Posts by Luftpost

    Ja, das sind beliebte Scheinargumente der Rekogegner. Diese gehen aber meist so: "das ganze Geld, das da für [Reko-Projekt hier einsetzen] ausgegeben wird, sollte man lieber für neue Schulen [Kitas, Sportplätze etc] ausgeben." Es sind Scheinargumente, weil das Geld, das für Rekos ausgegeben wird, gar nicht ohne weiteres umgewidmet werden könnte.
    In diesem Fall handelt es sich nicht um ein Scheinargument, da der Bedarf an Sportstätten für die Dortuschule tatsächlich besteht und keine Alternativen existieren. Wenn @Herr Herrmann eine bessere Idee hat, wo die Schüler hin sollen (gesetzt den Fall, er kennt sich überhaupt in Potsdam aus), dann her damit. Ansonsten handelt es sich um billige Polemik.
    Im übrigen bin ich weder Rekogegner noch Linker noch Kleinbürger...

    Der Bedarf besteht genau nicht. Denn es existieren in weniger als 1km Entfernung genügend andere Schulsportmöglichkeiten. Voltairschule mit Sportplatz und Turnhalle 300m, Sportplatz im Lustgarten 800m.
    Demnach handelt es sich um nichts anderes, als ein Reko- verhinderndes Scheinargument.
    Als UrPotsdamer sind Dir sicherlich diese anderen Schulsportmöglichkeiten bekannt. Daher ist das leider von Dir billige Polemik. Auch wenn ich Deine anderen Beiträge sehr schätze...
    Luftpost

    Die von Dir beschriebene "Klimahysterie" macht jeglichen Einsatz für gute Architektur erst sinnvoll. Denn Architektur braucht den Menschen zum Überleben. Der Mensch wird jedoch ohne Einsatz für diese "Hysterie" nicht überleben.
    Luftpost

    Welche Mehrheit denn? Wann wurde die denn ermittelt? Und wie, mit welchem statistischen Verfahren? Jetzt bin ich auf die Antwort gespannt.


    Die fällt wahrscheinlich genause vage aus, wie die ständig in Potsdam von den hiesigen radikal-Links"alternativen" vorgebrachten Mehrheiten gegen die Errichtung eines "preußischen Disneyland" im Allgemeinen und die Garnisonkirche im Besonderen.


    In statistischen Verfahren zur Ermittlung von gewollten Mehrheiten gleichen sich die Radikalen auf beiden Seiten. Wie auch sonst in der freien Auslegung der Anwendung von rechtsstaatlichen Verfahren.


    Luftpost

    Ja, es bringt nichts, denen entgegen zu kommen, wie es endlich am Potsdamer Rechenzentrum bewiesen wurde.
    Es bringt uns aber noch weniger, die mit solchen "Diskussionen" zu füttern und damit Argumentationsgrundlagen zu liefern die aufgrund der Häufigkeit des Auftretens doch relevant zu sein scheinen. Auch wenns hier immer wieder nur die gleichen 10 Hanseln sind, die einfach nur massenhaft (politischen Müll-tschuldigung) posten...

    Man Clint, die aNDEREN lesen hier naturgemäß auch mit. Und zitieren genau solche Aussagen, wie die Deinigen. Und schreiben dann aber nicht dazu, das hat Clint gesagt, sondern das hat Stadtbild gesagt. Und schon ist der Verein / die Sache: Rekonstruktion schön mit Scheiße verziert. Und Dreck bleibt bekanntlich kleben. Ob nun berechtigt oder nicht.
    Also Clint, erst denken, dann -in Deinem Fall- auf die Zunge beißen, dann posten...


    Luftpost


    PS: Dazwischen gepostet und schon wieder mit Scheiße geschmissen...

    Clint_Eastwood: leider meinen Beitrag nicht verstanden. Daher bitte nochmals lesen und dann versuchen, zu verstehen, was ich da geschrieben habe.


    Hinweis: ich habe, entgegen Deiner Annahme, keinerlei politische Stellung bezogen.


    Luftpost


    PS: nochmal mein Versuch, meinen Sachverhalt in einem Satz auszudrücken: vieles, was vordergründig systemischen Ideologien zugeschrieben wird, entpuppt sich bei näherer Betrachtung häufig als personenbezogene Vorteile.

    „Andere Länder kennen z.B. auch die „Stunde Null“ nicht, die radikalste Form von Diskontinuität und die damit verbundene Entfremdung von seiner eigenen Geschichte.



    Und mit Blick auf Frankreich, das nun zum ersten Mal ... vor solchen Aufgaben steht: genau dieses Lagerdenken findet man nun dort angesichts der Herangehensweise von Notre Dame ebenfalls vor: Progressive gegen Konservative. Vielleicht sogar deutlicher als in Deutschland, ... "

    ...und mit Deinem zweiten Absatz oben widerlegst Du Deine eigene gesamte Argumentationkette. Denn Frankreich hatte keine "Stunde Null". Die Menschen dort verachten ihre Geschicht nicht, so wie Du es der deutschen Gesellschaft unterstellst. Sie wollen demnach auch nicht ihre Architektur negieren.


    Und DOCH gibt es auch dort die gleichen Diskussionen, nun um das herausragende Kulturdenkmal Notre Dame.


    Hat das dann vielleicht garnichts mit Links und Rechts zu tun? Hat es vielleicht vielmehr mit der individuellen Einstellung zu geschichtlicher Architektur und vor allem mit dem individuellen Nutzen bei einer Verfremdung -und damit eigener Denkmalsetzung- zu tun?


    Wenn dem so wäre, dann ist die gesammte Politikdiskussion darum nur eine Scheindebatte, um eigene Vorteile zu verschleiern.


    Und Rechts wie Links steigen darauf ein. Wiederum nur zum eigenen Vorteil...


    Luftpost


    PS Der Name eines Architekten wird nicht berühmt, durch die (berühmte) Rekonstruktion. Der Name eines Architekten wird nur berühmt, durch die Eigenschöpfung. Egal ob ge- oder misslungen.


    Und Rechte wie Linke wollen hiermit nur Meinung generieren. Um damit Wählerpotential abschöpfen.
    Alles nur individuelle Interessen. Keine Ideologie...

    Warum vermutest Du, dass ich mich über eine autofreie Innenstadt aufrege? Ich rege mich darüber auf, dass die "Innenstadt" immmer noch nicht autofrei ist. War es diese Bestätigung, die Du heraus kitzeln wolltest, Konstantin?
    Nein, ich glaube, Du willst wieder nur hier sticheln und die Deutungshoheit erlangen.
    Luftpost

    Und? Sachsen und leider auch große Teile Brandenburgs bilden eine unrühmliche Ausnahme. Und? Jetzt soll ich also auf die regionale Ebene zurück springen, weils gerade genehm ist? Immer mal schnell die Ausnahmen zur Regel erheben?


    PS. Ist leider aber auch sehr beschähmend, besonders als Brandenburger.

    Aha, wenns genehm ist, dann ist "unsere Gesellschaft" auch bei EUropa-Skeptikern EUropa. Wenns ungenehm ist, dann beschränkt sich die Sichtweise nur auf Deutschland.
    Soso, nun soll ich die Gesamt-EUropäischen Wahlausgänge betrachten. Außer Frankreich, Italien und Polen und Ungarn sehe ich da keine nennenswerten Erfolge für die rechten Grgner EUropas. Und ganz unerwartet waren die auch nicht. Ja ja, die frasst-draußen Klein-Briten auch.
    Reicht den Gegnern EUropas trotzdem für nix, außer stören.
    Luftpost

    Hallo Meister Lampe,
    Die Potsdamer Grünen blinken nicht links, sondern bürgerlich. Gerade die Grünen waren es, die immer wieder das historische Stadtbild verteidigen oder mit dem Beschluss zur "Wiederannäherung an den historischen Stadtgrundriss" einfordern.
    Im übrigen gab es die wechselnden Mehrheiten erst seitdem der von den Grünen vorgeschlagene Baubeigeordnete nicht gewählt wurde und daran die langjährige Rathauskooperation (gegen die Linken) zerbrach.
    Luftpost


    ...und in Potsdam gab es das "Säulenhaus", richtiger hieß es "Zeising'sche Haus" von von Gontard mit gleichem Vorbild.


    Da Bilder nicht mehr verlinkt werden dürfen, bitte selbst googeln.


    Luftpost
    PS. obrige Bilder sind vorsorglich entfernt.

    Tja Tom,
    schon mein bereits geschriebener Beitrag widerlegt Deinen Nachfolgenden. Oder bin ich "Niemand"?
    Nein:
    Luftpost


    PS. Im übrigen, um mal beim Thread zu bleiben, sehe ich Notre Dame als einen ganz wesentlichen Teil meines persönlichen EUropäischen Kulturgutes an. Und die vielen Poster dieses Threads -und überall sonst- wohl auch. Sicherlich ungewollt unbewusst selbst die, die EUropa auseinanderdividieren wollen.
    Auch Du, Tom. Denn Du liest hier in diesem Thread wenigstens mit.
    Unabhängig davon, dass Notre Dame für die französischen EUropäer noch eine deutlich höhere Wertschätzung hat.


    PPS. Und solange sich die britischen Exitiander nicht entschieden haben, ist auch Westminster Abbey und Windsor Castle für mich mein EUropäisches Kulturgut. Eigentlich selbst dann, wenn die sich oder durch uns, geext haben. Denn das ist nur ein Irrtum der Geschichte, der uns EUropäer jedoch erst wieder deutlich gemacht hat, wie wertvoll dieses geeinte EUropa ist. Und langfristig werden sie wieder drin sein oder gleich drin bleiben...
    Und gleichzeitig haben die Brexeteers uns EUropäer aus der politischen, nein merkelschen Lethargie befreit und die weitere Einigung befeuert. Was für ein Paradoxon...