Posts by thommystyle™

    Die eitlen Kritiker aus den Feuilletons schäumen, weil sie nicht um ihre Meinung gebeten wurden.


    Nun man kann heilfroh sein, dass die Verantwortlichen die Kreuz und Spruch nicht an die Große Glocke gehängt haben... Man stelle sich vor Minister, Intendanten oder Bauleiter hätten eine "breite öffentliche Debatte" gefordert, wie es ja manchmal durchaus üblich ist. Selbstredend wäre diese dann in den selbstreferenziellen "Feuilleton-Kreisen" nie und nimmer "breit" und "öffentlich" geworden sondern dort hängengeblieben, und das einfachste Argument Schönheit zählt ja dort schon gleich überhaupt nichts. Am Ende hätte man wieder irgendwelche verqueren und angestrengten Kompromisse gehabt mit denen keiner glücklich ist.


    Bekanntlich sind es heute die Amtskirchen selbst, die schnell bereit sind eigene Vorstellungen, Identität und Symbole schnell aufzugeben, wenn forsche anti-christlichen Kräfte sich auf den Schlips getreten fühlen. ecclesia militans ist nicht mehr.

    So verwundert folgender Artikel auf dem (mit Kirchsteuer finanzierten) Portal der Deutschen Bischofskonferenz katholisch.de (mit Bezug auf SüZ ud FR (sic!)) auch nicht mehr:

    Kein Wort über Sinngehalt, frohe Botschaft des Kreuzes etc., nur dass sich andere (u.a. sich sowieso überwiegend antichristliche gerierende Blätter sich gestört fühlen)... Armselig!

    Quote from spreeradio

    [...]die christlichen Symbole waren umstritten, sind aber historisch[...]

    Na immerhin historisch! Gott bewahre (sic!) man würde solch christliche Symbolik einfach so an einem solchen Ort der Diversität dazugesellen...

    Quote from J. B., Alpenprawda

    Nun prangt diese Aufforderung, im Namen Jesu die Knie zu beugen, über dem Haupteingang in das Humboldt-Forum, das seiner Selbstbeschreibung zufolge ein Ort des Austauschs, der Vielstimmigkeit und globalen Diversität werden will.

    Quote from J. B., Alpenprawda

    Aber jetzt schon kann man sagen, dass jene symbolisch bedeutsamen Bauteile besonders sorgfältig rekonstruiert wurden, die, um eine königliche Formulierung zu variieren, den Ludergeruch der Reaktion verströmen.

    Quote from J. B., Alpenprawda

    Warum, wenn schon das Kreuz wieder errichtet werden sollte, entschied man sich auch noch für die goldfarbene Inschrift? Hätte ein lasurblauer Streifen nicht gereicht?

    Der Autor kann einem fast Leid tun. So viel Unwissenheit, so ein unglaublich beschränkter Horizont, so viel Hass auf das Eigene. So viel indoktrinierter Kulturmarxismus. Dass sowas in der SZ publiziert wird, verwundert allerdings nicht.


    Leider hinter einer Bezahlschranke. Wird interessant, was nach Corona davon übrig bleibt.

    Seit Jahrzehnten schon ein einziges Trauerspiel und es wird nicht besser:

    https://www.nordbayern.de/regi…-1.10033878?searched=true


    PS: Snork , warum wurde denn das Thema zu "Mittelfranken" verschoben? Es ist bezirksübergreifend und war deshalb vorher auch keinem Bezirk zugeordnet... Merci!

    Bevor die Aufnahmen vollkommen anstauben hier einige Bilder, die einen Tag nach der Eröffnung der 'Post' (Investitionssumme: > 8 Mio EUR) am 1.1. entstanden sind:


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    So sah es 2007 aus, wobei der Zustand mittlerweile schon wesentlich heruntergekommener war:

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    Quelle: wikimedia commons, Tilman2007, CC BY-SA 4.0


    in den 70: klick


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    Die neue "Kulturhalle":

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    Bonus, das Heilig-Geist Spital:

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    Neubauten gegenüber...


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    Lernen die Verantwortlichen (Stadtplaner, Architekten, Entscheider etc) eigentlich überhaupt nichts dazu?? Es ist ja nicht so, dass es in den vergangenen Jahren nur von "traditionalistischen Kreisen" wie unsereins Kritik kommt, sondern auch schon seit Jahren auch von modernistischer Seite, aber nicht mal davon wird was umgesetzt (nicht das ich das wünschenswert fände), aber das hier ist eigentlich nurmehr unterstes Niveau. Primitivität in reinstform. Nicht-Architektur.
    Man kann gar nicht so viel fr..en wie man k...n möchte....:kopfschuetteln:<X


    Trotzdem Danke für die Bilder findorffer!:smile:

    Ich glaube, dass das in diesem Fall tatsächlich ein durchlässiges Material ist. Andererseits sieht man in manchen (Innen-)Städten hin und wieder riesige Bäume, links geteerter Gehweg, rechts geteerte Straße und um den Baum eine ein qm² offene Fläche/Hundetoilette, zwischen den Bäumen mit Mörtel verfugtes Pflaster als Parkplatzstreifen, da Frage ich mich tatsächlich, woher die ihr Wasser bekommen...

    Kannst Du dazu mal ein paar Links liefern? Vorab vielen Dank.

    Finanzstreit

    Herr Boddien, wo sind die Schloss-Millionen?


    Ein Berliner Architekt klagt an: Die Schloss-Fassade wird teurer als geplant, Spendengelder seien längst versickert. BILD hakt nach.

    Der Verein erfüllt für die Politik bei der Debatte um den Schlosswiederaufbau mehrere wichtige Funktionen. Zunächst macht er mit umfangreichen finanziellen Mitteln, unwahren Behauptungen und nicht haltbaren Versprechungen Werbung für den Schlossaufbau was so keine öffentliche Stelle tun könnte

    Der Verdacht der Untreue und Geldwäsche gegen den Förderverein Berliner Schloss hat sich nicht bestätigt. Der Geschäftsführer des Vereins, Wilhelm von Boddien, sieht die Organisation als Opfer einer Negativ-Kampagne.

    Der Fassaden-Schwindel

    Hauptsache, prunken: In drei Jahren soll mit dem Wiederaufbau des Berliner Schlosses begonnen werden. Mindestens 472 Millionen Euro wird das Humboldt-Forum die Steuerzahler kosten. Ein Förderverein will 80 Millionen Euro einsammeln. Kritiker sprechen von "Spendenlüge".


    Übrigens scheinen viele Berichte von damals gelöscht worden zu sein, bei der TAZ taucht doch tatsächlich noch ein Artikel in der Google-Vorschau auf, der dann nicht geladen werden kann...


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    weitere Überschriften von damals:

    unbenannt318kx7.jpg

    unbenannt2znjlx.jpg

    unbenannt5m2koe.jpg


    etc etc


    Natürlich alles recht suggestiv, nach dem Motto irgendwas wird schon hängenbleiben. In diese Kategorie passt natürlich noch weitere Sachen wie "Preußen-" oder gar "Kaiser"-Verehrer, also wahlweise auch noch reaktionär oder rechts.


    Herrn von Boddien herzlichen Dank daß er allen Anfeindungen Stand gehalten hat.:applaus:


    Absolut! für seinen Einsatz kann man nicht genug dankbar sein. Viele Leute mit wirklicher Haltung gibt es nicht mehr.

    Es spricht nebenbei auch Bände, dass Wilhelm II. die jahrhundertealte Praxis der freien Durchquerung der Schlosshöfe unterbunden hat...

    Was für Bände spricht es dann erst wenn, wenn man vor dem Bundestag einen 2 m tiefen Graben ausheben lässt...


    Wo wir gerade beim Thema "Rückschau" sind: Hat sich die Argumentation dieses Artikels nicht herrlich in Luft aufgelöst?

    Da wurde eine zeitlang ganz massiv aus allen Rohren geschossen, einige Apologeten einer modernistischen Bebauung des Schlossplatzes waren sich auch nicht zu Schade, Rufmord zu betreiben.