Posts by Dr.Mises

    Da es noch immer keine aufwärtskompatible Lösung für eine geodatenbasierte Datenbankeinbindung der Bilder gibt, die Doppel- und Mehrfacharbeit aufhebt, habe ich wenigstens mal wieder einiges online gesetzt, was sonst nirgendwo erfahrbar ist. In diesem Sinne wünsche ich für 2020 viele Wieder- und Neuentdeckungen:


    2019 u.a. gelöst

    Bevor es an die Verortung zerstörter Bausubstanz geht, braucht es erst einmal einen korrekten Plan, an dem man sich auch bei künftigen Beispielen orientieren kann. Dazu habe ich einen 1914 aktualisierten herausgesucht und auch etwas größer online gesetzt, damit er auch noch einigermaßen lesbar ist:



    Als erste Beispiele beginnen unten bei dem roten Punkt. Es ist heute die Ecke Karl-Liebknecht- / Richard-Lehmann-Straße:



    Karl-Liebknecht-Straße stadteinwärts (alle Vergleichsfotos vom 12. April 2019)


    Man sieht, wie ältere DDR-Neubauten an einen Altbau anschließen.



    Karl-Liebknecht-Straße 124, früher Südstraße 68:



    Südstraße 68 mit "Stadt Schneeberg", gelaufen am 21.08.1899 nach Altenkundstadt


    Gleich daneben befindet sich das Quartier an der Kantstraße zur Fichtestraße:



    Hier gibt es folglich in einigen Jahren den Bedarf der Lückenschließung.



    Südstraße 62, jetzt Freifläche Karl-Liebknecht-Straße 118, vermutlich auch um 1900


    Ein seitlicher Blick auf die Freifläche heute:



    Wie der Plan oben zeigt, waren die Flächen dicht bebaut.


    Und damit komme ich zum eigentlichen Hintergrund dieses Beitrages. Denn als ich die folgenden Aufnahmen erwarb, wußte keiner, wo es ist und vermeinte, es sei irgendwo in Plagwitz ...



    Hier ist die Rückseite der ehemaligen Südstraße im Hintergrund, also auch vom "Gasthof zur grünen Linde".


    (Foto Max Taggeselle, vermutlich um 1910)


    Während die rechtsseitige Bebauung im Innenhof teilweise noch erhalten ist, existiert vom Gebäude links nur noch ein Rumpf.



    Ein direkter Vergleich ist heute durch die Abgrenzung der einzelnen Gebäude an der Fichtestraße nicht mehr möglich.


    Hier stand das Hofgebäude der Fichtestraße 20:



    Foto vom Atelier Griesbach , Kochstraße 50 um 1900


    Besitzer war Carl Wilhelm Löwe, der in der Südstraße 66 wohnte. Hier befand sich dann Löwe Bachf. C.W. Chromo- u. Glacépaperfabrik, Stein- und Buchdruckerei u. Verlagshandlung.



    Danach übernahm C. W. Meyer das Objekt:





    Foto Max Taggeselle um 1910



    Der Hof war folglich dicht bebaut. Die Gebäude rechtsseitig im Hintergrund an der Kantstraße sind auch im Krieg zerstört worden. Dort befinden sich etwas neuere DDR-Bauten.



    Meyer nutzte als Fabrikant das Gebäude zur Herstellung von Puppen und als "Tierefabrik" , also Vorläufer unserer Plüschtiere.



    Aber zeitweise mietete sich auch der Konsumverein u.a. für Connewitz darin ein. Dies erschließt sich aus den entsprechenden Adreßbüchern, so daß die Freunde von Wikipedia auch noch etwas zu tun haben ...



    Heute ist die seitliche Ansicht mit einer verlassenen Tagesstätte für Kinder nicht gerade in einem einladenden Zustand:





    Hier findet sich auch der Beleg für das folgende Foto, weil man eben schon vor über hundert Jahren viel Wert auf Stadtgrün legte. Einige hochgewachsene Bäume existieren im Innenhof des Quartiers und vielleicht wäre es wünschenswert, wenn man die heutige Abtrennung einzelner Häuser (nicht im Bild - so es sicher realisiert werden kann) aufhebt und wieder gemeinsam nutzt:





    Innenhof - Hofrückseite Fichtestraße Ecke Südstraße um 1910, Foto Max Taggeselle

    Hochhäuser und weiterer städtebaulicher Schwachsinn (auch wenn dies auftragsgeile Architekten stören sollte, und da vor einiger Zeit wieder so ein ominöser Beitrag im lokalen Zentralorgan inszeniert wurde):


    Widerstand der Bürger konnte auch zu DDR-Zeiten durchaus erfolgreich sein!


    Hätte es den Widerstand vieler Bürger in Leipzig nicht gegeben, wären auch mehr Wahnvorstellungen der SED in den späten 1960er Jahren umgesetzt worden. So sagte der damalige Besitzer der Nancy-Bar in der Mozartstraße zu dem vorgesehen Abriß seines Mietobjektes: "Nur über meine Leiche!". Und zahlreiche Familien wie in der Beethovenstraße Familie Asmussen engangierten sich stark für den Erhalt von Baudenkmalen, auch wenn dies nie u.a. im lokalen Zentralorgan nachzulesen war.


    Ende der 1968er Jahre sollte das Leipziger Musikviertel wie folgt umgestaltet werden:



    Die Veröffentlichung erfolgte im Zentralorgan (!) der SED in Berlin, im "Neuen Deutschland", wo der Leipziger Bezirkskorrespondent Hans Schulze über die Pläne berichten durfte:


    u.a.
    "Die Eingangspforte werden der klassizistische Monumentalbau des Dimitroff-Museums und der künftig gegenüberliegende 22geschossige Bürohochbau bilden, an dem auf einer Großfläche reliefartig Dimitroffs Sieg im Reichstagsbrandprozeß dargestellt werden soll. Der westlich anschließende Platz bewahrt mit Einfühlungsvermögen Traditionen des für Leipzig einmaligen Viertels. Die Universitätsbibliothek mit ihren etwa zwei Millionen Bänden wird getreu ihrer ursprünglichen Gestalt restauriert. Gegenüber wird in ähnlichen Proportionen eines der elfgeschossigen Wohnhäuser, die vorrangig im Musikviertel gebaut werden, den Platz begrenzen."


    Der 22-Geschosser wurde glücklicherweise nie gebaut und für die Gebäude in der Mozartstraße gab es statt Abriß
    zwei Lückenfüllungen.


    Auch was hier unter Nr. 3 stand, versandete glücklicherweise. Nur 3 abgespeckte Türme kamen so zur Realisierung, wozu Johannes Schulze, ehemals BCA, originärer aus damaliger wie heutiger Sicht etwas beitragen könnte.


    Verschont wurde Leipzig auch von Nr. 4, wo geschrieben wurde:


    "Weit über das grüne Dach des Kulturparkes hinaus wird eine Gruppe von 24- bis 28geschossigen Wohntürmen den eindrucksvollen nordwestlichen Abschluß des schönen Stadtteiles bilden.
    17geschossige Wohnhäuser, die das Musikviertel im Südosten begrenzen, werden unmittelbar am Geburtshaus Karl Liebknechts stehen. Sein kampferfülltes Leben für diese unsere schöne sozialistische Gegenwart und Zukunft soll hier gestalterisch widergespiegelt werden."



    Freilich sind die Argumentationen für Hochhäuser heute andere, aber derzeit sind alle so scheußlich wie unökologisch
    und unansehnlich. Daran hat sich leider nichts geändert. Zu den Details im Musikviertel wird bestimmt Frau Hella Gormsen zu ihren Vorträgen im Mai 2019 Auskunft geben.

    Stasi und die Folgen bzw. kein Ende


    Auch wenn die Akten zur langjährigen Immobilienkriminalität im Leipziger Rathaus (wie überregionale Medien berichteten, u.a. "Herrenlose Häuser") vermutlich erst in Jahrzehnten freigegeben werden, sind die Folgen für jedermann im Stadtbild sichtbar.


    Dank des Hinweises sei noch eine Ergänzung angebracht. Das Zitat belegt, daß man wiederholt Schwierigkeiten hat, die Innenstadt innerhalb des Stadtkernes zu verorten. Dies war schon der Fall, als man schon den falschen Standort für die Kirche lancierte.


    Wir hatten dies schon beim Thema "Alte Trinitatiskirche und Neubau der Propsteikirche" Seite 2 abgehandelt. Man überlege sich also, die Kirche wäre an ihrem rechtmäßigen Standort wieder aufgebaut worden (vielleicht ggf. auch in neuerer Form).



    eigentlicher Standort der Kirche um 1910/1920 unterhalb des Neuen Rathauses


    Dazu hätte es nur bedurft (wie bei dem abgerissenen DDR-Neubau Thomas-EOS, wo jetzt ein großes Schulgelände steht), die ebenso die marode DDR-Neubau-Partnerschaftsschule des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR abzureißen.


    Die Möglichkeiten, mit der althergebrachten innerstädtischen Struktur dort Kita- und andere Einrichtungen besser unterzubringen, kann sich jeder selbst ausmalen.


    Hier hätte es (bis auf die Friedrich-Ebert-Straße) einen direkten Übergang zum Johannapark gegeben ...


    Entgegen dem jetzigen Standort wäre dann alles im grünen Bereich ...


    Die Walter-Gronau-Oberschule, wo Genosse Tiefensee seine politische Karriere begann, im hinteren Bereiche etwas verdeckt (Generalmajor im Wachregiment Feliks Dzierzynski sowie Leiter der Hauptabteilung I des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR) - ist natürlich inzwischen auch legendiert/umbenannt.


    Eigentlicher Standort der Kirche im Jahre 2011, wie er auch heute noch im Jahre 2019 ist ...

    Es ist kein böser Wille, wenn aktuelle Erfolgsmeldungen grandioser Leipzig Architekturleistungen vergeblich gesucht werden. Doch jetzt kann man an der Stelle, wo sich u.a. Kürstens Buchdruckerei befand, also gleich gegenüber dem Neuen Rathaus, schon erahnen, welches bahnbrechende wie nachhaltige Niveau unter Frau Dorothee Dubrau mit Zukunftsplanern und Stadträten in Deutschland und weltweit neue Maßstäbe setzen wird:



    Nix für ungut.


    Nonnenmühlgasse 16. März 2019

    Bei Durchsicht meiner digitalisierten Altbestände fanden sich noch zwei Fotos aus dem Umbauungsbereich der Matthäikirche:



    Dies gehört noch zum Umbauungsbereich, der linksseitig mit den Neubebauungen entfernt wurde, während das folgende Foto zum direkten Matthäikirchhof gehört:



    Matthäikirchhof um 1880


    Mittig ist das schmalste Haus Leipzig zu sehen.


    Herr Hädicke, der dazu nachgeforscht hat, kann da bestimmt mehr dazu schreiben.


    Für heute abschließend nochmal die Ansicht vom Alten Theater zur Matthäikirche:



    Dies ist heute kaum vergleichbar, denn Leipziger Rathausambitionen mit den Verkehrsverbreiterungen für eine autogerechte Stadt, mit den Stasiknastbauten, wo vorgesehene "Tigerkäfige" noch eingebaut werden können, mit der gegen das Bürgervotum gerichteten Fehlverlegung der Pleiße und unattraktiven wie ökologiefeindlichen Hochhausplänen zur Stadtverschandelung sind immer noch Realität.

    Dank Heimatforscher Dietmar Kunerl ist wieder ein Neuzugang zu konstatieren:



    Stötteritz, Lausicker Straße um 1925



    04299 Leipzig, Lausicker Straße Ecke Gotenstraße 2019


    Bei den innerstädtischen Gebäuden ist leider durch Gartenzäune oder Bebauung nicht alles im gleichen Blickwinkel
    vergleichbar:



    Feuerbachstraße 18 2019



    04105 Leipzig, Feuerbachstraße 18 1907, (Waldstraßenviertel), dazu die Straßensicht heute:



    Aus einem besonderen Grund hier nun noch Beispiele aus dem Musikviertel:



    04107 Leipzig, Ferdinand-Rhode-Straße 3 1939



    04107 Leipzig, Ferdinand-Rhode-Straße 3, 2019


    Hierzu ist zu sagen, daß dies einen der frühesten Neubauten nach der "Wende" darstellt. Das ursprüngliche Gebäude war zwar kriegsbeschädigt zu DDR-Zeiten mit einem Notdach versehen, aber über Jahrzehnte dem Verfall preisgegeben. Es war somit Domizil für Haustauben, Taubenzeckenmilben und weiterem Getier, wo letztlich die Decken einfielen und Herr Sander als letzter Mieter wahrlich unter heute kaum vorstellbaren Bedingungen ausharrte.


    Etwas anders erging es der Haydnstraße 3:



    Haydnstraße 3 im Jahre 1911



    Haydnstraße 3 im Jahre 1998



    04107 Leipzig, Haydnstraße 3 im Jahre 2013


    Sanierungen (nicht immer unstrittig mit den Mietern) gab es auch am Floßplatz:



    04107 Leipzig, Floßplatz



    04107 Leipzig, Floßplatz 2019


    Leider kann nicht alles zum Musikviertel hier gezeigt werden, zumal vieles bekannt und benannt ist und somit nicht unter die xy-Kategorie fällt. Aber im Mai 2019 wird Frau Hella Gormsen zwei Vorträge über das Musikviertel halten, wo dann ausgiebig der Villenring und vieles mehr (auch aus den Beständen von Lipsikon) vorgestellt wird.

    Um KV., der dankenswerterweise wieder einige Standorte lokalisierte, nicht warten zu lassen, setze ich vier weitere Beispiele online. Auch wenn derzeit das Grün fehlt, bieten die Vergleiche auch Aussagen zurVegetation. Wenn also bei der ersten Aufnahme die Beschilderung der Kartoffel-Handlung engros nebst Bewohnern zu sehen war, so bot sich um 1910 das folgende Bild:



    Im wesentlichen hat es sich so auch erhalten, nur sind die Bäume etwas gewachsen:



    04315 Leipzig Rosa-Luxemburg-Straße 54 (Neustadt Neuschönefeld). Auf der anderen Straßenseite befinden sich die ehemaligen Bahnanlagenbereiche Richtung Hauptbahnhof. Weshalb der dritte Baum nicht mehr existiert, erschließt sich aus den geschaffenen Zufahrten für die angrenzenden Gebäude:



    (Vergleiche alle am 7. Januar 2019)


    An Grün wurde auch bei der Leipziger Baugenossenschaft für Kleinwohnungen gedacht:



    versandt am 18.1.1921 nach Cassel



    04318 Leipzig Gregor-Fuchs-Straße 35 (Anger-Crottendorf)


    Für andere Teile Leipzigs sind Platanen charakteristisch, die besonders im Sommer u.a. einen angenehmen Schatten spenden:



    versandt am 27.6.1909 nach Eilenburg



    04105 Leipzig Pfaffendorfer Straße 50 (Zentrum Nord). Hier verdeckt die Vegetation etwas die unzulängliche Sanierung ...



    unbeschriftet, um 1912



    04318 Leipzig Theodor-Neubauer-Straße 46 (Anger-Crottendorf)


    Hoffe, daß die Verortungen so einigermaßen korrekt sind. Natürlich wäre es schön, z.B. einmal Häuserdarstellungen im gesamten Straßenbezug wie in der früheren Windmühlenstraße zu haben - im Wechselspiel mit entsprechenden Luftaufnahmen -, aber dazu steht leider noch nicht genug Material zur Verfügung. Wichtig wird dies auf jeden Fall, wenn man wieder zu sinnvollen Verdichtungen im städtischen Straßenraum kommen will.

    "Wohnungsnot"


    Es wurde schon an anderer Stelle etwas zu den realen Leerstandsquoten in Leipzig ausgeführt. Dabei ging es darum, daß nicht nur in Problemgebieten und an Ausfallstraßen ganze Häuser bzw. Straßenzüge leerstehen. Die praktischsten Informationen erhält man dazu oftmals nicht in den Beiträgen, sondern in den Kommentaren des lokalen Zentralorgans. Wie dem auch sei, als ich heute für "xy-ungelöst" unterwegs war, fiel mir als Beispiel die Ostheimstraße auf. Während die rechte Seite zum Friedhof bewohnt ist, sind auf der anderen Seite a l l e Gebäude unbewohnt:



    Stand: 5. Januar 2019


    Früher war dieses Gebiet vermutlich aufgrund der Bahngleise auf der anderen Seite mit offener Braunkohlebeförderung und -feuerung nicht besonders attraktiv, aber bei der heutigen Nutzung durch die Deutsche Bahn ist es eher eine ruhige Lage ...



    Blick von der Riesaer Straße zum Eingang Ostheimstraße


    Wie gesagt, es ist nur 1 Beispiel ...

    Dank der Zuordnungen von KV. gibt es wieder einige Ergänzungen. Beginnen wir in Lindenau:



    am 1.1.1920 versendet nach Förderstedt


    Es steht noch (Vergleiche alle 4. bzw. 5. Januar 2019).



    04177 Leipzig Jordanstraße 18 (Altlindenau)



    versendet am 1.10.1911 nach Lößnig



    04177 Leipzig Jordanstraße 16 (Altlindenau) - links daneben die 18


    Ebenfalls leicht gelöst:



    gelaufen am 26.5.1911 nach Lichtenstein Callenberg



    04109 Leipzig Lessingstraße 26 (Zentrum West)


    Die folgenden Aufnahmen verdeutlichen auch, was nach ca. hundert Jahren aus den Vorgärten geworden bzw. eher nicht geworden ist:



    unbeschriftet, vermutlich ca. 1925



    04347 Leipzig Pögnerstraße 13 (Schönefeld) - baugleich ist auch die Nr. 7, aber ebenso mäßig saniert ...



    am 6.7.1910 versandt zum Pfarrhaus Gnandstein



    04103 Leipzig Czermaks Garten 5 (Zentrum Ost)


    Aufgrund des Neubaus rechts war leider kein günstigerer Vergleich möglich.



    unbeschrieben, vermutlich um 1910



    04328 Leipzig Ostheimstraße 10a (Sellerhausen-Stünz)


    Natürlich ist inzwischen die Liste unbekannter Objekte wieder aktualisiert und ergänzt worden, auch für Findige aus Dresden und Chemnitz. Schließlich würde ich doch gern wissen, wo u.a. das "Böhmische Restaurant" war ...


    http://www.technologienpsychologie.org/heimatik/xy/xy.html

    Da ich mich bereits mal bei diesem Thema zu alten Aufnahmen eingeschaltet habe, zwischendurch: Es gibt wieder einige Originalaufnahmen, die nach Dresden abgegeben werden, u.a.



    und



    Weiteres auf


    http://www.technologienpsychol…atik/geloest/dresden.html


    Vermutlich lassen sich auch weitere Aufnahmen finden, die aus Dresden sind.


    http://www.technologienpsychologie.org/heimatik/xy/xy.html


    Mit der Hoffnung auf viele städtebauliche Wiederentdeckungen und Bereicherungen für 2019!

    Vor den "schönen Fotos"


    Eigentlich müßte in diesem Jahr die Stelle des Hirzelhauses bald fertig sein. Interessant ist dabei besonders der Übergang zum Petersbogen, d.h. die ehemalige Schloßgasse, wo ein imposanter Innenhof entstehen könnte. Die Frage ist dabei, ob die Übergänge und Verbindungen auch alle funktional durchdacht sind.



    Aufnahmen alle Neujahr 2019



    Und es scheint etwas bedenklich, ob die freien Rolltreppen genügend Sicherheit insbesondere für Kinder bieten.



    Also lassen wir uns überraschen, was so im Jahre 2019 kommt ...

    Früher war es eigentlich üblich, am 1.1. eine Neujahrsgrafik anzufertigen. Das hat sich insofern erübrigt, da in Leipzig die Briefkästen in dieser Zeit verschlossen sind, weil das Niveau einiger jugendlicher Zeitgenossen darauf gerichtet ist, darin Feuerwerkskörper auf ihre Funktionstüchtigkeit zu prüfen. Wann die Schutzbefestigungen abgebaut sind und die Post wieder ungefährdet ihr Ziel erreicht, ist damit oft unklar und damit der Reiz an Neujahrspost förmlich verflogen. Natürlich hat das Porto auch einen Anteil, weshalb nicht mehr so viel mit originären Ansichten versandt wird.


    Als Otto Glaser am 20.2.1916 an seinen Onkel und Tante nach Thüringen seine Postkarte schickte, wohnte er noch im 3. Stock der Promenadenstraße 30. Vermutlich war er stolz auf sein Fahrrad. Und vermutlich ließ er sich damit direkt an der Lutherkirche ablichten. Jedenfalls ist dies die einzige Stelle, wo es eine beidseitige Bebauung gibt. Andere mögliche Stellen wie die Elsterstraße nebst Umgebung scheiden aus. Durch Kriegszerstörungen kam es folglich auch in der ehemaligen Bismarckstraße nach 1989 zu Neubauten und fragwürdigen Sanierungen s.o. Ob nun der Standort im Vergleich stimmt, sei dahingestellt. Jedenfalls ist dies die erste Näherung, die wieder einmal zeigt, daß manches erst auf den vierten Blick oder nach Zuhilfenahme weiterer Bilddokumente eineindeutig geklärt werden kann:



    Otto Glaser im Februar 1916 in Leipzig



    Neujahr 2019: annähernder Vergleich an der Ferdinand-Lassalle-Straße

    Das muß man aus der Zeit heraus verstehen, als es in den 1950er und 1960er zunehmend darum ging, alles NEU zu machen. Weg mit allem Stuck und allem Zierrat. Weg mit dem Bürgertum! Weg mit den Höfen ("Hinterhöfen"). Überall ist vorn! Man kann die damaligen Neubauten heute aus der Luft betrachten. Neuheit, Auswechselbarkeit, Einfalt, Vermassung, wo dann einige Bauhausvertreter noch mit Pate standen. Wohnschließfächer, Karnickelbuchten ... Auch heute gibt es das in Leipzig mit neuen "Stadtvillen", wo Finanzierungsmodelle mit Architektur verwechselt werden etc. pp. Aber das ist vielleicht im Thema, was (nicht nur) Leipzig nicht braucht, zu behandeln.


    Hier geht es ja darum, sich an den kulturellen Werten zu orientieren, die es glücklicherweise schon gab. Dank eines Neuzugangs von Heimatforscher Dietmar Kunerl hier eine Ansicht der Holzhäuser Straße Ecke Sommerfelder Straße aus den 1930er Jahren:



    Blick stadteinwärts, wo jetzt die Linie 4 fährt und wo auf der linken Seite Flächen baulich geschlossen werden sollen.



    Vergleich 31. Dezember 2018


    Während man hier schon wieder die Schmierereien in der Erdgeschoßzone sieht und am Dach den bröckelnden farbigen Putz, ist die gegenüberliegende Sicht eine andere:



    Sommerfelder Straße Ecke Holzhäuser Straße Neujahr 2018



    Die gleiche Sicht Silvester 2018



    Im Zusammenhang mit der xy-Galerie war noch eine Aufnahme mit Stempel Volkmarsdorf abzuklären:



    Es ist die Püchauer Straße 5.



    Vergleich 31.12.2018: 04318 Leipzig , Püchauer Straße 5, Sellerhausen-Stünz


    Damit es 2019 nicht langweilig wird, habe ich wieder einiges nachgelegt. Wie gesagt, alles, was dabei nicht Leipzig ist, wird gern abgegeben. Einiges ist bereits auf dem Weg nach Chemnitz und Dresden.


    http://www.technologienpsychologie.org/heimatik/xy/xy.html


    Mit nochmaligem Dank für das gemeinsame Finden wünsche ich weiterhin lehrreiche, interessante und imposante Wiederentdeckungen!

    Fehlerkorrekturen, Ergänzungen und weitere Vergleiche


    Zuerst möchte ich mich recht herzlich für zahlreiche Hinweise und Korrekturen bedanken!


    Reumütig muß ich Fehler eingestehen bei Gebäuden, die s.o. als vermeintlich zerstört bezeichnet wurden. Die Fehler hierzu können recht unterschiedlich sein: Namensänderungen durch Eingemeindungen, Änderungen bei Numerierungen oder z.B. falsche Beschriftung vor ca. 20 Jahren - von wem auch immer. Während bei bestehenden Bauwerken Eineindeutigkeit Zuordnungsvoraussetzung ist, fehlen bei unbekannten Aufnahmen zudem eben oft als Fotografie meist die gesamten Straßenabfolgen und Luftbilder insbesondere vor den Bombardierungen. Und es fehlt natürlich weiter die Stadtbildsammlung, weshalb überhaupt der gesamte Aufwand hier betrieben werden muß.


    Dies also nur als Vorbemerkung, aus der folgt, daß bisher nicht Zuordenbares nochmals gescannt und genauer mit Adreßbüchern verglichen wird. Diese lagen eben vor zahlreichen Jahren online noch nicht vor.


    Beginnen wir heute mit der Einweihung der Emmauskirche im Jahre 1909:



    04318 Leipzig Wurzner Straße 160 (Sellerhausen)


    Zum heutigen 3. Advent 2018 steht bereits der Weihnachtsbaum:



    Und auf der linken Seite verortete nun einer der besten Leipzig-Kenner, Frank Heinrich, korrekt die oben falsch deklarierte Albertstraße. Denn das angegebene Foto ist tatsächlich



    04318 Leipzig Wurzner Straße 145 (Sellerhausen)


    Alle Vergleiche stammen vom heutigen 16. Dezember 2018.


    Nicht weit davon entfernt konnte eingeordnet werden:



    04315 Leipzig Geißlerstraße 5 und 7 (Volkmarsdorf)



    Und gleich daneben in der Parallelstraße gab freundlicherweise V.K. den Hinweis zur Bestimmung:



    04315 Leipzig Gretschelstraße 10 (Volkmarsdorf)



    Auf einen unverzeihlichen Fehler wies auch Frank Heinrich hin:



    04317 Leipzig Oststraße 85 (Reudnitz)


    Natürlich steht dieses Gebäude noch:



    Und noch eine Bestandskorrektur aufgrund einer Numerierungsänderung fand Frank Heinrich heraus. Es betrifft die jetzige Prager Straße, auch apostrophiert als "hospitalisierte Reizenhainer Lenin-Messe-Magistrale":



    04317 Leipzig Prager Straße 95 (Reudnitz)


    Vielleicht wollte ich es auch nicht erkennen. Denn vieles wurde, wenn überhaupt erhalten, schon zu DDR-Zeiten fassadenmäßig gleichgeschaltet:



    Jedenfalls recht herzlichen Dank für das gemeinsame Wiederfinden Leipziger Baukultur!


    Zahlreiches ist zwar noch offen wie die oben erwähnte Herloßsohnstraße, bei der Frank Heinrich die Stallbaumstraße 16 im Blick hatte, aber "Eine Stadt hat Zeit." Und vielleicht gibt es mit der Zeit mehr Sammler, die ihre Bestände bei Stadtbild Deutschland erstmals bereitstellen.

    Es ist wieder einiges nachzutragen. Beim Thema Gohlis war noch etwas unbekannt, was ich nun vorläufig verorten möchte. Es ist diese Aufnahme, die in Leipzig mit Stempel Leipzig-Gohlis am 26. Juni 1908 verschickt wurde:



    Dabei handelt es sich vermutlich um die Herloßsohnstraße 11 (Gohlis) 04155 Leipzig.


    Zum Vergleich hier eine aktuelle Aufnahme aus der Straße:



    Dabei muß man allerdings einschränken, daß die Straße im Lauf der Jahre umnumeriert wurde, so daß obiges Gebäude jetzt auf der linken Seite zuzuordnen sein müßte, wo hier nur links dieser Betonblock ins Bild ragt. Wer also sehr gute Luftaufnahmen der Vorkriegsbebauung hat oder Straßenkarten als Foto, kann hier gut ergänzen.


    Dies gilt ebenso für das Gebäude mit dem Fledermaus-Ornament:



    Es ist vermutlich die Coppistraße 55 - ebenfalls Kriegsverlust (Karte gelaufen 10.8.1909).



    (Vergleiche 8. Dezember 2018)


    Kriegszerstört wurde auch vieles im Umfeld des Bayerischen Bahnhofs wie die Sidonienstraße 9:



    mit Wappen des Hoflieferanten (Karte gelaufen am 15.3.1908)


    Hier hat dann das sozialistische Bauwesen zugeschlagen:



    04107 Leipzig Paul-Gruner-Straße 9 (Südvorstadt)


    Dennoch hat auch die "Wende" weitere Veränderungen hervorgebracht.



    04318 Leipzig Wichernstraße Ecke Stegerwaldstraße (Anger-Crottendorf)



    Vergleich 10.12.2018


    Glücklicherweise gibt es viele Bauten in Leipzig, wo man bei Sanierungen genügend Vorgaben hat, um wenig falsch zu machen:



    Lindenstraße 1 , gelaufen nach München am 21. Februar 1914



    04103 Leipzig An der Verfassungslinde 1 (Zentrum Südost) - Vergleich 9.12.2018



    04318 Leipzig Stegerwaldstraße 28 (Anger-Crottendorf) , Karte gelaufen am 24.11.1907



    Vergleich heute


    Endlich "über den Weg gelaufen" ist mir dabei auch ein Gebäude, wo ich einen Werbeausschnitt schon gesehen hatte. D.h. es ist immer ärgerlich, wenn man weiß, es steht noch, aber die Anbieter, die die Seiten in Spanien oder sonstwo hosten, haben natürlich keine Ahnung, wo. So war es mit diesem:



    04318 Leipzig Franckestraße 4 (Anger-Crottendorf) - unbeschriftet



    Vergleich heute


    Auch wenn vieles heutzutage weiß zugetüncht ist, ist es doch erst einmal erhalten ...



    Stempel Gohlis verschickt am 29.6.1914



    04157 Leipzig Etkar-André-Straße 28 (Gohlis) , Vergleich 8.12.2018


    Und abschließend noch etwas, wo man feststellen kann, daß es nicht verwunderlich war, daß man solch ein imposantes Gebäude nicht wiedererkannt hat:



    versandt am 8.7. vermutlich 1909


    und heute im Vergleich:


    04315 Leipzig Lilienstraße 21 (Neuschönefeld)


    Wenn man oben in der Stegerwaldstraße den Schutzmann mit den weißen Handschuhen sieht ...


    Wie dem auch sei, ich werde in den nächsten Tagen noch einiges aktualisieren auf


    http://www.technologienpsychologie.org/heimatik/xy/xy.html


    weil alles, was nicht Leipzig ist, abgegeben wird - nach Dresden, Chemnitz oder wo auch immer die Aufnahmen
    herstammen wie


    http://www.technologienpsychol…ik/xy/schreibmaschine.jpg

    In der xy-Galerie ist ja doch einiges Ungelöstes aus Volkmarsdorf auch vertreten, weil dieses Gebiet nicht ganz so attraktiv war bzw. Alleinstellungsmerkmale hat wie Gohlis oder selbst Reudnitz. Aber das nützt ja nichts, dennoch gilt es ja hier, Entwicklungen Transparent zu machen. Und man muß dann eben vor Ort schauen ...


    Jedenfalls drängte mir jemand zehn Fotos von der Großhandlung Erich Riedel auf, die in Volkmarsdorf ansässig war und vermutlich nach ihrem zehnjährigen Jubiläum im Jahre 1947 im Rahmen der sozialistischen Entwicklung das Weite suchte.



    Und richtig, ich wurde fündig. Sie war in der Wissmannstraße 23-25 angesiedelt.



    Was da groß gehandelt wurde, konnte nicht erschlossen werden.



    Aber es gab damals (wie an vielen anderen Stellen) direkten Bahnanschluß.



    Und so konnte ich annehmen, daß die große Architekturepoche des Barack in der DDR ja noch überlebt haben mußte.


    Und richtig, man konnte sich schon einem Vergleich annähern.



    Allerdings ist der Zugang zur jetzigen Schulze-Delitzsch-Straße 23-25 verschlossen und vergittert.



    Vergleiche alle vom 27. Oktober 2018



    Im alten Stadtplan eingangs kann man sogar erkennen, daß das Gelände quasi die verlängerte Tauchaer Straße ist.



    Dieser Blick zeigt nochmals die jetzige Abgrenzung des Geländes. Während auf der anderen Seite der Gitter beachtlich schöne Spielanlagen geschaffen wurden für die Kinder, dokumentiert die Rückseite der betreffenden Wilhelm-Wander-Schule, wohin die Sanierung noch nicht gekommen ist ...


    Es gib also noch vielerlei Bedarf und Möglichkeiten, Stadtökologie und Verbindungen zur Deutschen Bahn, die für das Gelände vermutlich verantwortlich ist, aufzuwerten und nicht nur als Abstellgleis und Müllhalde zu nutzen ...



    ...

    Bei einigen Neuzugängen von Herrn Winter stutzt man manchmal. Und richtig, es ist nicht mehr unbekannt (Vergleich weiter oben), wenn Bäckermeister Hacker sein Pferd vorführt, auf dem er vermutlich nie gesessen hat ...



    04328 Leipzig, Johannes-Kärner-Straße 15 (Paunsdorf)


    Aber es gibt auch immer wieder Neues, wo man die Vorlage lieber Anfang der 1990-er Jahre vor der Sanierung gehabt hätte:



    Schreberstraße 2 , direkt gegenüber der Lutherkirche (Ecke Bismarckstraße) im Jahre 1928



    Hier gab es rechts mit den Glasaufbauten in der Ferdinand-Lassalle-Straße in den Frühzeiten der Sanierung in den 1990-er Jahren die ersten schlechten Beispiele, die sich leider mit den klobigen Neubauten fortsetzten. (Vergleich Oktober 2018)


    Dies ist jetzt nur der Hinweis, daß es wieder einiges gibt, was noch nicht zugeordnet werden konnte:


    http://www.technologienpsychologie.org/heimatik/xy/xy.html

    Dank Jürgen Winter kann ich noch etwas ergänzen, allerdings nur, weil sich beim gestrigen Ansichtskartentausch niemand entsprechend für Reudnitz interessierte und die Sammler bereits abgezogen waren. Aus diesem Grunde kamen drei Karten in den Bestand - nun mit den Vergleichen vom heutigen Sonntag:



    Kohlgartenstraße um 1905, Ecke Lilienstraße



    aktueller Vergleich (Aufnahme wird gelegentlich erneuert, wenn die Baustelle weg ist und ohne Sonnenstrahlen die Kontraste besser ausgeleuchtet werden können)


    Wichtig ist indessen die folgende Ansicht:



    Im Vergleich lassen sich recht viele Unterschiede feststellen, nicht nur bezüglich der Unachtsamkeiten bei Sanierung und bei Straßenverbreiterung. Eine Baulücke besteht weiter an der ehemaligen Feld- und jetzigen Anna-Kuhnow-Straße.
    Das kleine Eckhaus wurde abgerissen. Im Atmosphärischen ermangelt es der Häuserzeile bisher, daß ihr die ästhetische Würde noch wieder zurückgegeben ist. Dies sollte bedacht werden, auch wenn einmal und gerade die Traufhöhen mit Neubauten angeglichen werden.



    Und von Kaoru bereits angedeutet:



    "Möbius-Platz" gelaufen nach Müritz am 17.7.1929 (Aufnahme vermutlich um 1920)



    Aufgrund des schönen Herbstwetters heute nur andeutend. Eine Aufnahme hatten wir bereits im xy-Thema, wo schon festgestellt wurde, daß dies mit einigen Umgebungsstraßen Gegenstand für eine Galerie wäre (vermutlich im kommenden Frühjahr, wenn die Sonne wieder höher steht und sich das Grün noch zurückhält).

    Weshalb die gegenwärtig in einigen großen deutschen Städten grassierende Mietastronomie in Leipzig nicht funktionieren wird, kann man deutlich betrachten, wenn man z.B. den Täubchenweg wieder stadteinwärts läuft:



    Täubchenweg stadteinwärts um 1935



    Vergleich im Jahre 2005


    Das Täubchen vom Täubchenweg befand sich an dem zweiten desolaten Gebäude rechts.



    aktueller Vergleich


    Auch wenn das Täubchen wieder angebracht werden sollte, wird es kaum die Einfaltslosigkeit der Neubauten retten.



    Vergleich nochmals Richtung Breite Straße 2005



    aktueller Vergleich


    Im weiteren Verlauf stadteinwärts



    Neben den bereits gezeigten DDR-Neubauten hier ebenfalls aktuell die Crusiusstraße.


    Dahinter wurden gerade die letzten Spuren der Zollverwaltung der DDR bis auf Kellerebene beseitigt, so daß am
    Täubchenweg nur auf der anderen Straßeseite ein ebensolches Wunderwerk noch zu sehen ist:



    Und man kann hier wohl erahnen, daß im Verlauf der Göschenstraße - so man die historisch bewährten Straßenverläufe wieder aufnimmt - perspektivisch noch viel Platz ist:



    Noch mehr Platz ist sogar im Bereich des Eilenburger Bahnhofs.



    gelaufen am 10.3.1908 nach Wittenberg (Aufnahme vermutlich 1905)


    Hierzu kann man sich vielleicht vorstellen, daß später weitere Anbauten hinzukamen, daß viele kleine Firmen bzw. Kleinbetriebe sich rundherum angesiedelt hatten und ihr Auskommen hatten, so daß das Gebiet sehr belebt war.


    Aktuell dazu einige Vergleichsaufnahmen, auch wenn Drohnenflüge bestimmt einen besseren Eindruck liefern können:



    Einige aktuelle Vergleiche zum Standort Eilenburger Bahnhof



    Gegenwärtig gibt es wieder mal Fördergelder für die Straßen der Anlieger im Bereich Eilenburger Straße.



    ohne Kommentar (im Hintergrund links "Haus des Buches", rechts saniertes Buchgewerbehaus)


    linker Bahnhofsteil



    Leipzig innenstadtnaher Bereich im Jahre 2018



    Foto ebenfalls seitlich von der Reichpietschstraße aufgenommen


    Es ist sehr schön, einen Teil des Geländes den Namen von Lene Voigt zu übertragen. Zumindest können hier erst einmal Bäume wachsen.



    Dennoch, dieses als "Park" zu bezeichnen, dazu fehlt es noch der Gestaltung ...


    Wichtig indes ist es, daß es hier Auslauf gibt, zahlreiche - auch rege genutzte - Flächen für Ballsportarten! Auch Kinderspielplätze gibt es in Reudnitz in größerer Zahl.


    Dies ersetzt aber leider nicht die fehlenden Orte für Massenveranstaltungen, egal ob für Kurzweil, Konzert, Tanz oder Stätten der "Entschleunigung" und Besinnung, wie es die Kirchen waren. Und es fehlen adäquate Treffs für Schüler und Jugendliche, wo Freizeit zur außerschulischen Bildung, für Hobbies und generationsübergreifende Kommunikation u.v.a. genutzt werden kann. Aber dies waren nur einige unmaßgebliche Anregungen zur Diskussion ...