Posts by Markus


    Altes Rathaus, Brunnen mit dem Hl. Sebastian ("Kriegerdenkmal") und St. Leonhard.


    Im weiteren Verlauf der ostseitigen Hauptstraßen-Bebauung kommt dann der berühmt-berüchtigte monströse Kaufhausbau, da war mal Karstadt drin oder Kaufhof (wenn ich mich nicht täusche...).:




    Schräg gegenüber den gründerzeitlichen Eckbau von 1897 hatten wir noch nicht:




    Den Ausleger mit Storch an der Nr. 10 von 1832 haben die Denkmalschützer vor kurzem aus der Denkmalliste gestrichen...:





    Hauptstraße 10 ff:




    Soweit dann endgültig für heute (mein eigener älterer Laptop hat wohl endgültig (?) den Geist aufgegeben, insofern mal sehen wann es wieder weiter geht...

    Nahebei ein ehemaliges Gerberhaus:



    "Das Fresko des damals in Gröbenzell wohnenden Malers Georg Wirnharter weist eindeutig auf das alte Handwerk des Gerbers und auf das Gründungsjahr (1847) des Familienbetriebes hin. Auf dem linken Bild zieht ein Arbeiter ein Stück Haut aus einem Bottich. Rechts davon hantiert ein Geselle am sogenannten Scherbaum. Er schabt mit dem Scherdegen die Fleischreste von der Haut. Über allem thront Bartholomäus, der Schutzheilige der Gerber, darunter ist das Wappen der Gerber abgebildet."

    Süddeutsche.de - Fürstenfeldbruck - Boten der Vergangenheit




    Blick von der Amperbrücke zur Stadtpfarrkirche Sankt Magdalena:






    Weiter geht es auf der Ostseite der Hauptstraße, beginnend mit dem Alten Rathaus, dem sogenannten Moraschenhaus:





    Der heutige Bau des Alten Rathauses weitgehend von 1866/68, die tolle Fassadenbemalung von 1908.


    Bemerkenswerte Details sind die beiden Büsten an der Fassade:


    Die beiden Medaillons von 1869 gestiftet von Ferdinand von Miller, dem Sohn des berühmten in FFB geborenen Erzgießers selbigen Namens. Sie zeigen den Gründer des Klosters Fürstenfeld, Herzog Ludwig II. der Strenge und dessen Sohn Kaiser Ludwig den Bayern.


    Amper und Sankt Leonhard.



    Auf der Amperbrücke der hl. Johannes Nepomuk samt Moldau (von 1924).



    .


    Am Leonhardsplatz, der Zinnenturm im Hintergrund gehört zur Aumühle (dazu kommen auch noch Aufnahmen).






    Sankt Leonhard, gegründet durch das Kloster Fürstenfeld, geweiht 1440, zeitlang Wallfahrtskirche, eine etwas ungewöhnliche nord-süd-gerichtete zweischiffige spätgotische Hallenkirche.




    Die Netzgewölbe wunderbar bemalt mit Heiligen, Aposteln, Kirchenvätern und Evangelisten:



    Die Bebauung auf der Westseite der Hauptstraße, rechts Kriegerdenkmal von 1923 (Brunnen mit dem Hl. Sebastian):




    Blick südwärts zu Sankt Leonhard, vor der Kirche die Amperbrücke.





    Die Nummern1 und 1a, letzterer von um 1700 ehemals ein Gasthof.


    Haustafel an der Nr. 1:






    Am nördlichen Ende der Hauptstraße das Rathaus.

    Zur Abwechslung mal wieder eine Galerie zu einer oberbayerischen Stadt. Fürstenfeldbruck, kurz FFB, ist Große Kreisstadt, liegt am westlichen Rand des Molochs München und steuert zielstrebig der 40000-Einwohnermarke zu. Der Landkreis hat, obwohl in Teilen noch sehr ländlich geprägt, inzwischen auch schon die 500 Einwohner pro qkm überschritten, mit all seinen insbesondere negativen Auswirkungen. Von FFB Richtung M ein einziger, von Gewerbegebieten, Straßen und Autobahnen durchsetzter Siedlungsbrei, besonders extrem im Bereich des einstmaligen Dachauer Mooses Olching, Puchheim, Gröbenzell und vor allem Germering.



    Die ersten Eindrücke von FFB, mal ganz untypisch, von der Schöngeisinger Straße (von einem sommerlichen Julitag):






    Die Nr. 18 das sogenannte Haus Bausewein, der Denkmalliste gemäß ein verputzter Fachwerkbau, wer würde das soweit östlich in FFB vermuten?




    Angekommen an der Hauptstraße:



    Das übliche Bild, Stoßstange an Stoßstange, die Aufenthaltsqualität für Fußgänger entsprechend... Die Hauptstraße im übrigen die B2 von München nach Augsburg.

    Eine Umgehungsstraße ist infolge der Topographie und der weit voran geschrittenen Zersiedelung und Verbauung wohl kaum noch machbar...


    Am Eck Schöngeisinger Straße und Hauptstraße das Hotel Post.:


    Thüngersheim


    Retzstadter Tor (Zehnttor)


    1609


    Ortsseite des im Nordosten gelegenen Tores.



    Auch hier sind Mehlschwalben zuhause:




    Feldseite mit dem Wappen von Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn über der Tordurchfahrt.


    Thüngersheim (Lkr. Würzburg, Unterfranken)


    Der Weinort liegt am östlichen Mainufer zwischen Würzburg und Karlstadt, ein paar Kilometer mainabwärts von Veitshöchheim.



    Würzburger Tor (Plantor)


    1751


    Feldseite


    Das Würzburger Tor schließt die Hauptstraße nach Süden ab. Über der Tordurchfahrt der Erzengel Michael und das Wappen des Würzburger Fürstbischofes Karl Philipp von Greifenklau.


    In der Tordurchfahrt Mehlschwalben-Nester:


    Ortsseite


    Thüngersheim hat im übrigen noch ein recht hübsches Ortsbild mit einigen ansehnlichen (Fachwerk-)Häusern, des öfteren mit Hausmadonnen etc geschmückt.



    Hirtentor (Königstor)


    1588


    Das Hirtentor der Ortsbefestigung befindet sich im Südosten. Im Eck eine Figur des Heiligen Wendelin.


    Ortsseite


    Feldseite

    Etwashausen (Stadt Kitzingen, Unterfranken)


    Großlangheimer Tor (Barthelsturm)


    1565



    Ein sehr hübscher, stark verwachsener und typisch unterfränkischer Torturm. Letztes erhaltenes Tor der Ortsbefestigung von Etwashausen, am östlichen Ufer des Mains gegenüber von Kitzingen gelegen.




    Feldseite (bei abends entsprechend ungünstigem Sonnenstand)


    Flugplatzstraße mit Großlangheimer Tor:

    Wassertrüdingen (Lkr. Ansbach, Mittelfranken)


    Oberes Tor


    1752


    Stadtseite


    Wassertrüdingen hatte ehemals drei Stadttore. Davon blieb zumindest das Obere Tor erhalten.


    Feldseite, links wie unschwer zu erraten ein abstoßender Museumsneubau (Fluvius).


    Hollfeld (Lkr. Bayreuth, Oberfranken)


    Oberes Tor


    16. / 17. Jahrhundert


    Stadtseite


    Letztes erhaltene von einstmals 3 Stadttoren.


    Feldseite



    Mit dem hl. Johannes Nepomuk geweihter Wegkapelle:



    hollfeld10_p1450302n0sel.jpg


    Mainstockheim (Lkr. Kitzingen, Unterfranken)


    Oberes Torhaus (Oberes Maintor, Koppentor)


    16./17. Jahrhundert


    Zur Hauptstraße hin


    Feldseite zum Main


    Letztes erhaltenes von ehemals drei Toren der Ortsbefestigung.


    Auf der Ostseite des Marktplatzes die 1972 mit diesem Anbau verunstaltete kath. Pfarrkirche, Johannes dem Täufer geweiht.



    Fachwerkhäuser auf der Südseite des Marktplatzes:



    Der Vollständigkeit halber, vor Ort verpasst:

    Schüttbau der ehem. Amtskellerei



    Jüngst renoviert:



    Zum Vergleich vor der Renovierung:

    Kirchplatz 2


    Zeitgemäße Klötzchen am Straßenrand...


    Und abschließend noch ein hübsches Häuschen aus Sulzdorf:

    Ein paar Aufnahmen aus dem unterfränkischen Stadtlauringen, ein Markt mit ein paar tausend Einwohnern im Landkreis Schweinfurt.


    Beim abendlichen Durchfahren des Ortes stieß mir dieser fürchterlich-widerliche Neubau in der Ortsmitte ins Auge...:


    Passenderweise darin ein Therapiezentrum...


    Eine Aufnahme vom in der Denkmalliste bei Wikipedia noch aufscheinenden Vorgängerbau:

    Beckenstraße 2


    Darauf folgend zwei für die Region typische Fachwerkgebäude:




    Am Marktplatz der interessanteste Fachwerkbau des Ortes, das Rathaus von 1563. Davor ein Brunnenhäuschen aus derselben Zeit.


    Rückseite


    Der eingerüstete Teil des Rathauses, das sogenannte Bäckerhaus, neu errichtet 1982.


    Ein weiteres bedeutendes Fachwerkgebäude ist die Alte Sparkasse von 1614 auf der Nordseite des Marktplatzes.


    "Im Jahr 2012 stand das Gebäude leer und wurde zum Verkauf angeboten."

    Marktplatz 16

    Reutlingen


    Gartentor



    Stadtseite



    Feldseite


    „Das Gartentor wurde 1392 erstmals als "Neues Tor" genannt. Bis 1700 blieb das Tor für den Verkehr geschlossen, es führte auch keine Straße unter ihm hindurch (es gab hinter dem Tor nicht einmal eine Brücke über den Stadtgraben). Dennoch war es einer der vier großen Tortürme, die Aufgaben des Türmers wurden von hier aus ebenso erfüllt, wie von den anderen Türmen aus. Außerdem diente das Gartentor in reichsstädtischer und teilweise auch in württembergischer Zeit als Gefängnis.“

    Reutlingen – Unsere Stadt - Gartentor



    Tübinger Tor


    1235



    Feldseite; der Torturm 36m hoch (wirkt höher)




    „Das Tübinger Tor wurde früher „Mettmannstor" genannt. Es wurde 1235 im Rahmen der Errichtung der Stadtmauer erbaut. Deutlich erkennbar sind die charakteristischen Eck- und Buckelquader, der Fachwerkaufsatz stammt von 1330. Durch das Tübinger Tor führte die Straße nach Tübingen, vorbei an der Tübinger Vorstadt, die dem Straßenbau in den 1960ern weichen musste. Während in mittelalterlicher Zeit der Türmer auf dem Tübinger Tor wohnte und ständig nach Gefahren Ausschau hielt (die größten Gefahren waren nicht , wie man meinen könnte, angreifende Feinde, sondern Brände in der Stadt, weswegen der Türmer in erster Linie aufsteigenden Rauch beobachte), wird der Raum auf dem Turm heute als besonderes Empfangszimmer der Stadtverwaltung genutzt.“

    Reutlingen – Unsere Stadt – Tübinger Tor




    Stadtseite