Posts by Markus

    Sulzfeld am Main (Lkr. Kitzingen, Unterfranken)


    sulzfeld_19_p144051675dx0.jpgVom Mainufer geht der Blick westwärts auf den Ort mit Ortsmauer, Friesen- und Oberem Maintor, Giebel des Rathauses sowie der Pfarrkirche im Hintergrund.

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    Oberes Maintor

    bezeichnet 1573

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    Feldseite

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    Ortsseite vom Oberen Maintor mit hölzernem Aufgang, bezeichnet 1737.-

    Röttingen (Lkr. Würzburg, Unterfranken)

    Alter und Neuer Hundheimer Torturm

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    Wie heißt es so schön in der Galerie: Der Neue Hundheimer Torturm ist erreicht, wobei unsereiner bei Hund(s)heim eher sehnsüchtig an die derzeit unerreichbaren Hainburger Berge denkt. Und eigentlich ist nicht so klar, warum Hundheim, der nächste Ort ist doch Weikersheim...

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    Neuer Hundheimer Torturm

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    Alter Hundheimer Torturm


    Neuer Hundheimer Torturm, Feldseite:

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    roettingen15_p1710868p6jhx.jpgAlter und Neuer Hundheimer Torturm

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    Die südliche Flanke von Röttingen zu Mühlbach und Tauber hin, mit Altem und Neuem Hundheimer Torturm sowie Spitalgebäude und -kirche:

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    roettingen21_p1710885wbj0q.jpgMit Burg Brattenstein im Hintergrund.

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    Jakobstor bzw. -turm

    Feldseite:

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    Die Stadtseite vom Jakobstor bzw. -turm, 2009 gab es dafür den Förderpreis des Bezirks Unterfranken zur Erhaltung historischer Bausubstanz (sieht für mich irgendwie zu sehr modernisiert aus):

    "Um neues Leben in den Turm zu bringen, wurde die der Stadt zugewandte Seite umgebaut und beherbergt nun Ferienwohnungen."

    Jakobsturm (Röttingen) – WürzburgWiki (wuerzburgwiki.de)

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    Aub (Lkr. Würzburg, Unterfranken)

    Oberes Tor (Zentturm)


    Stadtseite

    Der einzige verbliebene Torturm in Aub, das sogenannte Obere Tor , auch Zentturm genannt.

    13./14. Jahrhundert, um 1610 neu errichtet (mit barocker Haube), nach Teileinsturz mit Zinnenabschluss um 1845/50 verändert aufgebaut.

    Am 11.4.1945 beschädigt, instand gesetzt 1947/48.

    1945:

    Feldseite:

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    Sulzbachgasse, Ecke Spreuergasse, die Gastwirtschaft Rappen.

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    Spreuergasse

    Die Nr. 38 und ein Rest der Stadtmauer:
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    Tuchmachergasse, Galerie Wiedmann

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    Spreuergasse 3 und 5

    Nr. 10, Ristorante Il Capretto (offenbar ehem. die Weinstube Zickle):

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    Was es mit dem Zicklein auf sich hat wurde da gerade erklärt, habe es mir aber nicht so recht gemerkt und auf die Schnelle nichts dazu finden können.

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    Nr. 6, siehe auch Wohngebäude » Objektansicht » Datenbank Bauforschung/ Restaurierung

    Quote

    Die dendrochronologische Datierung zeigt, dass die Bäume für die Konstruktion im Winter 1479/80 und 1482/83 gefällt wurden. Es ist daher davon auszugehen, dass das Gebäude Spreuergasse 6 im Jahr 1483 abgezimmert und errichtet wurde.


    Und damit ist der Ausgangspunkt in der Marktstraße am Wilhelmsplatz wieder erreicht:

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    Marktstraße, Ecke Brunnenstraße:

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    Brunnenstraße 7 (ehem. Altes Spital), 11 (ehem. Goldener Löwe) und 13, laut der Liste der Kulturdenkmale 1545 (Nr. 7) bzw. 16. Jahrhundert mit Veränderungen 1900, 1905 bzw. 1848.

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    Links am Eck die Brunnenstraße 2 von 1905, die beiden weiteren Häuser sind Marktplatz 18 und 16

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    Marktplatz 3, das ehem. Dekanat von 1584, rechts ein neueres Verwaltungsgebäude auf der Ostseite des Marktplatzes.

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    Altes Rathaus auf der Westseite des Marktplatzes.

    Altes Bezirksrathaus, Rathaus » Objektansicht » Datenbank Bauforschung/ Restaurierung

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    Lammgasse 1 und 3, links der baumbestandene Marktplatz, rechts anschließend das neuere Verwaltungsgebäude.

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    Heimsche Gasse 2, eines der ältesten Gebäude Bad Cannstatts (15./16. Jahrhundert).

    Und eines der stattlichsten Gebäude, mit freigelegtem Fachwerk, die Sulzbachgasse 16:

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    Neckarufer, Blick flussaufwärts zum Schloss Rosenstein

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    Blick von der Wilhelmsbrücke flussabwärts

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    Überrascht hat mich diese Bebauung auf der westlichen Seite des Neckars in der Brückenstraße. Habe gestern auch ein wenig gebraucht um die Straße in der Liste der Kulturdenkmale von Bad Cannstatt zu entdecken. Unter Neckarvorstadt war die Straße dann doch zu finden, und siehe da, die Hausnummer 9, das Haus mit dem Treppengiebel, stammt tatsächlich aus der Zeit um 1600.

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    Wilhelmsbrücke Richtung Marktstraße und evangelischer Stadtkirche.

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    Marktstraße, Ecke Überkinger Straße

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    Marktstraße 60, 58, 56 (ehem. Weinstube Cantz, von 1587) und 54.

    Gnadenberg (Gde. Berg bei Neumarkt in der Oberpfalz)

    Zwei Toreinfahrten der Ortsbefestigung

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    Gnadenberger Straße 8, Richtung Neumarkt in der Oberpfalz, Ortsseite


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    Gnadenberger Straße 26, 27, Richtung Altdorf bei Nürnberg ("Altdorfer Tor), Ortsseite

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    Feldseite

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    Die Aufnahmen sind vom Februar 2021.

    Zwei Jahre später hat es am Altdorfer Tor gerumst und das Tor ist in sich zusammengefallen, siehe RE: Neumarkt in der Oberpfalz

    Der Wiederaufbau dauerte seine Zeit und war dann irgendwann im Laufe des Jahres 2025 vollendet:
    Nach Lkw-Unfall: Historisches Tor wird wieder aufgebaut | BR24 (November 2024)

    Eingestürztes Tor in Gnadenberg fast fertig: An diesem Tag soll die Vollsperrung enden (April 2025)


    Und dann hat es auch gleich wieder gerumst:
    Nicht schon wieder: Lkw beschädigt das eben erst neu aufgebaute Tor in Gnadenberg (Juli 2025, Bezahlschranke)

    Schon wieder: Lkw beschädigt Altdorfer Tor in Gnadenberg | Watch


    Ansonsten gibt es in dem Ort noch malerische Ruinen des einstigen Birgittenklosters.

    Kallmünz (Lkr. Regensburg)

    Reste vom Brunntor

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    "Marktseite"

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    "Feldseite"

    Straße nach Eich und Burglengenfeld nördlich der Naab.

    Laut Denkmalliste: "romanisch, wohl 1. Hälfte 13. Jahrhundert"

    Ein Wiederaufbau des Brunntores wäre sehr wünschenswert, ist aber leider derzeit höchst unrealistisch (vgl. Ellingen).

    Quote

    Das Brunntor blieb bis 1968 erhalten. Einem Gemeinderatsbeschluss zum Abriss des Gebäudes widersprach das Denkmalamt. Aber was sollte man tun? Für die neuen größeren Fahrzeuge war das Tor zu eng geworden und damit zum Ärgernis. In einer Nacht- und Nebelaktion wurden Fakten geschaffen und das Tor erst zugemauert und später von „Unbekannten“ beseitigt.

    12 - Brunntor - Auf den Spuren der Maler durch Kallmünz


    Hier noch weitere Auszüge aus obigem Link:

    Auch nach dem zweiten Weltkrieg strömten die Maler wieder nach Kallmünz. Im Sommer sind nach Berichten von älteren Kallmünzern in jeder Ecke Maler gesessen. Eines der beliebtesten Motive ist das Brunntor.

    12-stagura-brunntor-61-71-1923.jpgAlbert Stagura, "Kalmünz", 1923. Öl auf Leinwand, 61 x 71 cm

    In Staguras winterlich anmutender Ansicht des Brunntors liegt über den dicht gedrängten Häusern ein feiner Schleier von Rauch, der aus mehreren Schornsteinen aufsteigt und die kalte, feuchte Luft sichtbar macht. Die gedämpfte, graubraune Farbigkeit und das weiche Licht erzeugen eine stille, beinahe nebelhafte Atmosphäre vor dem dunklen Felsenhang. Eine winzige Figur am Ufer dient nur zur Maßstabsetzung; der Fokus liegt ganz auf der ruhigen, winterlichen Stimmung des Ortes. Stagura verwandelt das Brunntor in eine zurückhaltende, stimmungsvolle Momentaufnahme der Jahreszeit.

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    Constantin Gerhardinger, Brunntor, 1923, Öl auf Leinwand, 61 x 83 cm

    Würzburg

    Die Stadt hatte einstmals ganz schön viele Tore. Geblieben ist davon leider nur sehr sehr wenig, siehe:

    Stadtmauer – WürzburgWiki


    Zeller Tor

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    Quote

    Das ehemalige Zeller Tor ist Teil der Bastionärsbefestigung und mit der Jahreszahl 1664 versehen.

    Zeller Tor – WürzburgWiki

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    Des weiteren gibt es noch das Burkarder Tor, welches ich aber möglicherweise bisher noch nicht abgelichtet bzw. vielleicht auch noch gar nicht gesehen habe (?): Burkarder Tor – WürzburgWiki


    Reste vom Spiegeltor (auch Schwanentor genannt)

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    Mainseite

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    Schwanentor – WürzburgWiki

    Zum Wiederaufbau steht dort:
    "Das Gelände des ehemaligen Hotels zum Schwanen wurde beim Bombenangriff auf Würzburg am 16. März 1945 zerstört und bis Ende der 1970er Jahre ein unbebautes Ruinengrundstück zwischen Altstadt und Main. Nur das einstige Eingangsportal des Hotels, das ehemalige Schwanen- bzw. Spiegeltor war erhalten geblieben. 1977/1978 wurde das Areal des ehemaligen Hotels und einiger Nachbargrundstücke mit einem großen Geschäftshaus (heute: Wöhrl, von 1979 bis 1987 Hertie) neu bebaut. Der Stumpf des Treppenhausturmes mit einer Inschriftentafel (die so gut wie nicht mehr lesbar ist) sowie die einstige Tordurchfahrt wurden in den Neubau einbezogen. Auf der Mainseite steht das Portal des Tores als Spolie vor der Front des Gebäudes und bildet heute den Zugang zu einem Treppenaufgang. Architekt Alexander Raimund Freiherr von Branca hatte die Aufgabe erhalten, die Baulücke zu schließen, unter der Vorgabe, dass Größe und Material der Vorkriegsbebauung angeglichen werden sollten."

    Ein Jahr ist schnell vorüber... Ein paar weitere Beiträge, um vielleicht irgendwann doch noch die Tortürme und Torhäuser Bayerns komplett und vollständig ohne Wikipedia in eigenen Aufnahmen hier präsentieren zu können...


    Heidingsfeld (Stadt Würzburg)

    Nikolaustor

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    Stadtseite. Der Versuch an einem heißen Julitag im Jahr 2024 die Stadtseite des letzten verbliebenen Torbaus der Stadtbefestigung des einstmals selbständigen und seit 1930 zu Würzburg gehörenden Städtchens ohne obligatorische Störfaktoren wie Autos und Mülltonnen abzulichten.

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    Feldseite (dito)

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    Rosenkranzmadonna von 1680, in Holz gefasst und lebensgroß (149 cm)

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    Kreuzaltar an der nördlichen Langhauswand (Mitte 18. Jahrhundert, die Figuren älter)

    Gegenüber der Wiesheiland von 1746:

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    An der unteren Brüstung der Orgelempore hängen Gemälde mit Szenen aus dem Leben des hl. Laurentius:

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    Als nächstes möchte ich hier eine Kirche aus meiner Pfarrei etwas ausführlicher vorstellen.

    Oberföhring, Pfarrkirche Sankt Lorenz

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    Isarkanal und St. Lorenz im April 2024, nachdem am Hang ausgiebig ausgeholzt wurde.

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    Ein paar Aufnahmen zur Kirche hatte ich hier im Strang anfangs schon mal eingestellt:

    Markus
    January 2, 2011 at 11:47 PM


    Zwischenzeitlich erfolgte eine Renovierung der Kirche (zwischen 2015 und 2018).

    Einen Kirchenführer zu St. Lorenz habe ich erstaunlicherweise bisher noch nicht ausliegen sehen, eventuell gibt es keinen (?).


    Ein wenig zur Geschichte:

    Quote

    St. Lorenz liegt im alten Siedlungskern Oberföhrings nahe der Hangkante des Isarhochufers. Der Kirchturm mit dem Satteldach ist daher schon von weitem zu sehen und gilt als Wahrzeichen Oberföhrings. Von der mittelalterlichen, dem Heiligen Laurentius geweihten Pfarrkirche weiß man nicht viel. Die ursprünglich gotische Saalkirche wurde gegen Ende des 17. Jahrhunderts wegen Bauschäden abgebrochen – nur der einfache gotische Turm blieb stehen. Noch im gleichen Jahr, 1678, ließ der Fürstbischof Albrecht Siegmund auf Betreiben des damaligen Pfarrers Johann Franz Eckher von Kapfing und Liechteneck die Kirche neu errichten. Baumeister war der Münchner Maurermeister Wolfgang Zwerger (gest. 1715). 1680 konnte die Kirche geweiht werden, aber es dauerte bis 1893 ehe auch der stark einsturzgefährdete Turm neu aufgebaut wurde, allerdings nicht in barocker Form, sondern nach Vorbild des alten Turms, als hoher Satteldachturm.

    St. Lorenz - Pfarrverband St. Thomas und St. Lorenz


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    Anfang Februar 2019


    Es geht ins Innere:

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    Weihnachten 2019

    Zum Vergleich vor der Renovierung im Jahr 2011:

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    Hochaltar von 1736/37, auf dem Altarbild das Martyrium des hl. Laurentius, eine Kopie eines Gemäldes von Tizian aus der Kirche Santa Maria Assunta in Venedig, seitlich davon die Apostel Petrus und Paulus.

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    Linker Seitenaltar von 1764. Das Altargemälde zeigt den hl. Emmeram und stammt aus der 1820 abgebrochenen nahen Wallfahrtskapelle St. Emmeram.

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    Ein paar weitere Aufnahmen zum Klösterle, die bekanntere Seite zum Thaddäus-Troll-Platz hin:

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    Quote

    Das Klösterle wurde im frühen 20. Jahrhundert an der Außenfassade verändert. Es sollte seit den 1930er Jahren abgerissen werden. Als in den 1970er Jahren der Abriss fast feststand, rettete es die neu gegründete Bürgerinitiative Pro Alt Cannstatt das Gebäude. Der Architekt Hermann Kugler kaufte es 1983 und ließ es denkmalgerecht sanieren. Dafür erhielt er 1984 den Architektenpreis.
    Seit 1985 befindet sich im Erdgeschoss die Weinstube Klösterle, in der oberen Etage befindet sich das Architektenbüro von Hermann Kugler. Seit 1988 ist das Stadtmuseum Cannstatt im nebengelegenen Scheuer, einem ehemaligen Wirtschaftsgebäude, untergebracht.

    Klösterle (Bad Cannstatt) – Wikipedia

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    Thaddäus-Troll-Platz und Klösterle


    An diesem Platz steht auch der Entaklemmer:

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    Im Hintergrund ist die Wilhelmsbrücke über den Neckar zu erkennen.

    Quote

    Unter einem Entenklemmer (Entaklemmer oder Endaklemmer) wird im Schwäbischen ein geiziger Mensch verstanden. Die Herkunft des Begriffs wird damit erklärt, dass Enten ihre Eier nicht nur im Nest legen, sondern auch in freier Wildbahn. Soll der Ente ein Freigang gewährt werden, so klemmt der Entenklemmer den hinteren Körperteil der Ente mit Daumen und Zeigefinger ein, um damit zu fühlen, ob in nächster Zeit ein Ei gelegt wird. Falls dies der Fall ist, bekommt die Ente Aufstallung verordnet, damit die Ente das Ei nicht in freier Wildbahn und damit unerreichbar für ihren Besitzer legt. Eine andere Erklärung des Begriffs Entenklemmer ist, dass der Verkäufer der Ente vor dem Verkauf noch ein Ei abpresst, um dieses selbst zu behalten und dies nicht dem späteren Käufer zufällt.
    Der schwäbische Schriftsteller Thaddäus Troll hat 1976 Molières Stück Der Geizige zu einem Lustspiel mit dem Namen Der Entaklemmer adaptiert. Die Bildhauerin Elke Krämer hat 1989 den Entaklemmer von Thaddäus Troll in Bad Cannstatt gestaltet.

    Entenklemmer – Wikipedia

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    Neckar und Wilhelma-Theater

    Die Wilhelma war an dem Tag schon sehr verlockend. Habe mich aber dann doch im Anschluss an Bad Cannstatt für Leonberg und Stuttgart - Innenstadt entschieden. 2024 wurde es dann nichts mehr mit Wilhelma, vielleicht hoffentlich endlich mal dieses Jahr...

    Marktstraße, Blick zurück:

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    Nr. 48

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    Westseite vom (Alten) Rathaus zur Marktstraße hin. Das Rathaus stammt von 1491 und wurde ab 1875 umgestaltet.

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    Die evangelische Stadtkirche (links) war Baustelle.

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    Es geht in die Brählesgasse, die Nr. 12 das ehem. Beginenhaus aus dem 16. Jahrhundert.

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    Rechts die Nr. 21, Ecke Hagelschieß


    Zur Nr. 21 und zum nahen Klösterle (Marktstraße 71) steht auf Klösterle (Bad Cannstatt) – Wikipedia:

    Quote

    Die dendrochronologischen Befunde ergaben ein Schlagen einiger Bauhölzer für den Bau des Klösterles im Jahre 1463. Kurz danach wurde es wahrscheinlich gebaut.
    In einem anderen Haus in der Brählesgasse 21 wurde ein Balken von 1348 im Dachstuhl verbaut, möglicherweise stammte die gesamte Konstruktion aus dieser Zeit. Die unteren Teile jenes Hauses wurden um 1741 gebaut. Damit ist das Klösterle das älteste vollständig erhaltene (profane) Wohnhaus in Stuttgart, der Dachstuhl in der Brählesgasse das älteste erhaltene Teilbauwerk.


    Hier die Südseite vom Klösterle (Marktstraße 71) zum Hagelschieß:

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    Ein paar Aufnahmen aus Bad Cannstatt von Anfang April 2024.


    Es geht los am Wilhelmsplatz.

    Blick in die Marktstraße:

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    Das Gebäude mit der Drogerie die Nr. 12, laut Liste der Kulturdenkmale aus dem 17. Jahrhundert.

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    Die kümmerlichen Reste vom nach 1500 erbauten und 1812 abgebrochenen Waiblinger Tor.

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    Stadtmauer am Badgraben


    Es geht in die Marktstraße:

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    Nr. 17, in das 16. Jahrhundert zurückgehend:

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    Österlich geschmückter Brunnen

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    Es geht weiter Richtung Marktplatz. Das Ratsstüble, die Marktstraße 41:

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    Marienplatz 7 (Landgericht)

    Quote

    Dass das Landgericht satte 30 Jahre lang saniert wurde, habe gute Gründe gehabt. Pehle: „Die lange Sanierungszeit klingt provokativ, hatte aber einen Finanzierungs- und Baulogistikhintergrund“. Das Projekt sei bewusst in mehrere kleine Bauabschnitte aufgeteilt worden, weil der Gerichtsbetrieb sonst nicht hätte fortgesetzt werden können.

    Nach 30 Jahren sind sie hier fast fertig, aber das teure Gerüst steht noch (schwäbische.de)