Posts by Markus

    Wenn dann wird eh nur weiter verschärft, gelockert wird sowieso nicht. Insofern wäre es nicht nur gegenüber Standlbetreibern fairer zu sagen, die Weihnachtsmärkte müssen auch ausfallen und Punkt. Wenn zB in Bayern einige wenige stattfinden würden und sehr viele nicht, dann wird's wirklich gemütlich... Wie soll das funktionieren mit Vermummung, Abstände etc Die Märkte müssten ja zwangsläufig hoffnungslos überfüllt sein. Und wenn im Ebersberger Forst einer stattfinden würde, dann könnten sie wahrscheinlich schon auf der Autobahn Tafeln aufstellen wie viele Stunden man noch bis zum Markt braucht oder am besten gleich auf der rechten Spur parken und zu Fuss weiter...

    Man darf schon sehr sehr denkbar sein, wenn man überhaupt noch in der engeren Familie Weihnachten feiern darf...

    Wobei, wenn Sylvester ausfällt, das wäre für mich mal eine positive Abwechslung...

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    Seelhaus Sankt Anna


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    Der schlossähnliche Pfarrhof von 1706/07, ehemals Gästehaus des nahen Prämonstratenser-Reichsstifts Obermarchtal.


    Nebenan der Zehntstadel:

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    An der Kirchgasse ein paar stattliche verputzte Fachwerkhäuser:

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    Ecke Kirchgasse / Donaustraße das ehem. Bürgerhaus des Patriziergeschlechts Kircher, von 1570. Vor der Pfarrkirche der Marienbrunnen.


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    Weiter geht es dann demnächst mit der Pfarrkirche…

    Marktplatz:



    Markt- bzw. Löwenbrunnen, 1570 vom aus Schwäbisch Gmünd stammenden Leonhard Baumhauer.

    Der Löwe hält auf der einen Seite das Stadtwappen, auf der anderen das von Österreich.



    Marktstraße nach Westen:




    Über die Donaustraße geht es zum Marktplatz:


    Der Zwiefaltener Hof, ein prächtiger Fachwerkbau mit hübsch bemalten Fensterläden.



    Blick zur Pfarrkirche:


    Am Marktplatz das Rathaus von 1563 (mit Glockenspiel und Pranger):


    Pranger am Rathaus mit Bild des Strafvollzuges.



    Munderkingen ist eine kleinere Stadt an der noch jungen Donau etwa 30 km südwestlich von Ulm. Bis 1805 gehörte der Ort etwa 5 Jahrhunderte lang zu den 5 vorderösterreichischen Donaustädten.


    Die nachfolgenden Aufnahmen stammen vom September 2020.


    Historischer Stadtrundweg (mit Luftaufnahme):

    https://www.munderkingen.de/pd…nfo/hist_stadtrundweg.pdf


    Die Altstadt von Munderkingen wird von der Donau fast ganz umflossen.


    Die Donau selbst hier noch sehr beschaulich:


    Das Heilig-Geist-Spital an der Donaustraße mit seiner großartigen Giebelfront von 1549, aktuell als Städtisches Museum genutzt.







    Alter Schulhof:


    Für ältere Leute sind solche Bergfriedhöfe eigentlich nicht so ideal.


    Bei solchen Bauernhäusern liegt gewöhnlich der Eingang in der Mitte der Giebelseite, links geht es normalerweise in die Stube, rechts oder nebenan zur Stube die Küche. Weiter hinten folgen Kammern oder eine Werkstatt. Durch den Flur geht es gerade nach hinten in einen angrenzenden Stall. Im Flur geht es über die Treppe weiter hinten in das obere Stockwerk mit Schlafräumen. In Freilichtmuseen wie Glentleiten oder Amerang hat man z.B. die Möglichkeit, sich das innen anzuschauen.


    Ferienwohnungen im Schwabenbauernhof:

    http://www.ruhpolding-schwaben…index.php/ferienwohnungen

    Brand im Tal der Urschlauer Ache:



    Marmorsteinbruch bei Ruhpolding, zählt zu den 100 schönsten Geotopen Bayerns:



    Zum Abschluss noch ein paar ältere Aufnahmen vom November 2009:


    Georgskreuz



    Bergfriedhof mit Gruftkapelle:


    Ein kleiner herbstlicher Spaziergang noch von Urschlau zu den Röthelmoos-Almen.


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    Urschlau mit der Wallfahrtskapelle Maria Schnee aus dem 17. Jahrhundert.


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    Röthelmoos-Almen:


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    Hochmoor mit der Haaralmschneid im Hintergrund.


    Blick zum Gurnwandkopf:

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    Die Triftklause wurde um 1750 errichtet:

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    Unweit vom Bahnhof der Schwabenbauernhof, bezeichnet 1792, derzeit als Landhaus genutzt:


    Hl. Florian


    Links das Backhäusl.


    Hl. Josef, Maria mit Kind und Hl. Georg






    Der bekannte Gasthof zur Windbeutelgräfin:

    Vor 2 Jahren ist bekanntermaßen die gesamte Moderatorenschaft des Aph aus guten Gründen abgetreten. Davon haben einige wie auch Zeno sämtliche Beiträge mit Bildern sowie z.T. darüber hinaus gelöscht. Entsprechend sind z.B. für Bayern (nach wie vor)

    ein größerer Teil der Stränge im Zusammenhang zerstört und unbrauchbar geworden. Einige Stränge von mir, die mir etwas bedeuteten, wie die Tortürme habe ich dann z. T. stundenlang so weit wie möglich wieder einigermaßen repariert. Und viele Galerien zu Dutzenden von Orten sind eben seitdem nicht mehr da, z.B. Weilheim und Schongau. Soweit kurz dazu.

    Habe ich so auch nicht geschrieben. Zu den drei genannten Städten gibt es eh genügend Interessierte hier, während es zu Bayern in früheren Jahren deutlich mehr Beiträge im Forum gab. Ansonsten, gerade Sachsen und Thüringen sind für mich ja nicht so weit weg und wären, falls man mal wieder noch in D unbeschwert reisen kann und darf, in jeden Fall erste Ziele. Beispielsweise Altenburg, Eisenberg, Pirna, Weesenstein, die Sächsische Schweiz, Zittau oder Bad Muskau, wo ich zB bis jetzt nicht hingekommen bin. Also bitte nicht falsch verstehen, wenn ich über den Umfang der Beiträge zu den drei genannten Städten im Vergleich zum übrigen D ein wenig lästere und es schade finde, dass aus anderen Regionen wenig kommt. Die östlichen Bundesländer interessieren mich jedenfalls sehr wohl.

    Die einstige Galerie zu WM ist wie viele viele weitere von Zeno vor allem zu bayerischen Kleinstädten und Orten in die ewigen Jagdgründe gewandert. War für mich, den Berlin, Potsdam, Dresden etc nur sehr randlich bis gar nicht interessiert einer der Hauptgründe, im APH aktiv zu sein.

    WM und Schongau war letztes und dieses Jahr bei mir bezüglich Galerie schon in der engeren Auswahl, gibt aber noch genügendst andere Orte.

    Würde es lassen wie es ist. Das meiste bisher von dir eingestellte passt doch sehr gut zu Sanierungen, Stadtumbau etc. Eigentlich alles. In Galerien würde ich bei Weilheim mit meinetwegen dem Marktplatz und den Hauptstraßenzügen anfangen und da auch ein eher positiveres Bild der Stadt zeigen. Wenn du jetzt diesbezüglich nicht so die Aufnahmen hast, kannst du es dir ja für nächstes Jahr vornehmen. Eine entsprechende Weilheim-Galerie gab es ja hier, wie auch zu Schongau, Altenstadt oder Steingaden eh schon mal bis vor gut 2 Jahren.

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    Zum Abschluss noch das dritte der Feuchter Patriziersitze, das Pfinzing-Schloss:


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    „Das Pfinzingschloss wurde vermutlich in seiner Grundanlage als Wehrbau mit Wassergraben bereits um 1460 von Hans Waldstromer beziehungsweise Ludwig Pfinzing auf dem Grund der Familie seiner Ehefrau Ursula Waldstromer errichtet. Wahrscheinlich ist die Tatsache, dass der Gebäudekomplex zumindest von Ludwig Pfinzing vollendet wurde. 1562 wurde das Schloss in seiner heutigen Form von der Patrizierfamilie Georg Tetzel errichtet, nachdem es im zweiten Markgrafenkrieg 1552 niedergebrannt war.“

    Pfinzingschloss


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    „1943 erwarb der spätere Ehrenbürger und Raumfahrtpionier Prof. Dr. Hermann Oberth das Pfinzingschloss. Während und nach dem Krieg diente es als Zufluchtstätte für Aussiedler aus dem Osten. 1971 wurde im 1. Obergeschoss ein Museum, das heutige Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museum eingerichtet. 1988 schließlich kaufte der Markt Feucht das Schloss. Es wurde grundlegend saniert und die Halle in ihrer ursprünglichen Form und Größe wiederhergestellt.“

    Link siehe oben


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    Pfinzingstraße:


    Auf der gegenüberliegenden Straßenseite das Hutzlerhaus mit dem Zeidel-Museum:


    „Seit 1984 hat das Zeidelmuseum seinen Sitz im Hutzlerhaus, das inzwischen dem Markt Feucht gehört. Es ist eines der schönsten Imkermuseen in Deutschland mit einer umfangreichen Sammlung alter Imkergerätschaften aus dem In- und Ausland. Hier wird das für die Feuchter Ortsgeschichte so bedeutende mittelalterliche Zeidelwesen dokumentiert. Zu sehen sind unter anderem Imkerpfeifen, Zeidelmesser, Bienenkörbe, Figurenbeuten, Honigschleudern und Wachspressen.


    Seinerzeit vor einem Monat Coronamaßnahmen-bedingt wie so vieles geschlossen, auf unbestimmte Zeit wie es sich versteht…




    Ein hübsches, erdgeschossiges Sandsteinhaus ist Pfinzingstraße 16:

    Weiter geht es mit dem Zeidlerschloss.


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    „Der Nürnberger Patrizier Burghard Peßler erhielt das Anwesen von Kaiser Sigismund als Lehen und erbaute dort inmitten des Weihers einen Herrensitz – das „Haus im Weiher“. Durch den Verkauf an die Nürnberger Patrizierfamilie Harsdörffer im Jahre 1503 ist erstmals die Bedeutung des Schlosses dokumentiert. Zum Zeidlerschloss gehörten zwei Zeidelgüter, was darauf hindeutet, dass es einst das Zentrum der Waldbienenhaltung und Honiggewinnung in der Region um Feucht war.

    Das Schloss in seiner heutigen Erscheinung als Turmbau wurde nach 1556 von dem Nürnberger Ratskonsulenten Dr. Christoph Gugel errichtet, der das Anwesen vom Rat der Stadt Nürnberg geschenkt bekommen hatte mit der Auflage, das Gebäude wieder aufzubauen und instand zu halten.“

    Zeidlerschloss


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    „Heute wird das Schloss für Feiern und andere Veranstaltungen genutzt und vermietet. Seit April 1996 ziert ein Klapotetz, eine im südsteirischen Weinland verbreitete Vogelscheuche in Form eines Windrades, den Garten des Schlosses und schlägt eine Brücke zur Partnergemeinde Leutschach in der Steiermark.

    (Link siehe oben)


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    Hauptstraße mit Rathaus:

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    Beim Bombenangriff am 11.8.1943 brannte das Rathaus weitgehend ab. Es wurde in veränderter Form 1950 wiederaufgebaut.


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    Aufnahme von 1929


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    Ausblick von der Kirche nach Westen ins Urschlauer Tal:



    …und nach Osten Richtung Inzell, mit der Kirche Sankt Valentin:




    Postamt von 1927:


    Bahnhof von 1895, Endstation der Nebenstrecke Traunstein – Ruhpolding:


    Ein wenig kommt noch…

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    Die Ruhpoldinger Madonna am rechten Seitenaltar, um 1230.


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    Hl.Georg


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    Hochaltar


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    Die Deckengemälde haben die Enthauptung des heiligen Georg, Christi Himmelfahrt und die Anbetung des Lammes zum Thema.


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    Bergfriedhof und Gruftkapelle:

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    Neben dem Rathaus das Alte Schulhaus, jetzt Haus des Gastes, von 1821:


    Daran vorbei geht es zur Pfarrkirche Sankt Georg, auf einem Hügel über dem Ort gelegen:



    Die Kirche erbaut 1738-57.


    Das prächtige Innere:


    Origineller Kanzelaufbau mit dem guten Hirten.