Posts by Markus

    Pfarrstraße 11 und 12


    Pfarrstraße 11 und 12 im April 2015
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    Zwischenzeitlich wurden die beiden abgerissenen Gebäude in der Dachauer Altstadt wieder errichtet.

    Vorne der sogenannte Widerstandsplatz mit der 1907 gepflanzten Silber-Linde.


    Februar 2020:



    Die alte Türe wurde bei der Pfarrstraße 11 offensichtlich wieder eingebaut:



    Eine ältere Zeichnung, seinerzeit noch mit dem 1862 abgebrochenen Freisinger Tor:



    1910 mit frisch gepflanzter Linde, ganz rechts der Hörhammerbräu


    1905


    Februar 2020

    3 ist die Wallfahrtskirche Sammarei bei Ortenburg (Lkr. Passau),

    4 die Wallfahrtskirche Sankt Hermann bei Bischofsmais im Bayr. Wald.

    Zumindest die 1 und 5 sollten eigentlich auch noch lösbar sein.

    Vor knapp einem Jahr war ich erstmalig in Kirchheim/Teck.


    Der Waldhorn-Nachfolger links angeschnitten, für mich einfach nur absolut schrecklich und widerlich (zum Vergleich siehe die beiden zuletzt eingestellten Bilder von "Fachwerkliebhaber"):


    Marktplatz Blickrichtung NW, zwischen den beiden verbliebenen Fachwerkhäusern verläuft die Kornstraße.



    Marktstraße und Marktplatz mit Rathaus und Baustelle an der Ostseite:






    Rechts angeschnitten Neubebauung an der Ostseite des ein wenig süd-/südwestlich vom Marktplatz gelegenen Schlossplatz, das Schloss folgt rechter Hand, alleine von den Fenstern und den Dachgauben für mich grausam anzusehen und ein üblich zeitgemäßer modernistischer Schandfleck (geht natürlich immer noch schlimmer):





    Ähnlichen Brechreiz zumindest bei mir erzeugende Neubebauung an der Ostflanke der Altstadt am Schweinemarkt, links die Alleenstraße:



    Die Linde an der Alleenstraße stand vor knapp einem Jahr noch, hier das letzte Haus im Hintergrund, im wahrsten Sinne des Wortes unter der Teck, aufgenommen von der Bastion im Nordosten der Altstadt:




    Insgesamt hat die Altstadt von Kirchheim/Teck natürlich schon noch viele hübsche (v.a Fachwerk-)Gebäude, ansehnliche Straßenzüge und Ecken, aber die Tendenz ist wie nahezu allerorten klar ersichtlich.

    Sehr erfreulich ist auch, dass praktisch der gesamte Altstadtbereich Fußgängerzone ist.

    Zum Vergleich zwei Aufnahmen vom April 2016


    So reizvoll ist die Ortsansicht über die Rodach hinweg heute leider nicht mehr, wenn auch das Rathaus mit zwischenzeitlicher Fachwerkfreilegung sicherlich nach wie vor eines der großartigsten im fränkischen Raum ist:



    Hier ein Fachwerkhaus in Bütthard, das Jahrzehnte lang leer stand. Das Wohnhaus war Teil eines fränkischen Dreiseit-Hofes. Als wir letztmals dort waren (es mag so etwa um 2005 gewesen sein), war der hintere Gebäudeteil des sehr langen Hauses (auf unserem Bild zur Kirche hin) teilweise eingestürzt. Deshalb befürchte ich, dass das markante Haus inzwischen abgerissen wurde. Es standen damals, wie auch im nahen Oesfeld viele Häuser leer. Manche sind inzwischen von Leuten gekauft und renoviert worden, die in Würzburg arbeiten und täglich zur Arbeit pendeln.

    Zumindest im April letzten Jahres stand dieses tolle Fachwerkgebäude noch:



    Das Haus ist unter Denkmalschutz gestanden, warum dieser aufgehoben wurde, wird sich wohl so schnell nicht wirklich klären lassen.

    Zu Türkenstraße 52 steht in Wikipedia - Liste der Baudenkmäler in der Maxvorstadt:
    "Neubarock, mit Erker, 1882/83 erbaut von Heinrich Lehmpuhl
    2008 aus der Denkmalliste gestrichen wegen baulicher Veränderung 1947–1950 am Obergeschoss und Dachstuhl sowie wegen Umbauten des Treppenhauses und der Schaufenster im Erdgeschoss in den 1960er-Jahren."

    Saal an der Saale (Lkr. Rhön-Grabfeld)



    Der Ort liegt zwischen Bad Neustadt an der Saale und Bad Königshofen im Grabfeld. Sehr markant ist das Ensemble aus Kirche und Torturm.



    Der Torturm blieb als Rest der ehem. Kirchhofbefestigung aus dem 16./17. Jh. erhalten, bezeichnet ist er mit 1612.



    Die kath. Pfarrkirche zur Heiligen Dreifaltigkeit heute ein weitgehender Neubau von 1976/77.


    Serrfeld (Lkr. Rhön-Grabfeld)



    Der unweit der Grenze zu Thüringen und zur Gemeinde Sulzdorf an der Lederhecke gehörende kleine Ort ist bekannt durch seine Kirchenburg.



    Die Kirche Sankt Maria stammt wie auch die Kirchhofbefestigung aus der 1. Hälfte des 14. Jahrhunderts.
    Auf einer Tafel am Torturm steht: „Die Kirchenburganlage misst etwa 40 x 40 Meter und gilt als größte Anlage ihrer Art im Königshöfer Grabfeld. Ursprünglich waren 28 Gaden vorhanden.“
    Die weitgehende Schleifung der Anlage erfolgte um 1880.



    Erhalten sind neben Teilen der Mauer der Eckturm und Torturm auf der Westseite.



    Windberg (Lkr. Straubing-Bogen)



    Der Zugang zum Klosterbezirk erfolgt im Norden durch einen Torbau aus dem frühen 13. Jahrhundert, mit rundem Torbogen aus Granitquadern, einmal gestuft mit profilierten Kämpfern. Rechts das ehemalige Amtshaus.




    Dorfplatz mit Torbau und Gebäuden des ehemaligen Prämonstratenserklosters. Die romanische Kirche mit prächtiger Rokoko-Innenausstattung wurde in den letzten Jahren renoviert.

    Weiter geht es im Vorderen Bayerischen Wald.


    Stallwang (Lkr. Straubing-Bogen)



    Pfarrkirche Sankt Michael von Osten.



    Vom befestigten Friedhof sind noch die untere Teile der Mauer und das Eingangsportal (Kämpfersteine, Schlussstein mit liegendem Kreuz) spätromanisch.



    Ein Blick ins Innere, der prächtige Hochaltar von Straubinger Künstlern (u.a. Mathias Obermayr):