Posts by Luftpost

    @ Herr Herrmann, Sie wissen es eigentlich besser: die

    ...mehrheitlich linke Stadtregierung (Arbeiterpartei) ...

    regiert in Potsdam bereits seit 30 Jahren. Neu ist die Rathauskooperation zusammen mit den Linken (ex PDS, ex SED) und ein dazu passender OB der SPD, der seine Rathauskooperationspartner noch links überholt. Ansonsten ist alles wie seit 30 Jahren in Potsdam.


    Demnach ist nicht eine irgenwie geartete linke Stadtregierung Schuld am aktuellen rekonstruktionsfeindlichen poltischen Klima, sondern insbesondere ein einzelner Kopf, der dieses Klima geschaffen hat und weiter schafft.


    Luftpost

    Hallo Zusammen,

    die erste veröffentlichte Information zum Quartier IV, leider wieder hinter der Bezahlschranke der MAZ: (nur) ein Haus soll in diesem Quartier die historische Fassade erhalten. Das Probenhaus am Platz der Einheit bleibt damit Geschichte...



    Sollte für dieses neu entstehende Viertel ein neuer Strang angelegt werden? wie soll der heißen? und hatten wir den nicht mal?


    Diesen Thread werden wir in Kürze mit vielen Bau-Informationen und -Bildern zum Quartier III füllen. Verwechslungen können dann schnell auftreten.


    Luftpost


    So, hier der neue Strang für das Quartier IV.

    Mod. (Snork)

    Hallo Kurfürst,
    genau diese Neubewertung wollen die Gegner verhindern. Nur durch Nicht -Existenz (des Schönen) kann man diesem jedwede andere Eigenschaften andichten.
    Auch die von der ev. Kirche gewollte architektonische Um- und Neuinterpretation wird die gesellschaftliche Neubewertung nach der Rekonstruktion unterbinden, da die Auseinandersetzung mit der ursprünglichen Architektur, wegen dauerhafter Abwesenheit, nicht stattfinden kann.
    Also bleibt die propagandistische Ausschlachtung der Nazis und Kommunisten dauerhaft im gesellschaftlichen Gedächtnis erhalten.


    Luftpost

    In den vergangenen Jahren waren natürlich auch Rekonstruktionen als Kandidaten zugelassen - und haben auch gewonnen! Ich denke nur an das Barberini in Potsdam, welches Preisträger wurde. Warum sollen denn nun Rekonstruktionen ausgeschlossen werden? Um den 101sten Baupreis zu gründen?


    Luftpost

    Hallo Exilwiener,
    ich hatte dieses Jahr die Gelegenheit, den Park in einer Führung zu besuchen. Einfach wunderbar, wie dieses Kleinod wiederersteht. Insbesondere die Mallorkinische Grotte hatte es mir angetan.


    Auch die Genauigkeit, mit der die baulichen Anlagen wieder hergestellt wurden, überzeugt. Allein die Terrasse wurde aus meterhohem Schutt wieder freigelegt. Im Schutt waren Abbrüche der Villa ebenso enthalten, wie solche aus dem restlichen Potsdamer Stadtgebiet. Anhand der gefundenen und geborgenen Fragmente im Schuttberg wurden die Ballustrade und Vasen der Terrasse der Villa nachgebildet. Großartig!


    Leider / nachvollziehbar war das Fotografieren in gesamten Privat-Garten nicht gestattet. Daher verwundert mich, das hier nun ein aktuelles Foto des innersten Bereichs des privaten Gartens erscheint. Wenn dafür eine Erlaubnis vorliegt, dann super, sonst bitte entfernen.


    Luftpost

    richtig, nicht die Jüdischen Gemeinden sind Auftraggeber, sondern das Land Brandenburg.


    /ironie anfang
    Die Jüdischen Gemeinden sollen sich dann da nur hineinbegeben und gefälligst wohlfühlen. Ist ja schließlich für lau für sie. Dann darf es auch hässlich, unpraktisch und entgegen den Religionsanforderungen gebaut sein.
    /ironie ende

    Nein Konstantin, auch äußerlich wird er nicht wiederentstehen. Dafür sorgt der Kredit der ev. Kirche, der zuerst und bereits vor jeglichen "Verzierungen" bedient werden muss. Erst wenn der samt Zinsen vollständig und vor allem rechtzeitig zurückgezahlt wurde, darf an Verzierungen, Turmhelm und evtl. Glockenspiel weitergearbeitet werden.
    Achja, wann war doch gleich die erste Rückzahlungsrate fällig? Ich glaube, da ist der letzte Stein das jetzigen Bauvorhabens noch nicht mal gesetzt.


    Das nenne ich dann: vergiftetes Geschenk.


    Was passiert doch gleich, wenn die Stiftung die (erste) Rate nicht zahlen kann?


    Die hatten wie was Anderes vor, als nen
    halben Aussichtsturm zu bauen.

    Ist damit die auf dem Bild zu sehende Straßenbahn gemeint? (Optisch wohl der größte Bruch)
    Wenn nicht, warte ich mal gespannt, wie die Bürger von Potsdam zur Arbeit kommen, die Kinder zur Schule, die Studenten zur Uni, die Einkäufer zu Ikea, die Ärzte zu den Patienten, die Oma zur Physiotherapie, die Pakete zum Postempfänger, die Gäste zu ihren Bekannten/Verwandten... Vermutlich paddeln sie alle mit Booten auf dem in Bälde rekonstruierten Stadtkanal. :lachen:

    Heimdall, das ist Polemik. Du versuchst Dich gemein zu machen, mit sozial benachteiligten Menschen, stellst dar, dass es vermeintlich außer dem Auto keine anderen Verkehrsmittel gibt und versuchst so Empörung zu erzeugen. Das ist Polemik. Und versuchst durch Verbrüderung eine Merheit zu schaffen, ohne mein eigentliches Thema: der Autoverkehr schädigt nicht nur Umwelt und Klima, sondern auch ästetisch unsere Städte, zu verarbeiten.


    Gibt es keine Bahn, Bus, Straßenbahn, Fahrrad und Füße mehr?


    Im Übrigen gehört die Straßenbahn bereits länger zum Potsdamer Stadtbild, als der Autoverkehr.


    Im Übrigen transportiert die Straßenbahn mit dem einen abgebildeten Zug runde 100 Personen. Bei der durchschnittlichen deutschen Autonutzung sind das eine Reihe von hundert Autos. Bei durchschnittlicher Autolänge von 3,5 Metern, plus dem notwendigen Sicherheitsabstand der doppelten Fahrzeuglänge, kommt man auf einen um 1000 Meter reduzierten Stau pro Straßenbahn.


    Welches Verkehrsmittel ist da ein Bruch und Fremdkörper?

    Mein lieber Valejan,
    auch ich halte nichts vom Ablasshandel. Der wunde bereits von meiner Kirche vor 500 Jahren verachtet. Denn es dient nicht dem Ziel, sondern meist der Bereicherung.


    Jedoch muss ich Deiner Herleitung widersprechen: nicht diejenigen, die den menschengemachten Klimawandel bejahen und mit Maßnahmen zu verhindern suchen, tragen religiöse Züge, sondern die jenigen die diesen Verneinen, ablehnen und jegliche Veränderung des eigenen Handelns ablehnen. Denn deren Überzeugung und Verhalten gründet sich auf weniger als 2% Wissenschaftler, die die gleichen Thesen vertreten, gegenüber mehr als 98% der Wissenschaftler, die überzeugt sind, dass dieser Klimawandel menschengemacht ist.
    Wer gegen eine solch übergroße Mehrheit wissenschaftlicher Erkenntnisse anstreitet, kann nur noch im religiösem Übereifer handeln. Denn es fehlt IHM der wissenschaftliche Konses der fundierten und nachgewiesenen Erkenntnisse.


    Luftpost