Posts by Markus

    Eine Aufnahme vom November 2011 dieser aufdringlichen, fürchterlichen Scheußlichkeit, die das sonst wunderbare Bild der Stadt vom See aus beeinträchtigt, aus der Nähe (die ich seinerzeit mit "Da jault der Hund" beschriftet habe):

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    Südlich vom Stadttheater am Barfüßerplatz zum Gustav-Röhl-Uferweg gelegen. Was das sein soll und wozu es gehört weiß ich auch nicht.

    Lange Gasse 6 hinter der Stadtpfarrkirche.





    Nun noch die Stadtpfarrkirche Maria Himmelfahrt:


    1766-71 anstelle eines spätgotischen Vorgängerbaues vom Würzburger Johann Philipp Geigel erbaut.



    Das Innere mit prächtiger Spätrokoko-Ausstattung.




    Pfettrachgasse 7


    War vor etwa zwei Wochen mal wieder in Landshut. Ein paar Aufnahmen zur Pfettrachgasse 7 kann ich noch beisteuern:


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    Februar 2007


    Aktuelle Aufnahmen:



    Seitenansicht:


    Blick ins Innere:



    Feldseite zur unteren Stadt:



    Ausblick zum Bodensee und hinüber nach Lindau.




    Soweit zur Oberstadt, ein wenig kommt abschließend nochmals von der unteren Stadt.

    Ehregutaplatz mit Unterem Tor und ehem. Gasthaus zum Storchen:



    Der Platzname geht auf die Stadtretterin Guta im Appenzellerkrieg zurück:

    Die Stadtretterin Guta




    2002


    Das Stadttor bzw. Untere Tor, durch das reizvolle Tor gelangt man von der oberen in die untere Stadt.



    Der Durchgang führt zum Martinsturm.



    Der wuchtige Martinsturm, Teil der Befestigung der oberen Stadt:


    Der Unterbau ursprünglich Speicher. 1362 wurde in den oberen Teil die Martinskapelle eingebaut. Um 1600 zum Turm aufgestockt und mit der mächtige Kuppelhaube versehen. Das angebaute Langhaus 1705 geweiht.


    "Der Martinsturm gilt als das erste barocke Bauwerk am Bodensee und die Kuppel als die größte Turmzwiebel Mitteleuropas."

    Martinsturm - Wikipedia


    Blick vom Langhaus in die nun als Chor dienende ältere Kapelle.


    Das Sakramentshäuschen rechts von 1498. Die hoch liegenden Wandmalereien begonnen ab 1363.


    Auf den Wandmalereien sind verschiedene Heilige, die Passion Christi und Szenen aus dem Marienleben zu sehen (ausführlich dargestellt im Wikipedia-Artikel).



    Im Turm aktuell das stadtgeschichtliche Museum. Ausblick vom Turm (2002) auf die Oberstadt...


    und zum benachbarten Stadttor:


    Nahebei das Gesellenspital, das Fresko an der Traufseite habe ich vergessen größer zu fotografieren, darauf die Heiligen Christophorus und Petrus, ein kniender Abt und das Wappen der Grafen von Bregenz:




    Nun die Graf-Wilhelm-Straße, von Osten nach Westen:



    Links ein Stück der Stadtmauer.


    Das Alte Rathaus von NW (Aufnahme von 2002):










    Martinsstraße mit Martinsturm.


    Fortsetzung folgt...

    Oberstadt


    Über die Meißnerstiege gelangt man von der Südseite in die Oberstadt:




    Deuring-Schlössle aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts, aus den Herren von Deuring gingen mehrere Stadtamtmänner hervor.


    Die mit Rollwerk-Malereien und Wappen versehene Stadtseite zum Ehreguta-Platz:




    Hier nochmals von Süden mit Hagebutten-Einrahmung.



    Fachwerkhaus an der Geoergenschildstraße:



    Das Alte Rathaus in der Eponastraße, ein Fachwerkbau von Michael Kuen (1662), von SW aus gesehen.


    Die schmale Südseite:


    Ein Teil des Rathauskomplexes wurde wann auch immer abgerissen.


    Ostseite:


    Ein weiterer Mansarddachbau in der Schillerstraße:



    Das Austragshaus und die 1755 bezeichnete Durchfahrt zu Kirchstraße 16 gehörig.




    Ein hübsches Fachwerkgebäude ist Schillerstraße 26 mit Feuerböcken und kleinen Rosetten (ähnlich wie beim Gasthof Storch zuvor):




    Das renovierungsbedürftige Hauptgebäude Kirchstraße 16:



    Weiter geht es in der Hauptstraße.


    Hier das Alte Rathaus:






    Gasthof zum Storchen, ein hübsches Fachwerkgebäude aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts, u.a. mit Storch-Ausleger und beschnitztem Eckpfosten:




    Hauptstraße mit Oberem Tor.





    Das Mansarddachhaus rechts von 1716.



    Links der Gasthof Krone aus dem 17. Jahrhundert.



    Feldseite vom Oberen Tor.

    Nachfolgend eine kleinere Galerie zum mittelfränkischen Städtchen Scheinfeld, im Steigerwald zwischen Würzburg und Nürnberg gelegen.

    Die Aufnahmen sind vom August diesen Jahres.



    Oberhalb der Stadt das Schloss Schwarzenberg:




    Der Rundgang durch die Stadt beginnt in der Würzburger Straße:





    Blick in die Kirchstraße mit dem Gasthof Weißes Ross am Eck und die kath. Stadtpfarrkirche:




    Hausmadonna von 1782 am ehemaligen Gasthof zum Hirschen:




    Es wäre interessant zu wissen, ob sich noch die originale, wandfeste Innenausstattung, wie z. B. Türen und

    Stuckdecken erhalten haben

    In meinem Sachsen-Dehio steht etwas allzu allgemein formuliert zu dem sog. Prieberschen Haus: Die Innenaustattung nahezu vollständig erhalten. Wäre schon interessant, was konkret...

    Zwischen Oberstadt und Bregenzer Wald gibt es auch noch ein paar bemerkenswerte Gebäude.




    Ansitz Schedler, außen unscheinbar, innen sind laut Wikipedia-Artikel noch Stuckdecken erhalten.


    Hinter dem Ansitz Lößler geht es bereits in den Wald hinein (unter dem die Autobahn im Pfändertunnel durch den Berg führt).



    Ein im Kern noch spätgotisches Gebäude mit steingerahmten Fenstern ist der Ansitz Grünholz an der Mildenbergstraße.




    Ansitz Mildenberg


    Soweit für heute, als nächstes geht es dann (endgültig) in die Oberstadt....


    Nach dem Abstecher zur Gallustraße und der Siechenkapelle geht es nun weiter am der Pfarrkirche benachbarten Dominikanerinnenkloster Thalbach vorbei...:



    wieder in Richtung Oberstadt:


    Reizvoller Durchblick zur Kuppel des Martinsturmes und den beiden Türmen von Herz Jesu.


    Villa an der Amtstorstraße.


    Villa Blodig von 1907 in der Schedlerstraße.


    Über die Kolumbanstraße gelangt man zur Gallusstraße.


    Die 1848 erbaute Villa Gülich, das spätere Palais Thurn und Taxis, inmitten eines mit exotischen Bäumen bestandenen Parkes. Heute Künstlerhaus Bregenz.



    Gallusstr. 46, das sogenannte Weinschlössle.


    Etwas weiter das Siechenhaus von 1664:



    Daneben die Siechenkapelle, 1400 von Graf Hugo II. von Montfort gestiftet:



    Der Chor noch gotisch, Neubau des Betraumes 1744/46. Hochaltar vom Wessobrunner Abraham Bader, das Gnadenbild mit Maria und Jesukind um 1540 entstanden, seitlich Katharina und Margaretha.

    Links Herz-Jesu-Altar, am rechten Seitenaltar der Hl. Sebastian mit einem Siechen, darüber der hl. Veit im Kessel.

    Pfarrkirche Sankt Gallus





    Hochaltar mit den Heiligen Gallus, Petrus, Paulus und Ulrich bzw. Gregor.


    Das prächtige Chorgestühl kam 1808 beim Abbruch der Zisterzienser-Klosterkirche Mehrerau (im Westen von Bregenz) in die Pfarrkirche.


    Silberaltar mit einem Allerheiligenrelief in der Mitte, darüber die Heilige Dreifaltigkeit, die seitlichen Heiligenfiguren oben Gallus und Sebastian, in der Mitte Maria mit Kind und Gebhard. Oben außen letztes Abendmahl und Auferstehung.





    Der Kirchstraße folgend gelangt man zur Pfarrkirche:




    Die Pfarrkirche Sankt Gallus wohl an der Stelle einer durch die iroschottischen Missionare Columban und Gallus um 610 errichteten und der Heiligen Aurelia geweihten Andachtsstätte. Der Turm stammt vom 1480 geweihten Neubau.


    Kirche und Pfarrhof (1752 bezeichnet).


    Mesnerhaus:




    Das auffallend breite Innere der Pfarrkirche um 1737/40 barockisiert, die Aufnahme von 2002.

    Weiter geht es mit dem Kapuzinerkloster (welches man über die bereits gezeigte Steige von der Kirchstraße aus erreicht):


    Links die Klosterkirche Sankt Antonius von Padua, um 1630/35 erbaut. rechts die Lourdeskapelle, eine Stiftung des Grafen Raczynski von 1883.


    Lourdeskapelle


    Das enttäuschend-nüchterne Innere der Klosterkirche, einen Bau des 17. Jahrhunderts stellt man sich da doch ein wenig anders vor.


    Die Kirche von der Oberstadt aus.


    Gegenrichtung. Nochmals der großartige Blick vom Kapuzinerkloster zur Oberstadt mit dem Deuring-Schlössle und der Kuppel des Martinsturmes, links die Kirche Herz Jesu:





    Den an 70er-Jahre Kaufhofbauten erinnernden Stararchitekten-Museumsneubau findet man zumindest noch nicht in der Denkmalliste, sind ja auch gerade 7 Jahre.... Ein paar gezeigte Altbauten im übrigen auch nicht.


    Anbei die Fassadenbemalung von Rathausstraße 7 noch ein wenig größer: