Posts by Luftpost

    Eines will ich noch loswerden, auch wenn es wieder offtopic ist, Henry...


    In den 90ern und besonders 2000dern habe ich die Linken, Linksaußen, Linksradikalen, Anarchos und besonders die Anderen im Potsdam verachten gelernt. Da diese Gruppierungen mir meine lokale Identität und meine Kultur durch Gleichmachung, andauernde Negierung und Verhinderung nehmen wollen.


    Seit gut 10 Jahren spüre ich die gleiche Bedrohung von rechts außen, Rechtsnationalen, Rechtsradikalen. Die bedrohen meine EUropäische Identität, meine EUropäische Freiheit und die Sicherheit die mir EUropa bietet. (Die Krim wäre nicht innerhalb der EU und der Nato passiert!)


    Mit der Spaltung EUropas erstarken die Ränder, einerseits im Politischen, andererseits insbesondere auch im Geografischen. Aber das sind ja deren Verbündete, links wie rechts außen.



    Luftpost

    Für eine schnelle Entscheidung bedürfe es ja bei den Verantwortlichen eine diese Vision für die Zukunft Potsdams und bei dem hiesigen Gegenwind, auch noch genügend Standhaftigkeit...


    Luftpost

    Hallo zusammen,
    vielleicht gibt es ja doch eine Verschwörung im Zusammenhang mit Notre Dame. Nur anders, als bisher hier kolportiert, Zitat: "...Ermittlungsbehörden der Europäischen Union hätten Hunderte von Facebook- und Twitter-Accounts gefunden, die Falschinformationen zur Europäischen Union, zu Migration und zur Nato verbreiteten. Ebenso gebe es reichlich Material mit Fake News, die über WhatsApp weitergereicht würden. So werde etwa zu dem Brand in Notre-Dame behauptet, es handle sich um einen islamistischen Terroranschlag. Vielfach kämen die Falschmeldungen direkt von russischen Staatsmedien." Zitatende. Nachzulesen hier.


    Hintergrund: Einflußnahme auf Wählerverhalten. Zur Destabilisierung der EU. Gleiche Zielrichtung wie rechts und links außen.


    Danke, dass die neuen Moderatoren nicht so Brexit-Närrisch sind und dieser politischen Narretei Einhalt gebieten.


    Luftpost


    PS: /sakasmus on/ Zitat und Link sind natürlich "Mainstreammedien". Daher ist das natürlich grundsätzlich unglaubwürdig und durch unsere bekannten Poster abzulehnen. Mainstreammedien haben im einschlägig-Privaten und einschlägigen Menschenansammlungen auch einen so schönen einschlägig-neuen Namen: Lügenpresse./sakasmus off/

    @UrPotsdamer, ich verspüre keinerlei Lust, noch sehe ich einen Sinn darin, auf Deine Nebelkerzen einzusteigen. Wie schon gesagt, das ist schlechter Diskussionsstil von Dir.


    Wie wäre es, wenn Du stattdessen mal zum Thema was beitragen würdest? Das lautet "Rekonstruktion oder traditioneller Neubau?" Oder auch nur zu der These deines Kumpels Stellung nehmen würdest? Dessen These hatte wenigsten am Rande was mit der Fragestellung des Stranges zu tun.


    Stattdessen weiter nur Nebelkerzen...
    Luftpost

    also nothor,


    Die erste steile These hat Du hier schließlich aufgestellt. Und stehst nicht mehr dazu und linkst nun ständig mit neuen Fragen und Thesen und Anwürfen ab.


    Im Übrigen gehts hier nicht um den Beweis meiner steilen These, sondern darum, dass Du behauptet hast, dass Herrscherhäuser immer nur der damaligen Baupoche entsprechend (also jeweils modern) gebaut hätten. Auf naheliegende Belege in auch Deiner (?) Heimatstadt reagierst Du jedoch weiterhin uneinsichtig.


    PS. Du kannst mir gerne Bilder posten, mal sehen, wie sehr ich meine steile These belegen kann.


    PPS: Dein Stil ist übrigens nicht viel besser, als der Deines Kollegen UrPotsdamer. Wenn Du mir schon was vorwirfst, was ich geschrieben hätte, dann zitiere mich auch sinngemäß und dichte da nicht dran rum, zu und dran. Wenn Du meine Aussage belegt sehen willst, nimm dann auch Ansichten von Gebäuden aus den Zeiträumen, die ich benannt habe. Und nicht irgendwelche. Und mit Wiki hat meine These nun wirklich nichts zu tun. Daher: bitte genau hinlesen, dann rezipieren und erst danach posten.


    Luftpost

    Wie bereits mitgeteilt, sind alle Fragen -wohl auch zureichend- in Wikipedia beantwortet. Ob die Fassade von Sanssouci Rokoko oder Barock ist, ist demnach Interpretation.


    BTW: auf Fragen mit Gegenfragen zu reagieren, ist schlechter Diskussionsstil. Und wird gern von solchen Leuten verwendet, die an einer Lösung einer Diskussion nicht interessiert sind.


    BTW: auf geklärte Aussagen mit Nebenfragen, anderen / neuen Sachverhalten oder erneut mit der geklärten Fragestellung zu reagieren, ist schlechter Diskussionsstil. Und wird gern von solchen Leuten verwendet, die an einer Lösung einer Diskussion nicht interessiert sind.


    Luftpost

    10 Jahre sind in der Archtektursprache keinesfalls nichtig. Ich behaupte, nur anhand der äußeren Merkmale eines Gebäudes sagen zu können, ob es in der Dekade 1950, 1960, 1970, 1980, 1990 oder nach 2000 errichtet wurde. Alles irgenwie meist lästige, unschöne, nichtssagende, gleichbleibende, eintönige, einheitliche, irgendwie "Moderne"...
    Und da sollen entscheidende 10 Jahre in historischer Archtektur belanglos sein? Insbesondere auch dann, wenn ein Baustil als bereits 10 Jahre abgeschlossen galt?


    Luftpost

    Hallo nothor,


    ob um ein Baustil 10, 50 oder 100 Jahre vergangen ist, seit er letztmalig aufgetreten ist, spielt bei Deiner Eingangs gestellten These keine Rolle. Und sie sollte auch bei der Bewertung der Frage keine Rolle spielen. Denn der zeitliche Aspekt würde nur beliebig interpretiert werden: ab wann wäre Dir denn eine zeitliche Differenz genehm? 10 Jahre passt Dir offensichtlich nicht. Welche Bewertungsgrundlage ziehst Du für diese Ablehnung heran? M.M.n. gibt es dafür einfach keine...
    Deine There war: "Fürsten hätten im jedem Fall "modern", "zeitgemäß", im jeweilig aktuellen Architekturstil gebaut." Dem ist eben nicht so. Und das habe ich an einem naheliegenden Beispiel belegt.


    Sie haben sich nicht nur vergangener Stile, sondern auch orts- und region-untypischer Stile bedient. Ich denke hiebei an maurisch, chinesisch oder japanisch anmutenden Bauten, die vielerorts in fürstlichen Anlagen entstanden.


    Jetzt nachträglich eine zeitabhängige Komponente in die These einzufügen, um die eigene Richtigkeit weiter behaupten zu können, ist unredlich. Und unwissenschaftlich. Einfach schlechter Stil.


    Luftpost

    Hallo nothor,


    erst redest Du davon, dass fürstliche Herrscher nicht ihre Stadt bewusst ein historisches Gepräge gegeben hätten, ich liefere den Gegen-Beweis und dann redest Du von der Beseitigung von gerade 10 bis 20 Jahren alten Gebäuden und meinst, mein Beweis wäre nicht stichhaltig. Passt nicht zusammen, oder?


    Luftpost

    ...So wie es ein Fürst im 16. oder 17. Jahrhundert wohl mit seiner Residenzstadt gemacht hat, mir ist kein einziges Beispiel eines Herrschers bekannt, der seiner Residenzstadt ein für damalige Zeit historisierendes Gepräge gegeben hat. Sie wollten immer das modernste, das neueste. ...

    Einspruch: Friedrich Zwo hat Potsdam in seiner Regierungszeit Barock verschönern lassen, obwohl in seinem Regierungszeitaum (1740-1786) dieser bereits "veraltet" war. Der Barock wird von 1650 bis 1730 gerechnet. Lediglich die Innenausstattung seiner Wohnräume in seinem Schloß Sanssouci entsprachen dem Zeitgeist Rokoko (1730-1760/70). Klassizistisch (1770-1840) hat er gar nicht gebaut - obwohl dies genau zeitgemäß / modern gewesen wäre.


    Für die Gestaltung Potsdams ließ er sich Architekturpläne und Bücher z.B. von Palladio (1508-1580) aus Italien, Frankreich und England importieren. Diese Entwürfe, vorzugsweise solche, die nicht zur Ausführung gekommen sind, wurden dann auf Potsdam adaptiert und (nach-)gebaut.


    Luftpost

    Hallo Zusammen,
    gestern fand eine Anwohnerveranstaltung zur Neuen Halle statt. In der PNN ist dazu eine neue Visualisierung abgebildet.


    Ich hoffe, die dort abgebildete Baumasse findet nicht statt.
    1. zähle ich 7 Geschosse.
    2. sind selbst schon 4 Geschosse dort schon zu viel.


    Zitat: "Außerdem soll der bis zu 33 Meter hohe Bau kürzer ausfallen. Intern werde derzeit über die Form des Kopfbaus an der Friedrich-Engels-Straße Richtung Hauptbahnhof diskutiert, so Nauheimer. Im Gespräch seien Varianten mit sechs, vier oder zwei Geschossen sowie der komplette Wegfall dieses Baukörpers."


    Noch am Rande: besonders kritisch empfinde ich folgende Information, Zitat: "Die viel kritisierte Brücke war ursprünglich eine Idee des die Stadt in Architekturfragen beratenden Gestaltungsrats...". Wie kann ein "Gestaltungsrat" zu schlimmster Verunstaltung und Überbauung eines eingetragenen Denkmals raten? Offenbar will er nicht gestalten, sondern mißstalten.


    Oder war etwa die offensichtlich scheußliche Brücke die Sollbruchstelle, um so ein grundsätzliches Zuviel an Baumasse und Hässlichkeit durchwinken zu können?


    Kritik an solcher Art "Gestaltung" (was soll der hässliche Zick-Zack-Scheiss?) erstickt man gekonnt, indem in Presse und von Verantwortlichen von einem Zitat: "Stararchitekt" gesprochen wird. Und wenn das in einem, Zitat: "Auswahlverfahren mit zwölf Architekten den Zuschlag" erhalten hat, ist das ja demokratisch legitimiert worden und so gänzlich unangreifbar. Also Potsdamer, gefälligst *** halten. Hier werden ja schließlich Arbeitsplätze geschaffen.


    Luftpost

    ...
    @ Luftpost: Bitte Propaganda nicht mir Propaganda beantworten. Natürlich hat der Kanal gestunken, als nach dem Krieg das Abwassersystem der Altstadt kaputt war und die Fäkalien frei entwässerten. Und natürlich ist dieses Argument mit Vorsatz von den Sozialisten verwendet worden um ein Stück Stadtgeschichte zu zerstören. Aber deshalb darf man das nicht einfach leugnen, sondern muß es erklären.

    Ach Konstantin, ich leugne garnichts. Ich erkläre Dir mal, wie das am anderen praktischen Beispiel funktioniert: in Venedig werden noch heute ALLE Abwässer, die der knapp noch 50.000 Einwohner, Plus die der knapp 2.000.000 Besucher täglich in die Kanäle ungeklärt entwässert. Und auch dort ist es eine Legende, dass Venedig stinkt. Konnte ich zumindest bei meinen bisherigen Besuchen nicht erschnuppern. Auch letztes Jahr zur Hauptreisezeit nicht.


    Daher Propagandalegenden.


    Noch ne kleine Korrektur: das von Konstantin benannte "Trippenhaus" heißt eigentlich "Probenhaus". So ist es genannt worden, da anhand dieser Fassade Friedrich Zwo die Wirkung des hernach errichteten Neuen Palais prüfen wollte. Scheint ihm gefallen zu haben, denn das Neue Palais erhielt die Struktur und Materialität des Probenhauses.


    Luftpost

    Der hat nie gestunken! Das sind Begründungslegenden, um ihm damals ohne Widerstand zuschütten zu können. Und die gleichen Leute, die heute noch gegen das historische Potsdam polemisieren, halten solche Legenden schön am köcheln. Davon gibts ja noch mehr, auf andere Gebäude und Sachverhalte bezogen.


    Luftpost