Posts by madmellow

    Also ganz kurzes Resumée: War ein gelungener Tag in Dresden! Die Brüder Krier waren zu jederzeit am Podium/Mikro der Höhepunkt. Sehr radikal und selbstüberzeugt in ihrer Meinung aber sicherlich immer mit hoher Kompetenz bewaffnet zeugten sie von gut ausgestattetem Selbstbewusstsein und pointiertem Witz, der äusserst amüsant und unterhaltend war. Zum Schluss wurde es zwar zuweilen etwas unvernünftig aber im Kern der Aussage stets richtig! Wer es nicht erlebt hat hat definitiv was verpasst!


    Leider hab ich aus dem APH-Forum zusammen mit Denk_mal nur Alexander angetroffen, der Rest (ich kannte ja keinen persönlich) hat sich gut versteckt gehalten. Ich hoffe trotzdem dass auch ihr einen angenehmen Tag verbracht habt!

    Endlich mal ein Abriss der uns alle freut! Heute stand es in der LVZ: Die Wahrscheinlichkeit, dass der störende Riegelbau am Deutschen Platz in naher Zukunft abgerissen wird, ist trotz Vollvermietung relativ hoch! Man scheint eingesehen zu haben, dass diese Sichtachse bedeutsamer ist als mancher glauben möchte.
    Um diesen Bau handelt es sich:


    mehr dazu: http://www.staedtebau-forum.de/forum/rekultivierung-der-alten-messe-t82.html\r
    http://www.staedtebau-forum.de/forum/re ... e-t82.html




    Was bin ich heute froh! :lachen:

    Gab es hier nicht mal einen Thread zum Erweiterungsbau der Deutschen Nationalbibliothek?
    Irgendwie war mir so.



    Es tut mir auch leid, dass ich euch das folgende Bild nicht vorenthalten kann, aber es gibt einen guten Überblick über den aktuellen Fortschritt vor Ort. Ich hatte der Administration ja schonmal gesagt, dass es günstig wäre (vor allem in einem fotointensivem Forum rund um Architektur), einen Auto-Resizer zu installieren, der übergroße Fotos/Bilder automatisch auf die eingestellte MAximalgröße runterbricht. Das geht schnell und dauert keine halbe Stunde. Eventuell ignoriert man mich nicht, wenn ich es direkt im Beitrag nochmal sage. :)


    War heute vor Ort um mal einen Bauarbeiter zu fragen aber die haben sich ins Innere des Gebäudes verkrochen, um ordentlich zu entrümpeln:




    Vielleicht treff ich ja zufällig einen das nächste Mal an.

    Nene, mit dem Bauen soll noch nicht begonnen werden. Das sind lediglich angedachte Pläne des Eigentümers. Was im Endeffekt umsetzbar ist/umgesetzt wird steht noch in den Sternen. Und ohne ein schlüssiges Gesamtkonzept sollte schonmal garnichts begonnen werden. Die Ecke als Tor zum Zoo erachte ich als zu wichtig, als da irgendwas hinzukleistern...

    /chat_on


    LE Mon. hist. es sollte jedem klar sein, dass in einen 100m langen Bau kein 4km langer Gang reinpasst. Sicherlich war das von mir so gemeint, dass die Gänge insgesamt rund 4km lang sind jedoch scheinbar völlig missglückt ausgedrückt. Naja kack mal weiter Korinthen, die Gänge sind so oder so zu lang! -.-


    /chat_off

    Das ein Branchenmix wie im Saalepark in der Leipziger Innenstadt vom Niveau her übertroffen werden muss steht außer Frage! Dabei geht es aber nicht nur um quantitative Aufsummierung differenzierter Dienst- und Sachleistungen, sondern auch um qualitätsvolle Branchentiefe. Die Gefahr dass neue Geschäfte woanders Leerstand fördern ist real. Aber wenn man sich Einkaufsstadt titulieren möchte muss man auch das Risiko eingehen Angebotstechnisch über einen bestimmten Zeitraum über der Nachfrage zu liegen. Damit spekuliert ja so gut wie jeder Einzelhändler: Sei es die saisonbedingte Flaute wie auch die Baustelle um die Ecke. Die Qualität der Höfe am Brühl ist ausschlaggebend für neue und intensivere Branchentiefe. Und genau bei der Frage scheiden sich die Geister. Das ist dann eben die Aufgabe der Stadt. Man kann es ja nicht der LWB überlassen, die Grundstücke an den Höchstbietenden zu verkaufen um dann irgendwas x-beliebiges darauf zu bauen sondern muss im Konglomerat intervenieren (lol). Ob das angesichts des knappen Stimmenverhältnis vorletzter Nacht (31:27) in unserem Sinne entschieden wurde wage ich zu bezweifeln.

    Ein Pflegeheim mitten in der Innenstadt? So als Kontrast dann zu den ganzen Studenten in der neuen Uni? Mal ganz ehrlich: Das kann kein Ziel sein! Leipzig hat zum einen zwar einen Nachteil was das Gefühl der Größe angeht, da das Zentrum nicht über den Ring wachsen kann und somit Leipzigs Mitte scheinbar nie wächst. Aber gerade deshalb sollte man vermeiden Flächen der Innenstadt für mehr oder weniger bloßen Wohnraum, mehr noch sozialen Wohnraum (und dazu zähle ich ich das Pflegeheim insbesonders) zu "opfern". Die Stadt sollte weiter am Image der Einkaufsstadt festhalten und alles daran setzen, ihre einzige klare Mitte auch komplett als Werk aus einem Guß darzustellen. Ein Pflegeheim ist zwar als Raum im gesellschaftlichen Gefüge sicherlich notwendig, nicht aber an dieser Peripherie. ;)

    Unter den Bewerbern der Neuausschreibung ist übrigens wieder ein alter Bekannter: Erick van Egeraat. Diesmal aber nicht mehr mit seinem inzwischen insolvent gegangenem Büro sondern als Egeraat + Partner. Ich schätze mal dass der Partner der Kapitalgeber sein wird. Aber sonderlich gute Chancen wird er wohl nicht mehr haben.

    So schön sich das anhört was Herr Keizmann da vor hat so schwer kann ich mir vorstellen, dass da noch was draus werden soll ohne nicht den hinteren Komplex vollständig abzureissen. Bis zu 4km lange Gänge sollen für wen bitteschön gut sein? Sicherlich hat die Ausstellungshalle einen nicht von der Hand zu weisenden Bauhaus-Charme der nichtmal schlecht aussieht. Aber wer soll sich da reinmieten? Man sollte eventuell die benachbarte Platte abreissen, das Gebäude entkernen und das Gebiet neu planen. Wären wir aber dann beim Problem der zu engen und zu lauten Pfaffendorfer Straße, die ohnehin nicht sehr Investorfreundlich daherkommt. Der Herr Keizmann täte gut daran sich nicht nur mit dem Gebäude sondern auch mit der Umgebung zu beschäftigen. Hier fehlt es an einer sinnvollen komplementären Lösung angesichts der zur Zeit im Raum schwebenden Höfe am Brühl. Ein Gebäude mit solchen Dimension kann man nicht als alleinstehende Immobile planen.

    Warum man in Leipzig nicht nach Berliner Vorbild baut ist mir auch unbegreiflich. Die Neubauten in Berlin sehen nun wirklich nach Großstadt aus und wirken auch gut mit ihrer Umgebung. Deshalb kann ich mir derartigen Stil auch gut rund um das Bildermuseum vorstellen. Aber dass da immer wieder sinnlose Architektur wie ein Keil reingetrieben werden kann ich nicht verstehen. Alleine die Ecke Museumswinkel stadtauswärts der Katharinenstraße sieht grauenhaft aus wird aber von der Stadt unterstützt. Und ist zu allem Übel auch noch von einem Leipziger Architekturbüro. Also in der Frage sollte man sich wirklich mal an Berlin halten.

    Dieses Projektentwicklung ist mir schon damals aufgefallen, als ich auf der Seite auch die Stadthaussiedlung rund um die Aurelienstraße gesehen habe. Aber ich hab so meine Zweifel, ob derartiges überhaupt noch umgesetzt wird. Die Planungen sind aus den End-90ern.

    'Tschuldigung aber "...für irgendwas..." wird da sicherlich nichts geopfert. Der Durchstich ist der Anfang eines hohem Qualitätssprung in der Gegend dort, da dürfen doch auch mal ein paar alte Pappeln gefällt werden? In vielleicht 10 Jahren schreit keiner mehr nach den alten Pappeln wenn dort ein völlig neues Lebensgefühl kultiviert wurde. Wenn man dann mal eben mit dem Boot aus der Innenstadt an das gemütliche Cafe am Lindenauer Hafen fährt.


    Und ausserdem werden für jeden gefällten Baum woanders neue gepflanzt.
    Bissel lächerlich wie man sich deswegen über gefällte Bäume echauffieren kann. ;)


    Seht es doch mal positiv was da entsteht!

    Selbst bei der Rossbach-Fassade stehen viele Fragezeichen dahinter. Ich habe jedenfalls noch nichts davon gehört, dass sie jetzt umgesetzt wird. Die R.-Fassade ist Wunschdenken jedes Rekonstruktionisten, damit wenigstens ein Teil wiederhergestellt wird. Ich würde mich auch freuen bin in der Hinsicht jedoch äußerst skeptisch.

    Nicht nur der Architekt ist insolvent, nein nun gab es letzte Woche auch noch einen Todesfall auf der Baustelle. Ein Bauarbeiter ist in einem Fahrstuhlschacht von herunterstürzenden Bolzen erschlagen worden. Trotz aller Hiobsbotschaften gehen die Bauarbeiten weiter. Die äußere Form ist nun so gut wie vollständig:


    Ein zauberhaftes Filmchen! Genau so stelle ich mir es in Leipzig vor: anno 1930. Heute, "nur" knapp 80 Jahre später, ist von der Lebensqualität von damals nicht mehr viel übrig. Das ist aber unsere Zeit. Wie gerne hätte ich damals gelebt um dieses Flair zu spüren, jeden Tag darin zu leben. Unbeschreiblich! Deshalb machen es sich viele zu einfach, wenn sie sagen, dass damalige Bauten nicht mehr dem Zeitgeist von heute ensprechen und gegen neue ersetzt/ausgetauscht und nicht rekonstruiert werden müssen.


    Was aber auch auffällt: Die Menschen auf den Strassen. Überall, selbst zum Westen raus hinter dem Sportforum. Auch wenn man ihre Gesichter nicht sieht kann man spüren, dass es ihnen dort gefällt und sie gerne draussen sind um spazieren zu gehen. Die Stadtmöblierung, die Autos, die Kutschen und die Strassenbahn: alles mit Liebe zum Detail. Was wohl im Herzen meines Opas vorgeht, wenn er die Zeit damals mit heute vergleicht? Der unglaubliche Wandel der Lebensqualität? Heute alles viel schneller und funktionaler durch technische Geräte, damals aber viel Herz und Liebe im Umgang mit der Umgebung, unserem Leben, den Städten wo wir wohnen ...



    ... was würde ich geben um einmal durch das alte Leipzig an einem sonnenbegleiteten Sommertag zu wandern ...




    Allen im APH-Forum ein fröhliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

    Auf was bezieht sich Marcs Aussage denn? Auf die Entwürfe oder auf das Foto? Und wenn es als Antwort auf die Entwürfe gedacht war auf welchen? Auf einen einzelnen oder auf beide? Den Enturf des Büros Hinrichsenstraße kann man nicht wirklich endgültig bewerten, da die Zeichnung offen lässt, wie sich die Neubauten darstellen werden.


    Als was auch immer marc geantwortet hat, egal ob als Admin oder User war der Beitrag mehr als dürftig. In der Position eines Admins, die öffentlich deutlich zum Ausdruck kommt, gibt es keine Meinung mehr als User. Solange unter dem Namen Administrator steht, wird alles in genau diesem Licht bewertet. Für mich völlig fahrlässig ihn hier zu schützen. Sowas muss man intern klarstellen. Dann soll er sich bitte einen zweiten Account erstellen unter dem nicht eindeutig ersichtlich ist, dass dies der Admin dieses Forums ist. Zu Zeiten von Antiquitus hat es solch einen sparsamen und zwiespältigen Admin nicht gegeben.


    Ich bitte die Administration/Moderation mit einer eindeutigen Positionierung zu dieser offensichtlich umfassenden Problematik per PM zu antworten, falls mein Beitrag gekürzt werden sollte.


    Danke.