Posts by Rohne

    Ohne die Skyline wäre Frankfurt heute nicht was es ist. Letztenendes ist sie es doch die Frankfurt noch halbwegs interessant und einzigartig macht im Vergleich zu anderen ähnlich großen Städten. Das bischen wiederaufgebaute Altstadt ist im Vergleich zu dem sonstigen Grauen das die Frankfurter Innenstadt erregt ja leider nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, da sind in Summe selbst die Innenstädte von Köln, Stuttgart und Hannover weniger schlimm als Frankfurt. Es wäre schon selten dämlich den fast einzigen Trumpf den man da hat, nicht auch auszuspielen.


    Von daher ist es wahrlich an der Zeit (sogar längst überfällig), dass der Hochhausrahmenplan fortgeschrieben wird. Die Nachfrage ist groß, aber aus dem Alten sind kaum noch Bauplätze übrig. Ostbahnhof hätte jetzt nicht unbedingt auf meiner Liste gestanden, stört aber auch nicht sonderlich, von daher für mich auch eher unproblematisch. Schützenswerte Altbausubstanz hat man dort eh kaum, stattdessen jede Menge Nachkriegsmist, der endlich beseitigt gehört.

    Nennenswerte Anzahl an Bauplätzen, vor Allem auch für Wolkenkratzer über 150m sehe ich sonst aber weiterhin nur im Bereich Güterplatz und Messe sowie anstelle der noch verbliebenen Nachkriegskisten im Bankenviertel, vor Allem an den Wallanlagen. Ansonsten eher kleinere Türme in der Gegend des Interconti sowie am östlichen Rand des Bankenviertels (Junghofstraße, Kirchnerstraße, Friedensstraße, vor allem an letzterer am besten neoklassisch), um die Skyline auch endlich stimmig nach Osten auslaufen zu lassen. An der Stiftstraße geht auch noch mehr, und selbst die Konsti kann von mir aus gern zu allen vier Seiten mit (aber ebenfalls nur kleineren) Hochhäusern bebaut werden, dieser garstige Unort kann davon nur profitieren.

    Umso mehr Grund erst recht dafür zu kämpfen, den Rekonstruktionsgedanken in die Öffentlichkeit zu tragen und für Unterstützung zu werben. Zumal die Paulskirche als nationales Monument eigentlich Bundesaufgabe ist. Und wenn es in den nächsten 2 Jahren, nichts wird, dann eben in 20 Jahren. Steter Tropfen hölt den Stein. Die Paulskirche wird ihrer für ganz Deutschland so enormen historischen Bedeutung erst wieder gerecht, wenn Dach und Innenraum rekonstruiert worden sind!

    Denen gehts um einen Neubau für die Oper an einem anderen Standort, der durch die Stiftung mitfinanziert werden würde. Bezüglich Schauspiel gibt es nur den Vorschlag eines Neubaus am Theaterplatz, da gibts von der Stiftung aber keine konkreten Forderungen, es kann also auch genausogut eine Reko des alten Schauspielhauses werden.
    Von daher durchaus unterstützenswerte Initiative, wird durch sie doch überhaupt erst die Möglichkeit geschaffen, eine Reko wieder ernsthaft in Betracht zu ziehen.

    1. Marktplatz Stuttgart
    2. Pellerhaus+Toplerhaus Nürnberg
    3. Neustädter Markt + Kaiserpalast Dresden
    4. Flusswasserkunst Hannover
    5. Kurhaus Bad Homburg


    In Frankfurt allein ist die Liste noch recht lang:
    1. Rathaus-Komplex (inkl. Türme, Dächer, Salzhaus, etc)
    2. Dach + Innenraum Paulskirche
    3. Areal Alte Mainzer Gasse (inkl zugehöriger Römerberg-Bebauung)
    4. Alter Markt-Südseite und wenn möglich auch Fünffingerplätzchen anstelle Schirn und Pergola
    5. Schauspielhaus + östliche Nachbarbebauung
    6. Plätze + Dachzonen an Hindenburgplatz (inkl. Schumann-Theater) und Kaiserplatz-Rossmarkt-Schillerplatz
    7. Dom-Umgebung (Stadtarchiv, Roseneck, Fürsteneck, Luthereck)
    8. Grüneburg-Palais und Fassade Palmengarten-Gesellschaftshaus
    9. die von Kulka verunstalteten Gebäude Jügelhaus und Alte Physik am Senckenbergmuseum
    10. der nie errichtete Campanile der Festhalle

    Isenburger Schneise würde ich nicht empfehlen, das ist ein Stadion-Parkplatz mitten im Wald ohne direkten ÖPNV-Anschluss. Was du wohl meinst ist der normale P+R Parkplatz an der Straßenbahnstation "Neu-Isenburg Stadtgrenze" - die noch auf Frankfurter Stadtgebiet liegt, und von wo aus damit das Ticket nach Frankfurt deutlich günstiger ist als vom Isenburger S-Bahnhof (S3/S4) der ebenfalls über einen (von der A3 aus aber deutlich einfacher zu erreichenden) P+R-Parkplatz verfügt. Am Wochenende gibts an beiden Stationen nur 15-Minuten-Takt.
    Überlegenswerte Alternative wäre auch noch der Bahnhof Stadion (S7-9). Da dieses Wochenende keine Veranstaltungen anstehen, sollte sich am dortigen P+R-Parkplatz auf jeden Fall was finden lassen. Hierzu einfach an der A3 Frankfurt-Süd auf die B43 Richtung Stadtmitte, und diese direkt an der ersten Ausfahrt am Stadion wieder verlassen (Richtung "Sportverbände"), und einfach dem Straßenverlauf als Otto-Fleck-Schneise bzw später Flughafenstraße bis zum Bahnhof folgen.
    Wenn alle Stricke reißen gäbe es auch noch den Bahnhof Zeppelinheim (S7), der über gleichnamige Ausfahrt an der A5 recht flott zu erreichen ist.


    Umsteigen am Hauptbahnhof ist in jedem Fall vonnöten. Dort würde ich aber eher in die U4/U5 Richtung Bornheim/Enkheim/Preungesheim umsteigen, bis zur Station "Dom/Römer". Fährt schneller und deutlich öfter als die 11. In Zeiten von Internet und elektronischen Abfahrtstafeln kann er das aber situationsabhängig spontan entscheiden.


    Zu Preisen und genauen Fahrzeiten + Verspätungen gibt der RMV Auskunft:
    http://www.rmv.de

    Also bei einigen hier hat man echt den Eindruck, sie fühlen sich in ihrer selbstgebastelten Opferrolle viel zu wohl. Unglaublich was für ein Fatalismus teilweise vermittelt wird.
    Mein Gott, was erwartet ihr denn von den Politikern? Dass sie selbst mit weiteren Rekonstruktionsideen kommen? Auch der damalige Planungsdezernent Schwarz, der ungewollt erst dieses Projekt hier ermöglicht hat, war alles andere als ein Freund von richtigen Rekonstruktionen, was er auch mehrfach in diversen Interviews zum Ausdruck gebracht hat. Und trotzdem haben wir jetzt dieses Ergebnis, weil es sich eben doch lohnt sich zu engagieren, auch wenn es auf den ersten Blick aussichtslos erscheint.
    Aber steckt nur weiter den Kopf in den Sand, glücklicherweise gibt es noch genug Leute die nicht schon von vornhinein kampflos die Waffen strecken.

    Betreffs Große Friedberger: der erwähnte Neubau ist zwar keine Schönheit, mit Altstadt hat die Gegend dort aber nun auch nichts mehr wirklich zu tun, das ist ja schon nördlich der Zeil. Von daher ohnehin am Thema vorbei.


    Ansonsten halte ich rein gar nichts davon, den Kopf in den Sand zu stecken, von wegen da und dort wurde unlängst saniert, sodass zu unseren Lebzeiten eh nichts mehr möglich ist. Vor noch 15 Jahren hat niemand das was jetzt zwischen Dom und Römer entstanden ist für möglich gehalten, und doch können wir jetzt das Ergebnis genießen. Es ist ein mühseliges Bohren dicker Bretter, aber wie man sieht lohnt der Aufwand sehr wohl.
    Da man natürlich nicht vorhersehen kann, wo sich als nächstes die Chance zur Stadtreparatur in der Altstadt ergibt, braucht man auch nicht schon konkrete Projekte zu planen und fordern (abgesehen natürlich von den Rathaustürmen und möglichst auch dem immer noch entsetzlichen Kämmereidach und den Treppentürmen), aber man sollte auf jeden Fall daran arbeiten dass die Stadt selbst endlich ein Konzept bekommt wie mit zukünftigen Entwicklungen im Altstadtbereich umzugehen ist, insbesondere südlich der Braubachstraße. Hier sollte durchaus ein Konsens erzielbar sein, dass zukünftige Neuentwicklungen sich so weit wie möglich am historischen Grundriss zu orientieren haben, und auf keinen Fall die Rückkehr zum historischen Grundriss bei weiteren Projekten in der Nachbarschaft durch ungünstige Anordnung der Baukörper verhindert/beeinträchtigt werden darf (als Negativbeispiel siehe Haus am Dom oder Kunstverein oder auch der Mäckler-Neubau an der großen Fischerstraße). Das Projekt Reanimation Altstadt 2.0 an der Mainzer Gasse wäre somit immer noch problemlos möglich, auch wenn es sehr wahrscheinlich nur schrittweise in Teilabschnitten wird realisiert werden können.
    Konkrete Rekonstruktionen kann man im Rahmen des jeweiligen Projekts dann immer noch aussuchen, wobei natürlich schon versucht werden sollte, Roseneck, Fürsteneck, Luthereck, Mehlwaage, Stadtarchiv und Fünffingerplätzchen sowie die Römerberg-Gebäude bereits von vornherein festzusetzen. Ansonsten natürlich möglichst schon jetzt Ausweitung der Gestaltungssatzung Dom-Römer auf den gesamten Bereich der Altstadt zumindest zwischen Buch- und Fahrgasse.

    Grundsätzlich steht die FAZ eher rechts, und war auch vor zwei Jahren fast die einzige große deutsche Zeitung in der überhaupt auch ein kritischer Blick auf die Masseineinwanderung getätigt wurde.
    Nur im Feuilleton gibt es wie fast überall auch Ausschläge nach links, und generell besteht halt seit Herrn Bartezkos Tod zur Zeit die gesamte Architektursparte mit Niklas Maak und Birgit Ochs vA aus regelrechten Fans modernistischer Un-Architektur.
    Die für den Regionalteil zuständigen Journalisten dagegen, waren grundsätzlich immer pro Rekonstruktion (ganz im Gegensatz zur FR beispielsweise).

    Braucht es gar nicht. Die einzigen die sich von eventuellen Urheberrechtsklagen beeindruckt zeigen, sind die Politiker. Ich wage es zu bezweifeln, dass ein Architekt - sollte er den Klageweg bestreiten - tatsächlich auch letztinstanzlich noch Erfolg hätte, denn das geistige Eigentum am Entwurf wird durch Umbaumaßnahmen doch überhaupt nicht berührt. Zumal sonst ja sämtliche Umbaumaßnahmen an jedweden Gebäuden auf sehr lange Zeit komplett unzulässig wären. Dann dürfte man ja nicht mal mehr Fassaden dämmen oder die Fenster austauschen :D
    Zur Not einfach sein Gebäude komplett abreißen, da kann er gar nichts dagegen ausrichten.

    Verkehr ist tatsächlich der große Knackpunkt, an dem auch bei einem eventuell vorhandenen politischen Willen alles scheitern würde. Die Verkehrsströme die die Alte Brücke, sowie Elisabethen- und vor Allem Walter-Kolb-Straße nutzen bekommt man nicht so einfach aus Sachsenhausen raus, Alternativen existieren schon heute so gut wie keine.
    Es wäre aber schon riesige Aufwertung, den Straßenraum selbst und den Platz an der Deutschordenskirche attraktiver neu zu ordnen, und die furchtbaren flankierenden Flachdachklötzer durch Neubauten zu ersetzen die bei Architektur und Traufhöhen zumindest das gründerzeitliche Umfeld aufgreifen, in der Nähe von Rittergasse bzw ehemaliger Schellgasse aber auch gerne einen harmonischen Übergang zu den erhaltenen Altstadtresten vermitteln.

    Um Spenden einsammeln zu können, müsste man halt auch mal der Öffentlichkeit irgendeine Bankverbindung mitteilen oder sonstwie aktiv werden. Bis dato ist aber noch nichts der gleichen geschehen.
    Reko von Salzhaus und Nachbarhäusern wäre sehr sinnvoll und nötig, scheitert momentan aber vor Allem an den politischen Verhältnissen. Finanzlage der Stadt ist ja eigentlich nicht schlecht. Einnahmen auf Rekordniveau von dem die allermeisten anderen Kommunen nicht mal zu träumen wagten, nur hat man halt die Ausgaben noch rasanter erhöht. Verwaltungswasserkopf, freiwillige Leistungen und die sehr hohen aber in der praktizierten Form sehr ineffektiven Kulturausgaben müsste man da mal unter die Lupe nehmen. Und man müsste es auch nicht widerspruchslos hinnehmen, dass man trotz des bereits viel zu hohen Ausländeranteils vom Bund noch weitere tausende illegale Einwanderer zugewiesen bekommt für die man auf dem völlig überhitzten Wohnungsmarkt eine Bleibe finden muss, und dafür noch nicht mal eine 100%ige Kostenerstattung erhält. Mit Grünen und mittlerweile auch wieder den Sozis in der Stadtregierung ist es nicht einfach derartige Themen und Rekowünsche überhaupt anzusprechen, aber das ändert sich hoffentlich auch bald wieder. Im Vergleich zu den meisten anderen richtig großen Großstädten ist die Frankfurter Wählerschaft ja recht stark dem bürgerlichen Lager zugewandt, das Potential zu anständigen Mehrheitsverhältnissen bestünde also.

    Schön wärs, wenn die Politik tatsächlich mal auf Wachstum setzen und dieses endlich als Chance begreifen würde dieser Stadt mehr Urbanität zu verschaffen. Riesige Kleingärtenkolonien und 50er-Jahre-Zeilenbausiedlungen teils in bester Lage, warten darauf endlich durch dichten europäischen Städtebau nach Vorbild der Gründerzeitquartiere überformt zu werden. Aber den Architekten und Stadtplanern fällt bisher nichts besseres ein, als auch noch für den letzten Straßenzug weit abseits des Zentrums (bzw sogar in der Altstadt) unpassende solitäre Wohn"türme" vorzuschlagen.
    Von der Politik prescht einzig die SPD - die sich aber sonst (siehe Platensiedlung) als größter Feind der dringend nötigen Nachverdichtung präsentiert - ab und zu mit Vorschlägen für (grundsätzlich durchaus sinnvolle) neue Stadtviertel vor, wobei denen dann eher Sozialghettos mit monotonen Flachdachwürfeln a la Nordweststadt oder bestenfalls Riedberg vorschweben, gegen die die bisherigen Nachbarn nicht zu Unrecht Sturm laufen.
    Ansonsten nimmt man das Wachstum als etwas nicht vermeidbares hin, aber gestaltet nicht, sondern versucht so weit wie möglich zu verhindern. Und das derzeit von allen Parteien. Stattdessen verknappt man das Bauland, verschärft immer weiter die Anforderungen für Brandschutz und Energieeinsparung, die schon seit Jahren Ausmaße jenseits aller Vernunft angenommen haben, und kommt dann auch noch mit sozialistischen Markteingriffen wie Milieuschutzsatzungen oder der Mietpreisbremse. Und dann wundert man sich das die Preise durch die Decke gehen. Wobei die Bestandsmieten ja noch erträglich sind. Aber wehe man bekommt Kinder und will sich innerhalb der Stadt eine neue Wohnung suchen zum Mieten oder gar zum Kaufen. Wenn man nicht gerade Millionär ist oder alternativ Hartz-4-Bezieher der auf der Warteliste recht weit oben steht, hat man in dieser Stadt kaum noch eine Chance was Besseres als eine abgeranzte Bruchbude am Arsch der Welt oder im sozialen Brennpunkt zu finden.
    Langer Rede kurzer Sinn: für die gegenwärtigen Immobilienpreise trägt die Politik vor allem im Bund, aber auch in Land und Stadt die Hauptschuld. Es liegt an ihr dass sie endlich ihre Hausaufgaben macht (leider unrealistisch), dann dürften auch im Altstadtbereich wieder halbwegs bezahlbare Wohnunen möglich sein. Wobei es speziell beim Dom-Römer-Areal bei den Gesamtkosten die man durch die Problematiken mit U-Bahn, Tiefgarage, Bestandsbauten etc erreicht hat, sicherlich nicht das verkehrteste war, zu versuchen über das Erbbaurecht wenigstens eine Teil der Kosten wieder reinzubekommen. Alternativ hätten wir nämlich eher keine Altstadt sondern Sozialwohnungen entweder im furchtbaren Technischen Rathaus oder in hässlichen monotonen Neubauten bekommen. Für den Normalverdiener erschwingliche Mieten wären so oder so nicht drin gewesen.

    Es war schon der ultimative Fehler für Markt 7 überhaupt ohne Not eine Ausnahme von der Gestaltungssatzung zuzulassen (Obergeschosse müssen andere Gestaltung und Materialität haben als die Erdgeschosse). Konkrete Farbe der Obergeschosse, ob hell oder dunkel, ist doch ziemlich egal, Hauptsache irgendein andersfarbiger Putz - und nicht in dieser komischen Rillenoptik sondern in der althergebrachten Technik. Ob hell oder dunkel ist da grundsätzlich erstmal zweitrangig, wobei im konkreten Fall von Markt 7 tatsächlich etwas helles in die Creme-Richtung wohl die fürs Ensemble beste Variante wäre.
    Das mit dem Architekten-Urheberrecht ist doch völlig haltlos. Traut sich aktuell keiner dieser mutlosen Politiker, aber wenn man es notfalls auf eine Verhandlung ankommen lassen würde, würde sich dieser Unfug ziemlich schnell in Luft auflösen. Es geschieht je kein Diebstahl am geistigen Eigentum (das wäre es, wenn man ungefragt den Entwurf einfach nochmal an anderer Stelle umsetzen würde). Wenn da wirklich was dran wäre, dürfte es fast überhaupt keine Bautätigkeit in deutschen Städten mehr geben, weil ja ein sehr großer Teil Gebäude betrifft, deren ursprüngliche Architekten noch leben. Tatsächlich werden gerade auch hier in Frankfurt in beträchtlicher Zahl Gebäude die teilweise erst wenige Jahre alt sind, mehr oder weniger komplett umgebaut. Von daher wird man sehr wohl die Gebäude umbauen könen, wenn man denn will. Im Moment fehlt einfach der Wille, weil man dem Gestaltungsbeirat leider das ultimative letzte Wort bezüglich sämtlicher Gestaltungen in diesem Quartier gegeben hat, aber die Notwendigkeit von Veränderungen werden sicher viele Politiker und Hausbesitzer hoffentlich noch recht bald bemerken. Und die Obergeschosse streichen und den Giebel verschiefern, kann man sogar zweifellos schon jetzt ohne von irgendeinem Architekten irgendeine Zustimmung einzuholen.

    Im Gegensatz zu Markt 30 und 32 müsste man hier noch nichtmal abreißen. Die Grundstruktur stimmt ja eigentlich. Dachgeschoss umbauen (Dachüberstand, Frankfurter Nase und ein paar kleine Giebelfenster hinzufügen, außerdem natürlich den Giebel komplett verschiefern) , Obergeschosse auf traditionelle Weise hell verputzen und nach Möglichkeit die Fensterformate an die der Goldenen Waage anpassen - idealerweise dann mit Sprossenfenstern. Und schon wäre auf den ersten Blick kaum noch ein Unterschied zum historischen Weißen Bock erkennbar, und die Goldene Waage stünde zumindest zu dieser Seite in einem angemessenen Ensemble.
    Hatte vor ca 3 Jahren hier auch mal eine Quick&Dirty-Visualisierung gebastelt gehabt.

    Erstmal vorweg: wo ein Wille ist, ist immer auch ein Weg. In Frankfurt sind schon oftmals Gebäude wenige Jahre nach der Sanierung komplett abgerissen worden, von daher sehe ich Sanierungen überhaupt nicht als Hindernis, wenns hoch kommt wird man damit um 5 bis 10 Jahre zurückgeworfen, aber bei den Zeiträumen die man mittlerweile für die Umsetzungen von größeren Projekten braucht, fällt das kaum ins Gewicht.
    Und auch der Denkmalschutz hat in Frankfurt schon viel zu oft an viel erhaltenswerteren Gebäuden eindeutig klar gemacht, was er wirklich taugt: nämlich gar nichts. Beim Bundesrechnungshof hat der Wille gefehlt (nur die FDP und BFF waren für Abriss), deswegen gibts dort jetzt diese furchtbare Krücke die die total verhunzte städtebauliche Situation für die nächsten 20 Jahre (aber länger geb ich dem Unfug dort nicht, bis neuerliche Abrissforderungen kommen) zementiert.
    Mit genügend Überzeugungsarbeit kann man aber sicherlich einiges reißen, insbesondere wenn man die CDU auf seine Seite zieht, die die letzten Jahre ja zu Verkehr und Städtebau überhaupt keine eigene Meinung mehr zu haben scheint, sondern nur noch den Erfüllungsgehilfen des grünen Koalitionspartners gemimt hat. Zusammen mit der für sowas sicherlich auch eher offenen AFD hat man auch im aktuellen Stadtparlament schon fast die nötige Mehrheit zusammen. Also seid mal nicht so pessimistisch.


    Sicherlich gibt es Projekte die relativ schnell verwirklicht werden können, und solche die einiges an Überzeugungsarbeit brauchen, aber trotzdem sollte alles mit ordentlich Elan vorangetrieben werden. Von den realistischeren Projekten, die auch nicht mal von den Mehrheiten im Parlament abhängig sind:
    - Reko Langer Franz und Kleiner Cohn hat schon gar keinen Widerstand mehr, braucht nur genügend Geld aufgetrieben werden. Wenn das Geld reicht, sind sogar noch die Treppentürme drin. Kämmerei-Dach wurde zwar kürzlich saniert, aber glücklich ist mit dieser hässlichen Krücke sicherlich auch unter den Politikern keiner. So in 10 Jahren kann man auch da sicherlich nochmal einen Anlauf wagen.
    - Saalgassen-Südseite wird sich demnächst einiges tun müssen, wobei mir dort ein Orientieren am historischen Grundriss soweit möglich (gerade auch um weitergehende Wiederherstellungen für die Zukunft nicht zu verhindern) und Kleinteiligkeit schon reichen. Konkrete Reko-Forderungen hab ich da keine
    - Fassadenreko Haus zum Kranich, und Dachrekos entlang der Braubachstraße dürften auch keinen allzu großen Widerstand hervorrufen.


    Schwieriger, aber bei guter Überzeugungsarbeit oder einfach genug Druck aus der Bevölkerung keineswegs unmöglich:
    - südlich des Römers (bekannt als "Reanimation Altstadt 2.0") - das POA steht zwar unter Ensembleschutz (ob und welche Teile tatsächlich Denkmalschutz haben weiß ich nicht), aber diese städtebauliche Ödnis mitten im Herzen der Stadt kann doch wirklich keiner akzeptieren wollen.
    - Reko Salzhaus, Frauenstein und Wanebach, wobei man für das Phoenix-Mosaik des Salzhauses einen geeigneten Platz in der Umgebung finden muss
    - Reko Dach und vor allem Innenraum der Paulskirche, dieses kalte weiße etwas das den aktuellen Innenraum darstellt, ist in keinster Weise geeignet die Bedeutung des Gebäudes für die Deutsche Demokratie herauszustellen
    - auch einen Abriss der Schirn (der Gelegentlich ja immer wieder auch in der politischen Debatte gefordert wird) würde ich gar nicht als so unrealistisch einschätzen. Zwar kann man dann nicht Saal- und Bendergasse komplett rekonstruieren, aber Markt-Südseite, das Handwerkerhöfchen, das Fünffingerplätzchen mit Pesthaus und zum Hasen, und sogar die Scharnhäuser wären definitiv mögliche Reko-Kandidaten.


    Was tatsächlich einen sehr langen Atem brauchen wird, aber absolut lohnenswert wäre:
    - Weckmarkt-Südseite, mit Reko von Stadtwaage, Roseneck, Fürsteneck und Mehlwaage, eventuell sogar die Kannengießergasse; würde der einst bedeutenden und heute nur noch tristen Fahrgasse etwas Altstadtfeeling zurückgeben und den Dom endlich eine anständige städtebauliche Einbindung wiederverschaffen. Sind halt ein paar 50er Jahre-Zeilenbauten die dafür zumindest teilweise abgerissen werden müssen. Wird Widerstand unter den üblichen Verdächtigen und einigen Anwohnern hervorrufen, aber gerade von den Letzteren hat nunmal absolut niemand das Recht mitten im belebten Zentrum einer 2Millionen-Einwohner-Stadtregion und dabei trotzdem ruhig dörflich im Grünen zu leben.
    - In die gleiche Kategorie fallen die 50er Gebäude am Mainkai zwischen Leonhardskirche und Dom. Diese Gebäude schaffen es tatsächlich der beliebtesten Skyline-Ansicht der Stadt einen extrem provinziellen Beigeschmack mitzugeben.


    Sicherlich ambitioniert, aber mit genug Willen definitiv machbar das alles noch vor meinem Ableben umzusetzen.

    Diese extrem belanglose "Schlichtheit" von Markt 30 auch noch Schönreden zu wollen, erstaunt mich sehr.
    Mal abgesehen davon, dass es einen riesigen Unterschied gibt, zwischen vornehmer Zurückhaltung und kontraproduktiver kontrastierender Banalität, sind/waren die Frankfurter Altstadthäuser wie der Würzgarten abgesehen von ganz wenigen Ausnahmen wie Salzhaus und Goldener Waage niemals optisch derart herausragend, dass sie für sich selbst wirken könnten, sondern haben ihre Wirkung immer erst im Ensemble mit den Nachbargebäuden hervorzubringen vermocht. Aber ausgerechnet hier musste der mit Abstand schlechteste und belangloseste Entwurf direkt neben die Rekonstruktion geklatscht werden. Vor Auslobung des Architektenwettbewerbs hieß es noch völlig zu Recht, dass die Rekonstruktionen möglichst Ensembles bilden sollen. Letztlich ist man ohne Not und eher zum Nachteil des Quartiers bei der Goldenen Waage komplett und beim Roten Haus nach Süden hin davon abgewichen, und beim Würzgarten hat man sogar den größtmöglichen Kontrast erzeugt. Dass es auch deutlich besser mit einem harmonischeren Gesamtbild möglich gewesen wäre, sieht man im absolut gelungenen Bereich Hühnermarkt (Dreibund-Neubauten Schildknecht und Kleiner Vogelsang).
    Der ebenfalls nicht gute Neubau Markt 7 passt immerhin von der Grundstruktur, und kann man daher noch nachträglich durch recht überschaubare Umbauten in eine altstadttaugliche Optik verwandeln (Anpassung Fenstermaße und Dach, Verwenden Sprossenfenster, Verputzen Obergeschosse, Verschieferung Giebel). Wäre auf jeden Fall auch nötig, da sonst die Goldene Waage zu allen Seiten von unpassenden und grundlos gegen die zu Recht existierende Gestaltungssatzung verstoßenden Neubauten umgeben bliebe. Markt 30 und 32 dagegen sind schon in ihrer baulichen Grundstruktur derart missraten, dass nur Abriss und Neubau hilft.
    Das fängt schon bei den Fenstern an - nicht nur die fehlende Sprossung, sondern eben weil es der Krönungsweg war, hat man statt weniger Großer soviele kleine Fenster wie die Statik erlaubt verbaut, daran erinnert bei diesen Neubauten aber gar nichts. Das geht weiter dann bei nicht berücksichtigten Selbstverständlichkeinten wie Symmetrie (Markt 32), Kragsteinen, Dachüberständen, sichtbaren Schwellen der Obergeschosse und eigenständig gestalteten Giebeln aber ohne eigenem Überhang, bis zu den ziemlich banalen Erdgeschossen. Da hilft auch das barocke Erdgeschoss auf der Nordseite von Markt 30 nichts mehr, vor allem da es derart dilettantisch in den restlichen Bau integriert wurde, dass es selbst dort als Fremdkörper wirken wird.
    Es ist schon traurig, dass außer von Von Ey (Markt 10), Jordi&Keller (Markt 40) und mehrfach Dreibund, kein einziger angemessener Entwurf für Neubauten anstelle der zahlreichen gotischen Vorgänger ausgesucht wurde, was sich an der westlichen Hälfte des Markts doch sehr negativ auswirken wird. Teilweise lag es auch an einer ungünstigen Aufteilung der Architekten zu den Baulosen (zB waren Dreibund für ihr Baulos tatsächlich so ziemlich die einzigen die anständige Arbeit abgeliefert haben, während ein Kollhoff keine einzige gotische Parzelle zu beplanen hatte). Es ist aber auch nicht so dass es gar keine Alternativen gegeben hätte: Eckert Negwer Suselbeek haben für Markt 30 einen hervorragenden, mir nicht mehr bekannte Architekten einen zumindest erträglichen Entwurf abgeliefert. Für Markt 32 gab es sogar 4 sehr ansehnliche Entwürfe, u.a. von Krier+Kohl und Jordi+Keller.
    Frankfurts Altstadt hat zukünftig also einige Plätze, die die frühere Altstadtatmosphäre versprühen, bei den ebenso wichtigen Gassen hingegen sieht es nach wie vor sehr mau aus. Die Nordseite von Hinter dem Lämmchen (aber mit Bausünde Kunstverein) und die nur sehr kurze östliche Hälfte des Markts (mit Bausünden Haus am Dom, und Markt 7) sind sehr gelungen, aber HdL-Südseite und westlicher Markt fallen demgegenüber doch sehr deutlich ab. Was insbesondere im Fall des Marktes sehr traurig ist, nicht nur weil es der Krönungsweg und überhaupt einer der wichtigsten Straßenzüge war, sondern vor allem auch weil seine besonders sichtbare nördliche Bebauung (Südseite wird hoffentlich nicht lange nur von der Pergola begrenzt) vom Würzgarten (Markt 28) bis zum Goldenen Haupt (Markt 36) noch fast unverändert aus der Gotik stammte, und damit ein Paradebeispiel für die in der Frankfurter Altstadt so typischen Gassen mit großteils gotischen Fachwerkhäusern war. Renaissance, Barock und Klassizismus haben durchaus ihren fairen Anteil bei der Neubebauung, aber ausgerechnet die in Frankfurt besonders prägende Gotik ist deutlich unterrepräsentiert.

    Das sehe ich überhaupt nicht so. Die Baumasse und ihre Dichte sind so völlig in Ordnung. Probleme sehe ich ganz woanders: nämlich, dass die vom Main sichtbaren Gebäude in zweiter Reihe (Südseite der Alten Mainzer Gasse) keine Dächer aufweisen (Mainufer-Gestaltungssatzung!), alle ziemlich gleich und abgeschottet aussehen, an der Weißfrauenstraße sehr monoton und grau gebaut wurde, und die Bebauung an der Seckbächer Gasse weder einer klare Fluchtlinie folgt noch einen anständigen Übergang zum benachbarten Karmeliterkloster und Rest der Altstadt bildet (das Hochhaus in der Nordostecke hätte zumindest eine Sockelbebauung zur Seckbächer mit zumindest angedeuteter Dachschräge benötigt). Und das Maintor-Patio ebenfalls gegenüber vom Karmeliterkloster mit seinen durcheinandergewürftelten Fensteröffnungen sieht halt generell scheusslich aus.

    Genau andersherum sollte man es machen. Das kunsthistorisch extrem wertvolle und ja durchaus noch teilweise erhaltene alte Salzhaus komplett am Originalstandort rekonstruieren, und die paar erhaltenswerten Mosaike, hier wohl vor Allem das Phoenix-Bild, (der Rest der Nachkriegsversion ist nun wirklich nicht erhaltenswert, schon gar nicht direkt neben dem Rathaus) in einen Neubau in der Nähe - beispielsweise im vorgeschlagenen Wiederaufbauquartier anstelle des Personalamts (das Areal direkt südlich des Römers) integrieren.
    Die von Maßwerk vorgeschlagene Variante funktioniert eh nicht wirklich, da der Nachkriegsbau dann ja das Erdgeschoss und die Holztafeln ohnehin an die Rekonstruktion abgeben muss, und damit so einige Lücken entstehen die nicht sinnvoll wieder zu füllen sind.

    Kardinal, ohne dein hervorragendes Engagement beim Dom-Römer-Projekt schmälern zu wollen, sollte man aber trotzdem bei der Wahrheit bleiben. Ich wünschte, man hätte mehr auf deine fachkundige Meinung gehört (du weisst doch selbst am besten, auf was für taube Ohren du teilweise gestoßen bist), dann wäre einem zB der ganze Unsinn bezüglich der Anbauten ans Rote Haus am Tuchgaden erspart geblieben. Aber letztlich ist es doch so, dass deine Arbeit zwar ein wichtiger Beitrag war; aber die grundsätzlichen Entscheidungen, den allseits ungeliebten KSP-Entwurf in die Tonne zu treten, stattdessen den originalen Grundriss großteils wieder herzustellen, und auch einige Rekonstruktionen mindestens zu prüfen (und dabei allerdings auf für die Statik anderer Gebäude enorm wichtige weitere Rekonstruktionen zu verzichten), weitgehend unabhängig von deiner Arbeit in den Bürger-Workshops und vor allem der Politik stattfanden, getrieben in die richtige Richtung vor Allem auch von Rekonstruktionsinitiativen seitens BFF, Pro Altstadt und den Freunden Frankfurts, die man sich dann in der regierenden CDU zumindest zum Teil, aber leider nicht konsequent genug (vA wegen der Partnerschaft mit den Grünen) zu eigen machte. Bei den ganzen Prüfungen hat man dann ja auch noch häufig trotz deiner Arbeit unverständlicherweise bei den Prüfungen wieder bei null angefangen und dir bekannte Quellen überhaupt nicht berücksichtigt (ich sage nur Dreysse-Studie und ihre Angaben zum Dokumentationsstand). Soll heißen, die Entscheidung pro oder contra Reko ist viel weniger eine fachlich/technische sondern vielmehr eine rein politische.


    Zum Schauspielhaus: natürlich bin ich ganz klar pro Rekonstruktion. Aus einer ganzen Vielzahl an Gründen: es war neben dem Schumann-Theater das größte und bedeutendste Beispiel des in Frankfurt ohnehin leider viel zu selten vorhandenen Jugendstil. Es bildet nur in historischem Gewand das passende Gegenstück zur Alten Oper am anderen Ende der westlichen Wallanlagen (nur für diese beiden prachtvollen Kulturgebäude waren Ausnahmen vom Wallservitut überhaupt zulässig, und das sollte auch in Zukunft wieder so sein). Es hat den Krieg vergleichsweise gut überstanden, und ist erst viele Jahre später in einem Akt unvergleichlicher Kulturbarbarei seiner Fassaden und Dachpartien beraubt worden, und von einem provinziellen Kasten umstellt worden, der von allen Seiten und vor allem von oben nur noch grausam aussieht - abgesehen vom Wolkenfoyer (Innenarchitektur, kann man problemlos ausbauen und woanders wieder einbauen) und der überbewerteten, eher an ein schmuddeliges 60er-Jahre Kaufhaus oder das Theater von Prypjat erinnernden, nördlichen Glasfront haben selbst Ideologen bisher nichts auch nur ansatzweise Gelungenes an diesem Unort gefunden. Auch die bestehende Anlage weist nicht mehr genug Platz auf, so dass ohnehin nochmal erweitert werden müsste (eine weitere Aufstockung dieses unsäglichen Monstrums ist daher im Gespräch) - eine nochmalige Erweiterung des aktuellen Standortes ist aber aus städtebaulicher Sicht unter keinen Umständen akzeptabel (weder in der Breite noch in der Höhe). Und es ist ja auch nicht so, dass Frankfurt ein Provinznest wäre (auch wenn die meisten seiner verantwortlichen Politiker sich ganz offensichtlich so verhalten) das nur Platz und Bedarf für einen einzigen Theaterstandort hätte. Zudem sind die zu erwartenden Sanierungskosten derart hoch, dass eine weitere Herumbastelei an dieser provinziellen Patchwork-Kiste sich von vornherein verbietet, und stattdessen für jeden vernünftigen Menschen ein grundsätzlicher Neuanfang unter Einbeziehung eines weiteren Standortes das Mittel der Wahl sein sollte.
    Da die Mauern noch stehen, ist eine Befreiung des Altbaus von den entstellenden Anbauten und eine Rekonstruktion von Dach, Kuppeln und Fassaden einem Komplettabriss vorzuziehen. Welche der insgesamt drei oder vier Bühnen dann in die Alte Oper, welche in das rekonstruierte Schauspielhaus und welche in einen dann extra den speziellen Ansprüchen gerechten Neubau (denkbare Standorte wären zB der Campus Bockenheim oder das DeuBa-Dreieck) einzieht, sollte natürlich vorurteilsfrei zusammen mit den jeweiligen Sparten geprüft werden, bevor der Neubau geplant wird.