten Blick interessant. Ob es in der Realität und vor allem auf einer größeren Fläche hält, was es verspricht, müsste man sich erst anschauen. Hinzu kommt die Problematik des Formats. Die eckige Variante funktioniert noch irgendwie, doch schon die Produktpalette der Biberschwänze zeigt, an welche optischen Grenzen das Bemühen stößt. Ob solche abgerundeten Solarbiber auf einem Steildach überzeugen, da würde ich schon auch ein großes Fragezeichen machen. Trotzdem ein Danke für den Link.

    Villingen-Schwenningen als politisch gewolltes Aushängeschild des Bindestrichlandes Baden-Württemberg hat auch nach fast 50 Jahren innerlich nicht zusammengefunden. Die Unvereinbarkeit zweier Orte, die nicht unterschiedlicher sein können, wird von Außen häufig auf den Stolz der Badener, aber auch auf die Eigenart von Württembergern reduziert. Dabei spielt dieser Gegensatz in der Thematik nur eine nebensächliche Rolle. Vielmehr sind es ursächlich die inneren Strukturen, die städtebauliche Entwicklungen sowie die räumliche Distanz beider Ortschaften, welche von Anfang dem fragwürdigen Konstrukt der in dieser Form beispiellosen Doppelstadt keinen Erfolg beschert. Die Widersprüche könnten nicht größer sein. Aus rein ökonomischer Sicht von Experten der damaligen Zeit wurde dem Wähler der Zusammenschluss mit entsprechenden Zukunftsszenarien und Effekten - ähnlich wie heute - schmackhaft gemacht. Wenige von den großen Versprechen damals sind eingetreten.

    Die Instandhaltung und die Einrichtungen zweier Zentren bleibt auf Dauer eine enorme Aufgabe und Belastung, auch anders als von den Experten prognostiziert. Insbesondere die Folgen der Coronakrise offenbaren diese Fehleinschätzungen einmal mehr.


    Politisch wird an Villingen-Schwenningen derzeit nicht gerüttelt. Die Städtefusion soll trotz sehr klammer Stadtkasse im kommenden Jahr gefeiert werden.

    Der Hölzlekönig, Name einer Lokalität auf Villinger Gemarkung an der Grenze zu Schwenningen, bei dem vor einem halben Jahrhundert der Zusammenschluss politisch zelebriert wurde, ist baulich wie geschichtlich eines der wenigen verbindenden Zeugen, welcher so etwas wie doppelstädtische Identität aufweisen kann. Just dieses Symbol soll aber bekanntlich auf absehbare Zeit abgerissen werden. Symbolischer kann die fehlende Verbindung beider großer Stadtteile selbst nach einem halben Jahrhundert mit solch einem Abbruch eigentlich nicht zum Ausdruck kommen.



    Quelle:


    Der „Hölzlekönig“ ist ein geschichtsträchtiger Ort – Zeugt davon bald nur noch eine Gedenktafel?


    https://www.suedkurier.de/regi…_E_ksM#Echobox=1633817243

    Großbrand Bus-Depot Stuttgart


    Der Schaden im Bus-Depot der Stuttgarter Straßenbahnen AG geht in mehrfache Millionenhöhe. 25 Fahrzeuge wurden zerstört, darunter zwei Oldtimer von unersetzlichem Wert. Nach stundenlangen Löscharbeiten galt das Hallendach als akut einsturzgefährdet. Als Brandursache deuten Experten, dass der Ladevorgang eines Elektrobusses der Auslöser war. Weitere Untersuchungen erfolgen. Von einem technischen Defekt wird jedoch ausgegangen.


    Brennende Elektroautos und Batterien stellen die Einsatzkräfte vermehrt vor erhebliche Schwierigkeiten. Dabei ist es gar nicht das Löschen des Feuers an sich, das Problem bereitet, sondern die nachträgliche Kühlung, die erforderlich ist, um eine erneute Selbstentzündung zu verhindern.


    Ausgebrannte Bus-Oldtimer in Stuttgart -

    „Dagegen ist ein Rolls Royce ein Massenprodukt“

    Quelle: https://www.stuttgarter-zeitun…BEtYYrwISSMuoTg3Whwjmye3Y



    Nach Großbrand in Stuttgart - München zieht acht E-Busse aus dem Verkehr

    Quelle: https://www.stuttgarter-nachri…_bvlCE#Echobox=1633706830


    Gasthaus Bären


    Die Baumaßnahmen am Gebäude neigen sich dem Ende zu. Das nachträgliche Anbringen der Fensterläden mildert etwas das an sich jedoch traurige Gesamtergebnis, gemessen auch am schöneren Erscheinungsbild des Gasthauses vor dem Umbau. Besonders negativ fällt die düstere Kiste zur Erschließung anstelle eines vormals harmonischeren Windfangs ins Auge.

    Die Sprossenfenster, wie sie zuvor eingebaut waren, sind unerlässlich und deren Wiederherstellung kann nicht am lieben Geld gescheitert sein, wenn man sich den umfangreichen Umbau betrachtet. Vielmehr zeigt sich auch an dieser Umsetzung das pathologische Verweigern gegenüber einer konsequent traditionellen Gestaltung wie sie der lokalen Bautradition entspräche. Ob dies im jeweiligen Fall aus Gründen der Ablehnung von Tradition, Unbeholfenheit oder Kurzsichtigkeit geschieht, sei dahingestellt. Das grundsätzliche Problem bleibt: Statt auf die qualitativ überzeugende Kontinuität des traditionellen Vokabulars, wird auf die Wiederholung kurzlebiger, modernistischer Konzepte in Wellen seit der Nachkriegszeit gesetzt. Keine Spezies scheint so lernresistent und ignorant zu sein wie der sich selbst überschätzende Modernist und seine Anhängerschaft.

    Dass dieses unsägliche neue Dach konstruktiv, materialbedingt und farblich im Endzustand mit seinen verheerenden Dacheinschnitte dem Ganzen natürlich die Krone aufsetzt, sei hier der Vollständigkeit halber auch erwähnt.



    Eigenes Bildmaterial

    Gestaltungsbeirat soll Bausünden verhindern

    Quelle: https://www.schwarzwaelder-bot…76-975e-279fd82ae384.html


    Aus Erfahrung bleibt abzuwarten, welche Art von Bausünden hier gemeint sind. Vorschusslorbeeren sind trotz der Einrichtung nicht angebracht. Die Forderungen und Ergebnisse aus Dresden des in Stadtbildkreisen bekanntesten Gestaltungsbeirat haben uns gezeigt, dass diese Institutionen leider nicht selten kontraproduktiv für unser Anliegen waren und sind. Vom ästhetischen Feingefühl und den individuellen Interessen der Personen im Beirat, den " Experten", wird das Erscheinungsbild der Stadt mit abhängig werden. Ob ein einziger Gestaltungsbeirat für baulich so unterschiedliche Städte wie Villingen und Schwenningen eine Lösung ist, darf auch bezweifelt werden.

    Man möchte sich gar nicht ausmalen, wenn der politisch motivierte Wahnsinn von Grünen restlos umgesetzt wird und solche regionale Besonderheiten wie die verbliebenen Kalkplattendächer gegen die hässlichen entstellenden Solarmodule ausgewechselt werden müssen! 🙈

    Heimdall

    Bezüglich dieses Fasenickl-Brunnens am Marktplatz finde ich nichts, nur dass er in vergangener Zeit zu Ostern prächtig geschmückt als Osterbrunnen fungierte. Vielleicht stand er beim Abriss des Cafes im Weg...

    Auf der FB-Seite des örtlichen Kulturvereins zur Bewährung des Fastnachtsbrauchs erfährt man etwas in den Kommentaren über den Zeitpunkt des Abrisses sowie den Kontext. Danach soll auch der „Zahn der Zeit“ am Brunnen genagt haben. Möglicherweise ist durch Kontaktaufnahme mit dem Verein Näheres über eine Wiederaufstellung des vermissten Fastnachtsbrunnens zu erfahren.


    https://m.facebook.com/fasenic…rg/posts/2445196782421322

    Problematisch bei der Überdachung von Autobahnen mit Solardächern dürften andere Kritikpunkte sein wie beispielsweise der Selbstreinigungseffekt von Fahrbahnoberfläche...


    Im Interesse der Stadtbilder sollte diese Überlegung in der Debatte zur Solarpflicht richtigerweise Eingang finden.

    Ausgangslage dieser Diskussion ist die Solardachpflicht, wie sie von den Grünen gefordert wird. Soweit durch die Überdachung von Autobahnen als auch sämtlichen Flachdächern mit Solaranlagen die Freihaltung von Kernzonen historischer Stadt- und Ortsbilder sowie Denkmälern gesichert wäre, sind wir uns doch einig.

    Solardach auf Autobahnen

    Quelle: https://www.kreiszeitung.de/we…DQ6Hig#Echobox=1631978028


    Eine interessante Überlegung, die ihrerseits zwar auch Problempunkte aufwirft, aber wenn dadurch Kernzonen wie Altstädte, Denkmäler und Kirchendächer wie von den Grünen gefordert, vor einer Verschandelung befreit blieben, wäre diese Lösung im Rahmen der unausweichlichen Debatte auch auf ihre Realisierung hin zu prüfen. Ich möchte, dass Rothenburg ob der Tauber, Dinkelsbühl, ... solardachfrei bleiben.

    Herr Herrmann

    Keine Steinigung, die Steine werden angesichts der Knappheit und Preise für Baustoffe andernorts zum Wiederaufbau, z.B. des Oppenheimer Palais, benötigt. Für dein Martyrium stehen sie nicht zur Verfügung. 😉

    Spaß bei Seite, man kann doch sowohl für das eine Projekt als auch für das andere sein ...