Posts by Treverer

    Wie bitte?? Ein hässliches und klobiges Ding. Ich hätte es bei den dünnen Seilchen belassen. ....

    Also, mir persönlich missfielen die dünnen Seilchen zumindest auf Fotos immer sehr. Wie hier von eryngium geteilt:

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    Sie wirkten wie ein liebloser, billiger und krasser Bruch zu den schönen Ausstellungsstücken und der schönen Architektur.
    Die neuen Barrikaden sind zwar theoretisch massiver und klobiger, aber sie wirken sehr viel wertiger und stellen einen weniger krassen Bruch zur Umgebung dar.

    Das könnte sogar schneller als gedacht passieren, je nachdem wie das mit den Neuwahlen in Berlin jetzt ausgeht...


    Da bist du aber sehr optimistisch. Ich empfand die News möglicher Neuwahlen als absolut niederschmetternd.
    Am aller wahrscheinlichsten erscheint nämlich für mich, dass Frau Kahlfeldt frühzeitig gehen muss (ausgerechnet sie!), und wer auch immer ihren Platz einnimmt, uns mehr Lüschereien bringt.
    Nach dem Riesentheater, dass außerhalb der SPD um Frau Kahlfeldt gemacht worden ist, und nachdem man wegen dem Molkenmarkt-WB und der Bauakademie-Gestaltung so viele Anschuldigungen gegen sie erhob, bezweifele ich ganz stark, dass man sich nochmal für sie entscheiden wird oder dass man sich erneut für einen ähnlich traditionell/klassisch gesinnten Architekten, wie z.B. Nöfer, entscheidet. :(

    Es ist sehr schade, dass der Teil der Berliner Altstadt, der für Marx-Engels-Forum, Rathausforum und Fernsehturm Areal weichen musste, verschwunden ist, allerdings empfinde ich eine große Parkfläche als Achse zwischen Schloss und Fernsehturm nicht als städtebauliche Katastrophe. Ich finde sogar, es hat Potential, wenn gut/wertig gestaltet und gepflegt.
    Ich mag den Berliner Fernsehturm. Er ist meiner Meinung nacht recht elegant und einzigartig für einen Fernsehturm, und ein würdiges Wahrzeichen für Berlin. Nicht alles was die DDR hinterlassen hat, ist schlecht.
    Eine Park-/Sichtachse davor wirkt sehr gut. Es kommt schon etwas Champ de Mars Atmosphäre auf.
    Ich mag auch die Anlage eines großen, repräsentativen Forums/Platzes vor dem Roten Rathaus.
    Der Neptunbrunnen passt schon sehr gut davor, und der Blick von diesem zum Roten Rathaus ist mittlerweile ikonisch.
    Ich würde mir daher wünschen, dass der Brunnen entweder dort verbleibt und am Schloss gibt es eine Rekonstruktion, oder aber man versetzt das Original zurück zum Schloss und stellt hier eine Kopie auf.
    Bisher ruiniert für mich allerdings die Gestaltung im Detail und der allgemeine Zustand diese Parkachse. Sie ist sehr ungepflegt und atmet den Muff der DDR aus.
    Vielleicht/hoffentlich kann die geplante Kompletterneuerung und partielle Neugestaltung da einiges bewerkstelligen...?

    Wismar hat ja wirklich einen der schönsten Marktplätze Deutschlands. Und so gut wie komplett erhalten, ohne modernistische Störung.
    Sogar die Straßenlampen sind historisch oder zumindest in einem historischen Stil gehalten. So viele ansonsten sehr schönen deutschen Marktplätze machen sich allein durch modernistische Lichtstelen die Atmosphäre kaputt, wie z.B. leider meine Stadt Trier.

    Du musst da was verwechselt haben, Rastrelli . Treverer meckert nicht, das bin ich.

    Zur Sache: es tut mir furchtbar leid für deinen amerikanischen Freund, aber vielleicht sollte er das nächste Mal besser nach Disneyland oder las Vegas gehen, wo europäische Kultur für seinen Geschmack besser "aufgearbeitet" wird. Dass du Dresden auf den Zwingerhof reduzierst ("das vergleichsweise winzige und unbekannte Dresden"), ist schon extrem peinlich für jemanden, der sich angeblich auf internationalem Parkett bewegt. Dresden ist in kulturbürgerlichen kreisen der USA sogar sehr bekannt. Und winzig ist es wohl nur für mondäne Weltbürger wie dich und deinen klimaanlagenabhängigen Freund.

    Und das sage ich, der sich sonst so gern über die Dresdner und ihren übertriebenen Heimatstolz lustig macht...


    Du meckerst nicht, etwas was ich vielleicht ab und an tue, du stänkerst. Du passt Kommentare anderer ab, um dich dann nicht inhaltlich sondern persönlich mit diesen auseinanderszusetzen und zu eskalieren. Dein obiger Beitrag ist ein perfektes Beispiel dafür.

    Z.B. dies:

    Quote

    "Es tut mir furchtbar leid für deinen amerikanischen Freund, aber vielleicht sollte er das nächste Mal besser nach Disneyland oder las Vegas gehen, wo europäische Kultur für seinen Geschmack besser "aufgearbeitet" wird.



    Er war enttäuscht von einem komplett umgegrabenen Zwingerhof und hat mir erzählt, dass ihm die Hitze gesundheitlich schwer zuschaffen gemacht hat.
    Wozu greifst du den Mann jetzt an, unterstellst ihm irgendein Amerikaner-Stereotyp zu sein und sagst praktisch, er soll in seinem Land bleiben.
    Weißt du, wie du dich anhörst...?

    Oder dies:

    Quote

    "ist schon extrem peinlich für jemanden, der sich angeblich auf internationalem Parkett bewegt. Dresden ist in kulturbürgerlichen kreisen der USA sogar sehr bekannt. Und winzig ist es wohl nur für mondäne Weltbürger wie dich und deinen klimaanlagenabhängigen Freund."



    Dresden ist touristisch gesehn (in internationalen Touristenankünften und Bekannheit), und nichts anderes habe ich gesagt, ein Winzling verglichen mit London. Das ist ein simpler Fakt. London is eine der meistbesuchtesten und berühmtesten Städte der Welt.
    Dresden spielt noch nicht mal in Europa und noch nicht mal in Deutschland in der Oberliga. Die meisten Touristen in Dresden sind Deutsche, internationale Touristen sind eine Minderheit. Schade, und nicht zurecht, wie ich finde, aber es ist so. Genau darüber gab es vor kurzem noch eine Unterhaltung in diesem Forum.
    Und gib dich mal damit, dich über einen älteren Herren, der fast einen Hitzschlag bekommen hat, lustig zu machen. Das ist echt beschämend von dir...aber typisch.

    Es ist mir immer unbegreiflich, und ich könnte mir manchmal die Haare raufen, dass nicht überall in der Neustadt so angepasst gebaut und/oder rekonstruiert wird. Es ist ja noch so viel da. So viel gäbe es gar nicht zu ersetzen, um zu einem großen Ergebnis zu kommen.
    Alleine wenn man die scheußlichen Plattenriegel loswerden würde und diese durch angepasste Neubauten und Rekonstruktionen ersetzt und das Königsufer ebenso wiederbebaut, hätte man eine weitere Altstadthälfte wiedergewonnen. Altstadt und Neustadt zusammen wären ein Traum. Da muss ich an das wunderbare Zusammenspiel der Prager Altstadthälften denken.
    Die Dresdner Stadtobersten sind so blöde und verbohrt... :kopfwand:

    Die Kritik, dass am Zwinger gerade umgebaut bzw. Ausgrabungen gemacht werden und darauf zu schließen, dass sich ein Besuch von dem Zwinger/Dresden/ganz Deutschland nicht lohnt ist so ein bisschen als wäre jemand vor 2 Jahren nach London gefahren und gesagt dass es sich nicht lohnt weil der Big Ben fünf Jahre lang restauriert wurde und nicht zu sehen war. Ein bisschen irrational und übertrieben wie ich finde, egal wie man es dreht.


    Erstens, vergleichen wir hier ernsthaft London mit Dresden? Wenn in London Big Ben für ein paar Jahre eingerüstet ist, dann gibts außer diesem noch drei Dutzend weitere weltberühmte Bauwerke, Orte, Dinge oder einfach nur das Image, warum zig Millionen von Menschen dennoch nach London kommen und voll auf ihre Kosten kommen.
    Der Zwingerhof, eine der Hauptattraktionen des vergleichsweise winzigen und unbekannten Dresden, als jahrelange Einöde, ist eine herbe Enttäuschung für jeden, der deswegen nach Dresden kommt.
    Ich habe die Aufnahmen gesehen. Noch nicht einmal den Rasen der einen Hälfte des Hofes hat man gepflegt oder grüngehalten. Der war zu dem Zeitpunkt eine braune, verbrannte Steppe. Der Innenhof sah wie nach einem Katastrophenfall aus, mitten in der Hauptsaison. Da wäre es möglich gewesen, mehr zu tun. Das hat ja auch Seebastian hier angemerkt.

    Zweitens, und ich wiederhole mich, es war das nicht der einzige Grund, warum ihm sein Aufenhalt in Deutschland nicht zugesagt hat.
    Die extreme Hitze hat ihm übel mitgespielt. Er ist nicht mehr der jüngste und fitteste, er ist diese konstante Hitze nicht gewohnt. Keine Klimaanlagen bei solchen Temperaturen war sowas wie ein culture shock für ihn gewesen, einer der ihm böse an den Kreislauf ging.
    Wieviel Dresden und Deutschland jetzt etwas für dieses Wetter können, sei mal dahingestellt (und wird ja viel debattiert), aber es war nun einmal so, und das war ein abschreckendes Erlebnis.

    Drittens, viele in Deutschland sind sich dem nicht bewusst, aber wer nur etwas mit internationalem Tourismus/Marketing zu tun hat (wie ich noch vor einigen Jahren), und wer ein internationales Netzwerk von Freunden und Bekannten hat (bei mir persönlich ist es wegen meiner Arbeit vor allem der angelsächsische und ostasiatische Raum), der weiß, dass Deutschland berühmt-berüchtigt dafür ist, eine einzige und ewige Baustelle zu sein. Ob das jetzt ein komplett unberechtigtes Vorurteil ist oder der Tatsache entspricht (allein in Dresdens Innenstadt waren in den letzten Jahren der Zwinger und die Sempergalerie eine Baustelle, das Schloss, der Schlossplatz und die Augustusbrücke, das Blockhaus, der Neumarkt und der Postplatz) sei auch mal dahingestellt, aber es gehört mittlerweile einfach zu Deutschlands Image unter internationalen Touristen. Ich persönlich höre oft die Frage: "Wann lohnt es sich wieder hier oder dort hinzureisen?"

    Wenn Dein Bekannter keine Hitze mag, fallen künftig weltweit praktisch alle Reiseziele in mittleren Breiten im Sommer aus. Das hat nichts speziell mit Deutschland zu tun, das Thema diskutieren wir ja bereits an anderer Stelle ...

    Ich weiß jetzt nicht warum der Kommentar sein musste, ist ja nicht so, als hätte ich nur diesen einen Grund genannt, aber das mit der enormen Hitze und Amerikanern, die Klimaanlagen überall gewohnt sind, schon ein Problem speziell in Deutschland (und anderen west- und nordeuropäischen Ländern).
    Der Mann übernachtete nicht in einem Hotel, sondern bei Freunden, die hatten keine Klimaanalage, wie kaum einer hier, und der Arme ist beinahe eingegangen, weil er über 30°C in Wohnungen absolut nicht gewohnt ist. Und das ist nicht nur eine kleine Unanehmlichkeit, dass geht manchen Menschen ordentlich an den Kreislauf.
    In anderen Teilen Europas und der Welt sind Klimaanlagen gang und gäbe, also ein Pluspunkt für den Tourismus dort. ;)

    Hätte m. E. schön längst UNSECO-Weltkulturerbe werden müssen. :lehrer:

    Ja eigentlich seltsam. So weit ich weiß, ist die Residenz noch nicht mal auf der Vorschlagsliste.
    Weiß man eigentlich, welche deutschen Vorschläge gerade laufen und auf eine Entscheidung der UNESCO warten?

    Ich kann ja Werbung auf Youtube nicht ausstehen, aber dies war eine positive Überraschung. :biggrin: Ich hab noch nie zuvor Werbung zu Architektur/Immobilien bekommen, und dann noch vom schönen Alexander von Treese Architekten:

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    Ein US-Freund war letztens zum ersten Mal in Dresden, und er hatte sich wahnsinnig auf den Zwinger gefreut. Er war ziemlich entsetzt, von was er da vorfand. Zu dem Zeitpunkt war alles entweder umgegraben, ausgeschachtet, zugestellt mit Baumaterial und Baugeräten oder braun verdorrt. Ich hab die Aufnahmen gesehen, dass sah wie im Wüstenkriegsgebiet aus.
    Da hab ich mich schon etwas geschämt, dass er sowas in Deutschland zusehen bekommt, wenn er schon von weit her anreist.
    Zuhause wird er seinen Freunden und Bekannten eine Reise nach Dresden oder Deutschland allgemein eher nicht empfehlen. Baustellen überall (dafür ist Deutschland mittlerweile berühmt-berüchtigt unter Reisenden), ungepflegte und ausgedörrte Grünanlagen und dann die enorme Hitze.
    Ernsthaft, gehen die Bauarbeiten am Zwinger nicht auch irgendwie anders, und vielleicht sogar ein bisschen zügiger? Die Hauptattraktion der Stadt (nach der Frauenkirche) in einem solchen Zustand, und für so lange, ist schon traurig.

    ...mit einer elektronischen Projektion, die übrigens nur nachts zu sehen wäre.

    Das sind deren Worte. Wir leben noch nicht in Cyberpunkcity, wo Leuchtschrift einfach so frei durch die Luft schwebt. Für das elekronische Schriftband wird eine Konstruktion vor das Kuppelband installiert werden müssen.

    Die Energiekriese ist die einzige Hoffnung, dass dies so lange herausgezögert wird, bis das Kulturministerium wieder von jemand vernünftigem, weniger ideologisch angetriebenen angeführt wird. Man darf noch hoffen...

    Bin ich der Einzige, der sich das nicht mehr antun kann, Nachrichten/Dokus über den Raub der Juwelen anzuschauen? Da die Juwelen für immer verschwunden bzw. zerstört sind, macht mich das nur depressiv und manchmal sehr wütend.