Posts by Luftpost

    Wie mies, oh wie mies: Die Linke geht mit einer "Volksinitiative" in den brandenburger heißen Wahlkampf: siehe PNN.


    Und was passiert, wenn die mit ihren populistischen Verkürzungen und Falschmeldungen auch noch Erfolg haben und güngend Unterschriften sammeln? Desillusionierte Wähler, die wieder nicht den Falschemeldungen und deren Verursachern, hier nun den Linken, die Schuld geben, sondern der Bundesrepublik und den Glauben an der Rechtsstaat verlieren. So initiiert man eine Negativ-Haltung gegenüber unserem Rechtssystem und der BRD!


    Äquivalent zu den Anderen mit deren Nazi-Propaganda beim Bürgerbegehren gegen die Garnisonkirche Potsdam und gegen den Abriss der FH. Beides von der Unterschriftenanzahl erfolgreich, politisch jedoch erwartungsgemäß nicht umsetzbar und abgeschmettert. Und wird seither immer wieder herangezogen, um Potsdam und den Rechtstaat zu diskreditieren.

    Plilion, danke! Da hat es mal einer begriffen!


    Das Ding müsse verfassungsrechtlich so was von in die Hose gehen, dass der Herr Genosse Görke gar nichtschnell genug selbige aus bekommt, bevor sie braun wird...


    Und dann ist da ein ganz ungewollter Präzidenzfall. Werte Hohenzollern: bitte durchprozessieren, bis zur letzten Instanz. Zum Schutze unseres Rechtsstaats.

    ...
    Bedauerlich ist nur, dass 1920 neben den Privilegien nicht auch die „Von und Zus“ und die Besitztümer einkassiert wurden, ...

    Mit dieser Aussage bescheinigen ich Ihnen, dass Sie mit beiden Beinen fest in einem Unrechtssystem verwurzelt sind. Denn für den Bundesbürger gilt (Grundgesetz, Artikel 3, Absatz 3):


    Quote

    (3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

    ja ja, Modernistensprech: "transparenter Neubau".
    Schwarz - spiegelnde Glasfassaden. Hier mal mit Holz- Kunststoff-Verbundwerkstoffen statt Beton oder Metallen gerahmt. Und mit runden Ecken. Uh oh. Toll...


    Erst hübsch Holz-Beige, dann bald muchtig-moder-Grau... In 20 Jahren Abriss, da der Eigentümer sich die jährlich wiederkehrende Holzbehandlung sparen wollen wird... Oder schlicht vergisst.


    Das erdrückende, marginalisierende Moment bezüglich des eingefassten Denkmals bleibt bestehen. Auch bei diesem neuen Entwurf.

    Rechtstaatsprinzip ade?


    In Deutschland existiert seit Bestehen der Bundesrepublik keine Sippenhaft mehr, ein wesentliches Rechtstaatsprinzip.


    Doch plötzlich kommt die Sippenhaft wieder durch die Hintertür: bei Restitutionen muss nun also ein Ururenkel die blütenweiße Weste aller direkter Vorfahren, hier nun offensichtlich auch noch aller Seitenstränge, vorweisen...


    Es geht nicht darum, ob der Besitz rechtstaatlich erworben wurde. Das wird nur am Rande / zusätzlich geprüft. Doch genau dies, ist nach meinem Empfinden, das einzige Kriterium, das man bei nachfolgenden, unschuldigen Generationen ansetzen kann. (Neben einer entstehenden, erneuten Ungerechtigkeit durch eine Restitution Dritten gegenüber.)


    Die Restitution wird also nicht abhängig gemacht, vom damals rechtmäßig erworbenen Besitz.!? Welch Rechtsauffassung macht sich breit? Ich dachte, dies sei mit dem Untergang der DDR auf deutschen Staatsgebiet nun endlich ausgestorben...


    Luftpost

    Hmm... Komisch... Die wurden 1918 abgesetzt, haben abgedankt. Waren aus Regierungsverantwortung raus und teils auch außer Landes. Und doch sollen sie verantwortlich sein, was das Goßdeutsche Wahldumpfvolk 1932 an die Regierung hiefte?
    Und dann wird da und noch kolportiert, das dero Gnaden ja noch froh sein sollen, da die Zarenfamilie, in dem Duktus zu lesen -berechtigt- ums Leben gebracht wurde und ihnen nicht Gleiches geschah... Oder besser doch noch geschieht?


    Welch geistes Kind tut sich hier kund? Rechtstaatlichkeit NICHT!


    Ich fühle mich schwer erinnert, am Geschichtsverdrehungsunterricht zu DDR-Zeiten. 30 Jahre nach der ersten friedlichen Revolution auf deutschem Gebiet sollte man doch langsam den Staatsbürgerkundeunterricht aus der POS hinterfragt haben können. Oder?

    Keine Angst deswegen: Städte und Gemeinden gehen nicht Pleite. Daher gibt's da auch keinen Insolvenzverwalter.


    Natürlich steigen die Begehrlichkeiten, etwas zu veräußern, das fiskalisch bewertet ist, wenn die Kassen klamm sind.


    Den Museumsleuten muss man andererseits aber auch klar machen: was nicht fiskalisch bewertet ist, ist nichts Wert. Was nichts Wert ist, ist auch nicht schützenswert. Und nichts Schützenswertes bekommt auch kein Depot und muss auch nicht ausgestellt werden.


    Luftpost

    Ich danke ausdrücklich allen für die umfassende und erhellende und meinungsbildende und kontroverse aber doch sachliche Diskussion.


    Toll und weiter so.
    Musste ich mal loswerden.


    Damit kann dieser Nonsense-Beitrag nach angemessenem mitlesen-könnens der eigenlichen Verfasser der anderen Beiträge auch wieder gelöscht werden.

    Nein. Nicht die Humboldt Universität stellt sich quer, sonden der zuständige Berliner Landes-Denkmalschutz. Denn der meint, die auf der Uni, in Leihgabe, nach dem Wiederaufbau, später hinzugekommenen und aufgestellten Figuren gehören zur Wiederaufbauleistung des Ensambles zu DDR-Zeit.


    Dass die Figuren vom gesprengten Potsdamer Stadtschloss nach Berlin kamen, um sie vor der Vernichtung der Ulbrichtschen Bilderstürmer zu bewahren, wird dabei völlig ausgeblendet.


    Damals durfte von adliger historischer Überlieferung nur weiterexistieren, was irgendeinem (sozialistischen) Zweck zugeführt werden konnte. So entstanden in unzerstörten Potsdamer Schössern das NVA Museum (Marmorpalais), das Museum für Ur-und Frühgeschichte (Schloss Babelsberg) und das Filmmuseum (Marstall). Unter völliger Verblendung, Negierung oder Zerstörung der ehemaligen inneren Ansichten. Selbst im Schloss Sanssouci sollte ein Arbeiter- und Bauern Museum eingerichtet werden.
    Bei den Hinterlassenschaften, bei denen man sich derer nicht "kriegsbedingt" entledigen konnte, gab es in den 1954ern einfach mal Großbrände.
    Unbekanntere Werke wurden nicht einfach zweckentfremdet, negiert oder unkenntlich gemacht, sondern gleich ausgelöscht. Vergleiche hier.
    Später fielen die Gebäude einfach (wegen fehlendem Unterhalt und Sanierung) in sich zusammen. Das war dann nicht mehr ganz so offensichtlich, aber immer noch System und systematisch.


    In diesem Kontext ist die Überführung der Figuren nach Berlin zu sehen: auf der Humboldt-Uni waren sie selbst für Ulrichs Lakeien unantastbar. Damit hat das nichts mit Aufbau, sondern mit Kulturrettung zu tun. Das ist natürlich eine Auffassung, die der zuständige Berliner Denkmalschutz nicht teilt.


    Luftpost

    Hier sind halt ein paar Poster dabei, die ich zu DDR- Zeiten als 1000-Prozentige bezeichnet hätte. Nur sind die diesmal von der gegenteiligen Seite. Damals war mit denen Diskutieren sinnlos, heute ebenso. Nur sollte man aufpassen, diesen Leuten keine Plattform zu geben. Damit solcherart Ideologen keine Mehrheit mehr finden. Nicht mehr links und auch nicht rechts. Damit sollte es dann auch hier gut sein.
    Luftpost

    Die Grünen dürften sich wohl kaum für die Rekonstruktion eines der markantesten Merkmale des preußischen Militarismus ausgesprochen haben. ...

    Ähm, doch. Eigene Unwissenheit damit belegt.


    Die hiesigen Grünen entstammen der Bündnis90 Bürgerbewegung und waren Gründer und Aktivisten von ARGUS. Einer Bürgervereinigung, die sich bereits vor dem Ende der DDR gründet hatte und die zum Abriß vorgesehene Stadt Potsdam zu retten versuchte. Prominentestes Beispiel ist das Belvedere auf dem Pfingstberg.


    Luftpost

    Ja, das sind beliebte Scheinargumente der Rekogegner. Diese gehen aber meist so: "das ganze Geld, das da für [Reko-Projekt hier einsetzen] ausgegeben wird, sollte man lieber für neue Schulen [Kitas, Sportplätze etc] ausgeben." Es sind Scheinargumente, weil das Geld, das für Rekos ausgegeben wird, gar nicht ohne weiteres umgewidmet werden könnte.
    In diesem Fall handelt es sich nicht um ein Scheinargument, da der Bedarf an Sportstätten für die Dortuschule tatsächlich besteht und keine Alternativen existieren. Wenn @Herr Herrmann eine bessere Idee hat, wo die Schüler hin sollen (gesetzt den Fall, er kennt sich überhaupt in Potsdam aus), dann her damit. Ansonsten handelt es sich um billige Polemik.
    Im übrigen bin ich weder Rekogegner noch Linker noch Kleinbürger...

    Der Bedarf besteht genau nicht. Denn es existieren in weniger als 1km Entfernung genügend andere Schulsportmöglichkeiten. Voltairschule mit Sportplatz und Turnhalle 300m, Sportplatz im Lustgarten 800m.
    Demnach handelt es sich um nichts anderes, als ein Reko- verhinderndes Scheinargument.
    Als UrPotsdamer sind Dir sicherlich diese anderen Schulsportmöglichkeiten bekannt. Daher ist das leider von Dir billige Polemik. Auch wenn ich Deine anderen Beiträge sehr schätze...
    Luftpost

    Die von Dir beschriebene "Klimahysterie" macht jeglichen Einsatz für gute Architektur erst sinnvoll. Denn Architektur braucht den Menschen zum Überleben. Der Mensch wird jedoch ohne Einsatz für diese "Hysterie" nicht überleben.
    Luftpost

    Welche Mehrheit denn? Wann wurde die denn ermittelt? Und wie, mit welchem statistischen Verfahren? Jetzt bin ich auf die Antwort gespannt.


    Die fällt wahrscheinlich genause vage aus, wie die ständig in Potsdam von den hiesigen radikal-Links"alternativen" vorgebrachten Mehrheiten gegen die Errichtung eines "preußischen Disneyland" im Allgemeinen und die Garnisonkirche im Besonderen.


    In statistischen Verfahren zur Ermittlung von gewollten Mehrheiten gleichen sich die Radikalen auf beiden Seiten. Wie auch sonst in der freien Auslegung der Anwendung von rechtsstaatlichen Verfahren.


    Luftpost

    Ja, es bringt nichts, denen entgegen zu kommen, wie es endlich am Potsdamer Rechenzentrum bewiesen wurde.
    Es bringt uns aber noch weniger, die mit solchen "Diskussionen" zu füttern und damit Argumentationsgrundlagen zu liefern die aufgrund der Häufigkeit des Auftretens doch relevant zu sein scheinen. Auch wenns hier immer wieder nur die gleichen 10 Hanseln sind, die einfach nur massenhaft (politischen Müll-tschuldigung) posten...

    Man Clint, die aNDEREN lesen hier naturgemäß auch mit. Und zitieren genau solche Aussagen, wie die Deinigen. Und schreiben dann aber nicht dazu, das hat Clint gesagt, sondern das hat Stadtbild gesagt. Und schon ist der Verein / die Sache: Rekonstruktion schön mit Scheiße verziert. Und Dreck bleibt bekanntlich kleben. Ob nun berechtigt oder nicht.
    Also Clint, erst denken, dann -in Deinem Fall- auf die Zunge beißen, dann posten...


    Luftpost


    PS: Dazwischen gepostet und schon wieder mit Scheiße geschmissen...