Posts by Treverer

    Wunderschön! :) Was ein Glück, dass die abendliche Sonne auch immer so schön auf das Schloss fällt. Es ist jeden Abend wortwörtlich der strahlende Abschluss von Unter den Linden.
    Es ist Allerdings schade, dass man hier, genau wie am Innenportal, es nicht fertiggebracht hat, die Famen ohne größere Spalten mit dem Rest des Gebäudes zu verbinden. Man sieht es hier am Palmwedel und einem der Flügel. Sieht wirklich nicht schön aus bei näherer Betrachtung. Was ist da schiefgelaufen und konnte man das nicht irgendwie verfugen mit Mörtelmasse? Da der Palmwedel bereits mit dieser Spalte vergoldet wurde, befürchte ich, dass wir hier bereits den fertigen Zustand sehen.

    Ich kann mir ehrlich gesagt gut vorstellen, dass die Laterne noch nicht den letzten Schliff bekommen hat. Nachdem die Balken enfernt wurden, auf denen die Laterne hochgehievt wurde, war nicht mehr daran gearbeitet wurden. Da wo die Laterne hochsteht bzw. wo Verkleidung an ihrem Sockel fehlt, wird bestimmt noch was gemacht.

    Oha, in dem Facebook-Beitrag wird außerdem anstatt einer Betonplattenfassade eine aus kleinteiligen Ziegeln vorgeschlagen. Ich kann mir gut vorstellen, dass es sehr gut aussehen könnte und außerdem wertiger und beständiger wirkt, als die vorher geplanten Betonplatten. Nur bitte ein tatsächliches Ziegelmauerwerk und nicht nur Ziegelriemchen aufkleben.

    Aber der Lustgarten sieht auf dem Foto sehr mitgenommen aus...von ihm gab es definitiv schon schönere Varianten 🤔

    Schau dir mal an wie grausig zugerichtet er auf diesen aktuellen Luftbildern des Areals aussieht:

    https://www.skyscrapercity.com…3/page-230#post-169357858

    Fast als wären da ein paar Minen explodiert und als hätte er teilweise Feuer gefangen. Ganz schön peinlich für eine Rasenfläche im kulturellen Herzen einer Hauptstadt.

    Weil Beide wahrscheinlich aus Sicht des "Mainstream" rückwärts gewandt, konservativ und im Grunde rechtsradikal sind.

    Sie stehen bestimmt schon auf der geheimen "Abrissliste" des dunkelrot/grünen Senates.

    Ersetzt werden könnten sie durch zwei Fahnenmasten mit der Regenbogenfahne.

    Dann wäre die Welt wieder ein bisschen schöner.


    Also, neben den beiden Generälen, diese stehen ja so verschämt in der Ecke der Rasenfläche, ist noch genügend Platz für eine Regenbogenfahne. Super Idee eigentlich! :)

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    Sie hatten den Krieg überstanden, wurden aber irgendwann ende der 50er abgenommen, um das Denkmal zu restaurieren, kamen ins Depot, und wie so einige Bildwerke sind sie aus dem Depot nie wieder aufgetaucht. Das Denkmalamt hat keine Ahnung wo sie abgeblieben sind. Geschichten wie diese ärgern mich immer besonders. :angry:

    Das Traurige ist, sobald man mit viel Aufwand und Geld die Statue gereinigt hat, braucht es nicht viel Aufwand und Geld um sie gleich wieder zu vandalieren.
    Das Pack müsste wirklich mal in flagranti erwischt werden und sie müssten dann dazu verdonnert werden, den ganzen Mist selbst säubern.
    Was mir auch Sorgen macht, vor allem bei Steinstatuen wie Humboldt, dass die Vandalen irgendwann auf die Idee kommen, dass Hammer und Meißel die Statuen langfristiger entstellt.

    Das macht einen echt fassunglos! :( Ich habe in der Presse gelesen, man vermutet Brandstiftung. Das kommt mir langsam ein bisschen zu häufig in Frankreich vor...
    Ich hoffe, man schnappt, falls es sich um Brandstiftung handelt, die Täter und statuiert ein Exempel.

    Denkmäler schüren keinen Hass, zumal dann nicht, wenn sie zum Teil schon über Jahrhunderte existieren. Ausschließlich Menschen leiten daraus Hassbilder für krude Ideologien oder gerade Mode gewordene Strömungen ab. Nur sie gilt es zu bekämpfen.

    Natürlich können Denkmäler Hass und weitere unschöne Emotionen schüren. Ein gutes Beispiel ist da das Bomber Command Memorial in London, durch dass genau in diesem Forum die Gemüter schon öfters über die Jahre hochgekocht sind.
    Ein anderes Beispiel sind die Sowjetischen Ehrenmäler in Berlin, die hier in diesem Forum schon einige als Schandmale bezeichnet haben und die sie sofort abgetragen haben wollen. Einige von denen protestieren jetzt mit am lautesten: "Bilderstürmerei".
    Außerdem sind die meisten der Denkmäler, die gerade in der Kritik stehen, keine Jahrhunderte alt. Ein Großteil der Konförderiertendenkmäler sind noch nicht mal so alt wie meine Oma. Lange möge sie noch gesund und munter leben. :)

    Im Wesentlichen stimmst du mit den Bilderstürmern überein, nur ein kleiner Dissens wo genau das gute Bilderstürmen endet und das böse beginnt.

    Weil es einen vernünftigen (und ich betone vernünftigen) Diskurs darüber geben muss, welche Denkmäler nichts auf öffentlichen Plätzen zu suchen haben, weil sie die Gesellschaft spalten und Hass auf allen Seiten schüren.
    Das ist genau wie mit einer Familie, die in einem Haus zusammenlebt. Man stellt sich doch nicht das Objekt des Familienunfriedens auf ein Podest mitten ins Wohnzimmer, dass jeden Tag erneut darüber die Fetzen fliegen. In einer funktionalen Familie redet man darüber und räumt das Ding aus dem Weg.
    Wer sich nicht davon trennen kann und nicht erkennen kann oder will warum es andere verletzt, kann sich das Ding in sein Zimmer stellen und sich privat daran ergötzen.

    Und ich betone es nochmal, weil viele alles immer nur schwarz und weiß oder links und rechts sehen, es muss ein vernünftiger Diskurs mit vernünftigen Diskursführern sein. Ich bin mir sehr bewusst, dass es auch Teile der Bevölkerung gibt oder Familienmitglieder (um bei meinem Beispiel zu bleiben), die einfach nur für Unfrieden sorgen wollen und die alles im gemeinsamen Haus kurz und klein schlagen wollen. Das sind die, die hingehen und jetzt die Statue eines Humanisten und Wissenschaftlers wie Humboldt vandalieren oder die generell alle Denkmäler abräumen wollen. Das es auch solche Unfriedenstifter gibt, heißt aber noch lange nicht, dass für alle anderen eine absolut notwendige Diskussion ausgeschlossen ist.

    Ja, ich habs geahnt... :(
    Während ich ganz klar dafür bin Denkmäler abzubauen und in Museen zu verfrachten, die Sklavenhändler verherrlichen (wie in dem prominenten Fall von Bristol), die Generäle verherrlichen, die für die Sklaverei kämpften und die heutzutage offen von US Neonazis verherrlicht werden (Konförderationsdenkmäler in den USA) oder Denkmäler die Rassismus offen darstellen (Roosevelt-Denkmal in New York, wo dem weißen Mann auf hohem Ross ein Ureinwohner und ein Afrikaner hündich ergeben hinterlaufen) sind Teile der Bevölkerung leider auch immer so radikal und unreflektiert, dass sie generell keinen Halt mehr vor allen Denkmälern und aller Kunst im öffentlichen Raum machen.
    Noch dazu gibt es keine wirkliche Diskussion, nein, die Denkmäler werden gleich vandaliert oder zerstört und das ist einfach kriminell und schließt jede Diskussion von Anfang an aus.