08. Aufwaidung der Straßen – Toter Raum mit Fördergeldern

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  • Da es nach der „Wende“ im Tiefbau in der Transparenz so zuging wie zu DDR-Zeiten, konnten hier die meisten Fördergelder erschlichen werden. Statt intelligenter Verkehrsentwicklung kam u.a. das Schlagwort Tangentenviereck. Straßen wurden aufgewaidet, ausgehend vom Ring. Während zu DDR-Zeiten Verbreiterungen als Ergebnis der Kriegszerstörungen zu von der SED organisierten Aufmärschen und Demonstrationen genutzt wurden, war dies nach der „Wende“ kaum noch vertretbar. Es stellt sich somit immer wieder die Frage, wer von unsinnigen Verbreiterungen, Abrissen und Immobiliengeschäften aus Steuergeldern profitierte. Denn damit kamen größere Verkehrsgefährdungen, zusätzliche Feinstaubbelastungen, Lärm und ein beträchtlicher Verlust an städtischer Attraktivität. Wer z.B. über den Ring zur Thomaskirche geht, weiß dies aus eigenem Erleben einzuschätzen. Ganze Häuserzeilen wurden damit für sinnlose Straßenausbauten geopfert.


    Tröndlinring mit Dauernder Gewerbeausstellung 1910


    Tröndlinring 2014


    Trödlinring Ecke Berliner Straße 2014


    Bahnhof Richtung Wintergartenstraße 2006


    Grimmaischer Steinweg um 1910


    Grimmaischer Steinweg 2006


    Friedrich-Ebert-Straße (ehemalige Weststraße) Straßenerweiterung 2006 nach Abriß u.a. Goldschmidthaus


    Friedrich-Ebert-Straße 2014


    Friedrich-Ebert-Straße vor weiteren fragwürdigen Abrissen 2005


    Käthe-Kollwitz-Straße (Straßenverlegung Plagwitzer / Promenadenstraße) 2014


    Ranstädter Steinweg , Kleine Funkenburg rechts, Hofseite 2005


    Ranstädter Steinweg (Abriß der Kleinen Funkenburg) fünf Wochen später 2005


    Ranstädter Steinweg , Standort Kleine Funkenburg 2014


    Ranstädter Steinweg , Kulturfortschritt - Kleine Funkenburg 2014


    Ranstädter Steinweg Ecke Goerdelerring 2014


    Kurprinzstraße, (jetzt Grünewaldstraße) 1905


    Grünewaldstraße Ecke Roßplatz 2014

    Dieses ist gleichsam als Auftakt für das nächste Kapitel zu sehen.

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