Posts by Markus

    Die vielen modernistischen Neu-, An- und Umbauten fallen mir auch auf. Wenngleich sie sich in der Kubatur etwas um Anpassung bemühen.

    Im übrigen sind diese modernistischen Neubauten zumindest im Luftbild erstaunlich wenig auffällig.


    Dieses ungewöhnliche Haus ist mir heute Vormittag bei der Bildauswahl auch schon aufgefallen. Erinnern kann ich mich nicht mehr daran. Die vorige Aufnahme in derselben Minute zeigt das Wein Bistro in der Pfarrgasse 24 gegenüber dem Knauf-Museum im würzburgischen Amtshof (Maxstr. 28) und die nächstfolgende das Gebäude Maxstraße 23.


    Es zeigt Stöhrsgasse 1 (Benefiziatenhaus)

    Denkmalliste: "Zweigeschossiger Satteldachbau mit Fachwerkobergeschoss, 17./18. Jahrhundert"


    Der Vergleich mit dieser Aufnahme von 2014 hat es in sich!

    1024px-Iphofen,_KT_-_Stöhrsgasse_Ri_S.JPG (1024×768) (wikimedia.org)

    Unglaublich!

    Mauerberg 31, das sogenannte Burgkmairhaus, Sitz der Augsburger Linken, vergammelt weiter:




    Benachbarte Schmierereien am Stadtbach:


    Etwas erfreuliches, Mauerberg 16a wurde zwischenzeitlich saniert:


    2016



    Im Hintergrund Schmiedberg 6, das eine enorme Beschattung für die ältere Bausubstanz nördlich mit sich bringt.


    Ein Update zu meinem Abrisskandidaten Nr. 1 in Augsburg


    Schmiedberg 6



    Durchblick zur Stadtmetzg


    Kommentar: Schmiedberg: Diesem Investor mag man nicht mehr glauben | Augsburger Allgemeine (augsburger-allgemeine.de)


    Augsburg: Problem-Immobilie am Schmiedberg: Dunkle Geschäfte ums Geisterhaus? | Augsburger Allgemeine (augsburger-allgemeine.de)


    Leider beides hinter Bezahlschranke, ein paar interessante aktuellere Zeilen zum Investor aus Dubai gibt es da aber zumindest zu erfahren.


    2012

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    2016

    schmiedberg_6_p120061t2kxg.jpg



    Maximilianstraße 23 (Oktober 2021)


    Fügst sich wie ich finde eigentlich, ähnlich wie der linke Nachbar, nicht so schlecht ein, auch wenn Vergleiche mit vor 1944 (zumindest für mich) grausam sind. Die Nr. 23 ist das Haus in der Mitte, links davon die Nrn. 19 und 21, rechts Judenberg 2.




    Und der weitere Verlauf südwärts:

    Und zum Abschluss der Spalt-Galerie noch das wohl tollste Hopfenbauernhaus Mittelfrankens aus der Mitte des 18. Jahrhunderts, der Hof Mühlreisig (nordwestlich von Spalt):









    Weingut an der Ludwigstraße


    Blick von der Ludwigstraße durch die Heringsgasse am Knaufmuseum-Anbau vorbei zum Marktplatz:



    Lange Gasse:







    Und abschließend der Pest- oder Totenturm:

    Das Pferd auf dem Marktplatz erinnert an die seinerzeitige Troja-Ausstellung.


    Marktplatz Richtung Lange Gasse


    Pfarrgasse 24


    Edit: Dazu ein paar Beiträge weiter unten


    Maxstraße 23


    Galerie Maxstraße 21



    Bürgerspital und Kirche am Julius-Echter-Platz

    Die Pfarrgasse verläuft vom Rödelseer Tor an der Stadtpfarrkirche vorbei Richtung Marktplatz.


    Kapelle Sankt Michael mit Beinhaus, anschließend Winzerscheune, Torbau und Bücherei






    Der Marktplatz mit dem Rathaus ist erreicht. Man beachte den Neubau links vom Rathaus direkt vor der Kirche.


    Südseite vom Marktplatz mit dem Anbau des Knauf-Museums:


    Links ehem. Poststation, heute Weingut, rechts der ehem. würzburgische Amtshof:

    Nachfolgend gibt es ein paar Aufnahmen von einem abendlichen Rundgang durch Iphofen im August 2018, damit diese Galerie dem aktuellen Erscheinungsbild des Ortes etwas gerechter wird, also unter besonderer Berücksichtigung der in den letzten Jahren erfolgten modernistischen Brüche im Stadtbild.


    Siehe auch hier:

    Iphofen


    Es geht vom Bahnhof Richtung Stadt.


    Die Stadtbefestigung ist erreicht.



    Bürgerturm im Nordwesten


    Rödelseer Tor und Stadtpfarrkirche


    Hausmadonna am Pfarrhof


    Rödelseer Tor, Stadtseite vom Inneren Torturm

    Durch das Mangfalltal gelangt man nord- und flussabwärts nach Hohendilching.


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    Der Ort liegt wie Valley am westlichen, oberen Rand des Tales und zieht sich ein wenig zur Mangfall hinunter.


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    Die Kirche ist dem hl. Andreas geweiht.


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    Ehemaliges Gräflich Arco-Valley´ sches Forsthaus:




    Schulhaus




    Vom Alten Schloss geht es nun über die 24% Gefälle runter zur Mangfall:


    Links im Hintergrund ist noch ein wenig vom denkmalgeschützten Bierkellereingang im Bereich der einstigen Burg zu erkennen.


    Von der steil abwärts führenden Straße erblickt man den Äquadukt der Münchner Wasserleitung von 1886 über den Höllgraben.


    Unten an der Mangfall angekommen:

    Nach 1848 diente es für mehr als 100 Jahre als Gaststätte. In den Jahren 1965 bis 1971 lebte der Schriftsteller Michael Ende im Alten Schloss und schrieb hier seinen 1973 erschienenen Roman Momo, der 1986 verfilmt wurde.

    1987 verkaufte Otto Arco auf Valley das leerstehende Alte Schloss an den Kreisheimatpfleger des Landkreises Miesbach und ehemaligen Oberkonservator im Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege Sixtus Lampl und dessen Frau Inge, die es durch umfangreiche Sanierungsmaßnahmen vor dem Verfall bewahrten.

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    Westseite 2007


    1024px-Bayvalleyschloss052008c90.jpg (1024×683) (wikimedia.org)

    Westseite 2008


    1024px-Bayvalleyschloss062012c90.jpg (1024×683) (wikimedia.org)

    Westseite 2012


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    Westseite 2017


    1024px-Bayvalleyschloss032007c90.jpg (1024×680) (wikimedia.org)

    von Südwesten März 2007


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    Südseite 2017


    Südseite 2007:

    1024px-Valley_Altes_Schloss-1.jpg (1024×678) (wikimedia.org)


    Den südlichen Anbau an das Alte Schloss, zwischen 2008 und 2012 erfolgt, sehe ich zwiespältig. Auch wenn er sich von der Westseite betrachtet gut anfügt, so wirkt die jetzige Südseite recht plump und die großartige einstige Wirkung ist dahin.


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    Im Alten Schloss und in der benachbarten Zollingerhalle befindet sich heute das Orgelzentrum Valley:


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    "Das Orgelzentrum Valley ist mit mehr als 60 Orgeln die größte Sammlung ihrer Art weltweit. Es wurde 1987 von Sixtus Lampl gegründet und wird von ihm betrieben."

    Orgelzentrum Valley – Wikipedia



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    Auf dem Verkehrsschild links steht übrigens 24% Gefälle


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    Valley


    Die Grafschaft Valley wird erstmals 920 im Besitz eines Grafen von Sempt erwähnt. Der ursprüngliche Sitz war eine Burg in Grub; diese fiel durch Heirat an Otto I. von Dachau-Valley, der 1102 als Otto de Grube erwähnt wird. Er erbaute die Burg Valley als Höhenburg auf dem Burgberg über der Mangfall, von der nur noch Mauerreste erhalten sind. Er stammte aus dem Dachauer Zweig der Grafen von Scheyern, denen auch die Wittelsbacher entstammen, und begründete den Nebenzweig der Grafen von Valley, der 1268 ausgestorben ist.

    Nach mehreren Besitzwechseln erwarb Wilhelm IV. von Maxlrain die Hofmark Valley und gründete die noch heute existierende Brauerei. Seine Erben errichteten 1740 in direkter Nähe des alten das Neue Schloss. Nach einem Brand wurde es später in veränderter Form wieder aufgebaut und beherbergt heute auch die Brauerei. Seit dem 19. Jahrhundert befindet sich die Hofmark und mit ihr das Neue Schloss im Besitz des Grafengeschlechts Arco auf Valley.


    Stich von Michael Wening:


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    Von der Burganlage blieb so gut wie nichts übrig, gut erkennbar ist hier aber das erhaltene Pflegamt, heute als Altes Schloss bezeichnet.


    Heute erinnert nur mehr der Name Schloßberg an den ehemaligen Stammsitz der Grafen von Valley; dieser ist aufgrund von Baufälligkeit um 1740 abgetragen worden. Das Kernwerk der ehemaligen Burg entspricht einem langgestreckten Dreieck mit seiner im Süden gelegenen Basis; die Ausdehnung in nord-südlicher Richtung beträgt 90 m, die breiteste Stelle misst 30 m. Neben Grundmauerresten ist noch ein Mauerbogen zu erkennen.


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    Wappen der bayerischen Linien Arco-Zinneberg und Arco-Valley, der Reichsadler unterstreicht den Anspruch auf die (1614 verlorene) Reichsunmittelbarkeit.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Arco_(Adelsgeschlecht)


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    Schlossgut Valley mit Brauerei, auch Neues Schloss genannt.


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    Gegenüber das Bräustüberl, das ehemalige Herrenhaus des Schlosses:

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    Und schließlich das sogenannte Alte Schloss, einst Pflegamts- und Gerichtsgebäude aus dem 16. Jahrhundert (im Kern soll es noch ins 12. Jahrhundert zurückgehen):

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    Nordseite, vom Mangfalltal heraufkommend

    Kapelle Sankt Rochus und St. Sebastian in Sollach:




    Weiter geht es mit Unterdarching.


    Blockbau mit zu Wohnzwecken umgebauten Wirtschaftsteil.


    Hofkapelle


    Ein weiterer Bildstock:


    Pfarrkirche Sankt Johannes Baptist



    Tafelbild von 1514 in Rokoko-Rahmen, Jan Polack zugeschrieben und im 18. Jahrhundert vom Grafen Tattenbach, dem Schlossherrn zu Valley gestiftet. Allerheiligenbild um Gnadenstuhl in einem Rosenkranzring, außen Gregoriusmesse, Schweißtuch der Veronika, Stigmatisierung des Franz von Assissi, die Armen Seelen sowie betende Vertreter der geistlichen und weltlichen Stände.


    Kirchenwirt und Pfarrkirche: